Fokus auf Kundenerlebnisse sorgt für nachhaltiges Wachstum

Neue Verhaltensweisen der Verbraucher bringen Unternehmen dazu, sich im Hinblick auf langfristiges Wachstum auf das Verbrauchererlebnis zu konzentrieren, wie eine Studie von Accenture Interactive zeigt.

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Die Studie «The Business of Experience» von Accenture Interactive nimmt das Thema «Experience» – Kundenerlebnisse unter die Lupe. Eine grosse Mehrheit (77%) der befragten CEOs gab dabei an, dass sie die Art und Weise, wie ihre Unternehmen mit Kunden interagieren, grundlegend verändern werden, um das Geschäftswachstum voranzutreiben.

Ziel der Studie war es, zu verstehen, welche Rolle das Kundenerlebnis für langfristiges Unternehmenswachstum, Beständigkeit und Relevanz spielt. So übertreffen der Studie zufolge Unternehmen, die ihr gesamtes Unternehmen darauf ausrichten, aussergewöhnliche Erlebnisse für ihre Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft zu schaffen, ihre Mitbewerber in puncto Rentabilität im Vorjahresvergleich um das Sechsfache.

«Covid hat das Kundenerlebnis weiter in den Vordergrund gerückt und seine Bedeutung für jede Funktion und jeden Mitarbeiter verstärkt», so Brian Whipple, Group Chief Executive von Accenture Interactive. «Einfach ausgedrückt: Wenn man das Kundenerlebnis verbessert, verbessert man die Lebensqualität und damit auch das Geschäft.»

«Nicht nur die Erwartungen an Marken verändern sich, sondern auch an die Unternehmen als Ganzes. Alle wollen heute wissen, wie sie in der aktuellen Wirtschafts- und Gesundheitskrise mit ihren Kunden interagieren können. Digitale und hybride Kundenerlebnisse müssen neu erfunden werden. Betroffen sind im Unternehmen damit nicht nur die Kanäle, sondern die gesamte Wertschöpfungen, über Daten, Prozesse, Technologien und Mitarbeiter und letztendlich die Art der Wertschöpfung. Der Mehrwert liegt dann in den Erlebnissen, die sie ermöglichen», so Benjamin Tück, Geschäftsführer von Accenture Interactive Schweiz.

Die Dringlichkeit eines neuen Ansatzes

Während der Fokus auf Customer Experience (CX) sich traditionell eher auf Transaktionen mit Kunden bezog, ist die generelle Ausrichtung auf Kundenerlebnisse eine neue Arbeitsweise, die zunehmend von der Führungsebene unterstützt wird, so das Ergebnis der Studie. Accenture Interactive nennt diesen neuen ganzheitlichen Ansatz – der zu einem wichtigen unternehmerischen Erfordernis wird – das Business of Experience (BX).

Die Studie stellt fest, dass BX zu einem Schwerpunkt des CEOs geworden ist, da es mit jedem Aspekt des Unternehmensbetriebs verbunden ist – im Gegensatz zur CX, die traditionell zur Domäne des Chief Marketing Officers (CMO) gehörte. Darüber hinaus gaben auch mehr als die Hälfte der Chief Operating Officers (COO) (56%), Chief Strategy Officers (CSO) (53%) und Chief Financial Officers (CFO) (51%) an, dass ihr Unternehmen die Art und Weise, wie es mit seinen Kunden interagiert, grundlegend ändern wird.

«Um im kommenden Jahr zu wachsen, muss jedes Unternehmen und jede Führungskraft neu über Erfahrungen nachdenken – zumal fast alles, was wir tun, von der Art, wie wir einkaufen, über die Art und Weise, wie und wo wir arbeiten, bis hin zu der Art und Weise, wie wir mit anderen interagieren, strukturell verändert wurde», so Baiju Shah, Chief Strategy Officer von Accenture Interactive. «Eine grundlegende Neudefinition des Kundenerlebnisses ist im Gange, und diejenigen Unternehmen, die das Kundenerlebnis in den Mittelpunkt ihrer Organisation stellen, werden ihr Wachstum ankurbeln und die Marktführer der kommenden Jahre und Jahrzehnten sein.»

«Um ein Business of Experience zu werden, muss nicht mehr, sondern anders investiert werden», sagt Benjamin Tück, Geschäftsführer Interactive Schweiz. «Um im Wettbewerb um die Kundenaufmerksamkeit zu bestehen, müssen Mittel konsequent auf verbesserte Erlebnisse fokussiert werden, ohne dabei Rentabilität und Nachhaltigkeit zu gefährden.»

So werden Unternehmen zum «Business of Experience»

Die Studie zeigt, dass führende Unternehmen – das heisst Unternehmen, die unabhängig voneinander hinsichtlich ihres finanziellen Wachstums und ihrer Beständigkeit im Geschäftszyklus gut abschneiden – anders über das Kundenerlebnis denken und handeln als ihre Mitbewerber. Diese führenden Unternehmen verfolgen mit weitaus grösserer Wahrscheinlichkeit die folgenden BX-Ansätze, wodurch sie ihre Mitbewerber beständig übertreffen.

