Apple setzt Massnahmen für mehr Privatsphäre wie geplant um

Apple wird die neuen Möglichkeiten für Nutzer, die Datensammlung durch Apps einzuschränken, trotz Gegenwinds grosser Online-Player wie Facebook umsetzen. Dies geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Brief des iPhone-Konzerns an Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch hervor.

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Durch die Neuerungen sollen Nutzer von Apple-Geräten leichter verhindern können, dass Apps und Werbedienste Informationen über ihr Verhalten über die Grenzen einzelner Anwendungen und Websites hinweg sammeln. Apples Plan ist, dass jede App die Nutzer für den Zugriff um Erlaubnis fragen muss. Facebook warnte davor, dass die Änderung das Werbegeschäft des Online-Netzwerks erschweren würde. Firmenchef Mark Zuckerberg kritisierte zuletzt, da viele kleine und mittlere Unternehmen auf Werbung im Netz angewiesen seien, könne dies die Erholung der Wirtschaft von der Coronavirus-Pandemie beeinträchtigen.

 

Beginn im neuen Jahr

Die Freigabe-Anfragen waren eigentlich schon für den Start des neuen Mobil-Systems iOS 14 im Herbst angekündigt. Im September verschob Apple ihre Einführung jedoch auf Anfang kommenden Jahres. Zur Begründung hiess es, man wolle Entwicklern mehr Zeit geben, notwendige Änderungen vorzunehmen. Das weckte zugleich bei einigen Beobachtern Sorgen, dass der Widerstand aus der Industrie zu einer Aufweichung der Massnahmen führen könnte.

Für Facebook ist der Zugang wichtig, weil das Online-Netzwerk seinen Werbekunden einen verlässlichen Zugang zu möglichst spezifischen Kundengruppen verspricht. Dafür will Facebook möglichst viel über die Interessen und Aktivitäten der Menschen erfahren.

Apple hatte beim Start des iPhones anfangs Zugang zur einzigartigen Gerätenummer für Werbezwecke gewährt. Vor einigen Jahren wurde stattdessen eine spezielle Nummer für Werbung eingeführt, die IDFA. Zugang zu ihr werden App-Entwickler nun erst bekommen, nachdem sie dafür die ausdrückliche Erlaubnis eines Nutzers eingeholt haben. (SDA)

Ogilvy Schweiz verstärkt die Geschäftsleitung

Ogilvy Schweiz verstärkt die Führung in den Bereichen Kreation und Health und erweitert die Geschäftsleitung. Im November sind Eric Markowski und Ben Staudenmann als ECD-Team von Jung von Matt Limmat zur Agentur in Oerlikon gestossen.

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Die neue Ogilvy-GL: Eric Markowski, Ben Staudenmann, Martin Keller und Matthias Müller (v.l.n.r.).

Eric Markowski stammt aus Deutschland und ist seit zehn Jahren im Werbegeschäft, acht davon hat er in den Schweizer Agenturen Serviceplan Group, Havas Worldwide, Equipe und zuletzt Jung von Matt Limmat gearbeitet. Der crossmedial ausgerichtete Kreative hat zudem als Creative Director bei Siroop und in der Innovationsabteilung des Link Institutes seinen Blickwinkel auf Marketing und Kommunikation ausgeweitet. Aus seiner Feder stammen Kampagnen für UBS, BMW, Café Royal und Helsana.

Mit der neuen beruflichen Anstellung schliesst sich für Eric Markowski ein Kreis: Ogilvy war vor über einem Jahrzehnt Adressat seiner allerersten Bewerbung. Nun wird er als Executive Creative Director für die konzeptionelle und textliche Ausrichtung der Agentur verantwortlich zeichnen.

An Markowskis Seite wird der neue ECD Ben Staudenmann die visuelle Konzeption und Umsetzung der künftigen Ogilvy-Kampagnen verantworten. Er hat zuvor während fünf Jahren bei Wirz BBDO und vier Jahren bei Jung von Matt Limmat gewirkt, unterbrochen von einem Jahr Sabbatical, in dem er den Globus und die Agenturwelt als Freelancer bereiste. Zu seinen Arbeiten als Art Director zählen der neuste Auftritt von Swissmilk, die Hobbysportler-Kampagne von SportXX sowie mehrere Mobiliar-Schadensskizzen.

