Die Antwort schickt Comedian Dr. Fabian Unteregger ins Stadtspital

Nachdem Die Antwort bereits 2019 eine Imagekampagne für das Stadtspital Waid und Triemli realisiert hat, hat sich die Agentur auch dieses Mal für eine Employer-Branding-Kampagne in einem Pitch durchgesetzt.

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Es besteht ein akuter Personalbedarf in den Pflegeberufen, schweizweit. Dies auch verstärkt aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie. Auch das Stadtspital Waid und Triemli benötigt dringend neues Pflegepersonal. Mit der Fortsetzung der Charme-Offensive aus dem Jahre 2019 und mit «Mis Züri. Mis Spital» geht das Stadtspital mit Die Antwort in eine logische neue Runde auch für die Rekrutierung: mit «Mis Spital. Min Job».

In der Kampagne werden verschiedene Pflegefachpersonen aus verschiedensten Bereichen porträtiert und eingebunden. In Kurzfilmen erzählen sie aus ihrem Arbeitsalltag. Begleitet und interviewt werden sie von Dr. Fabian Unteregger, Comedian und Arzt.

Die Kampagne läuft crossmedial über alle Medien ab sofort im Grossraum Zürich.

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Verantwortlich bei Stadtspital Waid und Triemli: Claudia Reist, Sarah Gloor. Verantwortliche Agentur: Die Antwort. Fotografie: Dan Cermak.

Thjnk Zürich und Beat Feuz gehen mit Ochsner Sport durch den Winter

Beat Feuz ist neuer Botschafter von Ochsner Sport. Thjnk Zürich hat zusammen mit dem Skirennfahrer die aktuelle Winterkampagne für den Sportretailer realisiert.

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Vor wenigen Wochen wurde die Partnerschaft von Beat Feuz und Ochsner Sport in den Medien angekündigt. Nun folgt die Wintersport-Kampagne, in der das neue Aushängeschild willkommen geheissen wird. Die Kampagne zeigt, dass Beat Feuz seine Rennen nicht nur auf der Piste gewinnt, sondern das ganze Jahr über auf dem grössten Sportplatz der Welt – der Schweiz.

Der aktuelle Spot begleitet den Sportler nicht nur beim Training auf der Piste, sondern auch überall sonst – vom Biketrail übers Gym bis ins Schlafzimmer und in den Serviceraum. Die Produktion fand unter Schutzmassnahmen in Saas Fee statt, wo die Schweizer Skirennfahrer ihre ersten Trainingsfahrten der neuen Saison absolvierten.

Der Film ist im TV und in verschiedenen Online-Formaten zu sehen, ausserdem wurden Anzeigen und diverse POS-Massnahmen umgesetzt.

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Verantwortlich bei Ochsner Sport: Marco Greco (Leiter Marketing), Patrizia Fiechter (Teamleiterin Klassische Kommunikation). Verantwortlich bei Thjnk Zürich: Alexander Jaggy (GF Kreation), Lukas Amgwerd (Text), Lukas Frischknecht, Leandro Disler (Art Direction), Andrea Bison (GF Beratung), Marie Vuilleumier, Angela Cristofari (Beratung), Gordon Nemitz (GF Strategie). Externe Partner: Plan B Film: Jessica Sonderegger (Produzentin), Dominik Locher (Regie), Timon Schäppi (Kamera), Jack & Jamie Mullner (Skiaufnahmen), Gion-Reto Killias (Schnitt), Adriel Pfister (Grading), Cloudscape (VFX), UKO The Audio Suite (Sounddesign), Supreme (Musik), Adrian Bretscher (Fotograf).

Credit Suisse wird Titelsponsorin der Super League

Die höchste Spielklasse im Schweizer Klubfussball wird ab der kommenden Saison «Credit Suisse Super League» heissen. Die Credit Suisse wird Partnerin der Swiss Football League sowie Titelsponsorin und Namensgeberin der Super League und baut damit ihr Engagement für den Schweizer Fussball weiter aus.

