Werbeprognose: Social Media und Video auf dem Vormarsch

Die Social Media-Werbung wird damit von 16 Prozent der gesamten Internetwerbung im Jahr 2016 auf 20 Prozent in 2019 anwachsen. Mit jährlichen Zuwachsraten von 20 Prozent wird die Werbung in den sozialen Medien 2019 damit nur mehr 1 Prozent hinter der Zeitungswerbung liegen (50,2 Milliarden US$ für Social Media gegenüber 50,7 Milliarden US$ für Zeitungen). Im Jahr 2020 werden Social Media bereits unangefochten voran liegen.Social-Media-Plattformen haben von der rasanten Akzeptanz mobiler Technologien und deren Integration in unseren Alltag profitiert. Für viele Nutzer sind die sozialen Medien mittlerweile nicht nur der Dreh- und Angelpunkt ihres sozialen Lebens, sie sind auch ihre wichtigste Informationsquelle. Die Social-Media-Werbung verschmilzt nahtlos mit den Newsfeeds und ist damit vor allem auf mobilen Geräten wesentlich wirksamer als die als störend empfundenen Werbeeinblendungen.Online-Video überholt RadioMit Zuwachsraten von 18 Prozent jährlich wachsen die Werbeinvestitionen in Online-Video fast so stark wie die in soziale Medien und werden 2019 weltweit insgesamt bei 35,4 Milliarden US$ liegen und damit knapp über den Werbeausgaben für Radiowerbung (35,0 Milliarden US$). Die Online-Video-Werbung profitiert von der zunehmenden Verbreitung von Mobilgeräten sowie auch dem mobilen Zugang zu schnellen Datenverbindungen und den verbesserten Handset-Displays. Immer mehr Marken setzen Online-Video ergänzend zur Fernsehwerbung ein, aber nur die wenigsten sehen Online-Video als vollständigen Ersatz für die Fernsehwerbung. Selbst 2019 wird die Online-Video-Werbung weniger als ein Fünftel (18 Prozent) der Fernsehwerbung ausmachen.Wachstumstreiber auch für die Schweiz«Wir haben leider für den Schweizermarkt keine exakten Zahlen, aber wir sehen in der Entwicklung unseres Daily Business auch bei uns, dass Online Video und Social Media sehr stark wachsen“, schätzt Beat Krebs, CEO von ZenithOptimedia Schweiz die hiesige Situation ein. „Online Video setzen wir verstärkt und komplementär zu TV bei jungen und mobilen Zielgruppen ein, und unsere Social-Media-Kapazitäten wachsen seit Jahren kontinuierlich, insofern gehen wir auch für die Schweiz von einer starken Zunahme der Investitionen in diesen Bereichen aus», erläutert Krebs.Weiteres kontinuierliches Wachstum der Werbeausgaben 2017 trotz politischer Risiken und VierjahresvergleichFür 2017 prognostiziert der Forecast einen weltweiten Anstieg der Werbeausgaben um 4,4 Prozent und damit ein gleiches Wachstum wie für 2016. Das ist eine sehr starke Performance, sind doch durch den unerwarteten Ausgang bei der Brexit-Abstimmung in Großbritannien und der Präsidentenwahl in den USA die politische Unsicherheit und das Risiko von Handelsbeschränkungen gestiegen. Das Jahr 2017 steht auch im schwierigen Vergleich mit 2016, das bei den Werbeausgaben erheblich von den alle vier Jahre stattfindenden Großereignissen (Wahlen in den USA, Sommerolympiade und Fußball-Europameisterschaft) profitieren konnte.Der Forecast prognostiziert, dass die weltweiten Werbeinvestitionen auch nach 2017 weiter kontinuierlich steigen werden und sagt ein Wachstum von 4,4 Prozent für 2018 und von 4,1 Prozent für 2019 voraus. Die weltweiten Werbeinvestitionen sind seit 2010 bemerkenswert stabil zwischen vier und fünf Prozent jährlich gewachsen und lagen damit entweder gleichauf mit oder knapp unter dem weltweiten BIP-Wachstum. Vor der Finanzkrise spiegelte der Werbemarkt die Konjunkturlage übersteigert wider, d.h. in wirtschaftlichen Boomzeiten wuchsen die Werbeausgaben schneller und in Zeiten der Rezession schrumpften sie auch schneller, wodurch die jährlichen Zuwachsraten sehr unterschiedlich ausfielen. In letzter Zeit scheint der globale Werbemarkt aber in eine stabilere Wachstumsphase eingetreten zu sein.„Auch in der Schweiz gehen wir für die kommenden Jahre von einem Wachstum aus. Wir schätzen den Zuwachs für 2017 auf 2,0%, 2018 auf 2,2% und 2019 auf 2,2% ein“, beschreibt Beat Krebs die Erwartungen für die kommenden Jahre.

