Zehn Expertentipps zur OnPage-Optimierung von Webshops

Conceptual image of a man making an online purchaseEine gute Sichtbarkeit bei Suchmaschinen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Ecommerce.Die OnPage-Optimierung ist im E-Commerce essenziell, da hier ohne zusätzliche Kosten potenzielle Käufer generiert werden können. Hierbei wird zwischen der technischen und der inhaltlichen Optimierung unterschieden. Die technische OnPage-Optimierung dient dazu, den Inhalt der Webseite für die Google-Crawler über entsprechende Dateien und Tags im Quellcode sichtbar zu machen. Im Gegensatz dazu geht es bei der inhaltlichen OnPage-Optimierung um die Anpassung des Webseiten-Contents, also der Texte, Bilder und Videos sowie die Verwendung von relevanten Keywords. Um langfristig eine höhere Sichtbarkeit und somit ein besseres Google-Ranking zu erreichen, sind Handlungen in der technischen sowie in der inhaltlichen OnPage-Optimierung unabdingbar. Marian Wurm, Geschäftsführer und SEO-Experte von der Online-Marketing-Agentur Löwenstark  verrät in 10 Tipps, wie Online-Händler ihre Reichweite erhöhen und langfristig mehr Kunden generieren können.Tipp 1: Relevante Inhalte im sichtbaren Bereich „above the fold“ schaltenSo simpel der erste Tipp klingen mag, so wichtig ist er für die Onsite-Optimierung. Auf der Webseite gibt es den sogenannten ‚above the fold’-Bereich. Damit bezeichnet man alle Inhalte, die der Nutzer sehen kann, ohne scrollen zu müssen. „Die relevantesten Inhalte sollten daher immer ‚above the fold’- geschaltet werden“, sagt Marian Wurm von Löwenstark. „Ziel sollte sein, mit den Inhalten in dem Bereich das Interesse der potenziellen Käufer zu wecken und sie zum weiteren Scrollen zu animieren.“ Wichtig ist hierbei, diesen Bereich sowohl für das Desktop- als auch das mobile-Design anzupassen.Tipp 2: Überschriften mit H-Tags richtig anlegenEiner der wichtigsten Schritte bei der OnPage-Optimierung im E-Commerce ist die Gliederung der Webseiteninhalte anhand von Überschriften mit SEO-relevanten Heading-Tags. Dadurch wird bestimmt, welche Hierarchie und Ordnung eine Überschrift innerhalb eines HTML-Gerüstes einnimmt: So ist eine H1-Überschrift die Hauptüberschrift auf jeder Seite. Vorsicht: Da Google vermehrt die H1-Überschriften als Beschreibung in den Suchergebnisseiten verwendet, sollte der H1-Tag nur einmal pro Seite vorkommen. Weiteres optimales H-Tagging in Webshops sieht folgendermaßen aus: H2-Überschriften in Textinhalten, H3-Überschriften für Verweise zu Shopkategorien und H4-Überschriften für Verweise zu Produkten. Der Online-Marketing-Experte rät: „Optimal wären Textinhalte, die in mehrere Absätze mit den H-Überschriften aufgeteilt sind und eine Wortlänge von mindestens 300 Wörtern pro Absatz haben.“Tipp 3: Mit WDF*IDF die richtigen Keywords verwendenAlle Texte auf der Webseite sollten auf Suchbegriffe mit WDF*IDF ausgerichtet sein. WDF*IDF („within document frequency“ und „inverse document frequency“) ist eine Formel, die die optimale Verteilung themenrelevanter Keywords in einem Text bestimmt. Dabei bewertet die Formel – im Gegensatz zu herkömmlichen Keyword-Zählern – den semantischen Kontext und schlägt thematisch relevante Begriffe vor. „Nicht mehr die alleinige Anzahl an Keywords, sondern die Textqualität stehen heutzutage bei SEO im Vordergrund. Es gibt im Internet viele kostenlose Tools, die die WDF*IDF-Formel anwenden“, erklärt Marian Wurm. Die Verwendung von Longtail-Suchbegriffen (Mehrwortkombinationen) zur Spezifizierung in den Meta-Angaben und Textinhalten erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit der Seite.Tipp 4: Auf hochwertige Webseiteninhalte setzenContent is King – daran hat sich nichts geändert. Daher sollten Online-Händler auf den Qualitätsgrad der Webseiteninhalte weiterhin den größten Wert legen. Neben einzigartigem Content in Form von Text, Bild und Video kann dies durch passende Informations- bzw. Ratgebertexte und die thematische Verknüpfung der Beiträge von den einzelnen Shop-Kategorien erfolgen. Werden die Inhalte zudem stets aktuell gehalten, kann das Google-Ranking der Seite langfristig verbessert werden.Tipp 5: Interne und externe Links generierenAus SEO-Sicht ist für Online-Händler die thematische Verknüpfung der Shop-Kategorien und Unterkategorien auf den eigenen Seiten über interne Links essenziell. Aber auch die Verknüpfung der eigenen Homepage mit thematisch passenden anderen Webseiten über Backlinks spielt bei SEO eine große Rolle. „Mithilfe von internen und externen Verlinkungen können Webshopbetreiber die Sichtbarkeit der Startseite und bestimmter Unterseiten erhöhen. Will man einen bestimmten Beitrag oder eine Landing Page bei Google hervorheben, so verlinkt man von mehreren anderen thematisch passenden Artikeln und der Startseite auf diese“, erklärt Marian Wurm. Um die Authentizität der eigenen Domain zu stärken und zusätzlich seine eigenen Inhalte sinnvoll zu ergänzen, kann auch auf andere Quellen verlinkt werden.Tipp 6: Das Canonical Tag gegen Duplicate Content einsetzenSuchmaschinen bewerten doppelten Content negativ, weil hier kein Mehrwert für den Nutzer entsteht. Wenn Inhalte mehrfach verwendet werden oder eine eindeutige URL technisch nicht möglich ist, weil die Startseite z. B. über verschiedene URLs erreichbar ist, dann sollte im Quellcode der Webseite ein Canonical Tag angewendet werden. Marian Wurm sagt: „Das Canonical Tag verweist auf die kanonische URL – die bevorzugte Webseite mit dem originalen Content – und ermöglicht dadurch den Crawlern, zwischen Duplikat und Original zu unterscheiden. Wenn eine kanonische URL korrekt ausgezeichnet wird, dann wird nur diese Quelle zur Indexierung der Suchmaschinen herangezogen.“Tipp 7: „hreflang“ – Die Sprachversion der Inhalte auszeichnenVergrößert sich ein Webshop und expandiert bspw. mit seinen Produkten in mehrere Länder, Regionen und Sprachen, kann auch hier leicht doppelter Content entstehen. Grund dafür ist, dass ein großer Teil der Inhalte weitestgehend identisch ist, nur z. B. in einer anderen Sprache vorliegt. „Das Linkattribut rel=“alternate“ hreflang=“x“ teilt Google mit, dass es den vorliegenden Inhalt auch in einer anderen Sprache gibt und dass die entsprechende URL für die Nutzer einer bestimmten Sprache gedacht ist. Im Optimalfall zeigt Google daraufhin diese URL nur in den Suchergebnissen der Nutzer dieser Sprache“, erklärt Marian Wurm.Tipp 8: Regeln für Paginierung einhaltenEine Seite mit vielen Informationen, bspw. zu Produkten in Webshops innerhalb einer Kategorie, wird meist in Komponentenseiten aufgeteilt. Damit Google bei dieser „Paginierung“ die Seiten als zusammengehörig bewertet und die wichtigste Seite der Produktkategorie – meist ist das die erste – in der Google-Suche angezeigt wird, sollten im Quellcode der Webseite die Linkattribute rel=“next“ und rel=“prev“ verwendet werden. „Auf jeder Komponentenseite muss das jeweilige Attribut bei jedem Link zur nächsten oder vorherigen Seite angegeben werden. Dadurch erkennt Google die Zusammengehörigkeit der Seiten und kann diese miteinander verknüpfen“, sagt Marian Wurm.Tipp 9: Auf Usability achtenUm einen Käufer zu gewinnen, muss auf seine Bedürfnisse eingegangen werden. Findet der potenzielle Kunde nicht binnen weniger Sekunden, was er sucht, dann bricht er den Shopbesuch einfach ab. Usability wird oft im SEO-Kontext unterschätzt – doch es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Benutzerfreundlichkeit und OnPage-Optimierung. „Google bezieht das Besucherverhalten von Webseiten als Rankingfaktor mit ein. Hat eine Shopseite kurze Verweildauern und kaum Interaktion, so wird keine gute Platzierung bei Google erzielt werden können“, weiß Online-Marketing-Experte Marian Wurm.Tipp 10: Die Google Search Console nutzenUm bereits im Vorfeld SEO-Hindernisse zu umgehen, können Webseitenbetreiber das kostenlose Analyse- und Servicetool Google Search Console nutzen. Hier können z. B. neue Seiten bzw. Inhalte eingereicht werden, um das Crawlen und Rendern von Google zu simulieren. „Mit der Google Search Console kann man sich eventuelle Probleme auf der Shopseite aufzeigen lassen und diese so direkt beheben“, erklärt Marian Wurm. Zudem erhält der Webseitenbetreiber Warnungen, wenn bspw. unnatürliche Backlinks auftauchen. Die Daten der Google Search Console sind nicht öffentlich.