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Credit Suisse und SFL-Vermarkterin Ringier Sports haben einen Vertrag mit 4-jähriger Laufzeit unterzeichnet. Die Bank wird damit unter anderem im Liga-Namen erscheinen, in allen Stadien mit Bandenwerbung und auf den Trikots der Super League Klubs präsent sein. Der neue Auftritt der Super League sowie nähere Angaben dazu, wie Kunden und Mitarbeiter der Credit Suisse von der Partnerschaft profitieren, werden vor dem Saisonstart 2021/22 präsentiert.

 

Ausbau des Engagements

Die Credit Suisse baut mit diesem Engagement ihre langjährige Unterstützung für den Schweizer Fussball und die erfolgreiche Nachwuchsförderung weiter aus, wie es in einer Mitteilung von Dienstag heisst. Bereits seit über 25 Jahren unterstützt die Bank den Schweizerischen Fussballverband SFV und ist Hauptpartnerin aller U- und A-Nationalteams der Frauen und Männer sowie der Nachwuchsteams.

Nebst dem professionellen Fussball unterstützt die Credit Suisse auch den Breitensport, unter anderem mit dem Credit Suisse Cup. Dazu sollen in Zusammenarbeit mit dem SFV künftig eFootball-Turniere durchgeführt werden. Im vergangenen Jahr hat die Credit Suisse zudem die Namensrechte für das neue Zürcher Fussballstadion, die «Credit Suisse Arena», erworben, wo voraussichtlich ab der Saison 2022/23 auch Spiele der Credit Suisse Super League stattfinden werden.

Allianz und Sir Mary realisieren Gondel-Kino auf dem Stanserhorn

Aussergewöhnliche Zeiten brauchen aussergewöhnliche Lösungen: Allianz und Sir Mary lancieren das Gondel-Kino am Stanserhorn als ersten Teil einer Reihe von aussergewöhnlichen Kino-Events. Die Versicherung möchte damit ihr alljährliches Kinoengagement Corona-konform weiterführen.

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Von einer Gondel aus in 1350 Metern Höhe einen Blockbuster schauen – dieses Erlebnis hat Allianz im Oktober sechs Gewinner*innen ermöglicht. Auf einer Cabrio-Gondel der Stanserhornbahn genossen die Freunde die atemberaubende Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die Alpen. Auf einer an der zweiten Gondel angebrachten Leinwand lief der Actionfilm «Cold Pursuit». Für das abenteuerliche Open-Air-Kino zeichnet die Zürcher Agentur Sir Mary verantwortlich.

Nachdem das Allianz Cinema am Zürisee wie auch der Allianz Tag des Kinos in diesem Jahr Corona-bedingt ausfallen mussten, liessen sich die Versicherung und Sir Mary neue Wege einfallen. Das Gondel-Kino markiert den Beginn einer Reihe von Events, für die nur Tickets gewonnen werden können.

 

Glückliche Gewinner*innen

In der Konzeption des unkonventionellen Kinos hielten sich Allianz und Sir Mary an das hauseigene Motto «Mut heisst machen». Über 4000 Personen nahmen an der Verlosung um die Tickets auf Blick.ch teil. In den Genuss des Erlebnisses kamen Gewinner Walti Göldi und fünf seiner Freunde. Der Abend wurde dokumentiert und im Stil eines Action-Trailers für die sozialen Kanäle aufbereitet.

 

Engagement für das Schweizer Kino

Als Alternative zum Allianz Cinema und dem Allianz Tag des Kinos organisierte Allianz im Sommer bereits das Autokino «Allianz Drive-in-Cinema». Im Rahmen der zweiten Event-Reihe «Cinema on Tour» steht als nächstes ein Winterwaldkino auf dem Programm. Anfang 2021 soll ein weiterer Event folgen.

 

Verantwortlich bei Allianz: Thomas Wegmann, Thomas Jost, Rahel Habersaat, Marcel Wolfgramm, Rominga Inauen. Verantwortlich bei Sir Mary: Florian Beck, Andi Portmann, Pascal Baumann, Nicolas Hostettler, Sabrina Huwiler, Jessica Do Amparo, Julia Fischhaber, Peter Blass, Constantin Camesasca, Katrin Espelage, Torben Cording, Moritz Stillhard, Katharina Günther, Daniel Zuberbühler. Verantwortlich bei Dynamic Frame: Luzius Fischer, Alina Benz. Regie: Luca Zurfluh. Verantwortlich bei Jeff: Ursina Stauber, Meret Kaufmann.