#ThisHappened: Der Twitter Jahresrückblick 2016

Globale Top 3 der Tweets mit den meisten RetweetsDen Kampf um die US-Präsidentschaft hat Hillary Clinton 2016 zwar verloren, doch mit ihrem mitfühlenden Appell für die Frauenrechte auf Twitter hat sie viele Sympathien gewonnen. Der Tweet der ehemaligen First Lady landet auf Rang 3 der globalen Top 3 der Tweets mit den meisten Retweets. Den Tweet mit den meisten Retweets lieferte 2016 der spanische YouTube-Star elrubius mit einer Fan-Aktion. Dieser musste sich selbst Harry Styles von One Direction geschlagen geben.Das sind die globalen Top Trends, über die Twitter 2016 diskutiert hat1.       Rio20162.       Election20163.       PokemonGo4.       Euro20165.       Oscars6.       Brexit7.       Blacklivesmatter8.       Trump9.       RIP10.   GameofThronesDie bewegendsten Hashtags des Jahres auf Twitter2016 haben viele Ereignisse die Twitter-Gemeinschaft bewegt. In einer großen Geste boten die Einwohner Münchens unter #OffeneTür ihr Heim als Unterkunft an, nachdem in einem Einkaufszentrum der Stadt die ersten Schüsse bei einem Amoklauf gefallen waren. Sehr engagiert zeigten sich die Twitter-Nutzer auch nach den Ereignissen in der Silvesternacht in Köln: Zahllose Nutzer forderten unter #ausnahmlos mehr Prävention gegen sexuelle Übergriffe. Unter dem Hashtag #CuteSolidarity zeigten sich deutsche Twitter-User solidarisch mit Kindern mit Migrationshintergrund, indem sie Kinderfotos twitterten und so ein Zeichen gegen den Fremdenhass Pegidas setzten.TwitterOnly: So etwas gibt es nur bei TwitterVon herzallerliebst bis unglaublich komisch – viele Geschichten gibt es so nur auf Twitter! So startete ein besorgter Vater einen Aufruf, um einen speziellen Becher zu finden, der nicht mehr hergestellt wird. Denn nur daraus würde sein autistischer Sohn trinken. Die Resonanz war riesig: Unter #CupForBen begab sich ganz Twitter auf die Suche. Und dann war da noch der Enkel, der ein Foto seiner Großeltern twitterte, die seit 52 Jahren verheiratet sind und seit jeher ausschließlich im Partnerlook aus dem Haus gehen. Wie Twitter das Leben verändern kann, zeigte auch ein englisches Pärchen, das sich auf Twitter kennenlernte und mittlerweile geheiratet hat.Top Trends weltweit in News und Politik1.       Election20162.       Brexit3.       Blacklivesmatter4.       LoveisLove5.       PrayforOrlando6.       AltonSterling7.       InternationalWomenDay8.       PanamaPapers9.       PrayforNice10.   TurkeyDie weltweit beliebtesten Challenges auf Twitter1.       Mannequinchallenge2.       Sogonechallenge3.       Runningmanchallenge4.       Huhchallenge5.       TrustfallchallengeGlobale Top Trending TV Shows1.       Gameofthrones (Game of Thrones)2.       Thewalkingdead (The Walking Dead)3.       Greysanatomy (Grey’s Anatomy)4.       Descendantsofthesun (Descendants of the Sun)5.       Masterchefbr (Masterchef Brasil)6.       Oitnb (Orange is the New Black)7.       Strangerthings (Stranger Things)8.       Empire (Empire)9.       Thevoice (The Voice)10.   Bbb16 (Big Brother Brasil)Globale Top Filme des Jahres auf Twitter1.       Starwars (Star Wars)2.       Suicidesquad (Suicide Squad)3.       Deadpool (Deadpool)4.       Harrypotter (Harry Potter)5.       Batmanvsuperman (Batman v Superman)

Die 20 wichtigsten Grundsätze der Markenführung

Wer Markenführung bisher so nebenbei miterledigt hat, wird in diesem Buch eines Besseren belehrt. Der Leser erfährt, dass und warum Marken immaterielle und monetäre Vermögensgegenstände sind. Und damit er diese so behandelt, wie sie es verdienen, gibt es noch einen Überblick über die wichtigsten und aktuellen Methoden und Konzepte der Markenführung. Das ist weniger innovativ als informativ, was der Lektüre aber nicht zum Nachteil gereicht.Das Buch lässt sich wunderbar als Nachschlagewerk und Ideenquelle nutzen. Unzählige Beispiele sorgen für ein leichtes Verständnis selbst komplizierter Sachverhalte. Abbildungen und Infokästchen tun ihr Übriges. Noch dazu ist das Buch lebendig und flüssig geschrieben. Wer nur ein Thema genauer nachlesen muss, etwa zur Revitalisierung erschlaffter Marken, findet dank einer straffen Gliederung und kurzer Absätze schnell das Richtige.getAbstract empfiehlt dieses Buch vor allem Marketingmanagern und Werbetreibenden.getAbstract-Bewertung: 7Umsetzbarkeit: 7   Innovationsgrad: 5Stil: 8Verlag: Springer GablerPublikationsjahr: 2015Seiten: 200ISBN: 9783658063856

Salt setzt auf Snapchat-Werbung

Bei der Kampagne geht es um einen Online-Christmas-Deal von Salt: Plus Swiss zum halben Preis für nur CHF 29.– statt CHF 59.– pro Monat. Das zu diesem Zweck entstandene Video mit einer Länge von 10 Sekunden wurde mithilfe von Videoinhalten zusammengestellt, die von kreativen jungen Talenten mit Smartphones gedreht wurden.Am Samstag, 3. Dezember hatten Snapchatters zudem 24 Stunden lang die Möglichkeit, einen einzigartigen „Filter” zu benutzen, der von Salt extra für diesen Anlass bereitgestellt wird, um einen kurzen Clip zu drehen oder ein Selfie zu schiessen und das mit eingebauten Echtzeiteffekten und Gesichtserkennungsfunktion.https://youtu.be/P5pxFYh9UA8

