Lokführer-Erlebnis im Verkehrshaus

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Der Zugsimulator «Giruno».Der neue SBB-Hochgeschwindigkeitszug fährt bis zu 250 km/h und wird ab 2019 in Rekordzeit Zürich mit Mailand verbinden; später auch Frankfurt mit Mailand. Der im Auftrag der SBB von der Firma Stadler Rail aus Bussnang (TG) entwickelte und gebaute Zug wurde auf den Namen «Giruno» getauft. Ein Kunstname abgeleitet aus dem Rätoromanischen girùn für Bussard. Der Triebzug mit Niederflur-Einstieg verfügt über 405 Sitzplätze. Bei dessen Entwicklung musste insbesondere auf die Aerodynamik, die Laufdynamik sowie auf die Luftfeuchtigkeit und Wärme im 57 Meter langen Gotthard-Basistunnel geachtet werden. Der im Verkehrshaus betriebene Giruno-Simulator wurde für die Eröffnungsfeier des Basistunnels im vergangenen Juni von Stadler Rail aus Originalteilen gebaut.Fahrt im FührerstandDer Blick auf die Original-Bedienoberfläche im Lokführerstand des Giruno-Simulators in der Schienenhalle des Verkehrshauses ist eindrücklich. Auf dem Sitz fühlt sich der Besucher wie in einem Lokführerstand. Zur Auswahl stehen die Strecken Zürich-Mailand oder Milano-Zurigo. Die Reise ist in drei Etappen unterteilt. Jede Etappe enthält drei Streckenabschnitte. Mit dem exakten Abbild der realen Strecke im Videofilm und der starken Wiedererkennbarkeit der Örtlichkeiten wird die Zugfahrt zu einem Erlebnis sondergleichen.Die Simulationssoftware für den Giruno wurde unter der Leitung von Professor Hansjürg Rohrer an der Berner Fachhochschule Technik und Informatik in Biel entwickelt. Die bereits mit Erfolg betriebenen Bahn-Simulatoren der SBB, BLS und RhB im Verkehrshaus sind mit derselben Software ausgerüstet.

Der Eventpark wird zur Samsung Hall

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Samsung Hall, c/o Lehmann riverside.Vor rund einem Jahr erfolgte der Spatenstich zur neuen Event Location beim Bahnhof Stettbach, unmittelbar an der Zürcher Stadtgrenze. Das von privaten  Investoren getragene Projekt positioniert sich als die neue Mid-Size Location im Grassraum Zürich und wird von der Firma Lehmann riverside betrieben.Mit  den drei Räumen Hall, Club und Loft auf einer Fläche von über 4’500 m 2  und einer variablen Kapazität von 50 bis 5’000 Plätzen (Sitz- und Stehplätze) bietet die Samsung Hall die ideale Grösse um verschiedenste  Veranstaltungen zu beherbergen. Herzstück ist die 2’000 m 2 grosse Hall. Das modulare Raumkonzept  ermöglicht eine Vielzahl an Public und Corporate Events unterschiedlichster Art und Grösse. Die grasszügigen Foyers sowie die einladenden Terrassen erhöhen zusätzlich die Attraktivität.Die erstklassige Infrastruktur mit neuestem Sound-, Light- und Video-Equipment, einer hydraulischen, 6-fach teilbaren Bühne (18 x 10m), einer Teleskoptribüne sowie der120m 2 grossen LED-Wand (4mm/5k), machen die Samsung Hall zum modernsten Eventcenter der Schweiz. Veranstaltungen können effizient und kostensparend durchgeführt werden. Auch was die Gastronomie angeht, lässt die Samsung Hall keine Wünsche offen: Das ln-Hause Catering wird für Vielfalt und Flexibilität stehen und die Gäste mit exquisiten  Gerichten überraschen, vom Apero  oder Stehlunch bis hin zum Grossanlass.Durch die unmittelbare Nähe zum Bahnhof Stettbach  bietet sie eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Verkehr, zusätzlich stehen 250 Parkplätze zur Verfügung.Partnerschaft mit SamsungSamsung wird die gesamte Location mit modernster digitaler Event- und Präsentationstechnik ausstatten und insbesondere mit einer 20 x 6 Metergrossen lndoor  LED-Wand ein eindrückliches digitales Erlebnis für die Besucherinnen und Besucher schaffen. Durch den Einsatz modernster LED­ Display-Technologie wird der Stromverbrauch markant gesenkt. Das Engagement von Samsung widerspiegelt sich auch in der Namensgebung: Die neue Event Location vor den Toren Zürichs, die Ende 2016 eröffnet wird, heisst ab sofort  «Samsung Hall».Hall (bestuhlt und stehend): 5’060Hall (bestuhlt): 3’100Club: 800Loft: 580

