Confiserie Bachmann will der Bevölkerung Mut machen

In Zusammenarbeit mit dem Luzerner Musikvideodirektor Haris Dubica hat das Familienunternehmen Confiserie Bachmann einen Kurzfilm realisiert, der Mut machen soll und die Bevölkerung daran erinnert: «You’ll never walk alone.»

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Leere Gassen, geschlossene Läden und Abstand, Abstand, Abstand! Ein Jahr ist es her, seit der Schweizer Bevölkerung bewusst wurde, dass die Pandemie auch die Schweiz hart treffen wird. Geblieben ist seither die nach wie vor grosse Ungewissheit und eine unglaubliche Ohnmacht.

Wann wird’s mal wieder richtig Leben? Ein Leben, wie es früher einmal war… mit Genuss und Gastfreundschaft? Mit einem Kurzfilm möchte die Confiserie Bachmann, die selbst hart von der Krise getroffen wurde, allen Genussmenschen Mut machen und sie daran erinnern: «You’ll Never Walk Alone.»

 

Kleiner Film, grosse Wirkung

In den ersten drei Tagen seit der Veröffentlichung des Videos hat die Confiserie viele Rückmeldungen erhalten. Menschen schickten ihre eigenen Corona-Geschichten und teilten ihre Emotionen. Was als kleiner Film begann, sei zu einer Gemeinschaft gewachsen, schreibt das Familienunternehmen in einer Mitteilung.

 

Verantwortlich bei Confiserie Bachmann: Matthias Bachmann, Raphael Bachmann (Geschäftsleitung). Produktion: Haris Dubica.

Sechs Köpfe verlassen Hinderling Volkart Bern und gründen Mutoco

2015 wurde Hinderling Volkart Bern gegründet. 2020 haben die beiden Gründer Iwan Negro und David Lüscher, zusammen mit vier weiteren Kreativen, die Agentur verlassen und sich selbständig gemacht. Daraus entstanden ist die Berner Digitalagentur Mutoco.

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Lösen sich von Hinderling Volkart Bern und gründen Mutoco: Roman Schmid, Lena Jaggi, David Lüscher, Iwan Negro, Kilian Sonnentrücker und Daniel Steffen (v.l.n.r.).

Lena Jaggi, Daniel Steffen, Roman Schmid, Kilian Sonnentrücker, Iwan Negro und David Lüscher haben 2015 Hinderling Volkart Bern gegründet und aufgebaut. 2020 wurde Hinderling Volkart Teil von Dept (Werbewoche.ch berichtete). Daraufhin haben die sechs sich dazu entschieden, sich gemeinsam selbständig zu machen.

Das sechsköpfige Team von Mutoco kreiert gemeinsam Websites, entwickelt Applikationen und schafft digitale Erlebnisse – von der Strategie und der Beratung über die Konzeption und das Design bis hin zur technischen Umsetzung. Unter anderem verantworten sie die neue Business Plattform des Kaufmännischen Verbandes Schweiz und das touristische Portal der Jura- und Drei-Seen-Region.

Der Claim der neuen Agentur? New Digital Grounds. Technologie sei das Fundament für Projekte, Kreativität und Design seien die Treiber, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Unerwartete, überraschende, zuweilen verspielte Konzepte wecken Neugierde und öffnen Türen zu neuen Ideen. «Das erst ermöglicht es, den digitalen Raum zu erforschen und neu zu formen», so Mitgründer David Lüscher.

Ein weiterer Grundsatz der Agentur sei, sich selber ebenso und immer wieder zu hinterfragen, wie die Produkte, wie Normen und Briefings. Diese selbst verordnete Offenheit, so Mitgründerin Lena Jaggi, soll helfen, der Versuchung zu widerstehen, sich aufgrund des Erreichten auszuruhen und träge zu werden. Mindestens so wichtig sei es Mutoco, Lektionen aus gemachten Fehlern zu lernen. Oder wie es David Lüscher sagt: «Fehler, und vor allem der Umgang mit Fehlern, sehen wir als integralen Teil eines innovativen Prozesses.»

