Chefredaktor von TV-Nachrichten bei RTS zieht sich temporär zurück

Der Chefredaktor der Nachrichtensendungen beim Westschweizer Fernsehen, Bernard Rappaz, zieht sich während der wegen der Belästigungsvorwürfe bei RTS eingeleiteten Untersuchungen temporär zurück. Die Leitung der Redaktion wird von den stellvertretenden Redaktionschefs übernommen.

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Diese Untersuchung betreffe alle Ebenen der Unternehmenshierarchie, heisst es in einer Mitteilung des Westschweizer Radios und Fernsehens RTS vom Mittwoch. «Ich erwarte, dass die Untersuchung klar die Verantwortlichkeiten auf allen hierarchischen Stufen des Unternehmens klärt», wird Rappaz in der Mitteilung zitiert.

Am 31. Oktober hatte die Zeitung Le Temps unter Berufung auf anonyme Quellen enthüllt, dass es innerhalb von RTS während Jahren zu Mobbing und zu sexueller Belästigung gekommen sein soll. Die Befragten berichteten in der Recherche von offener Belästigung, ungewollten Küssen, anzüglichen Kommentaren und systematischem Machtmissbrauch.

Angeschuldigt wurden drei Mitarbeiter, darunter Darius Rochebin, langjähriger Moderator der RTS-Tagesschau. Die Direktion und die Personalverantwortlichen von RTS hätten konsequent weggeschaut. Rochebin, der seit Herbst beim französischen Nachrichtensender LCI eine Talk-Show mit berühmten Persönlichkeiten moderiert, hat unterdessen eine Verleumdungsklage gegen Le Temps eingereicht.

Letzte Woche gaben die RTS-Direktion und der SRG-Verwaltungsrat bekannt, dass die beiden Führungskräfte vorübergehend suspendiert und zwei unabhängige Untersuchungen eingeleitet wurden.

RTS schreibt, es gelte die Unschuldsvermutung und die Untersuchung finde unter Einhaltung des Prinzips des Persönlichkeitsschutzes statt. Zum Umstand, dass sich Rappaz temporär von der Leitung der TV-News zurückzieht, wollte RTS keinen weiteren Kommentar abgeben. (SDA)

Aline Wanner übernimmt publizistische Leitung des NZZ Folio

Aline Wanner, derzeit Redaktorin beim NZZ Folio, übernimmt ab Januar 2021 zusätzlich die publizistische Führung des NZZ Folio. Sie tritt die Nachfolge von Christina Neuhaus an, die seit kurzem das Inlandressort der NZZ leitet.

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Die 32-jährige Wanner ist seit Januar 2019 Redaktorin beim NZZ Folio. Sie werde weiter als Redaktorin tätig sein sowie die Team- und Ressortübergreifende Zusammenarbeit mit der Redaktion der NZZ weiter ausbauen, hiess es in einer Mitteilung der NZZ-Mediengruppe vom Mittwochabend.

Wanner werde direkt an den stellvertretenden NZZ-Chefredaktor Daniel Wechlin berichten. Sie schreibe regelmässig für die NZZ und sei als Kolumnistin für die NZZ am Sonntag tätig.

Wanner war früher Redaktorin im Schweiz-Büro der deutschen Wochenzeitung Die Zeit und im Basler Büro der Schweiz am Sonntag. (SDA/pd/hae)

Department of Noise lässt 20 Minuten erklingen

Im Rahmen der Video-first Offensive von 20 Minuten wurde neben der Implementierung eines neuen Designs und neuen zielgruppengerechten News Formaten eine dazu passende Sound Identity erarbeitet. Verantwortlich dafür zeichnet Department of Noise.

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Dabei wurde Wert auf die akustische Unterscheidung von brisanten News und unterhaltenden Formaten Wert gelegt. Die Grundlage dazu bildete die Arbeit der renommierten englischen Branding Agentur Moving Brands.

 

 

 

 

Beat Krapf, Head of Video bei 20 Minuten, sagt dazu: «In einem Team eine neue Sound Identity zu entwickeln, ist eine grosse Herausforderung. Gefühle, Visionen und Vorstellungen in Bezug auf Sound lassen sich schwer in Worte fassen. Die dafür notwendige Übersetzungsarbeit hat DoN hervorragend geleistet. Deswegen passt das Resultat auch so gut zu 20 Minuten.»

