Best of Swiss Apps Award 2016: Die Shortlist

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Die Award-Night vom Best of Swiss App findet am 16. November im Aura in Zürich statt.Auf der Shortlist finden sich alle Teilnehmerprojekte, die sich berechtigte Hoffnungen auf eine weitere Auszeichnung machen dürfen. Es winken Gold-, Silber- und /oder Bronze-Auszeichnungen in einer der neun regulären oder den drei Sonder-Kategorien – oder sogar als Master of Swiss Apps 2016.Die Master-Kandidaten werden am 26. Oktober auf www.bestofswissapps.ch bekannt gegeben.Best of Swiss Apps – Shortlist 2016: http://bestofswissapps.ch/de/hall-of-fame/shortlist/2016/

Blick-Onlineportal mit der besten Mobile-Performance

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Das Online-Portal des Blicks überzeugt mit einer starken Performance bei Mobile-Zugriffen.Die Performance-Marketing-Agentur MSO Digital testete 41 der nach Unique User reichweitenstärksten regionalen Tageszeitungen in Deutschland (20), Österreich (12) und der Schweiz (9) nach der Mobile-Performance. Diese Kennzahl einer Website ist entscheidend für die Benutzerfreundlichkeit. Gerade bei Tagesmedien sind die News auf einem anderen Portal nur einen Klick entfernt, wenn der Aufruf eines Artikels zu lange dauert.Seitengeschwindigkeit liegt nicht im OptimumBei der Auswertung der Top 20 regionalen Tagesmedien in Deutschland konnte ein Google Page Speed von durchschnittlich 53 Punkten für die mobile Startseite festgestellt werden. Bessere Werte von 60 oder mehr erreichen nur sechs der 20 untersuchten deutschen Medien. Bei den zwölf untersuchten Regionalzeitungen in Österreich beträgt die mobile Seitengeschwindigkeit im Durchschnitt 55. Nur vier Medien erreichen das Optimum. Die Schweizer Pendants kommen bei der Seitengeschwindigkeit auf 56 Punkte. Vier von neun schaffen Werte gleich oder größer 60. Bei den festgestellten Fehlern, die den Page Speed negativ beeinflussen, haben die Medien vor allem mit technischen Aspekten zu kämpfen, wie Mängeln bei den Bildkomprimierungen, im Caching oder Quellcode.
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Von den neun in der Schweiz getesteten Portalen schneidet der Blick am besten ab, gefolgt von der NZZ und dem St. Galler Tagblatt. Die Baz und die Südostschweiz liefern hingegen eine schwache Performance.Nur ein Drittel nutzt Google Accelerated Mobile PagesGoogle setzt sich besonders dafür ein, dass Websites auf Mobilgeräten schneller laden und hat dafür im April dieses Jahres Google Accelerated Mobile Pages (AMP) für alle Verlage geöffnet. Mit AMP können Nutzer die Inhalte der Website bereits nach Millisekunden sehen. Aktuell setzt nur ein Drittel der regionalen Tageszeitungen in der DACH-Region Google AMP ein.Von 20 regionalen deutschen Tageszeitungen nutzen nur sechs die AMP-Technologie, in Österreich sind es vier von zwölf, bei den Schweizer Medien drei von neun. Auffällig dabei: Die Vorreiter sind nicht durchgängig die regionalen Tageszeitungspräsenzen mit der größten Online-Reichweite. Auch kleinere Regionalmedien im DACH-Raum experimentieren bereits mit AMP.Momentan werden Accelerated Mobile Pages in der mobilen Suche zu aktuellen Themen bevorzugt über den normalen organischen Suchergebnissen in einem Karussell angezeigt. Sie sind mit dem Kürzel AMP und einem Blitz-Icon gekennzeichnet.Schahab Hosseiny, CEO, MSO Digital: „Verlage sollten die kurze Zeitspanne für sich nutzen, in der der Wettbewerb technische Neuerungen noch nicht ausprobiert hat. AMP werden für Newsseiten definitiv wichtiger, weil sie künftig in die normalen Google-Suchergebnisse miteinfließen sollen. Bis Ende des Jahres werden AMP zur Pflichtaufgabe.“Über die Analyse:Die PageSpeed Insights von Google messen die Leistungsfähigkeit einer Seite auf Mobilgeräten und Desktop-Computern. Die PageSpeed-Bewertung kann 0 bis 100 Punkte betragen. AMP wurden getestet mit AMP Validator.

