Tagen im Kleinen und Feinen

Grandhotel GiessbachZahlreiche Tagungsräume, elegante Salons und stuckverzierte Ballsäle setzen Ihr Unternehmen im Grandhotel Giessbach effektvoll in Szene. Einzigartige Architektur, Tageslicht und moderne technische Ausstattung garantieren eine hochwertige Kulisse. Das Team des Grandhotel Giessbach sorgt für eine individuelle Umsetzung und einen reibungslosen Ablauf Ihrer Tagung. Und mit kulinarischen Köstlichkeiten der Küche wird Ihre Veranstaltung ein voller Erfolg.
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Eine prachtvolle Residenz an einmaliger Lage: die Standseilbahn macht bereits die Anreise zu einem nostalgischen Erlebnis.Grimsel HospizIm Winter verwandelt sich das Historische Alpinhotel Grimsel Hospiz zum wohl exklusivsten Hotel der Alpenwelt. Tief im Schnee versunken thront das historische Haus inmitten einer unberührten Naturlandschaft. Bereits bei der aussergewöhnlichen Anreise mit Luftseilbahnen und durch tiefe Stollen lässt der Gast die Alltagswelt hinter sich. hier stattfinden ist besonderer Natur: Exklusiv, hochwertig, nachhaltig und einmalig!
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Eine Winter-Ruheoase der besonderen Art in der Grimselwelt.Hotel Landgasthof Kemmeriboden-Bad***supIn der Ruhe liegt die Kraft. Verbringen Sie Ihr Seminar in einer erholsamen Umgebung fernab von Lärm und Stress. Geist und Kreativität werden angeregt und Tagungen werden zum Erlebnis. Gastfreundschaft hat im Hotel Kemmeriboden-Bad lange Tradition. Mit seinen  45 charmanten Zimmern und Suiten sowie acht Seminarräumlichkeiten bis zu 90 Personen bietet Ihnen das Kemmeribiden-Bad Erholung, Ruhe und Kulinarik in einem liebevoll restaurierten Emmentaler Haus.
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Tradition mit zeitgemässem Komfort im Herzen des Emmentals.Hotel BlauseeEinfach erreichbar und trotzdem weit weg vom Alltag ist der Blausee der richtige Ort für kreative Tage. Inmitten des kleinen Naturparkes und mit bester Bedienung aus dem daneben liegenden Restaurantbetrieb stehen den Seminarbesuchern Räumlichkeiten mit zeitgemässer Infrastruktur zur Verfügung. Direkt vor der Türe wartet die frische Bergluft und die atemberaubende umliegende Bergkulisse mit endlos viel Platz, um neue Ideen und Visionen zu schaffen.
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Die Natur in ihren schönsten Facetten für einmalige Tagungen.Hotel SpitzhornDem Hotel Spitzhorn ist wichtig, dass die Dienstleistungsqualität ebenso gut ist wie der Seminarinhalt. Die diskrete und grosszügige Betreuung hilft mit, dass die Bullet Points der Präsentationen haften bleiben; und das ist doch der höhere Sinn der Sache. Wer angesichts majestätischer Berge referiert, wächst über sich hinaus, das ist garantiert.
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Das Hotel Spitzhorn in Saanen gehört zu den gastfreundlichsten der Schweiz.

Republica: «Hey Krebs» – neue Kampagne für Race for Life

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Mit Plakaten gegen Krebs: Republica kämpft mit einer Kampagne gegen die Krankheit.Die Kreativagentur Republica hat sich bereits das vierte Mal für den Benefizanlass zugunsten Krebsbetroffener eingesetzt. Am vergangenen Sonntag, 11. September 2016, fand das Race for Life zum ersten Mal in Bern statt. Bei einem Velomarathon konnten die Teilnehmer pro gefahrenem Kilometer Spendengelder generieren, die in Forschungs- oder Hilfsprojekte fliessen. Dabei gab es die Wahl zwischen zwei Strecken; die harte Route führte über den Berner Hausberg Gurten und die einfache entlang der Aare. Zudem fand ein Solidaritätsfest auf dem Bundesplatz statt.Republica unterstützte die Organisation des Events, realisierte das Kommunikationskonzept und eine prägnante Kampagne, die den Krebs direkt ansprach und ihm den Kampf ansagte. Die verschiedenen Massnahmen wie Plakate, Radiospot und Posts auf Facebook kamen ab Anfang September zum Einsatz.Republica bedankt sich ganz herzlich bei ihren Partnern Form AG (Produktion), Clear Channel Schweiz (Plakataushang) und Promoton (Radiospot), die sich für das Race for Life ebenfalls auf unentgeltlicher Basis einsetzten.

