Stabübergabe bei Publisher: Auf Martin Spaar folgen zwei Jungunternehmer

Per 1. März 2019 übergibt Martin Spaar nach 25 Jahren als Verleger die Fachzeitschrift Publisher in die Hände von zwei Jungunternehmern.

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«Ich freue mich riesig, jetzt eine neue Runde Publisher-Pioniergeist einzuläuten, indem ich den Titel in die Hände von David Maissen und Laurent Gachnang als zwei erprobten Vollblut-Publishern übergebe», so Martin Spaar. Und weiter: «Die beiden sind als Digital Natives prädestiniert, die Weichen in Richtung digitale Transformation richtig zu stellen und den Publisher als führende Fachzeitschrift für Publishing und Digitaldruck erfolgreich weiter zu entwickeln.»

 

Laurent Gachnang

Der 33-jährige Innerschweizer ist Gründer des E-Book-Dienstleisters Mbassador und seit über 15 Jahren in der Medien- und Unterhaltungsindustrie tätig. Er gilt als Experte für digitales Publizieren und Online Marketing. Zuletzt arbeitete er beim Basler Medienunternehmen Schwabe in der Geschäftsleitung. Dort hat er als Marketingverantwortlicher den neuen Auftritt der produzierenden Bereiche zu Die Medienmacher entwickelt und war massgeblich an der Lancierung eines Change Prozesses beteiligt. Zudem ist er als Gastdozent an diversen Fachhochschulen sowie ehrenamtlich als Mentor bei der Startup Academy Basel tätig. Laurent Gachnang ist verheiratet und Vater einer zweijährigen Tochter.

 

David Maissen

Der 31-jährige Aargauer hat seine gesamte berufliche Laufbahn in der grafischen Branche absolviert und kann auf fünfzehn spannende Jahre als Polygraf zurückblicken. Zusätzlich zu seiner Erfahrung in den Bereichen Publishing und Digitaldruck hat er durch seine Ausbildung im Bereich Informatik das Skripten und Konzipieren von Workflows für sich entdeckt. Nebst diesen eher technischen Aspekten begeistert er sich aber auch für gutes Design und Themen wie «User Experience». Wie Laurent Gachnang war auch er zuletzt in der Geschäftsleitung von Die Medienmacher tätig und mitverantwortlich für den Bereich der Medienproduktion.

Martin Spaar bleibt in einem kleineren Pensum beim Publisher mit an Bord und wird die beiden mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk bei der Weiterentwicklung der Zeitschrift aktiv unterstützen.

Genfer Uhrenmarke Raymond Weil will junge Kunden für sich gewinnen

Der Genfer Uhrenhersteller Raymond Weil möchte in Zukunft verstärkt junge Käufer ansprechen. Für Kinder ist es heute nicht mehr selbstverständlich, eine Uhr zu tragen. Das Unternehmen investiert daher in den Online-Auftritt der Marke und setzt auf Influencer in sozialen Netzwerken und Blogger.

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Messeauftritte spielen hingegen künftig eine untergeordnete Rolle.  Entsprechend tritt das Unternehmen am Montag beginnenden  Genfer Uhrensalon SIHH nur am Rande auf und wird an der Basler  Uhrenmesse gar nicht dabei sein.  

 

Präsentation von Uhren abseits der Messen  

Mit dem Rückzug von der Baselworld wolle man einen neuen Ansatz  wagen, sagte Elie Bernheim, der Chef des Familienunternehmens aus  Lancy, im Interview mit AWP. «Auf grossen Messen konnte ich mich  jeweils oft nur rund fünfzehn Minuten mit unseren Partnern  treffen», erklärte der Raymond-Weil-Chef. In diesem Jahr lade man  die Händler während des Jahres ein, um ihnen die Kollektionen über  mehrere Tage hinweg zu präsentieren. Das geschehe etwa auch am  Rande des SIHH.  

Dabei gehe es auch darum, die notwendigen Anpassungen an den  Uhrenmodellen zeitnah vornehmen zu können und Kollektionen schnell  auf den Markt zu bringen. Bislang habe man damit jeweils bis im  Frühjahr, zum Start der Baselworld im März, zugewartet. «Wir wollen  die Lancierung der neuen Modelle über das Jahr verteilen und  schneller auf Marktbedürfnisse reagieren», sagte Bernheim.  