Die beiden Creative Directors werden Teil der erweiterten Geschäftsleitung und folgen auf Executive Creative Director Stephanie Lang, die Ogilvy Mitte Oktober verlassen hat.

 

Martin Keller seit August Leiter der Health-Abteilung

Bereits seit Anfang August bei Ogilvy engagiert ist das neue Geschäftsleitungsmitglied Martin Keller, Leiter der Health-Abteilung. Nach seinem Studium und Doktorat der Biochemie an der ETH Zürich, hatte Martin Keller verschiedene Management-Positionen in der Healthcare-Branche in den Bereichen Strategie, Marketing und Operations inne – durchgehend mit einem digitalen Schwerpunkt. Dabei war er für die Boston Consulting Group, Novartis und Amgen tätig, zuletzt als European Commercial Lead bei Amgen. Mit Martin Keller wird Ogilvy Health das Multichannel-Kommunikationsangebot vom bisherigen Verschreiber- und Patientenfokus auf weitere Stakeholder in der Healthcare-Sphäre ausweiten.

Komplettiert wird die neue Führungsriege durch Strategy Director Matthias Müller, der in die erweiterte Geschäftsleitung vorrückt. Der erfahrene Planer und Mitglied der Account Planning Group Switzerland sorgt seit 2019 für die fundierte strategische Abstützung der Ogilvy-Kampagnen.

Farner Branding entwickelt Marke und Auftritt des AuPark Wädenswil

Auf dem Areal des heutigen AuCenter in Au-Wädenswil am Zürichsee entsteht in den nächsten Jahren der AuPark. Nun wurde die Marke von Farner Branding neu positioniert und hat ein neues Design erhalten.

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Der AuPark in Wädenswil zeichnet sich durch architektonische Vielfalt aus und legt den Fokus auf unterschiedliche Wohnformen und -konzepte. Zudem baut der Kanton Zürich im AuPark die neue Kantonsschule für das linke Zürichseeufer.

Farner Branding hat im Auftrag von Intershop Holding die Markenpositionierung und das Brand Design für den AuPark entwickelt und auf allen Touchpoints umgesetzt.

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Verantwortlich bei Intershop Holding: Andreas Wirz (Leiter Portoliomanagement), Charothorn Kiatprasert (Portoliomanagement). Verantwortlich bei Farner Branding: Markus Gut (Gesamtverantwortung), Martin Fawer (Strategie), Fabian Bertschinger (Creative Direction), Noah Açil (Design), Sophie Weinmann (Projektleitung), Anthony Welbergen (Senior Consultant).

Aktualisierter Media Preis-Leistungsindex dürfte Werbeauftraggeber freuen

Mit tendenziell sinkenden Leserzahlen und unveränderten Bruttopreisen steigt der Media Preis-/Leistungsindex von LSA und SWA bei vielen Printtiteln in diesem Jahr erneut leicht an. Da im TV die Sender ihre Preise und Prognosen laufend anpassen und dieses Jahr mehr Zuschauer erreichten, sank der Index bei den 15-59-jährigen um 1 Prozent. Bei Out of Home «analog» zeigt die Kurve in diesem Jahr leicht nach unten. Beides dürfte die Werbeauftraggeber gerade in diesen Zeiten freuen.

Seit 2017 erheben und publizieren der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband SWA und Leading Swiss Agencies LSA den Index für Mediakontakte. Erneut sind mit den sinkenden Leserzahlen und gleichbleibenden Bruttopreisen die Tausenderkontaktpreise (TKP) bei einem Grossteil der Publikationen angestiegen. Diese Tendenz ist sowohl in der Zielgruppe 14-99 wie auch 15-74 Jahre zu beobachten. Für positive Effekte sorgte die neue Kombination «Schweiz am Wochenende», die mit einem tiefen TKP von 24,2 Franken auf den Index wirkt. Wegen mehrerer Einstellungen von Printtiteln wurde der Index dieses Jahr entsprechend angepasst, womit die Vergleichbarkeit weiterhin gewährleistet ist. Im Print-«Warenkorb» sind aktuell 88 Zeitungen und Zeitschriften in sieben Kategorien enthalten.