Die zehn grössten Erfolgsbremsen im Affiliate Marketing

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Wie sieht erfolgreiches Affiliate Marketing aus? Die Löwenstark Onine-Marketing GmbH liefert zehn Tipps.Affiliate-Marketing bietet, gemessen an dem einzusetzenden Kapital, einen effektiveren Return on Investment (ROI) als jede andere Online-Werbemaßnahme. Der größte Vorteil dieses internetbasierten Provisionssystems zwischen einem Verkäufer (engl. merchant / advertiser) und einem Webseitenbetreiber (engl. affiliate / publisher) besteht in seiner performance-basierten Struktur: Nur der valide Erfolg wird vergütet, sei es ein generierter Umsatz (Sale) oder eine andere gewinnbringende Handlung, z. B. ein Lead.Doch gerade beim Einstieg ins Affiliate-Marketing unterlaufen vielen Merchants einige Fehler, die eine Menge Potenzial kosten. An welchen Stellen Affiliate-Marketing-Newbies die größten Reserven haben und wie man die typischen Fehler am besten vermeidet, erläutert Elena Korovyakova, Abteilungsleiterin Affiliate-Marketing bei der Online-Marketing-Agentur Löwenstark.Erfolgsbremse 1: Publisher im Affiliate-Netzwerk ohne vorherige Prüfung freigebenFür den Einstieg ins Affiliate-Marketing ist die Nutzung von Affiliate-Marketing-Netzwerken empfehlenswert. Diese fungieren als Vermittler zwischen registrierten Merchants und Publishern und stellen die notwendige Infrastruktur, u. a. für die Provisionsvermittlung oder das Tracking der Webseitenbesucher zur Verfügung. Entscheidet sich der Online-Händler dafür, ein Affiliate-Programm ins Netzwerk live zu stellen, können sich die potenziellen Partner darauf bewerben. „Doch gerade unerfahrene Unternehmer machen oft den Fehler, alle Bewerber freizugeben. Dabei ist es essenziell, vor der Freigabe zu prüfen, ob die Webseite hochwertig genug ist und tatsächlich thematisch passt“, erklärt Expertin Korovyakova von Löwenstark.Erfolgsbremse 2: Einmal abgelehnte Publisher nie wieder freigebenEin weiterer Stolperstein: Vielen Affiliate-Marketing-Neulingen ist nicht bewusst, dass sie einen einmal abgelehnten Publisher wieder freigeben können. „Doch gerade in den Affiliate-Netzwerken geht das ruck-zuck und ist sogar in manchen Fällen nach erneuter Prüfung des Publishers empfehlenswert“, weiß Korovyakova. Das gilt sowohl für versehentlich abgelehnte Partner als auch für Publisher, die sich in der Zwischenzeit weiterentwickeln und zu einem späteren Zeitpunkt doch für eine Zusammenarbeit in Frage kommen könnten.Erfolgsbremse 3: Affiliate-Provisionen der Wettbewerber nicht im Auge habenÜber den Tellerrand schauen ist wichtig. Der Shopbetreiber legt zwar die Provisionshöhe – oft sind es zwischen drei und zehn Prozent des Nettowarenwerts – für seine Publisher selbst fest. Aber hier handelt es sich nicht um ein reines Wunschkonzert, wie Elena Korovyakova erklärt: „Die meisten Affiliate-Einsteiger versuchen, die Provisionshöhe gering zu halten, um Geld zu sparen. Doch das ist der falsche Ansatz. Ein Blick auf die Wettbewerber zeigt, wie die üblichen Provisionen auf dem Affiliate-Markt sind. Daran sollte man sich orientieren. Zahlen diese eine höhere Provision, dann wird man selbst nachziehen müssen. Andernfalls wird man keinen Publisher finden“.Erfolgsbremse 4: Für alle Partner gleiche Vergütung festlegenAffiliate-Marketing-Neulinge zahlen häufig allen Publishern die gleiche Provision. Doch dazu sind sie nicht verpflichtet – der Unternehmer kann die Provisionen pro Publisher-Gruppe unterschiedlich bestimmen. „So kann es bspw. für alle Gutschein-Publisher fünf Prozent, für alle Content-Publisher wiederum acht Prozent geben. Zudem können gestaffelte Provisionen angeboten werden“, sagt Korovyakova. Sind über einen Partner überdurchschnittlich viele Verkäufe generiert worden, bekommt dieser je nach Vereinbarung eine höhere Vergütung.Erfolgsbremse 5: Marktsituation bei Festlegung der Provisionshöhe ignorierenWas viele nicht wissen: Die festgelegten Provisionen sind nicht in Stein gemeißelt und können der jeweiligen Marktsituation angepasst werden. Im florierenden Weihnachtsgeschäft kann z. B. die Provision auf zehn Prozent erhöht werden, da der Umsatz entsprechend ansteigt. Ab Januar sollte die Provision dann wieder gesenkt werden. „Auch bei einer kleinen Umsatzflaute, kann die Vergütung der Publisher angepasst werden. Wichtig ist hier aber, die betroffenen Partner zu fragen, ob sie mit der Senkung einverstanden sind. Erfahrungsgemäß nehmen die Publisher aber lieber eine geringere Vergütung in Kauf als die Zusammenarbeit zu beenden“, erklärt die Affiliate-Marketing-Expertin.Erfolgsbremse 6: Provision für stornierte Bestellungen zahlenWer nicht wachsam ist, zahlt drauf: Wenn eine Bestellung vom Kunden storniert wird, muss der Shopbetreiber die stornierten Käufe auch in den Netzwerken ablehnen. Korovyakova sagt: „Wenn die Bestellung in den Affiliate-Netzwerken nicht storniert wird, zahlt der Unternehmer eine Provision umsonst. Das ist sehr ärgerlich und auch vollkommen unnötig. Daher ist es wichtig, die Verkäufe in den Affiliate-Netzwerken regelmäßig zu prüfen und dort eventuelle stornierte Käufe abzulehnen.“Erfolgsbremse 7: Veraltete Werbemittel nutzenFür erfolgreiches Affiliate-Marketing muss der Shopbetreiber dem Publisher passende Werbemittel zur Verfügung stellen. „Ein großer Anfängerfehler ist es zu glauben, dass man die Werbemittel nicht aktualisieren muss. Wenn ein Shopbetreiber eine neue Produktgruppe in sein Sortiment aufnimmt oder eine neue Shopaktion anläuft, dann sollte dies auch mit passenden Werbemitteln begleitet werden“, erklärt Korovyakova. Nur mit gepflegten und stets aktuellen Werbemitteln werden neue Vertriebspartner und Kunden gewonnen.Erfolgsbremse 8: Shopaktionen nur einseitig bewerbenTunnelblick ablegen: Das Affiliate-Netzwerk dient nicht nur dazu, Programme zu schalten und Publisher zu finden. Das Netzwerk ist ein weiterer Kanal, der für die Eigenwerbung aktiv genutzt werden sollte, wie die Affiliate-Marketing-Expertin weiß: „Es ist verschenktes Potenzial, wenn man eine Aktion zwar über seine Homepage laufen lässt, diese aber nicht zusätzlich im Netzwerk promotet und pusht. Denn das stärkt das Markenbewusstsein und erhöht die Aufmerksamkeit der Affiliate-Partner.“Erfolgsbremse 9: Statistiken nicht prüfenIst Analyse das A und O? Nicht in den Augen der meisten Affiliate-Einsteiger. Oft unterschätzen sie die statistischen Auswertungsmöglichkeiten, die das Partner-Netzwerk ihnen bietet. „Es ist sehr wichtig, sich die Statistiken pro Partner, pro Werbemittel und die Gesamtstatistik regelmäßig anzuschauen, um die Entwicklungen zu analysieren und dementsprechend reagieren zu können“, sagt Korovyakova. Gerade am Anfang kann so festgestellt werden, an welcher Stelle es Optimierungsbedarf gibt.Erfolgsbremse 10: Affiliate-Marketing nicht aktiv betreibenWer glaubt, dass Affiliate-Marketing ein Selbstläufer ist, der irrt gewaltig. „Leider ist Affiliate-Marketing viel zeitaufwändiger als die meisten Shopbetreiber am Anfang denken. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, muss das Affiliate Programm betreut werden. Im Idealfall geht man auf die Publisher proaktiv zu und vereinbart immer wieder neue Aktionen“, empfiehlt Korovyakova. Es ist simpel: Je mehr ein Online-Unternehmer für den Bereich Affiliate-Marketing macht, desto mehr Verkäufe kann er auch generieren.

