Content Moments: Im richtigen Moment begeistern

Internet User konsumieren morgens weniger Inhalte statt abends.Die «Content Moments» sollen Werbern einen Leitfaden geben, der ihnen hilft herauszufinden, wie sie ihre Zielgruppe im richtigen Moment mit den passenden Inhalten ansprechen. Dabei müssen Werber immer mehr Daten auswerten und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Dazu gehören soziodemographische Daten, historische Informationen über das bisherige Nutzerverhalten und vieles mehr.Warum genau interagieren Konsumenten aber überhaupt mit bestimmten Inhalten? Die Studie von AOL geht dieser Frage nach und hat die Motivationen und Beweggründe der Konsumenten aufgedeckt. In der heutigen Zeit treffen die Konsumenten ihre Kaufentscheidungen oft sehr spontan innerhalb weniger Sekunden und daher ist es wichtig, sie in jenen Momenten mit dem passenden Inhalt zu erreichen, in denen sie dafür die grösste Aufnahmebereitschaft zeigen.Um die Motivation der Nutzer in den verschiedenen Momenten zu verstehen, müssen Werbetreibende mehr betrachten, als nur die Inhalte an sich – nämlich die konkreten Situationen, in denen sich Konsumenten zum Zeitpunkt der Interaktion befinden. Jeder Content Moment besteht aus vier Elementen vor, während und nach der Interaktion: (1.) Der Motivation, die Inhaltserfahrung überhaupt erst auszulösen, (2.) den Emotionen, die währenddessen eine Rolle spielen, (3.) den Ergebnissen, die durch den Konsum der Inhalte erzielt werden, sowie (4.) dem Thema der Inhalte.Je nach Konstellation der vier Komponenten entstehen die folgenden acht Content Moments:

  • Inspire – nach neuen Ideen suchen, etwas Neues ausprobieren
  • Be in the Know – auf dem neuesten Stand sein, relevante Ideen finden
  • Find – nach Antworten oder Ratschlägen suchen
  • Comfort – Nach Unterstützung oder Einblicken suchen
  • Connect – Etwas Neues lernen, Teil einer Community sein
  • Feel Good – Die Stimmung verbessern, sich entspannen
  • Entertain – Eine Auszeit oder eine mentale Pause nehmen, lachen
  • Update Socially – Auf dem neusten Stand bleiben, eine mentale Pause machen