Werbung auf Amazon stärkt Geschäft ausserhalb

Werbung auf Amazon hat für Anbieter eine um 20 Prozent höhere Rentabilität als gewöhnliche Formen von Marketing. Solche Anzeigen haben in der Hälfte der Fälle auch einen Einfluss auf die Verkäufe ausserhalb von Amazon. Das zeigt eine Studie der Beratungsfirma Analytic Partners. Den Analysten zufolge müssen Marketer eine «Omnichannel»-Strategie verfolgen, in die sowohl Online- als auch klassische Werbung gleichzeitig einbezogen sind.

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«Konsumenten haben nie zuvor in einer so stark verbundenen Welt gelebt. Das hat zum Trend des ‹Omnishopping› geführt. Hierbei suchen oder erfahren Kunden ein Produkt in einem Kanal, um es schliesslich in einen anderen zu konvertieren. Deswegen wird das Zusammenspiel zwischen Marketing im Internet und offline immer komplexer. Amazon verkörpert diese Komplexität. Es handelt sich hier nicht nur um eine starke Verkaufs-Plattform, sondern auch um einen wichtigen Kanal für Werbung», heisst es von Analytic Partners.

Für die Studie hat das Unternehmen die Marketingausgaben von mehr als 700 Marken aus 45 verschiedenen Ländern untersucht. Amazon-Werbung hat sich für Brands als besonders lohnend gezeigt. Dieser Vorteil hat konstant durch die gesamte Corona-Pandemie angehalten. Das bedeutet den Analysten zufolge, dass der Effekt permanent und nicht der neue E-Commerce-Boom dafür verantwortlich ist.

 

Kunden auf verschiedenen Kanälen

Anzeigen auf Amazon wirken sich auch auf Verkäufe in anderen Kanälen positiv aus. 48 Prozent der Anzeigen, die auf der Seite des E-Commerce-Riesen zu sehen sind, verstärken den Absatz ausserhalb. Weniger stark ist dieser Effekt, wenn Anbieter für einen guten Platz in den Amazon-Suchergebnissen zahlen. In 29 Prozent der Fälle verbessert das die Verkäufe auf anderen Kanälen als Amazon.

Anbieter müssen der Studie zufolge diese Auswirkungen nutzen und verstehen, dass moderne Konsumenten immer auf verschiedenen Kanälen unterwegs sind. Marketing müsse auf deutlich umfassendere Weise betrieben werden. Jede Werbung kann Kunden in anderen Bereichen zu Käufen verlocken, weswegen Händler ihren Weg durch unterschiedliche Anlaufstellen nachvollziehen müssen. (pte)

Ombudsstelle der SRG gibt Rätoromanen recht

Das Rätoromanische in einer Sendung über die Mehrsprachigkeit mit keinem Wort zu erwähnen, verletzt bei der SRG das Sachgerechtigkeitsgebot. Der Dachverband der rätoromanischen Sprachverbände Lia Rumantscha intervenierte erfolgreich bei der Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz.

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Unerwähnt blieb die vierte Landessprache am 8. Juli dieses Jahres in der 17 Minuten dauernden Sendung «Tagesgespräch» auf Radio SRF1. Thematisiert worden war darin die Mehrsprachigkeit in der Schweiz. Wie Lia Rumantscha am Montag mitteilte, stiess sie mit ihrer Beanstandung auf volles Verständnis.