Hochzeitsreise mit Mark Twain

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Ausschnitt aus der Theatetour.Das Hotel Rigi Kulm feiert 2016 sein 200-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Anlass werden verschiedene Attraktionen veranstaltet. Den Höhepunkt bildet dabei das Theater «Hochzeitsreise mit Mark Twain», das ab sofort bis Mitte Oktober aufgeführt wird. Die Theatertour beginnt in Vitznau an der Talstation der Rigi Bahnen und begleitet die Zuschauer bis zum Dessert beim 3-Gang-Dinner im Hotel Rigi Kulm. Die Geschichte wird von Mrs und Mr Fleming aus London erzählt, im Jahre 1902 auf Hochzeitsreise in der Schweiz und auf dem Weg nach Rigi Kulm. Weil die Frischvermählten ganz unterschiedliche Vorstellungen von ihren Flitterwochen haben – sie träumt von einem luxuriösen Honeymoon, er von Wanderferien – sind Missverständnisse vorprogrammiert. Die Geschichte basiert auf «A Tramp Abroad» von Mark Twain.Auf seiner 16-monatigen Europarundreise erwanderte der amerikanischeWeltenbummler und Schriftsteller im Jahr 1879 die Rigi.Mehr Informationen unter: www.200jahre-rigikulm.ch

Time for Insights – Media Consumption Habits and Daily Routines

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Der Schweizer Medienforschungstag findet am 12. Oktober 2016 statt.Wie strukturieren verschiedene Zielgruppen ihren Tagesablauf? Welche Medien nutzen sie bei unterschiedlichen Tätigkeiten? Die Time Use Study (TUS) liefert Antworten auf diese Fragen. Harald Amschler, WEMF Executive Director of Research and Development, präsentiert spannende Ergebnisse der Studie. Tanja Hackenbruch, Leiterin Markt- und Publikumsforschung SRG SSR, zeigt gemeinsam mit einem Vertreter aus der Verlagsbranche, wie Medienhäuser die Time Use Study für ihre strategische Ausrichtung einsetzen.Christian Rätsch, CEO von Saatchi & Saatchi Deutschland, erklärt, wie Zeitbudget-Studien Werbetreibende bei der effizienten Ansprache von Multitasking-Zielgruppen unterstützen.Die Zukunft der Schweizer Medienforschung Mit dem gemeinsamen Projekt «Swiss Media Data Hub» legen Mediapulse und die WEMF den Grundstein für die Zukunft der Schweizer Medienforschung. Franz Bürgi, Geschäftsführer der Mediapulse AG, und WEMF-CEO Marco Bernasconi informieren über die Ziele und Inhalte des Projekts und erklären, wieso dieses Vorgehen weltweit einzigartig ist.Das Projekt «Swiss Media Data Hub» ist ebenfalls Thema in den Pre-Konferenzen. Die Konferenzen vor Veranstaltungsbeginn bieten die Gelegenheit, mit Experten aus Forschung und Praxis in den Dialog zu treten und Insights aus erster Hand zu erhalten. Melden Sie sich frühzeitig an. Die Anzahl Plätze ist beschränkt.Mehr Informationen und Anmeldung:www.wemf.ch

Snapchat: Hype oder geniales Marketing-Tool?