Wie Internetuser Inhalte konsumierenDurchschnittlich zwölf Minuten befinden sich Internetuser in einem Content Moment, in dem sie Inhalte konsumieren. Zwischen 11 und 2 Uhr nachts dauert ein Content Moment am längsten – durchschnittlich 18 Minuten – morgens zwischen 5 und 9 Uhr dauert ein Content Moment nur durchschnittlich acht Minuten an und ist somit am kürzesten. Die Variationen nach Alter und Geschlecht sind dabei nur geringfügig. Dafür gibt es Unterschiede in Abhängigkeit vom mobilen Endgerät: Mit wachsender Bildschirmgrösse wächst auch die Zeit, die in einem Content Moment verbracht wird.Je emotionaler der Content Moment, desto länger verweilen Konsumenten. Die Content Moments „Entertain“ und „Find“, in denen die Motivation der Inhaltskonsumption in der Entspannung liegt, dauern also meist länger – bei den Deutschen durchschnittlich 16 bzw. 14 Minuten – als die Momente „Be in the Know“ (durchschnittliche Dauer von sieben Minuten) oder „Comfort“ (durchschnittliche Dauer von zehn Minuten), in denen es vor allem um die Aufnahme von Informationen geht. Ausserdem variieren die Inhalte abhängig vom Moment und die Aktion im Anschluss an den Content Moment.Inspire14 Prozent der Content Moments fallen in die Kategorie «Inspire». Vor allem die Produktsuche und Foto-Galerien oder Slideshows zu den Themen Reisen, Mode und Essen werden in diesem Content Moment konsumiert. 25 Prozent entdecken dabei einen Service oder ein Produkt, über dessen Kauf sie nachdenken.Be in the KnowElf Prozent der Content Moments fallen in die Kategorie «Be in the Know». Dazu dienen den Konsumenten vor allem online Informationen und Artikel über aktuelle Geschehnisse, das Wetter und Politik.  34 Prozent der Konsumenten kommen direkt über eine App oder eine Zielseite.Find17 Prozent der Content Moments der Deutschen fallen in die Kategorie „Find“. Zu den Top Inhalten zählen Produkte und Online-Informationen, Artikel und Blogs zu Technologie, Wetter und Gesundheit/Wellness.ComfortDrei Prozent der Content Moments der Deutschen fallen in die Kategorie „Comfort“: In diesen Momenten konsumieren Nutzer Inhalte vor allem über soziale Netzwerke. Da verwundert es wenig, dass im Anschluss an diesen Content Moment die Sharing-Rate am höchsten ist: 27 Prozent der Befragten geben an, nach der Interaktion die Inhalte online zu teilen.ConnectFünf Prozent der Content Moments der Deutschen fallen in die Kategorie „Connect“. Vor allem Online-Videos aus den Bereichen Comedy, Unterhaltung und Fantasy werden konsumiert. Im Anschluss an diese Momente klicken Konsumenten vermehrt auf Anzeigen oder laden eine App herunter.Feel Good16 Prozent der Content Moments der Deutschen fallen in die Kategorie „Feel Good“. Zum Top Content gehören Foto-Galerien und Slideshows sowie soziale Netzwerke. Inhaltlich sind diese Momente geprägt von den Themen Musik, Sport und Games. Dieser Moment führt am ehesten von allen zum Kauf eines Produktes.Entertain18 Prozent der Content Moments der Deutschen fallen in die Kategorie “Entertain“ – somit handelt es sich um den häufigsten Content Moment. Konsumenten beschäftigen sich vor allem mit Online-Games oder Online Videos und neun Prozent der Konsumenten teilen ihre Erfahrungen anschliessend mit einer Person.Update Socially17 Prozent der Content Moments der Deutschen fallen in die Kategorie „Update Socially“. Zu den Top-Inhalten gehören die sozialen Medien, kurze Videos und Galerien oder Slideshows. Die Themen sind vor allem Sport, Freunde & Familie sowie Games.AOL hat zudem einen Vier-Stufen-Ansatz entwickelt, der als Leitfaden zur Erstellung von Content Marketing Kampagnen dient:1. Die Bedürfnisse des Konsumenten bestimmen die Markenattribute, denn die Story sollte zum Nutzer kommen und nicht erwartet werden, dass der Nutzer zur Marke kommt.2. Die Themen und Formate der Inhalte sowie die Content Moments, in denen sie ausgespielt werden, sollten variieren. So erreichen Werber mehr Nutzer.3. Das gewünschte Ergebnis sollte im Vorfeld genau definiert werden. Dazu sollten Werber die Denkweise der Nutzer kennen und es ihnen einfach machen, in Interaktion zu treten.4. Daten und Kreativität sollten Hand in Hand gehen und sich ergänzen: Um die grösstmögliche Kampagnen Effektivität zu erzielen, helfen die Einblicke aus den acht Content Moments, um mit Kreativität zu begeistern, im Einklang mit den Bedürfnissen des Konsumenten.

Was ist Contextual Advertising?

