Sechs Trends, die sechs Branchen aufrütteln werden

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Lebensmitteleinzelhandel: Smarte Tools bieten relevantere und verknüpfte Angebote Marco Cerqui, Co-Gründer und Geschäftsführer von Bring(www.getbring.com) Der digitale Wandel im Lebensmitteleinzelhandel wird an Geschwindigkeit zunehmen, sowohl für Online-, aber auch für Offline-Einkäufe. Personalisierte Preise, flexiblere Liefer- und Abholkonzepte oder virtuelles Einkaufen sind nur einige der Treiber – nicht nur der grossen Lebensmittelketten. Der Kunde soll in Zukunft Angebote mit höchster Relevanz erhalten und wird dadurch weniger Zeit auf eine der regelmässigsten aller Alltagstätigkeiten verwenden. Die richtigen Tools dazu werden sich immer mehr verknüpfen, etwa Rezepte mit Einkaufslisten und Online-Bestellungen, und ermöglichen dem Kunden dadurch ein neues und alltagsoptimierendes Einkaufserlebnis.Banken und Versicherungen: Die grossen Finanz-Dienstleister werden Online aufholenJens Rode, Digital-Experte und CEO von Tellja (www.tellja.de) Beschleunigte Informationswege und veränderte Verbrauchergewohnheiten schaffen eine Reihe neuer Chancen für alteingesessene Service-Dienstleister, insbesondere in der Versicherungs- und Bankenbranche. Um nicht weiter ein leichtes Angriffsziel für wendige Fintech-Startups zu sein, werden sich die Branchengrössen 2017 mehr an der jungen aufstrebenden Konkurrenz orientieren. Als CDOs werden digitale Vordenker Einzug in die etablierten Unternehmen halten und vermehrt auf smarte Innovationen wie Verbraucher-Communities setzen. Dort können sich Nutzer etwa rund um das Thema Versicherungen eigenständig informieren, sich gegenseitig die besten Angebote weiterempfehlen und Versicherungslösungen direkt abschliessen. Die transparente und nutzerfreundliche Abwicklung von Vertragsabschlüssen wird dabei ein Kernthema bei der Digitalisierung der grossen Unternehmen sein.Mittelstand: Die digitale Transformation wird dank E-Commerce konkreterSinan Arslan, Marketing und Kommunikation bei Neofonie(www.neofonie.de)Die digitale Transformation klingt für viele abstrakt und wenig greifbar. Berater sind gefragt, konkreter zu werden – ganz im Sinne der Kunden, vor allem wenn der Mittelstand angesprochen wird. Digitalagenturen müssen Antworten darauf liefern, wie Kunden mithilfe von „Digital“ begeistert und Prozesse innoviert werden können. Dafür bietet der E-Commerce konkrete Ansatzpunkte. Hierbei lassen sich gleich mehrere Trends beobachten: Individual-Commerce, B2B-Commerce und Emotional-Commerce. Damit rücken Zielgruppen und die Individualität der Kunden in den Fokus des digitalen Transformationsprozesses.Dienstleister: Online-Bewertungen werden proaktiver und aggregierter eingesetztRemo Fyda, CEO von ProvenExpert.com (www.provenexpert.com)Das Thema Kundenbewertungen ist längst nicht mehr nur für den E-Commerce-Bereich wichtig, sondern wird auch für Dienstleistungen in allen Branchen unverzichtbar. Neun von zehn Konsumenten informieren sich heute vor dem Kauf eines Produkts oder der Buchung einer Dienstleistung im Internet – dabei sind die Erfahrungen bisheriger Kunden immens wichtig, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Immer mehr Unternehmen und Dienstleister erkennen den Mehrwert von proaktivem Bewertungsmarketing und setzen zunehmend auf All-in-One-Lösungen, mit denen Kundenbewertungen eingeholt, ausgewertet und sogar von verschiedensten Bewertungsplattformen gebündelt werden können.Verlage: Usability beim digitalen Lesen ist das wichtigste ZielPhilipp Graf Montgelas, CEO und Managing Director Readly (https://de.readly.com)Ob Newsfeed bei Facebook, Bücher auf dem Kindle, Magazine mit Readly oder über die Apps der Tageszeitungen – gelesen wird längst überall digital. Wichtig ist eine nutzerfreundliche Präsentation, optimiert auf das jeweilige Device, von Smartphone bis Laptop. 2017 werden sich Verlage daher verstärkt um die Verbesserung der Usability kümmern. Ähnlich wie in der Film- und Musikindustrie fehlt es nicht an guten Inhalten, denn eine gute Story bleibt eine gute Story, egal ob Digital oder Print.Marketing und Kommunikation: Virtual Reality macht Brand Storytelling lebendigMiriam Rupp, CEO der Mashup Communications GmbH (www.mashup-communications.de)Mit der Begeisterung für gute Markengeschichten wachsen auch die Möglichkeiten im mobilen Zeitalter. Insbesondere Virtual Reality birgt als Storytelling-Tool mitreissende Potentiale für Brands. Kunden werden zu Helden, die mitten im Geschehen Markengeschichten zum Greifen nah erleben können. Um die Zielgruppen auf ihrer virtuellen Heldenreise erfolgreich zu begleiten, sollten Unternehmen lernen, 360 Grad-Welten für ihre Kunden zu erschaffen.Mashup Communications ist eine Agentur für PR und Storytelling, welche Unternehmen in verschiedenen Bereichen wie Mode, Gesundheit, Reise, Finanzen und Digitales Marketing unterstützt.