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Snapchat ist insbesondere bei den Jugendlichen beliebt. Wie lässt sich die App als Marketing-Tool nutzen?Erst seit September 2011 auf dem Markt, entwickelt sich Snapchat immer mehr zu einer echten Konkurrenz für Facebook, Twitter und Co. Die App wurde dadurch bekannt, dass man mit ihr Bil­der und Videos bearbeiten und versenden kann, die nach maximal zehn Sekunden wieder verschwinden.Die Nutzerzahlen von Snapchat wachsen unaufhaltsam. Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Finanzdienstes Bloomberg verzeichnet die App mittlerweile 150 Millionen Nutzer täglich. In der Schweiz nutzten 2015 bereits 59 Prozent der 14- bis 19-Jährigen Snapchat – Tendenz steigend (Quelle: Media Use Index 2015). Kein Wunder, dass auch in der Schweiz immer mehr Firmen daran denken, Snapchat als Marketing-Tool einzusetzen. Swissmilk hat Snapchat beispielsweise für eine Kampagne zum Tag der Milch eingesetzt.Steigende Bedeutung für das Social-Media-MarketingWelche Bedeutung hat der Instant-Messaging-Dienst wirklich für das Marketing? Beim MK Meinungsbild stuften 34,4 Prozent der Befragten die Bedeutung als «gering» ein, 32,8 Prozent als «mittel» und 15,6 Prozent als «gross». Für 14,1 Prozent ist Snapchat bedeutungslos und nur für 3,1 Prozent ist die Bedeutung «sehr gross».Stephanie Wörmann, Head of Social Media bei Goldbach Interaktive, hebt die steigende Bedeutung von Snapchat für das Social-Media-Marketing hervor. «Den Jugendlichen geht es um Enter­tainment. Informationen werden häppchenweise und «on the go» konsumiert.» Die Generation Z interagiere ganz anders als die Generation X oder Y und Snapchat ermögliche das. Goldbach Interac­tive hat beispielsweise für McDonald’s Schweiz einen Snapchat-Account eröffnet. «Innerhalb von 30 Stunden konnten wir bereits über 2000 Follower verzeichnen», so Wörmann. «So schnell haben wir noch auf keiner anderen Plattform für Kunden Follower gewonnen – und das Wachstum hält an.»Besonders geeignet für Branding-MassnahmenDoch für welche Marketing-Zwecke lässt sich der Instant-Messaging-Dienst überhaupt einsetzen? «Snapchat eignet sich für Branding-Massnahmen, insbesondere um sich bei der jungen Zielgruppe zu positionieren», sagt Wörmann. «Die App bietet die Möglichkeit, der Marke eine Persönlichkeit zu geben, fernab von steifen Unternehmensprofilen.» Marken werden via Snapchat direkt ansprechbar und ermöglichen Kommunikation auf Augenhöhe. «Kreative Kam­pagnen, welche die Funktionen von Snapchat spielerisch nutzen, können dazu sehr effizient sein». Laut Wörmann ist die Option, eigene Filter zu erstellen, am spannendsten für Marken. Diese ermöglichen eine Interaktion mit der Marke und sorgen für eine Verbreitung unter den Nutzern. Globale Brands haben hier bereits erste Anläufe gestartet.In anderen Ländern bietet Snapchat nebst der Möglichkeit, eigenen Content zu erstellen, bereits auch Werbeplatzierungenan. «Die Werbemöglichkeiten von Snapchat sind derzeit im Vergleich jedoch ziemlich kostspielig und für die Schweiz nicht verfügbar», gibt Wörmann zu bedenken.Für Snapchat-Marketing ist ein Umdenken gefragtEin weiteres Problem: Snapchat ist für Marketingzwecke noch nicht so ausgereift wie beispielsweise Facebook oder Instagram. Es gibt keine ausführlichen Analytics zum Beispiel zu Fanwachstum oder Reichweite, sondern nur rudimentäre Angaben, die von Hand zusammengezählt werden müssen. «Generell ist das Handling und Content-Management schwieriger, da alles über das Mobil­telefon gemacht werden muss», erklärt Wörmann. «Drittplattformen für das Dialogmanagement gibt es noch nicht.»Auch muss der Content, um authentisch zu bleiben, mehr oder weniger ad hoc «gesnappt» und nicht schon lange im Voraus in professionellen Grafiken vorproduziert werden.Wörmann meint, dass beim Snapchat-Marketing ein Umdenken stattfinden muss: «Langwie­rige Abnahmeprozesse waren bereits für Facebook, Twitter und Co. nicht mehr zeitgemäss. Bei Snapchat muss das Management das Vertrauen in die Community-­Manager noch einmal erhöhen und ihnen freie Hand lassen.» Erschwerend komme hinzu, dass viele Marketing-Manager Snapchat nicht verstehen.»