Contextual Advertising zeigt Onlinewerbung auf Basis von Keywords innerhalb redaktioneller Umfelder. Bei dieser Methode wird Werbung nach dem Auftreten bestimmter Wörter platziert, welches vorab festgelegt wird. Taucht dieses auf einer einzelnen Webseite auf, wird die entsprechende Anzeige platziert. So werden Werbeanzeigen eines Automobilherstellers beispielsweise neben „Formel 1”-Berichten geschaltet. Liest der Nutzer einen Artikel zu einem bestimmten Thema, wird er mit der passenden Werbung konfrontiert. Problematisch ist die Methode dann, wenn die Keywords in einem negativen Kontext auftreten: Das Wort „Formel 1” kann zum Beispiel in Zusammenhang mit einem dramatischen Rennunfall vorkommen. Die Werbeanzeige kann durch diese Fehlplatzierung so eine eher negative Reaktion des potenziellen Kunden auslösen.

Wie man Leute ins Videozeitalter holt

Unternehmen setzen auch beim Sport vermehrt auf Video.Am 23. September treffen sich Verantwortliche aus den Bereichen Kommunikation, Marketing und IT im Fifa-Museum, um das Video-Zeitalter einzuläuten. Mit der Eventreihe «Video 2.0» setzt Yoveo themenspezifische Orientierungspunkte im zunehmend komplexer werdenden Video-­Markt und prognostiziert Video­-Trends.Der Anlass widmet sich dem Fokusthema Sport & Sponsoring. Einerseits wird beleuchtet, wie Events, Verbände und Vereine das Thema Video für sich nutzen können. Andererseits wird aufgezeigt, wie Sponsoren mittels Einsatz von Videos Zugang zu ihren Zielgruppen erhalten und damit das Sponsoring-­Engagement effektiver gestalten. Zudem haben die Besucher die Möglichkeit, die Mixed-Reality-Innovation HoloLens und der Moving Chair (Weiterentwicklung der VR-Brille) gleich vor Ort auszuprobieren.SpeakerAls Speaker treten auf: Oliver Beyer (CEO DOSB New Media / Deutscher Olympischer Sportbund / Tochter ProSiebenSat1), Björn Wäspe (Head Brand Activation, Sponsorship & Events UBS), Pascal Jenny (Kurdirektor Arosa) und Jürgen Krucker (Geschäftsführer Schweizerischer Handball-Verband).Weitere Informationen unter www.yoveo.ch/video20

Neue Website für Lernende

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Die neue Landingpage für Lernende von Alpig InTec.Umgesetzt wurde die Kampagne von Lacher-Dumas Communications. Die Idee war es die verschiedenen Kommunikationsmittel weg von der generellen Alpiq InTec-Seite auf eine eigens für das Lehrstellenmarketing realisierte Landingpage zu stellen. Auf www.jetztlehrstelle.ch dreht sich alles um eine möglichst einfache und schnelle Bewerbung. Im Zentrum stehen die Vorteile einer Grundausbildung in der Gebäudetechnik.Die Webseite ist responsive, damit die Darstellung auch auf dem Smartphone optimal ist. Die Kampagnenbilder und Icons sprechen die junge Zielgruppe mehr an, als lange Textpassagen. Deshalb wurden die Karrieremöglichkeiten und Vorteile einer Lehre grafisch dargestellt.Neben der Landingpage wurden für die Kampagne Online-Banner sowie Plakate an Bahnhöfen eingesetzt. Weiter wird das Facebookprofil des Energiedienstleisters reaktiviert.

Nur fünf Sekunden um Relevanz von Mailings einzuschätzen

Viele entscheiden innerhalb von fünf Sekunden, ob eine Mail relevant ist.Die Umfrage belegt, dass Verbraucher bereit sind einige persönliche Daten preis zu geben, wenn daraus ein zielgerichteter Kommunikationsansatz folgt. Die Hälfte der Befragten würden zum Beispiel Informationen über Interessen, den Wohnort, oder den Geburtstag preisgeben, wenn sie im Gegenzug individueller angesprochen würden. Für die Hälfte der befragten Unternehmen liegt die Zukunft vor allem im Bereich personalisierte Video-Kommunikation.Bemerkenswert sind auch die Ergebnisse mit Blick auf die Nutzung mobiler Technologien:

  • 74 Prozent empfinden es als unhöflich in Besprechungen und Meetings E-Mails abzurufen, 28 Prozent tun es dennoch.
  • 78 Prozent stören sich an Telefonaten in der Öffentlichkeit, 39 Prozent der Befragten gaben zu selbst im öffentlichen Raum zu telefonieren.
  • 82 Prozent lehnen es ab, Textnachrichten wie SMS oder WhatsApp im Rahmen von Geschäftsessen abzurufen – 26 Prozent machen es dennoch.