Die Top fünf Schweizer Youtube-Werbespots im 3. Quartal

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Gilette überzeugt mit seinem Werbespot für den Body5-Nassrasierer.Wie kommt das Ranking zustande ? Beim „YouTube Ads Leaderboard“ wird das Ranking der Top Video-Anzeigen durch einen Algorithmus bestimmt, der bezahlte und organische Aufrufe, sowie die Zuschauerbindung berücksichtigt. Der Algorithmus zur Auswertung berücksichtigt hauptsächlich die Anzahl Views im entsprechenden Quartal (und nicht soziale Interaktionen wie Kommentare, Likes etc.), wobei ein Minimum an organischen Views (nicht bezahlte) Voraussetzung dafür ist, dass ein Spot fürs Ranking berücksichtigt wird. Mit diesen Bewertungskriterien werden die Top 5 Videospots auf YouTube in der Schweiz ausgewertet, genau wie in anderen Ländern auch; bspw. hier für Deutschland oder hier für Österreich.https://www.youtube.com/watch?v=LoE-iCcRbp81 Gillette | Shave Forth for Freshness | New Gillette BODY5https://www.youtube.com/watch?v=Ze1c34fCpWw2 IKEA Switzerland | Torbjörn. The Man behind the IKEA Cataloguehttps://www.youtube.com/watch?v=j2pXv_zZEdg3 SBB CFF FFS | SBB Mobile Preview im Bachelor-Test. Teil 2.https://www.youtube.com/watch?v=8V3yxATeXsQ4 Migros | MIGROS FARMMANIA 2016: Bau dir deinen eigenen Hofhttps://www.youtube.com/watch?v=_nVZZeNYT0c5 Suva Schweiz | Failvideo «Leiter» – Suva – SuvaRisk

Das Pokémon Go-Video von Basel mit grossem Erfolg

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Für ihre Kampagne setzte Basel Tourismus auf das beliebte Spiel Pokemon Go.Seit das Mobile-Spiel «Pokémon Go» erschienen ist, nutzen auch in Basel Tausende die App zur Jagd auf die kleinen Fantasietierchen. Basel Tourismus hat gemeinsam mit der Agentur Fadeout den Spiess umgedreht und mit «Pokémon Go The Revenge» vier Pikachus auf die Jagd nach Menschen in der Basler Innenstadt geschickt. Dabei handelt es sich um eine Low budget-Produktion, für deren Verbreitung kein Geld eingesetzt wurde.«Das Ziel der Kampagne bestand darin, den Hype rund um das Spiel Pokémon Go zu nutzen und mittels eines viralen Videoclips bei einem jüngeren Publikum auf die Stadt Basel und ihre Sehenswürdigkeiten aufmerksam zu machen», erklärt Christine Waelti, Marketing Managerin bei Basel Tourismus. Die Verbreitung des Videos erfolgte bewusst über die sozialen Medien. Flankierend wurde auf der Webseite von Basel Tourismus eine Landingpage erstellt, auf welcher die touristisch attraktivsten Orte für Pokémonspieler dargestellt und mit weiteren Tipps zum Aufenthalt in Basel versehen wurden.https://www.youtube.com/watch?v=6-RerthVB54Die Kampagne.Und der Erfolg ist unübersehbar: Nebst der enormen Reichweite auf Facebook wurde der Clip auch auf Youtube bereits rund 10 Millionenmal aufgerufen. Zudem sprangen Medien aus dem In- und Ausland schnell auf den Zug auf und haben das Video und seinen Erfolg thematisiert. Unter anderem haben die New York Times, die Huffington Post, die BBC News und Die Welt darüber berichtet.Nach dem Video der WettbewerbDie durch die Lancierung des Videos um rund 100‘000 neue Fans angewachsene Facebook-Community von Basel Tourismus kann nun an einem ganz besonderen Wettbewerb mitmachen: Nachdem sich die Bilder der Stadt in der ganzen Welt verbreitet haben, hat nun auch die ganze Welt die Möglichkeit, nach Basel zu reisen. Dabei gilt es, einige Fragen rund um das Video und die Stadt zu beantworten. Unter allen Teilnehmern wird die Anreise mit der Swiss, ein Swiss Travel Pass für acht Tage in der 1. Klasse sowie ein dreitägiger Aufenthalt im Grand Hotel Les Trois Rois für zwei Personen verlost.Die Teilnahme ist auf der Facebook-Seite von Basel Tourismus unter www.facebook.com/baseltourism oder über die Webseite via www.basel.com/pokemon möglich.

Das schönste Dorf der Schweiz 2016

Das schönste Dorf der Schweiz 2016: Morcote (TI)Über 100 Dörfer waren für die Wahl zum «schönsten Dorf der Schweiz 2016» nominiert. Zwölf davon, je drei pro Sprachregion, wurden von der Jury in die nächste Runde geschickt. Die Schweizerinnen und Schweizer wählten aus jeder Sprachregion ihr Favoritendorf und damit Ardez (GR), Binn (VS), Morcote (TI) und Saint-Ursanne (JU) direkt in die Finalrunde. Am Ende schaffte es Morcote, das malerische Dorf am Hang des Luganersees, mit grossem Abstand auf Platz 1.Für Stefan Regez, Co-Chefredaktor Schweizer Illustrierte, kommt das Wahlergebnis nicht ganz überraschend: «Morcote ist ein Tessiner Bilderbuch-Dorf. Die engen Gassen, die farbigen Häuser, die Palmen und die traumhafte Lage am Lago di Lugano lösen automatisch Ferienstimmung aus. Doch am aussergewöhnlichsten sind die Dorfbewohner selbst. Sie wollten die Wahl unbedingt gewinnen. Dank einer grossen Werbekampagne in Form von Plakaten und Flyern, die in allen regionalen Hotels und Restaurants aufgelegt wurden und zum Mitmachen motivierten, gelang es den Bewohnern, eine gewaltige Mehrheit an Stimmen zu mobilisieren. Ein enormer Einsatz, ein verdienter Sieg. Herzliche Gratulation, Morcote!»Natürlich verlangt ein solcher Sieg nach einer tollen Feier. Die 731 Einwohner des ehemaligen Fischerdorfes werden von der Schweizer Illustrierten, L’illustré und Il Caffè zu einem grossen Fest eingeladen. Nicola Brivio, Bürgermeister von Morcote zum Sieg: «Wir sind unglaublich stolz und fühlen uns geehrt. Das ganze Dorf steht hinter dieser Wahl und jeder hat seinen Teil dazu beigetragen.»Die Aktion «Schönstes Dorf der Schweiz 2016» wurde in Zusammenarbeit mit den Wettbewerbspartnern Volg, McOptik, Kneipp und Riposa durchgeführt. Insgesamt wurden bei der Wahl über 31‘000 Stimmen abgegeben.

