Autor: Redaktion
Grosses Kino für das Kino
20 Jahre Smartphone


Lead-Generierung in der Sommerpause?
- Interessenten/Leads gehen nie alle zusammen in die Ferien und sind alle gleichzeitig plötzlich weg.
- Inbound Marketing, das sich bestens zur Lead-Generierung eignet, wirkt nicht nur im Moment von Publikationen sowie deren Promotion, sondern mittel und langfristig.
- Jeder Interessent hat sein eigenes Timing, wann er für welchen Inhalt offen ist und diesen konsumieren will. Manchmal auch in den Ferien oder nach den Ferien. Es gibt viele Menschen, die auch in den Ferien nicht ganz abbrechen wollen und dank Mobile und Global Connection «always online» sind.
- Der Leidensdruck von Interessenten/Leads ist immer unterschiedlich und mit der grösste Motor im Kauf-Prozess. Informationen zum relevanten/richtigen Thema, sind deshalb nie für alle Leads gleich wichtig, je nach deren Priorisierung. Das bedeutet, dass man Ferien-Zeit hin oder her, immer Leads erreicht.
Aber OK, es gibt meistens Saisonalitäten in denen mehr oder weniger Leads generiert werden. Manchmal lässt sich das logisch erklären. Wie zum Beispiel das Interesse an Kreditkarten, welches vor und während den Ferien-Zeiten extrem anwächst, um sich dann wieder zu normalisieren.

Die wichtigsten Tipps für Führungskräfte
- Führung muss sichtbar sein: Da Führungskräfte sehr stark ausgelastet sind, leidet häufig die Sichtbarkeit als erstes darunter. Sichtbarkeit hält man konstant durch das Zusammenspiel von kommunikativen, symbolischen und organisatorischen Handlungen.
- Führung muss sich kennen: Die regelmässige Auseinandersetzung mit der eigenen Person, ihrer Beeinflussung vom und ihrer Wirkung auf das Umfeld verhindert, dass sich Führungskräfte isolieren oder verlieren.
- Führung muss konsequent sein: im Ziele vorgeben und verfolgen, im Feedback-Geben, im Vorbild-Sein. Kurz: in jeder Führungshandlung.
Claude Wagner, Schwerpunktleiter und Dozent für Kommunikation am ICC der FHNW:
- Aktives Zuhören: Wer redet, erfährt nichts. Deshalb ist es wichtig, den Mitarbeitenden ins Zentrum der Diskussion zu stellen Nur wer die Ängste und Sorgen seiner Mitarbeitenden kennt, kann bei Fehlern adäquat reagieren, und wer die Wüsche, Interessen und Bedürfnisse seiner Mitarbeitenden kennt, der kann sie auch entsprechend richtig einsetzen und somit auch motivieren.
- Delegieren: Viele Führungskräfte zögern, Arbeiten zu delegieren, weil sie dann die Kontrolle über diese Aufgaben verlieren. Wenn Führungskräfte nach dem Subsidiaritätsprinzip Teilaufgaben delegieren, ohne die Entscheidungsgewalt abzugeben, gewinnen sie mehr Zeit für die wirklich wichtigen und dringenden Aufgaben, die auch in ihrem Pflichtenheft stehen. Parallel steigt die Motivation der Mitarbeitenden, weil ihre Aufgaben abwechslungsreicher werden und sie durch das Delegieren auch Vertrauen und Wertschätzung erleben.
- Gelassenheit: Gerade bei der Entwicklung von Strategien und Visionen verwechseln Führungskräfte oft die Begriffe «Wahrheit» und «Gewissheit». Führungskräfte müssen durch Argumentationstechniken ihre Mitarbeitenden von der Sinnhaftigkeit einer Strategie überzeugen, um sie zu «bewegen». Dies setzt auch Gelassenheit und Geduld voraus.
Silvio Anesini, Studienleiter am Institut für Management und Weiterbildung (IMW) der HTW Chur:
- Denke disruptiv. Denke das Unmögliche. Das Unmögliche von heute wird zum Standard von morgen.
- Breche die Regeln im Markt und sei anders.
