Caspar Heuss wird ECD bei Wirz, Samuel Christ hat die Agentur verlassen

Mit Caspar Heuss als ECD und Urs Krucker als Leiter Strategie ergänzen zwei neue Mitglieder das Führungsgremium von Wirz. Samuel Christ widmet sich neuen Aufgaben.

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Wirz Communications wappnet sich für die Zukunft. Nach einem furiosen Jahresende mit dem Gewinn von Kunden wie Swisscom, PostFinance, Swica und Graubünden stellt sich die grösste unabhängige Agentur der Schweiz auf Geschäftsleitungsebene neu auf. Zum Jahresbeginn stossen zwei neue Mitglieder zum Management, zu dem weiterhin Petra Dreyfus, Livio Dainese, Fernando Perez und Daniel Ehrensperger gehören.

Bereits auf 1. Januar 2019 wird der langjährige Creative Director Caspar Heuss (auf dem Bild rechts) zum Executive Creative Director befördert und Einsitz in die Geschäftsleitung nehmen. Der studierte Jurist absolvierte 2004 ein Textpraktikum bei Wirz, ehe er nach Berlin zog und während neun Jahren u.a. bei Young & Rubicam und Scholz & Friends tätig war. Bei Wirz wirkt er schon seit geraumer Zeit als leitender CD und war in dieser Funktion massgeblich an den Pitchgewinnen des letzten Jahres beteiligt. Livio Dainese, Co-CEO und Kreativchef von Wirz: «Caspar hat in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass er die typischen Wirz-Qualitäten hervorragend verkörpert: Er kann komplexe Briefings in breit abgestützte, kreative Kampagnen ummünzen. Dass er uns nun in der GL unterstützt, ist eine grosse Bereicherung.»

Ab 1. Februar 2019 ergänzt Urs Krucker (links) als Executive Strategy Director das Management von Wirz. Krucker war bislang Strategie- und Beratungschef sowie GL-Mitglied bei der Y&R Group Switzerland. Der HSG-Absolvent bringt seine Kompetenz auch als Gastdozent an Universitäten und Fachhochschulen ein. «Mit Urs Krucker haben wir unseren absoluten Wunschkandidaten verpflichten können», betont Co-CEO Petra Dreyfus. «Er bringt ein modernes Strategie-Verständnis und grosse Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von digitalen Transformationsprozessen mit. Damit wird er wichtige Impulse für die zukünftige Ausrichtung der Agentur geben.»

Samuel Christ (unten), bisheriger ECD, hat sich entschieden, Wirz per Ende 2018 zu verlassen und künftig als freischaffender Creative Director tätig zu sein. Er möchte sich in dieser Funktion weiterhin für kreative Werbung engagieren und zugleich eigene Projekte in Angriff nehmen. Dazu Livio Dainese: «Auf unsere gemeinsamen Erfolge bei Wirz schaue ich mit Freude zurück. Für seinen Einsatz in der GL und sein kreatives Engagement auf wichtigen Etats und Pitches der Agentur danken wir ihm herzlich. Wir bedauern Samuels Abgang sehr, verstehen aber seinen Wunsch nach mehr Selbstständigkeit und wünschen ihm für seine Zukunft nur das Beste.»
 

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Chief Technology und Data Officer Xiaoqun Clever verlässt Ringier

Nach drei Jahren als Mitglied des Group Executive Boards von Ringier und Führung des Bereiches Technology & Data, hat sich Chief Technology und Data Officer Xiaoqun Clever entschlossen, das Unternehmen per Ende Februar 2019 auf eigenen Wunsch zu verlassen. Sie wird Ringier weiterhin beratend zur Seite stehen.

Im Januar 2016 stiess Xiaoqun Clever als Chief Technology und Data Officer sowie als Mitglied des Group Executive Boards zu Ringier. Der von ihr geleitete Bereich Technology & Data umfasst die Bereiche Corporate IT, Cyber Security sowie die Entwicklung von Sherlock, einer führenden digitalen Plattform, die in der Lage ist, Daten aus den beiden Hauptbereichen der Ringier Gruppe, Publishing und Marketplaces, entlang der geltenden Datenschutzrichtlinien miteinander zu verknüpfen. Geprüft wird nun, ob die preisgekrönte Technologie-Plattform der Ringier Gruppe auch für Drittkunden angeboten wird.