Dass die Mitentwicklung bei einem Projekt dieser Grösse eine Herausforderung darstellen kann, war von Anfang an klar. Dazu sagt Marcella Corti, Projektleiterin «Video first» bei 20 Minuten: «Es spielen hier sehr viele Disziplinen zusammen, entsprechend muss manchmal schnell entschieden werden. Dabei war die interne Zwischenbeurteilung der Arbeit von DoN immer wieder unser Highlight. Sie haben uns von Anfang an enorm gut zugehört und uns verstanden.» Beat Krapf ergänzt: «DoN hat den Sprint mit uns in Angriff genommen und dafür gesorgt, dass wir die Ziellinie in Rekordzeit erreichen konnten. So machts Spass!»

 

In enger Zusammenarbeit zwischen den Projektteams wurden innert kurzer Zeit unterschiedliche Sound Assets mit einem hohen Wiedererkennungswert erarbeitet. Die akustischen Elemente von «20 Minuten NOW!» sind ab sofort im täglichen Einsatz auf 20minuten.ch und in der App. Die drei Varianten von Openings der Livesendungen (Breaking News, News, Softnews) sowie eine übergreifende Closing-Sequenz folgen in den nächsten Wochen.

Bundesrat verlängert Corona-Notpaket für die Medien

Der Bundesrat hat die Unterstützungsmassnahmen für die Medien angesichts der Corona-Krise verlängert. Die Hilfe für die Printmedien wird bis am 30. Juni 2021 verlängert. Zudem übernimmt der Bund bis Ende 2021 die Abonnementskosten der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

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Die Verlängerung der Massnahmen kostet den Bund zusätzlich rund 20 Millionen Franken. Die Unterstützung für die Medien in der Corona-Krise war ursprünglich bis Ende November 2020 befristet.

Mit der Ausdehnung der Geltungsdauer der Covid-19-Verordnung für die Printmedien bis zum 30. Juni 2021 kann die Post die geförderten Tages- und Wochenzeitungen der Regional- und Lokalpresse weiterhin kostenlos zustellen.

Weiter beteiligt sich der Bund an den Kosten der Tageszustellung von abonnierten Tages- und Wochenzeitungen mit einer Gesamtauflage von mehr als 40’000 Exemplaren pro Ausgabe. Dies allerdings nur, wenn sich die Verlage schriftlich dazu verpflichten, für das entsprechende Geschäftsjahr keine Dividende auszuschütten.

Ausserdem übernimmt der Bund für weitere Monate die Kosten der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die den elektronischen Medien in Rechnung gestellt werden. Die entsprechende Covid-19-Verordnung elektronische Medien wird bis Ende 2021 verlängert. Für die Übernahme der Abonnementskosten hatte der Bund 10 Millionen Franken bereitgestellt, die der Radio- und Fernsehabgabe entnommen werden. Davon sind laut Bakom bisher rund 5,2 Millionen Franken ausgeschöpft worden.

Mit den Massnahmen soll laut dem Bundesrat der regionale Service public schweizweit gesichert werden. Die Coronavirus-Pandemie verschärft die strukturelle Krise der Medien, die seit Jahren zu beobachten ist. Ihre Werbeeinnahmen sind drastisch gesunken. (SDA)

CR Basel kreiert Spendenkampagne für Solidarité Suisse

Die von der Basler Philanthropin Sonja Dinner ins Leben gerufene Stiftung «DEAR Foundation – Solidarité Suisse» widmet sich einem topaktuellen Thema: Unterstützung für Menschen in der Schweiz, die durch Covid-19 in wirtschaftliche und soziale Not geraten sind.

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Mit gross angelegten PR-Aktivitäten und einer von CR Basel konzipierten und umgesetzten Spendenkampagne soll eine Welle der Solidarität ausgelöst werden, die sowohl kurzfristig als auch nachhaltig die durch die beispiellose Pandemie bedingten Folgen für viele in diesem Land massgeblich zu lindern vermag. Dass die Not viele Gesichter hat, verdeutlichen die fünf Sujets der Anzeigen- und Plakatkampagne: Zwar ist das Antlitz der von der Krise besonders betroffenen Menschen jeweils anonymisiert und abgedunkelt, alleine ihr Outfit und die aufrüttelnde Headline weisen jedoch in aller Deutlichkeit darauf hin, dass Covid-19 viele berufliche und soziale Kollateralschäden mit verheerenden Ausmassen verursacht. «Jetzt spenden und Solidarität zeigen», lautet denn auch der eindringliche Aufruf, die ohne ihr Zutun Benachteiligten zu unterstützen.