Wellness-Locations in den Alpen

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Der Bio-Schwimmteich in Flims Waldhaus.Viele Fachmagazine und Internetportale preisen die besten Wellnesshotels in den Bergen an. Jährliche Auszeichnungen werden vergeben und motivierende Garantien dazu: «physical & mental return-on-investment guaranteed». Die Alpendestinationen zelebrieren dieses Segment regelrechtund die Besten werden jährlich gefeiert. 2015 beispielsweise das «Miramonti» im südtirolischen Meran oder das «Aqua Dome Längenfeld» im Ötztal, in Österreich. In Bayern wird das kleine «Englische Schloss» in Kranzbach ausgezeichnet oder dann im Engadin das «Nira Alpina» in Silvaplana.Auch Schweiz Tourismus führt eine Liste der 20 besten Wellnesshotels; derzeit mit dem Grand Resort Bad Ragaz auf dem ersten Platz.
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Die Sauna im Hotel Adula, Flims.Im GesundheitstempelDas Bündnerland bietet eine ganze Reihe von exquisiten Resorts an, und dies nicht nur in den «grossen» Hubs wie Davos oder St. Moritz. Flims beispielsweise, ganz gut situiert im nationalen Tagungsmarkt, ist schon seit dem vorletzten Jahrhundert auch im Wellnessgeschäft dabei. 1873 weilte Friedrich Nietzsche einen ganzen Monat im Dorf und äusserte sich danach begeistert über die Molkenkuren und die Bäder im Caumasee.Das Hotel Waldhaus eröffnete kurz danach (1877) und hat sich bis in die Gegenwart zu einem regelrechten Gesundheitstempel entwickelt. Derzeit laufen umfangreiche Renovationsarbeiten, und Marion Minarik, die Marketingchefin, freut sich heute schon auf die Neueröffnung in diesem Dezember – dann mit einer Spa-Fläche von 2700 m². An freier Natur stehen den Gästen ein 142 m² grosses Erlebnisbad mit Sprudelliegen und Massagedüsen sowie ein Bio-Schwimmteich (Foto) zur Verfügung. Das ist ein Naturpool, dessen Wasseraufbereitung ohne Chlor, Chemie oder UV-Bestrahlung auskommt. Daneben bietet das Waldhaus allerlei Betreuungen und Behandlungen an, sei es im Bereich Kosmetik, Massage, Aroma- und Hamam-Dampfbäder oder Fitness allgemein (zum Beispiel Wassergymnastik).
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Die Heubetten im Maiensässhotel Guarda Val.Spa trifft auf KulinarikAuch Olaf Reinhardt, der das Hotel Adula in Flims führt, arbeitet unter anderem im Gesundheitssegment. Dabei sind für ihn zwei Faktoren relevant; auch für seine MICE-Kunden: «Einerseits stellen wir sicher, dass die Kulinarik begleitend auf höchstem und gesundheitlich anspruchsvollstem Level steht. Zudem, da wir direkt am Waldrand liegen, gehört der Aufenthalt im Wald und an unseren Bergseen zum Wellnessangebot.»Dabei denkt das «Adula» auch an externe Tagesbesucher und offeriert diesen einen sogenannten Wellnesstag. In der Pauschale von 290 Franken sind eine gewisse Anzahl Leistungen inbegriffen und auch die Benützung von Gerätepark, Hallenbad, Solepool, Kräutersauna, Rubindampfbad,Bündner Schwitzstube und Erlebnisduschen. Dann gibt es auch Badetücher, Bademantel und Slippers sowie ausreichend Verpflegung – ein passendes Angebot also durchaus auch für Firmenmitarbeiter/innen. In den beiden Flimser Hotels Waldhaus und Adula kommen übrigens bis zu 80% aller Gäste aus der Schweiz; und beide Hotels arbeiten auch gut mit dem britischen Markt zusammen.
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Der Spa-Bereich im Hotel Frutt Lodge & Spa umfasst 900 m².«Gross genug für Luxus und klein genug für Individualität»Fast nur mit Schweizer Besuchern arbeitet das Hotel Guarda Val oberhalb Lenzerheide. Aber wegen der immer gefragteren Gruppenseminare kommen auch immer häufiger ausländische Besucher auf den Geschmack. Das auf 1600 m ü. M gelegene «Guarda Val» ist ein einzigartiges Maiensässhotel, das sich auf bis zu 300 Jahre alte Hütten und Ställe verteilt. Betriebsassistentin Nadine Becker meint dazu: «Uns ist es wichtig, dass alle Behandlungen individuell auf unsere Gäste angepasst werden. Damit erhalten diese Behandlungsabläufe wie sonst nirgendwo.»
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Das Lifestyle Hotel Aspen in GrindelwaldDas für jeden Gast richtige Programm wird gemeinsam mit den Therapeuten zusammengestellt. Und der dazu passende Slogan heisst: «Zeit für mich». Mit natürlichen Produkten bietet das «Guarda Val» ein Erlebnis für alle Sinne. Beispielsweise eine Massage mit duftenden Ölen, ein vitalisierendes Körperpeeling mit Bergkräutern oder ein Holzzuberbad mit pflegender Molke für eine sanfte und gesunde Haut. Und auch weniger sportliche Gäste können Naturverbundenheit geniessen, indem sie in den Heuliegen entspannen.Autofrei geniessenNoch höher, in der Mitte der Zentralschweiz, liegt auf fast 2000 m ü. M die kleine autofreie Ferienregion Melchsee-Frutt. Das am Melchsee gelegene Dörfchen hat zahlreiche Feuerstellen und leichte Spazierwege; durchaus geeignet also für Firmenausflüge. Hier liegt auch das, laut Eigenwerbung, höchstgelegene Vier-Sterne-Superior-Hotel Europas, das Frutt Lodge & Spa. Erfolgreich im Seminargeschäft und engagiert imWellnessbereich, wo die vitalisierende Kraft des Granderwassers eingesetzt wird. 900 m² gross ist der Wellnessbereich und offeriert als Highlights eine Gletscherspalte und die Panorama-Sauna.Vom Pool aus die Berge betrachtenDer letzte Besuch ist noch weiter westlich, am 5*-Wellness-Tempel Grand Hotel Victoria-Jungfrau vorbei; dieses Haus ist ebenfalls in der Top-20-Wellness-Liste von Schweiz Tourismus. Aber das Ziel ist nicht Aspen Colorado, sondern Aspen Grindelwald, oder besser gesagt, das dortige Aspen Alpin Lifestyle Hotel. Manuela Fischer berichtet von ihrem Schweizer Chalethotel, mit 35 Zimmern und direkt an den Wanderwegen und Skipisten gelegen.«Unser Alleinstellungsmerkmal ist eigentlich der Aussen-Whirlpool, im Winter direkt an der Skipiste, mit bester Sicht zur weltbekannten Eigernordwand.»Das «Aspen» bietet einen «kleinen, aber feinen» Sauna- und Wellnessbereich an; mit Kräuterbad, Fussmassagebecken, Eisbrunnen, Erlebnisduschen und einem Behandlungsraum für Massagen, Gesichtspflege, Pediküre und Maniküre. Sicher ein komplementäres Angebot während einem Management Retreat, wobei man untertags vielleicht nur die Tee- und Vitaminbar benützen, aber abends dann durchaus auch stärkere Getränke geniessen darf.