- Denke nicht in Plänen, kreiere Kundennutzen.
Kuno Ledergerber, Leiter Zentrum für Human Capital Management, ZHAW:
- Das eigene Führungsverhalten, die Motivation für die Führungsaufgabe und die persönlichen Ziele fortwährend reflektieren.
- Den Mitarbeitenden Freiheiten und Entscheidungsspielräume zu gestehen, so wenig und nur dort wo notwendig kontrollieren.
- Erwartungen und Ziele gegenüber den Mitarbeitenden klar kommunizieren und persönlich ansprechbar sein.
René Wirz, Bereichsleiter Management und Führung an der KV Zürich Business School:«Die wichtigsten drei Tipps für Führungskräfte, welche generell anwendbar sind, gibt es für mich nicht. Wir machen beobachten oft, dass Führungskräfte ein Team übernehmen und dann gleich mit den Erwartungen loslegen. In der heutigen Zeit ist ein patriarchischer Führungsstil wenig erfolgsversprechend. Heute ist es vielmehr so, dass eine Führungskraft Vertrauen schaffen muss. Vertrauen wird nämlich nicht geschenkt, dass muss man sich erarbeiten. Zudem ist Führung ein Reifeprozess – ein persönlicher Reifeprozess und auch ein Prozess mit dem Team. Meine wichtigsten Tipps für einen guten Start sind:
- Eine Vertrauensbasis schaffen.
- Den Mitarbeitenden zuhören.
- Individuelle Zielsetzung, Führung und Weiterentwicklung der Mitarbeitenden.»
Literaturtipps«Einstieg in die Führungsrolle»Praxisbuch für die ersten 100 Tage, von Helmut Hofbauer und Alois Kauer.«Shackletons Führungskunst »Was Manager von dem grossen Polarforscher lernen können, von Margot Morrell, Stephanie Capparell.«Der Weg zu den Besten»Sieben Management-Prinzipien, von Jim Collins.«Positive Leadership»Von Ruth Seliger«Kraftfeld Unternehmen. Menschen führen – Energien wecken»Von Peter Grupper«Schnellwissen Führung»von C.C. Schermuly
Snapchat als Marketingtool: Anwendungsbereiche und Probleme


«Konsumerisierung» im B2B



TV-Verbreiter bedrohen die Existenz der Schweizer TV-Sender
Value Selling
Content Marketing: Wirkung der Publikationsformate
Welche Content-Formate für die inhaltliche Gestaltung der Botschaften benutzt werden, ist ganz abhängig davon, welche technologischen Möglichkeiten das Unternehmen hat und welche Präferenzen anhand der Buyer Personas angenommen werden können. Bei Internetnutzern sind Informationen in Form von Textinhalten nach wie vor sehr beliebt, wie z. B. Artikel bzw. redaktionelle Beiträge, welche zu den beliebtesten Content-Marketing-Formaten gehören.In meinem letzten Artikel ging es um die Content Creation und wie sich prägnante Inhalte strukturieren und zielgenau am Leseverhalten der User ausrichten und anpassen lassen. Der Content lässt sich aber auch in verschiedene Publikationsformate packen, um ihn anschaulich darstellen zu lassen und dem Kunden einen Mehrwert zum Download mitzugeben. Darum geht es ja im Content Marketing. Es lohnt sich bei der Planung von einer eigenen Website oder Blog die Einbindung von beispielsweise Whitepapers oder Infografiken zu berücksichtigen.Eine Studie von Copypress zeigt, dass redaktionelle Artikel und Videos für die Mehrheit der Befragten die effektivsten Content-Formate in Bezug auf den ROI sind. Heutzutage verlangt aber der Leser nicht nur nach ausgeprägter journalistischer Kompetenz, wie es redaktionelle Artikel voraussetzen. Authentische und problemlösende Inhalte in verschiedenen Formaten zum download punkten oft sehr stark bei den Usern.Publikationsformate sind Whitepapers, Infografiken, E-Books, E-Mail-Newsletter, Webinare, Wikis, Forschungs- und Marktberichte, Infografiken, Blogs, Video-Content etc. Auf ein paar davon werde ich in den nächsten Abschnitten eingehen.Jedes Content-Format hat eine eigene Regel, wie der Inhalt genau