So wird sich das digitale Marketing 2017 entwickeln

Der Digital-Business-Experte Arithnea erläutert, welche Entwicklungen das digitale Marketing 2017 prägen werden:1. Digitales Marketing wird weltweit mobiler. In der westlichen Welt hat sich die Smartphone-Nutzung bereits auf breiter Front durchgesetzt. Nun hat der asiatische Markt explosionsartig nachgezogen, und auch in den Entwicklungs- und Schwellenländern verbreitet sich die mobile Nutzung immer mehr. Darauf müssen vor allem die Unternehmen der Exportnation Deutschland reagieren und ihre digitalen Marketingmaßnahmen weltweit für Mobile optimieren.2. Werbemöglichkeiten für Messaging-Apps entstehen.Die User kommunizieren immer häufiger über Messaging-Apps, allen voran natürlich WhatsApp. Bislang existieren für diese Kanäle keine geeigneten Werbemöglichkeiten. Das wird sich 2017 vermutlich ändern – wesentlich getrieben durch die Übernahme von WhatsApp durch Facebook.3. KI hält Einzug in die Kundenansprache.Im Kundenservice und von Suchmaschinen wird Künstliche Intelligenz (KI) bereits in Ansätzen genutzt. So betreibt etwa ein New Yorker Hotel auf Basis von IBM Watson einen autonomen Auskunftsroboter für seine Gäste; Google nutzt KI, um semantische Anfragen korrekt aufzulösen. 2017 wird sie auch zunehmend im digitalen Marketing zum Einsatz kommen, um Ressourcen zu sparen sowie mengenmäßig große Anfragen zielgerichtet zu beantworten.4. Marketing-Clouds verbreiten sich weiter.2017 werden die Unternehmen für ihr digitales Marketing verstärkt Komplett-Suiten aus der Cloud einsetzen, wie sie etwa Adobe, Salesforce und SAP Hybris bieten. Der Grund dafür ist zum einen die Konsolidierung auf dem Anbietermarkt, die dazu geführt hat, dass Speziallösungen zunehmend in solche Komplettsysteme integriert werden. Zum anderen profitieren die Unternehmen durch die Suiten von reduzierter Komplexität und einem einfacheren Betrieb.5. Predictive Analytics ermöglichen mehr Automatisierung.Auf Basis der Komplett-Suiten können Unternehmen künftig einfacher Kundendaten auf einer einheitlichen Plattform sammeln und auswerten. Das ermöglicht ihnen, mit Predictive Analytics zukünftige Interessen zu antizipieren und eine entsprechende digitale Werbung zum richtigen Zeitpunkt automatisiert auszuspielen.6. Nach „Mobile First“ kommt die Cross-Device-Optimierung.Die meisten Unternehmen haben ihre „Mobile First“-Strategien inzwischen erfolgreich umgesetzt. Jetzt gehen sie daran, ihre Inhalte auch für die anderen Kanäle zu optimieren. So stellen sie sicher, dass die Unternehmens-, Marken- und Serviceerfahrungen ihrer Kunden über sämtliche Devices hinweg identisch sind und sie eine konsistente Customer Journey erleben.7. Content-Marketing muss sich messen lassen.Galt bisher meist die Devise, ungeachtet der Kosten soviel Content wie möglich auf den digitalen Kanälen zu streuen, wird das Content-Marketing zunehmend professionalisiert. Die Unternehmen werden künftig den ROI ermitteln und versuchen, eine vernünftige Balance aus Content-Menge, Veröffentlichungsfrequenz und Aktualität zu finden.8. Lifecycle-Marketing setzt sich auch im B2B durch. Das digitale Werbeumfeld wird immer wettbewerbsintensiver, wodurch sich die digitale Werbung zunehmend verteuert. Aus diesem Grund werden auch B2B-Unternehmen, so wie es im Online-Handel schon länger gängig ist, einen Lifecycle-Marketing-Ansatz verfolgen. Sie werden in ihren Kostenbetrachtungen nicht mehr nur die Aufwendungen für die Akquise eines Neukunden berücksichtigen, sondern ermitteln, welche Kosten und Einnahmen über den gesamten Lifecycle eines Kunden entstehen – und auf Basis dieser Erkenntnisse ihre Investitionen in die Neukundengewinnung bestimmen.«Das Jahr 2017 verspricht spannend zu werden», sagt Christian Weckopp, Bereichsleiter Digital Marketing bei Arithnea «Neue Kanäle und neue Technologien werden das digitale Marketing verändern. Die Unternehmen müssen aber auch das Management des Marketings optimieren. Das immer wettbewerbsintensivere Umfeld führt dazu, dass sie ihre Maßnahmen auf den Prüfstand stellen und genauer und umfassender durchkalkulieren sollten.»