Laut Marc Walder, Chief Executive Officer und Managing Partner von Ringier, hat  Xiaoqun Clever insbesondere mit Sherlock einen wesentlichen Teil zur weiteren Entwicklung von Ringier hin zu einem technologiegetriebenen Medienunternehmen geleistet und damit die Basis für die nächsten Schritte geschaffen. «Ich freue mich, dass Xiaoqun Clever mit ihrer Expertise Ringier weiterhin beratend zur Seite stehen wird», so Walder in einer Mitteilung. 

Xiaoqun Clever will sich neben ihrer Beratertätigkeit bei Ringier zukünftig auf ihre internationalen Aufsichtsratsmandate – unter anderem bei der Allianz Versicherungs AG Österreich und bei Maxingvest, der Dachgesellschaft der operativ tätigen Unternehmen Tchibo und Beiersdorf – konzentrieren. «Die Herausforderung, hoch gesteckte Ziele zu erreichen und gemeinsam mit einem tollen Team die Entwicklung von Ringier weiter voranzubringen, hat mich in den vergangenen drei Jahren motiviert. Nach erfolgreichem Abschluss der Aufbauarbeit ist für mich die Zeit gekommen, etwas Neues zu beginnen», sagt Xiaoqun Clever.

Das Group Executive Board der Ringier wird unter der Leitung von Robin Lingg, Head of Marketplaces, die Strategie und die Organisation des Bereiches Technology & Data weiterentwickeln.

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Swiss und Publicis bringen die Sonne nach Zürich

Mit einer aufsehenerregenden Aktion im Zürcher Hauptbahnhof machen die Fluggesellschaft Swiss und ihre Agentur Publicis Lust auf Sonne und Verreisen.

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Das Schweizer Mittelland versinkt zu Jahresanfang fast schon traditionell unter einer dicken Nebelwolke oder im Schnee, was den Januar auch zum sonnenärmsten Monat des Jahres macht. Dieses nasskalte Wetter ist ideal, um bei den Leuten die Reiselust zu wecken. Denn an anderen Orten der Welt scheint jetzt gerade die Sonne. Um die Menschen daran zu erinnern und zum Reisen zu inspirieren, hat Publicis gleich einen ganzen Sonnenhimmel in den HB Zürich gezaubert – in Form einer grossen Installation. Eine LED-Kugel mit einem Durchmesser von 2 Metern wurde in der Halle aufgehängt und darunter ein grosses Tuch aus «Federseide» platziert. Federseide ist der leichteste Stoff der Welt, und so wiegt das 170 Quadratmeter grosse Tuch gerade mal 845 Gramm. Schon ein kleiner Windhauch reicht aus, um es in der Luft schweben zu lassen. Auf dem Boden wurden in einem Podest Ventilatoren versenkt, welche dem Tuch wolkenartigen Bewegungen verleihen. Und unterhalb der Hallendecke wurden Lichtstrahler platziert, welche Lichtstimmungen von tropischen Destinationen auf den Sonnenhimmel projizieren. 

 

Dass so eine sommerliche Stimmung die frierenden Menschen im verschneiten Zürich beglücken kann, zeigte sich gleich nach dem Aufbau der Installation auf Instagram, Facebook und vor Ort selbst. Innert kürzester Zeit wurden Dutzende von Fotos gepostet und fast jeder in der Bahnhofshalle nahm sich ein paar Minuten Zeit, die Sonne zu geniessen und ein paar Fotos der Installation zu machen. Unter #flyswiss oder Facebook.com/flyswiss kann man die Bilder sehen und bis Donnerstagabend gibt es den Sonnenhimmel noch «live» im HB zu bewundern. Beworben wurde die Aktion auf einer Umschlag-Titelseite im 20 Minuten, auf der Wetterseite von 20 Minuten, in Bannern und auf digitalen Plakaten rund um den Bahnhof.