 

Mehr E-Commerce  

Ab 2019 will der Uhrmacher vor allem junge Konsumenten ansprechen.  Die Zielgruppen und Themen der Marke drehen sich stark um die  jüngere Generation im Alter von 18 bis 30 Jahre. «Heute ist es für  Kinder nicht mehr selbstverständlich, eine Uhr zu tragen», so  Bernheim. Smartphones dienten zunehmend als «Ersatz» für die  traditionelle Uhr. Um junge Käufer anzusprechen, wendet Raymond  Weil heute denn auch mehr als 30 Prozent seiner Marketingausgaben  für die digitale Kommunikation auf. Influencer in sozialen  Netzwerken, Blogger und andere digitale Kanäle seien da  unerlässlich.  

Grundsätzlich sei das Preissegment der Raymond-Weil-Uhren, die in  der Regel zwischen 1’500 und 2’000 Franken kosten, für junge Kunden  prädestiniert – entsprechend wird das Angebot auf den  Online-Verkaufskanälen vergrössert. Heute mache Raymond Weil im  E-Commerce rund 10 Prozent des Umsatzes, so Bernheim. Dieser soll  bis 2025 auf einen Viertel anwachsen. Demgegenüber wurde die Zahl  der Verkaufspunkte in den letzten Jahren von rund 4’000 bis 4’500  auf heute noch rund 3’000 reduziert.  

In Bezug auf den Geschäftsverlauf läuft es für Raymond Weil  offenbar zufriedenstellend. Es sei im letzten Jahr «ziemlich gut»  gelaufen, sagte Bernheim. Man habe Umsatz um 3 bis 5 Prozent  gesteigert. Detaillierte Auskunft zu den Geschäftszahlen gibt das  Unternehmen keine. Raymond Weil dürfte geschätzt im Jahr rund  150’000 Uhren verkaufen und einen Umsatz von über 200 Millionen  Franken erzielen.  

 

Brexit und Handelsstreit  

Und Raymond Weil will auch künftig weiter zulegen. Im laufenden  Jahr wäre man gemäss Elie Bernheim mit einem Wachstum «zwischen 1  und 7 Prozent durchaus zufrieden». Doch die Unsicherheiten am Markt  bleiben gross. So leide etwa der britische Markt, der zweitgrösste  für das Unternehmen, unter den Turbulenzen im Zusammenhang mit dem  geplanten Brexit.  

Darüber hinaus gäben die Schwäche einiger Währungen wie etwa der  türkischen Lira oder der chinesisch-amerikanische Handelsstreit  Anlass zur Sorge. Als künftigen Wachstumsmarkt sieht Bernheim  derweil etwa Japan, wo der Genfer Uhrmacher seit zwei Jahren  präsent ist, oder etwa Australien. (SDA)

Die Werbekanzlei ist neue Leadagentur für Orangina

Die Werbekanzlei aus Zürich konnte sich im letzten Jahr bei einem Pitch durchsetzen und ist bereits an der Umsetzung der neuen Special Edition Flasche, die im Frühling in den Handel kommt.

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Die Idee dahinter basiert auf dem Grundgedanken #BetterDaysWithOrangina, welcher Orangina als Love Brand weiter etabliert und jeden Tag zu einem kleinen Highlight werden lässt.

Bei der Konzeption wurde nicht nur grossen Wert auf einzigartiges Design gesetzt, sondern im Fokus steht eine klare und einfach transportierbare Botschaft, die beim POS, auf den Strassen und in den sozialen Medien einen grossen Impact schaffen soll.

Vor allem das vielseitig einsetzbare Konzept sowie die daraus resultierenden Multiplikatoren, die Channelübergreifend miteinander vernetzt sind, waren laut Mitteilung ausschlaggebend für den Gewinn des Etats. Der Start wird zudem von einer digital geprägten Kampagne an allen grösseren Bahnhöfen der Schweiz begleitet. 

Für die Betreuung der Social Media Kanäle wurde neu Monami Content evaluiert, die für spannendes Content Management steht und so die perfekte Ergänzung zur Werbekanzlei darstellt. Die Umsetzungen werden Hand in Hand geplant, kreiert und realisiert.
 

Ikea setzt auf Virtual Reality in der Ausbildung

Um die Mitarbeitenden für diese Nachhaltigkeitsstrategie zu begeistern, setzt Ikea auf Virtual Reality. Für den VR-Film verantwortlich zeichnen De-Lay, Frame Engine und Bandara.