 

Integration von Hinderling Volkart in Dept war ausschlaggebend

Das Wort Mutoco setzt sich aus «muto», lateinisch für verändern, und co – Kollaboration, Zusammenarbeit – zusammen. Auch wenn die Agentur die Veränderung in ihrem Namen trägt, wurde diese von aussen angestossen, wie es in der Mitteilung heisst. Mit der Übernahme von Hinderling Volkart – und somit auch von Hinderling Volkart Bern – durch das Agenturnetzwerk Dept Anfang 2020 sei der Berner Standort plötzlich Teil eines grossen internationalen Konglomerats mit mehr als 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geworden. Ein Umfeld, das sich nicht vollumfänglich mit der Vision des Standorts Bern deckte, wie die Agentur schreibt. Jedoch würden die beiden Agenturen, auch wenn Mutoco nicht Teil von Hinderling Volkart sei, sich partnerschaftlich verbunden bleiben.

Coronakrise in Gastrobranche: 70 Prozent mehr freie Mietlokale

Seit Beginn der zweiten Welle stehen immer mehr Cafés, Restaurants und Bars leer. Das Angebot an leeren Mietflächen für Gastro-Lokale ist auf Rekordhoch. Nachdem ihre Lokale bereits zum zweiten Mal geschlossen sind, geben wohl viele Gastronomen ihre Räumlichkeiten auf.

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Seit November sind die Inserate für Restaurants, Hotels, Bars und Cafés in die Höhe geschossen. Im Januar lagen sie um ganze 70 Prozent über dem Vorjahreswert, wie die Immobilienplattform Immoscout24 am Montag mitteilte. Damit haben die Inserate von Gastro-Lokalen einen neuen Höchststand erreicht.

Bei den ausgeschriebenen Lokalen handelt es sich laut der Mitteilung fast nur um Mietobjekte. Weil die Miete ein wesentlicher Teil der Fixkosten ausmacht, seien wohl viele Gastronomen derzeit gezwungen, ihre gemieteten Lokale aufzugeben, wird Immoscout24-Chef Martin Waeber in der Mitteilung zitiert.

 

Mietpreise dürften sinken

Immerhin gibt es einen schwachen Trost für die Gastronomen, die ihre Räumlichkeiten nun aufgegeben haben: Wenn sie wieder ein Lokal eröffnen, dürften die Mietpreise wohl niedriger sein als zuvor. Denn einerseits stehen immer mehr Lokale leer, andererseits sinkt seit Beginn des zweiten Lockdowns auch die Nachfrage nach Mietobjekten aus der Gastronomie.

Und das dürfte laut den Immobilienexperten von Immoscout24 die Preise beeinflussen: «Wenn das Angebot weiterhin steigt und die Nachfrage nach diesen Immobilien gleichzeitig abnimmt, könnte dies mittelfristig auf die Mietpreise drücken», so Waeber.

 

Kein Einfluss auf Kaufpreise

Ein anderes Bild zeigt sich bei den Gastronomielokalen, die zum Kauf stehen: Immobilienbesitzer wollen sich im Gegensatz zu Mietern viel seltener von ihren Immobilien trennen. Jedenfalls liegt die Anzahl an Inseraten für Immobilien, die zum Kauf angeboten werden, laut Immoscout24 nach wie vor auf dem Niveau von vor der Krise.

«Durch die tieferen Zinsen haben Eigentümer den Vorteil, dass sie geringere Kosten haben als Mieter», wird Waeber zitiert. Ausserdem bestünden solche Immobilien häufig nicht nur rein aus Gastroflächen, sondern beispielsweise auch noch aus Mietwohnungen, die von der Krise kaum betroffen seien. (SDA)

Zwei Neuzugänge im Key Account Management von APG|SGA

Der Bereich Advertising Market von APG|SGA wird mit zwei neuen Key Account Managern verstärkt. Marc Eberhart und Vincenzo Meo verfügen beide über vertieftes intermediales Fachwissen und grosses Know-how in der analogen und digitalen Aussenwerbung sowie im Bereich Mobile Advertising.