Wenn die Verpackung zur Kultmarke wird

Herr Meyer, wie lange gibt es Tetra Pak in der Schweiz? Im Jahr 2007 konnten wir ein halbes Jahrhundert Tetra Pak Schweiz feiern: Begonnen hat alles in den 1950er Jahren mit der Inbetriebnahme der ersten Verpackungsmaschine in einer Molkerei in Lausanne. Insbesondere in den ersten Jahren diente die Schweiz aufgrund der übersichtlichen Struktur des Milchmarktes und einer hohen Präsenz von Tetra-Pak-Produkten als Referenz. Heute sind unsere Verpackungen überall zu finden: Tetra Pak hat sich als Marktführer im Getränkeverpackungsmarkt etabliert.Was macht die Stärke der Marke Tetra Pak aus? 1950 hat unser Unternehmen die erste Wortmarke „Tetra Pak“ in Schweden eintragen lassen. Sie ist zum Synonym für eine Verpackungsart geworden, mit der sowohl die verpackten Lebensmittel, als auch die Konsumenten und die Umwelt geschützt werden. Heute ist Tetra Pak ein Ingredient Brand, das heisst eine vertikale Form der Markenkooperation. Die Marke tritt am POS immer gemeinsam mit Kunden auf. Die bei den Konsumenten beliebte Tetra-Pak-Verpackung erhöht die Markenstärke der Endproduktmarke, also des Inhalts.Tetra Pak hat viel Zeit, Aufwand und Geld investiert, um solch eine starke Marke aufzubauen. Deshalb ist sie ein langfristiges und strategisches Instrument und unser wertvollstes Gut.Was muss man tun, um den ‚Kult‘ einer Marke aufrechtzuerhalten?In den 90er Jahren hat Tetra Pak die bekannten TV-Spots mit dem Slogan ‚Einfach clever‘ gemacht. Mittlerweile hat es sich längst herumgesprochen, dass Tetra Pak eine clevere Lösung ist. Konsumenten von heute sehen es als selbstverständlich an, dass Verpackungen einfach zu handhaben sind. Ihre Anforderungen konzentrieren sich zudem auf die grösstmögliche Qualität des Inhalts und die Schonung natürlicher Ressourcen. Aber nicht nur das Verhalten der Konsumenten und deren Ansprüche haben sich verändert. Auch Tetra Pak hat sich weiterentwickelt.Inwiefern?Auch wenn Tetra Pak nicht die typische Marke ist, so hat sie enorme Bekanntheit erlangt, wird als Marktführer bewusst wahrgenommen, von Kunden und Lieferanten als Partner respektiert und von Endverbrauchern als sympathische und ökologische Marke akzeptiert.Die Verpackungsmarke Tetra Pak ist zwar oftmals bekannter als der Inhalt. Die abfüllende Industrie bringt uns in der Zwischenzeit jedoch mit allem in Verbindung, was zur Verarbeitung, Verpackung und Verteilung flüssiger Lebensmittel benötigt wird.Wie erreichen Sie das?Unser Slogan ‚Wir schützen, was gut ist‘ hat nicht nur Bezug zum verpackten Inhalt, sondern auch zu den Konsumenten, den verpackenden Unternehmen und der Umwelt. Der Verbraucher hat über die Jahre gelernt, dass Tetra Pak für praktische, ökologische und recycelbare Verpackungen steht. Heute positionieren wir uns vorrangig im B2B-Bereich. Unseren Kunden liefern wir Abfüllanlagen und -material, die es ermöglichen, bei gleicher Sicherheit noch ökologischer zu verpacken, Verluste in der Produktion zu reduzieren Unsere Verpackung bestand schon immer zu einem großen Anteil aus nachwachsenden Rohstoffen, darüber hinaus können wir mittlerweile die Verschlüsse sowie ganze Verpackungen wie die Tetra Rex bio-basiert aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen. Auch bei den Produktionsprozessen unterstützen wir unsere Kunden, Abfall zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und durch Innovationen maximale Effizienz sicherzustellen.Unser starkes und breit aufgestelltes Produktportfolio sowie die deutliche Gesamtausrichtung auf den Kunden-Nutzen bilden eine gute Plattform für die Zukunft und helfen mit, die Marke Tetra Pak weiterhin als Kultmarke zu positionieren.Tetra Pak ist gerade unter Endverbrauchern Synonym für Getränkekartons und namensgebend für eine komplette Kategorie. Was bedeutet das für die Brands, die Ihre Verpackungen nutzen? Für den Verbraucher sind Getränkeverpackungen Low-Interest-Produkte. Sie haben häufig nur eine funktionale Bedeutung. Die Verpackung ist aber ein wichtiger Teil des Marketing-Mix. Denn sie bildet zusammen mit dem abgefüllten Inhalt eine Einheit, die beim Konsumenten den Kauf auslöst oder nicht. Je höher die Wertigkeit jeder einzelnen Komponente, umso eher wird die Einheit gekauft. Eine Verpackung kann aus einem namenlosen Produkt keine Marke machen – aber als Marke kann eine Verpackung die Wertigkeit des angebotenen Produkts steigern.Was heisst das für Tetra Pak? Neben praktischen, ökologischen und anderen Aspekten spielt immer häufiger die emotionale Dimension eine wichtige Rolle. Um  im Wettbewerbsumfeld bestehen, muss beispielsweise das Verpackungsmaterial als hochwertig und die Verpackung als sympathisch wahrgenommen werden. Diese Wahrnehmung ist die Folge kommunikativer Massnahmen und persönlicher Erfahrungen des Konsumenten mit dem Verpackungsmaterial. Je positiver die Wahrnehmung ist, umso mehr Vertrauen bringt der Verbraucher dem Verpackungsmaterial entgegen. Langfristig kann sich so aus dem Low-Interest-Produkt eine Marke bilden. Tetra Pak hat die Bedeutung dieser emotionalen, vertrauensbildenden Komponente erkannt und von Anfang an in die Stärkung seiner Marke investiert.Wo liegen die Schwerpunkte der Markenarbeit von Tetra Pak?Unser visueller Auftritt ist auf der ganzen Welt gleich. Markenzeichen und Markenname sind eng miteinander verbunden. Sie sind ein wichtiges Instrument, um die Marke Tetra Pak und ihre Produkte bekannt zu machen, denn sie stehen beim Kunden und Endverbraucher symbolisch für Aussagen wie Qualität, Erfahrung und Verlässlichkeit. Sowohl das Markenzeichen als auch alle Produkte wie Verpackungen, Maschinen und Anlagen sind weltweit eingetragene Warenzeichen und rechtlich von Tetra Pak geschützt. Unsere Gesellschaften halten sich weltweit an Richtlinien für den Markenauftritt. Diese stellen sicher, dass Tetra Pak sowohl in unseren Kundensegmenten wie auch bei Endverbrauchern eine hohe Wiedererkennung geniesst. Wo immer möglich erfolgt der Auftritt der Marke in Verbindung mit dem Motto „Schützt, was gut ist“. Dies erlaubt eine globale Markenpositionierung über die gesamte Wertschöpfungskette und unterstützt den einheitlichen Markenauftritt———————————————–Zusatzinformationen zu Tetra PakDer Gründer von Tetra Pak, Dr. Ruben Rausing, ein schwedischer Unternehmer, wollte mit einem Verpackungssystem, welches mehr spart, als es kostet die Milchverteilung revolutionieren und entwickelte eine Verpackung in Form eines Tetraeders (oder auch Pyramide). Das Prinzip basiert auf der Idee, beschichtetes Papier von der Rolle zu einem Schlauch zu formen, diesen zu füllen und unterhalb des Flüssigkeitsspiegels zu versiegeln. Das geschah in einem kontinuierlichen Prozess, denn die Verpackungen wurden in derselben Maschine geformt, gefüllt und versiegelt. Basierend auf diesem System wurde 1951 in Lund (Schweden) die AB Tetra Pak ins Leben gerufen. Diese erste Verpackung gab auch dem Unternehmen den Namen: tetra (= vier) pak (= verpackung).Die erste tetraederförmige Verpackung kam 1952 auf den Markt. Sie wurde bis heute ergänzt durch zahlreiche neue Systeme wie die ziegelsteinförmige Tetra Brik, die prismenförmige Tetra Prisma, die Giebeldachverpackung Tetra Rex und die Tetra Top-Verpackung. Die Entwicklung der unterschiedlichen Art der Verpackungsmaterialien und Größen war zuerst einmal nötig aufgrund der Vielzahl der flüssigen Nahrungsmittel. Hinzu kamen jedoch auch die Vorteile neuer Verpackungseinheiten beim Transport zum Handel. Ziegelsteinähnliche Verpackungen waren leichter zu stapeln, der Laderaum von Fahrzeuge konnte optimaler ausgenutzt werden und damit Transportkosten gesenkt werden. Auch im Handel konnten Regalflächen besser genutzt werden und zusätzliche Lagerfläche wurde reduziert. Außerdem waren auch einige neue Verpackungsformen notwendig zur Differenzierung von KundenmarkenDie Entwicklung aseptischer Systeme in den 60er Jahren führte dazu, dass die Kühlung der Produkte entfallen konnte und die Forderungen nach produktschonender Erreichung langer Haltbarkeit nahmen zu. Die Lieferung von Prozess- und Verpackungsausrüstung war notwendig, die es dem Kunden ermöglichte die Rohstoffe besser zu nutzen sowie eine schonendere Behandlung der Produkte sicherzustellen. Die Kunden verlangten außerdem ein Verpackungssystem, bei dessen Herstellung und Distribution so wenig wie möglich Material- und Energie-Einsatz erforderlich war. Tetra Pak konnte aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen die wichtigsten Kundenanforderungen nach Erhaltung von Produktqualität, Minimierung von Abfällen und eine Reduzierung der Distributionskosten durch neuartige Systeme optimal erfüllen. Die erste Verpackungsanlage zur aseptischen Abfüllung keimfreier Milch wurde 1961 in der Schweiz vorgestellt.Durch den Erwerb des Marktführers im Anlagenbau für die Nahrungsmittelindustrie, dem Alfa Laval Konzern, wurde Tetra Pak 1991 zum weltweit einzigen Anbieter von Komplettlösungen, angefangen mit der Konzeption und Installation der Verarbeitungsanlagen über die gesamten Verpackungssysteme bis hin zu einem umfassenden technischen Service.Siehe auch:Tetra Pak in aller Kürze: http://www.tetrapak.com/chde/about/tetra-pak-in-briefGeschichte: http://www.tetrapak.com/chde/about/historyZahlen & Fakten: http://www.tetrapak.com/chde/about/facts-figures