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Nachhaltigkeit ist bei Ikea ein zentrales Thema. Mit der Strategie «People & Planet Positive» hat der Konzern ambitionierte Nachhaltigkeitsziele formuliert, die im Einklang mit den «Sustainable Development Goals» der Uno sind.

Um die Mitarbeitenden für diese Nachhaltigkeitsstrategie zu begeistern, setzt Ikea auf Virtual Reality: Neu können diese mithilfe von VR-Brillen das Nachhaltigkeits-Engagement des Unternehmens hautnah miterleben. Ein zehnminütiger VR-Film teleportiert die Mitarbeitenden unter anderem in einen polnischen Wald, ein Flüchtlingsheim in Bern und in die weltweit nachhaltigste Ikea-Filiale im deutschen Kaarst. Der VR-Film wurde von den Schweizer Firmen De-Lay, Frame Engine und Bandara konzipiert und umgesetzt.

Die grosse Herausforderung für die Produzenten war laut Mitteilung, verschiedenste Themen und Aktivitäten in eine Geschichte zu verpacken. Um dem Film einen roten Faden zu geben, haben sie die Geschichte deshalb aus der Perspektive eines «Poäng»-Sessels erzählt, der am Schluss als Küchenfront «wiedergeboren» wird – und damit beweist, dass bei Ikea Themen wie Kreislaufwirtschaft bereits heute mehr als nur Buzzwords sind.

Für Hockey-Mütter, ewige Optimisten und Gelegenheitsfans

PAM Advertising hat im Auftrag des Sponsors EWZ zur Bewerbung der ZSC Ticketvergünstigungen drei Spots konzipiert und umgesetzt.

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EWZ Kunden kriegen 20 Prozent Rabatt auf ZSC Lions Heimspiel-Tickets. Um darauf aufmerksam zu machen, bedankt sich EWZ mit einer Ode an ZSC-Unterstützer. Die ZSC-Hockey-Mutter, die sich für die fanende Familie abrackert. Der ewige ZSC-Optimist, der das Gute auch in einer Niederlage sieht. Und der ZSC-Gelegenheitsfan, der erst seit dem letzten Meistertitel-Sieg Fan ist. Die Spots sind vorwiegend auf Social Media zu sehen.

 

Verantwortlich bei PAM Advertising: Parvez Sheik Fareed, Miro Pfister (Kreation, Strategie, Beratung). Externe Partner: Shutt Erstock (Kamera); Hastings (Tonstudio); Team Tumult (Animation).

Wenn die Besten alles geben: Heimat lanciert Sponsoring-Kampagne für Swisscom

Die neue Sponsoring-Kampagne von Heimat Zürich zeigt: Wie die Athleten von Swiss-Ski gibt auch Swisscom als Swiss-Ski-Hauptsponsor alles für Bestleistungen.

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Als langjährige Hauptsponsorin von Swiss-Ski unterstützt Swisscom Athleten in über 11 Disziplinen auf ihrem Weg zu Bestleistungen. Das umfassende Schneesport Engagement leistet gezielte Unterstützung in den Bereichen Spitzensport, Nachwuchs und Breitensport.

Die neue Kampagne zeigt (im TV im Umfeld der Live-Übertragungen, auf Plakaten in den Skigebieten und online mit Video Ad’s im Schneesport-Umfeld), was Top-Athleten wie Lara Gut-Behrami, Iouri Podladtchikov, Fanny Smith, Dario Cologna und Beat Feuz mit Swisscom gemeinsam haben: Sie alle geben alles. Jeden Tag.

Verantwortliche Agentur: Heimat Zürich. Fotografie: Per Kasch. Filmproduktion: Shining Pictures. Regie: Mitch Bekk. Mediaplanung: Mediaschneider, Zürich.

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Das Onlinemagazin Republik zieht nach einem Jahr eine positive Bilanz

Ein Jahr nach dem Start ziehen die Macher des Schweizer Onlinemagazins Republik eine positive Bilanz. Mehr als die Hälfte der rund 16'000 ursprünglichen Abonnenten haben ihr Abo inzwischen verlängert, wie das Magazin auf seiner Webseite dokumentiert.

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«Sonst wäre es eng geworden», sagte Mitgründer Christof Moser der Nachrichtenagentur DPA. Die Republik war am 14. Januar 2018 als werbefreies Magazin mit etwa drei Artikeln pro Tag an den Start gegangen. Mehr als 6000 weitere Leser hatten im Laufe des Jahres Abos abgeschlossen.