Das Rätoromanische zu verschweigen und das italienischsprachige Graubünden nicht zu erwähnen, sei mehr als ein Fehler gewesen, räumte die Beschwerdestelle ein. Die Lia Rumantscha zeigt sich mit der erhaltenen Stellungnahme zufrieden und verzichtet darauf, die Beschwerde an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI weiterzuziehen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Rätoroman*innen bei der SRG in Beiträgen über Sprachen vergessen gehen. Vor rund vier Jahren sah sich die Lia Rumantscha veranlasst, die Ombudsstelle zu kontaktieren, weil die «Tagesschau» von SRF die vierte Landessprache in einem Bericht über die Vier- und Vielsprachigkeit der Schweiz nicht erwähnt hatte (Werbewoche.ch berichtete). (SDA)

Marke Graubünden startet Retail-Offensive mit GraubündenViva

Als Lizenznehmerin der Marke Graubünden investiert Graubünden Vivonda in den Vertrieb von Regionalprodukten, baut mit GraubündenViva ein eigenes Produktesortiment auf, eröffnet eigene Verkaufsstellen und will in Graubünden und im Schweizer Detailhandel zertifizierte Bündner Regionalprodukte absetzen. Per Mitte Dezember eröffnet das Bündner Unternehmen in der Raststätte Heidiland den ersten Shop mit Regionalprodukten aus Graubünden.

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Daumen hoch für die Retail-Offensive mit der Marke GraubündenViva: Eugen Arpagaus (AWT), Daniel Buschauer (ALG), Christoph Caprez (Graubünden Vivonda) und Gieri Spescha (Marke Graubünden) (v.l.n.r.).

Das Produktesortiment soll zum Start rund 150 regio.garantie-zertifizierte Produkte von 50 verschiedenen Produzenten umfassen. Das Unternehmen arbeitet dabei eng mit der Absatzförderungsorganisation Alpinavera zusammen. Neben Frischwaren wie Obst und Gemüse gibt es auch Käse- und Fleischprodukte, Backwaren, Honig und Konfitüren, Trockenteigwaren, Getreide und Getränke.

Einen eigenen Auftritt im Shop bekommt als Hauptpartner der Branchenverband GraubündenWein mit auserlesenen Weinen aus der Bündner Herrschaft. Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich dem Thema Wasser, das mit einem Brunnen stilvoll in Szene gesetzt wird.

 

Weitere Projekte laufen

Im Sommer 2021 soll zudem in Jenaz im Prättigau ein Kompetenzzentrum für Regionalität mit einem Produktions- und Verkaufsbereich sowie einer Begegnungs- und Erlebniswelt entstehen.

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Drei externe Untersuchungen der Vorwürfe von Fehlverhalten bei RTS

Zwei externe Stellen untersuchen die kürzlich bekannt gewordenen Belästigungsvorwürfe bei Radio Télévision Suisse RTS. Die interne Revision der SRG überprüft zudem mit externer Unterstützung die vorhandenen Instrumente zum Schutz der persönlichen Integrität der Mitarbeitenden.

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Wie RTS am Montagnachmittag mitteilte, wurden die Genfer Anwältinnenkanzlei «Troillet Meier Raetzo» und die unabhängigen Experten Muriel Epard und Stanislas Zuin beauftragt. Damit würden drei unabhängige Untersuchungen gestartet.

Der ganze Verwaltungsrat und er selber stünden ein für eine lückenlose, unabhängige Untersuchung der Fälle bei RTS sowie der Verantwortlichkeiten und der Tauglichkeit der vorhandenen Instrumente zum Schutz der persönlichen Integrität, lässt sich SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina in der Mitteilung zitieren. Das sei man den Betroffenen schuldig.

Am Mittwoch hatte der Chefredaktor der Nachrichtensendungen von RTS, Bernard Rappaz, im Zusammenhang mit den Belästigungsvorwürfen seinen temporären Rückzug angekündigt (Werbewoche.ch berichtete). (SDA/swi)

Sunrise-Chef Krause wird CEO der fusionierten Sunrise-UPC

Sunrise-Chef André Krause wird CEO der fusionierten Sunrise-UPC. Nach dem Abschluss der Übernahme von Sunrise hat UPC-Besitzerin Liberty Global den Deutschen an die Spitze des neuen Schwergewichts im Schweizer Telekommarkt berufen.

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André Krause wird CEO der fusionierten Sunrise-UPC. (Screenshot: Youtube.com/SCIB)

Damit kehrt UPC-Chef Baptiest Coopmans nach 10 Monaten an der Spitze der Schweizer Kabelnetzbetreiberin zum Mutterkonzern Liberty Global zurück, wo er eine führende operative Rolle übernimmt, wie das amerikanisch-britische Unternehmen am Montag in einem Communiqué bekannt gab.