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Verantwortlich bei Swiss: Bernhard Christen (Head of Marketing), Judith Schulte (Head of Marketing Communication Campaigns), Cornelia Späth (Manager Campaigns), Philipp Schad (Manager Campaigns/Brand PR). Verantwortlich bei Publicis: Patrick Suter, Michael Brauchli (Creative Direction), Marvin Hugentobler, Anatole Comte (Art Direction), Dominik Locher (Grafik), Sandro Looser, Flavio Alraun, Anna Magnaguagno (Beratung), Thomas Wildberger (CEO). Verantwortlich bei Prodigious: Sarida Bossoni (Art Buyer / TV Producer), Stefan Rüegg (Head of Video Production), Pierre Copsey (Video Producer). Partner:  Auviso (Technischer Partner), APG|SGA (Promotions Partner), Lichtwerk GmbH (Elektrik Partner).

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Höchster Marktanteil seit Messbeginn: SRF punktet mit Sport und Information 

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) zieht für das Jahr 2018 eine positive Bilanz. Mit 32,7 Prozent verzeichnete Fernsehen SRF im abgelaufenen Jahr den höchsten Marktanteil seit Einführung der neuen Messmethode 2013. Auch im Radio und im Web stieg die Nachfrage.

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Im Radio lag die tägliche Reichweite bei fast 2,6 Millionen Personen, im Web stieg die Nachfrage nach Audio- und Videoangeboten erneut. Dies teilte SRF am Donnerstag mit. SRF 1 punktete gemäss Mitteilung beim Publikum mit aktueller Information – insbesondere zum Wetter -, Hintergrundberichten, Unterhaltung sowie eigenproduzierte Filme und Serien. 

Für rekordhohe Einschaltquoten sorgten Schweizer Höchstleistungen im Sport: Das Gruppenspiel der Schweiz gegen Brasilien an der Fussball-WM in Russland avancierte mit durchschnittlich 1,6 Millionen Zuschauenden zur meistgesehenen Fernsehsendung seit Einführung des neuen Messsystems. 

Den WM-Final im Eishockey zwischen der Schweiz und Schweden verfolgten im Schnitt 1,1 Millionen Menschen, den Sieg von Beat Feuz bei der Lauberhorn-Abfahrt 921’000 Personen, und beim Matchball von Roger Federer zum Gewinn seines 20. Grand-Slam-Titels bei den Australian Open waren 873’000 Personen zugeschaltet.

 

Radio und Online auch beliebt 

Fast 2,6 Millionen Menschen hören täglich einen der sechs SRF-Radiosender. Dies entspricht einem Marktanteil von 54,6 Prozent. Jede Woche schalteten 79 Prozent der Menschen in der deutschen Schweiz mindestens einmal Radio SRF ein. 

Gestiegen ist das Publikumsinteresse an Audio- und Videoinhalten im Web. Im Schnitt wurden 2018 pro Sekunde 9 Livestream- oder On-Demand-Angebote gestartet. Monatlich erreichte das SRF-Webangebot fast 2,8 Millionen Nutzerinnen und Nutzer (+12 Prozent). Am höchsten war das Interesse der Userinnen und User an Inhalten zu den grossen Sportereignissen. 

 

Blick in die Zukunft: Sport, Zirkus, Wahlen 

Grosse Sportereignisse stehen auch im 2019 an: Vom 4. bis 17. Februar dreht sich in den Sportsendungen von SRF alles um die Alpine Ski-WM im schwedischen Åre. 

Bereits vor dem Wettkampfwochenende vom 24. und 25. August, wenn in Zug über 270 Schwinger um die Krone des Schwingerkönigs kämpfen, setzt das SRF-Programm Schwerpunkte zum Schweizer Nationalsport. 

Zu den Programm-Highlights im neuen Jahr zählt SRF unter anderem «Dynastie Knie – 100 Jahre Nationalcircus». In einer Mischung aus fiktionalen und dokumentarischen Teilen sowie Archivaufnahmen wird die Geschichte der Familie Knie erzählt – inklusive aller Hochs und Tiefs. Ausgestrahlt werden die beiden je 90 Minuten langen Filme Ende November. 

Die Informationssendungen von Radio und Fernsehen SRF stehen im zweiten Halbjahr im Zeichen der Eidgenössischen Wahlen vom 20. Oktober. Am Wahlsonntag selbst wird während zwölf Stunden live berichtet. (SDA)

Wolf Röcken neuer stellvertretender Chefredaktor der BZ Berner Zeitung

Wolf Röcken wird bei der BZ Berner Zeitung der neue Stellvertreter von Chefredaktor Simon Bärtschi. Gemeinsam mit Stephan Dietrich amtet Wolf Röcken zudem als Nachrichtenchef.