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(Quelle: SPR+ MA Strategy / Wemf)

Im TV basiert der Index auf den Planwerten der Sender und nicht auf den effektiv erzielten Resultaten. Im Vergleich zum Vorjahr sind die geplanten Kontaktpreise 2020 bei den 15-59-jährigen um etwa 1 Prozent gesunken und bei den 15-49-jährigen um knapp 2 Prozent gestiegen. Das veränderte Medienverhalten aufgrund von Covid-19 hat zudem die TV-Nutzung im Frühjahr stark beeinflusst. Eine effektive Preis-/Leistungsentwicklung lässt sich deshalb nur individuell mit entsprechenden Erfolgskontrollen feststellen. Im Fernsehen wurde ausserdem der Index in diesem Jahr auf alle sprachnationalen Sender ausgedehnt. Damit sind jetzt insgesamt 38 TV-Sender im Vergleich. Zuvor waren es 17 Sender der SRG sowie Privatsender aus der Schweiz und dem Ausland, welche mindestens 1 Prozent Marktanteil pro Region auswiesen.

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(Quelle: SPR+ MA Strategy / Wemf)

Der Index für Out of Home (OOH) geht dieses Jahr in der Stichprobe von rund 1300 verschiedenen Plakatstellen um gut 2 Prozent zurück. Ein Grund dafür sind die im Index erfassten «Scroller», die aus dem Forschungssystem SPR+ neu nach der tatsächlichen Verweildauer bewertet werden. Da diese eine höhere Leistung erzielen, sind für den Musteraushang etwas weniger Stellen notwendig. Dies drückt den Index entsprechend nach unten. Im vorliegenden Index noch nicht erhoben ist die Preis-/Leistungsentwicklung für digitale Aussenwerbung (DOOH).

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(Quelle: SPR+ MA Strategy / Wemf)

Für die Mediagattungen Radio und Kino wird der Index im Moment ausgesetzt. Mit der regelmässigen Publikation des Media Preis-/Leistungsindex bieten die beiden Verbände einen wichtigen Beitrag zur Transparenz im Mediaangebot.

Influencer-Affine sind auffallend kreativ

Jugendliche, die sich beim Kauf von Produkten von Influencern inspirieren lassen, sind tendenziell geselliger, sportlicher und kreativer als ihre Altersgenossen. Sie nutzen Online- und Social-Media-Plattformen überdurchschnittlich oft, lassen sich aber auch über klassische Medien erreichen. Zu diesen Erkenntnissen kommt die aktuelle Ausgabe der Intermediastudie MA Strategy.

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6,2 Prozent der Schweizer Bevölkerung geben an, dass sie sich von bekannten Persönlichkeiten auf sozialen Netzwerken beim Kauf von Produkten inspirieren lassen. Die Mehrheit von ihnen ist jung. So orientieren sich rund 21 Prozent der 14- bis 24-Jährigen an besagten Quellen. Diese jungen Leute sind typischerweise sehr gesellig und aktiv. Im Vergleich zum Rest ihrer Altersgruppe treffen sie sich überdurchschnittlich oft mit Freunden, gehen deutlich häufiger aus, essen regelmässiger auswärts und treiben öfter Sport.

Darüber hinaus sind Influencer-affine Jugendliche auffallend kreativ. Sie fotografieren und filmen öfter als andere Gleichaltrige, sind vermehrt bildnerisch gestaltend tätig und spielen häufiger ein Musikinstrument. Ausserdem verfügen sie über ein ausserordentliches Modebewusstsein. Damit können sie auch selbst als Opinion Leader fungieren und wiederum andere junge Leute zum Kauf von Produkten motivieren. Im Vergleich zu ihren Altersgenossen beraten sie nämlich überdurchschnittlich oft andere Personen zum Thema Mode und Kosmetik.

