Was Millenials von einer Verpackung erwarten

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Millenials haben höhe Ansprüche an eine Verpackung.Millenials sind aktuell die grösste, einflussreichste und damit wohl auch begehrteste Verbrauchergeneration. Fast 600 Milliarden US-Dollar geben sie laut einer Schätzung von Goldman Sachs jährlich aus. Da verwundert es kaum, dass diese Generation für grosse Marken zur wichtigsten Zielgruppe geworden ist. Ihre Bedürfnisse verändern auch die Entwicklung der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Aber wie genau?Bye Burger, hello Health-FoodEin Blick auf die Konsumgewohnheiten gibt Antworten: Millenials achten verstärkt auf einen gesundheitsbewussten und umweltfreundlichen Lebensstil. In Kurzform bedeutet das: Bye, bye Big Mac, hello healthy. Denn 51 Prozent der Millenials geben an, Fastfood grundsätzlich zu meiden. Stattdessen beschäftigen sie sich mit der Herkunft und Qualität ihrer Lebensmittel. Auch Genuss spielt für Sie eine wichtige Rolle. Sie kochen mehrmals pro Woche, gerne mit Freunden. Dabei experimentieren sie mit exotischen Lebensmitteln, unterschiedlichen Zutaten und Aromen. Dennoch verliert das Essen zuhause an Bedeutung. Denn festgelegte Mahlzeiten passen nicht in den flexiblen Lifestyle der 20- bis 35-Jährigen, wie die Roper Reports Worldwide zeigen.Einmal Breakfast to goMillenials sind viel unterwegs, beruflich wie privat. Statt Frühstück gibt’s einen Smoothie. Besonders Convenience-Produkte stehen hoch im Kurs. Das eröffnet auch Unternehmen neue Möglichkeiten: von innovativen Verpackungsgrössen, über das Design bis hin zu neuen Produkten. Neben einfachem Handling zählt für die Kunden am POS vor allem die Optik.Ein Beispiel für ein auf Kundenbedürfnisse zugeschnittenes Produkt ist die Tetra Prisma Aspetic mit DreamCap-Verschluss.Tetra Prisma Aspetic-Verpackungen bieten:

  • Verpackungsgrössen zwischen 125 und 1‘000 ml
  • Ergonomisches Design durch achteckige Form
  • Verschiedene Verschlussvarianten

Damit erfüllt die Verpackung zentrale Bedürfnisse der Millenials. Diese wünschen sich zum Beispiel:

  • praktische Portionsverpackung zum Direktverzehr unterwegs
  • wiederverschliessbare Verpackungen
  • leichtes Handling

Das Beispiel zeigt: Unternehmen müssen sich wandeln, um mit den sich verändernden Bedürfnissen der anspruchsvollen, jungen Verbraucher Schritt zu halten. Wer zu viel «merkelt» ist in den Augen der Millenials garantiert nicht mehr «bambus».Weitere Informationen zu Millenials, ihren Bedürfnissen und den daraus resultierenden Möglichkeiten für Unternehmen hat Tetra Pak im Whitepaper «Erfolg bei Millenials» zusammengefasst.