 

1. Lernen Sie Ihre Kunden durch und durch kennen

Die Kundenbedürfnisse dürften sich auch unabhängig von den Folgen der Pandemie weiterentwickeln, oft in unvorhersehbarer Weise. Folglich sollten Unternehmen in Möglichkeiten investieren, um unbefriedigte Kundenbedürfnisse jeden Ausmasses zu identifizieren. Die Studie ergab, dass führende Unternehmen doppelt so häufig wie andere (55 Prozent gegenüber 26 Prozent) angeben, dass sie in der Lage sind, Kundendaten in entsprechende Massnahmen einzubeziehen. Doch viele dieser führenden Unternehmen sagen auch, dass es Grenzen für ihre Daten und die daraus resultierenden Möglichkeiten gibt. Deshalb ist dieser Punkt so wichtig – um wirklich kundenorientiert zu sein, brauchen Unternehmen bessere Mittel, um in die Materie einzudringen und diese Bedürfnisse aufzudecken.

 

2. Machen Sie Erlebnisinnovation zur täglichen Gewohnheit

Die Studie zeigt, dass sich führende Unternehmen besser darauf vorbereitet fühlen, die Chance zur Innovation im grossen Umfang zu nutzen. Im Vergleich zu ihren Mitbewerbern besitzen sie mehr als doppelt so häufig die Agilität, auf neue Modelle umzustellen, die ihren Kunden Mehrwert und Relevanz bieten.

 

3. Erweitern Sie den Verantwortungsbereich für die Kundenerfahrung

Die Verantwortung für die Erfahrung liegt nicht nur beim CMO oder COO – sie geht jeden etwas an, von der Führungsebene abwärts. Alle Mitarbeiter und alle Bereiche des Unternehmens sollten vernetzt und kollaborativ agieren und als eine zusammenhängende, kundenorientierte Einheit funktionieren, deren oberstes Ziel es ist, das beste Kundenerlebnis zu bieten.

 

4. Bringen Sie IT, Daten und Mitarbeiter in Einklang

Ein «Business of Experience» zu werden, bedeutet nicht, mehr zu investieren, sondern anders zu investieren. Führende Unternehmen steuern Daten, IT und Mitarbeiter so, dass Agilität entsteht, die kontinuierlich Effizienzgewinne freisetzt, die in neue Leistungs- und Wachstumschancen reinvestiert werden können. Von den führenden Unternehmen gaben 61 Prozent an, dass sie eine klare Vorstellung davon haben, welche Technologieplattformen sie nutzen müssen, um wettbewerbsfähig und für die Kunden relevant zu bleiben, verglichen mit nur 27 Prozent ihrer Mitbewerber.

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Accenture Research und Accenture Interactive befragten im Rahmen der Studie «The Business of Experience» über 1’550 Spitzenkräfte weltweit, wovon ein Viertel CEOs waren. Die Umfrage deckte 21 Länder und 22 Branchen ab. Die Studie wurde von November 2019 bis Januar 2020 durchgeführt, mit einer Aktualisierung im Zeitraum Mai–Juni 2020. Ziel war es, die Art und Weise zu untersuchen, wie Führungskräfte die Erfahrungen ihrer Kunden betrachten und wie die Kompetenzen ihrer Unternehmen zu den Erfahrungen und Geschäftsergebnissen beitragen. 

Wirz für Migros: Ostern ist für alle da

Im Rahmen der diesjährigen Osterkampagne setzt Wirz für den Detailhändler auf viele kleine Filme mit den Bewohner*innen des Mehrfamilienhauses neben einer Migros-Filiale.

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Im Gegensatz zu Weihnachten gibt es an Ostern kaum alte Bräuche und Traditionen, an die sich jeder zu halten versucht. Im Gegenteil. Jeder feiert es ein bisschen anders. Manche treffen sich zum Brunch, andere zum Dinner. Manche feiern in der Familie, andere mit Freunden. Manche essen an Ostern nur Fisch, andere lieber Schoggi-Hasen. Genauso unterschiedlich wie die Menschen in der Schweiz Ostern feiern, sind auch die Filme der diesjährigen Migros-Osterkampagne.

Wie bereits an Weihnachten setzt die Migros auch hier nicht auf den einen grossen Film, sondern auf eine Vielzahl kurzer Filme. Im Mittelpunkt stehen dabei wiederum die Bewohnerinnen und Bewohner des direkt neben einer Migros gelegenen Mehrfamilienhauses.

Die Filme beinhalten kleine Geschichten aus dem Alltag der Menschen in der Schweiz. So geht es etwa darum, wie man sich an Ostern ganz einfach Zeit für die Familie schaffen kann. (Oder zumindest für den Ehemann.) Um die Frage, ob man am Karfreitag Fleischersatz essen darf. Um fahrlässigen Diebstahl unter Nachbarn. Und um die ganz grundsätzliche Frage nach der Telefonnummer des Osterhasen.