Sobu Kundenanlass: «Internationalisierung»

Aufgrund der bevorstehenden internationalen Skalierung von Sobu waren die Schwerpunkt des Anlasses die folgenden Themen:sobu goes internationalSobu plant per Q1 2017 die weltweite Expansion der Geschäftsidee und hat die Gelegenheit genutzt, die neuen Features der neuen Plattform sobu 3.0 sowie die Vorteile einer weltweiten Präsenz mittels einem internationalen Marktplatz für die Onlineshops aufzuzeigen.Internationale LogistikEin weiteres Kernthema im E-Commerce in Verbindung mit einem internationalen Marktplatz ist die Logistik. PostLogistics hat am Event die verschiedenen Lösungsvarianten der internationalen Logistik aufgezeigt.Produktinszenierung im E-CommerceDer ganze E-Commerce Markt verzeichnet einen unglaublichen Boom. Um sich von der Konkurrenz abzuheben gibt es verschiedene Ansatzpunkte. Ein wichtiger Punkt davon ist die Produktinszenierung. Dort beginnt das Shopping-Erlebnis des Kunden. Empiricom (a member of the otto group) hat mit einem spannenden und aufschlussreichen Referat aufgezeigt, wie dies optimal gelöst werden kann.Mehrsprachig handelnMit der Internationalität taucht automatisch das Thema Mehrsprachigkeit auf. Welche Sprachen müssen abgedeckt sein und wie wird die Qualität des Contents sichergestellt? Diese und weitere Fragestellungen wurden durch das Referat von Eurotext beantwortet.Insgesamt ist klar, dass das Thema internationaler Handel und das «borderless Shopping-Experience» noch mehr an Bedeutung zunehmen wird. Wichtig an dieser Stelle ist, dass sich der gesamte schweizerische E-Commerce strategisch darauf vorbereitet, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Digitale Logistik, Supply-Chain- und Kunden-Management