Wanted: die besten Firmenwebsites der Schweiz

Excited successful business team cheering
Die Website welcher Firma bringt sie zum jubeln? Wir wollen es wissen!Kaum ein Unternehmen kann es sich heutzutage noch leisten, auf eine Onlinepräsenz zu verzichten. Eine Website ist das Aushängeschild einer Firma und ein wichtiges Marketingtool. Doch was braucht es alles, damit ein Webauftritt bei den Usern einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt? Und welche Schweizer Firmen haben die besten Websites?Nehmen Sie jetzt an unserer Umfrage teil (Dauer circa fünf Minuten). Die besten Kommentare werden in der kommenden MK-Ausgabe sowie online veröffentlicht.Zur Umfrage: https://de.surveymonkey.com/r/QW8B3GS

«Die Effies machen Sinn»

Den «13 Fragen» stellt sich diesmal Frédéric Renzen, CEO der Aarauer Agentur Renzen Communications. Er verrät unter anderem, was er von Awards hält und wieso er nicht dem gängigen Werber-Klischee entspricht.

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1. Das beste Testimonial, das es je gegeben hat?

Nespresso mit George Clooney.

2. Was möchten Sie nie über sich hören müssen?

Dass ich junge Talente nicht gefördert habe.

3. Stimmt für Sie die kolportierte Meinung, dass man in Agenturen nicht alt werden kann, oder ist das ein Vorurteil?
Für viele junge Talente ist die Werbeagentur ein Sprungbrett für eine weitere Karriere. Wer aber vom Werbe-Virus befallen ist, bleibt lange in der Agentur-Welt.

4. Was tut Ihnen leid?
Dass ich mich nicht schon früher selbständig gemacht habe.

5. Gab es in Ihrem Leben einen Moment, als Sie dachten: Wow. Das ist super. Und es ist von mir!

Die Helvetia-Klötzli-Kampagne hat schon richtig Spass gemacht.

6. Was hat Sie inspiriert, in die Werbe-/Kommunikationsbranche einzusteigen?
Unter anderem das Buch von Jacques Séguéla: «Ne dites pas à ma mère que je suis dans la publicité… elle me croit pianiste dans un bordel.»

7. Nennen Sie uns eine Kampagne, die Ihnen in letzter Zeit positiv aufgefallen ist – aber nicht von Ihnen stammt.

Suvaliv Fussball-Spot von Ruf Lanz.

10. Ein Buzz-Wort, das Ihnen auf die Nerven geht?

Content Marketing.