Wolf Röcken arbeitet seit 2003 bei der BZ Berner Zeitung. Derzeit ist er Chef des Regio-Newsdesks und leitet die Online-Redaktion. Zuvor war der 42-Jährige unter anderem Leiter des Ressorts Stadt Bern und als Nachrichtenchef zuständig für den Mantelteil der BZ und ihrer Kooperationspartner. Er verfügt über einen Abschluss in Zeitgeschichte und Journalismus an der Universität Freiburg. 

«Mein Ziel ist es, die Newsproduktion für alle Kanäle der BZ laufend anzupassen und zu verbessern. Zu diesem Zweck stellen wir die Chefredaktion der BZ neu auf», erklärt Simon Bärtschi, seit 1. Januar 2019 neuer Chefredaktor der BZ Berner Zeitung, in einer Mitteilung.

Für die redaktionelle Planung zeichnet Stephan Dietrich verantwortlich. Er leitet zudem das Ressort Berner Sport. Gemeinsam mit Wolf Röcken ist Stephan Dietrich auf der Redaktion in Bern als Nachrichtenchef für die Gewichtung und Auswahl der Geschichten für alle digitalen Kanäle und die Zeitung zuständig.

Zur Redaktionsleitung der Berner Zeitung gehören neben Wolf Röcken und Stephan Dietrich wie bisher Chantal Desbiolles (Leiterin Ressort Emmental/ Oberaargau), Michael Feller (Leiter Berner Kultur), Stephan Künzi (Leiter Ressort Region Bern), Philippe Müller (Leiter Ressort Kanton Bern), Stefan Schnyder (Leiter Ressort Stadt Bern) und Franziska Zaugg (Leiterin BZ-Forum). Die Partnerzeitungen im Oberland, das Thuner Tagblatt und der Berner Oberländer, werden von Stefan Geissbühler geleitet.

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Supino fordert 120 Millionen Franken indirekte Presseförderung

Verlegerpräsident Pietro Supino fordert eine Vervierfachung der bisherigen indirekten Presseförderung und Unterstützung für grössere Zeitungen. An der Dreikönigstagung des Verlegerverbands rechtfertigte er eine Erhöhung auf 120 Millionen Franken pro Jahr mit den steigenden Vertriebskosten pro gedruckte Zeitungsausgabe.

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Trotz aller Dynamik und Faszination für die Digitalisierung blieben gedruckte Medien «die wichtigste Informationsquelle für diedemokratische Meinungsbildung», sagte der Tamedia-Verwaltungsratspräsident an der Tagung vom Mittwoch in Zürich.

Aufgrund der rückläufigen Volumen stiegen jedoch die Vertriebskosten pro Exemplar überproportional, was die Wirtschaftlichkeit des wichtigsten Medienangebots gefährde. Es sei deshalb «wichtig, dass die indirekte Presseförderung für Zeitungen von heute jährlich 30 auf 120 Millionen Franken ausgebaut wird».

Der Post wirft Supino vor, sie habe aufgrund ihrer Monopolstellung und «intransparenter Preisgestaltung» bereits in der Ausgangslagezu hohe Kosten verrechnet. «Sie überwälzt damit die Finanzierung ihres Grundversorgungsauftrags auf die Verleger und letztlich die Zeitungsabonnenten.»

Weil alle Zeitungen unter den steigenden Vertriebskosten litten und der Druck im Werbemarkt die grossen besonders stark treffe, sollte die indirekte Presseförderung gemäss Supinos Vorstellung künftig alle Zeitungen und die Frühzustellung umfassen.

Heute entscheidet das Bundesamt für Kommunikation darüber, welche Titel förderungswürdig sind. Hauptkriterium ist die Auflage:mindestens 1000 und maximal 40’000 Exemplare. Zudem muss derredaktionelle Anteil mindestens 50 Prozent betragen.

 

Blütezeit für Investigatives

Mit dem Verschwinden einzelner Titel, mit Stellenabbau, Fusionen und Joint Ventures war 2018 ein bewegtes Jahr in der Medienbranche. Als Präsident des Verbands Schweizer Medien (VSM) attestiert Pietro Supino der Branche jedoch eine gute Reaktion auf den zunehmenden Druck.