 

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Verantwortlich bei The DEAR Foundation – Solidarité Suisse: Armin Landerer (CEO), Sonja Dinner (Präsidentin des Stiftungsrates), Tabitha Forrer (Kommunikation und Marketing). Verantwortlich bei CR Basel: Gabriel Heuberger (CD), Thomas Schaub (Beratung), Judith Mann (Text), Fabian Bieler (Grafik).

Isobar und Namics fusionieren und werden zu Merkle

Die zwei Full-Service-Digitalagenturen Isobar Schweiz und Namics – A Merkle Company gaben am Mittwoch ihren Zusammenschluss bekannt. Organisatorisch wird die Fusion am 1. Januar 2021 wirksam, das Rebranding zu Merkle soll im ersten Quartal 2021 folgen.

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Patrik Gamryd leitet die neue Organisation in den DACH-Märkten.

 

Der Zusammenschluss bringt zwei führende Unternehmen im Bereich der digitalen Transformation in der DACH-Region zusammen. Damit werde am Markt ein einzigartiges Angebot in den Bereichen Technologie, Data, CRM und digitale Transformationsberatung geschafft, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Das neue Unternehmen wird unter dem Namen «Merkle» firmieren, der Marke für Customer Experience Management (CXM) von Dentsu. Patrik Gamryd, ehemaliger CEO Isobar Schweiz, wird die neue Organisation in den DACH-Märkten leiten.

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Merkle ist ein global agierndes Unternehmen in den Bereichen Technologie, Data und Customer Experience Management und Teil von Dentsu International. Die Full-Service-Digitalagentur Namics wurde im November 2018 Teil von Merkle (Werbewoche.ch berichtete). Isobar Schweiz entstand 2017 aus der Dentsu-Übernahme von Blue-Infinity, einer Agentur für digitale Transformation und Technologie mit Niederlassungen in der Schweiz sowie Qualitätszentren in Portugal und der Tschechischen Republik. 2019 wurde das Unternehmen zu Isobar.

Durch den Zusammenschluss und das Rebranding zu Merkle entsteht ein Unternehmen mit über 1’200 Mitarbeitenden. Die beiden Organisationen ergänzen die Kompetenz von Merkles Angeboten im Bereich der Customer Experience Transformation und sollen für zusätzliche Skalierbarkeit in der Business-Transformationsstrategie, digitalen Beratung und Technologie-Implementierung sorgen.

Erdmannpeisker und Ogilvy lancieren Lindt Home of Chocolate

Erdmannpeisker und Ogilvy entwickelten zur Eröffnung ein umfangreiches Kommunikationspaket zur Bekanntmachung des neuen Schokoladenmuseums sowie den Abverkauf von Tickets.

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Mit dem Lindt Home of Chocolate öffnete im September das grösste Schokoladenmuseum der Schweiz seine Tore. Besucher können alles über Geschichte, Kultivierung und Produktion von Schokolade erfahren, in der Degustation können sie die Vielfalt der Schokolade entdecken und im grössten Lindt-Shop der Welt finden sie alles, was das Schokoladenherz begehrt. Entsprechend gross sind die Erwartungen an die Besucherzahlen.

Für die Bewerbung des Lindt Home of Chocolate hat Erdmannpeisker ein Key Visual sowie ein umfangreiches Set an Massnahmen, entlang der Customer Journey, entwickelt. In schnell geschnittenen Filmen werden die Angebote unterhaltsam inszeniert.

Zentraler Hub aller Massnahmen ist die von Ogilvy entwickelte Website Lindt-home-of-chocolate.ch auf der Besucher die Highlights des Schokoladenmuseums bereits online erkunden und bestaunen können.

Die Kampagne umfasst Filme in unterschiedlichen Längen für Online, SoMe und den Einsatz am POS.

Zudem wurden Flyer für die Tour-Operator und Plakate für den POS mit einem prägnanten Key visual umgesetzt.

Verantwortlich bei der Lindt Chocolate Competence Foundation: Martina Kessler (Marketing). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Sybille Erdmann (Beratung), Gabriel Peisker (Creative Director), Christine Weisser (Art Direction), Patrick Fawer (Art Director). Film: Markenfilm Schweiz. Fotografie: Michel Jaussi (Key visual), Nono Fotografen (Web-Content). Verantwortlich bei Ogilvy: Daniel Geiger (Digital Director & Beratung), Stephanie Lang (Creative Direction), Stefanie Busse (Art Direction).