Die diplomierten Marketing- und Verkaufsleiter 2016

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Der Jahrgangsbeste bei den Marketingleitern, Silvio Graf (rechts), mit Stefan Schürpf, Präsident der Prüfungskommission.Am vergangenen Samstag, 26. November, nahmen im Interlakner Hotel Victoria-Jungfrau nahmen 57 Damen und Herren ihre Diplome als eidg. dipl. Marketingleiter und 143 als eidg. dipl. Verkaufsleiter in Empfang. Der Notendurchschnitt lag bei den Marketingleitern bei 4.3 und bei den Verkaufsleitern bei 4.1.Die FeierDurch die Feier im Victoria Jungfrau führte die TV-Persönlichkeit Kurt Aeschbacher souverän und mit Humor. Der Präsident der Prüfungskommission, Markus Hinder, wandte sich mit einem Zitat von John F. Kennedy an die erfolgreichen Absolventen: «Einen Vorsprung im Leben hat der, wer da anpackt, wo die anderen noch reden». Gedacht als Appell dafür, dass man mit wahrer harter Arbeit weit kommt und dabeiauch einmal ruhig sein soll.Die Bestenliste Marketingleiter Spitzenleistungen vollbrachten: Silvio Graf, der mit dem «Swiss-Marketing-Sales-Award» als bester aller Absolventen geehrt wurde. Die besten Absolventinnen und Absolventen der einzelnen Fächer waren: Yanick Riesen und Roger Thalmann (Führung und Organisation); Markus Waldvogel (Strategisches Marketing); Roger Kleiner (Operatives Marketing); Roland Liem (Unternehmensrechnung); Antonio Della Badia (Marktforschung & Informations-management); Roland Liem (Marketing: Grundlagen und Strategie); Marcel Kolb (Strategisches Management); Jolanda Setz (Recht) und Silvio Graf (VWL).Die Bestenliste VerkaufsleiterSpitzenleistungen vollbrachten: Barbara Rohrer und Thomas Roth, die beide mit dem «Swiss-Marketing-Sales-Award» als beste aller Absolventen geehrt wurden. Die besten Absolventinnen und Absolventen der einzelnen Fächer waren: Paolo Russo (Führung und Organisation); Michael Enderli (Marketing und Instrumente); Thomas Roth (Unternehmensrechnung); Michael Gloor (Verkaufsinformation und Vertriebscontrolling); Adrian Dickenmann (Verkaufsplanung); Thomas Roth (Marketing: Grundlagen und Strategie); Barbara Rohner (Verkaufsführung); Daniel Franzen (Recht) und Timon Sollberger (VWL).Die Jahrgangsbesten Barbara Rohrer (links aussen) und Thomas Roth mit Prüfungsleiterin Ibi Bertschi.
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Change by Design