Lidl realisiert 360-Grad-Filialrundgang

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Anita Buri führt durch den 360-Grad-Rundgang durch eine Lidl-Filiale.Im Zuge des neuen Filialkonzeptes von Lidl Schweiz nutzt der Smartdiscounter die Möglichkeiten der Virtual-Reality-Technologie und setzt dabei den ersten 360-Grad-Filialrundgang der Schweiz um. Anita Buri, Botschafterin von Lidl Schweiz, führt durch die neue Filiale und stellt dabei die Neuerungen persönlich vor. Das 360-Grad-Video wird in den drei Sprachen Deutsch, Italienisch und Französisch via YouTube und Facebook zur Verfügung gestellt. Lidl Schweiz ist der erste Detailhändler der Schweiz, der einen 360-Grad-Filialrundgang realisiert hat.Das Video ist unter www.lidl.ch/360grad zu sehen.

Den Wert des Gedruckten pflegen

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«Der Trick» von Emanuel Bergmann wird in Abschnitten in der Pendlerzeitung 20 Minuten gedruckt.«In einer Zeit der Faszination für die digitale Welt, gilt es, auch den besonderen Wert des Gedruckten zu pflegen», sagt Pietro Supino, Verleger und Verwaltungsratspräsident von Tamedia. «Der wahre Reichtum liegt im Nebeneinander der Möglichkeiten und in der Vielfalt. Der Folgeroman in 20 Minuten kann als eine neu gedachte Form der Kulturförderung gesehen werden, und ich freue mich, dass sich aus der Idee ein gemeinsames Projekt entwickelt hat.»«Der Trick» ist die Geschichte über verlorene und wiedergewonnene Illusionen rund um den Rabbinersohn Mosche Goldenhirsch. Einst war er «der Grosse Zabbatini», der in Berlin 1939 Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauberei die Scheidung seiner Eltern verhindern will. Ein wahrlich zauberhaftes Buch, für dessen Filmrechte sich Hollywood bereits interessiert.«Die Informationen, die wir täglich konsumieren, machen es einem schwer, sich auf etwas zu konzentrieren. Wir wollten diesem modernen Verhalten etwas entgegensetzen. Während zwanzig Minuten jeden Tag alles vergessen und den Leserinnen und Lesern eine grossartige Geschichte schenken, das war unsere gemeinsame Idee. Emanuel Bergmanns «Der Trick» ist ein Roman, der mich berührt hat, und ich hoffe, ein paar anderen geht es genauso», sagt Philipp Keel, Diogenes-Verleger.Marco Boselli, Chefredaktor von 20 Minuten, ergänzt: «Dinge tun, die überraschen – das war immer ein Teil der Erfolgsgeschichte von 20 Minuten. In diesem Sinne freue ich mich darauf, dass die innovativste Medienmarke der Schweiz die beinahe vergessen gegangene Tradition des Fortsetzungsromans neu belebt.»Begleitet wird die Zusammenarbeit von Tamedia und Diogenes von einer Kampagne, welche die Leserinnen und Leser inspirieren soll. Sprüche wie «Endlich wieder einmal ein Buch lesen, das ist der Trick» oder «Eine gute Geschichte sollte man nie verpassen, das ist der Trick» begleiten die gemeinsame Aktion der Pendlerzeitung 20 Minuten und Diogenes.Das Buch ist ausserdem unter 20min.ch/dertrick nachzulesen.

«Zu viel Gejammer»

Was Nicola Schlup, Managing Director von Nexum Schweiz, sonst noch an der Werbebranche nervt, verrät er in der Serie «13 Fragen an...».

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1. Sie könnten Ihr Smartphone einen Tag lang mit dem einer anderen Person tauschen. Würden Sie? Und falls ja, mit wem?

Wenn dann gerne mit Frank Lang von Publicis, damit ich meinen Fundus an Katzenvideos und Godzilla-Bildern wieder aufstocken kann.

2. Was kommt Ihnen auf keinen Fall ins Büro?
Mitarbeiter, bei denen nach «das geht nicht» kein «aber dafür so» folgt.

3. Welchen Berufskollegen würden Sie mit auf die einsame Insel nehmen?

Meinen Creative Director Daniel Unger, da er sich nebst einigen musikalischen Patzern («Das Lied der Schlümpfe» am Morgen in der Agentur) als DJ und Stimmungsmacher mit viel Geschmack bewiesen hat.