Für die Studienführer ist klar, der Schlüssel zu einer intensiveren Interaktion mit Verbrauchern und Kunden liegt in der personalisierten zielgruppengerechten Ansprache. Unternehmen benötigen Informationen, um eine zielgerichtete Ansprache mit geeigneten Instrumenten zu gewährleisten. Dies bezieht sich gleichermassen auf Inhalte und auf digitale oder analoge Kanäle.Die Umfrage wurde im Mai 2016 von Coleman Parkes Research in Deutschland, Frankreich und Grossbritannien durchgeführt. Dazu wurden 234 Unternehmen befragt.

Kreditkarte beim Online-Shopping hoch im Kurs

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Knapp jeder Dritte (29%) bezahlt bereits kontaktlos. Männer doppelt so häufig wie Frauen.Rund die Hälfte (47%) aller Männer kauft mehrmals täglich ein. Deutlich tiefer der Wert bei Frauen, wo nur gerade etwas mehr als ein Viertel (28%) mehrere Einkäufe pro Tag tätigen. Insbesondere Männer mögen es dabei bequem und bezahlen stets oder gelegentlich mit der Kreditkarte (67% versus 55% bei den Frauen). Und rund ein Viertel(23%) könnte es sich vorstellen, dabei ganz auf Bargeld zu verzichten. Darum verzichtet beim Online-Shopping auch nur gerade ein Siebtel auf die Kreditkarte, so die Erkenntnisse einer bevölkerungsrepräsentativen nationalen Studie von Demoscope.Kontaktloses Bezahlen auf dem VormarschGerade Personen, die täglich mehrmals etwas kaufen, verwenden die Kreditkarte um ein Mehrfaches häufiger. Bequem und schnell, das scheint bei vielen das Motto zu sein. So erstaunt es nicht, dass Personen, welche die Kreditkarte regelmässig nutzen, häufig (61%) mit einem „Tap“ (kontaktlos) bezahlen. Knapp jeder Dritte aller Befragten(29%) bezahlt bereits kontaktlos. Männer doppelt so häufig wie Frauen und Deutschschweizer rund 50% häufiger als Westschweizer. Dennoch scheint noch nicht ganz allen bekannt zu sein, dass mit fast jeder Kreditkarte (rund 90%) „getappt“, sprich kontaktlos bezahlt werden kann – und das an zwei von drei Zahlterminals.Am häufigsten wird die Kreditkarte beim Online-Shopping (84%) eingesetzt. Männer leicht häufiger als Frauen (87% versus 81%). Auch Ferien- und Flugbuchungen (77%) sowie Ausgaben im Ausland (76%) werden bevorzugt mit der Kreditkarte beglichen. Und nahezu die Hälfte aller Befragten mit einem höheren Einkommen will von Bonusprogrammen profitieren.Wenn nicht mit der Kreditkarte bezahlt wird, kommt die Debitkarte mit73 Prozent noch vor dem Bargeld (71%) zum Zug. Rund ein Viertel (23%) aller Befragten kann sich vorstellen, ganz auf Bargeld zu verzichten.Besonders 18-34-jährige und Männer im Vergleich zu den 50-65-jährigen und Frauen.Über die StudieDie bevölkerungsrepräsentative Online-Umfrage wurde von DemoSCOPE im Zeitraum von 6. bis 17. Juli durchgeführt. Befragt wurden 921 Personen aus der ganzen Schweiz im Alter von 18 bis 65 Jahren im Auftrag der Interessengemeinschaft Schweizer Kartenanbieter.