Kampagne: Abwasserreinigung spielerisch erklärt

Abwasser Uri verfolgt das Ziel, den Schulkindern ihre Abwasserreinigungsanlage auf spielerische Weise näher zu bringen. Herger Imholz hat dazu die komplette Corporate Identity mit dem Protagonisten «Fred der Fisch» kreiert. Die Geschichte dazu wird mittels einer unverwechselbaren 360° Imagekampagne mit dem spektakulären 3D-Animationsfilmteaser lanciert. Ein Comic in Bookletform führt spannend durch die erlebnisreiche Geschichte von Fred. Flankierende Massnahmen bilden Anzeigen, Plakate, diverse Give Aways und die responsive Website mit Parallax-Scrolling.Verantwortlich Abwasser Uri: Beat Furger (Geschäftsleitung), Andrea Imfeld (Administration); verantwortlich bei Herger Imholz: Yves Herger (Creative Direction), Philipp Michel (Art Direction), Jasmin Zurfluh (Grafik), Andreas Schuler (Polygrafie), Sebastian Mehl (Web-Entwicklung)Projekt-Direktlink: www.hergerimholz.ch/projekte/fred-der-fischAnimationsfilm-Direktlink: www.vimeo.com/168936529Informationen Herger ImholzDie Herger Imholz AG ist eine schweizweit tätige Designagentur mit Büros in Uri und Zürich. Sie hat sich auf Markenstrategie, Markenkonzeption und Markenführung spezialisiert. Dies für über 200 Kundinnen und Kunden in den Disziplinen Print, Web, Signage, Packaging, Motion und Sound.Gesellschaftsform: AktiengesellschaftGründung: 2005Inhaber: Yves HergerGeschäftsleiter: Mathias BamertBüros: 6460 Altdorf & 8006 ZürichMitarbeiter: 10