Krause sei eine hervorragende Führungskraft mit einem nachgewiesenen Erfolgsausweis in Bezug auf Wachstum, Innovation und Wertschöpfung bei Sunrise, erklärte Liberty-Chef Mike Fries im Communiqué. Er sei einzigartig qualifiziert, die Integration von UPC und Sunrise zu leiten und die Wachstumspläne umzusetzen. Die Ernennung von Krause hatte sich abgezeichnet, nachdem Coopmans vor einer Woche in den Verwaltungsrat von Sunrise gewählt worden war.

 

Ex-UPC-Chefin kehrt zurück

Zudem kehrt die Vorgängerin von Coopmans an der UPC-Spitze, Severina Pascu, in die Schweiz zurück. Sie werde Vize-CEO und operative Chefin der gemeinsamen Sunrise-UPC, schrieb Liberty Global weiter. Pascu war bisher Vize-Chefin und Finanzchefin von Virgin Media in Grossbritannien. Sie hatte von September 2018 bis Januar 2020 UPC geführt (Werbewoche.ch berichtete).

Fries erklärte, er sei begeistert, dass Pascu in die Schweiz zurückkomme. Sie sei eine operative Führungskraft von Weltklasse mit grosser Erfahrung im Schweizer Markt. Pascu und Krause seien ein «Dreamteam».

In den nächsten Wochen und Monaten werde man nun die weitere Führungsmannschaft bestimmen und die Struktur der gemeinsamen Organisation definieren, sagte Krause im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. Danach werde entschieden, wer welchen Job bekomme. «Einen Stellenabbau kann man erst machen, wenn man die Prozesse definiert hat. Auf Führungsebene wird das schneller passieren, auf Mitarbeiterebene später.»

Das neue Unternehmen werde Sunrise-UPC heissen. Mit welchen Marken man am Markt auftrete, werde man sich noch überlegen. «Es wird vermutlich nicht nur eine Marke sein», sagte Krause.

Bis zum Abschluss der Integration anfangs nächsten Jahres würden allerdings Sunrise und UPC unabhängig voneinander geschäften, erklärte Liberty Global. Damit zieht der Konzern seine Pläne so durch, wie er sie früher bereits angekündigt hatte.

 

Potenterer Konkurrent für Swisscom

Sunrise und UPC wollen gemeinsam zu einem potenteren Herausforderer für den Platzhirsch Swisscom werden. Zusammen werden sie einen Umsatz von 3,1 Milliarden Franken erreichen und 2,1 Millionen Mobilfunkabo-Kunden haben. Mit 1,2 Millionen Breitbandkunden und 1,3 Millionen TV-Abonnenten erreichen sie in jedem Bereich einen Marktanteil von rund 30 Prozent.

Ein Ziel der Fusion ist es auch, die jeweiligen Schwachstellen zu beseitigen. So erhält Sunrise ein eigenes Festnetz, während UPC nun ein Handynetz bekommt.

 

Übernahme abgeschlossen

Liberty Global hatte am vergangenen Mittwoch die Übernahme von Sunrise mit dem Erwerb von über 98 Prozent der Sunrise-Aktien abgeschlossen. Der Kabelnetzgigant hatte im August das milliardenschwere Kaufangebot für Sunrise vorgelegt (Werbewoche.ch berichtete). Dabei erhalten die Sunrise-Aktionäre 5 Milliarden Franken in bar. Damit wird der zweitgrösste Telekomkonzern der Schweiz inklusive Schulden mit 6,8 Milliarden Franken bewertet.

Nun wird das Verfahren zur Zwangsabfindung der restlichen Minderheitsaktionäre (im Fachjargon «Squeeze-out») eingeleitet, deren Aktien für kraftlos erklärt werden sollen. Nach Abschluss dieses Verfahrens sollen die Sunrise-Aktien von der Schweizer Börse SIX dekotiert werden. (SDA)

Admire, Marco Wölfli und Mark Streit fanen für Auto Marti

Admire.ch hat zusammen mit Auto Marti zwei stimmungsvolle Radiospots mit den beiden Sport-Legenden Marco Wölfli und Mark Streit realisiert.