 

Radio 24 verstärkt das Moderationsteam

Radio 24 erhält Moderationszuwachs. Ab dem 1. Februar 2021 ist der 26-jährige Luca Della Rosa für den CH-Media-Radiosender im Einsatz und verstärkt das siebenköpfige Moderationsteam.

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Der 26-Jährige startete seine Radio-Karriere 2013 beim Winterthurer Radiosender Radio Top. Dort absolvierte er erst ein Moderationspraktikum und moderiert seither die Morgen- und Feierabendshow. Der gelernte Kaufmann schloss zudem 2014 den Lehrgang Radio am MAZ in Luzern ab.

Nach fast acht Jahren Radio Top-Zeit wechselt Luca Della Rosa nun zum ältesten Privatradio der Schweiz. Der Zürcher stösst per 1. Februar 2021 zu Radio 24, wo er das siebenköpfige Moderations-Team ergänzt.

Wirz und Suva mahnen: Ein Arbeitsunfall trifft auch die Kollegen

Die Suva hilft Verunglückten, möglichst rasch an die Arbeit zurückzukehren. Warum das für alle gut ist, thematisiert der von Wirz konzipierte Film «We miss you», der das Leid der Arbeitskollegen humorvoll überzeichnet in Szene setzt.

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Die Suva legt grosses Gewicht auf die rasche Wiedereingliederung von Verunfallten, ist dabei aber auch stark auf das soziale Umfeld der Verletzten angewiesen. In der Kampagne «Rückkehr an den Arbeitsplatz» dreht sich deshalb alles um die Folgen eines Unfalls für die Freunde und Kollegen des Unfallopfers, basierend auf dem Insight: «Wer fehlt, wird vermisst».

Im typischen Suva-Kommunikationsstil wird das grundsätzlich ernste Anliegen mit Humor und Emotionen inszeniert. Herzstück der Kampagne ist ein von Wirz entwickelter und mit Regisseur Tobi Fueter und Stories umgesetzter 40-Sekunden-Film. Er zeigt die untröstlichen starken Männer vom Bau, die sich über alle Massen ins Zeug legen, um dem vermissten Kollegen ein Zeichen zu schicken.

Die Kernbotschaft «We miss you» wird über TV- und Online-Spots in diversen Formaten ausgespielt.

 

 

Verantwortlich bei Suva: Nadja Kunz Rütimann (Kommunikationsleiterin); Gabriela Hübscher (Kommunikationsleiterin). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese, Fernando Perez, Alain Eicher, Caspar Heuss, Matthias Fürst, Jannic Mascello, Elena Gabriel, Nicola Peter, Lia Bellini (Kreation); Erasmo Palomba, Nadja Kilchhofer (Agency Producing); Petra Dreyfus, Simone Jehle, Fabiana Imhof, Larissa Braun, Barbara Waldvogel (Beratung); Urs Krucker, Martin Frank (Strategie); Thomas Peller, Sonja Jegen (Medienrealisation); Adrian Huwyler (XLAB). Stories (Filmproduktion), Tobi Fueter (Regie); Holger Diener (Director of Photography); Nicole Spring (Head of Production); Benjamin Fueter (Schnitt); Goodbye Kansas (VFX), Noë Flum (Fotografie), Patrik Rohner (Retusche), Maria Schönbucher (Produktion Key-Visual), Jingle Jungle (Audio Postproduktion), Andy Platts (Vocal, Monty Music / Universal Music).

CH Media nimmt modernste Zeitungsdruckmaschine der Schweiz in Betrieb

Der Medienkonzern CH Media hat in seiner Druckhalle in Aarau die modernste Zeitungsdruckanlage der Schweiz in Betrieb genommen.

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Seit Sommer 2019 hat CH Media ihre Druckhalle in Aarau erweitert, um auf der neu gewonnenen Fläche eine Zeitungsdruckmaschine der neusten Generation des Herstellers Koenig & Bauer aufzubauen. Nun konnte die modernste Zeitungsdruckanlage der Schweiz erfolgreich dem Betrieb übergeben werden.