Buchtipp: Der schnelle Weg zur perfekten Markenstrategie

Im Zentrum der Markenentwicklung bzw. der Markenstrategie steht gewöhnlich die Frage, wie ein Produkt wahrgenommen wird. Zumindest unter diesem Aspekt besticht die Methode der Markenaufstellung, ist sie doch anschaulich und leicht nachvollziehbar; zudem arbeitet sie mit Menschen statt mit digitalen Animationen. Das Konzept, das auf der Familien- und Organisationsaufstellung basiert, ist recht neu. Wer auf quantitative Methoden gepolt ist, wird Zeit brauchen, um den Nutzen zu erkennen.Leider kommt das Buch an mancher Stelle schwer verständlich daher, insbesondere wenn man kein Hintergrundwissen aus dem therapeutischen Bereich hat. Umso wertvoller sind da die schlüssigen Beispiele aus der Praxis, die verdeutlichen, wie und in welchen Situationen sich das Verfahren für die Markenentwicklung lohnt. Da die Methode leicht umsetzbar ist, dürfte sie auch für die Skeptiker interessant sein.getAbstract empfiehlt das Buch allen, die im Rahmen von Markenpositionierungen und Markenstrategie Inspiration suchen.getAbstract-Bewertung: 7Umsetzbarkeit: 8Innovationsgrad: 8Stil: 5Verlag: Campus VerlagPublikationsjahr: 2013Seiten: 204ISBN: 9783593399393
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Online-Shopping per Smartphone nimmt in der Schweiz zu