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Nicht jeder ist ein geborener Designer. Die Prinzipien und Denkstrukturen aber, die hinter gutem Design stehen, die kann sich jeder zu eigen machen. Tim Brown, CEO der Designagentur Ideo, die unter anderem an der Entwicklung des iPhones beteiligt war, beschreibt anhand konkreter Arbeitsbeispiele, wie „Design Thinking“ funktioniert. Wie der Begriff suggeriert, führt dieser Ansatz weit über das eigentliche Design von Dingen hinaus – laut Brown kann er tiefgreifende Veränderungen im persönlichen Leben, in Unternehmen und sogar in globalen Zusammenhängen bewirken. Brown ruft engagiert und überzeugend dazu auf, Kreativität nicht zu unterdrücken und das Potenzial von Partizipation und Teamarbeit zu nutzen. „Wir alle sind klüger als jeder Einzelne von uns“, so das Credo von Ideo. getAbstract empfiehlt das Buch nicht in erster Linie Designern – die werden mit Browns Gedanken schon vertraut sein –, sondern allen Produktmanagern und Führungskräften, die in ihrem Unternehmen für Entwicklung und Innovation verantwortlich sind.getAbstract-Bewertung: 8Umsetzbarkeit: 7Innovationsgrad: 8Stil: 8Verlag: Vahlen VerlagPublikationsjahr: 2016Seiten: 196ISBN: 9783800652587

Wohin geht die Reise im Mobile Marketing? Ihre Meinung ist gefragt!

Wohin geht die Reise im Mobile Marketing? Ihre Meinung ist gefragt!
Was bringt das Jahr 2017 im Mobile Marketing? Werfen Sie einen Blick in die Glaskugel!Smartphones und Tablets haben die digitale Vormachtstellung an sich gerissen. Bereits zwei Jahre ist es her, als die Nutzungsfrequenz mobiler Endgeräte weltweit erstmals den Einsatz von Desktop-Computern überstiegen hat. Seither wächst die Kluft kontinuierlich.Internationalen Erhebungen zufolge, greift heute jeder Zweite nach dem Aufwachen als Erstes zum Smartphone. Mehr als 3,5 Milliarden Menschen sind also auch potenzielle Empfänger von allen möglichen digitalen Botschaften. Es ist deshalb nur eine logische Konsequenz, dass Mobile im Jahr 2017 auch bei den weltweiten Werbeausgaben das stationäre Internet überholen und vermutlich rasch abhängen wird.Wie wird sich das Mobile Marketing 2017 entwickeln? Und welche Technologien werden einen entscheidenden Einfluss darauf haben? Ihre Meinung ist gefragt! Nehmen Sie jetzt an unserer Umfrage teil (Dauer ca. fünf Minuten). Die besten Kommentare werden in der kommenden MK-Ausgabe sowie online veröffentlicht.Zur Umfrage: https://de.surveymonkey.com/r/XC6BWPV

Das «Ich» im Scheinwerferlicht: Micheline Calmy-Rey und Günther Jauch am DirectDay

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Günther Jauch im Gespräch mit Stephan KlapprothMuss man ein Narzisst sein, um Aufmerksamkeit zu erzielen? Was ist der Preis für ein Leben in der Öffentlichkeit? Warum setzten viele Unternehmen auf prominente Markenbotschafter? Diese Fragen standen im Zentrum des diesjährigen DirectDays am 22. November im Kursaal Bern. Unter anderem wurden sie im Rahmen von zwei Podiumsgesprächen mit Roger Schawinski und Bernhard Russi sowie mit Prof. Dr. Lucia Malär, Dozentin für Markenmanagement, Werber Geri Aebi und Nicolas Schibler, COO Marketing und Vertrieb von McOptic, diskutiert.Die rund 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Anlasses lauschten gespannt dem Referat der ehemaligen Bundesrätin Micheline Calmy-Rey über Selbstmarketing in der Politik und darüber, wie man seinem Land ein Gesicht gibt. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der Auftritt des Überraschungsgastes Günther Jauch, der auf die Fragen von Moderator Stephan Klapproth mit viel spitzbübischem Humor antwortete.Zeit für BegegnungenDer DirectDay ist der grösste Geschäftskundenanlass der Post und bietet den Gästen die Chance, ihr Netzwerk zu pflegen und Wissen zu Dialogmarketing, Kommunikation und Management-Themen zu erwerben.Impressionen unter www.post.ch/directday.