Auf dem Contenthub Ostern.migros.ch gibt es noch mehr Inhalte rund um das Thema Ostern – von Rezeptideen über Bastelprojekte bis hin zu Kaufempfehlungen für den perfekten Frühlingsbeginn.

Zu sehen ist die Kampagne seit Montag im Fernsehen und online.

 

Verantwortlich beim Migros-Genossenschafts-Bund: Bettina Huwyler, Siegrun Krayer (Campaigning), Iris Kramer (Digital Campaigning & Promotions), Simone Blaser (Media), Markus Sollberger, Barbara Stauffer (Sales Promotions). Verantwortlich bei Wirz Communications: Livio Dainese, Caspar Heuss, Florian Siegrist, Jannic Mascello (Kreation); Cosima Lang, Francesca Kleinstück (Storyline); Erasmo Palomba, Ruwanie Hayoz (Agency Producing); Catrin Bewersdorff, Ella Papadakis, Patrik Muntwyler, Valeria Vuckovic (Beratung); Urs Krucker (Strategie); Thomas Peller, Robin Schuler (Medienrealisation). Produktion: Stories (Filmproduktion); Micha Lewinsky (Regie); Jan Mettler (Director of Photography); Florian Nussbaumer (Executive Producer); Joel Scheidegger (Producer); Chenyi Yu (Production Coordinator); Peter Scherz (Production Design); Pascale Suter (Styling); Adrian Frutiger, Fabian Sturzengger (Musik); Jingle Jungle (Vertonung).

SRF-Direktorin Wappler verteidigt ihre digitale Expansionsstrategie

Die Direktorin von Schweizer Radio und Fernsehen SRF, Nathalie Wappler, hat die Ausweitung ihrer Angebote in die Onlinewelt verteidigt. «Wir können ja nicht gut am Publikum vorbeisenden, das uns finanziert», sagte sie der NZZ.

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«Wir wollen unsere Inhalte digital besser verbreiten. Wir treten aber nicht gegen die Privaten an», erklärte Wappler der NZZ vom Samstag. SRF fokussiere ganz klar auf seine Kernkompetenzen Audio und Video – auch bei der weiterentwickelten News-App, hiess es. «Bei den Texten haben wir eine Selbstbeschränkung bei der Länge, die in der Regel auch eingehalten wird», betonte sie.

Die SRF-Direktorin zeigte sich zudem überzeugt, dass es in der Schweiz mehrere Angebote nebeneinander vertrage. «Den privaten Medienhäusern stellen wir zudem Inhalte und unser Archiv unentgeltlich zur Verfügung», hob sie hervor. Für weitere Kooperationen sei sie ausserdem sehr offen, sagte sie.

 

Andere Erzählformen

Der Grundsatz ‹digital first› sei ohne Zweifel mit der Konzession vereinbar, gab sich Wappler überzeugt. «Von einer Verletzung der Konzession kann keine Rede sein», sagte sie. Und auf eine Online-Mediathek, auf der sich nur die für Radio und TV produzierten Inhalte abrufen liessen, wolle sie sich auch nicht beschränken. «Im Internet sind andere Erzählformen gefragt als im linearen Radio und TV, zum Beispiel Podcasts und Teaserfilme. Es braucht also eigens dafür produziertes Material», erklärte die SRF-Direktorin diesbezüglich.

«Zudem wollen und müssen wir die jungen Menschen ja genau dort ansprechen, wo sie sich aufhalten, und sie für weitere ausführlichere Inhalte auf unserem Newsportal begeistern», führte Wappler weiter aus. Ausserdem würden in Zukunft die Grenzen zwischen den Kanälen und Plattformen noch weiter verwischen werden.

Allerdings brauche es derzeit – bei aller Kritik am Sparkurs von SRF – eine neue Debattenkultur. «Es tut nichts mehr Not als sachliche Debatten», sagte sie. «Es braucht wieder mehr Respekt und Wertschätzung für andere Meinungen», forderte sie. Und manchmal sollte man Twitter einfach besser nicht anschauen, weil man sich nur über die permanenten Zuspitzungen ärgern würde, erklärte Wappler gegenüber der NZZ. (SDA)

Freundliche Grüsse berührt für Franke, ohne zu berühren

Die Corona-Pandemie hat unser Verhalten nachhaltig verändert. Mit dem berührungslosen Wasserhahn Atlas Neo Sensor reagiert Franke Home Solutions auf die veränderten Hygieneanforderungen. Für den globalen Launch hat Freundliche Grüsse das Thema mit emotionalen Bildern und klaren Botschaften umgesetzt.