4. Schon mal überlegt, die Werbebranche zu verlassen?

Mehrmals, aber da ich noch keine «weniger schlechte» Branche gefunden habe, bin ich ihr treu geblieben und habe das auch weiter vor.

5. Was möchten Sie nie über sich hören müssen?
«Er war stets bemüht.»

6. Erhält die Werbebranche für ihre Arbeit genug Wertschätzung?

Sie erhält wohl so viel Wertschätzung, wie sie derzeit verdient hat. Wollen wir mehr, müssen wir uns das wieder verdienen.

7. Ein Buzz-Word, das Ihnen auf die Nerven geht?
Jedes Buzz-Word, das etwas beschreibt, das schon lange unter einem unspektakulären Namen existiert. Und somit eigentlich jedes Buzz-Word.

8. Was hat Sie inspiriert, in die Werbe-/Kommunikationsbranche einzusteigen?

Mein ehemaliger Schuldirektor wollte von mir während meiner IT-Ausbildung mit jungen 15 Jahren einen Entscheid, ob ich mich nun mit IT oder Werbung beschäftigen will. Diese Kombina- tion existierte in seiner Welt nicht. Ich konnte mich – zum Glück – bis heute nicht für ein einzelnes Feld entscheiden und bin somit zufällig in die Kommunikationsbranche gerutscht, da sie voller Leute steckt, die sich gedanklich ebenso nicht limitieren wollen.

9. Stimmt für Sie die kolportierte Meinung, dass man in Agenturen nicht alt werden kann, oder ist das ein Vorurteil?

Die älteren Werber-Exemplare, die ich kenne, sind gerade dank dem Agenturalltag zumindest geistig jung und frisch geblieben. Schon rein aus Selbstschutz für meine eigene Zukunft plädiere ich auf «Vorurteil».

10. Was nervt Sie an der hiesigen Werbebranche?
Zu viel Gejammer und halbpatzige Versuche digitaler zu werden, ohne alte Muster und Denkarten abzulegen.

11. Wieso entsprechen Sie nicht den gängigen Klischees eines Werbers?

Ich trage meinen schwarzen Schal nur, wenn es draussen kalt ist.

12. Wann herrscht in Ihrer Agentur schlechte Stimmung?
Wenn die Schinkengipfeli beim Bäcker schon wieder ausverkauft sind und Dinge nicht schnell genug vorwärts gehen.

13. Was bereuen Sie?
Ich habe mich bei Bewerbungsgesprächen mit Kandidaten zwei Mal zu wenig auf mein Bauchgefühl verlassen. Ein drittes Mal wird mir das nicht passieren.

Nicola Schlup ist als Managing Director für den neu gegründeten Schweizer Ableger von Nexum verantwortlich. Der eidg. dipl. Marketingleiter vereint seit über 14 Jahren erfolgreich die Welten der Kommunikation und IT. Nexum ist die Beratung und Agentur für Kommunikation, Interaktion und Transaktion im digitalen Zeitalter. Als einer der grössten inhabergeführten Full-Service-Dienstleister Deutschlands beschäftigt Nexum 130 feste Mitarbeiter in Köln ( Hauptsitz ), Hamburg und München sowie der Mehrheitsbeteiligung Nexum Agency Switzerland mit Standorten in Bern und Basel. Nexum ist seit neun Jahren Lead-Online-Agentur von Coop und zählt unter anderem die Schweizerische Post, BMW, Lufthansa Miles & More, Metro sowie Otto zu ihren Kunden.

Die «13 Fragen» erscheinen sowohl Online wie auch in der Printausgabe der Werbewoche.

Umsetzung 13 Fragen: Thomas Häusermann

Kömedia AG mit neuem Aktionariat

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Martin Kall ist neuer Mehrheitseigentümer von Kömedia.Köhler setzt damit die von ihm geplante Nachfolgelösung um. Er wird dem Unternehmen als Mitglied des Verwaltungsrates verbunden bleiben. Bis zur geplanten Neubesetzung der Geschäftsführung leitet Köhler weiterhin das Unternehmen.Die Kömedia AG, deren Wurzeln bis 1912 zurückreicht, verlegt und betreut mehr als 30 Zeitschriften, Fachzeitschriften, Jahrbücher und Internetportale, darunter auch den Anzeigenverkauf für MK Marketing & Kommunikation. Sie verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung als Full-Service-Marketer mit Kernkompetenzen im Verlags- und Anzeigenmarketing für Unternehmen aller Branchen, Verbände und Institutionen. Mit neuen Verlagsprodukten und Mandaten sowie einem Ausbau des Digitalgeschäfts soll das Unternehmen weiterhin erfolgreich wachsen.Über Einzelheiten des Verkaufs haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Fast alle 13-jährigen besitzen ein Smartphone