Zum einen sei konsequent in die Weiterentwicklung und Digitalisierung investiert worden. So hätten etwa zahlreiche Berufsleute das Programmieren und den Umgang mit Datenbanken erlernt. Noch stehe man aber «am Anfang einer spannenden Lernkurve». Der Verband wolle insbesondere in dieser Transformationsphase eine hilfreiche Plattform für seine Mitglieder sein – vom Austausch unter Kollegen und mit Fachleuten bis zu Anlässen wie der Dreikönigstagung.

Zum anderen würden die bewährten Kompetenzen der Medienbranche trotz aller Herausforderungen und entgegen aller Befürchtungen gepflegt. Der investigative Journalismus erlebe eine Blütezeit, und das «Longform Storytelling» profitiere von neuen multimedialen Möglichkeiten.

Fällt der Begriff «Storytelling», darf 2019 der Verweis auf Spiegel-Reporter Claas Relotius nicht fehlen. Relotius, sagte Supino, «hat uns anschaulich in Erinnerung gerufen, dass Storytelling ein ambivalenter Begriff ist».

Die grundlegenden Qualitätsmerkmale des professionellen journalistischen Handwerks seien Fehlerfreiheit, Wahrheit im Sinne der Vollständigeit, Transparenz insbesondere in Bezug auf die eigenen Interessen sowie Fairness gegenüber Personen und Institutionen, über welche berichtet wird.

 

Hoffnungen auf Login-Allianz

Wie etliche andere Redner auch, sprach Supino die Login-Allianz an,die im vergangenen September am Swiss Media Forum vorgestellt worden war und die für Supino an einem «existenziellen Punkt» ansetzt.

Vorgesehen ist, dass die Verlage und die SRG ein gemeinsames Login auf den Web-Portalen einrichten. Wer eine Plattform besucht, sollsich mit Vor- und Nachname, Wohnort und weiteren Angaben anmelden.

Eine Registrierung sei bei den marktmächtigen globalen Plattformenüblich, sagte Supino. Nun gehe es darum, «diesen Standard auch fürdie Schweizer Medienbranche zu etablieren, um konkurrenzfähig zubleiben». (SDA)

 

Foto: Johannes Hapig

Harry H. Meier ist neuer Mediensprecher von Swisscom Directories

Localsearch (Swisscom Directories) baut die Unternehmenskommunikation aus. Am 1. Dezember 2018 ist Harry H. Meier in das Kommunikationsteam des Betreibers von Local.ch und Search.ch. gestossen. Der 45-jährige Kommunikationsexperte verantwortet neu die Medienarbeit des Unternehmens.

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Harry H. Meier ergänzt seit 1. Dezember 2018 die Unternehmenskommunikation um den Leiter Christos Bräunle. Meier übernimmt die Verantwortung für die externe Kommunikation von Localsearch. Zuvor war der 45-Jährige für verschiedenen nationalen und internationalen Unternehmen als Mediensprecher, PR- und Kommunikationsexperte tätig. In den vergangenen Jahren hat sich Meier schwergewichtig mit der digitalen Kommunikation auseinandergesetzt und sich im Bereich der Digital PR eine solide Expertise aufgebaut. Er ist ausgebildeter Marketing- Fachmann und verfügt über einen Executive Master of Business Administration (Marketing) der Hochschule für Wirtschaft in Zürich (HWZ).

 

Das sind die Bewertungstrends für das Jahr 2019 im Online-Handel

Kundenbewertungen sind im Online-Handel ein Dauerbrenner, daran wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern. Doch wie sieht es mit den Details aus? Wann wollen Kunden wo bewerten und was unterscheidet Rezensionen von anderen Inhalten im Netz? Die E-Commerce-Vertrauensmarke Trusted Shops nennt die Bewertungstrends für das Jahr 2019.

Der Bewertungsmarkt wächst unaufhaltsam. Die einzelnen Anbieter sammeln jedes Jahr mehr Bewertungen für Shops, Dienstleistungen und Produkte, aber auch die Anzahl der Bewertungsanbieter selbst wächst rasant. Daneben gibt es noch aggregierte Bewertungen, also solche, die sich aus mehreren Quellen speisen, selbst gebaute Systeme, Bewertungsmöglichkeiten in sozialen Medien oder vor Ort im Ladengeschäft und nicht zu vergessen die hauseigenen Bewertungsangebote von Branchenriesen wie Amazon oder Google.