Technology in the hands«Die Gratwanderung zur Digitalen Logistik wird grösser.» – Patrick Köpfli, Geschäftsführer Prologist AGIhre Branche ist stark im Wandel. Wie schaffen Sie den Spagat zur Digitalen Logistik, damit Sie zum Beispiel für die Anforderungen von E-Commerce gerüstet sind?Patrick Köpfli: Spagat und Wandel – das ist richtig. Der Handel befindet sich im Umbruch. Neue, intelligente Technologien verändern den Alltag des Kunden, seine Bedürfnisse, die Einkaufsgestaltung und -erwartung sowie die Interaktions- und Servicemöglichkeiten grundlegend. Wir und auch unsere Kunden befinden uns im Veränderungsprozess. Der Markt ist dynamisch, verschiedensten Faktoren ausgeliefert und ständig im Transfer, was auch einen kontinuierlich steigenden Wettbewerbsdruck auslöst. Dies betrifft alle Arten von Logistik, Wertschöpfungsketten und Integrationsmöglichkeiten bei Kunden. Um spezifische Aufgabenfelder – oder auch Businessmodelle – aus der Perspektive Logistik bedienen zu können, brauchen wir eine Art Grundverständnis zu den verschiedenen Supply-Chains.Was bedeutet «die Supply-Chain verstehen» für Sie und für Ihre Kunden?Die optimalste Supply-Chain zeichnet sich über die Maximierung der Prozesseffizienz ab, der wahrgenommenen Kundenzufriedenheit und der Maximierung der Kapitalbindung. Und: Je mehr Themenfelder sich durch den Wandel abzeichnen, desto grösser wird die Gratwanderung zur Digitalen Logistik, zu einer effektiven Supply-Chain. Um den Fokus richtig zu setzen, müssen wir der Frage nachgehen, wie die unterschiedlichen Wertschöpfungsketten aussehen – unsere und die der Kunden. Wir wollen mehr erfahren über deren Prozesse sowie deren Kunden und Lieferanten: Wie sehen sie heute aus? Welchen Charakter haben sie? Welchen Rahmenbedingungen sind sie unterworfen? Wie sollen sich die Ketten von Leistungen für die Zukunft gestalten und wie sehen mögliche Schritte dahin aus? Je besser wir sowohl das Grosse als auch die vielen kleinen Bilder verstehen, desto mehr haben wir die Möglichkeiten, mit unseren Logistik-Diensten zu integrieren, verkürzen und optimieren.Vom Logistiker zum Unternehmensberater also?Nicht zwingend. Wir wollen und müssen einfach begreifen, welchen Nutzen wir den Kunden mit unseren integrativen Logistikprozessen zusätzlich bieten könnten. Wir müssen die strategischen Ziele des Unternehmens und die konkreten Bedürfnisse verstehen. Daraus wollen wir unsere optimale Supply-Chain ableiten und den Verantwortlichen eine massgeschneiderte Lösung anbieten. Mit diesem Prozess befinden wir uns bereits auf dem Pfad zur besten Lösung und haben damit eine stabile Basis, um punktuell spezifische Business-Ausprägungen aufzusetzen – also zum Beispiel für den Handel unterschiedlichster Art. Dazu gehören auch nahtlose E-Business-Prozesse.Welches sind Ihre ganz aktuellen Herausforderungen seitens Ihrer Kundschaft?Aus Verkaufsperspektive drängen sich einige Veränderungen auf. Cross-Channel ist gerade erst antizipiert, und schon steht Omni-Channel-Commerce vor der Tür. Dabei rückt der Verkaufskanal in den Hintergrund und die Kunden erwarten Datenkonsistenz – über alle Themen und Kanäle hinweg. Das beeinflusst natürlich unsere Integrationsfähigkeiten enorm. Denn Omni-Channel-Commerce verlangt vollkommene Datenintegrität, Kollaborationsfähigkeit wie auch die Abstimmung von Informations-, Waren- und Werteflüssen. Entlang dieser Kette sind wir überall in Kundenprozesse mit diesen Herausforderungen konfrontiert und können uns mehr oder weniger integrieren. Einige unserer Kunden sind von «smart» und «e» betroffen und verlangen punktuell relevante Services aus IT und Logistik. Da sind die Informatik- und Telekom-, aber auch die Handelsbetriebe sowie die Industrie in unterschiedlichen Ausprägungen, wie zum Beispiel Swiss Air Lines, IBM, Base Logistics oder KMU zu nennen. Einige weitere sind mitten im Transfer zur Digitalen Logistik und fordern abgerundete integrative Prozesse.Was braucht es denn speziell an Logistik fürs E-Business?Die Devise heisst «Smart». Über Smart- und E-Commerce wird sich auch die Logistik verändern, also mit dem Wandel durch Consumer und Wirtschaft. Aber gehen wir idealerweise vom Endkunden und seinem Einkaufsverhalten aus: Um zu erkennen, weshalb zum Beispiel das Smartphone den Handel verändert, muss man die Internetnutzung der Schweizer Bevölkerung an sich verstehen. Wir wissen, dass heute circa 90 Prozent das Internet nutzen. Dabei wird der Einkauf stetig wichtiger und so die Beschaffung von Informationen über Angebote, Qualität und Preise von Produkten.Und wie verändert das nun konkret die Logistik?Die Logistik erhält mit E-Commerce neue Aufgaben. Sie können hier ebenfalls anfallen, weil die Logistik neue Prozesse tätigen muss, die bisher nur Filialen getätigt haben (Rücksendungen von Waren, Abverkauf, Umsendungen am Saisonende). Ich nenne ein paar Themenfelder, die man im Zusammenhang mit der Logistik nicht vergessen darf:Logistikprozesse an den jeweiligen E-Commerce Business Case anpassen oder neu schaffenGesamtes Device-, In- und Output-Management erstellen (mit Schnittstellen in die Kundensysteme)Budgetieren der Erst- und Folgeaufwände für Betrieb und WartungLieferdokumente und Datenstrukturen multidevice-fähig erstellenPlanen des Raumangebots im Lager nach Absprache mit Einkauf und Online-BereichPersonalplanung überdenken, anpassen und gegebenenfalls neu organisieren (24 x 7, das ganze Jahr)Verträge gemäss dem neuen Ökosystem (Gesamt-Supply-Chain, alle Leistungsanbieter) ausarbeitenRetourenlogistik (Kunde, Logistik-Lager, Hersteller) organisierenUnd wie sieht die Zukunft in der Logistik aus?Die Zukunft ist heute teils schon Realität. Neue E-Commerce- und Future-Store-Konzepte werden entwickelt, ja sind bereits umgesetzt. Viele Unternehmen setzen verstärkt auf den Ausbau ihrer Online-Shops, die Digital-Marketing-Strategien stehen oben auf ihrer Agenda – und trotzdem verlieren sie den Anschluss an ihre Kunden. Denn sie sind ihnen bereits einen Schritt voraus. Die Unternehmen müssen umdenken, um von den aktuellen Entwicklungen im Einkaufsverhalten ihrer Kunden nicht überrollt zu werden. Wenn Sie die Logistik der Zukunft als Zentrum, als zentrale Plattform sehen, sind aussen herum alle nur denkbaren Devices aufgereiht: vom Smartphone über Stores, Mobile, Print, Zubringer, Call-Centers, alle Home-Devices, Video-Games, Kühlschrank, Lagerräume von Restaurants. Ebenso sind alle Systeme wie ERP, Warehouse, Kundenmanagement und Dritt-Unternehmen nahtlos integriert.Sie können noch einen Schritt weitergehen, dann sind wir bei der kürzlich vorgestellten Initiative «Industrial Data Space» vom Fraunhofer IML mit einem logistischen Assistenzsystem, das einen Produktionsablauf simuliert. Oder über den «Coaster», einem Tablet für die Steuerung logistischer Prozesse, dort interagiert der Mensch mit einem «ProductionPad», um eine fiktive Produktion zu planen und zu steuern. Der Demonstrator zeigt, wie der Mensch in die Fertigung der Zukunft eingebunden und somit zu einem Teil von Industrie 4.0 wird. Oder mit dem Tool «3D-Welt» lässt ein Mitarbeiter mithilfe von Tracking- und Tracing-Technologien eine virtuelle globale Supply-Chain überwachen und steuern. Oder – relativ einfach – Virtual-Reality-Brillen gewähren Einblick in die Sicht eines Lagerarbeiters. So wird uns der Wandel über Technologien weiterhin auf Trab halten.proLogist  http://www.prologist.ch/