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Eine Hauskatze wird liebevoll gekrault. Mit diesem Motiv startet der sympathische Film und führt schnell vor Augen, dass nicht alle Dinge im Haushalt so gerne angefasst werden wie den schnurrenden Vierbeiner. Wie zum Beispiel auch der Wasserhahn in der Küche, wenn die Hände schmutzig sind. In Zeiten von Corona haben sich die Erwartungen an Alltagshygiene noch weiter erhöht. Franke liefert die Lösung in Form eines sensorgesteuerteren Wasserhahns, der via Infrarot auf Bewegung reagiert. In den öffentlichen Waschräumen bereits verbreitet, kommen diese nun auch in den Privathaushalt.

Das neue Produkt Atlas Neo Sensor kann über den Sensor wie auch manuell über den Hebel bedient werden. Freundliche Grüsse hat für den globalen Launch des Produkts eine integrierte Kampagne entwickelt. Im Mittelpunkt stehen der Film, eine Landingpage sowie auch eine Broschüre. Die Botschaft soll durch die Worte «Touch is a natural instinct. And now you have a choice» dramatisiert werden.

Die Kampagne unterteilt sich in eine Teaser- und in eine Produktphase mit zahlreichen verschiedenen Social Media Assets für Facebook und Instagram sowie eine Reihe Display Ads. Im Frühjahr 2021 geht die Kampagne zeitgleich in fünf Ländern an den Start.

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Verantwortlich bei Franke Home Solutions: Rahel Güttler (Global Head of Marketing), Matti Koukka (Marketing & Exhibition Specialist). Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor (Gesamtverantwortung), Norihito Iida (Art Director), Mara Schwegler, Remo Wyss (Grafik), Berni Brungs (Text/Konzept), Jasmine Segginger, Andrea Aegerter, Käthy Känzig (Beratung), Produktion: Ikon Productions, Gianni Antoniali (Regie/Fotografie).

GLA United akzeptiert Bitcoin als Zahlungsmittel

Die Agentur GLA United akzeptiert Bitcoin Zahlungen und will mit einer exklusiven Bitcoin-Aktion ein Zeichen setzen. Zusätzlich unterstützt die Agentur Unternehmen dabei, Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

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Am Freitag gab die Agentur mit Sitz in Zug, London und Shenzhen bekannt, dass sie als erste Full-Service-Agentur Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiere. Die Agentur ermöglicht dabei nebst klassischen On-Chain-Transaktionen auch Zahlungen mit dem Lightning Network, ein Protokoll zur Skalierung von Blockchain-Technologien. Das Lightning Network soll schnelle Zahlungen mit marginalen Transaktionsgebühren und hoher Privatsphäre ermöglichen.

«Mit dem zunehmenden Interesse an Kryptowährungen ist die Einführung von Bitcoin als Zahlungsmittel ein logischer Schritt für uns und eine Bereicherung für unsere Agentur-Leistungen. Dieser Entscheid wurde zusätzlich unterstützt durch unsere innovationsgetriebenen Standorte im Crypto Valley Zug, der Kreativ-Stadt London und Technologie-Hochburg Shenzhen in China. Mit der Einführung von Bitcoin als Zahlungsmittel können wir eine international wachsende Community ansprechen und uns als zukunftsgerichtete Innovationsagentur positionieren“, lässt sich Miguel Schweiger, Mitgründer und Managing Director Europe von GLA United, in der Mitteilung zitieren.

Kunden, die ihre Rechnungen in Bitcoin Zahlen wollen, können dies künftig direkt bei Vertragsunterschrift mitteilen, heisst es weiter. Die Bitcoin Rechnung enthält dann die Bitcoin-Adresse inklusive QR-Code der Agentur. Anschliessend können die Kunden ihre Bitcoin Wallet verwenden, um den Rechnungsbetrag mit Hilfe QR-Codes oder der Bitcoin Adresse der Agentur zu begleichen. Der Bitcoin-Transfer dauert üblicherweise nur wenige Minuten.

Weitere Kryptowährungen sollen laut Mitteilung in den Folgemonaten als Zahlungsmittel hinzugefügt werden. Auf Kundenzahlungen bis Ende 2021 biete GLA United einen exklusiven Rabatt von 10 Prozent. Damit wolle die Agentur gemeinsam mit bestehenden sowie Neukunden dazu beitragen, digitale Währungen weltweit zu etablieren.

Christiane Wolff startet als CMO bei Dentsu DACH

Christiane Wolff startet in der neu geschaffenen Position als Chief Marketing Officer in der Dentsu DACH-Organisation. In dieser Rolle zeichnet sie seit 1. Februar 2021 verantwortlich für alle Marketing- und Kommunikationsmassnahmen für die gesamte Gruppe in der DACH-Region und ist Mitglied des DACH Executive Boards. Sie berichtet direkt an DACH-CEO Ulrike Handel.