Die Republik-Gründer hatten bei der Crowdfunding-Kampagne 2017 rund 3,4 Millionen Franken eingenommen, vier Mal so viel wie erhofft. Insgesamt verfügte das Projekt beim Start über 7,7 Millionen Franken, dank Beiträgen von Investoren. Damit sei der Betrieb für mindestens zwei Jahre gesichert, hiess es damals.

 

Mehr Abonnenten nötig

Langfristig braucht das Magazin mehr als 25’000 Abonnenten. Es sucht zudem einen weiteren Investoren. «Wir werden jetzt mehr in das Marketing investieren und etwa zehn Prozent der Kosten einsparen», sagt Moser der DPA. «Es ist ein schwieriger, steiniger Weg, den wir vor uns haben.»

Gleich vier Leitungsmitglieder haben im Herbst die Republik verlassen: Vom ursprünglichen Gründerteam sind künftig nur noch Constantin Seibt, Christof Moser und Clara Vuillemin an Bord.

Die Abgänge hätten simple Gründe, schrieb die Republik damals. Die Herkulesaufgabe des Aufbaus sei erledigt, und nun brauche es einen Generationenwechsel. Kurz: Weniger Gründerzeitromantik und weniger Pioniergeist, dafür mehr Tagesgeschäft und bessere Organisation.

Finanziell lief es der Republik im ersten Jahr wie erwartet: Sie schrieb ein Minus. Der Konzernverlust beträgt 2,85 Millionen Franken, wie es im Herbst veröffentlichten Geschäftsbericht hiess. Grösster Ausgabenposten war mit 3,5 Millionen Franken der Personalaufwand.

 

36 Vollzeitstellen

Die Republik hat 50 Mitarbeitende auf 36 Vollzeitstellen. Sie könnte sich auch eine Expansion ins Ausland vorstellen. «Wir würden gerne nach Deutschland expandieren», sagte Moser dazu.

Konkrete Pläne gebe es aber nicht. In Deutschland sei die Medienlandschaft anders als in der Schweiz. Während praktisch drei grosse Häuser den Schweizer Markt beherrschten, seien in Deutschland mehr Verleger mit Qualitätsprodukten am Markt. (SDA)

Willkommen im Club: James launcht neue Imagekampagne für One

Mit Printsujets und Radiospots bewirbt die Zuger Agentur James den Imagewechsel des Fitnesscenters One.

Willkommen im Club: James launcht neue Imagekampagne für ONE Bereits im letzten Jahr hat sich One Training Center für James als neue Agentur entschieden. Mit der neuen Kampagne «Willkommen im Club» werden zwei Ziele verfolgt: zum einen der Imagewandel vom klasssischen Fitnesscenter zum vielseitigen Fitnessclub, zum anderen die Positionierung als grösster Club der Zentralschweiz. Bei One ist die grösste Fitnessgemeinschaft mit über 20’000 Mitgliedern zuhause.

 

 

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Den Auftakt machen sechs Sujets, die in verschiedenen Tageszeitungen und auf Plakaten sowie online publiziert werden. Zudem bewerben diverse Radiospots die USP für die verschiedensten Zielgruppen von Jung bis Alt. Weitere Kampagnenpfeiler werden in den kommenden Wochen und Monaten entwickelt, um die Marktführerschaft in der Zentralschweiz weiter auszubauen.

Ein Markenauftritt, um in Gesundheitsfragen gut informiert zu entscheiden

Die Careum Stiftung und die Gesundheitsdirektion Kanton Zürich spannen in einer Initiative zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz im Kanton zusammen. MetaDesign entwickelt für das gemeinsame Programm den Markenauftritt.

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Die Möglichkeiten der medizinischen Versorgung sowie die Rollen der Patientinnen und Patienten und der Leistungserbringer hat sich massgeblich verändert. Der Alltag verlangt von jedem Einzelnen laufend Entscheidungen, die sich auch auf die Gesundheit auswirken. Gleichzeitig nehmen die verfügbaren Informationen exponentiell zu. Um sich richtig zu informieren und richtig zu handeln, ist Gesundheitskompetenz gefragt. 