Das sind die beliebtesten Daten für Online-Targeting

Das sind die beliebtesten Daten für Online-Targeting
Beim Online-Targeting werden oft Interessen- und Kaufabsichts-Daten verwendet.Bei der Online-Trend-Studie des Profildaten-Vermarkters Q Division wurden 106 deutsche Werbeexperten interviewt. Befragt wurden die Teilnehmer zu ihrem aktuellen und künftig geplanten Einsatz von sogenannten Profildaten, also anonymisierten Datensätzen, die es ermöglichen, ein Werbemittel gezielt einzelnen Zielgruppen oder Personen auszuspielen.Rückläufig ist hingegen die Wertschätzung weicherer Targetingdaten. Nutzten 2016 noch 94 Prozent der Befragten soziodemografische Daten, wollen in den nächsten 12 Monaten nur 74 Prozent sie für ihre Planung und Testkampagnen berücksichtigen. Ein Targeting auf statistische Zwillinge, dies sind demografisch und im Online-Verhalten ähnliche User, lag 2016 bei 83 Prozent, 2017 planen nur noch 68 Prozent mit den Daten.Gerald Banze, Geschäftsführer Q Division, begrüßt diese Entwicklung von neuen Zielgruppenansätzen: „Die immer gleichen soziodemografischen Daten bestimmen seit 140 Jahren die Werbung. Auch online werden sie trotz genauerer Targeting-Filter am Markt von einem Großteil der Werber und Mediaplaner eingesetzt. Umso erfreulicher ist, dass wir nun eine erste Abkehr von den altbekannten Zielgruppenmodellen beobachten. Gleichzeitig setzen Advertiser häufiger minuten-frische Insights ein, die eine individuelle und zugleich massenweise Ansprache ermöglichen.“Ranking: Diese Datenarten wollen Mediaeinkäufer in den nächsten 12 Monaten nutzenInterest Data: 79 ProzentEigene Daten: 76 ProzentBuying-Intent-Daten: 74 ProzentDemografie-/Soziodemografie-Daten: 74 ProzentStatistische Zwillinge (Prospecting): 68 ProzentGeodaten: 60 ProzentDie wichtigste Datenquelle ist laut Trend-Studie das eigene Unternehmen: 83 Prozent aller Mediaverantwortlichen spielen Werbung vorrangig auf First-Party-Data-Profile aus. Daten anderer Anbieter kaufen acht von zehn Befragten hinzu. Ganze 25 Prozent nutzen nach eigenen Angaben nicht die Second-Party-Daten, die sie zuvor über Websiteaufrufe oder Kampagnen ermittelt haben.Vertrauen vor Preis: So wählen Mediabuchende ihren DatenlieferantenBei der Auswahl ihrer Datenlieferanten ist der Preis nur das viertwichtigste Kaufkriterium (77 Prozent). Die entscheidenden Faktoren sind stattdessen für nahezu jeden Befragten die Datenquelle (94 Prozent), Datenaktualität (96 Prozent) und Vertrauen in den Datenanbieter (97 Prozent). Diese Qualität-vor-Preis-Denkweise fußt auf den Erfahrungen, die der deutsche Datenmarkt besonders zu Beginn mit minderwertigen Daten-Angeboten gemacht hat.Wirft man einen Blick auf die von Mediaverantwortlichen bevorzugten Datenquellen, erfüllen Datenvermarkter augenscheinlich am ehesten diese Anforderungen. Bei ihnen kaufen drei Viertel der Befragten die Daten für ihre Kampagnen. Der Kauf direkt beim Portalbetreiber oder auf öffentlichen Datenmarktplätzen ist nicht so beliebt, jeweils 57 Prozent buchen dort. Auch Mediaagenturen entdecken das Feld der Datenvermarktung für sich. Nahezu die Hälfte der Befragten erwirbt Daten von ihnen.

Digital Marketing Summit für KMU

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Nicolas Bürer, Digitalswitzerland, Ewa Ming, Suisse Emex und Hans Akeret, Eulachhallen AG.„Was wirklich wirkt“ – so lautet das Motto der Suisse Emex 2017. Ewa Ming, Geschäftsführerin der Emex Management AG, präsentierte vor über 100 Partnern und Gästen in der Eulach-Eventhalle das Programm der Messe, die am am 29. & 30. August in der Messe Zürich stattfindet.Wissensplattform & LernwerkstattNeu wird erstmals parallel zur Suisse Emex 2017 der Fachkongress „Digital Marketing Summit für KMU“ durchgeführt. Der Kongress wird als eigene Veranstaltung positioniert. Allerdings werden die Synerien mit der Event- & Marketing-Messe und der Partnermesse Top-Soft genutzt.Der Fachkongress findet in der Halle 7 der Messe Zürich, im gegenüberliegenden Conference Center im Hotel Holiday Inn sowie in Konferenzräumen des neben der Messe gelegenen Hallenstadions statt. Der Kongress richtet sich in erster Linie an Führungskräfte von KMUs. Sie sollen durch diese neue Wissensplattform mit Lernwerkstatt praktisch umsetzbares Know-how erwerben können. Ziel sind 750 Kongressteilnehmende.Hub für Digital & TechnologieUnterstützt wird der neue Fachkongress von Digitalswitzerland, der neuen Initiative, die vor einem Jahr als Digital Zürich gestartet worden war. Sie wird von bedeutenden Firmen unterstützt und hat zum Ziel, die Schweiz als einen führenden Hub in den Bereichen Digital & Technologie zu etablieren. Nicolas Bürer, Managing Director von Digitalswitzerland, stellt die Initiative am Kick-off-Event der Suisse Emex vor.Vielfältig nutzbare HallenEbenfalls präsentiert wurden die Eulachhallen. Vorgestellt wurden sie vom Verwaltungsratspräsidenten der Eulachhallen AG Hans Akeret. Die Hallen können vielfältig genutzt werden, nicht nur für Sportanlässe, sondern auch für Messen und Events. Davon konnten sich die Gäste des Kick-off-Events selber ein Bild machen.