11. Welche Rolle spielen Awards in der Werbebranche?

Die Effies machen Sinn, weil die Werbewirkung berücksichtigt wird.

12. Welchen Berufskollegen würden Sie mit auf die einsame Insel nehmen?

Jan Maurer, stv. CEO bei Ammarkt, ein Top-Werber und langjähriger Freund.

13. Wieso entsprechen Sie nicht den gängigen Klischees eines Werbers?

Weil ich nicht an jedem Werber-Event dabei bin.

Renzen Communications wurde 1988 als Zweimann-Agentur gegründet in der Aarauer Altstadt. Heute beschäftigt die BSW-Agentur 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Renzen bietet den Kunden einen Full-Service an Kommunikationsdienstleistungen. Zu den Kunden zählen Die Post CH, KWC Armaturen, Athleticum, Heilsarmee Schweiz, Lyreco Switzerland, Reha Rheinfelden, Rimuss, Spross, Schweizerisches Rotes Kreuz und viele weitere.

Die «13 Fragen» erscheinen sowohl Online wie auch in der Printausgabe der Werbewoche.

Umsetzung 13 Fragen: Thomas Häusermann

Der Umbau der Medienlandschaft hinterlässt deutliche Spuren im CH-Werbemarkt

Für 2014 hatten die Top750 Schweizer Werbeauftraggeber noch ein Kommunikationsvolumen von 5.887 Mrd Franken budgetiert. Für 2016/17 haben sich diese Investitionen um mehr als eine halbe Milliarde auf 5.323 Mrd Franken reduziert. Und dies bloss in den letzten drei Jahren.
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Die Media.Research.Group befragt zweimal pro Jahr die Top750 Werbeauftraggeber über ihr Kommunikationsverhalten in den kommenden zwölf Monaten. Die anfangs Jahr erhobenen Daten haben Gültigkeit für das aktuelle Jahr, die Mitte Jahr erhobenen für das zweite Semester des aktuellen und die erste Hälfte des folgenden Jahres.Der Rückgang des Kommunikationsvolumens um rund 10 Prozent in den letzten drei Jahren ist zu einem grossen Teil darauf zurückzuführen, dass die einstmals hochpreisigen Printmedien ihre Anzeigenpreise den neuen Marktgegebenheiten anpassen, sprich stark nach unten korrigieren mussten und trotz dieser Massnahme massiv an Marktanteil verloren haben. Kommt hinzu, dass Printmedien durch die Online Medien abgelöst werden, die eine markant höhere Kommunikationsleistung für sich reklamieren und dies erst noch zu deutlich tieferen Preisen.
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Profitiert von dieser Entwicklung haben die Auftraggeber. Sie erhalten die gewünschten Kommunikationsleistungen rund eine halbe Milliarde günstiger als noch vor drei Jahren.Sie brauchen trotz teilweise sinkender Kommunikationsbudgets keine Abstriche zu machen an ihren Kommunikationszielen und bei ihren Werbeinvestitionen. Der Werbedruck, den sie mit ihren Werbeinvestitionen erzielen, hat gemäss mediafocus im gleichen Zeitraum sogar noch zugenommen.Neben der Höhe der verfügbaren Kommunikationsbudgets wird in dieser Studie auch deren Aufteilung auf die einzelnen Media- und Kommunikationsgattungen erfragt.
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Ein Blick auf diese Liste lässt nur bei der Direktwerbung Freude aufkommen. Für fast alle andern ist er recht ernüchternd. In der Tat ist die Direktwerbung die einzige Medien- und Kommunikationsgattung, die in den letzten drei Jahren zulegen konnte (+50 Mio Franken). Die nicht-klassischen Kommunikationsgattungen insgesamt haben 100 Mio Franken eingebüsst, alle klassischen jedoch 465 Mio Franken. Dies führt dazu, dass der Anteil der klassischen Werbung 2016 seit langem erstmals wieder unter die 50 Prozent gefallen ist.Dies erstaunt keineswegs. Sind die Veränderungen im Medienmarkt allzu hektisch, unübersichtlich und schwer verständlich, neigt gar mancher Auftraggeber zur einfacheren Lösung und setzt z.B. vermehrt auf die Direktwerbung. Da weiss man, was man hat.
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Autor: Walter Weder, Media.Research.GroupWebsite: http://www.mediaresearchgroup.ch