Hier setzt das Programm «Gesundheitskompetenz Zürich» von der Careum Stiftung und der Gesundheitsdirektion an; sowohl beim Menschen als auch beim Versorgungssystem. MetaDesign hat den Auftrag erhalten, für GKZ den Markenauftritt zu entwickeln und die Website zu gestalten. Zentraler Anspruch ist, im Kanon der Informationen Orientierung zu geben. Die Bevölkerung, aber auch andere Anspruchsgruppen, sollen in Gesundheitsfragen kompetent und eigenverantwortlich handeln können. 

MetaDesign entwickelt einen dazu passenden Auftritt. Im Fokus steht das Bestreben, Informationen leicht erfassbar zu machen. Verschiedene Textebenen geben Information bewusst Gewicht. Eine Linie agiert als Leitsystem, das Orientierung bietet und verbindet. Das Logo setzt jeweils den Auftakt. Die dominierenden Farben Blau und Weiss unterstreichen die Verbundenheit zum Kanton. Der klare und zugängliche Auftritt spricht zugleich Patienten, Gesundheitsorganisationen, Wissenschaftler und Ärzte an. Regierungspräsident Thomas Heiniger zum Vorhaben: «Was wir tun und was nicht, müssen wir alle selbst entscheiden. Der Staat ermöglicht durch geeignete Rahmenbedingungen das eigenverantwortliche Handeln.» 

Gähn: Wenn Tierpark-Tiere auf den Winterschlaf verzichten

Process Brand Communication lanciert für den Natur- und Tierpark Goldau die neue Social-Media-Kampagne «Für Sie verzichten wir auf den Winterschlaf». Zu sehen: gähnende Tiere.

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Der Natur- und Tierpark Goldau ist das familienfreundliche Naherholungsgebiet der Zentralschweiz. Auf 42 Hektaren können Hirsche, Wölfe, Bären, Luchse, Greifvögel und viele weitere Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden. Der Natur- und Tierpark Goldau ist ein wissenschaftlich geführter Zoo, der sich für die Aufzucht und Wiederansiedelung von vom Aussterben bedrohter Tierarten einsetzt. 

Viele Besucher wissen nicht, dass der Tierpark auch in den Wintermonaten geöffnet ist. Über 800 Tiere machen keinen Winterschlaf und können auch in der kalten Jahreszeit beobachtet werden. Dies dramatisieren die Kreativen von Process Brand Communication mit einer breit angelegten Kampagne. 

Anfangs 2019 startet die grosse Social-Media-Kampagne «Für Sie verzichten wir auf den Winterschlaf». Humorvolle Filme mit gähnenden Tieren, die im Winter extra für die Tierparkbesucher wach bleiben auch wenn es ihnen schwer fällt, werden als Youtube Pre-Rolls, auf Social Media Kanälen und auf ePanels ausgespielt. Plakate ergänzen die Kampagne.

Zudem werden unter #wachimwinter Fotos von Tieren die keinen Winterschlaf machen gesucht und publiziert. Ein Wettbewerb eruiert mittels Instagram Story Battles die Gewinnerbilder.

Interaktion steigert die Werbeerinnerung, auch bei kurzer Sichtbarkeit

Interaktive Display-Anzeigen sorgen für eine maximale Wiedererkennung der Werbebotschaft, auch wenn die Ads nur kurz sichtbar sind. Das hat die globale Mediaplattform Teads in einer umfangreichen Eyetracking-Studie unter 538 Internetusern in Deutschland herausgefunden.

Die Debatte um die Sichtbarkeit von Werbemitteln (Viewability) legte 2018 den Grundstein für die neue Betrachtung von Onlinewerbung. Der 50:1-Standard für Display Werbemittel des Media Rating Council (50 Prozent des Werbemittels für mindestens eine Sekunde im sichtbaren Bereich) wird auch in Deutschland weiterhin angeboten. Allerdings greift der Ruf nach Standards für die Sichtbarkeit von Anzeigen zu kurz. Selbst wenn ein Werbemittel lange im sichtbaren Bereich des Users verweilt, kann die Erinnerung an die Werbebotschaft sehr gering sein. So hatte im Rahmen der Untersuchung von Teads ein Sticky Skyscraper, dass beim Scrollen am rechten Rand sichtbar bleibt, eine Sichtbarkeitsdauer von 98,6 Sekunden. Der Anteil der User, der die Anzeige betrachtete, lag aber nur bei 34 Prozent und die mittlere Betrachtungsdauer bei nur 0,5 Sekunden.
 