Erste Programmatic-Plattform für klassische Radiowerbung

Automatisiert, dynamischer und mit zusätzlichen Daten angereichert wird der Audiovermittler srw ab 2017 Radiokampagnen abwickeln. Das Buzzword dazu heisst Programmatic. Für Managing Director Ralf Brachat stehen aber die Vorteile für den Kunden im Vordergrund. Theoretisch sind wetterbasierte Kampagnen oder Spots mit Bezug auf Sportresultate bereits heute möglich – allerdings nur mit enormem personellem Aufwand. „In Zukunft platziert der Kunde beispielsweise ein Budget für eine Hagelkampagne. Der angebundene Wetterserver stellt danach automatisch sicher, dass der Spot für die Hagelschutzversicherung rechtzeitig am richtigen Ort ausgestrahlt wird“, sagt Brachat.Den ersten Umsetzungsschritt in Form einer SSP implementiert die srw bereits bis Ende 2016 zusammen mit den Privatradiostationen. Dies ist auf nationaler Ebene eine Premiere in Europa. Die technische Plattform automatisiert manuelle Prozesse zwischen Werbetreibenden und Sendern und bietet sich als Spielwiese für innovative Audioprodukte geradezu an: Vom kurzfristigen, sportresultat-abhängigen Sujet-Wechsel bis hin zu dynamischen Buchungen eröffnen sich neue Möglichkeiten für alle Beteiligten.Verantwortlich für die technische Umsetzung zeichnet die aprile consulting GmbH (acg) aus Hamburg, die Systeme der amily GmbH, München und der adremes GmbH & Co KG, Hamburg hier implementiert. Managing Director Nico Aprile freut sich über die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Partner: „Die swiss radioworld ist bekannt für eine dynamische Entwicklung. Uns verbindet die Überzeugung, Radio in die programmatische Welt zu überführen. Zusammen mit unserer technologischen Sicht bilden wir ein starkes Team zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung des Radiomarktes.“
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Jan Poelmann, Projekt Manager Strategy & Innovation adremes GmbH & Co. KG Daniel Tschudi, Project Manager swiss radioworld AG Jochen Richter, Sales Director aprile Consulting GmbH Nico Aprile, Managing Director aprile Consulting GmbH, amily GmbH und adrem

Die zehn glaubwürdigsten und stärksten Schweizer Medienmarken

Seit 2013 untersucht Publicom im Rahmen der MediaBrands-Studie die qualitative Beurteilung von Medienmarken in der Schweiz. Für die aktuelle Studie wurden über 4’800 Personen danach gefragt, wie sie die konsumierten Medien qualitativ beurteilen. Dadurch entsteht für jede der untersuchten Medienmarken ein differenziertes Markenprofil.Angesichts der digitalen Informationsflut und zunehmender medialer Fehlleistungen ist die Glaubwürdigkeit einer Medienmarke sowohl im Publikums- als auch im Werbemarkt von grosser Bedeutung. In der Deutschschweiz erhält die Neue Zürcher Zeitung punkto Glaubwürdigkeit die besten Noten. Sie hat gegenüber dem Vorjahr sogar noch etwas zugelegt. Dicht dahinter folgt Radio SRF 1. Auch der NZZ am Sonntag und SRF 1 (TV) attestieren die Befragten hohe Glaubwürdigkeit. Regionale Medienmarken geniessen teilweise ebenfalls eine hohe Wertschätzung bei ihrem Publikum. So gelten etwa der Berner Bund und die Zentralschweiz am Sonntag, aber auch das kleine Lokalradio Radio BeO als besonders glaubwürdig.
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Die zehn glaubwürdigsten und stärksten Marken der Deutschschweiz mit sprachregionaler Verbreitung.Erstaunliche Entwicklung von WatsonAuch wenn die qualitative Gesamtleistung (Markenstärke) betrachtet wird, teilen sich die SRF- und NZZ-Marken wie im Vorjahr die vorderen Plätze vor dem Tage-Anzeiger. Eine erstaunliche Entwicklung erfährt das Online-Portal watson, das sein Brandimage in den letzten Jahren kon­tinuierlich gesteigert hat und in diesem Jahr den Sprung unter die zehn stärksten Deutsch­schweizer Medien­marken geschafft hat. Mit seinem Infotainment-Mix schafft Watson vor allem bei einem jungen mobilen Publikum den Spagat zwischen seriöser Information und süffiger Unterhaltung.Aufsteiger des Jahres unter den regionalen Medienmarken ist das Berner Oberländer Radio BeO, das auf Anhieb den ersten Platz der zehn stärksten regionalen Medienmarken belegt. Seine lokale Verankerung schlägt sich in einer hohen Wertschätzung durch das Publikum nieder. Ebenfalls stark zugelegt hat die Zentralschweiz am Sonntag, die ihr Markenprofil erheblich schärfen konnte. Im Raum Zürich erlebt Planet 105 einen markanten Aufschwung. Das Jugendradio überzeugt das Publikum deutlich stärker als noch im Vorjahr.
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Die zehn glaubwürdigsten und stärksten Medienmarken der Deutschschweiz mit regionaler VerbreitungDigitale Nutzung von Medienmarken nimmt stark zuNeben der qualitativen Ausstrahlung der Medienmarken untersucht MediaBrands auch deren Nutzung. Dabei zeigt sich, dass die digitale Nutzung via Internet und Smartphone eine immer grössere Bedeutung erlangt. Fast drei Viertel der Deutschschweizer nutzen inzwischen mobiles Internet. Dies bedeutet aber nicht, dass die klassische Nutzung von der digitalen Nutzung verdrängt wird. Vielmehr werden die verschiedenen Kanäle kombiniert. Bei den Tageszeitungs­marken ist die komplementäre Nutzung, d.h. Print und digital, bereits Standard. Über die Hälfte der Deutschschweizer nutzen Zeitungsmarken inzwischen auch auf ihrem Smartphone. Ein Generationenwechsel zeichnet sich gleichwohl ab: Für die unter 30-Jährigen haben die klas­sischen (analogen) Medien nur noch geringe Bedeutung, viel wichtiger als Zeitungen, Radio und Fernsehen sind ihnen die Sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Instagram, etc.MediaBrands wird durch das Medienberatungsunternehmen Publicom jährlich durchgeführt. Die Studie liefert Medienunternehmen die Grundlagen für eine erfolgreiche Markenführung und schafft für Werbeauftraggeber und Mediaagenturen Transparenz über die qualitative Kommunikationsleistung der wichtigsten Schweizer Medienmarken.Weitere Informationen: www.publicom.ch