Dank der neuen Druckmaschine, die ergänzend zu den bestehenden Anlagen läuft, druckt CH Media neu in Aarau bis zu 140’000 Exemplare pro Stunde. Gemeinsam mit der Produktionsmenge der Zeitungsdruckerei in Winkeln (SG) entspricht dies einem monatlichen Druckvolumen von rund 36 Millionen Exemplaren.

 

Bekenntnis zum Zeitungsdruck

Parallel zum Ausbau in Aarau hat CH Media ihre Zeitungsdruckerei in Winkeln modernisiert. «Das ist ein klares Bekenntnis zum Zeitungsdruck. Wir wollen hier führend sein und bieten unseren Kundinnen und Kunden innovative, individuell auf sie zugeschnittene Lösungen an», sagt Michael Fingerhuth, Geschäftsleiter CH Media Print, in einer Mitteilung vom Dienstag.

Heimat Zürich und Shining Film lassen mit Aufmerksamkeit spenden

So einfach war das Spenden noch nie: Die Kampagne der Bank Cler zugunsten der Krebsliga Schweiz macht Views zu Geld für den Kampf gegen Krebs. Möglich wird dies durch die innovative Nutzung des Grundprinzips digitaler Medien. Und die prominente Besetzung der Kampagnenfilme.

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Aufmerksamkeit wurde mit der Digitalisierung zur Währung für alle. Wer sie hat, kann sie – zum Beispiel mit Werbeplatzierungen – zu Geld machen. Dieses Grundprinzip der Mediengesellschaft nutzt die neue Kampagne von Heimat für die Bank Cler zugunsten der Krebsliga Schweiz auf innovative Weise. Die Idee: Die Bank Cler produziert für die Krebsliga Filme, in denen sie einen Werbeauftritt hat. Wer sich die Filme anschaut, schaut sich auch die Werbung der Bank Cler an. Deshalb bekommt die Krebsliga Schweiz für jeden View das Werbegeld der Bank Cler. Mit anderen Worten: Anstatt dass konventionelle werbefinanzierte Medien am Verkauf von Kontakten verdienen, ermöglicht die Kampagne der Krebsliga Schweiz diese Werbeeinnahmen.

 

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Werbeeinnahmen hängen ab von Reichweite. Erreicht werden soll diese durch die prominente Besetzung der Filme und ein Filmkonzept, welches die ProtagonistInnen in überraschender Konstellation und unterhaltsamem Kontext aufeinandertreffen lässt. Hausi Leutenegger, Tamy Glauser, Dominique Rinderknecht, Kiko und Gian Simmen erklärten sich für die eintägigen Abenteuer bereit, die Regisseur Lukas Maeder und Shining Film mit Heimat entwickelten und umsetzten. Integrierter Bestandteil des gesamten Prozesses war die Ausrichtung der Kampagne auf die mediale Verbreitung.

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Der erste Film zeigt Tamynique auf Besuch bei Hausi Leutenegger. Die Mission der zwei Veganerinnen: Dem Lebemann das Verzichten beibringen. Ganz überzeugen lässt sich der ebenso charismatische wie erfolgreiche Unternehmer, Schauspieler und Olympiasieger davon erwartungsgemäss aber nicht.

 

Für den zweiten Film reiste Komiker Kiko aufs Jungfraujoch, wo er auf Gian Simmen traf. Auf 3500 Metern über Meer verlangte der erste Olympiasieger in der Halfpipe dem erklärten Sommermenschen einiges ab. Ob es die Schlagfertigkeit des Bündners, oder die dünne Bergluft war, sei dahingestellt; auf dem Top of Europe gehen sogar dem schlagfertigen Kiko mal die Argumente aus.

 

Die Kampagne der Bank Cler als langjährige Partnerin der Krebsliga Schweiz fand bereits  massenmediale Beachtung und verbreitet sich über soziale Medien.

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Verantwortlich bei der Bank Cler: Gregor Eicher (Leiter Marketing), Barbara Gürtler (Branding). Verantwortliche Kreativagentur: Heimat Zürich. Filmproduktion: Shining Film. Regie: Lukas Maeder.

Das Bundesamt für Kultur unterstützt 94 Schweizer Verlage

Im Rahmen des 2016 in Kraft gesetzten Programms zur Verlagsförderung unterstützt das Bundesamt für Kultur (BAK) in der Förderperiode 2021–2024 94 Verlage aus den drei grossen Sprachregionen mit insgesamt 7,5 Millionen Franken. Dieses Engagement bekräftigt die wichtige Rolle der Verlage in der Schweizer Kulturlandschaft.