Branding: Fünf Tipps für bessere Creatives

1. Das Design muss zum Ziel passenIntegrieren Sie interaktive Features in das Creative, die zu Ihren Marken- und Kampagnenzielen passen. Beispielsweise kann der User den neuen Sportschuh direkt im Werbemittel in einer Videogalerie oder mit Hilfe einer Zoom-Funktion näher erkunden. Dabei gilt die Regel: Setzen Sie nie mehr als zwei interaktive Elemente ein, damit das Werbemittel nicht überladen wirkt und der User vor lauter Möglichkeiten nicht weiß, was er zuerst ausprobieren soll.2. Das Intro sollte für mehr Aufmerksamkeit sorgenWecken Sie sofort beim Start des Werbemittels die Neugier des Users. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er sich mit dem Werbemittel beschäftigt. Dies mündet in hohe Interaktionsraten und lange Verweildauer, sowohl auf dem Werbemittel als auch später auf der Landingpage. Animationen, wie beispielsweise ein Bild, das den Bildschirm sprengt, ein kurzes Video, transparente Overlays oder High-Impact-Bilder von Menschen oder Produkten, weisen dabei positive Resultate auf.3. Der Content muss klar und fokussiert seinUser werden im Internet mit Content überfrachtet. Sie sehen mehrere tausend Werbebotschaften pro Tag. Vermitteln Sie Ihre Werbebotschaft deshalb so schnell und so eindringlich wie möglich. Die Länge des Haupttextes im Werbemittel sollte für Desktop-Anzeigen nicht mehr als zwölf bis 15 Wörter betragen, auf Mobile acht bis zehn. Jede Textzeile muss stark genug sein, um für sich allein zu stehen. Die Anzeige von Markenname und Logo im Werbemittel sollte häufig erfolgen.4. Call-to-Actions sind entscheidendNeben der Präsentation der Werbebotschaft ist die Handlungsaufforderung im Creative genauso wichtig. Formulieren Sie den Call-to-Action so präzise und kurz wie möglich und achten Sie darauf, dass er exakt zu den Leistungszielen Ihrer Kampagne passt. Binden Sie ihn an prominenter Stelle im Werbemittel ein. Ist der Call-to-Action in der Anzeige ständig sichtbar, ist es wahrscheinlicher, dass der User die gewünschte Handlung auch tatsächlich ausführt.5. Dem User die Wahl und Kontrolle gebenUntersuchungen zufolge reagieren User positiver auf Werbemittel, wenn sie Wahl- und Kontrollmöglichkeiten haben. Integrieren Sie interaktive Features, die der User selbst aktivieren muss, zum Beispiel Videos, Bildergalerien oder Gaming-Elemente. So kann er selbst bestimmen, wie er die Werbung erlebt und wie sehr oder ob er interagieren möchte.Jörg Schneider, Country Manager Germany, Undertone: „Das Ziel jeder Marke sollte es sein, den Konsumenten ein interaktives, unterhaltsames und vor allem relevantes Werbeerlebnis zu bieten. Je mehr Entscheidungsmöglichkeiten der User hat, desto eher setzt er sich mit den Werbeinhalten auseinander. Kontrolle für den User, Relevanz der Inhalte und Unterhaltsamkeit sind Mehrwerte, die auch dem Trend der wachsenden Adblocker-Nutzung entgegentreten. Wird eine positive Emotion vermittelt, ist der Grundstein für eine erfolgreiche Markenerinnerung und die finale Kaufentscheidung gelegt.“

Buchtipp: Conversion-Optimierung

Viele Websites und Onlineshops haben massig Besucher, aber nur eine Hand voll Käufer. Die Konversionsrate ist daher eine entscheidende Kennzahl, meint André Morys. In seinem Buch verrät er, wie man die Konversion, also die gelungene Verwandlung eines Interessenten in einen Käufer, beachtlich erhöhen kann. Morys geht auf den Status quo des E-Commerce ein, beleuchtet – wenn auch etwas oberflächlich – die Psychologie des Online-Kaufens und stellt Werkzeuge und einige Modelle zur Conversion-Optimierung vor, bevor er schließlich detailliert sein Modell der „Sieben Ebenen der Konversion“ beschreibt.Praktische Beispiele und Tipps für den Alltag machen das Buch zu einem hilfreichen und knackigen Praxisratgeber. Leider schreibt Morys nur für Kenner der Szene; reichlich unerklärte Fachbegriffe und Abkürzungen erschweren den Einstieg in das Thema.getAbstract empfiehlt das Buch trotzdem jedem, der die Kaufraten in seinem Onlineshop erhöhen und „Abbrecher“ zu Kunden machen will.getAbstract-Bewertung: 8Umsetzbarkeit: 9Innovationsgrad: 7Stil: 7Verlag: entwickler.pressPublikationsjahr: 2011Seiten: 221ISBN: 9783868020663