Shopaholic friends. Two attractive young women holding shopping bags and looking at mobile phone together while standing outdoors
Das Online-Shopping via Smartphone wird in der Schweiz immer beliebterDie Internetnutzung dominiert den Alltag im deutschsprachigen Raum. Das zeigt die aktuelle Mediennutzungsstudie für die DACH-Region des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., des iab austria und des IAB Switzerland. Demnach nimmt der mobile Internetkonsum über Smartphones und andere mobile Endgeräte weiter zu.Mobile Nutzung auf hohem NiveauDie beliebtesten Geräte für die Internetnutzung bleiben Desktop- beziehungsweise Laptop-Computer (D: 89 Prozent, A: 88 Prozent, CH: 86 Prozent). Die mobile Online-Nutzung ist in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozentpunkte auf 69 Prozent gestiegen. In Österreich und der Schweiz bleibt die mobile Nutzung mit jeweils 72 Prozent auf einem bereits hohen Niveau (2015: 70 Prozent).Instant Messaging ist dabei eine der beliebtesten Anwendungen auf dem Handy: In allen drei Märkten wird mit einem Anteil von 33 Prozent in Deutschland, 40 Prozent in Österreich und 42 Prozent in der Schweiz täglich bereits mehr per WhatsApp und ähnliche Dienste als über E-Mails kommuniziert (D: 26 Prozent, A: 35 Prozent, CH: 39 Prozent).Eine der attraktivsten Interaktionsmöglichkeiten über das Smartphone aus Sicht einer Marke ist das Anbieten von standortbasierten Gutscheinen: Die SchweizerInnen zeigen dafür das höchste Interesse (CH: 61 Prozent sehr interessiert oder interessiert, A: 55 Prozent; D: 52 Prozent). Social Media sind für Marken vor allem in Österreich wichtige Kommunikationsplattformen: Mehr als die Hälfte der Befragten (A: 52 Prozent) informiert sich in sozialen Netzwerken über Produkte, in der Schweiz immerhin noch 47 Prozent und 41 Prozent in Deutschland.Shopping wird mobilerDass sich das Internet nicht nur als Produktinformationsquelle eignet, sondern Kunden auch direkt zum Kauf „abgeholt“ werden, zeigt der Schwerpunkt E-/M-Commerce der DACH-Mediennutzungsstudie. Der Anteil an Personen, die über den PC mindestens einen Einkauf pro Monat tätigt, bleibt konstant hoch (D: 69 Prozent, A: 60 Prozent, CH 69 Prozent; 2015: 68/62/54). Mit einem Zuwachs von 28 Prozent verzeichnet das digitale Shopping per PC in der Schweiz ein kräftiges Plus. Besonders in der Schweiz und in Österreich wird auch zunehmend mobil eingekauft. Mit 36 Prozent monatlichen M-Commerce-KundInnen hat die Schweiz 2016 nicht nur den höchsten mobilen Anteil (D: 29 Prozent, A: 31 Prozent), sondern auch die höchste Wachstumsrate von 27 Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahr (D: +2 Prozent, A: +23 Prozent).Anzahl internetfähiger Endgeräte steigt weiterIm Schnitt nutzt etwa ein Drittel der Befragten aus der DACH-Region ein Tablet für den Internetzugang (D: 33 Prozent, A: 35 Prozent, CH 44 Prozent). Deutliches Wachstum zeigt sich in allen drei Ländern bei Smart-TVs (D: 25 Prozent, A: 20 Prozent, CH 23 Prozent; 2015: 19/16/18). Durchschnittlich entspricht das einer Steigerung von fast 30 Prozent. Im Vorjahresvergleich sind aber Wearables am stärksten auf dem Vormarsch. So hat sich vor allem die Verbreitung von Fitness-Trackern erhöht (D: 10 Prozent, A: 9 Prozent, CH 10 Prozent; 2015: 5/6/9). Allerdings müssen die Anbieter von Smartwatches und Fitnesstrackern oder auch Datenbrillen die Gerätevorteile deutlicher herausstellen. KonsumentInnen ist der Nutzen solcher Endgeräte nicht ausreichend klar. Die Verbreitung vernetzter Haushaltsgeräte (Stichwort: Smart Home) oder Autos (Connected Car) liegt auf dem Niveau der Wearables.Verstärkter Videokonsum per SmartphoneDie Nachfrage nach Musikvideos, Videoclips und Videopodcasts ist in allen drei Märkten mit Werten zwischen 51 und 54 Prozent ähnlich stark. Große Unterschiede zwischen den Ländern zeigen sich allerdings bei der detaillierteren Analyse von Bewegtbildinhalten im Vergleich der unterschiedlichen Endgeräte: In der Schweiz und in Deutschland werden beispielsweise auch längere Formate wie solche aus Mediatheken zu annähernd gleichen Anteilen auf Desktop/Laptop (D: 28 Prozent, CH: 31 Prozent) und am Smartphone (D: 22 Prozent, CH: 29 Prozent) genutzt. In Österreich hingegen ist Nutzung per Handy (9 Prozent) nicht einmal halb so groß wie auf größeren Screens (22 Prozent). In Österreich dagegen werden Kurzvideos auf Social Media Plattformen deutlich öfter über das Handy angesehen als in den beiden anderen Märkten.Roger Baur, Geschäftsleiter IAB Schweiz: «Die neue Mediennutzungsstudie über die DACH-Region ist für uns eine sehr gute Sicht auf das Verhalten der Nutzer in den drei Ländern. Wie wir aus der Studie sehen, sind wir nach wie vor ein wachsendes E-Commerce-Land und das bestätigt auch unsere Einschätzung des Marktes. Auch die Entwicklung in der Mobile Nutzung ist für uns erfreulich und wir sehen auch hier das die Nutzer sehr stark Bewegtbildinhalte konsumieren.»Zur DACH Mediennutzungsstudie 2016Die Forschungsagentur d.core in München befragte für die dritte Gemeinschaftsstudie des BVDW, iab austria und IAB Switzerland insgesamt 3.004 Internet-Nutzer in Deutschland (1.000), in Österreich (1.009) und der Schweiz (995) in der Zeit von 18. Mai bis 2. Juni 2016. Die Stichprobe wurde online-repräsentativ nach Alter und Geschlecht aus Internet-Nutzern im Alter von 16 bis 69 Jahren ausgewählt. Es wurden Soziodemografie, allgemeine Mediennutzung, die Internet-Nutzung im Besonderen, E- und M-Commerce-Verhalten sowie Marken-Rezeption abgefragt. Zudem wurde das Interesse an Wearables sowie verknüpften Anwendungen eruiert. Die Detailergebnisse sind über ein kostenpflichtiges Dashboard einseh- und exportierbar.