Die Hoheit über die Online-Reputation eines Unternehmens wandert zunehmend in die Hände von Verbrauchern und entzieht sich immer weiter den einzelnen Firmen (mit Ausnahme von Online-Giganten wie Amazon, die auch die Regeln für ihr eigenes Bewertungssystem selbst setzen).

Entscheidend bleibt für Verbraucher in dem Überfluss an Bewertungen letztlich die Frage, welche davon echt und vertrauenswürdig sind. Nur diese Rezensionen bieten eine echte Hilfe bei der Kaufentscheidung. Der Trend hin zu authentischen Kundenbewertungen, die ausschliesslich von Kunden stammen, die ein Angebot oder eine Dienstleistung tatsächlich wahrgenommen haben, wird sich deshalb fortsetzen.

 

Kundenbewertungen als grosse Content-Pinnwand

Was ist eigentlich eine Kundenbewertung? Unternehmen sind mittlerweile längst in sozialen Medien präsent. Öffentliche Kommentare unter Instagram- oder Facebook-Posts der Firmen sind im Grunde nichts anderes als Kundenbewertungen. Auch hier lesen Verbraucher und bilden sich ein Urteil. Kundenbewertungen sind mittlerweile mehr als nur der Fragebogen, den ein Kunde nach dem Einkauf in einem Online-Shop per E-Mail erhält.

Doch der Weg führt auch in die andere Richtung: Die klassischen Kundenbewertungen finden in Form von Zitaten oder Bewertungsprofilen in soziale Medien, wo sie einen Baustein in der Präsenz des Shops bilden.

Die Online-Reputation eines Unternehmens speist sich zunehmend aus unterschiedlichen Quellen wie Kommentare und Likes in sozialen Medien, Gütesiegeln, klassischen Kundenbewertungen, Produktbewertungen oder öffentlich beantworteten Fragen. Es handelt sich um ein Wechselspiel verschiedener Kanäle und Quellen. Deshalb gleichen Kundenbewertungen im Jahr 2019 eher einer grossen Content-Pinnwand mit unterschiedlichen Beiträgen, die sich überlappen und ergänzen, als einem übersichtlich strukturiertem Schaubild.

 

Bewertungen werden nicht mehr gesucht, sondern gefunden

Gemeinhin heisst es, «ein Nutzer sucht im Internet nach Bewertungen». Das mag auf viele Verbraucher noch zutreffen, wenn sie sich im Rahmen einer Kaufentscheidung informieren. Doch da es mittlerweile überall Bewertungen in Reichweite gibt, geht der Trend dahin, dass Nutzer Bewertungen voraussetzen und einfach dort lesen, wo sie greifbar sind. Das können Google-Bewertungen direkt auf Google Maps sein, Produktbewertungen auf der Artikelseite, Shopbewertungen auf der Startseite eines Shops oder Bewertungssterne in Google Shopping-Anzeigen.

Aus diesem Grunde wird es immer wichtiger, Bewertungen auf allen Internet-Präsenzen der eigenen Produkte und Angebote greifbar zu halten. Nicht zu aufdringlich natürlich, damit sie nicht vom eigentlichen Angebot ablenken, aber so, dass sie im Bedarfsfall leicht gefunden werden.

 

Authentisch schlägt Roboter

Dass authentische Bewertungen bei Verbrauchern am besten ankommen, klingt nach einem alten Hut. Doch das Thema ist aufgrund der rasanten technologischen Entwicklungen aktueller denn je. Gerade in Zeiten von künstlicher Intelligenz und automatisierten Prozessen sehnen sich immer mehr Nutzer nach Angeboten von «echten Menschen».

Für Online-Händler gilt es also, einen Spagat zu meistern. Einerseits profitieren sie von den neuen technischen Möglichkeiten, zum Beispiel um Kunden passgenaue Angebote zukommen zu lassen oder Ressourcen einzusparen. Andererseits ist es entscheidend, deutlich zu machen, dass hinter der Website nicht nur ein gut funktionierender Roboter sitzt, sondern Menschen, die im Zweifel auch persönlich erreichbar sind.