Arten von Programmatic Media Buying

Man darf aufgrund des Austausches mit Agentur-Kollegen sowie Werbeauftraggebern annehmen, dass in der Schweiz Private Deals den grössten Anteil der Media Spendings im Programmatic Media Buying ausmachen. Dieses Modell entspricht denn auch der klassischen Planweise von klassischen Mediaagenturen aber auch dem qualitativen Denken vieler grosser Werbeauftraggeber. Was nicht bedeutet, dass andere Typen von Programmatic Media Buying minderer Qualität sind. Es geht viel mehr um Denken und Absichern.Aber alles der Reihe nach. Zuerst einmal wollen wir für die Leserschaft ergründen, welche Typen von Programmatic Media Buying heute bekannt sind.
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Quelle Illustration: IAB Schweiz.Aus der Illustration «Inventory Buying Layers» wird erst ersichtlich, wie vielfältig Programmatic Marketing bereits ist. Für diejenigen Werbeauftraggeber oder Agenturen, die bereits Programmatic Marketing betreiben ist es also wichtig, sich dessen bewusst zu sein, was man schon tut und dessen, was nicht und wieso. Hierführ ist erstmals die Erkenntnis notwendig zu wissen, was bereits alles im Programmatic Marketing möglich ist. Überdurchschnittlich gute Erfolge sind demjenigen beschert, der zu experimentieren weiss. Sofern die Kampagne eine Erfolgsmessung zulässt. Was aber bei Performance orientierten Kampagnen – und hierfür ist Programmatic Marketing ja schliesslich predestiniert – nie ein Problem darstellt, weil die Messung von Dingen wie Clicks, Conversions, Click-to-Conversion Rates, Assisted Conversions, Cross-Selling Conversions etc. immer gegeben sind.Im groben kann man die Programmatic Marketing in 3 Arten unterscheiden

  • Open RTB
  • Private Deals
  • Programmatic Reserved
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BegriffsdefinitionWas heisst, Open RTB, Private Deals, Programmatic Reserved, Premium Guaranteed, Self-Serve Guaranteed?FortsetzungWer mag, der findet auf meinem Blog die Definition aller Programmatic Media Buying Arten. Autor:Ivano Celia ist Gründer und Geschäftführer von media BROS. Er ist ein ausgewiesener Online-Marketing-Experte mit über 16 Jahren Berufserfahrung

Programmatic Advertising: die Zukunft des digitalen Marketings?

