SBB Smart Emma – Partner & Partner kreiert Lancierungskampagne für Pop-up Store

Beim neuen Pop-up Store im Zürich HB konnten Interessierte das Angebot in einem Online-Voting selber bestimmen. Kreiert hat die Kampagne die Winterthurer Agentur Partner & Partner.

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SBB Smart Emma öffnet am 3. Februar seine Türen in der Passage Löwenstrasse im Zürich HB. Vier Monate lang wird der Pop-up Store die Besucher mit Produkten und Dienstleistungen von vorwiegend lokalen Anbietern verwöhnen – wie früher bei Tante Emma. Für die Konzeption und Umsetzung des Keyvisuals und der Werbemittel beauftragten die SBB die Kommunikationsagentur Partner & Partner.

Im Zentrum der Kampagne stand ein Online-Voting. Interessierte erhielten die Gelegenheit, über das Angebot von SBB Smart Emma zu entscheiden. Zur Auswahl standen 64 Anbieter aus unterschiedlichsten Branchen (Kulinarik, Mode, Schmuck, Dekoration, Handwerk, Kunst etc.). Die Anbieter mit den meisten Votes werden nun SBB Smart Emma während je zwei Wochen parallel betreiben. So entstehen ein abwechslungsreicher Mix und ein vielfältiges Angebot.

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Verantwortlich bei Partner & Partner: Denise Nick (Gesamtverantwortung), Livia Sager (Projektleitung), Federica Mele (Art Direction), Fredi Tobler (UX/UI Design).

Marcel Schlatter und Marco Stücheli wechseln von Kundenseite in die eigene Kommunikationsagentur

Mit der im vergangenen Jahr gegründeten Agentur Schlatter.Stücheli bieten Marcel Schlatter und Marco Stücheli Unternehmen strategische Kommunikationskonzepte sowie Krisenkommunikation an. Schlatter war zehn Jahre lang für die externe Kommunikation der Zuger Polizei und Staatsanwaltschaft zuständig. Stücheli verantwortete jahrelang die Kommunikation verschiedener Schweizer Spitäler.

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In den vergangenen 15 Jahren haben Marcel Schlatter und Marco Stücheli auf Behörden- und Unternehmensseite Kommunikationsstrategien entwickelt, Führungskräfte beraten, Medienbeziehungen gepflegt und sich kommunikativ herausfordernden Situationen gestellt. Ihre Erfahrungen bieten sie nun Organisationen und Personen des öffentlichen Interesses an. «Eine strategische und technische Basis bildet das Fundament für eine erfolgreiche Kommunikationsarbeit», sagt Marco Stücheli, und Marcel Schlatter ergänzt: «Wir helfen Kunden mit unserer Erfahrung und Aussensicht den hohen internen und externen Anforderungen gerecht zu werden.»

Die beiden Kommunikationsprofis sind dank ihres Erfahrungsschatzes aus der Privatwirtschaft und auf Behördenseite mit den internen und externen Abläufen einer Organisation laut eigener Aussage bestens vertraut. Insbesondere bei kritischen Situationen eine wichtige Voraussetzung, um dort anzusetzen, wo es am dringendsten ist. Im Ereignisfall unterstützt Schlatter.Stücheli darum bei der kommunikativen Bewältigung.

Schlatter.Stücheli mit Sitz in Zollikon (ZH) wurde im März 2018 gegründet. Zu bisherigen Kunden zählten unter anderem eine weltweit tätige Hotelgruppe, ein Bundesamt, eine interkantonal agierende Psychiatriegruppe, ein Stadtzürcher Spital sowie eine Zuger Gemeinde.

Marcel Schlatter prägte während knapp eines Jahrzehnts die externe Kommunikation der Zuger Polizei und Staatsanwaltschaft. Später leitete er bei Kuoni Schweiz die Kommunikation der Restrukturierung und der Umfirmierung des ehemaligen Schweizer Traditionsunternehmens.