«Online-User haben meist eine sehr geringe Aufmerksamkeitsspanne. Sie konzentrieren sich auf den Content einer Webseite», sagt Björn Radau, Marketing Director DACH bei Teads.  «Während klassische Banner teilweise recht lange im sichtbaren Bereich verweilen, ist die Aufmerksamkeit und damit die Erinnerung vergleichsweise gering. Anders bei Werbemitteln, die den Nutzer direkt im redaktionellen Content ansprechen und zur Interaktion verleiten. Denn dadurch werden User selbst zum Akteur und kontrollieren den Inhalt des Werbemittels.»

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Interaktive Werbeformate, die sich direkt im redaktionellen Inhalt einer Webseite befinden, steigern die Erinnerung bei den Usern erheblich. Im Rahmen der Eye-Tracking-Studie wurden den Probanden das Viewable Display-Format inRead Flow von Teads gezeigt. Obwohl sich diese Anzeigen nur durchschnittlich 3,3 Sekunden im sichtbaren Bereich befanden, wurden sie fast die ganze Zeit angeschaut (95 Prozent Conversion von Sichtbarkeit zu Betrachtungsdauer). Dieses Format, in dem sich die Anzeige durch die Scrollbewegung ständig verändert, zieht automatisch die Blicke auf sich. Der Grund: Bewegungen ziehen evolutionär bedingt unsere visuelle Aufmerksamkeit stark an. 60 Prozent der Studienteilnehmer konnten sich an diese interaktiven Anzeigen erinnern. Andere Formate wie Billboard (53 Prozent), Skyscraper (50 Prozent) und Medium Rectangle (33 Prozent) erzielten deutlich geringere Erinnerungswerte.

 

Diese 10 Tipps helfen, die Interaktion der User mit dem Werbemittel zu erhöhen: 
 

  1. Binden Sie Mediaplaner und Conversion-Experten gleich zu Beginn des kreativen Prozesses mit ein. Nur dann kann eine interaktive Komponente dem Medium entsprechend entwickelt werden.
  2. Testen Sie alle Werbeinhalte vor und nach der Ausspielung. Nutzen Sie die Analyseoptionen der digitalen Kanäle wie Verweildauer oder Durchsichtsrate und vermeiden Sie, Budget für ineffektive Kampagnen zu verbrennen.
  3. Stellen Sie sicher, dass Ihr Werbeinhalt für Smartphones optimiert wurde. Das ist sowohl im Hinblick auf Format, Bildausschnitt, Bedeutung von Ton oder Spot-Länge aber auch für die tatsächliche Botschaft wichtig. Die Automarke Jeep hat hiermit beispielsweise sehr gute Erfahrungen gemacht.
  4. Passen Sie das Werbemittel der Nutzungssituation an. Tagsüber schalten viele User den Ton zwar nicht aus, sind aber meistens in einer Nutzungsumgebung, in der Ton störend wirkt.
  5. Besonders Short-Content-Formate von nur sechs Sekunden Spieldauer sollten Usern interaktive Elemente anbieten, damit sie sich länger mit dem Werbemittel beschäftigt.
  6. Setzen Sie Daten strategisch ein, um die Relevanz Ihrer Botschaft zu erhöhen. Gerätetyp, Standort, Datum und Tageszeit sowie Thema des Werbeumfeldes sollten beispielsweise im Call-to-Action berücksichtigt werden, um die Relevanz für den User zu unterstreichen. Der Spot von «E Wie Einfach» wurde nur innerhalb der Öffnungszeiten des Call Centers ausgespielt, das direkt aus dem Werbemittel heraus angerufen werden konnte.
  7. Erweitern Sie auch Display-Anzeigen um Interaktivität. Beispielsweise kann sich ein Werbemittel schon bei leichter Bewegung des Mobilgeräts verändern und so sofort die Aufmerksamkeit der User wecken. McDonald’s hat diese Funktion beispielsweise sehr effektiv eingesetzt. (Hier können Sie es mittels Smartphone selbst ausprobieren)
  8. Zeigen Sie den Usern, wie es weitergeht. Wer beispielsweise einen kurzen Video-Spot sieht, dem könnte gleich die Fortsetzung, das Making-of oder ein anderer damit zusammenhängender Inhalt angeboten werden. KIKO hat dies für Make-up anschaulich umgesetzt.
  9. Profitieren Sie vom zunehmenden Chatbot-Trend. Der direkte Dialog mit dem User ist inzwischen im Werbemittel möglich, wie Teads und Tommy Hilfiger gezeigt haben. User können dadurch direkt mit der Marke sprechen und beispielsweise sofort und ohne Medienbruch durch das Produktangebot stöbern.
  10. Probieren Sie Augmented Reality aus. Die Smartphones werden technisch immer besser darin, Elemente in die reale Welt zu projizieren. Das virtuelle «Aufsetzen» einer Brille auf das eigene Gesicht oder das Testen der Lippenstiftfarbe kann inzwischen direkt in der mobilen Anzeige passieren und den User sofort auf einer sehr persönlichen Ebene mit einbeziehen. (Hier können Sie es mittels Smartphone selbst ausprobieren)