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Die Infografik als PDF gibt es hier zum download.

Die Nominierten des Swiss Award Communications 2016

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Wer gewinnt den Award CC?Die neunköpfige, unabhängige und ehrenamtliche Fachjury hat getagt und die Nominationen für 12. Swiss Award Corporate Communications bestimmt. Dabei honorierte das ehrenamtliche Gremium unter dem Präsidium von Peter Stücheli-Herlach, Leiter der Forschungsstelle Organisationskommunikation & Öffentlichkeit an der Zürcher Fachhochschule (ZHAW) die folgenden Eingeber für ihre ausgezeichneten Projekte der Unternehmenskommunikation:

  •    AXA Winterthur für das Projekt «AXA-Newsroom»
  •    Credit Suisse AG für das Projekt «EURO 2016 campaign»
  •    Hotz Brand Consultants für Die Schweizerische Post mit dem Projekt «Leitbild Poststellen & Verkauf»
  •    Jung von Matt/Limmat AG für Die Schweizerische Post mit dem Projekt «The Yellow Tour»
  •    Stadt Winterthur, Departement Soziales für das Projekt «Eine Winterthurer Weihnachtsgeschichte»
  •    Swiss International Air Lines für das Projekt «Einflottung der Boeing 777 / C Series»

Wer von diese Nominierten zusätzlich die Hauptpreise und damit die Award-Trophäen gewinnt, wird im Rahmen der zwölften Preisverleihung am Donnerstag, 8. September 2016 ab 17.30h im Zürcher Club escherwyss bekannt gegeben und begründet. Programm und Anmeldungen unter Award-CC.com

Kontroverse Kampagnen: gelungene Provokation oder schlechter Geschmack?

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Folgende acht Kampagnen gilt es zu bewerten:  Calvin Klein, Stop Aids, Bund: Every 60 Seconds, Es gibt keinen Gott, der Sex der Zukunft, Benetton: Unhate, Project Graham, #ManBoobs4BoobsMK hat acht Kampagnen ausgewählt, die in den letzten Jahren für heftige Kontroversen gesorgt haben. Welche Kampagne hinterlässt bei Ihnen einen bleibenden Eindruck? Und wo wurden die Grenzen des guten Geschmacks deutlich überschritten? Nehmen Sie jetzt an unserer Umfrage teil. Die besten Kommentare werden in der kommenden MK-Ausgabe sowie online veröffentlicht.Zur Umfrage: https://de.surveymonkey.com/r/ZXQMBSY

Verband Schweizer Medien wechselt den Präsidenten

Hanspeter Lebrument, Verleger der Somedia, zieht sich als Präsident des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN zurück. Im Juni dieses Jahres feierte er seinen 75. Geburtstag. «Ich habe das Präsidium des Verlegersverbandes vor 13 Jahren von Dr. Hans Heinrich Coninx übernommen und freue mich, es nun einem Nachfolger übergeben zu können. Das Wichtigste war mir, dass ich Dr. Pietro Supino überzeugen konnte, dieses Amt zu übernehmen. Ich halte es für die Bedeutung der Verlegerverbände für einen Glücksfall, dass in Deutschland der Axel-Springer-Chef Dr. Mathias Döpfner und in der Schweiz der Tamedia Verleger, Dr. Pietro Supino, als Präsidenten der Verlegerverbände gewonnen werden konnten», sagt Hanspeter Lebrument zu seinem Rückzug.Das Präsidium des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN schlägt den Mitgliedern einstimmig den bisherigen Vize-Präsidenten Dr. Pietro Supino, Verleger von Tamedia, als Nachfolger von Hanspeter Lebrument als Präsident vor. Neuer Vize-Präsident soll Peter Wanner, Verleger von AZ Medien, werden.Hanspeter Lebrument beendet damit seine lange, überaus aktive und prägende Mitarbeit im Verband SCHWEiZER MEDIEN. In die Präsidentschaft Lebruments fallen unter anderem die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die indirekte Presseförderung und das Verbot der Onlinewerbung für die SRG.Pietro Supino ist seit 2008 Mitglied des Präsidiums und seit 2010 Vizepräsident des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN. «Ein vielfältiges Medienangebot ist zentral für eine direkte Demokratie wie die Schweiz», sagt Dr. Pietro Supino. «Gute Rahmenbedingungen für private Medien, seien es Fachzeitschriften, nationale Tageszeitungen oder News-Apps, liegen deshalb in unser aller Interesse. Wie bereits als Vize-Präsident werde ich mich weiter dafür und für die Medienfreiheit einsetzen.»Das Präsidium soll zudem mit zwei Vertretern der mittleren und kleineren Medienhäuser ergänzt werden. Zur Wahl vorgeschlagen werden Dr. Beat Lauber, der unter anderem in den Verwaltungsräten der Meier + Cie. in Schaffhausen, der Mengis Gruppe in Visp und der Zürichsee Medien Gruppe AG engagiert ist, sowie Andrea Masüger, CEO von Somedia.