Der Billettautomat am Handgelenk

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Fairtiq ist nun auch auf der Apple Watch verfügbar.Wie bisher in der Mobiltelefon-App funktioniert der Check-In mit einem einzigen Klick auf die Apple Watch. Anschliessend ist man berechtigt, den öffentlichen Verkehr in den Tarifverbünden Frimobil (Fribourg), Passepartout (Luzern), Libero (Bern-Biel-Solothurn), STI (Region Thun) und Engadin Mobil (Oberengadin) zu nutzen. Bis Ende Jahr werden weitere Gebiete dazu kommen.Mit der Lancierung der gleichnamigen Ticketing-App Ende April 2016 hat die Fairtiq AG gemeinsam mit den Partnern Verkehrsbetriebe Freiburg, Verkehrsbetriebe Luzern und Rhätische Bahn den Ticketkauf im öV extrem vereinfacht. Bisher mussten sich die Fahrgäste mit zum Teil komplizierten Tarifsystemen auseinander setzen, bevor sie ein Ticket kaufen konnten. Mit der neuartigen Fairtiq-App wurde dies kinderleicht: Vor dem Einsteigen in den öV meldet man mittels eines einzelnen Klicks in der App an, nach Ende der Reise meldet man sich auf dieselbe Weise wieder ab. Das System registriert dank Standorterkennung die gefahrene Strecke und berechnet anschliessend automatisch das günstigste Ticket: Macht man mehrere Reisen am Tag und wäre am Tagesende eine Tageskarte günstiger gewesen, so verrechnet Fairtiq nur die Tageskarte. Und sollte man einmal aus Versehen vergessen, sich wieder abzumelden, wird man automatisch durch die App daran erinnert.https://www.youtube.com/watch?v=09BbNq7WZjsSo funktioniert die Fahrkarte auf der Apple Watch.

Tonic Water mit origineller Influencer-Kampagne

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Wie sieht das perfekte Tonic Water aus? Eine Kampagne von Thomas Henry sucht Antworten.Zwei Wochen lang kursierten im Netz amüsante Videos von der Suche zweier bekannter Bartender und Top-Influencer der Szene nach dem perfekten Tonic Water – ohne Auflösung. In der Bartender- und Getränkebranche war man begeistert und gespannt. Pünktlich zum Start des Bar Convent Berlin am 10. Oktober, der wichtigsten europäischen Messe der Bar- und Getränkeindustrie, ist das Tonic-Geheimnis gelüftet.Die Bitterlimonadenexperten von Thomas Henry geben sich über die relevanten Facebook-Seiten zu erkennen und zeigen ihr Neuprodukt: das Thomas Henry Slim Tonic, das sie gemeinsam mit den beiden Protagonisten der Videos, den Mixologen Arnd Henning Heißen und Phum Sila-Trakoon, entwickelten. Idee und Umsetzung steuerte Thomas Henry über ihre Kommunikationsagentur Styleheads GmbH. Für die Kreation der Videos ist die junge Digital-Agentur Hyperdigital aus dem Styleheads-Netzwerk verantwortlich.Vor zwei Wochen wurde der erste der beiden anonymen Teaser-Filme über die Facebook-Fanpage von Arnd Henning Heißen veröffentlicht. Eine Woche später folgte das Video mit Phum Sila-Trakoon. Innerhalb kürzester Zeit hatten die Clips Tausende gesehen, geliked und geteilt – darunter Top-Influencer und bekannte Gesichter der Industrie. Ohne großen Streuverlust hatte der Großteil der relevanten Zielgruppe das Video erspäht und war begeistert wie auch neugierig.Zu sehen sind mit Arnd und Phum zwei einflussreiche Köpfe der Bartenderszene und mitwirkende Produktentwickler auf der Suche nach dem perfekten Tonic Water. Abenteuerlustig, innovativ und mit einem Augenzwinkern holen sie das Beste aus sizilianischer Bergamotte, schwarzem Pfeffer und Meersalz heraus, bis sie das perfekte Slim Tonic kombiniert haben – Arnd rund um die Welt und Phum im Labor. Erst heute präsentieren sich die Berliner Bitterlimonadenhersteller als Absender und lösen das Rätsel über die Seite der Mixology, dem größten Bartendermagazin Deutschlands, und über den eigenen Facebook-Kanal auf. Mit der erfolgreichen Streuung der Videos erreichte Thomas Henry Szeneleute und Bartenderkollegen, die jetzt auf dem BCB zum ersten Mal die Gelegenheit haben, die Slim Tonic Variante zu probieren.