Es gibt geeignete Massnahmen, einer Website menschliches Leben einzuhauchen. Händler können einen Blog betreiben und auf Kundenkommentare in sozialen Medien oder im Bewertungsprofil öffentlich eingehen. Oder sie treten mit Bildern in Erscheinung und stellen die Mitarbeiter des Online-Shops vor. Und ganz wichtig: Erreichbarkeit. Das kann ein Live-Chat sein oder ganz klassisch eine Telefon-Hotline. Es ist nicht nötig, rund um die Uhr erreichbar zu sein und gerade kleinere Shops können das nicht leisten. Wichtig ist nur, dass sie kommunizieren, wann sie erreichbar sind und dies auch einhalten.

 

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Die neue Aarauer Agentur Blueheart nimmt den Betrieb auf

Die bisherigen Aargauer Agenturen Braintrain und Renzen treten neu mit einem gemeinsamen Brand auf. Am 7. Januar hat Blueheart den Bertrieb aufgenommen.

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Gewinnspiel: Rätseln und gewinnen

MK und die Rätsel Agentur AG stellen via MK-Newsletter bis Februar 2019 verschiedene Online- Rätsel vor, welche direkt am Desktop oder Handy spielbar sind.Monatlich wird ein Gratis-Abo für das Fachmagazin MK Marketing & Kommunikation verlost (kann auch verschenkt werden). Ende Februar 2019 werden zudem unter allen Teilnehmenden die zwei Gewinner von je einem attraktiven Apple Device gezogen (ein Apple iPad 2018 und eine Apple Watch Series 3). Die Gewinner werden im MK 3/2019 publiziert.

Wie löst man das Quiz?

Beantworten Sie die Fragen indem Sie die Buchstaben vor der Antwort anklicken. Die Lösungsbuchstaben werden direkt in den Lösungsbalken übertragen.Viel Glück!

Lösungswort Senden

Fehler: Kontaktformular wurde nicht gefunden.

Kunden gewinnen und binden

Die MK-Rätselaktion zeigt, wie mit einfachen Gamification-Mitteln Kunden gewonnen und gehalten werden können. Lesen Sie dazu das Interview mit der Geschäftsleiterin der Rätsel Agentur AG, Tamara Mattiussi in der MK Ausgabe 9 oder hier online.Auch möglich: Rätsel mit VideoeinbindungFolgende Möglichkeiten der Personalisierung bestehen:-Werbefeld statisch (kennt man aus dem Print)-Werbefeld mit Video (wie das Beispiel im Schwedenrätsel)-Werbefeld mit Video & personalisiertem Wortschatz, das heisst, die Firma kann Fragen/Antworten in Auftrag geben, so dass Produktebeschriebe oder News (die beispielsweise im Video versteckt sind) untergebracht werden.Wichtige Hinweise-Falls Sie noch kein MK Newsletter abonniert haben, können Sie sich hier kostenlos anmelden.-Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Email-Adresse für die Verlosung verwendet wird.-Am 9.1.2019 um 23:59 Uhr ist Teilnahmeschluss für das Quiz.-Am 10.1.2019 folgt dann das nächste Rätsel.

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Mit Finn gemeinsam gegen Einsamkeit

In der diesjährigen Weihnachtskampagne der Migros erinnert uns Wichtel Finn daran, dass es nicht allen so gut geht wie uns. Und dass wir helfen können.

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Fast jede achte Person ist hierzulande von finanzieller und somit oft auch von sozialer Not bedroht. Gerade die Weihnachtszeit, in der wir uns alle nach gemütlichen Abenden, gutem Essen und der Geborgenheit von Familie und Freundeskreis sehnen, ist für weniger privilegierte Menschen besonders bedrückend. Während hinter hell erleuchteten Fenstern gemeinsam das Fest der Liebe gefeiert wird, ist für viele die Einsamkeit und Isolation noch präsenter als sonst. Darauf will die diesjährige Weihnachtskampagne der Migros aufmerksam machen.

Wer wäre besser geeignet, um Menschen für die Nöte anderer zu sensibilisieren, als unser aller Liebling Finn? Über 20 Millionen Herzen schmolzen dahin, als er letztes Jahr entdeckte, dass er nicht allein ist in der Migros-Filiale, und seine ersten Weihnachten mit Freunden feiern durfte. Dieses Jahr sucht er nach der Geborgenheit, die einem nur die Familie geben kann, und macht sich auf, seine Eltern zu finden.