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Christiane Wolff ist neue CMO bei Dentsu DACH. (Foto: Mica Wintermayr)

Christiane Wolff blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in Führungspositionen in den Bereichen Unternehmenskommunikation, PR und Marketing zurück. Im Laufe ihrer beruflichen Karriere arbeitete sie in verschiedenen Beratungs- und Management-Funktionen von Kommunikationsagenturen. Bei Serviceplan leitete sie viele Jahre die Unternehmenskommunikation, zuletzt in der Rolle als Chief Corporate Communications Officer, und war für die globale Unternehmenskommunikation der Gruppe verantwortlich. 2019 gründete und baute sie ein eigenes Start-up in der Handwerker-Branche auf.

«Christiane wird uns mit ihrer Marketing-, Kommunikations- und Brand-Expertise dabei unterstützen, unser Wachstum als Agentur- und Beratungsgruppe in der DACH-Region zu forcieren und gemeinsam mit allen unseren Stakeholdern die erfolgreiche Entwicklung von Dentsu voran zu treiben», erklärt Ulrike Handel, CEO von Dentsu Deutschland & DACH.

15- bis 17-Jährige konsumieren Nachrichten vielfältig und flexibel

Jugendliche bevorzugen visuelle Formate wie Bilder und Videos, um sich über die Nachrichtenlage zu informieren. Generell wünschen sie sich mehr positive und gebündelte Nachrichten, die das Wichtigste zusammenfassen. Das zeigt eine qualitative Studie der ZHAW mit 66 Jugendlichen aus der Schweiz.

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(Quelle. Zhaw.ch)

Ein Forschungsteam unter Leitung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften tauchte gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Lugano und Lausanne in die Lebenswelt von Jugendlichen ein. Ziel war zu erfassen, wie sich «Digital Natives» mit Nachrichten erreichen lassen.

Dazu führten sie mit den Teilnehmenden, die zwischen 12 und 20 Jahren alt waren, unter anderem Interviews durch, dokumentierten deren Nachrichtenkonsum und liessen sie Medientagebücher schreiben. So schälte sich heraus, wie sich das Nachrichtenverhalten der jungen Leute mit dem Alter verändert.

 

Von Nachrichtenkonsum der Eltern beeinflusst

Demnach ist der Nachrichtenkonsum der 12- bis 14-Jährigen stark von deren Eltern beeinflusst. Ihre Smartphones nutzen sie kaum, um Online-Nachrichtenangebote zu nutzen – auch, weil Eltern und die Schule die Zeit mit dem Handy einschränken. Stattdessen durchstöbern sie zu Hause manchmal die Zeitung oder schauen mit den Eltern die Tagesschau. Die Berichte sind für sie meistens jedoch unverständlich oder interessieren sie nicht, da sie keine Berührungspunkte mit ihrer eigenen Lebenswelt sehen.

 

Offen für jegliche News

Ab 14 Jahren ändert sich das Bild: Der Einfluss der Eltern nimmt ab, derjenige von Freunden, Bekannten und Social-Media-Plattformen wird grösser. Die Jugendlichen möchten informiert sein, um mitreden zu können und sozial integriert zu sein. Allerdings besitzen sie noch keine Nachrichten-Routine und sind offen für jegliche News.

Daher sei bei dieser Altersgruppe die Chance am höchsten, sie mit neuen Nachrichtenformaten zu erreichen, schreiben die Studienautoren. Diese Altersgruppe würde sich demnach Apps mit Bildern, kurzen Videos und Texteinblendungen wünschen, die das Wichtigste zusammenfassen.

Sobald die Jugendlichen ihr 18. Lebensjahr erreichen, greifen sie sehr gezielt über Apps und Social-Media-Kanäle auf Nachrichten zurück. Sie wissen, was sie erfahren möchten, wo sie die Informationen erhalten und welche Formate ihnen am besten gefallen. Obwohl Videos und Bilder nach wie vor beliebt sind, gewinnen sie allmählich Gefallen an geschriebenen Berichten. (SDA)

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(Quelle. Zhaw.ch)

Australien hält trotz Facebook-Blockade an Mediengesetz fest

Australien will trotz der Blockade sämtlicher Medieninhalte bei Facebook sein neues Mediengesetz in die Tat umsetzen. Die Reform, die Plattformen wie Facebook und Google zwingt, ihre mit Nachrichteninhalten generierten Werbeeinnahmen mit Medienhäusern zu teilen, soll noch nächste Woche den Senat passieren.

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Zuletzt zeichnete sich eine Mehrheit ab. Das Repräsentantenhaus hat bereits zugestimmt. Das Vorgehen von Facebook hat weltweit Kritik ausgelöst. Wie zuvor von den US-Technologieriesen befürchtet, dürften sich weitere Länder dem Vorgehen Australiens anschliessen. Der kanadische Kulturminister Steven Guilbeault kündigte in der Nacht zu Freitag an, den Ansatz in einem eigenen Gesetzentwurf kopieren zu wollen, den er in den nächsten Monaten präsentieren will. «Kanada steht in diesem Kampf in vorderster Reihe», sagte Guilbeault.