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Verstärken den Bereich Advertising Market von APG|SGA: Marc Eberhart (links) und Vincenzo Meo.

Ab dem 1. Mai 2021 wird Marc Eberhart das Key Account Management am Standort in Zürich verstärken. Er folgt auf Karima Ennebbali und arbeitete während mehr als zehn Jahren in verschiedenen Mediaagenturen, wo er insbesondere auch für den Einkauf von Out-of-Home-Medien verantwortlich zeichnete. Die letzten zwei Jahre arbeitete der diplomierte Marketingmanager HF bei der Omnicom Media Group, wo er als Director Out of Home Media und Radio tätig war.

Mit Vincenzo Meo konnte APG|SGA einen weiteren Verkaufsprofi wiedergewinnen. Er tritt die Nachfolge von Benjamin Grandjean an und verfügt über mehrjährige Erfahrung im Sales, die er sich unter anderem bei der BAZ, dem FC Basel, der SBB, bei APG|SGA und zuletzt bei Livesystems angeeignet hat. Meo hat seine Stelle am 4. Januar 2021 am Standort in Bern angetreten und ist innerhalb des Key Account Managements für die Regionen Bern und die gesamte Romandie verantwortlich.

Das Ende der Third-Party-Cookies: Viele Marketer sind nicht vorbereitet

Eine Studie von Adform zeigt, dass 82 Prozent der Marketer keine Lösung für die Zeit nach dem Ende der Third-Party-Cookies haben.

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Die Uhr tickt und das Ende des Third-Party-Cookies steht bevor. Dass Marketingentscheider*innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz jedoch bislang nur unzureichend auf die nahende Deadline vorbereitet sind, zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Werbemanagement-Plattform Adform.

In der Studie gaben 91 Prozent der Marketing-Entscheidungsträger*innen in Österreich und 88 Prozent in der Schweiz an, noch keine Lösung für die Zeit nach dem Cookie-Tod zu haben. Für den gesamten DACH-Raum liegt der Wert bei 82 Prozent. Dabei erwarten zwei Drittel der Befragten in Österreich und der Schweiz, dass das Ende der Third-Party-Cookies einen direkten Einfluss auf das eigene Geschäft haben wird.

Mit dem Ende des Third-Party-Cookie nimmt das Thema Identity an Fahrt auf. Und immerhin 60 Prozent der DACH-Befragten suchen aktuell nach einer Lösung für die Erstellung von First-Party-Identities. Nur 29 Prozent haben bereits eine entsprechende Lösung. «Erschreckend ist die Tatsache, dass einer von zehn Marketern sich noch gar nicht mit dem Thema Identity befasst hat», findet Andreas Grasel Country Manager Austria & Switzerland bei Adform. «Die Ankündigung, dass Third-Party-Cookies und damit das gewohnte Modell auslaufen, kam seinerzeit für Branchen-Insider kaum überraschend. Schon da war klar: wer jetzt erst anfängt, sich damit zu beschäftigen, hat ein grosses Stück Arbeit vor sich. Die Zeit zum Handeln ist auf Seiten der Entscheider*innen also längst da; und der Druck steigt!»

 

Kontrolle, Transparenz und Flexibilität

Laut Umfrage mangelt es den Marketingentscheider*innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz generell auch an Kontrolle über ihre Marketingdaten. Demnach geben 39 Prozent der Befragten an, keine Kontrolle über ihre Marketingdaten zu haben oder sich zumindest deutlich mehr Kontrolle zu wünschen.