SWA weist die neuen Lizenzkosten der SUISA für Musik in Onlinekampagnen zurück

Digital Music Streaming Multimedia Entertainment Online Concept
Die neuen Lizenzgebühren der SUISA für Musik in Online-Werbespots sorgen für Unmut.Unerfreuliche Post von der SUISA: seit Anfang dieses Jahres verrechnet die Verwertungsgesellschaft den Werbeauftraggebern für die Musik in Werbespots von Onlinekampagnen oder auf Microsites happige Lizentkosten. Was zuvor mit einer Pauschale von 100 bis 200 Franken zu haben war, kostet jetzt ein x-faches mehr. Bis zu satten 3,3 Prozent vom Onlinemediabudget sollen die Werbeauftrag-geber nach dem Willen der SUISA als „Zugänglichmachung“ den Urhebern von Musik neuerdings entrichten. Dazu müssten die Kunden ihre vertraulichen Mediapläne der SUISA senden, welche dann auf dieser Basis die Lizenzkosten berechnen will. Wenn die Musik nicht während dem ganzen Spot läuft, wird der Prozentsatz entsprechend gekürzt.Ein aufwändiger Prozess, welcher in vielen Fällen die Agenturen für ihre Kunden übernehmen müssen und auch für die SUISA viel manuellen Aufwand bedeutet. Alles in einer Zeit, wo gerade die digitale Werbung immer automatisierter geplant, gebucht und optimiert wird. Für den Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) völlig unverständlich, unverhältnismässig und nicht praktikabel.Besonders störend ist, dass die gleiche Entschädigung zu Gunsten der Urheber im Fernsehen und im Radio von den Sendern getragen wird. Jetzt will die SUISA ausgerechnet im Internet ein anderes System durchsetzen und direkt die Werbeauftraggeber dafür belangen. Bei einer Bewegtbildkampagne von CHF 100‘000 mit durchlaufender Musik sind das Zusatzkosten von CHF 3‘300, alleine für Urheber-rechte. Dabei haben die Werbeauftraggeber bereits nach bestem Treu und Glauben einen Komponisten für die Kreation und Nutzung einer Musik für einen Werbespot beauftragt und bezahlt.Mit ihrem Verhalten hat die SUISA die gesamte Werbebranche vor den Kopf gestossen und vor allem die Werbeauftraggeber verärgert. Die Verwertungsgesellschaft hat es versäumt, rechtzeitig diese neuen Lizenzpreise mit der Branche zu verhandeln und darüber zu informieren. Weil die Verwertung der Online-Rechte in ganz Europa dem freien Wettbewerb unterliegen, war die SUISA bisher nicht dazu gezwungen überhaupt zu verhandeln. Trotzdem wäre die SUISA, auch im Interesse der von ihnen vertretenen Komponisten, auf eine gute Zusammenarbeit mit der Werbebranche angewiesen.Gemeinsam mit dem SWA haben sich in den vergangenen Monaten die Verbände Leading Swiss Agencies (LSA), Allianz Schweizer Werbeagenturen (ASW), Interessengemeinschaft Elektronische Medien (IGEM), IAB Switzerland sowie die Goldbach Group gegen dieses Ansinnen zur Wehr gesetzt. Leider war die Verwertungsgesellschaft bisher nicht bereit von ihrem aufwändigen Prozess und den hohen Lizenzkosten zu Lasten der Werbeauftraggeber abzurücken.Der SWA hat deshalb letzte Woche entschieden, diese neuen Lizenzkosten und den nicht praktikablen Prozess zurückzuweisen. Gleichzeitig erwartet der Verband, dass die SUISA mit den Plattformen, welche die Werbespots im Internet technisch gesehen verbreiten, eine Lösung für die Entschädigung der Zugänglichmachung sucht. Dabei ist der SWA bereit, sich für eine solche Lösung ebenfalls zu engagieren und hat dazu erste Gespräche geführt. Für den SWA ist es unbestritten, dass die Urheber von Musik auch im Internet fair entschädigt werden. Ein solches Lizenzierungsmodell muss jedoch, wie im TV und Radio, beim den Sendern oder eben bei den Plattformen ansetzen und nicht bei den Werbeauftraggebern.

Kolumne: Die neue Lust an Offline in den Augmented Worlds

Pokemon GO App Showing Pokemon Encounter
Das Augmented-Reality-Spiel Pokemon Go erobert die Welt.Die Augmented Reality (AR) ist eine künstlich erweiterte Realität und spielt sich in den Augmented Worlds ab. Sie entsteht durch Informationsschichten aus virtuellen Daten, die via Smartphone, Tablet oder Datenbrillen wie die Microsoft Hololens in die Wirklichkeit eingeblendet werden. Das können Objekte, Grafiken, Texte, Symbole oder eben auch Pokémons sein, die sich vor den Augen des Betrachters in dessen realer Umgebung zeigen.Doch was fasziniert uns daran? Natürlich ist es zuvorderst das Neue ansich. Dann sind es die nützlichen Möglichkeiten, die AR-Anwendungen sowohl im Business als auch im Privatleben bringen. Doch das ist noch lange nicht alles. Denn immer kommen bei einer Entscheidung auch emotionale Aspekte hinzu. Und das heißt hier konkret: Die vertraute Außenwelt, in die sich AR integriert, wiegt uns in Sicherheit, weil sie unser angestammter Lebensraum ist.Der Pokémon-Hype: Lehrstück für erfolgreiche InnovationenDer weltweite Siegeszug der Comic-App zeigt eines ganz klar: Die Menschen wollen nicht nur Funktionalität, sie wollen auch was erleben. Das bedeutet figurativ:

  1. Menschen wollen spielen. Sie wollen Spaß. Und Siege erringen.
  2. Menschen mögen es, wenn sich Online mit Offline wie magisch verknüpft.
  3. Menschen mögen Erlebnisse, die alle Sinne berühren.
  4. Menschen mögen das menschliche Miteinander.