Marken, die bei Social Media kreativ sind, verkaufen mehr

Die heutige Jugend ist affin für Markeninhalte auf Social Media Plattformen wie Tumblr.Wer seine Verkäufe steigern will, muss in den sozialen Medien kreativ sein, zeigt die Yahoo-Studie zur Dmexco 2016. Demnach kaufen zwei Drittel aller täglichen Tumblr-Nutzer in UK und Deutschland (68 Prozent) eher ein Produkt, wenn ihnen der Content gefällt, den eine Marke in den sozialen Medien teilt. Besonders Digital Natives wissen Brand Content zu schätzen: Rund drei Viertel von ihnen (74 Prozent), stimmen der Aussage zu, dass Marken manchmal die unterhaltsamsten Inhalte für ihre Streams liefern. Für weitere 70 Prozent spielt die Quelle des Contents keine Rolle, so lange sie die Inhalte gern lesen bzw. anschauen und diese einen Mehrwert liefern.Die Studienergebnisse zeigen, dass guter Online-Content auf verschiedene Weise zu mehr und besserem User-Engagement führen kann:- Meinungsbildung – 73 Prozent der Tumblr-Nutzer finden Social-Media-Content hilfreich, um sich über eine Marke eine Meinung zu bilden.- Marken als Freunde – 74 Prozent betrachten eine Marke sogar als Freund, wenn ihnen deren Content in den sozialen Medien gefällt.- Markentreue – 73 Prozent geben an, dass sie einer Marke eher treu sind, wenn diese eine starke Persönlichkeit bei Social Media hat.Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei in der Zusammenarbeit mit einer kreativen Community: Drei von vier Tumblr-Nutzern fühlen sich einer Marke stärker verbunden, wenn diese mit Influencern zusammenarbeitet. Egal ob Grafik-Designer, Fotografen, Autoren, Video-Spezialisten oder andere Kreative – Influencer haben eine Community, die ihre Leidenschaft und ihren Geschmack teilt.Die gute Nachricht ist: Tumblr-Creators arbeiten gern für Marken. 76 Prozent sind der Studie zufolge offen für eine kommerzielle Zusammenarbeit mit einer Marke. Zwei Drittel von ihnen betrachten sich sogar selbst als einflussreich; 70 Prozent nutzen ganz spezifisch soziale Netzwerke, um andere Nutzer zu beraten. Marken können also konkret von der Reichweite dieser Influencer profitieren – und zur gleichen Zeit weiterhin als profilierte und authentische Stimme im Netz auftreten.„Der beste Content kommt oft von Marken, die mit Kreativen zusammenarbeiten – und darauf sind wir unglaublich stolz. Tumblr ist das Zuhause einer Community, die absolut liebt was sie tut“, sagt Michael Pennington, EMEA Director bei Tumblr. „Wir sind an einem Punkt, an dem Marken zu Menschen und Menschen zu Marken werden. Das bedeutet, dass die Zusammenarbeit bei der Erstellung von Content eine symbiotische Partnerschaft sein muss – es muss für beide Seiten passen. Der beste Content entsteht dann, wenn Marken offen für kreativere Ansätze sind und Kreative sich selbst einbringen.“Yahoo hat fünf Prinzipien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Marken und Kreativen auf Tumblr entwickelt:1. Verstehen, dass Konsumenten Marken lieben – zwei Drittel aller täglichen Tumblr-Nutzer mögen Marken, die persönlich mit ihnen auf Social Media in Kontakt treten. Die Nutzer sind offen für Aktivitäten von Marken – so ist es die erfolgversprechendste Strategie, ihnen die besten und kreativsten Inhalte zu bieten.2. Den richtigen Partner wählen – nicht jeder Tumblr-Creator passt. Bevor man zusammenarbeitet, sollte eine umfassende Recherche über die frühere Arbeit des Kreativen, seine Haltung und visuelle Ästhetik erfolgt sein. All das muss zur jeweiligen Marke passen. Denn beide sollen von der Zusammenarbeit profitieren – Advertiser und Influencer. Werbetreibende helfen den Influencern, ihre Marke zu entwickeln und Fans zu gewinnen, während Influencer Marken bei der Erstellung und Verbreitung von wirkungsvollen Inhalten unterstützen. Eine symbiotische Beziehung eben.3. Zusammenarbeit ist keine Einbahnstraße – jede Beziehung muss ausgewogen sein. Die Kommunikation zwischen Marken und Kreativen sollte in beide Richtungen funktionieren. Es ist unabdingbar, gegenüber den Tumblr-Creators transparent zu sein und mit ihnen auf Augenhöhe zu arbeiten.4. Kreativität zu schätzen wissen – Kreative brauchen kreative Freiheit. Ja, sie entwickeln Inhalte für eine bestimmte Marke. Aber damit der Content auch bei der Zielgruppe ankommt, muss er passen. Die Kreativen sollten ihren eigenen Content kreieren, mit einer Marke im Hinterkopf. Das funktioniert viel besser als gebrandeter Content, der nicht zum Stil des Kreativen passt. Man muss darauf vertrauen, dass die Kreativen ihre Fans kennen und wissen, was in der Community funktioniert.5. Nie vergessen: es geht ums Geschäft – die Kreativen wählen Marken, mit denen sie gern zusammen arbeiten und an die sie glauben. Dennoch handelt es sich immer noch um eine Geschäftsbeziehung. Marken sollten den Kreativen Tools und Ressourcen zur Verfügung stellen. Und sie sollten nie vergessen: Publicity allein ist keine angemessene Bezahlung.Methodik:Um zu erfahren, wie wichtig Kreativität für Online-Content ist, hat Yahoo qualitative und quantitative Untersuchungen durchgeführt. Dazu wurden Marketeers und Social Media Experten interviewt und ausgewählte Tumblr-Creators im Vereinigten Königreich (UK) und Deutschland befragt. Zudem wurde eine Online-Befragung mit mehr als 1500 Tumblr-Nutzern in UK und Deutschland durchgeführt.

Was bedeutet der Begriff Link Juice?