Australiens Ministerpräsident Scott Morrison sagte, er habe neben Kanada von den Staats- und Regierungschefs Grossbritanniens, Frankreichs und Indiens Unterstützung in der Angelegenheit erhalten. «Es gibt ein grosses Interesse in der Welt an dem, was Australien macht», sagte Morrison. Er rief Facebook zum Entgegenkommen auf. «Denn sie wissen, was Australien hier unternimmt, wird wahrscheinlich auch in der Gesetzgebung vieler anderer westlicher Staaten folgen.»

Der australische Finanzminister Josh Frydenberg hat seit Beginn der Medien-Blockade durch Facebook bereits zweimal mit Firmenchef Mark Zuckerberg verhandelt. «Wir werden am Wochenende wieder sprechen», twitterte er. Facebook hatte zuvor erklärt, das australische Gesetz «missverstehe» den Wert der Plattform für Herausgeber. Dem Entwurf zufolge sollen sich die Tech-Konzerne zunächst mit den Medienhäusern zusammensetzen, um Vereinbarungen über Zahlungen zu treffen. Gelingt dies nicht, entscheidet ein von der Regierung berufener Vermittler.

Die Rolle des Internet-Netzwerks, zu dem auch Instagram und Whatsapp gehören, bei der Verbreitung von Nachrichten ist in Australien stetig gewachsen. Die Sperre sämtlicher Medieninhalte wirkte sich sofort aus. Laut Daten der Analysefirma Chartbeat ging der Internetverkehr auf den australischen Nachrichtenseiten um 13 Prozent innerhalb des Landes und um 30 Prozent ausserhalb des Landes zurück. Der für die Region zuständige News-Corp-Manager Michael Miller sprach allerdings davon, dass der direkte Zugriff von Australiern auf die Internetangebote seines Unternehmens um einen zweistelligen Prozentsatz zugenommen hat. (SDA)

«CheckUp – Das Gesundheitsmagazin» feiert 10-Jahre-Jubiläum

Das Gesundheitsmagazin «CheckUp» feiert am Montag zehnjähriges Sendungsjubiläum. Die TV-Sendung von CH Media, die jeden Montagabend über neuste medizinische Behandlungsformen und News aus dem Gesundheitsbereich informiert, wird seit dem Sendungsstart vom 21. Februar 2011 von Igor Zilincan moderiert und geleitet.

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Nach mehr als 500 Sendungen, über 50 Stunden Sendezeit und fast 800 Drehtagen feiert «CheckUp» am 22. Februar 2021 das Zehn-Jahre-Jubiläum. Bereits seit Sendung eins wird das Gesundheitsmagazin von Igor Zilincan moderiert. Gleichzeitig leitet er das dreiköpfige Redaktions-Team.

Im vergangenen Jahrzehnt erlebte der 49-Jährige so manch aussergewöhnliche und bewegende Geschichten, die er hautnah mit der Kamera mitbegleiten durfte. «Es waren hunderte von berührenden Patientenschicksalen. Besonders erinnere ich mich an eine Wachkraniotomie. Ein Mathematiker wurde am offenen Hirn operiert und war gleichzeitig bei vollem Bewusstsein ohne Narkose. Unglaublich, ich konnte ihn interviewen während der Chirurg einen Tumor entfernte. Emotional war auch ein Kaiserschnitt: Mit den Eltern erleben, wie ein neues Leben entsteht, ist unvergesslich.»

Der Anstoss für die Sendung «CheckUp» erfolgte vor über zehn Jahren. Angefangen beim Dreh einer Serie über ein herzkrankes Kind am Universitätskinderspital Zürich. Begleitet wurde die Serie vom damaligen Herzchirurg René Prêtre. Mit seinen auch für Laien gut verständlichen Erläuterungen von komplexen medizinischen Sachverhalten trug er zum wesentlichen Erfolg dieser Serie bei. Damals realisierte Igor Zilincan die Vielfalt an Geschichten im medizinischen Bereich. Daraus entstand die Idee für ein volksnahes Gesundheitsmagazin, das von Experten begleitet wird und regelmässig über relevante medizinische Themen informiert. Die erste Sendung ging dann am 21. Februar 2011 «on air» und thematisierte Schneesportunfälle.

HSLU lanciert Fundraising-Kurs zur Unterstützung für Kulturschaffende

Corona-bedingt stehen etliche Kulturschaffende finanziell sehr unter Druck. Aus diesem Grund und mit finanzieller Beteiligung der Zentralschweizer Kantone bietet die Hochschule Luzern einen sechsteiligen Online-Kurs an, der Kulturschaffende fürs Fundraising fit macht. Die Teilnahmegebühr ist stark vergünstigt.