Marco Stücheli baute beim Kinderspital Zürich von Grund auf eine professionelle Unternehmenskommunikation auf, war für die Privatklinikgruppe Hirslanden tätig und verantwortete schliesslich während drei Jahren die Kommunikation des Luzerner Kantonsspitals (LUKS), einem der grössten Zentrumspitäler der Schweiz.

Streit zwischen Tamedia und Gewerkschaften: Schiedsgericht entscheidet über Sozialplan bei Le Matin

Ein Schiedsgericht wird über den Sozialplan für die 41 Personen entscheiden, die mit der Einstellung der Druckversion der Westschweizer Zeitung Le Matin entlassen worden sind. 

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Nach monatelanger Blockade haben sich der Verlag Tamedia sowie die Gewerkschaften Impressum und Syndicom über die Modalitäten geeinigt, wie sie am Mittwoch in einem gemeinsamen Communiqué mitteilten. Es sei ein Rahmen definiert worden, damit das Verfahren vorankomme und ein schneller Erfolg für die betroffenen Personen erzielt werden könne, heisst es. 

Nach dem Aus von Le Matin im Juli konnten sich die Mitarbeitenden und der Verlag nicht auf einen Sozialplan einigen. Das Obligationenrecht (Artikel 335j) sehe dann die Einsetzung eines Schiedsgerichts vor, das über einen verbindlichen und wirksamen Sozialplan entscheide, erklärte Anwalt Michel Chavanne, der die Interessen der Arbeitnehmenden vertritt, gegenüber der Agentur Keystone-SDA.

Dieses Gericht wird aus drei Personen bestehen. Jede Partei – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – ernennt eine Person, und diese beiden «Schiedsrichter» wählen gemeinsam das dritte Mitglied, das den Vorsitz des Gremiums führt. Anschliessend finden ein Austausch von Dokumenten und möglicherweise Anhörungen statt. «Unsere Hoffnung ist, innerhalb von etwa sechs Monaten ein Ergebnis zu erzielen», sagte Chavanne weiter. (SDA)

Illustrator Stephan Walter: International erfolgreich mit detailreichen Arbeiten

Der Zürcher Stephan Walter hat mit seinen Illustrationen, die eine unverkennbare Handschrift tragen, schon verschiedene Design-Preise gewonnen.

Der Illustrator Stephan Walter, vom Varoom! Magazine als «Architect of Images» betitelt, lebt und arbeitet in Zürich. Seit zehn Jahren leitet Walter sein Ein-Mann-Studio und kreiert Arbeiten für international renommierte Kunden, wie zum Beispiel Vodafone, LA Times, Wired Magazine, Skullcandy, Time Out, Sony Mobile und Volkswagen.

Für kulturelle Institutionen erstellt er immer wieder Plakate und war und ist als Freelancer für diverse Studios wie Sagmeister & Walsh oder Karlssonwilker in New York tätig. Seine Arbeiten, welche diverse Design-Preise gewonnen haben, tragen eine unverkennbare Handschrift, welche Walter, wie er sagt, aber stets probiert weiterzuentwickeln.

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Sie wollen Kontakt aufnehmen? So erreichen Sie den Illustrator:

Stephan Walter
Pfingstweidstrasse 31a
8005 Zürich
[email protected]
Stephanwalter.ch
Instagram: @stephan_walter_ 

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Rivella und Notch mobilisieren Support für das Swiss Olympic Youth Team

Rivella unterstützt junge Athletinnen und Athleten auf dem Weg an die Youth Olympic Games. Notch Interactive hat zum Engagement eine Social-Media-Kampagne kreiert.

Am 9. Januar 2020 beginnen in Lausanne die Youth Olympic Games (YOG) – die olympischen Spiele für den sportlichen Nachwuchs. Rivella unterstützt die jungen Schweizer Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg nach Lausanne. Und zwar nicht nur finanziell, sondern auch emotional: mit einer breitangelegten Social-Media-Aktivierung. Diese startet bereits ein Jahr zuvor am 9. Januar 2019.