Das sind die Top-Prioritäten der Schweizer Marketers

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Content Marketing steht bei vielen Marketers ganz oben auf der PrioritätenlistePublicitas hat seine erste internationale Jahresumfrage zur Bewertung der Branchenprioritäten durchgeführt. Dazu gehörten auch die Erwartungen der Werbetreibenden, Agenturen sowie Verleger an die Zukunft und was ihrer Meinung nach die nächsten großen Technologiesprünge sein werden.Die Umfrage stellt einige Unterschiede zwischen den Erwartungen der Werbetreibenden und den Verlegern fest. Im Allgemeinen bezeichneten Führungskräfte aller Geschäftsbereiche der Branche das Content Marketing als Schwerpunkt Nummer eins.
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Die Schweizer Marketers identifizieren Content Marketing als wichtigster Trend 2016.Für 45 Prozent der Befragten gehört Content Marketing zu den fünf wichtigsten Trends 2016. Personalisierte Werbung folgt mit 43 Prozent auf Platz zwei. Auch Ad-Blocking und die Content-Qualität wird mit 42 Prozent als sehr wichtig eingestuft.Vergleicht man die Ausgagen der Publisher, Agenturen und Werbetreibenden weltweit, ergeben sich folgende Prioritätslisten:
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Content Marketing steht bei allen Interessensgruppen zuoberst.«Die Umfrage zeigt Unterschiede und deutliche Lücken bei der Art und Weise, wie Verleger und Werbetreibende ihren Geschäftsbereich priorisieren», sagt Mike Jeanes, Global Head of Insight bei Publicitas International. «Die Ergebnisse  zeigen ganz klar, dass Inhalte bei Vermarktern auf Kundenseite oben auf der Agenda stehen, da sie immer mehr an der Herstellung und Lieferung ihrer eigenen Inhalte beteiligt sind.»Welche Technologien sind am relevantesten?Bei den Technologien stufen 60 Prozent der Schweizer Marketers Mobile Commerce (M-Commerce) als wichtiger Bereich ein. Auf Platz zwei folgen die mobilen Geräte sowie Sicherheit und Datenschutz (56 Prozent).
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Mobile Commerce ist für viele Marketers in der Schweiz ein relevanter Teilbereich.Blickt man etwas über den Tellerrand hinaus, stellt man fest, dass die Prioritäten im Ausland etwas anders gesetzt sind. Generell wird aber das Thema Mobile als sehr relevant eingestuft.
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Die Prioritäten auf der Welt unterscheiden sich je nach Region.Nahezu alle 672 Teilnehmer waren sich einig, dass Entwicklungen im Bereich der mobilen und immersiven Technologien und besonders die Macht mobiler Geräte in den nächsten 12 Monaten höchstwahrscheinlich Auswirkungen auf ihren Geschäftsbereich haben werden. Mehr als 80 Prozent der Werbetreibenden und Führungskräfte erwarten in den nächsten zwölf Monaten höhere Ausgaben im mobilen Bereich.Andi Hess, Head Digital bei Publicitas: «Verbraucher nehmen neue Technologien schneller als je zuvor an und diese Trends werden schnell umgesetzt, wenn die Anwendungs- und Monetarisierungsmodelle vorhanden sind, um sie zu etablieren. Es wird interessant werden, diese Umfrage in einem anderen Jahr erneut durchzuführen, um die Prioritäten und Branchenprobleme zu vergleichen und zu erfahren, ob wir durch die Nutzung ansprechender Inhalte und neuester Technologien besser in der Lage sind, Unternehmen so auszurichten, dass sie den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher entsprechen.»