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Auf der Grundlage der in diesem Sommer durchgeführten öffentlichen Ausschreibung richtet das BAK in der nächsten Förderperiode 42 Strukturbeiträge zwischen 10’000 und 80’000 Franken pro Jahr und 52 Förderbeiträge zwischen 7500 und 10’000 Franken pro Jahr an Verlage aus. Der Gesamtbetrag der Finanzhilfen für die Periode 2021–2024 beläuft sich auf 7,5 Millionen Franken. Von den 94 künftig geförderten Verlagen haben 57 ihren Sitz in der Deutschschweiz (61 Prozent), 31 in der französischsprachigen Schweiz (33 Prozent) und 6 in der italienischsprachigen Schweiz (6 Prozent).

Die vom Bund im Rahmen der Kulturbotschaft 2016–2020 eingeführte Verlagsförderung wird in den kommenden vier Jahren weitergeführt. Mit dieser Massnahme soll die kulturelle Rolle der Schweizer Verlage gefördert werden, insbesondere durch die Stärkung ihrer Tätigkeit als Vermittler zwischen Autorinnen und Autoren, Buchhandlungen und Leserinnen und Lesern sowie durch die Anerkennung der vielfältigen kulturellen Aktivitäten, welche die Verlage neben der Produktion der Bücher durchführen (Lektüre von Manuskripten, Lektorat, Promotion und Recherche, Kontakte mit den Autorinnen und Autoren usw.). Die Struktur- und Förderbeiträge ergänzen die bestehenden Massnahmen des Bundes, der Kantone und der Gemeinden.

 

Erste positive Bilanz

Fast fünf Jahre nach der Einführung der Verlagsförderung und nach Abschluss der ersten Förderperiode fällt die Gesamtbilanz positiv aus, wie die Zweite Umfrage zum neuen Förderungskonzept 2016–2020 zur Verlagsförderung zeigt, die jene von 2017 aktualisiert. Die Mehrheit der unterstützten Verlage gibt an, dass sie dank der Förderung neue Projekte entwickeln konnten, insbesondere im Rahmen der Vermittlung und Promotion ihrer Publikationen. Sie begrüssen auch ausdrücklich den Paradigmenwechsel, der durch diese Unterstützung zusätzlich zur Schaffung der Grundlagen für die Förderung der Kulturarbeit von Verlagen ermöglicht wird: Das Verlagswesen wird nun als Summe vieler mehr oder weniger bekannter Aktivitäten wahrgenommen, durch die sich gute Verlagsarbeit auszeichnet. Die beiden Umfragen zum Förderkonzept sind auf der Internetseite des BAK verfügbar (siehe Dokumente unten).

 

Berechnung der Beiträge

Die Beiträge richten sich an professionelle Schweizer Verlage, die seit mindestens vier Jahren im Buchmarkt präsent sind und regelmässig Titel produzieren. Eine Fachgruppe prüft die eingereichten Gesuche und gibt dem BAK Empfehlungen ab.

Strukturbeiträge: Die mehrjährigen Strukturbeiträge werden mithilfe einer mathematischen Formel berechnet und können gegebenenfalls angepasst werden. Die Berechnung stützt sich auf den durchschnittlichen Verlagsumsatz während der letzten vier Jahre, davon abgerechnet werden Subventionen. Dieser Umsatz wird dann nach einem regionalen Verteilungsschlüssel und der literarischen und kulturellen Ausrichtung des Verlags gewichtet. Als Zugangsschwelle wird ein Minimalumsatz festgelegt. Die Beiträge können zwischen 10 000 Franken (Minimum) und 80 000 Franken (Maximum) pro Jahr betragen.

Förderbeiträge: Die mehrjährigen Förderbeiträge richten sich an kleinere Verlage, die keine Strukturbeiträge beantragen können, sich jedoch durch ihre kulturelle Tätigkeit und ihre Ausstrahlung auszeichnen. Die Beiträge können neu zwischen 7500 Franken (Minimum) und 10 000 Franken (Maximum) pro Jahr betragen.

Geförderte Verlage schliessen Dienstleistungsverträge mit dem BAK ab. Darin verpflichten sie sich, bestimmte Tätigkeiten zu entwickeln. Das BAK greift jedoch weder in die Geschäftsführung noch in die Ausrichtung oder in das Programm der Verlage ein.

 

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