Group of kids smsDie auf Kinder- und Familienmarketing spezialisierte Agentur befragte im April 2016 im Rahmen einer Online-Umfrage 2.086 Eltern mit Kindern zwischen 0 und 13 Jahren. Die Studie ist repräsentativ für Familien, die das Internet nutzen.Smartphone-Nutzung bereits im Kleinkindalter selbstverständlich 13-jährige Kinder dürfen das Smartphone nahezu täglich benutzen. Doch bereits im Kleinkindalter ist die Smartphone-Nutzung mittlerweile selbstverständlich. 50% der unter ein Jahr alten Kinder erhalten das Smartphone ein- bis zweimal die Woche. Das heimische Tablet wird sogar noch öfters an die Kids weitergereicht: rund 40% der 9 bis 10-jährigen dürfen es täglich nutzen (Grafik 2). Mit fortschreitendem Alter bringen die Eltern dabei ihren Sprößlingen mehr Vertrauen entgegen. Während Kinder im Alter bis 2 Jahren Apps ausschließlich im Beisein der Eltern nutzen dürfen, werden mehr als die Hälfte der 10 bis 13-jährigen mit Apps alleine gelassen.
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Fast alle Kinder im Alter von 13 Jahren besitzen ein Smartphone, viele sogar noch ein zusätzliches Tablet.Android schlägt iOSDas von Familien bevorzugte Betriebssystem ist Android von Google, und zwar nicht nur für Smartphones, sondern auch für Tablets. Über 50% der befragten Familien besitzen ein Android-Tablet. In den deutschen Haushalten finden sich doppelt so viele Android-Tablets wie iPads. Ja größer das Haushaltseinkommen ist, desto beliebter sind jedoch die Geräte der Marke Apple.Kinder lieben Spiele und VideosSpiele sind die bevorzugen Applikationen der Kinder. 42% von ihnen verbringen ihre Zeit mit Lernspielen, 26% mit Puzzle, 24% mit Denkspielen. 82% der Kinder sehen manchmal Videos auf mobilen Geräten, überwiegend bei YouTube.Zeitliche Limitierung wichtiger als InhaltlicheFür die Nutzung von Apps geben Eltern ihren Kindern klare Regeln vor. 59 % gaben in der Umfrage an, dass es für ihre Kinder zeitliche und inhaltliche Regeln gäbe. Der zeitliche Faktor scheint dabei für die Eltern wichtiger zu sein, als der Content, mit dem sich das Kind beschäftigt. Denn 25% der Eltern geben ihren Kindern lediglich zeitliche Regeln vor, nur 9% allein inhaltliche Regeln.Informationsquellen abhängig vom Alter der Eltern„Es ist sehr bemerkenswert, dass das Alter der Eltern – unabhängig von dem der Kinder –  eine so große Rolle spielt, wenn es um Apps und mobile Geräte geht“, findet KB&B-Inhaber Rolf Kosakowski. Denn über 60% der Eltern, die in den 1990er Jahren geboren wurden, informieren sich über neue Apps im App- oder Play-Store. Für Eltern der 1960er Jahre ist dagegen die Empfehlung von Freunden die wichtigste Informationsquelle. Je größer das Haushaltseinkommen ist, desto weniger werden die – vieler Apps eigenen – Hinweise für Eltern beachtet. Im Schnitt werden sie von 50 Prozent der Eltern gelesen.81% der Eltern haben noch nie für eine App gezahltFür eine sehr gute App für ihre Kinder wären 80% der Eltern bereit bis zu 0,50 Euro auszugeben, 40% bis zu 4,50 Euro. 81% gaben jedoch an, bisher noch nie für eine App gezahlt zu haben. Rolf Kosakowski: „Überraschend ist, dass Kreativ-Apps (1,60 Euro Ø) und Bilderbuch-/Vorlese-Apps (1,72 Euro Ø) den Eltern weniger wert sind als Spiele-Apps (2,09 Euro Ø).“Von Lego zu WhatsApp – Prioritätenwandel bei KindernSchließlich wurden die Eltern nach den Lieblingsapps ihrer Kinder befragt . Während bei den 1 bis 9-jährigen Lego, Maus und YouTube in der Gunst ganz vorne stehen, ist bei den 10-13-jährigen der Kommunikationsdienst WhatsApp die Nummer 1, gefolgt von YouTube, Minecraft und Facebook. Für sie hat der Austausch mit anderen über die sozialen Netzwerke Priorität.Alter der Kinder entscheidet über Einbindung der Eltern„Apps und mobile Geräte sind in den Familien ‚angekommen’“, lautet das Fazit von Rolf Kosakowski. „Auch jüngere Kinder können über Apps schon zu einem guten Anteil erreicht werden. Ab den Jahrgängen der weiterführenden Schulen läßt sich von einer fast 100%igen Abdeckung mit mobilen Geräten ausgehen. Je nach Altersstufe der Kinder müssen Eltern bei Marketingaktionen unterschiedlich stark mit eingebunden oder überzeugt werden.“

Die grössten Stolpersteine bei einem Webshop-Relaunch

Internet online shopping concept with computer and cartDie Internet World Messe hat für Online-Händler die wichtigsten Stolpersteine für einen Shop-Relaunch zusammengestellt:301-WeiterleitungenAm wichtigsten bei einem Relaunch sind sicherlich 301-Weiterleitungen: Sie sorgen bei geänderten URLs dafür, dass die Signale der alten Seiten auf die neuen Seiten übertragen werden. Weiterleitungen sollten unbedingt vor dem Go Live getestet werden.Google-Richtlinien beachtenAus den Richtlinien lassen sich Anforderungen an die neue Website ableiten, wie verschlüsselte HTTPS-Verbindungen und Barrierefreiheit. Interessant ist auch die Empfehlung, relevante Texte nicht zu verstecken, etwa indem die Nutzung von Tabs auf Produktdetailseiten relevante Inhalte entwertet.Seitentypen kritisch prüfenSegmentieren Sie die Website vor dem Relaunch in unterschiedliche Seitentypen und prüfen Sie, welche Teile über- und welche unterdurchschnittlich gute SEO-Ergebnisse bringen. Wenn Produktdetailseiten nur fünf Prozent des organischen Traffics ausmachen, ist das in der Regel zu wenig. Dann sollte man seine Seiten kritisch hinterfragen: Gibt es genügend Inhalte? Sind sie auf Suchbegriffe ausgerichtet?Mobiltauglichkeit und GeschwindigkeitAchten Sie auf die Mobiltauglichkeit der Website. Es ist aber mindestens genauso wichtig, dass die Nutzer schnell und effizient damit arbeiten können. Und: Auch die Ladegeschwindigkeit wird immer wichtiger.EigenmarkenEventuell kann es sinnvoll sein, eine Mehrmarkenstrategie zu entwickeln, um verschiedene Preissegmente abzudecken. Dies kann unter Umständen auch durch Eigenmarken geschehen. Sie haben den Vorteil, dass die Produkte nicht so leicht vergleichbar sind und die Kunden ein Gespür für die Wertigkeit und den richtigen Preis für ein Produkt entwickeln.Markups nutzenStrukturierte Daten werden in Zukunft wahrscheinlich noch wichtiger werden. Implementieren Sie daher alle relevanten Schemata, die die Suchmaschinenbetreiber mit der Auszeichnungssprache Schema.org festgelegt haben. Bei Shops sind das z. B. Product, Offer, Review und Aggregate Rating.

Agile Markenführung

Nach der Softwareentwicklung und dem Projektmanagement wird nun also auch das Marketing „agil“. Annette Bruce und Christoph Jeromin verstehen unter agiler Markenführung eine angemessene, zielgerichtete und schnelle Reaktion auf sich verändernde Marktsituationen. Marketingverantwortliche mag dabei beruhigen, dass die Autoren das Mantra einer Kontinuität des Markenkerns nicht aufgeben wollen und von Aktionismus abraten. Ihnen geht es vielmehr darum, mit einem von ihnen entwickelten Modell der Markenpositionierung, dem Brand-Market-Connector (BMC), und den daraus abgeleiteten Instrumenten die Komplexität in der Markenstrategie zu reduzieren. So wollen sie die Grundlagen schaffen für flexible, am Marktgeschehen orientierte Entscheidungen.Im ersten Teil des Buches erläutern sie die Grundlagen des Themas, im zweiten Teil stellen sie ihren eigenen Ansatz vor, den sie anhand zahlreicher Fallstudien verdeutlichen. Insgesamt ein solide erklärtes, gut anwendbares Modell, das allerdings dem trendigen Titel zum Trotz für Branchenerfahrene keine besonderen Überraschungen bereithält. getAbstract empfiehlt Agile Markenführung allen Marketingverantwortlichen.getAbstract-Bewertung: 6Umsetzbarkeit: 7Innovationsgrad: 6Stil: 5