Sechs Tipps zur optimalen Auslieferung von Live-Videos

Sechs Tipps zur optimalen Auslieferung von Live-Videos
Live-Streams sind immer mehr gefragt.Trotz der Fortschritte bei der Video-Streaming-Technologie ist die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Live-Videos für die Anbieter noch immer eine Herausforderung. Den Erfahrungen von Akamai zufolge liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, in allen Phasen des Workflows die bestmögliche Videoqualität zu berücksichtigen – egal, ob bei der Übertragung globaler oder lokaler Events.Das Interesse an Online-Videos – egal ob Live-Streaming oder Videos-on-Demand – steigt unaufhörlich. Gerade die großen, internationalen Sportereignisse in diesem Jahr lockten noch einmal deutlich mehr Zuschauer vor den Bildschirm als On-Demand-Videos. Die Zuschauer erwarten erstens, dass die Live-Videos in Fernsehqualität präsentiert werden und zweitens, dass die Übertragung die im Internet gewohnten Interaktions- und Personalisierungsmöglichkeiten bietet. Diese hohen Ansprüche setzen Fernsehsender, OTT-Spezialisten und Telekommunikationsunternehmen unter zunehmenden Druck. Akamai Technologies veranschaulicht anhand von sechs Best Practices, wie Anbieter eine hohe Qualität sicherstellen.1. Frühzeitig mit der Planung beginnen.Um hochwertige Online-Videos live bereitstellen zu können, müssen Anbieter die Qualität lange vor der Übertragung des ersten Bytes planen. Das gilt sowohl für sportliche als auch für musikalische Großereignisse. Die Planung umfasst vier Bereiche: erstens eine Abschätzung der potenziellen Zahl der Zuschauer; zweitens eine Berücksichtigung der von Zuschauern genutzten Geräte; drittens eine Kalkulation der Spitzenzeiten; viertens die Ausarbeitung eines Plans für die Ausfallsicherheit aller Komponenten bei der Auslieferung.2. Schnelle Erfassungstechnologien nutzen.Qualität beginnt bei der Erfassung. Anbieter sollten sicherstellen, dass sich die Erfassungspunkte des Live-Streams möglichst nahe bei den Encodern befinden. Um ein optimales Zuschauererlebnis zu gewährleisten, sollten die Video-Streams dynamisch und automatisch den Erfassungspunkten zugewiesen werden. Ein CDN sollte beliebige Medienformate unterstützen. Damit lassen sich die betriebliche Komplexität und das Fehlerrisiko verringern. Eine hybride HTTP-/UDP (User Datagram Protocol)-Erfassung vereint die Zuverlässigkeit und Stabilität von TCP mit den höheren Bitraten von UDP und ermöglicht eine schnelle Erfassung.3. Sicherheitsmassnahmen für die Übertragung implementieren.Die Auslieferung von Online-Videos lockt auch immer wieder Hacker an, die Live-Streams abgreifen können; zu den Zielen gehören beispielsweise Pay-Per-View-Events. Seit einiger Zeit schon hat sich die Film- und Musik-Piraterie von Filesharing und Downloads hin zu Videostreams verlagert. Da der Schutz der Videostreams von großer Bedeutung ist, sollten Anbieter auf der „First Mile“ eine SSL-Verschlüsselung einsetzen, damit Hacker die Inhalte nicht abgreifen können. Darüber hinaus sollte für die Geräte, an die ausgeliefert wird, die passende DRM-Technologie zum Einsatz kommen, beispielsweise FairPlay Streaming für iOS-Geräte.4. Zusammenarbeit mit Werbepartnern technisch absichern.Eine weitere Herausforderung bilden Videostreams, die zum Teil aus Werbebotschaften von Dritten bestehen. An den Übergabepunkten kann es damit zu weiteren Komplexitäten und immer neuen Fehlerquellen kommen. Durch eine serverseitige Integration von Werbeclips und deren Kombination im Streaming-Workflow als Services des CDN-Anbieters haben beispielsweise TV-Sender die Möglichkeit, umsatzrelevante und hochwertige Werbung in großem Umfang an eine große Menge von Zuschauern auszuliefern.5. Adaptive Bitraten unterstützen.Ein CDN sollte in der Lage sein, Streaming mit adaptiven Bitraten (Adaptive Bitrate, ABR) zu unterstützen, um eine Wiedergabe höchster Qualität in Fest- und Mobilnetzen sowie mit unterschiedlichen Verbindungsgeschwindigkeiten sicherzustellen. Dazu kommt, dass das CDN eine umfangreiche Bandbreite von Streaming-Formaten beherrschen sollte: HTTP-Live-Streaming (HLS) für iOS-Geräte; HTTP-Dynamic-Streaming (HDS) für Geräte, auf denen eine Adobe AIR Runtime läuft; Microsoft Smooth Streaming (MSS) für Geräte, auf denen Microsoft Silverlight läuft und Dynamic Adaptive Streaming über HTTP (MPEG-DASH).6. Übertragungsqualität während eines Live Events messen.Um eine durchgängig hohe Qualität sicherstellen zu können, sollten die Anbieter von Live-Videos den gesamten Workflow messen und auswerten, angefangen von der Planung über die Erfassung und Einspeisung bis hin zur Transcodierung und Auslieferung auf den Geräten. Durch eine unmittelbare Datenanalyse lassen sich zum Beispiel Pufferzeiten oder Probleme mit der Bitratenqualität sehr schnell erkennen und beheben. Darüber hinaus erhalten die Anbieter wichtige Hinweise für die Planung künftiger sportlicher oder musikalischer Großereignisse.