Auch der Supply Chain bescheinigen die Befragten mehrere Probleme: Werbeeuros, die im Prozess versickern, zu viele beteiligte Provider, zu wenig Kontrolle und zu wenig Transparenz – insgesamt bemängeln 91 Prozent der Befragten den Verlust wertvoller Zeit und Geld im Prozess. Die Lösung für dieses Problem und damit ein kosten- und zeiteffizientes Arbeiten scheint ein Grossteil der Befragten (63 Prozent) in der Zusammenarbeit mit nur einem Anbieter zu sehen, anstatt auf einen Best-of-Breed-Ansatz zu setzen.

Moderne Marketer müssen vor allem flexibel sein, um sich im schnelllebigen Werbegeschäft behaupten zu können. 23 Prozent sind der Meinung, dass Erfolg vor allem von der Fähigkeit abhängt, sich schnell auf sich ändernde Marktbedingungen einstellen zu können. Für je 15 Prozent zählen ein breites Fachwissen rund um Marketing-Plattformen und Kenntnis aller Teilprozesse des Marketings zu den Kernkompetenzen.

Dem Thema Brand Gardens – also der Aktivierung der eigenen First-Party-Daten im geschützten Rahmen – stehen 60 Prozent der DACH-Marketer positiv gegenüber. Flexibilität und Kontrolle sind für 82 Prozent die herausstechenden Vorteile solcher Brand Gardens. Aber auch Vertrauen und Transparenz sind in den Augen zwei Dritter der Experten wichtige Pluspunkte.

 

Aktuelle Herausforderungen

Gefragt nach den aktuell grössten Herausforderungen im Management von Marketingkampagnen nannten die Expert*innen neben weniger Budget und Teamstärke durch Covid-19 (37 Prozent), keine Echtzeit-Anpassungen vornehmen zu können und zu lange auf Ergebnisse warten zu müssen (jeweils 14 Prozent) beziehungsweise die mangelnde Integration einzelner Elemente im grossen Ganzen (ebenfalls 14 Prozent). Fast drei Viertel (76 Prozent) wünschen sich ein einziges Dashboard für die effiziente Verwaltung ihrer Kampagnen. Besondere Vorteile sehen die Befragten dabei in der Datenoptimierung, grösserer Kontrolle über Kampagnen sowie der Kosteneffizienz und Flexibilität.

Die Umfrage von Adform wurde im zweiten Halbjahr 2020 zusammen mit Dynata durchgeführt. Befragt wurden 1’047 Marketing-Entscheidungsträger*innen aus elf europäischen Ländern sowie den USA. Die Befragten waren gleich verteilt über kleine Unternehmen, mittelgrosse und grosse. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden insgesamt 210 Entscheider*innen befragt.

Entertainment-Gipfeltreffen von Ticketcorner und ESB als Digital-Kongress

Nicht wie in früheren Jahren nach Interlaken, sondern in die digitale Welt laden ESB und Ticketcorner dieses Jahr zum Entertainment Forum «360° Entertainment» ein. 40 Speaker diskutieren am 16. März 2021 die aktuelle Lage und die Perspektiven der Veranstaltungsbranche.

Der Digital-Kongress 360° Entertainment richtet sich an Veranstalter, Sponsoren, werbetreibende Unternehmen, Eventdienstleister, Künstler-Manager, Medien, Vermarktungs- und Beratungsagenturen, Veranstaltungsstätten. Er wird von Ticketcorner und ESB Marketing Netzwerk dieses Jahr nicht mit physisch anwesenden Branchenprofis wie sonst in Interlaken, sondern als Hybrid-Kongress mit Live-Übertragungen aus den NEP Studios in Volketswil veranstaltet.