Audiobranding: Für Wohlklänge zahlen wir gern

Aus Molekülen in der Luft, die mal schneller, mal langsamer auf unser Trommelfell platzen, lässt sich ganz schön viel Umsatz machen. Zum Beispiel? „Ein kurzer Druck auf den Startknopf, dann ein dumpfes Wummern mit feinnervigen Untertönen. Deutlich zu hören, dass hier feinste Mechanik zwar lautstark, aber kultiviert zu Werke geht. Eine sachte Berührung des Gaspedals und der Motor bellt heiser, fast schon erleichtert auf.Einmal im moderaten Reisetempo angekommen, wird die Fahrt untermalt von einem satten, zufriedenen Surren. Erst bei 330 km/h endet der Vortrieb. Entsprechend triumphal korrespondiert der Sound mit der Höhe der Drehzahl. Verzögern und Herunterschalten lassen den akustischen Sturm irgendwann abklingen. Die Gänsehaut bleibt.“Poetisch wie sonst nur bei guten Weinen wird hier der „Sound of Performance“ des Audi R8 V10 beschrieben: ein akustisches Statement gegen die Langsamkeit. „Die Kraft, die Beschleunigung, die Technologie eines Sportwagens muss man nicht nur spüren. Man muss sie auch hören können“, sagt der Prospekt.Automarken sind Meister der KlängeWie man aus den Ansauggeräuschen des Motors und dem Mündungsklang am Auspuff eine unverwechselbare Symphonie komponiert, das hat ziemlich wenig mit reiner Mechanik zu tun. Der Zielsound dafür wird in Akustiklaboren entwickelt.So kommt es zum Beispiel, dass man eine Harley schon hört, bevor man sie sieht. Bei Porsche und Ferrari funktioniert das genauso. Die Sportlichkeit eines Fahrzeugs wird unter anderem an der gezielt herbeigeführten Erhöhung des Geräuschpegels beim Gasgeben gemessen.Viel Wert wird auch auf weitere Geräusche gelegt: das Einrasten der Schalter, das Betätigen der Reglerknöpfe und Fensterheber sowie der von einem kleinen Lautsprecher erzeugten Ton der Blinker, die im Takt der Leuchtlampe ticken. Das warme, satte Geräusch beim Türzuschlagen will schließlich sagen: Heil angekommen. Häkchen dran. Das wäre mal wieder geschafft.Mehrsinnig ist stärker als einsinnigAuf der World-Press-Photo-Ausstellung in Amsterdam wurde letztes Jahr erstmals ein Bildband vorgestellt, dessen Fotos im doppelten Sinne eine Geschichte erzählen: Die Schicksale von Menschen aus allen Teilen der Welt wurden nicht nur visuell präsentiert; vielmehr ertönten aus unsichtbaren Lautsprechern in der Innenseite des Papiers Stimmen, Geräusche und Musik in einer Klangvielfalt ohnegleichen.Diese kleine Meisterleistung, das sogenannte T-Book (T steht für Ton) wurde am Institut für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz entwickelt. Es verleiht jedem Bild eine neue sensitive Dimension: Staunen, Wut, Freude, Angst, Trauer, je nachdem. So stellt sich Anteilnahme auf eine viel intensivere Weise ein, als wenn man ein Bild nur betrachtet.Warum das so ist? Zerebral wird die mehrsinnige Botschaft der einsinnigen vorgezogen. Erreicht also die gleiche Botschaft unser Gehirn parallel über mehrere Sinne, erzeugt dies eine neuronale Wirkungsexplosion. „Kauf mich!“, feuern die Neuronen wie wild. Und jedes Mal, wenn wir ein soundgestütztes Produkt dann nutzen oder verwenden, verstärkt sich die Verankerung im Gehirn.Das akustische Corporate DesignDass jedes Unternehmen ein visuelles Corporate Design benötigt, hat sich weitläufig herumgesprochen. Doch beim akustischen Corporate Design hapert es noch gewaltig. Dabei lässt sich für jede Marke eine eigene Klangwelt schaffen. Es wird in einem Soundmanual niedergelegt. Hier sind die dazu gehörigen Elemente:

  • Die Stimme (Klangfarbe und Tonalität, wie etwa so: „Volkswagen. Das Auto“)
  • Das Soundlogo (Wie der „Heartbeat“ von Audi oder die „Wave“ von Intel)
  • Die Funktion (Signal, das zum Beispiel den Beginn der Tagesschau ankündigt)
  • Das Leitmotiv (Wie in James Bond-Filmen, bei DSDS oder beim Tatort-Krimi)
  • Der Musikstil (Er muss gut zur Marke passen und diese auch unterstützen)
  • Die Atmosphäre (Etwa die, wenn in einem Liebesfilm die Geigen erklingen)

Audiobranding ist in Zeiten, in denen jede Pause zum Spiel mit Tablet oder Smartphone genutzt wird, überaus wertvoll. Hören wir „Diba-diba-du“, dann kommt uns die ING-DiBa-Bank in den Sinn, auch wenn wir den Werbespot gar nicht sehen. Und beim Yippie-ya-ya von Hornbach denken wir gleich an unser nächstes Heimwerker-Projekt.Don‘ts und Dos bei Online-SoundsIm Internet ist Ton allgegenwärtig. Doch viel zu oft wird nur an das technisch Machbare gedacht, ohne dabei an den User zu denken. Plötzlich geht ohne Vorwarnung ein kreischendes Video los. Oder ein Produkt wird in einer Endlosschleife mit überlauter Stimme promotet. Nervenzerfetzende Sekunden können vergehen, bis man die Lärmquelle gefunden und ausgeschaltet hat. Sowas grenzt an Körperverletzung!Allerdings könnten Webshops sehr viel von den Feedback-Prozessen lernen, die die Autobauer geschaffen haben. Ein zartes Wuff könnte mir signalisieren, dass die Ware tatsächlich im Warenkorb gelandet ist, ein leises Pling meine Eingaben zu Versandadresse und Kreditkartennummer bestätigen und ein kleiner Tusch mit mir jubeln, wenn ich den Jetzt-kaufen-Button angeklickt habe. „Danke. Und viel Freude damit“, könnte schließlich eine freundliche Stimme sagen.Onliner lernen sehr schnell. In Echtzeit und Live können sie testen, was beim Nutzer die beste Wirkung erzielt, und so auch Produktsounds innerhalb kürzester Zeit optimieren. Sie sind digitalen Neuerungen gegenüber ungemein aufgeschlossen und schon allein deshalb den Offlinern meist um Meilen voraus.Die Akustik und das DigitaleDie Akustik bietet findigen Gründern viel Potenzial. So hat kein etablierter Hörgerätehersteller, sondern ein Startup namens Bragi via Crowdfundig das klassische Hörgerät neu definiert und der Kategorie der Wearables hinzugefügt: ein smartes Earphone namens The Dash. Mit ihm kann man Musik komplett kabellos hören, den Puls messen, die Schrittzahl zählen und, weil wasserdicht, sogar schwimmen.Außengeräusche werden eingespielt, was vor brenzligen Situationen im Straßenverkehr schützt. Via Bluetooth an ein Smartphone gekoppelt kann man mit ihm auch telefonieren und ins Internet gehen. Es wird durch Antippen oder Kopfbewegungen gesteuert. Dies ist unter anderem dann überaus praktisch, wenn man beide Hände frei haben will oder muss. Es wird wohl sogar Übersetzungen in Echtzeit anbieten können.Insgesamt werden Soundingenieure in Zukunft jede Menge Arbeit bekommen, denn viele der Sensoren, die Geräte und Maschinen miteinander verbinden, brauchen Klangmuster. Dabei wird es fortan um viel mehr als ein Klicken und Klacken oder Piepsen und Plingen gehen. Jeder Roboter braucht Bio-Geräusche, wenn er bei der Arbeit ist. Und jedes Gerät braucht seinen eigenen Sound, um sich von anderen zu unterscheiden.