Der erste Eindruck zählt

Im persönlichen Gespräch hinterlässt die erste Wahrnehmung einer Person einen bleibenden Eindruck, der sich mittelfristig nur noch schwer korrigieren lässt. In der Wissenschaft wird dieser Effekt als die Theorie der dünnen Scheibchen begründet (Ambady & Rosenthal, 1993; Stros & Möslein-Tröppner, 2014). In einem Versuch hat Nalini Ambady (1993) Studenten damit beauftragt, Dozenten aufgrund einer kurzen Videosequenz von jeweils einer Dauer von 30 Sekunden zu beurteilen. Diese Beurteilungen wurden später mit den tatsächlichen Bewertungsbögen der Studenten, die ein Semester lang die entsprechende Vorlesung bei den beurteilten Dozenten besuchten, verglichen. Die Übereinstimmung war verblüffend hoch und zeigt auf eindrückliche Weise den Einfluss des unbewusst gebildeten, ersten kurzen Eindrucks auf die spätere Beurteilung.Der erste Eindruck zählt-mk-marketing und kommunkationFolglich hat der erste Eindruck einen messbaren Einfluss auf die Wahrnehmung des Verkäufers. Nach Carney (2007) geschieht die Urteilsbildung bereits während der fünften Sekunde einer persönlichen Interaktion. John Wood (2006) hat aufgezeigt, dass in der ersten Phase eines persönlichen Gesprächs die Vertrauenswürdigkeit der Verkaufsperson durch nicht verbale Signale beurteilt wird. In einer weiteren Studie hat Nalini Ambady (2006) den Einfluss des ersten Eindrucks auf den Verkaufsabschluss untersucht. Mehrere 30 Sekunden kurze Videosequenzen verschiedener Verkaufsgespräche wurden Versuchspersonen präsentiert. Das Potenzial der Verkaufsgespräche für einen erfolgreichen Abschluss konnte durch die Versuchsteilnehmer eindeutig signifikant beurteilt werden. Folglich ist es möglich, durch die Analyse des ersten Eindrucks die Beurteilung eines Verkaufsgesprächs und dessen Abschlusspotenzial durchzuführen.Authentizität als Erfolgsfaktor im persönlichen VerkaufDie positive Wahrnehmung und der Erfolg eines Verkaufsgesprächs beruht auf der Authentizität einer Verkaufsperson (Algera & Lips-Wiersma, 2012; Diddams & Chang, 2012). Hennig-Thurau (2006) beschreibt Authentizität als ein Mass für den emotionalen Zustand des Unwohlseins als zentrale Komponente der zwischenmenschlichen Interaktion.Sigmund Freud (1938) hat den idealen Zustand des inneren Gleichgewichts beschrieben. Er unterscheidet zwischen den emotionalen («Fühlen» [affect]), körperlichen («Handeln» [behaviour]) und den rationalen Ausprägungen («Denken» [cognition]), die bei Gleichgewicht zwischen inneren und äusseren Einflüssen zum idealen seelischen Zustand führen und ein authentisches Auftreten bewirken.Der erste Eindruck zählt-das abc-modell-mk-marketing und kommunkationDrei Ebenen: Fühlen, Handeln und DenkenEbene 1: Das «Fühlen» (affect) umfasst Emotionen wie Angst, Zuneigung und Freude. Die Käufer beurteilen den Verkäufer also sehr schnell, und umgekehrt dürfte das auch der Fall sein. Ayres (2001) hat in seiner Studie die Vorgehensweise beim Verkaufsgespräch von Chicagoer Autoverkäufern eingehend