 
Die Studie «Was ist dran am Mythos Banner Blindness?» von Teads kann kostenlos gegen Kontaktdaten  heruntergeladen werden.

 

Über die Studie

Zwischen dem 10. und 16. Oktober 2018 hat das Marktforschungsunternehmen Eyesquare im Auftrag der MediaplattformTeads eine Untersuchung unter 538 Teilnehmern in Deutschland durchgeführt.  Die Teilnehmer wurden online rekrutiert und nahmen von ihrem persönlichen PC zuhause teil. Mittels Eye-Tracking und Emotionsanalyse sowie darauffolgenden Wiedererkennungsfragen wurde erfasst, wie unterschiedliche Displayanzeigen auf die User wirken.
 

MCH Group: Florian Faber wird Nachfolger von Jean-Marc Devaud

Der Verwaltungsrat der MCH Group hat Florian Faber, Managing Director der Expomobilia in Effretikon, zum Mitglied des Executive Board und CEO der Division Live Marketing Solutions ernannt. Er wird per sofort die Aufgaben von Jean-Marc Devaud übernehmen, der sich aus persönlichen Gründen dazu entschieden hat, die MCH Group zu verlassen und sich beruflich neu auszurichten.

«Wir freuen uns, mit Florian Faber einen äusserst kompetenten internen Nachfolger zu haben, der viele Jahre mit Jean-Marc Devaud zusammengearbeitet hat und den eingeschlagenen Weg der Division Live Marketing Solutions weitergehen wird», unterstreicht Hans-Kristian Hoejsgaard, CEO a.i. der MCH Group, in einer Mitteilung vom Freitag. Verwaltungsratspräsident Dr. Ulrich Vischer betont: «Der Verwaltungsrat und das Executive Board bedauern den Entscheid von Jean-Marc Devaud sehr. Die MCH Group dankt Jean-Marc Devaud für sein grosses Engagement und wünscht ihm viel Erfolg auf seinem weiteren beruflichen Weg.»

Florian Faber hat einen Abschluss als Executive Master of Business Administration (MBA) der Universität Zürich. Er war beim Autokonzern Nissan für die Messebeteiligungen in Europa verantwortlich, bevor er 2009 als New Business Manager in die MCH-Gesellschaft Expomobilia eintrat, in der er 2011 als Mitglied der Geschäftsleitung die Aufgabe des Head of Sales übernahm. Im Sommer 2014 ist ihm die Geschäftsleitung der Expomobilia übertragen worden, die im November 2018 in MCH Live Marketing Solutions umfirmiert worden ist. Als Managing Director der Expomobilia war Florian Faber in den vergangenen Jahren massgeblich für die erfolgreiche Entwicklung und Erweiterung des Geschäftsbereichs Messe-, Event- und Pavillonbau verantwortlich und an der strategischen Neupositionierung der Division Live Marketing Solutions beteiligt. Er hat Jahrgang 1979, ist deutscher Staatsbürger und wohnt mit seiner Familie in Winterberg (ZH).

Jean-Marc Devaud war 2008 in die MCH-Gesellschaft Expomobilia eingetreten und per 1. Januar 2009 zum Mitglied des Executive Board und CEO der Live Marketing Solutions Division ernannt worden. In dieser Funktion hat er in den vergangenen zehn Jahren die Internationalisierung und den Ausbau des Dienstleistungsangebots in diesem Geschäftszweig intensiv vorangetrieben, insbesondere mit dem Aufbau der Niederlassungen in Shanghai und Dubai, der Akquisition der amerikanischen MC2-Gruppe und der Entwicklung von MCH Global als Full Service Agentur für Experience Marketing.

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