 

Affin für Influencer und regionale Privatsender 

Jugendliche, die sich für Kaufentscheide von bekannten Persönlichkeiten auf sozialen Netzwerken inspirieren lassen, nutzen diese Plattformen – auch im Vergleich zu den Gleichaltrigen – überdurchschnittlich oft. Sie surfen generell viel im Internet, hören typischerweise gerne Podcasts und schauen online TV, konsumieren aber auch klassische Medien. Innerhalb ihrer Altersgruppe zeichnen sie sich durch eine häufigere Nutzung von privaten und regionalen Radio- und Fernsehsendern aus. Sie lesen Zeitungen und Zeitschriften.

Als Instrument für die strategische Planung will die Intermediastudie MA Strategy eine zielgenaue Analyse und Umsetzung des optimalen Mediamix von Presse, Kino, Radio, Fernsehen, Adressverzeichnissen, Out-of-Home, Direct Mail, Webangeboten und Verkehrsmitteln ermöglichen. Die medienübergreifende Studie zeigt auf, mit welcher Mediastrategie eine Zielgruppe am effizientesten erreicht werden kann. Die Zielgruppen lassen sich dabei sowohl soziodemografisch als auch nach Konsummerkmalen definieren.

Aufgrund von Anpassungen im MACH-Forschungssystem der Wemf stehen ab der Publikation 2020 eine grössere Basis an Anzahl Interviews und damit mehr Fälle zur Verfügung, was sich auf die Analysemöglichkeiten positiv auswirkt. Ausserdem wird der Planungsprozess für die Mediaagenturen vereinfacht. 

Die diesjährige Ausgabe der MA Strategy wurde am Donnerstag publiziert. Die Daten wurden vollständig vor der Corona-Pandemie beziehungsweise vor der ausserordentlichen Lage erhoben und sind dadurch von eventuellen Einflüssen nicht betroffen.

Dept verstärkt sich mit US-Agentur Basic

Nur wenige Monate nach dem Zukauf von Hinderling Volkart baut Dept die kreative Kompetenz nochmals aus und stösst weiter in den US-amerikanischen Markt vor. Die Digital-Design-Agentur Basic mit Sitz in San Diego schliesst sich der Agentur per sofort an.

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Machen gemeinsame Sache: Dimi Albers, CEO von Dept (links) und Matt Faulk, CEO von Basic.

Zusammen mit der dänischen Agentur Sorthvid und der Zürcher Agentur Hinderling Volkart ist Basic bereits der dritte Zugang der Agentur mit Hauptsitz in Amsterdam. Damit möchte Dept seine Wachstumsstrategie fortsetzen und mit einer rein digitalen DNA Kreativität, Technologie- und Datenexperten in integrierten Teams zusammenbringen, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt.

Basic arbeitet für Kunden wie Google, Patagonia, Airbnb und Kentucky Fried Chicken KFC. Das 120-köpfige Team arbeitet in San Francisco, San Diego und St. Louis. Für Matt Faulk, CEO von Basic, ist der Schritt logisch: «In einer digital geprägten Welt, und angesichts der Covid-Pandemie, sind Menschen immer stärker auf digitale Plattformen angewiesen. Diese haben mehr denn je das Potenzial, die eigene Wahrnehmung zu verändern und Diskussionen über kulturelle Themen voranzutreiben. Mit dem Beitritt zu Dept stärken wir unsere Positionierung erheblich, weil Daten und Technologie in den Mix eingebracht werden.»

Wunderman Thompson leistet Überzeugungsarbeit für PostFinance

Seit 2019 bewirbt PostFinance mit der Kampagne «Wer mich kennt, der liebt mich» das digitale Leistungsangebot. Wunderman Thompson hat diese Idee weiterentwickelt und vertieft nun das Wissen um die einfache Nutzung des digitalen Bankings bei der Schweizer Bevölkerung.

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Mit einer mutigen und direkten Kommunikation hat PostFinance 2019 ihr digitales Leistungsangebot im letzten Jahr beworben (Werbewoche.ch berichtete). Dabei stand das Ziel im Mittelpunkt, den Menschen die Vorbehalte gegenüber dem digitalen Banking zu nehmen und es ihnen näherzubringen. In der Zwischenzeit hat Covid-19 dafür gesorgt, dass viel mehr Menschen auch bei den Finanzen das digitale Angebot nutzen.