untersucht. Dabei ist ihm der Autoverkäufer Bob Golomb besonders aufgefallen, der den doppelten Verkaufsumsatz im Vergleich zum Durchschnitt generierte. Ayres fand heraus, dass Bob Golomb in der Lage war, die Absichten seiner Kundschaft gut und schnell zu beurteilen, ohne sich durch deren Äusserlichkeiten täuschen zu lassen.Ebene 2: Die Ebene des «Handelns» («behaviour») hat für die isolierten Elemente wie beispielsweise Mimik, Gestik, Körperhaltung und Lachen nur beschränkten Einfluss auf die Verkaufsinteraktion (Hari, 2007). Einzelne Elemente wie das oft zitierte «Lächeln» haben für sich alleine wenig bis keinen Einfluss auf die gegenseitige Urteilsbildung von Käufern und Verkäufern, insbesondere wenn es nicht authentisch ist (Williams, 2001).Ebene 3: Die dritte Ebene, das «Denken» (cognition) bezieht sich dabei auf den Inhalt des Gesprächs, also auf das, was in Worten gesagt wird, und könnte auch in geschriebener Form vorliegen. Nach Lynch (2007) können emotionelle Faktoren bei der Entscheidungsfindung im persönlichen Verkauf von grösserer Bedeutung sein als kognitive Kriterien. Die Auswirkung des Inhalts einer Verkaufspräsentation auf den bleibenden Eindruck hat Donald Naftulin (1973) in seinem «Dr. Fox-Experiment» untersucht. Der inhaltlich mit der Materie nicht vertraute Schauspieler Michael Fox hielt vor universitärem Fachpublikum einen rhetorisch brillanten Vortrag über die «mathematische Spieltheorie in der Ausbildung von Ärzten». Trotz der Tatsache, dass der Inhalt widersprüchlich und teilweise falsch war, hatten selbst erfahrene Zuhörer das Gefühl, etwas gelernt zu haben. Der Inhalt einer Rede kann folglich nur einen kleinen Teil der positiven Wahrnehmung ausmachen.Diese Erkenntnisse werden durch die Untersuchung von Mehrabian (1972) bestätigt. Demnach besteht die interpersonelle Interaktion zu 55 % aus Körpersprache, zu 38 % aus Ton und zu 7 % aus dem gesprochenen Wort.Was bedeutet das für die Verkaufspraxis?Für die Verkaufspraxis ist es wichtig sich diese Erkenntnisse bewusst zu machen. Erstens wird der entscheidende Eindruck in den ersten Sekunden gebildet, zweitens gibt es gemäss ABC-Modell drei Kanäle der interpersonellen Interaktion die massgeblich die Authentizität einer Verkaufsperson als zentralen Faktor beeinflussen. Von besonders grosser Bedeutung ist dabei die Körpersprache und ebenfalls die emotionale Verbindung. Der gesprochene Inhalt ist sekundär.Unter Berücksichtigung dieser Umstände kann das authentische Auftreten trainiert werden. Das könnte einerseits mittels Rollenspiele geschehen, alternativ könnten Sie sich schauspielerische Techniken aneignen wie es bereits in den Vereinigten Staaten praktiziert wird. Ausserdem, das sollte eigentlich selbstverständlich sein, sollten Sie nie unvorbereitet ein Verkaufsgespräch durchführen. Und natürlich ist eine adäquate äussere Erscheinung wichtig.Fernfachhochschule https://www.ffhs.ch/SienceDirect http://bit.ly/2c7qwSLPDF http://stanford.io/2bTvvuuPDF http://bit.ly/2cjMMMK