Der Begriff setzt sich zusammen aus Link (dt. Verknüpfung) und Juice (dt. Saft) und bezeichnet sämtliche Eigenschaften, die mit einem Link von einer Webseite zu einer anderen übertragen werden. Zu diesen Eigenschaften zählen u. a. PageRank, TrustRank und der verlinkte Text.Sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Links bestimmt, wie sich der Link Juice zusammensetzt. Während einzelne Algorithmen wie PageRank, TrustRank oder AuthorRank konkrete Bewertungsfaktoren für Webseiten und Webinhalte darstellen, ist Link Juice vielmehr eine Metapher, die mehrere Bewertungsfaktoren zulässt. Die Qualität eines eingehenden Links, die Anzahl aller eingehenden Links und die Art, wie diese Verweise sich auf einer Webseite verteilen, zählen zum Konzept der Verknüpfungsstärke, des Link Juices dazu, dass von Greg Boser eingeführt wurde.Aber auch andere Kriterien sind denkbar und möglich: Content, Auszeichnungen, Metadaten oder das Ranking in SERPs. Bildlich kann man sich einen Fluss mit Verzweigungen vorstellen: Die Hauptader, eine starke Webseite, hat den meisten Linkjuice, die Nebenarme, Unterseiten, profitieren nur vom Linkjuice der Hauptader. Wichtig ist es, den gleichmäßigen Fluss sicherzustellen, durch Verteilung der Linkpower und interne Verlinkungen.Auch wenn der Link Juice ein abstraktes Konzept ist, sagt es einiges über den Aufbau einer Webseite und deren Verknüpfung mit anderen Webseiten aus. Einerseits soll versucht werden, möglichst gute Links von anderen Seiten zu bekommen. Andererseits muss die eigene Seitenstruktur eine optimale Usability zur Folge haben. Was sich zunächst nur auf den Nutzer bezieht, kommt dann zum Tragen, wenn dieser Nutzer ein User-Agent, also ein Crawler oder Bot ist, der die komplette Seite parst und ausliest. Suchmaschinen erkennen die Struktur einer Seite und bewerten die Qualität von Links. Da Link Juice beide und weitere Aspekte mit einbezieht, ist er ein probates Mittel, um eine Webseite zu optimieren.Quellen: OnPageWiki, www.onlinemarketing-praxis.de

Grosse Memostick-Kampagne für Ifolor

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Auf 30 Tageszeitungen ist heute ein Ifolor-Haftzettel  zu finden.Über zwei Millionen Zeitungsexemplare in der Gesamtschweiz und im Fürstentum Liechtenstein tragen heute auf der Titelseite einen knallroten, an das Ifolor-Firmenlogo angelehnten, ablösbaren MemoStick, der – versehen mit einem Promocode auf der Rückseite – elegant die Brücke von Print zum Internetangebot von ifolor baut. In enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber Ifolor gelang der Valecom AG – mit ihrem Full-Service-Angebot rund um das Werbeformat MemoStick Spezialistin auf dem Gebiet – gleich in mehrfacher Hinsicht ein Coup: Es handelt sich um die weltweit grösste Kampagne dieser Art, die neben einer eindeutigen Messbarkeit gleichzeitig auch die Marke ifolor auf einzigartige Weise zur Geltung bringt.Cleveres Werbeformat – crossmedial einsetzbarDas Besondere an MemoStick: Durch die Platzierung auf Seite eins der Zeitung wird er vom Leser in hohem Masse wahrgenommen. Er lässt sich ohne Rückstände und ohne die Zeitung zu beschädigen, ablösen und dorthin kleben, wo man an das Angebot erinnert werden möchte. Als Ergänzung zu traditionellen Werbekanälen, im Zuge crossmedialer Kampagnen oder auch als alleinige Werbemassnahme finden immer mehr Werber, Kreativ- und Werbeagenturen Gefallen an dieser neuartigen, von der Valecom entwickelten Werbeform, die weltweit auf Hunderten von Printtiteln buchbar ist.Ifolor setzt auf kreative Werbung mit WirkungFilip Schwarz, Geschäftsführer von ifolor, investiert dank des neuen Formats wieder in Printwerbung: „Es freut uns, das erste Unternehmen weltweit zu sein, das eine MemoStick-Kampagne in dieser Komplexität auf einen einzigen Tag hin umsetzen lässt. Wir haben 2014 nach neuartigen Werbeformen in Verbindung mit Print Ausschau gehalten, wobei uns Messbarkeit und Alleinstellung wichtig waren. Nach umfangreichen Tests haben wir die Sicherheit erhalten, dass wir mit MemoStick nun eine Werbeform gefunden haben, die hält, was wir uns von ihr versprechen.“Patrick Rudolph, Teamleiter Marketing Acquisition bei ifolor, überzeugt die Kombination von Branding und Performance: „Mit MemoStick können wir eine Brandingkampagne wunderbar mit Couponing verbinden und erzielen dabei hervorragende Resultate. MemoStick lässt sich leicht ablösen und zum Beispiel an den Kühlschrank, auf den Schreibtisch oder ins Portemonnaie kleben. So haben unsere Kundinnen und Kunden das Angebot jederzeit zur Hand und die Marke ifolor gewinnt an Präsenz.“Hohe Rücklaufquoten, wachsende NachfrageDie stets exklusive Platzierung – es gibt pro Ausgabe maximal einen MemoStick auf der Titelseite, dem prominentesten Platz der Zeitung – beschert den Werbekunden regelmässig überdurchschnittliche Erfolge. „Stimmen Kreation und Angebot, liegen drei bis über zehn Prozent Rücklauf durchaus drin“, betont Valecom Geschäftsführer Bernhard Leicht. Zahlen, von denen man in der herkömmlichen Printwerbung, deren Rückläufe sich im Kommastellenbereich bewegen, nur träumen kann.Auch die Zeitungsverlage begrüssen dies: „Das neue Werbeformat der Valecom zeigt die Vorteile des Werbeträgers Zeitung. Die attraktive Positionierung auf unseren Titelseiten und das innovative Format fallen auf und bleiben bei unseren Leserinnen und Lesern in Erinnerung. Und unsere Druckereien wissen, dass es reibungslos funktioniert und sie von der Valecom bei der Umsetzung kompetente Unterstützung erhalten“, so Thierry Furrer, Leiter Werbemarkt Tamedia Publications romandes SA.Kompetenter Full-Service-PartnerDie Komplettleistung, die die Valecom im Rahmen der ifolor-Kampagne mit allen Beteiligten vollbracht hat, lobt auch die NZZ Mediengruppe: „Valecom ist für uns ein kompetenter Partner, weil sie sich mit den Bedürfnissen der Werbekunden auseinandersetzt. Mit der Luzerner Zeitung und dem St. Galler Tagblatt tragen wir zur Abdeckung zwei ganz wichtiger Grossräume der Schweiz bei. Dass heute zwei Millionen Zeitungen die Werbung auf der Titelseite tragen, zeugt von vorausschauender Koordination und perfekter Abwicklung“, so Merlinde Della Valle, Key Account Manager für die Zentralschweiz bei der NZZ Media Solutions AG.