Anknüpfend an die bisherige Kampagne hat Wunderman Thompson nun den Fokus auf die weitere Wissensvertiefung rund ums digitale Banking gelegt und dafür verschiedene Kommunikationsmassnahmen entwickelt.

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Auf der Image-Ebene soll weiterhin die schnelle Zugänglichkeit und die einfache Handhabung des digitalen Leistungsangebotes vermittelt werden. Unterstrichen von einer frischen, leichten und unkomplizierten Sprache und Visualität.

 

Social Media: Mit Irritation Benefits aufgezeigt  

Um die Zielgruppe auch dort wirkungsvoll zu erreichen, wo sich ein Grossteil ihres Lebens abspielt, entwickelte Wunderman Thompson zusätzlich speziell auf Social Media ausgerichtete Videos. Diese wurden in Co-Creation mit dem Social-Media-Team von PostFinance und Webrepublic umgesetzt. Kern der Videos ist ein Effekt, der das Swiping-Layout zwischen Instagram-Stories beziehungsweise Carousel Ads auf Facebook imitiert. So sehen die Videos so aus, als würde plötzlich das Handy automatisch weiterswipen oder sich der Computer selbständig machen.

Dieser Effekt soll User positiv irritieren und zum Hinschauen animieren, und schafft Möglichkeiten für Social-Media-optimiertes, simples Storytelling, das für sechs verschiedene Videos in zwei Phasen genutzt wurde.

 

Erhöhte Bereitschaft für digitale Lösungen

Das durch Corona bedingte Momentum für ein gestiegenes Interesse an digitalem Banking bietet der PostFinance auch die Gelegenheit, konkrete Produktangebote, die online zugänglich sind, zu bewerben und dafür auch auf der Website vertieften Erklärcontent bereitzustellen. Dieser soll den Konsumenten Schritt für Schritt zeigen, wie einfach das Bestellen von Kontodokumenten, das Zahlen von Rechnungen und Online-Einkäufen oder auch nur die Abfrage des eigenen Kontostandes sind.

Die von Wunderman Thompson kreierten Massnahmen wurden kanalgerecht konzipiert und kommen schweizweit zum Einsatz als TV-Spot, OOH, DOOH, Display Ads sowie Online- und Social-Media-Video-Ads.

 

Verantwortlich bei PostFinance: Marco Serratore, Rémy Spicher, Dennis Lengacher, Sabrina Lüthi, Philipp Gasser, Lukas Riedweg. Verantwortlich bei Wunderman Thompson: Swen Morath (Chief Creative Officer), Stephanie Belvedere (Art Direction), Christian Schirmer (Text/Konzept), Eveline Hagenbuch, Romaine Brunner (Beratung), Saskia Kremser (Strategie), An Le, Kathrina Seiler (DTP), Marlon Perini (Programmierung), Cedric Fuchs (Art Direction Social Media), Julian Riegel (Text/Konzept Social Media). Filmproduktion: Bubbles Film, Antonin Pevny (Regie), Frank Hasselbach (Producer). Motion Design: Robert Rauchfuss. Filmproduktion Social Media: Witwinkel. Media: Havas Media (offline Medien), Webrepublic (online Medien).

Auf der Image-Ebene soll weiterhin die schnelle Zugänglichkeit und die einfache Handhabung des digitalen Leistungsangebotes vermittelt werden. Unterstrichen von einer frischen, leichten und unkomplizierten Sprache und Visualität.

Zwölf Gewinner am Swiss Print Award 2020

Am Mittwoch wurden die Gewinner des Swiss Print Award 2020 bekanntgegeben. 49 Printprodukte aus Druckereibetrieben, Agenturen und Unternehmen wurden eingereicht. Die neue siebenköpfige Jury zeichnete daraus 12 Preisträger in fünf Kategorien mit einem Swiss Print Award aus.

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Am Swiss Print Award 2020 wurden unter anderem Nino Izzi von Heller Druck (im Bild mit Sohn), Irina Kiser von Kasimir Meyer und Thom Pfister ausgezeichnet (v.l.n.r.).