20 Minuten und 20 Minutes mit einer Million Facebook-Fans

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Die Marke 20 Minuten hat bei Facebook die Millionengrenze geknackt.20 Minuten und 20 Minutes sind seit 2009 auf Facebook aktiv. Täglich publizieren die Social-Media-Teams bis zu 20 Beiträge in Form von News, viralen Videos und andere Bewegtbildern sowie Umfragen.Die Leser-Community ist aus dem redaktionellen Alltag von 20 Minuten nicht mehr wegzudenken und trägt wesentlich zum grossen Erfolg des Pendlermediums bei. Die Social-Media-Kanäle ermöglichen es der Redaktion, näher bei den Usern zu sein, mit ihnen in den Dialog zu treten und ihr Feedback aufzunehmen. Damit bildet die Präsenz auf Facebook die optimale Ergänzung zur 20-Minuten-App, die das Herzstück der Community darstellt.Neben Facebook sind 20 Minuten und 20 Minutes auf Instagram und Twitter präsent, wobei 20 Minutes auch auf Snapchat aktiv ist. Über Social Media erreichen beide Titel insgesamt rund 1.4 Millionen Nutzerinnen und Nutzer.Um sich bei der Million Facebook-Fans zu bedanken, verlost 20 Minuten in Zusammenarbeit mit Edelweiss über Facebook eine Million Flugsekunden. Im Rahmen der Kampagne bekommen die Teilnehmer von 20 Minuten ihre eigene Plattform.