Suisse Emex ist gestartet

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Zum Auftakt der Suisse Emex gab es ein Podiumsgespräch mit Marcel Kohler, Tamedia, Sunnie J. Groeneveld, Managing Director DigitalZurich 2025, Moderator Matthias Ackeret, Ruedi Noser, Ständerat und Inhaber der Noser Gruppe sowie Jean-Marc Hensch, Swico.Zum Messe-Kongress treffen im Jubiläumsjahr rund 500 Aussteller und Experten aus dem In- und Ausland in der Messe Zürich auf rund 15‘000 erwartete Besucher; gemeinsam unter einem Dach mit der Partnerveranstaltung topsoft. Unter dem Motto „Meet the future“ zeigen sie ein erlebnisreiches 360° Spektrum auf – gespickt mit brandheissen Lösungen und Trends für das Marketing- und Eventbusiness von morgen.Die Digitalisierung ist heute allgegenwärtig und für jedes Unternehmen Herausforderung und Chance zugleich. Der Druck auf die Schweizer Wirtschaft und vor allem die KMU wird immer grösser. Die digitale Transformation mit ihren Auswirkungen auf die Marktbearbeitung und Kommunikation stehen im Fokus der diesjährigen Suisse Emex.Für das nächste Jahr ist parallel zur Suisse Emex am 29. und 30. August ein Digital Marketing Summit für KMU geplant.Mit MK kostenlos an die Suisse EmexAuch dieses Jahr wird das MK-Team an der Suisse Emex zu finden sein. Dieses Mal präsentiert sich das Magazin gemeinsam mit dem Verlagsmarketer Kömedia. Eingeladen sind alle Leser, Abonnenten, Freunde und Kollegen. Mit etwas Glück, gewinnen sie eines der Abos.Wer noch kein Ticket hat, kann sich mit dem Promocode EX717361 über die Ticketseite anmelden.

Mediaagenturen: Betrug, Verschleierung und Intransparenz

Die Liste der gefundenen Verfehlungen des ANA-Reports liest sich wie ein Audit-Alptraum. Betrug gehört zum Tagesgeschäft: veruntreute Gratis-Media, unterschlagene Rabatte und Umsatz­boni, getarnt als Gegenleistung für dubiose Dienstleistungen. Es wird viel Aufwand betrieben, um die lukrativen Kickbacks und Boni der Agenturen vor den Kunden und Auditoren zu verstecken.Basierend auf den Umsatzvolumen werden die Medienanbieter genötigt, dubiose Marktforschungsprojekte, nutzlose Beratungsmandate oder obskure ­Service-Leistungen bei den Agenturen zu beziehen. Mit diesen Services, welche aber wenig oder keinen Nutzen für die Medienhäuser aufweisen, meist massiv überteuert sind oder gar nicht erbracht werden, sollen die Kickbacks verschleiert werden.Agenturen werden zu VermarkternEin äusserst lukratives Betätigungsfeld ist die Vermarktung ­eigener Agentur- oder Holding-Produkte. Gemäss dem K2-Report steigt dabei die Rendite auf 30 Prozent bis 90 Prozent des Media­investments (statt den üblichen zwei bis drei Prozent Honorar). Dies erklärt einerseits die hohen Renditen, welche die Werbeholdings jedes Jahr ausweisen, und andererseits die Penetranz, mit der solche Agentur-/Holding-Produkte von den Agenturen in Kundenmediapläne gedrückt werden.Hier wird der Berater zum Vermarkter und das Kunden-Mediabudget zur Selbstbedienungstheke. Neueste Variante: Die Agentur-Holding kauft sich Beteiligungen an Medienunternehmen wie z.B. einem Online-Anbieter oder einer Demand Side Platform (DSP) und zwingt ihre Tochteragenturen dazu, möglichst viele Kundenbudgets dorthin umzuleiten.Unterschiedliche Auffassung von KundenserviceBefragungen von Agentur-Mitarbeitern und Chefs zeigen, dass das Rollenverständnis in Agenturen sehr unterschiedlich ist. Während die einen sich dem Kunden verpflichtet fühlen und vollumfänglich dessen Interessen vertreten wollen, sehen viele ihre Aufgabe darin, zwar das vertraglich Vereinbarte zu respektieren, darüber hinaus aber die eigenen bzw. die Renditeziele der Agenturbesitzer zu verfolgen. Dass dies oft im Widerspruch zu den Kundeninteressen steht, wird in Kauf genommen.Ein wesentlicher Unterschied zwischen Netzwerk- und unabhängigen Agenturen liess sich nicht feststellen. Auch unabhängige und inhabergeführte Agenturen handeln teilweise intransparent. Lukrative Geschäftsmodelle verbreiten sich schnell über die Landesgrenzen.Mit System zu mehr Rendite – auch in der SchweizEs wäre naiv anzunehmen, dass die aufgedeckten Kickback-Praktiken nur in den USA eingesetzt werden. Dieselben Agenturen und Netzwerke sind auch in der Schweiz tätig und adaptieren erfolgreiche Konzepte lokal.In Deutschland hat das Fachmagazin Werbung & Verkaufen vor ziemlich genau einem Jahr die Machenschaften der Mediaagenturen in einer Titelgeschichte (W&V Nr. 30/2015) thematisiert und ähnliche Vorgehensweisen festgestellt. Beschwerden von Werbeauftraggebern und Hinweise aus den Reihen der Schweizer Medien und Vermarkter bestätigen diesen Umstand auch in der Schweiz.So fordert der SWA seit Jahren mehr Transparenz im Media­geschäft und unterstützt seine Mitglieder im Agenturmanagement. Mit dem vor zwei Jahren veröffentlichten «SWA-Code of Conduct» wurde zudem ein klarer Positionsbezug an die Adresse der Mediaagenturen und Anbieter gemacht.Werbeauftraggeber benötigen mehr Media-Know-howDas Mediamanagement wird für Werbeauftraggeber immer komplex und ist steten Veränderungen unterworfen. Darum rät der SWA seinen Mitgliedern:- Das Media-Know-how im eigenen Unternehmen ist laufend zu stärken bzw. auszubauen.- Die periodische Überprüfung und Anpassung der Media-Agenturverträge, allenfallsunter Einbezug von Fachspezialisten.- Die Einführung eines Media-Controlling bei Mediaplänen, mit einem internen 4-AugenPrinzip oder einem unabhängigen Mediaberater.- Verlangen Sie von Ihren ­Agenturen regelmässig Transparenz über ihre Beteiligungen im Mediageschäft, die Deklaration sämtlicher Rückvergütungen, Freespaces etc.Braucht die Schweiz jetzt auch einen Report über die Transparenz im Mediageschäft? Der SWA findet, dass dies derzeit nicht dringlich ist und empfiehlt allen Auftraggebern den SWA Code of Conduct zu verwenden. Zudem wird der SWA prüfen, ob zu einem späteren Zeitpunkt ein Report zur Transparenz im Mediageschäft in Auftrag geben werden soll.Autoren: Sandro Prezzi, Media Experte (Prezzimedia.ch) und Roland Ehrler, Direktor SWA