46 neue PR Fachleute mit eidgenössischem Fachausweis

An der Berufsprüfung für PR-Fachleute haben 46 Kandidatinnen und Kandidaten den eidgenössichen Fachausweisen erhalten. Davon sind 20 aus der Deutschschweiz und 26 aus der Romandie. Die Erfolgsquote liegt bei 85,2 Prozent.An der Abschlussfeier von vergangener Woche konnte die Prüfungsleiterin Barbara Forster im Rahmen einer Feier in Thun den frisch gebackenen PR-Fachleuten das eidgenössische Zertifikat überreichen. Traditionsgemäss wurden die besten pro Jahr geehrt: Die höchste Note von 5.3 erzielte Mike Cortese. 5.1 erreichte Kataline Masur Aebischer und mit 5.0 abgeschlossen hat Maria-Fernanda Guerrrero-Ferrada.Die Qualität dieses geschützten Titels wird vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) gewährleistet. Mit ihrem Abschluss weisen sich die neuen PR-Fachleute über die notwendigen theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten aus, um in Unternehmen, Agenturen und Organisationen geplante PR-Massnahmen professionell zu planen und umzusetzen.

Die Payment Vorlieben der Millennials

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Mit ihrer Vorliebe für neuste Technik haben Millennials im Vergleich zu früheren Generationen andere Gewohnheiten und Erwartungen, was Zahlung und traditionelles Banking angeht. Jetzt steht die Generation Y kurz davor, in ihre Prime Spending Years zu kommen – der Druck auf Banken und Finanzdienste, die Präferenzen der Millennials zu verstehen, wird also immer grösser.Je digitaler, desto anspruchsvollerAufgewachsen in einer digitalen und vernetzten Welt, erwarten Millennials ein nahtloses und reibungsloses Zahlungserlebnis, mit dem Fokus auf Schnelligkeit, Komfort und Sicherheit. Der heutige Markt begegnet diesen Bedürfnissen mit der Einführung immer innovativerer Zahlungsmethoden und Finanzdiensten. Laut Juniper Research wird erwartet, dass mobile, kontaktlose Zahlungen bis 2018 die 100 Milliarden Euro, mit Apple Pay an ihrer Spitze, knacken. Das sind circa  drei Viertel der US-amerikanischen kontaktlosen Zahlungen. Doch Apple ist nicht der einzige Tech-Gigant, der über Fintech versucht, Millennials anzulocken. In diesem Jahr wurden die Messenger Zahlungen von Facebook gelauncht, Amazon bietet mit Amazon Lending seit 2012 seinen SME Klienten (kleine und mittelgrosse Unternehmen) Kredite an und Google Wallet mischt bereits seit 2011 mit. Tatsächlich hat sich eine Reihe von Diensten etabliert, mit denen sich Geld völlig neuartig leihen, teilen und investieren lässt. Zum Beispiel ermöglicht Square Cash Geld schnell und einfach zu versenden. Mit SplitWise können Rechnungen und andere Ausgaben dokumentiert und nachverfolgt werden. Bei Problemen mit Kreditrückzahlungen stellt CommonBond eine Plattform zur Refinanzierung bereit und Unternehmen wie SigFig, Wealthfront und WiseBanyan bieten Nutzern finanzielle Beratung für Vermögensmanagement an. Jedoch stellt sich mit dem Aufbruch all der alterativen finanziellen Services die Frage, wie Banken für die Millennials stehen?Die Bank auf der Abschussrampe?Natürlich besitzen auch Millennials ein klassisches Bankkonto, jedoch ist die Treue zu ihrer Bank schwindend gering: mehr als 46 Prozent geben an, dass sie unsicher sind, ob sie in den nächsten sechs Monaten bei ihrer Hausbank bleiben werden. Zudem sehen sie traditionelle Banken laut dem Cassandra Report als veraltet und nicht in der Lage an, den Bedürfnissen ihrer Generation gerecht zu werden. Diese Vorstellung bestätigt auch ein Bericht von First Data, der aufzeigte, dass 71 Prozent eher den Zahnarzt, als eine Bank aufsuchen würden und, dass 33 Prozent davon überzeugt sind, in fünf Jahren keine Bank mehr zu benötigen.Kollaboration als Schlüssel zum ErfolgBanken stehen damit vor einer neuen Herausforderung und müssen anfangen, über innovative Strategien für diese zunehmend anspruchsvolle Generation nachzudenken, zu Zeiten von GAFA (Google, Apple, Facebook, Amazon), Square und Bitcoin. Ein Weg, das Image der Banken zu polieren und die Bedürfnisse der Millennials erfolgreich anzusprechen, sind Kollaborationen mit Fintechs. Seite an Seite können Banken und Fintechs damit GAFA ordentlich Konkurrenz machen, die – bedenkt man die enorme Marktreichweite – wahrscheinlich weiter in Finanzdienste expandieren werden. Der Schlüssel zum Erfolg bei den Millennials ist die Customer Experience: Volle Integration, Nutzbarkeit über vielfältige Kanäle und ein hohes Mass an Sicherheit sind entscheidend. Aus fein ausgewählten strategischen Partnerschaften zwischen klassischen Banken und Fintechs könnten weitere Innovationen, durch den Einfluss auf die entsprechenden Stärken aller Parteien, resultieren. Banken würden Fintechs ihre grosse Kundenbasis, Expertise in Finanzregulation sowie eine robuste globale Infrastruktur bieten ­- Fintechs dagegen könnten Banken dabei helfen, innovativere, schnellere und kostengünstigere Dienste aufzubauen, die sie zu einem noch wichtigeren Bestandteil des alltäglichen Lebens machen. Aktuelle Beispiele zeigen, dass viele Banken offen für diese Ideen sind. Unter anderem arbeiten JP Morgan und The Bank of England mit Fintechs zusammen, sei es individuell oder über Gründerzentren – die Kollaboration ist der Schlüssel, dieser technisch versierten Generation zu gefallen.