Webvideopreis Schweiz: Nominierungsphase gestartet

https://www.youtube.com/watch?v=4-yjj3FtTkcRingier, SRF und Swisscom lancieren einen WebvideopreisDie Admeira-Partner Ringier, SRF und Swisscom lancieren gemeinsam den Webvideopreis Schweiz. Ab sofort und bis zum 30. September können talentierte Schweizer Videomacher ihr Projekt auf der neuen Webseite webvideopreis.ch einreichen. Der «Oscar der Generation Youtube» wird in acht Kategorien an Videos verliehen, die im Web für Furore gesorgt haben: Best Video of the Year, Person of the Year, 360-Grad-Video, Lifestyle, Comedy, Music, Sports und Gaming.Eine zehnköpfige Schweizer Academy wertet danach die Videos aus und verkündet am 25. Oktober die drei Nominierten pro Kategorie: Drehbuchautor und Regisseur Patrick «Karpi» Karpiczenko, die Youtuber «Typhoon Cinema», «Beautyproofi» Nathalie Céline, «HipsterGnogg», «Fashionpupa» Nicole Mureddu, Fabian Dörig, Iris Reeves, «Ask Switzerland», «Die Lifehackerin» Nadia Holdener, August Schram und Andreas Pepouni Fraefel von «Swiss Beatbox» veröffentlichen regelmässig Videos auf Youtube oder anderen Portalen im Web.In der anschliessenden Votingphase sind die Nominierten auf die Unterstützung der User angewiesen, bevor am 10. Dezember der erste Schweizer Webvideopreis im StageOne in Zürich Oerlikon verliehen wird. Die Radio SRF 3-Moderatoren Rosanna Grüter und Neuzugang Stefan «Büssi» Büsser werden die Verleihungsparty begleiten. Auf den Online-Kanälen vom Schweizer Fernsehen, Ringier und Swisscom aber auch auf Youtube und Facebook wird die Verleihung live übertragen.Pascal Schaub, Leiter Dachmarke vom Presenting Partner und Votingsponsor Migros: «Die Migros ist bekannt für unterhaltsame und populäre Filme, die man gerne anschaut und teilt. Darum unterstützt die Migros den Webvideopreis der Schweiz und das Publikumsvoting. Gespannt auf die Einsendungen, freuen wir uns jetzt schon auf alle Views und Clicks.»