Bedingt durch die aktuelle Lage rund um das Coronavirus konnte die Preisübergabe nicht wie gewohnt im Papiersaal Zürich stattfinden. Die Sieger nahmen dieses Mal die Auszeichnung freudestrahlend und mit Abstand in Zürich in den Büroräumlichkeiten vom Swiss Print Award entgegen.

Der Award wird seit 2013 unter dem Motto «Lust auf Print» verliehen und hat in der Druckbranche bereits grosse Strahlkraft entwickelt.

Swiss Print Award 2020 Die Gewinner
Kategorie Award Gewinner Projekt
Printed Matters 1. Gold Heller Druck AG «Schwarzkunst»
Printed Matters 2. Silber Fischer Papier AG «Forever – die Papierfaser im Kreislauf»
Printed Matters 3. Bronze Franz Schiepek Spezialdruck «Land-Visitenkart»
Books 1. Gold Bubu AG «Passé»
Books 2. Silber Druckerei Odermatt AG «Plumm & Zwickel – Ein Stadtabenteuer»
Books 3. Bronze BuBu AG «Fête des Vigernons»
Publications 1. Gold Design Studio Thom Pfister «Kunstmagazin Melanie JeanRichard»
Publications 2. Silber Druckerei Odermatt AG «The Museum is not enough»
Publications 3. Bronze Engelberger Druck AG «Ringier Geschäftsbericht 2018»
Printed Objects 1. Gold –
Printed Objects 2. Silber Kasimir Meyer AG «Invitation Studio 54»
Printed Objects 3. Bronze Engelberger Druck AG «Jäh Sie*
Peter-Grob-Preis Druckerei Odermatt «Thesaurus Rex»
Quelle: Swiss Print Award

Caroline Schmutzer ist neue Head Enterprise Marketing bei Huawei Schweiz

Die Enterprise Business Group von Huawei ist in der Schweiz auf Wachstumskurs. Das Marketing wird ausgebaut und neu von Caroline Schmutzer geführt.

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Caroline Schmutzer war zuvor bei AdNovum Informatik als Marketingverantwortliche tätig und hatte in dieser Funktion Aufgaben in den Bereichen Marketing, Sales und Proposal Management inne; des Weiteren stand sie auch für das Sales Reporting ein.Weitere berufliche Stationen der gebürtigen Österreicherin waren unter anderem das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ifes und das Österreichische Bundesministerium für Inneres.

Schmutzer studierte Psychologie mit Schwerpunkten Wirtschaftspsychologie, Branding und Verbraucherverhaltensforschung an der Universität Wien. Sie bildete sich an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in Digital Marketing Management und in Corporate Management weiter. Zudem absolvierte sie ein Junior Leadership Program bei der Weka Business Media.

In ihrer Position rapportiert Caroline Schmutzer an Roland von Arx, Vice President Enterprise Business Group Switzerland, und wird unterstützt von Anita Breudel.

Samsung und Sir Mary lancieren Social-Kampagne mit «Supercedi»

Um die zwei Smartphones Samsung Galaxy S20 FE 5G und Galaxy Z Flip 5G zu bewerben, kollaboriert Sir Mary mit «Supercedi» Cedric Schild. Die drei Story-Ads werden auf Tiktok und Instagram eingesetzt.

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In Hinblick auf das wichtige Endjahresgeschäft lanciert Samsung eine Social-Media-Kampagne, die zwei Neuerscheinungen von 2020 zum Gesprächsthema in der Gen Z machen soll: Das Galaxy Z Flip 5G und das Galaxy S20 FE 5G. Um die junge Zielgruppe mit den Smartphones vertraut zu machen, holt Sir Mary «Supercedi» Cedric Schild ins Boot.

In den Spots zeigt Cedi verschiedene, natürlich nicht ganz ernst gemeinte Kniffe mit den beiden Smartphones. So gibt er eine kurze Anleitung, wie man sein altes Handy mit einem kurzen Ruck und mithilfe einer Schraubzwinge zum faltbaren Galaxy Z Flip 5G verwandelt. Oder wie die breite Farbpalette der Galaxy S20 FE 5G Geräte ein Chamäleon verwirrt. Die drei 15-sekündigen Story-Ads kommen exklusiv auf TikTok und Instagram zum Einsatz und wurden im September produziert.