Dieses Jahr wollen die Veranstalter eine Bestandsaufnahme für die Entertainment-Branche in der Schweiz und international bieten, die sichoronabedingt im Überlebenskampf befindet. Denn sie wird als nicht systemrelevant betrachtet, was zu Unsicherheit führt sowie Stillstand und Wut verursacht. Das Ende des Veranstaltungsverbots ist ungewiss. Neue Vorschriften, Kooperationen und Eventmodelle sind entstanden und fordern die Branche heraus. Was davon wird bleiben, was verschwinden?

Corona-Learnings und Herausforderungen

Im Kongress werden mittel- und langfristige Perspektiven für Veranstalter, Sponsoren, Medien und Dienstleister intensiv beleuchtet. 40 Top-Speaker geben in sechs Foren Einblicke zu folgenden Schwerpunkten: Zukunftschancen, Technologie, Sponsoring, Sicherheit und Venues.

Unter anderem werden Co-Präsidentin Mattea Meyer der SP Schweiz und der Präsident der SMPA Christoph Bill diskutieren. Zukunftsforscher Dietmar Dahmen wird einen Ausblick in diesen ungewöhnlichen Zeiten gegeben. Über die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen aus der Corona-Krise. Der papierlose Eventzugang, neue digitale Lösungen für Arenen und das Gesicht als Eintrittskarte, sind nur wenige Beispiele dafür, wie sich die Digitalisierung im Eventbereich etabliert.

Wie Event-Veranstalter Tracking-Methoden auch nach Corona für sich nützen können, wird die Bonner Firma Placeit aufzeigen. Das Konzept der Live-Überwachung für mehrere Tausend Personen wird beim Kongress vorgestellt. Auch auf der Bühne präsent sind Felix Frei, der Präsident des Vereins Schweizer Stadion- und Arenabetreiber VSSA, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Zürich Film Festival, Samsung Hall, Placeit, einige namhafte Künstlerinnen und Künstler und viele weitere Entscheiderinnen und Entscheider auf der Seite der Sponsoren.

Die Streams werden den Teilnehmenden auch nach der Durchführung am 16. März 2021 zur Verfügung stehen.

 

 

 

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at – aktuelle technik neu bei der Vogel Communications Group

Das Medienunternehmen Vogel Communications übernimmt die Fachzeitschrift at – aktuelle technik von Galledia und baut dadurch sein Zeitschriften-Portfolio im Industrie-Bereich weiter aus. Sämtliche Mitarbeitenden werden übernommen.

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Die Vogel Communications Group übernimmt per Dienstag die Fachzeitschrift at – aktuelle Technik von Galledia. Mit der Übernahme baut das Medienunternehmen seine Marktposition im Industrie-Bereich weiter aus.

Mit über 100 Fachmedien in 14 Branchen gehört die Vogel Communications Group zu den bedeutendsten deutschsprachigen Fachverlagen. Die Übernahme von at – aktuelle technik stelle für das Unternehmen eine echte Bereicherung des Portfolios dar, mit der die Positionierung als Spezialistin im Industriebereich weiter gestärkt werden kann, wie es in einer Mitteilung schreibt. Die vergrösserte Zielgruppe eröffne neue Perspektiven im Werbemarkt sowie grosse Chancen in der gemeinsamen Entwicklung von innovativen Informationsangeboten.

Die Vogel Communications Group zähle weiterhin auf die langjährige Erfahrung und journalistische Kompetenz des bisherigen Teams und freue sich auf die Zusammenarbeit, heisst es weiter. An der bestehenden Organisation wird unverändert festgehalten. Matthias Böhm übernimmt als Verlagsleiter bei der Vogel Communications Group die operative Verantwortung von at – aktuelle technik. Er verantwortet bereits seit dem Jahr 2011 die operative Leitung der Fachzeitschrift Schweizer Maschinen Markt.

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Schweizer Filmpreis 2021: Lilo Pulver erhält den Ehrenpreis

Der Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2021 geht an Liselotte Schmid-Pulver, besser bekannt als Lilo Pulver. Mit dieser Auszeichnung wird eine Schweizer Schauspielerin geehrt, die auch international Karriere machte. Die Verleihung des Preises findet am 26. März 2021 als Livestream auf Quartz.ch statt.