Brand Sense

Wir sind umgeben von Marken. Manche sehen wir, manche hören wir, manche erkennen wir an Geschmack, Geruch oder Form. Die wenigsten Marken schaffen es, an allen fünf Fronten gleichzeitig Zeichen zu setzen. Das wird aber immer wichtiger, sagt Martin Lindstrom, denn auf dem konventionellen Markenschlachtfeld, der visuellen Arena, tobt bereits ein aussichtsloser Kampf, der den Konsumenten dazu bringt, sich abzuwenden. Marken sensorisch aufzurüsten ist also ein Gebot der Zeit, schlussfolgert der Autor und belegt dies mit überzeugenden Fallbeispielen. Das Buch amüsiert mit witzigen Analogien und flotten Sprüchen. Dass Brand Sense ein Ratgeber der unterhaltsameren Art ist, verdeutlicht ein spezielles Kapitel, das dazu einlädt, die sensorischen Qualitäten der eigenen Marke zu testen. Aber auch wer selbst keine Marke managt, kann mit diesem innovativen Werk bestimmt etwas anfangen, glaubt getAbstract und empfiehlt es neben Marketingexperten, Unternehmern und Werbern allen, die sich für die Werbung und fürs Marketing interessieren.getAbstract-Bewertung: 8Umsetzbarkeit: 7Innovationsgrad: 8Stil: 9Verlag: Campus VerlagPublikationsjahr: 2011ISBN:  9783593394473

Witzige bis skurrile Kundenbewertungen im Internet

Overhead view of male hand placing five cards with golden starsBewertungen im Internet sind für Online-Händler wichtig.Bewertungen im Internet sind für Verbraucher eine wichtige Orientierung, um sich einen Eindruck von einem Produkt oder Online-Shop zu verschaffen. Sie sind aber auch direkt, ehrlich und knallhart. Trusted Shops zeigt skurrile und witzige Bewertungen, die wirklich abgegeben wurden.
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Rede darüber!

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Neben Onlinemassnahmen gehören auch Plakate zum Kampagnenkonzept.Heute warten in der Schweiz rund 1500 Personen auf eine Organspende, und über die Jahre wird die Warteliste immer länger. Jede Woche sterben zwei Menschen, weil sie kein Transplantat erhalten haben. Auch wenn die Schweizerinnen und Schweizer mehrheitlich angeben, die Organspende zu befürworten, informieren nur wenige die Angehörigen über ihren Willen. Folglich müssen meistens die Trauerfamilien entscheiden, und von ihnen lehnt im Zweifelsfall jede zweite die Organentnahme ab.Eine Kampagne, die zum Reden anregtDie neue Kampagne des BAG will die Menschen dazu anregen, miteinander über die Organspende zu reden – ein intimes Thema, das aber auch für Solidarität steht. «Leben ist Teilen» und «Rede über Organspende!» sind die beiden Leitsprüche der Kampagne: Es reicht nicht, über das Thema nachzudenken; man muss seine Entscheidung auch anderen mitteilen. Die in Zusammenarbeit mit Swisstransplant lancierte Kampagne erstreckt sich über vier Jahre und verfügt über ein Budget von 1,65 Millionen pro Jahr. Der Spot verbindet feinsinnigen Humor mit ungewöhnlichen Situationen, um das heikle Thema zu entschärfen. Weitere Informationen dazu sind auf der Website www.leben-ist-teilen.ch zu finden.Kampagne als Teil eines AktionsplansDie Spenderzahl pro Million Einwohnerinnen und Einwohner ist von 14,4 im Jahr 2014 auf 17,4 im Jahr 2015 gestiegen (alle Kategorien zusammengenommen). Der Trend für 2016 zeigt jedoch deutlich nach unten. Im ersten Halbjahr sank die Spenderzahl pro Million Einwohnerinnen und Einwohner auf 11,7. Ziel des Bundes ist es, bis 2018 die Marke von 20 Spenderinnen und Spendern pro Million Einwohnerinnen und Einwohner zu erreichen. Dazu hat der Bundesrat 2013 den Aktionsplan «Mehr Organe für Transplantationen» lanciert, zu dem die vorliegendeKampagne gehört. Mit dem Aktionsplan sollen die verschiedenen Massnahmen zur Erhöhung der Spenderzahl umgesetzt und koordiniert werden. Der Bund kann dabei auf die wichtigsten Akteure in diesem Bereich und auf die Kantone zählen, die eine massgebliche Rolle bei der Koordination der Aktivitäten in den Spitälern spielen.Das Video animiert auf humorvolle Art, über gewisse Dinge zu reden.https://www.youtube.com/watch?v=GlK7USofeHo