Supercedi zurück bei Izzy

Nach einer Auszeit meldete sich das Comedy-Talent Mitte Oktober zurück und startet mit der Neuauflage @izzyprojects durch. Dass «Supercedi» endgültig zurück ist, zeigen die ersten Resultate der Kampagne. Wie Sir Mary in einer Mitteilung schreibt, sollen die Videos nach wenigen Wochen bereits über 1,6 Millionen Views und über 1,5 Millionen Social-Media-Engagements generiert haben. Allein auf Cedis TikTok-Kanal sammelte ein Video über 65’000 Likes.

Verantwortlich bei Samsung: Fabian Fehr, Allan Haverman, Nora Baumann. Verantwortlich bei Sir Mary: Nicolas Hostettler, Pascal Baumann, Andi Portmann, Julia Fischhaber, Tina Mons, Balz Chen. Team Supercedi: Cedric Schild, Florian Scholl, Remo Schluep.

 

Clear Channel und Rituals starten Verlosung durch gezielte DOOH-Nutzung

Aussenvermarkter Clear Channel nutzt die Screens an der Bahnhofstrasse in Zürich für eine besondere Aktion mit Rituals anlässlich des Night Shoppings.

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Um riesige Menschenansammlung wie in den vergangenen Jahren zu vermeiden, beginnt am Donnerstag die Zürcher Weihnachtsbeleuchtung«Lucy» bereits im Laufe des Nachmittags zu leuchten. Pünktlich zum Start von «Lucy» und bis zum Schluss des Night Shoppings um 21 Uhr läuft die Verlosung von Rituals.

Die Kampagne laufe einer Mitteilung von Clear Channel zufolge auf zwölf Screens im Herzen von Zürich und zeige exemplarisch, wie sich digitale Out-of-Home-Kampagnen zeitlich und geographisch gezielt aussteuern lassen und wie sie in Verbindung mit dem Smartphone eine direkte Interaktion und Absatzmöglichkeiten bieten können. Digitale Absatzförderung sei bei Clear Channel derzeit auf 469 Screens in der ganzen Schweiz möglich. (pd)

Stuiq baut Content-Team mit Giuseppe Audino aus

Giuseppe Audino stösst von Radio Energy zu Stuiq. Damit baut die Agentur ihre Kompetenzen für Digital und Social wieter aus noch stärker auf Branded Content.

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Giuseppe Audino steigt bei Stuiq ein. (Bild: Energy.ch)

Mit Neuzugang Giuseppe Audino – auch musikalisch bekannt als Ayo Hope – erweitert Stuiq seine Expertise in der Konzeption und Umsetzung von Branded Content. Die Nachfrage nach audiovisuellen Social-Media-Inhalten, die starke Geschichten transportieren, werde die zukünftige Kommunikation weiter prägen, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt.

«Social Media ist heute ein integraler Teil der Kommunikationsstrategie jedes Unternehmens. Und genau da setzen wir an. Mit Giuseppe Audino im Team haben wir noch mehr Power für Social-First-Inhalte und Storytelling. Auch wird es jetzt bei uns mit ihm als Ayo Hope definitiv musikalischer. Das kann nicht nur ein Vorteil für unsere Kunden sein, sondern für die ganze Agentur und auch für mich als miserablen Sänger», freut sich Stuiq-CEO Sandro Walder.

Als ausgebildeter Kommunikationsspezialist mit einem Bachelor in Business Communications verfügt Giuseppe Audino zusätzlich über langjährige Erfahrung als Moderator, Redaktor und Texter. Seine letzte Station war bei Radio Energy, wo er Text und Content für Social Media und Events entwickelte. Unter dem Pseudonym «Ayo Hope» verzeichnete er mehrere Viral-Hits, unter anderem mit seinem Mundart-Cover des Songs «Despacito». Aktuell war Audino dieses Jahr auch im TV bei «The Voice of Switzerland» erfolgreich und konnte die Battles für sich entscheiden.

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