Das Ziel der gesamten Aktivierung ist es, so viel Support wie möglich für die jungen Sportlerinnen und Sportler zu generieren. Das Herzstück der Kampagne ist daher eine eigene Facebook-Gruppe (SOYT2020), wo sich die Unterstützerinnen und Unterstützer des «Swiss Olympic Youth Team» treffen und austauschen können. Zur Bekanntmachung der Gruppe werden zahlreiche Posts kreiert, um möglichst viele neue Mitglieder zu gewinnen. Dabei spielen die Athletinnen und Athleten selbst sowie ehemalige Spitzensportlerinnen und -sportler eine zentrale Rolle.

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Die von Notch Interactive entwickelte Kampagne kommuniziert neben dem Engagement von Rivella auch die wichtigsten Werte von Swiss Olympic: Höchstleistung, Freundschaft und Respekt. Zudem stimmt sie die Fans (und solche, die es noch werden wollen) mit unterhaltsamen Videos auf die Spiele ein. In der Summe entsteht so eine vielseitige Kampagne, die innerhalb der Facebook-Gruppe noch weitergeführt wird. Innerhalb der «SOYT2020»-Gruppe gibt es zahlreiche Aktivierungsmassnahmen und Wettbewerbe, um die Community für die Spiele zu begeistern – zum Beisiel wird jeden Monat der «Fan des Monats» gesucht. Zudem gibt es eine Reihe von Umfragen und kleinere «Win Games». Auf diese Weise wird das Involvement der SOYT-Fans gesteigert und somit der grösstmögliche Support für die Schweizer Athletinnen und Athleten gesichert.

Verantwortlich bei Rivella: Andri Freyenmuth (Leiter Brand Management Rivella Schweiz), Lisa Schürmann (Brand Manager), Rahel Burri (Junior Brand Manager). Verantwortlich bei Notch Interactive: Sören Schröder (Creative Direction), Kelsang Gope (Copywriting), Gabriel Schuster (Art Direction), Marco Klein (Motion Design/Film), Romina Lemmert (Head of Social Media), Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung).

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Seed vollzieht eine Frischzellenkur für die Deutsche Bundesbank

Seed hat für die Deutsche Bundesbank einen unterhaltsamen Film über ein grosses Sanierungsprojekt realisiert.

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Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank Deutschlands mit Hauptsitz in Frankfurt. Das sogenannte Haupthaus ist architekturhistorisch von grosser Bedeutung, inzwischen aber renovationsbedürftig. Im Rahmen des Projekt Campus saniert die Deutsche Bundesbank das Gebäude und plant zudem weitere Bauten, um alle Mitarbeitenden in Frankfurt an einem einzigen Standort zu vereinen.

Seed hat den entsprechenden Projektfilm kreiert. Die Deutsche Bundesbank hat sich dafür eine neue Tonalität in ihrer Kommunikation gewünscht. Die Informationsvermittlung sollte spielerisch und unterhaltsam erfolgen – und dennoch umfassend sein. Der knapp zweiminütige Film wird an Veranstaltungen und Präsentationen sowie online eingesetzt. Regie führte Adrian Wisard.

Verantwortlich bei der Deutschen Bundesbank: Hannah Engel, Hannah Klose, Michael Best, Magnus Mäkelä. Verantwortlich bei Seed Audio-Visual Communication: Adrian Wisard (Regie), Christoph Hess (Drehbuch), Gregory Rusdea (Kamera), Claudio Garovi (Produktionsleitung), Bastian Hertel (Aufnahmeleitung), Felix Courvoisier (Produzent).

Die Chefredaktion von SWI Swissinfo.ch stellt sich neu auf

SWI Swissinfo.ch verstärkt die Chefredaktion. Mit den neuen Mitgliedern Dale Bechtel und Patrick Böhler will SWI die Produktentwicklung stärken und sie noch konsequenter an den Leserbedürfnissen im internationalen Markt ausrichten. Multimedia-Leiterin Marguerite Meyer verlässt Swissinfo.

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Chefredaktorin Larissa M. Bieler mit dem stellevertretenden Chefredaktor Reto Gysi von Wartburg im Vordergrund, die beiden neuen Mitglieder Dale Bechtel (links) und Patrick Böhler (Mitte).