aufbereitet werden soll. Diese Regeln werden nachfolgend erläutert:Whitepapers beinhalten beeinflussenden und für den User mehrwertigen Content und vertreten eine bestimmte Position oder beschreiben die Lösung eines Problems ganz ohne werbliche Inhalte. Zudem geht der Inhalt über denjenigen der Website hinaus. Die Tonalität im Whitepaper ist oft formell und beeindruckend, wodurch sich das Unternehmen als Experte darstellen und vorausschauendes Denken demonstrieren kann. Ein technisch versiertes Publikum oder involvierte B2B-Entscheidungstragende können damit hervorragend angesprochen werden. In den meisten Fällen müssen sich die User registrieren und ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, um ein Whitepaper herunterzuladen. Es bietet sich an, um wertvolle Leads zu generieren, die weiterführend kontaktiert werden können. Erfahrungsgemäss wird dieses Publikationsformat eher in der Endphase des Kaufprozesses verwendet. Es lohnt sich auf jeden Fall Zeit in die Erstellung von einem Whitepaper zu investieren.E-Books: Ein E-Book erscheint als PDF und identifiziert ein Problem des Marktes und beschreibt gleichzeitig die damit verbundene Lösung für dieses Problem, auf eine unterhaltsame und durchdachte Weise. Im Querformat mit spannenden Grafiken, Bildern, viel Weissraum und einem stilistisch leichteren Text lässt es sich besser lesen. E-Books werden als Leadgeneratoren per se bezeichnet, die auch noch kostenfrei und selbstverständlich in digitaler Form angeboten werden .E-Mail-Newsletter: Obwohl der E-Mail-Newsletter etwas veraltet anmutet, ist er dennoch sehr effektiv, um regelmässig Thought Leadership-Content zu verbreiten. Bei diesem Format liegt der Fokus ebenfalls nicht auf den Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens, sondern wie beim Whitepaper und dem E-Book auf den problemlösenden Aspekten. Wichtig für die Klickrate ist die Betreffzeile. Hier muss aber beachtet werden, dass diese nicht irreführend ist. Die Empfänger müssen das Absender-Unternehmen identifizieren können.Webinare: Webinare sind sozusagen Online-Seminare, die Audio, Video oder Grafiken normalerweise in Form von Power-Point-Folien enthalten. Sie vermitteln das Gefühl eines Klassenzimmers oder eines Konferenzraums. In den Webinaren werden die Stimme, die Bilder und der Ton miteinander vereint und bilden so eine lebendige Atmosphäre. Die soziale Interaktion zwischen den Teilnehmenden und der Moderatorin oder dem Moderator des Webinars ist besonders wichtig. Es ist ein sehr effektiver Weg, um mit neuer Kundschaft in Kontakt zu treten, ohne dass sie aktiv angesprochen werden muss. Manche Personen fühlen sich so wohler. Hingegen sind Webinare auch sehr gut geeignet, um bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen, indem ergänzende Serviceleistungen angeboten werden ohne geografische Abhängigkeit.Infografiken sind unterhaltsame, visuelle Darstellungen. Es wird zwischen statischen und dynamischen Grafiken unterschieden. Letztere können Verlinkungen, Animationen oder Videostreams beinhalten, welche sich mit der Computer-Maus abrufen lassen. Auf jeden Fall sollte die Infografik Sinn ergeben, Spass bereiten, auf anschauliche Weise Wissen vermitteln und den User möglichst zum Weiterleiten und Teilen animieren.Wie gesagt, jedes Format hat seine eigenen Merkmale mit welchen es sich lohnt vor der Erstellung zu befassen.Dabei darf die eigene Tonalität, welche sich in den Inhalten widerspiegeln muss, nicht vergessen werden.AutorinMartina Garcia ist Mediaberaterin bei der Mediaschneider AG und hat eine Masterarbeit an der HSLU zum Thema „Erfolgreiches Content-Marketing im B2B“ verfasst.Im Wanderfieber dank Pokémon GO