Das sind die grössten Herausforderungen der Marketers 2017

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Allgemein

Shopper begrüssen digitale Lösungen am POS

Die Digitalisierung verändert, wie Kunden und Händler miteinander in Beziehung treten. Die Shopper nehmen die neuen Lösungen positiv auf, und auch dem Einzelhandel versprechen sie zusätzliche Verkaufspotentiale. So stehen beispielsweise Supermärkte im Vergleich auf Platz 1, wenn es um die Wahrnehmung von digitalen Preisinformationssystemen geht. Hingegen lassen öffentliche WLAN-Verbindungen zu wünschen übrig. Zu diesem Ergebnis kommt die deutsche Studie „Digitalisierung der stationären Verkaufsfläche“ des Marktforschungsunternehmens POSpulse, die im Auftrag der Location Based Marketing Association (LBMA) durchgeführt wurde. Aus der Befragung von rund 1.100 Konsumenten geht nicht nur hervor, wie die Verbraucher zu verschiedenen digitalen Lösungen stehen, sondern auch, wo sich diese im Einsatz befinden und welche Handelssparten bei der Digitalisierung ins Hintertreffen geraten.Supermärkte setzen auf digitale LösungenIn der Preisauszeichnung sind digitale Lösungen bereits weit verbreitet. Von den in der Studie Befragten ist bereits über die Hälfte mit digitalen Preisschildern vertraut. Digitale Preisinformations-systeme wie Displays, über die der Preis eingescannt werden kann, haben sogar zwei Drittel schon einmal gesehen. In Supermärkten wurden beide Varianten von 75 Prozent der Befragten bereits gesichtet. Die digitalen Preisschilder sind zudem auch in manchen Elektronikmärkten im Einsatz. Informationssysteme hingegen werden vor allem in Möbelhäusern und Drogerien verwendet. Gut 72 Prozent der Verbraucher, denen ein digitales Preisinformationssystem aufgefallen ist, haben dieses auch genutzt. „Diese hohe Nutzungsbereitschaft ist auf die intuitive Handlungsweise der Käufer zurückzuführen, die heute bereits aktiv mit ihrem Smartphone und den digitalen Möglichkeiten vertraut sind“, so Carsten Szameitat, DACH-Vorstandsvorsitzender der international organisierten LBMA. Auch digitale Wegeleitsysteme wie z.B. digitale Anzeigetafeln und interaktive Info-Displays sind beliebt. Jeder dritte Befragte nutzt sie und rund die Hälfte will sie testen – wenn die Märkte sie denn anbieten. Auch hier zeigen die Supermärkte ihren Innovationsvorsprung: über 70 Prozent der Umfrageteilnehmer haben sie hier bereits wahrgenommen.Push-Nachrichten mit großem PotentialBisher haben nur 13 Prozent der Befragten Push-Benachrichtigungen beim Einkaufen auf ihrem Smartphone erhalten, die Mehrheit davon im Supermarkt. Carsten Szameitat erklärt die Hintergründe: „Einer der Gründe hierfür dürften die technischen Voraussetzungen sein: So muss der Nutzer nicht nur die entsprechende Funktion, etwa GPS oder Bluetooth, an seinem Smartphone aktiviert haben. Viele Push-Systeme arbeiten mit einer App – und die muss natürlich auch installiert sein. Zukünftige Systeme und Datenvorschriften machen den Weg jedoch frei für Wachstum.“Eine generelle Skepsis der Konsumenten gegenüber Push-Nachrichten ist aber offenbar nicht der Grund für die geringe Verbreitung. „In einer früheren Studie haben wir bereits gesehen, dass Verbraucher dieser Form der Kommunikation gegenüber aufgeschlossen sind. Jedoch müssen die Push-Nachrichten Verbrauchern im Laden einen relevanten Mehrwert, beispielsweise in Form von Rabatten und Verkaufsaktionen, bieten. Dieses Angebot muss dann aber exklusiv für die Empfänger der Push-Nachrichten gelten und darf nicht anderweitig im Laden angeboten werden. Andernfalls könnten Push-Nachrichten als unnötige Störung empfunden werden.“Öffentliches WLAN – beliebt, aber mit mangelnder QualitätWenig überraschend ist, dass öffentliche WLAN-Zugänge besonders beliebt sind: Zwei von drei Befragten haben bereits ein öffentliches WLAN beim Einkauf bemerkt, acht von zehn haben dieses dann benutzt. Die Qualität ist dabei allerdings noch verbesserungswürdig. So bewertete ein Drittel der Befragten das genutzte Netz als befriedigend, ein Viertel sogar als ausreichend bis ungenügend. Hier haben besonders die Elektronikhändler die Nase vorn und bieten freie WLAN-Zugänge bereits an. „Wurde vor Jahren noch alles dafür getan, dass Verbraucher Offline- und Online-Preise im Laden per Smartphone nicht vergleichen konnten, so hat sich der Elektronikhandel nun auf den Omni-Channel-Ansatz eingestellt“, so Dominic Blank, Gründer und Geschäftsführer POSpulse.Wenig verbreitet: Virtual Reality (VR) und digitale UmkleidekabinenZunehmend populär in der Berichterstattung, jedoch im Handel bisher kaum verbreitet, sind Virtual Reality Anwendungen. Knapp sechs Prozent der Befragten haben solche Technologien erst am Point of Sale (POS) gesehen. Insgesamt 94 Prozent haben VR direkt getestet oder würden es gerne ausprobieren. Hier nehmen nun die Sportläden eine Vorreiterrolle ein: ein Viertel der Befragten hat VR-Lösungen in einem solchen Geschäft gesehen. 23 Prozent der Konsumenten sind diesen Technologien außerdem in Möbelhäusern und 20 Prozent im Elektronikgeschäften aufgefallen. Ein ebenfalls noch wenig verbreitetes System sind digitale Umkleidekabinen. Sie wurden erst von drei Prozent der Befragten bemerkt. Davon haben 46 Prozent sie auch ausprobiert.„Unsere Untersuchungen am POS zeigen, dass die deutschen Verbraucher grundsätzlich sehr aufgeschlossen sind gegenüber neuen digitalen Technologien und Trends“, fasst Dominic Blank, zusammen. „Die Händler müssen mithilfe von Feldtests validieren, welche Tools für sie die richtigen sind und ihren Kunden einen relevanten Mehrwert bieten. Während manche Trends wie VR erst allmählich im Einzelhandel ankommen, entwickelt sich frei verfügbares WLAN zum Muss.“
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