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Anne M. Schüller ist Managementdenker, Keynote-Speaker, mehrfach preisgekrönte Bestsellerautorin und Businesscoach. Die Diplom-Betriebswirtin gilt als Europas führende Expertin für das Touchpoint Management und eine kundenfokussierte Unternehmensführung. Sie zählt zu den gefragtesten Referenten im deutschsprachigen Raum. 2015 wurde sie in die Hall of Fame der German Speakers Association aufgenommen. Zu ihrem Kundenkreis zählt die Elite der deutschen, schweizerischen und österreichischen Wirtschaft. Ihr Touchpoint Institut bildet zertifizierte Touchpoint Manager aus. Weitere Informationen: www.anneschueller.de und www.touchpoint-management.de

Sieger mit einer mobilen DNA

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Präsent auf allen  Formaten und Kanälen: Die Heartbeat-Kampagne  der Equipe AG für das Samsung Galaxy A.Verglichen mit klassischen Kommunikationsagenturen sind die Vertreter der Next Generation nach wie vor Newcomer. Das Feld der digitalen Kommunikation, das sie bearbeiten, ist nur wenig älter, entwickelt sich aber rasant. Um damit Schritt zu halten, muss das Digitale schon in den Genen der Agentur liegen.Dass sie eine mobile DNA haben, beweisen die Equipe AG wie auch die Notch Interactive AG nicht nur beim SDV Award. Geht es um Auszeichnungen für ihre Arbeit, sammelten beide Kreativschmieden schon vorher viel Edelmetall. Von Beginn an überzeugten sie mit innovativen Dialogmarketing-Kampagnen. Überraschend sind ihre Siege beim SDV Award daher nicht. Erstaunlich ist eher, mit welcher Flexibilität sie ihre Werke schmieden, um auch in kurzer Zeit komplexe Massnahmenpakete erfolgreich umzusetzen. Bei den Juroren des Schweizer Dialogmarketing Verbands (SDV) punkteten beide mit intelligenten Projekten rund um das Thema «Mobile Apps».Gold für «Heartbeat»Die Kampagne für das neue Samsung Galaxy A, das Samsung Electronics Switzerland im Feb­ruar 2015 lancierte, besticht durch den Entertainment-Charakter. Er passt auch perfekt zum diesjährigen Leitmotiv des SDV Awards «Das Motto der Zukunft ist Unterhaltung». Was keineswegs begründet, warum Equipe mit dem Projekt «Heartbeat» in der Kategorie «Handwerk: Art Direction» mit Gold das edelste der Metalle gewann.«Das Samsung Galaxy A mit integriertem GIF-Generator wurde interaktiv und zielgruppen­gerecht in Szene gesetzt», urteilt Peter van der Touw von Notch Interactive im Namen der Jury. Das Projekt besteche durch seine ­schöne Gestaltung und saubere Funktionen.Die Aufgabe, das neue Galaxy A mit Foto-Features wie GIF-Generator, Wide Selfie und fünf Megapixel Frontkamera bei jungen Smartphone Usern bekannt zu machen, sei allerdings nicht leicht gewesen, bekennt das Equipe-Team.Der Auftrag habe «ziemlich rasant erledigt werden dürfen», betont Projektleiterin Tanja Birrer. Sieht man von den Weihnachtsferien ab, standen für die Realisierung des ersten interaktiven Musikvideos im GIF Style gerade mal eineinhalb Monate zur Verfügung. Eine Meisterleistung, bezieht man die Challenges mit ein, die hinter der ausgeklügelten Engine und der Microsite stecken.Einladung zum MitmachenDie Idee des Equipe-Teams, die Nutzer aufzufordern, einen eigenen Remix des Hits «Heart keeps Dancing» zu erstellen, erwies sich als Hype-Faktor. Das Herzstück der Kampagne bildet das interaktive Musikvideo mit James Gruntz, der perfekt zur anvisierten jungen Zielgruppe passt. Mit ihm und seiner Band wurden 25 verschiedene Song-Elemente – von Vocals über Bässe, Gitarre, Drums und Synthesizer bis hin zum Shaker – aufgenommen, denen jeweils Clips in der bunten GIF-Bildsprache zugeordnet sind. Diese Audiotracks können die Nutzer hinzu- und wieder abschalten, wobei sich mit jedem Click der Look des Videos ändert.Für jede Remix-Version schneidet die Engine aus über 50 Videospuren ein einzigartiges Video, integriert es auf der Kampagnen-Startseite und lädt es auf YouTube.«Dahinter steckt sehr viel Arbeit», betont der Art Director Film, Luca Zurfluh. Nach dem Dreh hätten rund 24 Stunden an Filmmaterial verarbeitet werden müssen. Zum anderen sei die Frage, wie man die Engine so aufsetzt, dass das Mischen der Tracks reibungslos funktioniert, recht kompliziert und zeitintensiv gewesen.Doch der Aufwand lohnte sich: Über 25 000 User-generierte Musikvideos stehen heute im Netz, 240 000 User besuchten die Website, und die hohe durchschnittliche Verweildauer von dreieinhalb Minuten spricht für sich.Für die Selfie-GenerationDas Projekt «Your Heartbeat» folgt dem Anspruch, den die Selfie-Generation an zeitgemässe Werbung stellt. Es adressiert potenzielle Erstkäufer, die der Marke später treu bleiben sollen, aber auch junge Erwachsene, die sich nicht dem Mainstream unterwerfen, sondern ihrer Vorliebe für stilvolles Design und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis folgen. Auf das interaktive Angebot müssen sie allerdings aufmerksam gemacht werden.«Eine Microsite im Netz ist schön», sagt Claude Eberhard, Executive Creative Director von Equipe, «noch schöner ist es, wenn viele User darauf kommen.» Neben der treffsicheren Zielgruppenansprache waren die sehr auf den sozialen Aspekt ausgelegten Produkt-Features in den Vordergrund zu rücken. So erwies sich die Idee, einen Musik-Wettbewerb zu veranstalten, als Zugpferd für die Werbung.Die zehn besten Teilnehmer wurden mit einem neuen Samsung Galaxy A belohnt und erhielten die Chance, dass ihre Version beim Voting auf der Blick-am-Abend-Website zum offiziellen James Gruntz Remix gewählt wird. Als Gewinn winkte ein privates Life-Konzert.Der Werbemix fokussierte auf gängige Social-Media-Kanäle, und die Medienkooperation, Display Ads und Facebook Ads trugen zu Bekanntheit und Reichweite bei.