Christoph Marty wird CEO von Clear Channel

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Christoph Marty wechselt von Publicitas zu Clear Channel.Christoph Marty, aktuell CEO der Publicitas Schweiz, wurde als neuer CEO der Clear Channel Schweiz ernannt.Christoph Marty, 48, stiess 2013 als Sales Director zu Publicitas und wurde 2014 zum CEO ernannt. Während dieser Zeit transformierte der den Geschäftsbereich und repositionierte das Unternehmen unter herausfordernden Marktbedingungen. Von 2003 bis 2013 war er bei der AZ Medien AG in verschiedenen Führungsfunktionen tätig. Davor arbeitete er von 1993 bis 2003 bei Tamedia.William Eccleshare, CEO & Chairman Clear Channel International, sagte zur Ernennung: “Ich freue mich sehr, dass Christoph Marty als neuer CEO zu Clear Channel Schweiz stossen wird. Er verfügt über umfassende Kenntnisse der Medienbranche und ein breites Verständnis der Stärke von Out of Home sowie Clear Channels grossartigen Vorzügen. Aufgrund seiner hervorragenden Führungsqualitäten und seiner Erfahrung im Vorantreiben der digitalen Medienentwicklung bin ich überzeugt, dass er die richtige Person ist, um unsere Reise in der Schweiz fortzusetzen und unser Unternehmen weiter voranzubringen.”Christoph Marty sagte: “Ich freue mich, Teil des Teams von Clear Channel Schweiz zu werden und dazu beizutragen, das Unternehmen auf einen nächsten Level zu bringen – immer nahe am Markt und den Kunden. Der Gewinn des VBZ-Vertrags, die laufenden digitalen Ausbaupläne sowie die Stärke von Out of Home in der Schweiz begeistern mich noch mehr für diese grossartige Chance.“Christoph Marty wird spätestens per November 2016 das Amt als neuer CEO antreten.Stefan Lameire, CEO a. i. seit April 2016, wird zu seiner Rolle als Chief Customer and Revenue Officer Clear Channel International zurückkehren, gleichzeitig aber Präsident von Clear Channel Schweiz bleiben: “Ich möchte die Erfahrungen der letzten Monate in diesem tollen Land nutzen und freue mich, Christoph und das Schweizer Management-Team an diesem entscheidenden Punkt der digitalen Ausbaustrategie zu unterstützen.“