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Liselotte Pulver (hier im Kulturplatz-Interview), erhält en Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2021. (Screenshot: Youtube.com)

Lilo Pulver wurde 1929 in Bern geboren, besuchte die Schauspielschule in Bern und wurde bald zu einer beliebten Schauspielerin in der Schweiz und in Deutschland. Mit ihrer Hauptrolle im Film «Zeit zu leben und Zeit zu sterben» von Douglas Sirk begann ihre internationale Filmkarriere.

Pulver hat die Filmgeschichte mit ihrem Spiel voller Humor und mit ihren subtil revoltierenden Interpretationen geprägt und erhielt grosse Zustimmung von der Kritik. 1964 wurde sie für die «Golden Globes» nominiert. 1980 erhielt sie den Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises. Mit dem Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises, der mit 30‘000 Franken dotiert ist, würdigt nun auch das Bundesamt für Kultur BAK Lilo Pulvers Beitrag zur internationalen Filmgeschichte von den 1950er-Jahren bis heute.

 

Woche der Nominierten

Vom 22. bis 28. März 2021 werden die für den Schweizer Filmpreis nominierten Filme im Rahmen des von der Association «Quartz» Genève Zürich organisierten Programms «Woche der Nominierten» online gezeigt. www.quartz.ch.

 

Preisverleihung im Livestream

Die Verleihung des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, den 26. März 2021, per Livestream statt. Der Anlass wird in den Studios der RTS in Genf aufgezeichnet und über Quartz.ch gesendet.

Diese Ehrung des Schweizer Filmschaffens wird vom BAK in Partnerschaft mit der SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich  und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Livesystems stattet über 300 Filialen der Post mit Screens aus

Das neue Vermarktungsnetz von Livesystems in den Filialen der Post ist per Anfang 2021 gestartet. Bei über 300 Filialen wurden mehr als 550 neue digitale Grossbildschirme montiert. Mit einer Werbekampagne auf den grossflächigen Screens sollen täglich bis zu 225'000 Personen erreicht werden können.

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Ab Januar 2021 hat Livesystems die Exklusivvermarktung des bisherigen CanalPoste-Netzes der Schweizerischen Post übernommen (Werbewoche.ch berichtete). Bis zum Jahresende 2020 wurden einer Mitteilung von Livesystems zufolge schweizweit bei über 300 Filialen der Post mehr als 550 grossflächige Screens installiert. Die Bildschirme befinden sich im Wartebereich und am Point of Sales und würden so eine hohe Aufmerksamkeit erzielen, so Livesystems.

«Wir können dem Werbemarkt trotz Corona-Jahr ein attraktives und stabiles Produkt unterbreiten», erklärt Dragan Dojcinovic, CEO von Livesystems. «Erste Kampagnen konnten anfangs Januar bereits erfolgreich ausgestrahlt werden». Alle Buchungen mit Ausstrahlung bis Ende März würden zudem von speziellen Einführungsrabatten profitieren.

Accenture Interactive eröffnet SinnerSchrader-Niederlassung in der Schweiz

Als Teil von Accenture Interactive eröffnet Swipe, das Mobile Studio von SinnerSchrader, neben Berlin und Hamburg eine weitere Niederlassung in Zürich. Das Studio ist fokussiert auf das Design und die Umsetzung von mobilen Experiences. Die Leitung von Swipe vor Ort übernimmt Neuzugang Wim Roelfs.

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Benjamin Tück (links), neuer Country Lead von Accenture Interactive in der Schweiz, und Wim Roelfs (rechts), der die Leitung von Swipe Zürich übernimmt.