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Für Kulturschaffende sowie Veranstalterinnen und Veranstalter ist es oft schwer, für eigene Projekte finanzielle Unterstützung zu finden. Diese Situation hat sich durch Corona noch verschärft. Der Fachkurs «Fundraising für Kulturschaffende» soll den Teilnehmenden in sechs Online-Veranstaltungen die Grundlagen für ein gezieltes Fundraising für den Kulturbereich vermitteln. Durch eine enge Kooperation mit Swissfundraising, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und IG Kultur Zug werden dabei alle wichtigen Elemente des Fundraisings im Kulturbereich thematisiert. So erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zahlen, Fakten und Tipps zur Beantragung von Zuschüssen und zum Umgang mit Förderstiftungen und Mäzeninnen und Mäzenen.

Auch nach dem Fachkurs sollen die Kulturschaffenden die Möglichkeit erhalten, am Ball zu bleiben. Dazu wird etwa Swissfundraising auf Swissfundraising.org weiterführende Links und Tipps publizieren. Zudem wird eine Plattform «Kulturfundraising» lanciert, auf der sich Interessierte vernetzen und fachlich austauschen können.

«Mit diesem Angebot möchte die Hochschule Luzern zusammen mit ihren Partnern einen Beitrag zur Bewältigung der anhaltend schwierigen Situation im Kulturschaffen leisten», erklärt Mit-Initiant und Kursleiter Marino Bundi von der Hochschule Luzern. Der Kurs richtet sich an Personen, die in kulturell ausgerichteten Projekten, Vereinen, Institutionen und Organisationen oder als freischaffende Künstlerinnen und Künstler sowie als Kulturschaffende tätig sind. Anhand einer Drittmittelfinanzierung durch die Zentralschweizer Kantone wird der Kurs stark vergünstigt angeboten: Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Franken.

Der Online-Kurs «Fundraising für Kulturschaffende» startet am 26. April 2021 und umfasst sechs Veranstaltungen zu je drei Stunden.

Es werden folgende Themen von HSLU- und Gast-Dozierenden behandelt: 

  • Grundlagen des Fundraisings
  • Projektmanagement in der Mittelbeschaffung
  • Budgetierung und Finanzplanung
  • Erfolgreiche Finanzbeschaffung mit Mäzeninnen und Mäzenen
  • Zusammenarbeit mit Förderstiftungen
  • Beantragung von Zuschüssen
  • Crowdfunding

Anmeldeschluss ist der 9. April 2021. Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Franken.

Arosa Tourismus entführt Stadtzürcher

Für Arosa Tourismus hat der Bär Jöri spontane Städter gesucht, die direkt auf den Zug springen, um einen erlebnisreichen Wintertag in Arosa zu verbringen. Die Tourismusdestination hat die Tagesausflugs-Aktion zusammen mit Yoveo umgesetzt.

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Das Bärenmaskottchen Jöri ist in Zürich auf der Suche nach spontanen Gästen, die mit ihm nach Arosa kommen. (Bild: Arosa Tourismus)

An einem frühen Morgen hat das Bärenmaskottchen Jöri aus Arosa die Zürcher Bahnhofstrasse unsicher gemacht mit dem Ziel, spontanen Gästen einen Tagesausflug im Bündner Urlaubsparadies zu ermöglichen. Unter den wahllos auf der Strasse angesprochenen Leuten willigsten schlussendlich drei äusserst spontane Frauen ein, die sich daraufhin auf eine Reise nach Arosa begaben. Dort konnten sie Winterangebote wie Langlaufen, Winterwandern und Schlittschuhlaufen ausprobieren und durften bei einer Privatführung im Arosa Bärenland auch einem echten Bären bei seiner Winterruhe beobachten. Ein Take-Away Mittagessen bei der Brüggerstube, sowie eine rasante Fahrt mit dem Schlitten vom Tschuggen bis ins Dorf war auch dabei.

Die Zürcher Gäste seien überrascht gewesen, dass sie an einem normalen Wochentag so viele schöne Momente in den Bergen erleben können, wie es in einem Communiqué von Arosa Tourismus heisst. «In Zürich ist halt fast alles geschlossen, die Freizeitmöglichkeiten sind extrem limitiert, dann ist es schon schön einmal auszubrechen und so viele actionreichen Aktivitäten in der Natur zu erleben», meint Ramona, die seit längerer Zeit auf Kurzarbeit ist.

 

Tagesausflug ins Urlaubsparadies 

Die Wintersportdestination ist unter anderem bekannt für die abgeschiedene Talendlage und den kurvigen Anfahrtsweg. Dass die Anfahrt einem spontanen Tagesausflug aber nicht im Wege steht, wurde den drei Zürcherinnen nun bewiesen. «Die Anreise mit der Rhätischen Bahn ist ein Spektakel an sich. Der Bärenlandwagen ist liebevoll gestaltet und die Aussicht auf die verschneiten Wälder und tossenden Bäche ist atemberaubend», erzählt Ornella, die durch die Aktion von Arosa Tourismus zum ersten Mal mit dem Zug nach Arosa fährt. Wer mit der Rhätischen Bahn nach Arosa reist, erhält zurzeit einen Freizeit-Bon mit Sonderrabatten auf diverse Freizeitaktivitäten wie Eislaufen oder Langlaufunterricht.