Finns Botschaft erreicht Gross und Klein

«Finn steht stellvertretend für Menschen, die sich alleingelassen fühlen», sagt Roman Reichelt, Leiter Direktion Marketing-Kommunikation des Migros-Genossenschafts-Bunds. «Die Geschichte vom Migroswichtel ist so viel mehr als nur ein Werbespot. Sie drückt eine Haltung aus – und um die geht es der Marke Migros hier.» Vielen sei das Glück von unbeschwerten Weihnachten im Kreise ihrer Liebsten nicht vergönnt. «Es ist leider eine Tatsache, dass viele Menschen auch hierzulande Not leiden und dadurch ins soziale Abseits gedrängt werden. Mit dieser Kampagne wollen wir darauf aufmerksam machen und zusammen mit unseren Kunden Spenden für bedürftige Menschen in der Schweiz sammeln.»

Livio Dainese, Co-CEO und Kreativchef von Wirz, fügt hinzu: «Ich glaube, dass wir mit den Geschichten rund um Finn eine kleine Welt geschaffen haben, für die sich Erwachsene wie Kinder begeistern können. Eine Welt, die uns erlaubt, auf sehr emotionale Art und Weise Botschaften zu übermitteln.»

An andere denken – und helfen

Die Spenden-Schoggitafeln sind seit dem 30. Oktober in jeder Migros-Filiale für 5, 10 und 15 Franken zu erwerben. Die daraus generierten Spendeneinnahmen kommen zu gleichen Teilen den Hilfsorganisationen Caritas, HEKS, Winterhilfe, Pro Juventute und Pro Senectute zugute. Pro verkaufte Tafel spendet die Migros zusätzlich einen Franken.

Aber nicht nur auf den Spenden-Schokoladen wird Finn zu sehen sein; er und seine Freunde werden im Rahmen einer Sammelpromotion ab 27. November ausserdem als hochwertige Plüschfiguren samt Leuchteffekt und echtem «Miep»-Geräusch erhältlich sein.

Verantwortlich beim Migros-Genossenschafts-Bund: Roman Reichelt (Leiter Marketing-Kommunikation), Pascal Schaub (Leiter Campaigning & Sponsoring), Conradin Schaad (Bereichsleiter Sales Promotions), Désirée Strassmann (stellv. Leiterin Campaigning & Sponsoring), Christina Gelmi (Kampagnenleiterin), Natalia Durrer (Senior Projektleiterin Themenschwerpunkte), Isabelle Britschgi (Projektleiterin Themenschwerpunkte), Thomas Burri (PL Digital Campaigning & Promotions), Simone Blaser (stellv. Leiterin Media). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese (CCO), Fernando Perez (Executive Creative Director). Dominique Magnusson, Chantal Heimo, Cornelia Eiwanger, Peter Iten, Lara Klopper (Art Direction). Florian Siegrist, Roger Krage (Text). Elena Gabriel, Lia Bellini (Grafik). Catrin Bewersdorff (Client Service Director), Ella Papadakis, Tanja Höhn, Janine Studer, Sabrina Iseli, Patrik Muntwyler (Beratung). Erasmo Palomba (Agency Producer). Bettina Faessler (Art Buying). Cosima Lang, Antonia Frind (Storyline). Adrian Huwyler, Björn Bippus-Brender, Fery Elghol, Gianluca Reich (XLAB). Giovanni Bucca, Mario Müller (Produktion). Digital Producerin: Sabrina Schönfelder (Digital Producerin). Ruedi Boller, Thomas Peller, Désirée Guzzo, Adina Nehrkorn, Ramona Trebucchi, Sonja Jegen, Corinne Räber, Yussef Serrat, Laura Graf (DTP). Rino Frei, Oliver Fäs (Bildbearbeitung). Verantwortlich bei Stories: Yves Bollag (Filmproduktion/Producer Stories AG), Daniel Tietz & Dorian Lebherz, Kyra Buchor & Constantin Paeplow (Regie), Julian Hohdorf (DoP Kamera), Christina Conradi (Editing), Brad Nathan Padgett (ASCAP), Michael J. Yessian (SUISA), Brian D. Yessian (SUISA), Ingmar Rehberg (GEMA), Karin Nyffenegger (Art Department/Styling), Gregor Rosenberger (Sounddesign/ Tonmischung Jingle Jungle), Passion Animation Studios (Postproduktion).

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