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Im Rahmen der Partnerschaft mit den Markenbotschaftern entstanden für den BMW- und Mini-Partner aus Bern und Thun die Radiospots. «Die fehlende Ambiance aus dem Stadion wollten wir in den Spots integrieren und so sofort für ein gutes Gefühl sorgen», so Nicole Platz, Leiterin Marketing bei Auto Marti. Rund um Black Friday und Weihnachten sollten Spots produziert werden, die sich deutlich vom Mainstream abheben. «Als wir das Konzept den ehemaligen Spitzensportlern vorgelegt haben, waren sie sofort Feuer und Flamme», meinte Oliver Hofer, Beratungsleiter bei Admire.

Mit den Radiospots will Auto Marti die Herzen der Fans erobern und auf eine sympathische Art in der Region für Aufsehen sorgen. Die Spots laufen ab sofort über die Berner und Oberländer Äther.

Verantwortlich bei Auto Marti: Nicole Platz, Fabienne Fasnacht, Felix Marti. Verantwortlich bei Admire: Oliver Hofer, Boris Aebi, Kevin Freitag, Victor Zollikofer, Vincent Kauter, Ben Thomann, BlueBox Tonstudios.

Besonders junge Menschen leiden unter Reiseentzug

In aktuell schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger, sich mit Dingen zu beschäftigen, die einem gut tun. Laut einer Umfrage von Ebookers zählt für viele Menschen auch das Reisen dazu. Rund 50% aller Schweizer*innen haben das Reisen 2020 vermisst – und speziell junge Menschen leiden unter dem Reiseentzug. Geografisch gesehen vermissen die West- und Ostschweizer die Reisen in ferne Welten am meisten, während die Zentralschweizer den Sicherheitsaspekt eher höher gewichten.

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Die Online-Reiseplattform wollte mit Hilfe einer repräsentativen Umfrage wissen, welche Bedeutung Reisen für die psychische und physische Gesundheit von Menschen in der Schweiz hat und wie sich die vergangenen Monate in dieser Hinsicht bei ihnen bemerkbar gemacht haben.

 

Reisen wichtig für das Wohlbefinden

Das Reisen spielt für die Menschen in der Schweiz eine wichtige Rolle: Mehr als die Hälfte (55%) der Befragten gibt an, dass Reisen wichtig seien für ihre psychische Gesundheit. Offenbar sind es besonders die Frauen, die vom positiven Effekt von Reisen auf die Psyche profitieren: Für 61% der befragten Frauen und 49% der befragten Männer tragen Reisen zum psychischen Wohlbefinden bei.

 

Besonders junge Menschen leiden unter Reise-Entzug

Auch tut sich ein Generationengraben auf: Bei den unter 30-Jährigen sind es 63%, deren psychische Gesundheit vom Reisen profitiert, während die Gemütslage bei den über 50-Jährigen etwas weniger davon abhängt: In dieser Altersgruppe sind es 48% der Befragten, die angeben, dass Reisen ihrer mentalen Verfassung gut tut.

 

Zentralschweizer ist der Sicherheitsaspekt wichtiger

Besonders in der West- und Ostschweiz wurde das Reisen im laufenden Jahr vermisst: 60% der Befragten in der Romandie respektive in den Kantonen der Ostschweiz gaben an, dass ihnen 2020 Reisen gefehlt hätten. In der Nordwestschweiz liegt dieser Wert mit 45% deutlich tiefer.

Und auch für die körperliche Gesundheit schätzen die Nordwestschweizer die Wichtigkeit von Reisen offenbar etwas tiefer ein als die Bewohner der restlichen Schweiz: 23% gaben in der Umfrage an, dass Ferien und Reisen für ihr körperliches Wohlbefinden wichtig seien, wohingegen in Zürich und dem Mittelland diese Wert mit 40% fast doppelt so hoch liegt.