Hintergrund der «Entführungs-Aktion» sei die aktuell herausfordernde Zeit, wie Arosa Tourismus in der Mitteilung schreibt. «Die Flachländer haben Kurzarbeit oder Ferien und können nichts unternehmen. An den freien Tagen oder am Wochenende sitzen sie zuhause und fragen sich, was man machen kann. Während in den Städten beinahe alle Freizeitmöglichkeiten geschlossen sind, bietet Arosa an der frischen Bergluft glücklicherweise noch einige Winteraktivitäten», erklärt Tourismusdirektor Pascal Jenny den Gedankenzug hinter der Marketingaktion.

 

Verantwortlich bei Arosa Tourismus: Nicole Fischler (Projektleiterin Marketing & Kommunikation); Lynn Zanin (Auszubildende KV). Verantwortlich bei Yoveo: Leonie Studer (Head of Production); Tim Wicki (Deputy Head of Production).

Schweizer Tourismus soll nach der Krise nachhaltiger werden

Schweiz Tourismus hat unter dem Namen «Swisstainable» ein neues Nachhaltigkeitssignet entwickelt. Es soll den Gästen einen Überblick über Unternehmen geben, die nachhaltig wirtschaften. Mitmachen können Betriebe, die bereits zertifiziert sind, aber auch solche, die ihren Betrieb in Zukunft nachhaltiger ausrichten wollen.

 

Die Schweiz schneide bei wichtigen Rankings im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit stets gut ab. «Dennoch wissen es viele nicht», schreibt Schweiz Tourismus in einer Mitteilung vom Freitag. Aus diesem Grund hat der Verband zusammen mit diversen Kooperationspartnern, darunter der Schweizer Tourismus-Verband (STV), Gastrosuisse, Hotelleriesuisse, Seilbahnen Schweiz oder der Verband Schweizer Tourismusmanager, ein Marketingkonzept mit einem Signet für nachhaltigen Tourismus in der Schweiz entwickelt.

Ziel der Kampagne sei es, mehr Orientierung für die Konsumenten zu bieten, heisst es. Eine Zertifizierung sei es aber nicht. Die teilnehmenden Unternehmen würden je nach ihrem Engagement für Nachhaltigkeit mit drei verschiedenen Signeten ausgezeichnet. Das erste Level «Swisstainable Commited» steht für Betriebe, die über keine Nachhaltigkeitszertifizierungen verfügen, ihren Betrieb aber in Richtung Nachhaltigkeit weiterentwickeln wollen. Das zweite und dritte Signet, «Swisstainable Engaged» und «Swisstainable Leading», wird an Unternehmen verliehen, die bereits im Bereich Nachhaltigkeit zertifiziert sind.

Die Kriterien gehen dabei von Barrierefreiheit über Umweltthemen (Energie, Wasser, Abfall, CO2) bis hin zu Gleichberechtigung und Lohngleichheit im Betrieb. Eine vollständige Liste der Kriterien können auf der Seite von Schweiz Tourismus heruntergeladen werden.

 

Dreijahresplan

Entwickelt wurde das Konzept in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tourismus und Mobilität ITM der Hochschule Luzern. Zudem wurde es von der unabhängigen Non-Profit-Organisation Global Sustainable Tourism Council (GSTC) inhaltlich begleitet.

Ausgerollt wird es in der Sommerkampagne 2021 von Schweiz Tourismus. Vorerst wollen die Organisatoren den Begriff Swisstainable, eine Wortkombination aus Swiss (schweizerisch) und sustainable (nachhaltig) hierzulande bei der breiten Bevölkerung bekanntmachen. Kommendes Jahr wollen sie gute Beispiele einer nachhaltigen Veränderung der Reisebranche zeigen und im Jahr 2023 einen Swisstainable-Reiseführer herausgeben.

Verbände wie der STV und Schweizer Jugendherbergen und Hotelleriesuisse bekennen sich laut eigenen am Freitag veröffentlichten Mitteilungen zu dem Konzept. Eine Positionierung im Sinne der Nachhaltigkeit – und damit sei nicht bloss eine Reduktion von Foodwaste, sondern eine entsprechende Ausrichtung der gesamten Wertschöpfungs- und Kundenerlebniskette gemeint – werde nach der Krise dazu beitragen, Schweizer Gäste zu erhalten und weitere Gästegruppen hinzuzugewinnen, heisst es dazu bei Hotelleriesuisse.

Der Verband betont jedoch, dass wirtschaftliche Gesundheit die Grundvoraussetzung sei, um in eine nachhaltige Entwicklung der Branche investieren zu können. Und diesbezüglich hinterlasse die Coronapandemie markante Spuren, so seien die Umsätze in Städten vergangenes Jahr um 70 Prozent eingebrochen, in alpinen Regionen durchschnittlich um 20 Prozent. (SDA)

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