«Natürlich agieren wir nicht für jeden Kunden gleich, aber als Agentur sehen wir das Digitale schon als Entertainment-Kanal», sagt Claude Eberhard und erklärt: «Unsere Kreativkonzepte sind schon deshalb unterhaltend, weil Content einfach konsumiert werden muss.» Mit Unterhaltung käme man gut an die Leute, und «wenn Produkt und Marke positiv mitschwingen, lassen sie sich gut in den Köpfen verankern».Das Beste aus beiden WeltenMit der erfolgreichen «Kampagne für UBS Paymit» sicherte sich die Notch Interactive AG neben dem neuen Einzelpreis in der Kategorie «Kampagnen für Finanzdienstleister» auch Silber in der Kategorie «Digital: Mobile Marketing inkl. Apps».Die erfolgreiche Kommunikation hatte sicher einen positiven Effekt auf die Verhandlungen, in denen sich SIX, UBS und ZKB als Paymit-Schöpfer und weitere Paymit-Partner wie Swisscom, Raiffeisen und andere mit der PostFinance als Herausgeberin der konkurrierenden Shopping-App Twint auf ein gemeinsames Schweizer Mobile-Payment-System verständigten. Der schnelle Entschluss war nötig, da digitale Schwergewichte wie Apple und Google mit eigenen Systemen in den Markt drängen.«Damit erhalten die Schweizer das Beste aus beiden Welten», bestätigt Peter van der Touw, Gründer und CEO von Notch Interactive, und erklärt die Unterschiede: «Twint verfolgte den Ansatz, die App möglichst schnell beim Handel zu etablieren, während wir mit unserer Lösung als erstes die Nutzer-Community aufbauen und entwickeln wollten.» Aus der Verschmelzung beider ergebe sich eine starke nationale Lösung mit eindeutigen Vorteilen gegenüber der internationalen Konkurrenz bezüglich Security- und Rechts­aspekten – auch wenn der Name Paymit Twint weichen muss.Das Ziel übertroffenDer Zeitdruck war hoch. Nach dem Pitch im Dezember 2014 und dem Zuschlag Ende Januar 2015 hatte das Projektteam bis zum Herbst Zeit, 120 000 Nutzer von den Paymit-Vorteilen zu überzeugen. Doch mit 148 000 Usern wurde das ambitiöse Ziel weit übertroffen, und der virale Effekt sorgte dafür, dass ihre Zahl bis heute auf über 200 000 anstieg.Nach der Lancierungs-Pressekonferenz im März wurde zunächst die Blogger-Szene als Opinion-Leader und Multiplikator involviert, da die Beta-Version bereits nutzbar war. Die Kampagne wurde mit Anwendungsfällen, wo mobiles Zahlen gebraucht wird – sogenannte Use Cases – kreiert.In den Social-Media-Kanälen wurde die Kampagne angezeigt, wo sie höchste Relevanz hat, in Bezug auf Zielgruppe, Kontext und Zeitpunkt. Anhand der Erkenntnisse der Social-Media-Kampagne wurden anschliessend die besten Use Cases an ausgewählten Standorten mit höchster Relevanz in einer Plakatkampagne umgesetzt.Zudem wirkte ein Wettbewerb als Trigger: «User, die Paymit an fünf Leute weiterempfehlen, hatten die Chance, 10 000 Franken zu gewinnen», erläutert der Notch-CEO den strategischen Approach, der die Community unmittelbar über die App vergrösserte.«Wertorientierte Kommunikation, die wir für unsere Kunden machen, heisst, dass man die Message an den Kontext des Users anpassen und dementsprechend verpacken muss», meint van der Touw. Damit sie glaubwürdig und nachhaltig wirkt, müssten Firma, Marke oder Produkt jedoch ein Thema besetzen, das passt. «Clevere Strategien funktionieren nach dem Zwiebelprinzip: vom Kern der Marke bis hinaus zum Lifestyle.»Die digitalen DNA«Digitale Dienstleistungen, vor allem im App-Sektor, haben immer mit Convenience zu tun», sagt Peter van der Touw. Könne man im Alltag der Zielgruppe etwas einfacher und bequemer machen, erhalte man schnell hohe Akzeptanz. Diese Strategie sorgt genauso für Viralität wie für Entertainment. «Geld senden und empfangen ist so einfach wie SMSen» lautet der Slogan. «Das tönt zwar banal, doch in der Einfachheit liegt eben die Genialität».Botschaften auf den Kern zu reduzieren ist eine hohe Kunst. Und beide Agenturen beherrschen sie. «Challenging Existing Standards» lautet der Claim von Notch Interactive, der für jeden einzelnen Arbeitsschritt, vor allem aber für den Standard selbst gilt. Die dafür nötige Education gilt generell: «Wir sind mitten in einer digitalen Transformation, die noch nicht alle verstanden haben», sagt van der Touw, «wenn Sie da Erfolg haben wollen, müssen Sie Digital verstehen». Hier sei die Schweiz eher am Anfang, «aber auch wir lernen jeden Tag dazu».Den digitalen Wandel spricht auch Nick Baer, Head of Communications bei Equipe, an: «Über ihn müssen wir gar nicht reden, er passiert einfach». Daher spiegeln sich im Claim der Equipe AG weder Vergangenheit noch Zukunft: «It’s happening» liefert Momentaufnahmen der Challenges, denen die Digital Natives beider Agenturen mit Leidenschaft für Mobile-Themen, hoher Flexibilität und ausgeprägtem Teamgeist begegnen. Es sind Projekte, hinter denen sie voll und ganz stehen.«Kunden, die für den digitalen Wandel offen sind, nehmen wir an die Hand und erobern mit ihnen das digitale Zeitalter», sagt Claude Eberhard. Und Tanja Birrer hebt «das vertraute, gute Verhältnis mit dem ideenreichen Samsung-Team» hervor, mit dem sie zwei weitere SDV Awards in Bronze gewonnen haben.Auch van der Touw lobt die Zusammenarbeit: «Mit einem Unternehmen wie der UBS zu kooperieren, ist ein echtes Highlight.» Das Team sei extrem professionell und konstruktiv. Über ihr Siegerprojekt hinaus kann Notch Interactive noch ein PostLogistics-Projekt vorzeigen, das seinem Team zudem Gold und Silber beschert. Für so viel Erfolg muss man nicht nur am Puls der Zeit, sondern einen Schritt weiter sein.