«Der Start des Swipe Studios gibt uns die Möglichkeit, das digitale Angebot in unserem Züricher Hub zu erweitern und unsere Kunden von der Ideation bis zur Umsetzung neuer digitaler Produkte, Services und Ökosysteme exzellent und unter einem Accenture Interactive DACH in der St. Annagasse zu bedienen», lässt sich Benjamin Tück (Bild links), Lead Accenture Interactive Schweiz, in einer Mitteilung von Dienstag zitieren.

Mit Wim Roelfs hat Swipe in Zürich einen weiteren, erfahrenen Kreativen in den Bereichen Digital, Kommunikation und Marke gewinnen können. Roelfs zeichnete zuletzt als Digital Creative Director bei MetaDesign verantwortlich. Zuvor war er bei Publicis, Jung von Matt Limmat sowie Futurecom Interactive tätig. Er ist Mitglied im ADC Switzerland und wurde bereits mit mehreren nationalen und internationalen Awards ausgezeichnet.

Heidiland-Blockchain stellt Weichen für den Tourismus der Zukunft

Gemeinsam mit «Rell.io» und weiteren Partnern entwickelt Heidiland Tourismus das weltweit erste Blockchain-Netzwerk im Tourismus. Das Projekt soll den Grundstein für eine neue Dimension in der Digitalisierung der Freizeitwirtschaft in einer Destination legen. Der Aufbau der «HeidiCHain» wird auch von Innotour unterstützt, dem Förderinstrument des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO für den Tourismus.

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Vernetzte Destination: In der Ferienregion Heidiland entsteht eine touristische Blockchain. (Bild: Heidiland Tourismus/Thomas Kessler)

In der Ferienregion Heidiland arbeite die Destinationsmanagement-Organisation DMO zusammen mit den Blockchain-Spezialisten von «Rell.io» und weiteren Technologie- und Tourismuspartnern an der weltweit ersten Tourismus-Blockchain, wie Heidiland in ein einer Miteilung schreibt. Im Rahmen des Projektes «HeidiCHain» entstehe so eine voll funktionsfähige private Blockchain-Umgebung, die spezifisch auf die Bedürfnisse einer Tourismusregion zugeschnitten ist.

 

Wie funktioniert eine touristische Blockchain?

Der Begriff «Blockchain» wird heute oft mit spekulativen Kryptowährungen wie Bitcoin in Verbindung gebracht. Dies habe jedoch nichts mit der Arbeit zu tun, die derzeit in Heidis Heimat geleistet werde, heisst es weiter in der Mitteilung. Die «HeidiCHain» nutze nämlich innerhalb des im Konsortium angeschlossene Partner für eine dezentrale und anonyme Datenspeicherung aller Transaktionen. Daten würden also nicht zentral bei einem Partner gesammelt. Dadurch sollen die Kundendaten nicht einsehbar und sind komplett sicher werden. Ausserdem erlaube die «HeidiCHain» es den verschiedenen Akteuren innerhalb der Region zukünftig, die Daten dezentral und anonymisiert gemeinsam zu nutzen und Transaktionen aller Art durchzuführen.

 

Digitalisierte Kurtaxen-Administration als erste Anwendung

Unterkunft, Gastronomie, Bergbahn, Therme, Sportartikelverleih, geführte Touren: Heute setzt sich das Gesamterlebnis für den Gast in einer typischen Destination oftmals aus zahlreichen Einzelanbietern und Einzelleistungen zusammen, die völlig isoliert voneinander funktionieren und nicht selten auch (noch) nicht online buchbar sind. Auf der Angebotsseite würden zwar einzelnen touristischen Dienstleistern Kundendaten zur Verfügung stehen, diese könnten aber nicht anonymisiert, geteilt und so von allen Leistungsträgern innerhalb einer Destination sinnstiftend genutzt werden – für Analysen der Besucherströme oder für bedürfnisgerechte Produktentwicklungen beispielsweise. Die «HeidiCHain» soll hier die technologische Grundlage schaffen, dass sowohl auf der Nachfrage- wie auch auf der Angebotsseite in Zukunft völlig neue Anwendungen möglich sind.