Native Ads als Gefahr für die Glaubwürdigkeit der Medien

Native Advertising, Content Marketing, Brand Journalism. Die neuen Buzzwords meinen im Kern alle dasselbe, nämlich Werbung, die wie Journalismus aussieht, es aber nicht ist. Denn es geht darum, Leser/User mit einem Trick an die kommerzielle Botschaft heranzuführen. Man preist nicht direkt das Produkt oder die Dienstleistung an, sondern erzählt eine Geschichte drum herum. Eine Geschichte, die auf den ersten Blick den Eindruck vermittelt, man habe es mit einem klassischen redaktionellen Artikel zu tun. Dem sagt man auch „Storytelling“. Ja, ich weiss, die Verlage haben Richtlinien, wonach sich Native Ads (für die Jüngeren: früher hiess das mal Publireportage oder Advertorial) im Layout klar von den redaktionellen Beiträgen abgrenzen sollten. Aber sagen wir es einmal so: Das wird in der Praxis recht unterschiedlich gehandhabt.Aus der Not geborenDoch die Sache scheint vorderhand zu funktionieren. Vor allem in den USA, aber zunehmend auch in Europa, wie etwa eine kürzliche Studie des Content Marketing Forums CMF zu den deutschsprachigen Ländern sagt. Diese neuen Werbeformen verdanken ihren Aufschwung den Problemen, denen sich die klassische Werbung sowohl im Print- wie Onlinebereich gegenübersieht. Rückläufige Auflagezahlen drücken auf die Inserateeinnahmen, und auch Online scheint nicht richtig in Fahrt zu kommen, zumal die Technik Umgehungsmöglichkeiten anbietet wie die zunehmend beliebten Adblocker. Die Ironie übrigens: Ausgerechnet in der Mediengattung Print, der seit Jahren der Niedergang prophezeit wird, werden Anzeigen am meisten beachtet. Wie auch immer ist es angesichts dieser Entwicklungen verständlich, wenn die Medienhäuser nach neuen Einnahmequellen Ausschau halten.Aber ist Native Ad das Ei des Kolumbus im Kampf gegen den Einnahmenschwund bei der klassischen Werbung? Für Christian Lüscher von Tamedia scheint das der Fall zu sein. Jedenfalls hat er sich kürzlich im „Schweizer Journalist“ (6-7/2016) wortreich für diese Werbevariante stark gemacht, die in seinem Haus offenbar als „bezahlte Werbung“ (?) definiert wird. Bemerkenswert der folgende Satz: „Aber die bezahlte Werbung unterscheidet sich weder durch ihren Inhalt noch durch ihre Form wesentlich von einem herkömmlichen journalistischen Inhalt“. Und weiter: „Im Unterschied zu einer klassischen Publireportage wird die Native Ad nicht vom Kunden hergestellt, sondern von einer eigenen internen Native-Redaktion“. Mit Verlaub, das ist Augenwischerei. Selbstverständlich enthält eine Native Ad – im Gegensatz zu einem rein redaktionellen Beitrag – nur Inhalte im Interesse des Auftraggebers, dafür bezahlt er schliesslich. Und dann zum Schluss als Sahnehäubchen: „Native Advertising ist die kommende Königsdisziplin im Journalismus.“ Da halte ich es eher mit Rainer Stadler, der das Dilemma kürzlich in der NZZ auf den Punkt gebracht hat: „Sowohl Verleger wie Werbewirtschaft müssen aus wirtschaftlichem Kalkül daran interessiert sein, die Glaubwürdigkeit einer unabhängigen Publizistik zu bewahren. Aber gleichzeitig zielt man auf deren Unterwanderung, indem die gestalterische Differenz zu kommerziellen Botschaften möglichst gering gehalten wird.