 

«Mit Patrick Böhler und Dale Bechtel soll die Produktentwicklung von SWI von der Aufbereitung bis zur Darstellung und Verbreitung der redaktionellen Inhalte gebündelt und gestärkt werden. So können wir uns noch konsequenter auf die Bedürfnisse in den internationalen Zielmärkten ausrichten», begründet Chefredaktorin Larissa M. Bieler in einer Mitteilung den Schritt zur Erweiterung der Chefredaktion.

Der Kanadier/Schweizer Dale Bechtel arbeitet seit über 25 Jahren für SWI Swissinfo.ch. Bechtel startete seine Karriere bei der Canadian Broadcasting Corporation, wo er für das führende Radio-Kulturprogramm produzierte. In den frühen Jahren von SWI leistete Dale Bechtel in Kooperation mit BBC Online-Pionierarbeit: Live-Berichterstattung einer nachgestellten historischen Bergexpedition in den Schweizer Alpen. Weiter entwickelte er bereits Community-Projekte als Social Media noch in den Kinderschuhen steckte. Er baute die Englische Redaktion von SWI Swissinfo.ch aus und etablierte sie als zentrale Produktionseinheit der internationalen Schweiz-Nachrichten. Daneben gestaltete er die Online-Kommunikationsstrategie für die in Bern angesiedelte Internationale Climbing and Mountaineering Federation UIAA.

In der Chefredaktion SWI wird Bechtel insbesondere für die Entwicklung der marktgerechten Formate und des multimedialen Storytellings verantwortlich sein.

Zudem komplettiert das Team Patrick Böhler, der neu zu SWI stösst. Böhler hat für die New York Times, Dow Jones, Bloomberg News, die South China Morning Post, die Neue Zürcher Zeitung und für einige andere Medien über Asien berichtet. Bei der New York Times war er an der Digitalisierung von Berichterstattung und Redaktionsprozessen beteiligt. Seine Reportagen wurden mehrfach mit Journalistenpreisen ausgezeichnet. Der gebürtige Vorarlberger arbeitete zuvor für die österreichischen Ministerien für Äusseres und Landesverteidigung. Zudem unterrichtete er am Journalism and Media Studies Centre an der Universität Hongkong, der führenden Journalistenschule Asiens. Böhler ist promoviert in Staatswissenschaften.

Als leitender Redaktor für Audience and Innovation wird es Böhlers Aufgabe sein, die Inhalte und Formate von Swissinfo.ch näher an die Bedürfnisse von internationalen Nutzerinnen und Nutzer zu bringen.

Larissa M. Bieler, Direktorin und Chefredaktorin, freut sich auf die Zusammenarbeit im gestärkten Team und auf die Weiterentwicklung von SWI. Die stellvertretende Chefredaktion SWI hat weiterhin Reto Gysi von Wartburg inne.

Marguerite Meyer wird SWI per Ende März 2019 auf eigenen Wunsch verlassen. Sie war im Januar 2017 als Leiterin des neuen Multimedia-Teams zu SWI gekommen. Die Chefredaktion wünscht ihr alles Gute und viel Erfolg für ihre künftigen Projekte.

Das App-Unternehmen Evernote schliesst seinen Schweizer Standort

Das kalifornische App-Unternehmen Evernote beendet seine Aktivität in der Schweiz. Es schliesst seinen Europasitz in Zürich.

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Dies bestätigt Evernote-Europachef Beat Bühlmann gegenüber der Handelszeitung: «Am Hauptsitz in Redwood City wurde als neue Strategie beschlossen, das Geschäft global zu verfolgen, dabei jedoch auf alle regionalen Vertretungen zu verzichten.» Diesem Entscheid fallen nun Aussenstellen in Japan, Indien und der Schweiz zum Opfer. Noch 2017 galt es als ausgemacht, dass die Firma hinter der App, welche gerätübergreifend alle Dokumente organisieren hilft, den Standort Zürich ausbauen würde.
 