Manor setzt auf Pokemon-Hype

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Manor versteckt in ihren Filialen zahlreiche Pokemon und verlost Geschenkkarten im Gesamtwert von CHF 10’000.Für alle, die dem «Pokémon Go»-Fieber verfallen sind oder neugierig geworden sind, was es damit auf sich hat, bietet Manor eine Gelegenheit, das Trendspiel für Smartphones auszuprobieren und dabei attraktive Preise zu gewinnen. Mit dem Hashtag #PokéManor läuft bei Manor vom 5. bis 14. August eine «monstermässige» Geschenke-Woche rund um die japanischen Fantasiewesen.Anscheinend fühlen sich diese auch im Warenhaus sehr wohl und warten darauf eingesammelt zu werden. Man sollte sich also nicht wundern, wenn einem beim Shoppen plötzlich ein Pokémon begegnet oder eines im Manora Restaurant sitzt. Überall lauern die kleinen Monster und bieten viel Spass und tolle Gewinnchancen. Um noch mehr kleine Monster anzulocken, aktivieren die Warenhäuser regelmässig weitere Lockmodule in der unmittelbaren Umgebung.Und so einfach kann man beim Gewinnspiel mitmachen und Geschenkkarten im Gesamtwert von CHF 10’000 gewinnen: «Pokémon Go»-App laden, in einem Manor Warenhaus nach den kleinen Monstern suchen und einen originellen Screenshot davon mit dem Hashtag #PokéManor auf Facebook oder Instagram veröffentlichen.Jeden Tag werden unter allen Teilnehmern eine Geschenkkarte im Wert von 500 Franken sowie zehn Geschenkkarten im Wert von 50 Franken verlost. Eine Zusammenstellung aller Produkte, die man für eine erfolgreiche Pokémon-Jagd benötigt, unter anderem iPhones,Ersatz-Akkus, Sneakers, Fusspflege-Produkte und vieles mehr, findet man auf manor.ch.

«Age of Me»: Sechs Schritte zur personalisierten Ansprache von Kunden

Luminous person. IndividualityIm digitalen Business ist das „Age of Me“ angebrochen. Mit einer standardisierten Ansprache sind Kunden und Interessenten heute kaum noch zu überzeugen. Unternehmen sollten sich deshalb von der herkömmlichen Segmentierung verabschieden und ihre Inhalte und Services konsequent personalisieren. Arithnea nennt sechs Schritte, mit denen sich dieses Ziel erreichen lässt.1. Die Customer Journey durchspielen. Die Voraussetzung für eine personalisierte Ansprache ist, genau zu wissen, wo, wann und auf welchem Weg ein Unternehmen seine Kunden überhaupt erreichen kann. Darum empfiehlt sich zunächst die Ausarbeitung von Szenarien, die die komplette „Customer Journey“ abbilden. Sie sollten sämtliche Schritte aufzeigen, die eine Person an den unterschiedlichen Berührungspunkten durchläuft, bis das vom Unternehmen verfolgte Ziel erreicht ist.2. Umfassende Kundendaten generieren. Grundvoraussetzung für eine personalisierte Ansprache sind umfassende Kundendaten. Viele Daten haben Unternehmen bereits in ihren CRM-, ERP-, PIM- oder Content-Management-Systemen vorliegen. Tracking-Systeme können außerdem Live-Daten erheben, während ein Kunde eine Website, einen Online-Shop oder eine App nutzt. Zusätzlich erweitern lassen sich diese Informationen durch Daten von Predictive-Behaviour-Targeting-Anbietern, die angereicherte Nutzerprofile zur Verfügung stellen.3. Offline-Kanäle integrieren. Echte Personalisierung ist nur möglich, wenn ein Unternehmen sämtliche Aktivitäten eines Kunden kennt. Dazu muss es auch die Offline-Kanäle auswerten und integrieren. Am Point of Sale bieten sich hierfür mehrere Möglichkeiten, beispielsweise durch GPS-Tracking oder Beacon-Technologie. Geschickt eingesetzt, lässt sich damit sogar nachvollziehen, welche einzelnen Produkte ein Kunde im Geschäft anfasst, aus dem Regal hebt oder kauft.4. Eins-zu-eins-Profile erstellen. Die Kombination und Auswertung der Online- und Offline-Daten ermöglicht es Unternehmen, ein präzises Eins-zu-eins-Profil für jeden einzelnen Kunden zu erstellen. Damit ist nicht nur bekannt, für welche Produkte, Themen oder Dienstleistungen sich eine Person auf der Unternehmens-Website, im Online-Shop, im Internet generell und in den physischen Stores interessiert; es lassen sich auch individuelle Präferenzen bei der Nutzung der einzelnen Kanäle berücksichtigen wie beispielsweise die bevorzugten Navigationsarten oder Designs von Webseiten und Shops.5. Inhalte in Echtzeit personalisiert ausspielen. Auf Basis der Eins-zu-eins-Profile können Unternehmen mit Realtime-Decision- beziehungsweise Realtime-Targeting-Systemen ihre Inhalte in Echtzeit personalisiert ausspielen. Ruft beispielsweise ein Kunde auf seinem Tablet die Unternehmens-Website auf, wird sie nicht nur für Mobilgeräte optimiert dargestellt, sondern der Seitenaufbau und die Inhalte spiegeln rundum seine individuellen Interessen und Bedürfnisse wider; ist ein Kunde gerade in der Stadt unterwegs und nähert sich einer Filiale, kann ihm das Unternehmen automatisch per Push-Notification ein passendes Angebot auf sein Smartphone schicken.6. Kontinuierlich auswerten und verbessern. Soll die personalisierte Ansprache dauerhaft erfolgreich sein, müssen Unternehmen ihre Angebote laufend überprüfen und optimieren. Nur dann ist sichergestellt, dass sie wenn nötig weitere oder andere Services anbieten oder Inhalte nicht länger ausspielen, die für die Kunden keine Relevanz mehr haben.“Personalisierung ist im ‚Age of Me’ der Schlüssel, um sich erfolgreich vom Mitbewerb abzuheben und weiter Kunden zu gewinnen sowie bestehende dauerhaft zu binden“, sagt Monika Schütz, Business Unit Managerin Content Management bei Arithnea. „Davon können nicht nur B2C-, sondern auch B2B-Unternehmen profitieren. Zum einen haben berufliche Einkäufer zunehmend dieselben Erwartungen an User Experience wie im Privaten. Zum anderen eröffnet die personalisierte Ansprache B2B-Unternehmen neue Umsatzmöglichkeiten, etwa im After Sales.“
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