Auf die Jagd mit coop@home

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Der coop@home-Lieferwagen als Gejagten.Aufhänger der Jubiläumskampagne ist die interaktive Aktion #catchathome. Die Schweizer Bevölkerung wird dafür auf die Jagd geschickt. Während der nächsten zwei Wochen sollen die coop@home-Lieferwagen mit Kamera oder Handy eingefangen werden. Die Bilder können in die Fotogalerie auf www.15jahre-coopathome.ch und mittels Hashtag #catchathome auch auf Facebook oder Instagram hochgeladen werden. Unter allen Uploads werden fünfzehn coop@home-Geschenkkarten im Wert von 500 Franken verlost. Zusätzlich profitieren coop@home-Kunden von verschiedenen Jubiläumsvorteilen.Goldbach Interactive (Switzerland) AG konzipierte die Landingpage mit dem interaktiven Gewinnspiel inklusiver Hashtag-Kampagne speziell für mobile Endgeräte. Flankierend zur Jubiläumsaktion werden Werbemittel über verschiedene Kanäle wie den coop@home-Newsletter oder bestehende Contentpartner geschaltet und in die laufende Performance-Kampagne integriert.Für das Gewinnspiel wurde eine responsive Landingpage erstellt.

Soziale Netwerke: Mehr privat statt geschäftlich

Friends looking at smart phone while sitting in cafeSoziale Netzwerke werden vor allem für private Zwecke genutzt.Die Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+, Xing oder LinkedIn hat im Vergleich zum letzten Jahr zugenommen: von 48.3 Prozent auf 51.3 Prozent. Heute nutzen 3.4 Millionen Menschen in der Schweiz solche Plattformen – die grosse Mehrheit (70 Prozent) sind sogenannte Heavy-User und loggen sich täglich oder fast täglich in soziale Netzwerke ein. Drei Viertel verbringen ihre Zeit auf Facebook & Co. damit, die Profile und Beiträge von anderen Personen zu lesen und anzuschauen. Sieben von zehn Usern nutzen die Plattformen auch, um persönliche Nachrichten zu senden und empfangen. Weiter hoch im Kurs ist das Kommentieren oder Liken von Posts.Berufliches Networking im Netz wird dagegen von einer Minderheit betrieben: jeder Zehnte Schweizer oder 700 Tausend Leute nutzen Xing, LinkedIn und Co. Dabei lesen sie Profile und Posts von Gruppen oder Organisationen fast genauso häufig wie Posts von anderen Usern. Männer finden mehr Gefallen beim virtuellen beruflichen Networking als Frauen – sie sind mit einem Verhältnis von 7 zu 3 stark übervertreten.Spitzenreiter SmartphoneEs scheint, dass soziale Netzwerke oft von unterwegs im Zug, Bus oder beim Warten besucht werden, da drei Viertel der User mit ihrem Smartphone darauf zugreifen. 7 von 10 bevorzugen für das Stöbern, Liken und Kommentieren auch mal einen grösseren Bildschirm und nutzen dafür einen Laptop oder einen Desktop-PC. Auch ein Tablet wird von über 40 Prozent oder 1.4 Millionen Usern bei Ihrem Besuch auf Facebook, Xing & Co. regelmässig genutzt. Weit nach hinten fallen die beiden Gerätekategorien Smart-TV und MP3-Player, welche lediglich von 1.3 Prozente bzw. 1.0 Prozent der User ab und an zum Surfen auf sozialen Netzwerken genutzt werden. Nutzer von sozialen Netzwerken sind grösstenteils Mehrgerätenutzer: Zwei Drittel nutzen drei oder mehr Geräte. Nur rund 7 Prozent (= 250 Tausend User) gehen nur mit einem Gerät ins Web.
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