Unternehmen entdecken Videos für das Intranet

Unternehmen entdecken Videos für das Intranet
Immer mehr Unternehmen setzen bei der internen Kommunikation auf Videos.Rund 500 Fachleute aus Unternehmen diverser Branchen nahmen im September 2016 an der internationalen Online-Umfrage von Kaltura teil. In dem bereits dritten „Statusbericht zu Videos in Unternehmen“ untersucht Kaltura regelmäßig die Entwicklung der Videonutzung in Unternehmen aller Größen.„Unser neuester Bericht über Videos in Unternehmen zeigt, dass ein Wendepunkt erreicht ist“, stellt Ron Yekutiel fest, Chairman und CEO von Kaltura. „Dass fast 60 Prozent der Unternehmen Videos in ihren Intranets nutzen und 42 Prozent Videofunktionalitäten in Social-Business-Plattformen integriert haben, ist ein deutliches Signal!“Seit 2015 hat die Bedeutung von Videos für die interne Nutzung in den Bereichen Kommunikation und Bildung in unternehmenseigenen Netzwerken deutlich zugenommen. 90 Prozent der Teilnehmer bezeichneten die Möglichkeit, Videos intern „on demand“ abrufen zu können, als „wesentlich“ oder „sehr wichtig“. 80 Prozent befürworten auch die Möglichkeit einer mobilen Nutzung.Da die regelmäßige Nutzung von Videos am Arbeitsplatz zur Norm wird, ist es für Unternehmen immer wichtiger, entsprechende Plattformen und Dienstleister zu finden. Eine zentrale Video-Management-Lösung ist 47 Prozent der Teilnehmer wichtig, während 43 Prozent die Ansicht vertreten, dass die Einbettung einer Videofunktionalität in Content-Management-Lösungen der Firma sogar unabdingbar sei.Auf die Frage nach unternehmensinternen Webcasts – über das Intranet gestreamte Videos – antworteten fast drei Viertel (73 Prozent) der Befragen, dass ihr Unternehmen mehr als fünf interne Webcast pro Jahr erstelle, wobei nahezu ein Drittel erstaunliche fünfzig oder mehr Webcasts produzieren und online anbieten.„Jedes Unternehmen, das sich dem Einsatz einer unternehmensweiten Videostrategie bisher widersetzt hat, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren“, ergänzt Ron Yekutiel. „ Hingegen werden Unternehmen, die Videos nutzen, bei Kommunikation und Bildung dank der Vorteile von Videos weiter Wettbewerbsvorteile erringen.“Der „Statusbericht Videos in Unternehmen“ richtet sich an IT-Vorstände, Leiter von kaufmännischen-und IT-Abteilungen sowie Video-Projektleitern, die eine Videostrategie konzipieren oder verbessern wollen, aber auch an Anbieter von Firmensoftware, die Videofunktionalitäten in bestehenden Unternehmenslösungen integrieren möchten.Hier kann der komplette Statusbericht angefordert werden.