Neuer Studiengang CAS Health Communication

Die Gesundheitsbranche ist im Umbruch: Steigende Lebenserwartung, härterer Wettbewerb und Kostenwachstum sind nur einige Stichworte. Das heisst, die einzelnen Anbieter (wie zum Beispiel Krankenversicherer, Pharmaindustrie und Leistungserbringer) navigieren zwischen der Komplexität von Gesundheitsthemen, den Interessen ihrer Anspruchsgruppen und der Reputation ihres Unternehmens. Dabei spielt die Kommunikation eine zentrale Rolle.Deshalb haben das MAZ und das Institut für Betriebs- und Regionalökonomie IBR der Hochschule Luzern – Wirtschaft gemeinsam einen schweizweit neuen Studiengang entwickelt – den CAS Health Communication.Dieser richtet sich an aktuelle oder zukünftige Kommunikations- sowie Marketingverantwortliche im breiten Umfeld des Gesundheitswesens und trifft zudem den Nerv der Zeit, wie Jeannette Nagy, Studienleiterin am MAZ folgend erklärt: «Das hat drei Gründe. Erstens: Das Thema Kommunikation in der Gesundheitsbranche gewinnt an Bedeutung. Zweitens: Allgemein gefasste Kommunikationslehrgänge lassen sich nicht ohne Zusatzwissen auf die Gesundheitsbranche übertragen. Drittens: alle bisher auf dem Markt angebotenen Gesundheitslehrgänge streifen das Thema Kommunikation höchstens.»Der Lehrgang wird erstmals von März bis August 2017 durchgeführt. Maximal werden 16 Teilnehmende zugelassen.Infoanlässe: 07.09.2016 und 4.10.2016, 18:15 bis 19:30
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