“Glaubwürdigkeit zur Disposition gestellt? Nun mag es überraschen, wenn ausgerechnet ein PR-Mensch die Entwicklung von Native Ad & Co. mit Unbehagen beobachtet. Eröffnet sich unserer Branche damit nicht ein interessantes, weil umsatzträchtiges Tummelfeld, denn wir PR-Schaffenden sind es doch, die seit jeher viel eher mit journalistischen Stilmitteln arbeiten als die Werber? Das mag auf den ersten Blick und kurz- bis mittelfristig sein. Aber ganz so einfach ist es nicht. Professionelle, sprich effiziente PR sind bei allem Medienwandel nach wie vor auf glaubwürdige (ob klassische oder nicht-klassische) Medien für den Transport ihrer – wohlverstanden auch interessengeleiteten – Botschaften angewiesen. Die Medien ihrerseits verlieren an Glaubwürdigkeit, wenn sich die Grenzen zwischen redaktionellen Beiträgen und Werbebotschaften zusehends verwischen. Da müssten doch eigentlich beide am gleichen Strick ziehen. Kommt dazu, dass Journalisten wie PR-Schaffende ethische Kodizes kennen, denen sie sich verpflichtet fühlen (sollten). Immerhin liest man im PR-Kodex von Lissabon (für Mitglieder des Berufsverbands pr suisse übrigens verbindlich): „Jeder Versuch, die Öffentlichkeit oder ihre Repräsentanten zu täuschen, ist nicht zulässig.“ Und: „PR-Aktivitäten müssen offen durchgeführt werden. Sie müssen leicht als solche erkennbar sein, eine Quellenbezeichnung tragen und dürfen Dritte nicht irreführen.“ Dass die Branche selbst solche Kodizes aufgestellt hat, hat seine guten Gründe, denn nicht nur die Glaubwürdigkeit der Medien, sondern auch die der PR-Branche steht langfristig auf dem Prüfstand.Ein Don Quijote-Ritt angesichts der aktuellen Marktentwicklung? Falls Native Ad & Co. überhandnehmen, ist zu vermuten, dass die Resistenz der Leser und User gegenüber solchen mehr oder weniger kaschierten Werbeformen zu- und damit gleichzeitig die Wirkung abnimmt. Man sollte die Intelligenz und Aufmerksamkeit des Publikums nicht unterschätzen. Alle am Spiel Beteiligten tun deshalb gut daran, sich reiflich zu überlegen, ob und wie sie solche Instrumente einsetzen. Wie auch immer: Das Thema wird uns in Zukunft mit Sicherheit noch intensiver beschäftigen als bisher.Quelle: www.prsuisse.ch
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Peter Eberhard*Peter Eberhard ist Gründer und Inhaber von PEPR Peter Eberhard Public Relations und seit rund 30 Jahren in der Kommunikation/PR tätig. Nach dem Wirtschaftsstudium an der Universität Zürich (lic. oec. publ.) war er zunächst in Verbänden tätig, darunter während sieben Jahren als Leiter der Presse- und Informationsstelle des grössten Industrieverbands Swissmem, und anschliessend in einer marktführenden Schweizer PR-Agentur mit globalem Netzwerk.Peter Eberhard ist akkreditiertes Berufsmitglied bei der Zürcher Public Relations Gesellschaft ZPRG.