Kampagnen-Briefing im Programmatic Marketing

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Auch beim Programmatic Marketing ist ein sauberes Briefing wichtig,  um gute Resultate zu erzielen.Auch im Programmatic Marketing verhält es sich nicht anders als mit anderen Kommunikationsinstrumenten. Um die besten Resultate und das Maximum aus dem investierten Budget herauszuholen, ist es wichtig, alle relevanten Informationen in einem Briefing strukturiert zu bestimmen. Das ist die Basis, um mit einer Programmatic- Agentur zu kommunizieren.Anleitung für ein gutes Programmatic BriefingVorab muss selbstverständlich erstmals eine gute Kampagnen-Strategie entwickelt sein, die es ermöglicht, gesetzte Ziele überhaupt zu erreichen. Dies wiederum setzt voraus, dass eine Kampagne – und da verhält es sich mit Programmatic-Kampagnen genauso wie mit allen anderen Medien – für den User konzipiert ist, diesen anspricht sowie zu engagieren vermag. Da kann auch Programmatic Marketing nicht zaubern, wenn dieses Fundament nicht stimmt oder gar nicht vorhanden ist. In diesem Artikel möchte ich Werbeauftraggebern Tipps und Anregungen sowie eine konkrete Anleitung für ein gutes Programmatic Briefing aufzeigen.Besonderheiten und Vorteile von Programmatic nutzenEines der grossen Vorteile von Programmatic Marketing gegenüber der klassischen Online-Media-Planung mit Einzelplatzierungen ist, dass die gesamte Customer Journey für jeden einzelnen User mitverfolgt werden kann. So kann diese übergreifend über die gesamte Display-Kampagne analysiert, interpretiert und optimiert werden. Bei Programmatic-Kampagnen können dadurch qualitativ hochstehende Diagnosen angestellt werden, die der Marktforschung sehr nahe kommen. Ein Frequency Capping (Anzahl Einzelkontakte pro User – auch Werbedruck oder OTS) über die gesamte Kampagne zu setzen sowie auf den einzelnen User einzustellen, ist kein Problem. Um solche und andere Vorteile von Programmatic Marketing für sich zu nutzen, müssen solche und andere Eigenheiten beim Briefing entsprechend berücksichtigt werden.Gliederung Programmatic-Kampagnen-BriefingIch habe das Programmatic-Kampagnen-Briefing in sieben Aspekte gegliedert. Selbstverständlich kann man das individuell nach eigenem Gusto anders gliedern und definieren bzw. an die eigenen spezifischen Gegebenheiten anpassen.1.     Adressen & Leute2.     Kampagnen Infos3.     Budget4.     Werbemittel/Banner5.     Analyse & Reporting6.     Formales für Offert-Erstellung7.     Offene Liste für weitere Aspekte und KriterienDieses Briefing existiert auch als Online-Formular und steht auf der media BROS. Website zur Verfügung. Nachfolgend möchte ich auf die wichtigsten Kriterien des Briefings sowie deren Zusammenhänge eingehen.Zweck der Programmatic Kampagne sowie die spezifischen Kampagnen Ziele sind wohl die wichtigsten Aspekte und Infos für die Programmatic Marketing Agentur.Dies ist wohl eines der wichtigsten Punkte des Programmtic-Briefings überhaupt und steht in direktem Zusammenhang mit der Analyse, Reporting sowie die Definition und Umsetzung des Conversion-Trackings. In diesem Aspekt wird definiert an wem sich die Programmatic Kampagne richtet (Zielgruppe/Segmente/Personas) sowie zu welchem Zweck und mit welchen Erwartungen. Eine genaue Beschreibung der User-Offer, allenfalls CTA Call-to-Action sowie konkrete Landingpages, geben der Programmatic-Agentur klare Hinweise darüber, mit welchen Mitteln und Taktiken man die Ziele erreichen will.Werbemittel/BannerIn diesem Aspekt werden die wichtigsten Requisiten einer Programmatic Kampagne, die Werbemittel-Formate betrachtet. Must haves und nice to haves.Analyse & ReportingDie Analyse, das Reporting, die Definition sowie Umsetzung des Conversion-Trackings, stehen in direktem Zusammenhang mit den Zielen, Erwartungen und Zweck der Programmatic Kampagne. Ich empfehle, den Conversion-Prozess immer zu visualisieren und darauf das Converison-Tracking abzubilden. Das ist aus Erfahrung die beste Methode, um mit allen involvierten Teilnehmern auf der gleichen Basis zu diskutieren und gemeinsames Verständnis zu schaffen. Meistens sind ja mehrere Leute und vielfach mehrere Unternehmen in solchen Kampagnen involviert. Nachfolgend eine Auflistung, von involvierten Stellen, wie sie bei media BROS. praktisch bei jeder Kampagne vorkommen:-     Werbeauftraggeber: PM Product Manager oder Online Verantwortliche/r-     Werbeauftraggeber: Kommunikationsleiter und/oder Marketingleiter-     Werbeauftraggeber: Webmaster, IT-     Media Agentur: Berater/in-     Werbe- oder Web-Agentur: Berater/in-     Werbe- oder Web-Agentur: Programmierer/in-     Programmatic Marketing Agentur: Berater/inAlso schnell einmal mindestens sechs bis sieben involvierte Leute oder Schnittstellen, die es an Schnittpunkten wie eben die Umsetzung des Conversion-Reporting zu koordinieren gilt. Fundament hierfür ist gegenseitiges und gemeinsames Verständnis. In Zeiten von Email und Telefon sowie weniger 1:1 Meetings, weil immer mehr dezentraler Arbeitsweise, sind Visualisierung eine unverzichtbare Hilfe, um die Komplexität und Kommunikation in den Griff zu bekommen.
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media BROS. Beispiel Visualisierung modularer Conversion Prozess
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media BROS. Beispiel modulares Conversion Tracking

Was ist Pogo-Sticking?

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Pogo-Sticking kann mehr bedeuten als herumhüpfen auf einem Sprungstab.Pogo-Sticking beschreibt die Aktivität eines Users, wenn er ein Ergebnis der Suchmaschine anklickt und sofort wieder zur Suchmaschine zurückwechselt. Der User verweilt also nur für einen Augenblick auf der Homepage. Grund dafür kann sein, dass die geklickte Homepage nicht den Anforderungen der Suche entspricht oder zu wenig Informationsgehalt bietet. Dieses Verhalten resultiert in einem niedrigen Ranking einer Homepage. Websites mit hohem Informationsgehalt haben durchschnittlich eine geringere Pogo-Stick-Rate.Quelle: http://www.onlinemarketing-zentrum.ch
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