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Den Zentralschweizern scheint hingegen der Sicherheitsaspekt besonders wichtig zu sein: Etwas mehr als ein Viertel der Befragten in den Kantonen der Innerschweiz gab an, dass sie bereit seien, mehr Geld auszugeben für Ferien, wenn diese dadurch sicherer würden. Im Raum Bern hingegen liegt dieser Wert bei 13%, man scheint sich diesbezüglich entweder weniger Sorgen zu machen oder man ist einfach nicht bereit, für Sicherheit mehr Geld auszugeben.

 

Gesteigertes Interesse an Wintersportdestinationen erwartet

Claudia Parker, Head of Public Relations bei Ebookers, zeigt sich optimistisch: «Reisen ist für viele wichtig und es ist sehr erfreulich zu sehen, dass die Menschen in der Schweiz auch weiterhin die Schönheit des Reiselandes Schweiz entdecken wollen. Angesichts der aktuellen Situation verbringen viele von uns ihre Ferien lieber in der Nähe. Wir erwarten daher auch ein gesteigertes Interesse an Wintersportdestinationen aus dem Inland.»

 

Ein Drittel plant momentan Winterferien

Für den Winter 20/21 bleibt die Lust auf Ferien auf jeden Fall noch eher frostig: Lediglich ein Drittel plant zum jetzigen Zeitpunkt eine Reise für die Wintermonate zu buchen. Wer mit dem Gedanken spielt, bleibt in gewohntem Fahrwasser: Im Winter haben Skiferien in der Schweiz mit 44% bei den Reiseplänen die Nase vorn. Für 45% kommen Winterferien aktuell eher nicht oder gar nicht in Frage. Auslandsreisen spielen bei den Ferienplänen für den Winter weiterhin eine untergeordnete Rolle.

Ebookers hat im Zeitraum vom 10. bis 14. September 2020 eine Online-Umfrage bei 1004 Schweizerinnen und Schweizern im Alter zwischen 14 und 65 Jahren durchgeführt.

Marketer-Mails werden immer förmlicher

E-Mails von Marketern an Kunden sind in ihrem Tonfall seit Ausbruch der Corona-Pandemie weltweit deutlich förmlicher geworden. Allein in den USA schreibt die Hälfte der Brands Konsumenten mit höflichen Anreden an und verwendet in Nachrichten gewählte Ausdrücke. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Schwa Consulting.

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«In der Kundenkommunikation haben E-Mails nicht mehr die gleiche Bedeutung wie vor ein paar Jahren. Haben Marketer eine engere Beziehung zu Konsumenten, steigen sie schnell auf WhatsApp oder Messenger um. Anders sind E-Mails wie digitale Briefe. Absender müssen aufpassen, was sie schreiben – besonders bei neuen Kunden dürfen sie nicht zu freundschaftlich sein. Hier ist aber eine gewisse Balance gefragt, die Nachricht darf nicht zu robotisch wirken», erläutert Marketing-Experte Felix Murbach im Interview mit dem Nachrichtenportal Pressetext.

Die Analysten von Schwa haben weltweit 190 Führungskräfte in den Bereichen Marketing, Kommunikation und Branding befragt. 37 Prozent der globalen agierenden Unternehmen sind in ihren E-Mails inzwischen förmlicher geworden. 40 Prozent benutzen allerdings auch in der Corona-Krise oft verwendete Floskeln, wie etwa «In diesen schwierigen Zeiten».

 

«Alle Unternehmen klingen gleich»

Ein Grossteil der Unternehmen sieht den Tonfall in der Kunden-Kommunikation als wichtig an. Viele haben in der Pandemie ihre Umgangsformen geändert. Beispielsweise verzichtet ein Viertel der europäischen Unternehmen komplett auf Humor. Umgangssprachliche Ausdrücke sind auch kontrovers. 52 Prozent der Befragten zufolge wirken solche Begriffe natürlich, 28 Prozent halten sie für unprofessionell.

Laut Meg Roberts, Creative Director bei Schwa, tendieren Unternehmen momentan in zwei Richtungen. Entweder sie schreiben auf eine zu korrekte Weise oder sie bevormunden Kunden mit emotionalisierten Floskeln. «Letztere zeigen zumindest, dass sie sich eher menschlich geben wollen. Allerdings klingen dadurch alle Unternehmen gleich», gibt Roberts zu bedenken. (pte)

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