Schulterschluss von Somexcloud und Digicomp

Business presentationBeide Unternehmen bleiben nach dem Kauf weiterhin eigenständig, wobei die Somexcloud GmbH als 100%-ige Tochter der Digicomp Academy AG firmiert. Unter der Somexcloud wird in Zukunft ein umfassendes und praxisnahes Kursportfolio für digitale Unternehmenskommunikation und -kollaboration angeboten. Der bisherige Fokus der Somexcloud auf Social-Media-Seminare wird um Kurse für Adobe Creative Cloud, Collaboration-Tools wie SharePoint, Webtechnologien, E-Business, Knowledge Management, vernetztes Arbeiten mit Office 365/Google Apps, Wiki im Unternehmenseinsatz, Skype for Business und mobiles Arbeiten erweitert.Unternehmen kommunizieren heute nicht nur an externe Interessengruppen über digitale Kanäle, mit der digitalen Transformation hält die Digitalisierung der Kommunikation, der Zusammenarbeit und der Prozesse auch intern Einzug. «Durch die Zusammenarbeit mit Digicomp kann die Somexcloud mit dem gemeinsamen Experten-Pool auf einen Schlag an die 100 Seminare und Lehrgänge anbieten, die die Mitarbeiter in Unternehmen für die Herausforderungen der digitalen Transformation wappnen», so David Schäfer, Gründer und bisheriger Co-Geschäftsführer der Somexcloud. «Alleine hätten wir diese Marktpräsenz wahrscheinlich nicht in der geforderten Schnelligkeit erreichen können.»Die Organisation, Administration und die Räumlichkeiten der Somexcloud-Kurse übernimmt bzw. stellt in Zukunft Digicomp. «Mit Zürich, Bern, Basel, Luzern, St. Gallen, Lausanne, Neuchâtel und Genf als neuen Standorten sowie einem Kundenstamm von 20’000 kleinen, mittleren und grossen Unternehmen erhält die Somexcloud schweizweiten Marktzugang. Mit unserer bald vierzigjährigen Erfahrung in der betrieblichen Weiterbildung für Unternehmen und unserer digitalen Softwarelösung für die Organisation von Personalentwicklungsmassnahmen können wir die Somexcloud administrativ auf das nächste Level heben», so Peter Kupper, CEO und Inhaber der Digicomp, zu den Vorteilen des Kaufs. Und weiter: «Im Gegenzug öffnet sich uns über die starken Beziehungen der Somexcloud und ihrer Experten die Medien-, Werbe- und Kommunikationswelt. Unsere bisherigen Kunden erhalten Wissen zu digitaler Kommunikation und Transformation, das für sie in Zukunft den entscheidenden Wettbewerbsvorteil ausmachen kann.»«Dank der administrativen Entlastung können wir uns wieder auf das konzentrieren, was wir am besten können: dozieren, coachen und beraten», so Andreas Gedenk, zweiter bisheriger Co-Geschäftsführer der Somexcloud. Die Somexcloud wird auch in Zukunft weiterhin Beratungsdienstleistungen zur digitalen Transformation und Kommunikation anbieten. Inwieweit auch Cloud-Beratungen technischer Natur in die Dienstleistungen Einzug finden, ist gegenwärtig noch offen. «Dieser Zukauf bietet Digicomp viele strategische Optionen. Neue Formen der betrieblichen Weiterbildung, die mit On-the-Job-Learning, Performance-Support, Coaching, Beratung und Schulung informelle und formale Weiterbildungen in einem Ansatz integrieren, können wir nun mit der Innovationskraft einer Somexcloud verstärkt angehen», zeigt sich Oliver Müller, Business Development Digicomp, erfreut über die neuen Möglichkeiten.Die bisherigen Geschäftsführer Andreas Gedenk und David Schäfer bleiben dem Management Team der Digicomp als Dozenten und Strategie-Berater erhalten. Das operative Geschäft wird in Zukunft von Digicomp geführt, Gespräche mit den bisherigen Mitarbeitern sind am Laufen. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Buchtipp: der initiative Verkäufer

Kaum eine Vertriebsorganisation kommt heute noch ohne ausgefeiltes CRM-System aus. Das Wissen über Markt und Kunden war nie greifbarer als heute. Aber führt diese Aufrüstung mit IT-Systemen auch zu besseren Leistungen im Vertrieb? Keineswegs, meint der Berater und Ausbilder Karl Pinczolits. Vielmehr habe die „Blindleistung“ zugenommen, der Arbeitsaufwand für Systemarbeit und Administration. Auf der Strecke bleibe dagegen die Initiativkraft der Verkäufer. Unter diesem Begriff subsumiert Pinczolits fünf Kompetenzen, die er als die wahren Treiber des Vertriebserfolgs identifiziert.Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern über das Verkaufen preist Pinczolits nicht irgendeine Methode. Er bleibt sehr nah am praktischen Vertriebsgeschehen und verrät klipp und klar, was hilft und was hemmt. Starke Initiativkraft ist nicht in jedem Beruf notwendig. Der Erfolg von Verkäufern, Selbstständigen, Gründern und Unternehmern hängt aber entscheidend von der Fähigkeit zum initiativen Handeln ab. Insofern mag das Buch für Verkäufer geschrieben sein, es zeigt aber auch Kompetenzen auf, die für andere unternehmerische Akteure interessant sind.getAbstract empfiehlt das Buch allen, die Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen, vor allem Verkäufern und Vertriebsmanagern.getAbstract-Bewertung: 7Umsetzbarkeit: 7Innovationsgrad: 8Stil: 7
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Verlag: Campus VerlagPublikationsjahr: 2016Seiten: 195ISBN: 9783593505091
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