TV-Preise 2017: Der Teufel steckt im Detail

Die Tabelle «Preisentwicklung 2016/2017» zeigt die Veränderungen der Plan-CPPs (CPP = Cost per GRP) bei ausgewählten Sendern in der Prime Time (19.00 bis 23.00 Uhr). Verglichen werden die Plan-CPPs des ersten Halbjahres 2017 mit den entsprechenden Vorjahreswerten. Den Auswertungen zugrunde liegen die Pricing-Zielgruppen der betrachteten Sender.Die von Admeira Broadcast vermarkteten Sender erhöhen die Plan-CPPs fürs erste Halbjahr 2017 nicht. Je nach Sender und Zeit­zone werden sie sogar reduziert.Goldbach Media hingegen erhöht die Plan-CPPs in der Prime Time mit Ausnahme von RTL bei den betrachteten Sendern um 4 bis 8 Prozent. Ausserhalb der Prime Time sieht das Bild etwas anders aus: RTL, Kabel1 und Sat1 reduzieren hier den Plan-CPP leicht, M6 sogar deutlich. Da bei vielen Werbeauftraggebern der grösste Budgetanteil in die Prime Time fliesst, wird die Preiserhöhung bei diesen Sendern dennoch deutlich spürbar werden.
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Nicht nur Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidendEine realistische Beurteilung der von den Vermarktern publizierten Preise stützt sich aber nicht nur auf das Preis-Leistungs-Verhältnis ab, sondern berücksichtigt auch deren Leistungsprognosen in den preisbildenden Zielgruppen. Die Tabelle «Leistungsentwicklung 2016/2017» stellt die für das erste Halbjahr 2017 prognostizierten durchschnittlichen Werbeblockreichweiten (Ratings) in der Prime Time den Prognosewerten des Vorjahres gegenüber.Eine generelle Tendenz ist nicht auszumachen. Auffallend ist, dass einige Sender ihre Prognose im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduzieren oder Erhöhungen nur im einstelligen Prozentbereich vornehmen.
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Leistungsprognosen nicht immer realistischAlles bestens also? Leider nein. Denn die Veränderungen berücksichtigen die aktuellen Entwicklungen nur zum Teil. SRF1 lag beispielsweise im ersten Halbjahr 2016 in der Prime Time jeden Monat unter der Prognose, zum Teil deutlich. Hier hätten wir eine Reduktion der Prognose für 2017 erwartet, denn die Abweichungen betrafen nicht nur Monate mit gros­sen Sportereignissen, in denen SRF2 in der Regel zu Lasten von SRF1 zulegen kann. Auch Sat1, 3plus und 4plus müssten unserer Meinung nach die Prognose stärker reduzieren, haben die Sender doch im ersten Halbjahr 2016 die damalige Prognose zum Teil deutlich verfehlt.Effektive Teuerung fällt bei einigen Sendern höher ausDie effektive Teuerung dürfte damit bei einigen Sendern höher ausfallen, als aufgrund eines reinen Vergleichs der Plan-CPPs zu erwarten wäre. Realistischer scheint die Prognose beispielsweise bei RTL, Vox und M6 zu sein, widerspiegeln sie doch die Entwicklungen des ersten Halbjahres 2016 gut.Versteckte Preiserhöhungen im Angebot für 2017Eine weitere Rolle bei der Beurteilung des Angebots für das kommende Jahr  spielen versteckte Preiserhöhungen. Im nächsten Jahr betreffen diese insbesondere die Sender der 3plus-Gruppe und die SRG-Sender. Die 3plus-Gruppe ändert auf 2017 den sogenannten «Spotlängen­index». Der Index 100 gilt neu erst für Spotlängen ab 30 Sekunden, bisher galt er für Spotlängen ab 26 Sekunden. Dadurch werden Spots mit einer Länge von 26 bis 29 Sekunden im kommenden Jahr um fünf Prozent teurer. Auch bei kürzeren Spots werden die Preisindices verändert.Admeira gibt keine Leistungsgarantie auf Freespace mehrDie SRG-Sender haben kürzlich kommuniziert, dass die Leistungsgarantie zukünftig nur noch auf das bezahlte Volumen gewährt wird, jedoch nicht auf Freespace-Buchungen. Da die SRG-Sender auf einige Zielgruppen eine Leistungsgarantie von 100 Prozent gewähren, fällt diese Änderung besonders ins Gewicht.«Admeira Broadcast» passt sich mit diesem Schritt gemäss eigener Aussage zwar dem TV-Markt bzw. dem Mitbewerber «Goldbach Media» an, verabschiedet sich damit aber von einem wichtigen Alleinstellungsmerkmal. Sind das die neuen Perspektiven von Admeira?

20 Minuten lanciert zwei neue Mobile-Apps

Mit «Flame» erhält die schweizweit grösste Leser-Reporter-Community von 20 Minuten eine eigene App. Die Nutzerinnen und Nutzer haben mit «Flame» einerseits die Möglichkeit, die 3500 Leser-Reporter-Bilder, die wöchentlich an die Redaktion geschickt werden, mit einer einfachen Wischgeste nach links oder rechts zu bewerten. Andererseits kann der User über «Flame» eigene Bilder hochladen, kategorisieren und von der Community bewerten lassen.Mit «PaperGirl» lanciert 20 Minuten erstmals ein Mobile-Game. Das im Retro-Design gestaltete Geschicklichkeitsspiel spielt in den Städten Bern, Genf, Luzern und Zürich, die nacheinander freigespielt werden müssen. Als «PaperGirl» ist der User in jeweils 16 Städtelevels unterwegs und hat die Aufgabe, unter herausfordernden Umständen Zeitungen in die 20-Minuten-Boxen zu verteilen.«Flame» und «PaperGirl» sind mit der News-App von 20 Minuten verbunden. So können sämtliche Punkte, die über die beiden Apps durch Interaktionen – wie Upvotes oder Foto-Uploads bei «Flame» und gesammelte Punkte durch verteilte Zeitungen bei «PaperGirl» – in der PersonalView der 20-Minuten-App gutgeschrieben werden.Die beiden neuen Mobile-Apps sind in einer ersten Phase nur für iOS verfügbar. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch die Android-Apps sowie die Lancierung in der Westschweiz folgen.
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