Wer aus diesen vier Aussagen ein Geschäftsmodell macht, wird die Zukunft sicher erreichen. Denn wir sind multisensorisch-sinnliche Gemeinschaftswesen – und das lässt sich real besser ausleben als rein virtuell. Die Zukunft gehört also denen, die Digitales perfekt in die Offline-Welt setzen. Danach scheint es ein großes Verlangen zu geben.Das „neue Neue“ ist die Rückbesinnung auf die Offline-WeltLeider vergessen im aktuellen Digitalisierungsrausch vor allem die eingefleischten Online-Strategen, dass ein Großteil unseres Lebens immer noch Offline spielt. Lebensqualität ist dort, wo man fußläufig oder radelnd einkaufen kann und unter Menschen draußen im Sonnenschein zum Beispiel sein kühles Bierchen genießt. Ein persönliches Treffen ist immer wertvoller als ein Internet-Chat.Das Physische hat also noch lange nicht ausgedient. Ganz im Gegenteil. „Mich interessiert das wahre Leben viel mehr“, bestätigt mir Julian, 14, ein YouTube-Star aus der Gamer Community. Wie Recht er hat. Denn das Leben besteht aus viel mehr als Online-Spielen und Lieferservice. Wir sind eben nicht aus Bits und Bytes konstruiert, sondern aus Fleisch und Blut.„Anstatt allein zuhause zu sitzen, lassen sich Menschen gerne nach draußen ziehen. Das ist neu, denn bisher führte die Digitalisierung nur dazu, dass immer mehr Menschen immer länger daheim auf Ihrem Smartphone, Tablet oder PC daddelten“, sagt der Online-Experte Torsten Schwarz. Nun heißt es: Raus aus dem Haus!Parallel zur fortschreitenden Digitalisierung entsteht zunehmend der Wunsch nach realen Begegnungen, nach fassbaren Erlebnissen und körperlichen Erfahrungen. So haben gewiefte Start-ups längst erkannt, dass sie nicht nur mit Online-Aktivitäten groß werden können, sondern sich auch offline präsent machen müssen. Die Eröffnung der Amazon-Stores ist nur ein Beispiel von vielen für diese Entwicklung.Das Nichtdigitale wird zunehmend kostbarIm Internet suchen wir vorrangig Effizienz, Zeitersparnis und Preisvorteile. Natürlich auch nach Informationen, Kontakten und Zeitvertreib. Die physische Welt hält darüber hinaus soziale Aktivitäten parat, die all unsere Sinne in Anspruch nehmen. Sieben von zehn Konsumenten stimmen sogar der Aussage zu, Erlebnisse seien wichtiger als Besitz.Folgen wir dem, dann muss jede Art von Kundeninteraktion viel sinnlicher werden. Die multisensorische Kommunikation bietet hierzu reichhaltige Gelegenheit. In meinem neuen Buch Touch.Point.Sieg wird darüber ausführlich berichtet. „Was in einer hocheffizienten, daten- und algorithmengesteuerten Welt selten und kostbar wird, ist das Nichtmessbare, das Nichtkontrollierbare, das Analoge“, bekräftigt der Trendforscher Peter Wippermann im Werte-Index 2016.Und er sagt auch: „Was stärker wird, ist die Sehnsucht nach einer Wirtschaft, die nicht nach einer rein quantitativen Logik funktioniert. Hier liegt die große und großartige Aufgabe für Unternehmensentwickler – und hier liegen, wenn sie es richtig machen, die Wachstumsmärkte von morgen.“Sowohl-als-auch: digitaler, menschlicher, emotionalerSelbst am digitalsten aller Orte, im Silicon Valley, steht physisches Miteinander hoch im Kurs. Und es wird sehr viel Wert auf ein Wohlfühlklima gelegt, das gemeinsame Siege ermöglicht. Alles hockt nah beieinander. Und jeder redet mit jedem, um Inspirationen zu sammeln und Innovationen anzukurbeln. Selbst Milliardär Marc Zuckerberg hat seinen Schreibtisch im Kreis seiner Leute – im größten Großraumbüro der Welt.Berührungshunger ist allgegenwärtig. Ganz ohne sexuellen Hintergrund liegen wir uns bei allen möglichen Anlässen in den Armen, busseln und klatschen ab. Komm näher, komm riechen und fühlen, dass ich es gut mit dir meine, ist die unbewusste Botschaft, die im Hintergrund läuft. Online geknüpfte Bande werden auf diese Weise offline verstärkt. Und Sicherheit, die ich online nicht habe, wird so überprüft.Multisensorische Offline-Geschehnisse bergen eine Intensität in sich, die wir online einfach nicht erreichen können. Auch in der Kommunikation gehört in den Vordergrund, was den Kunden im wahrsten Sinne des Wortes berührt. Und in einer zunehmend digitalisierten Umgebung stechen Eindrücke, die mit allen Sinnen hantieren und zudem gemeinsamen Spaß garantieren, besonders heraus.*Anne M. Schüller ist Managementdenker, Keynote-Speaker, mehrfach preisgekrönte Bestsellerautorin und Businesscoach. Die Diplom-Betriebswirtin gilt als Europas führende Expertin für das Touchpoint Management und eine kundenfokussierte Unternehmensführung.

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