In der Projektphase wird nach dem Aufbau der Blockchain und des entsprechenden Leistungsträger-Konsortiums als erster konkreter Anwendungsfall ein System zur automatisierten, digitalen Kurtaxenabrechnung für den Gast und den Leistungserbringer umgesetzt. Heute sei die Kurtaxenadministration in der Ferienregion Heidiland durch die DMO sehr personalintensiv, schwer kontrollierbar und zeitverzögert und bringe für alle Beteiligten einen hohen administrativen Aufwand mit sich, wie Heidiland schreibt. Mit der Digitalisierung des Meldewesens auf Basis der Heidiland-Blockchain soll neben dem Abbau des administrativen Aufwands auf Seiten der Hotellerie, des Gastes, der Destinationen und beteiligter öffentlichen Stellen gleichzeitig auch die Qualität der gemeldeten Tourismusdaten für die Logiernächte-Statistik verbessert werden.

 

Tourist-ID als «digitaler Schlüssel» zur Region

Ebenfalls Teil der Projektphase sei die Einführung einer digitalen Tourist-ID mit einer entsprechenden Mobile-Applikation, heisst es in der Mitteilung. Der Gast könne diese ID künftig einmalig bei der Destination lösen und erhalte so auf seinem Smartphone einen persönlichen «digitalen Schlüssel» zur Region. So sollen künftig Zahlungen im Restaurant, der Zutritt zur Bergbahn oder die Öffnung der Ferienwohnungstüre ermöglicht werden – ganz einfach mit dem Smartphone und ohne zusätzlichen Aufwand. Weitere Ausbauschritte auf Basis der «HeidCHain» seien der Aufbau eines digitalen Marktplatzes und die Entwicklung von Dashboards zur Echtzeit-Analyse der Daten, beispielsweise für die Entwicklung neuer touristischer Produkte.

Das Projekt wird von Blockchain-Experten von «Rell.io», Heidiland Tourismus, den Wirtschaftspartnern TSO, von Tourist-Data Shop und weiteren externen Partnern sowie den regionalen Leistungsträgern gemeinsam umgesetzt. Die neue Lösung mit ersten Anwendungsapplikationen soll auf die Wintersaison 21/22 hin erstmals für den Gast nutzbar werden.

Im Lockdown ist Jugendlichen Gaming wichtiger als Social Media

Britische Jugendliche kommunizieren im Lockdown mit ihren Freunden stärker durch Videospiele als durch Social Media. Gaming ist ein wichtiger Aspekt ihres sozialen Lebens. Die jungen Briten spielen ausserdem lieber online mit anderen Menschen als alleine, wie eine Umfrage des Tech-Unternehmens HyperX ergibt.

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«Videospiele spielen in diesen schwierigen Zeiten eine wichtige Rolle im Leben vieler Menschen, vor allem für Kinder. Sie sind eine Möglichkeit, sich von zuhause aus mit anderen zu verbinden, mit ihnen zu sprechen und neue Freunde zu finden. Gaming bringt Menschen zusammen, auch wenn sie voneinander getrennt sind», so Dayna Sinclair, Managerin bei HyperX.

Die Analysten haben die Umfrage unter britischen Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren sowie deren Eltern durchgeführt. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen bleiben im Lockdown über Videospiele mit ihren Freunden verbunden. Gaming sei für sie ein wichtigeres soziales Kommunikationsmittel als Social Media oder Call-Apps.

 

Eltern noch immer skeptisch

Von den befragten Eltern sehen 77 Prozent Videospiele als wichtig für das mentale Wohlbefinden ihrer Kinder. Dennoch gilt Gaming für die meisten immer noch als Zeitverschwendung. Nur ein Drittel der Eltern nimmt das Hobby der Kinder als produktive Aktivität wahr. (pte)

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