Bühlmann kann den Entscheid nachvollziehen, aber bedauert die Schliessung des Standorts Zürich. «Europa ist die profitabelste Region von Evernote», sagt der Manager, der auch im Verwaltungsrat von Rivella und der Pax-Versicherungen sitzt. Rund 25 Programmierer, Entwickler, Verkaufs-, Marketing- und HR-Leute seien von dem Entscheid betroffen; bis Ende Januar werde der Standort Zürich, der auch für die Evernote-Geschäfte in Afrika und dem Nahen Osten zuständig war, komplett aufgehoben. Für beinahe alle Angestellten hätten sich neue Jobs finden lassen, so Bühlmann.

Was die PR-Elite besser macht als der Durchschnitt

Was unterscheidet einen durchschnittlichen von einem herausragenden Kommunikationsprofi? Eine neue Studie von News Aktuell nennt vier Aspekte, die Exzellenz in der Unternehmenskommunikation auszeichnen.

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Für die Unterscheidung in exzellente und durchschnittliche Kommunikationsexperten mussten sich die Umfrageteilnehmer zuerst selbst einschätzen. Sie wurden gefragt, wie sie den Erfolg ihrer jeweiligen Unternehmenskommunikation bewerten und wie diese im Vergleich zu den Mitbewerbern aussieht. Entsprechend der Antworten unterteilten die Studienautoren die Befragten in zwei Gruppen: «PR-Basisexperten» und «Kommunikationselite».  

Demnach schätzt die Kommunikationselite die Bedeutung von Unternehmens- und Produktimage (Reputation) signifikant höher ein als die PR-Basisexperten. Imagewerte zu messen ist für 87 Prozent der herausragenden PR-Profis wichtig. Zum Vergleich: Bei den durchschnittlichen PR-Profis sind es nur 61 Prozent.  

Exzellente Kommunikatoren haben darüber hinaus einen Rund-um-Blick auf ihre Zielgruppen. Neben den Kunden als wichtigste Ansprechgruppe sind für die Kommunikationselite auch alle anderen Stakeholder wie etwa Mitarbeiter, Aktionäre oder Öffentlichkeit gleichermassen wichtig (45 Prozent). Bei den PR-Basisexperten haben nur 28 Prozent diese 360-Grad-Perspektive.  

Einen grossen Unterschied zwischen exzellenter und durchschnittlicher Kommunikation gibt es auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Während sich die PR-Elite vor allem als Business-Partner des Vorstands sieht (48 Prozent), setzt die PR-Basis ihre Ziele dagegen eher selbst (17 Prozent) beziehungsweise leitet sie aus der Unternehmensstrategie ab (27 Prozent).  

Auch die interne Netzwerk-Kommunikation, die weitestgehend ohne Hierarchien auskommt, ist in den Unternehmen der Kommunikationselite deutlich ausgeprägter (59 Prozent) als bei den PR-Basisexperten (36 Prozent).

Über die Studie

Die Studie «Exzellenz in der Unternehmenskommunikation» wurde von der DPA-Tochter News Aktuell in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Lothar Rolke von der Hochschule Mainz und der Kommunikationsagentur Faktenkontor realisiert. 220 deutsche Fach- und Führungskräfte der PR haben an der Online-Umfrage im Frühjahr 2018 teilgenommen. Zur Studie ist ein Buch erschienen: «Exzellenz in der Unternehmenskommunikation: Von den Besten lernen» (ISBN10: 3946588026).

Bern Welcome trennt sich von CEO Martin Bachofner

Die neue Berner Tourismusorgansation Bern Welcome trennt sich von ihrem Geschäftsleitungsvorsitzenden Martin Bachofner. Als Grund für die Trennung nennt sie «unterschiedliche Auffassungen über den Aufbau und die Führung des Unternehmens».

Wie Bern Welcome am Dienstag mitteilte, übernimmt bis zum Abschluss  der Aufbauarbeiten von Bern Welcome der bisherige Stellvertreter  Sven Gubler interimistisch den Vorsitz der Geschäftsleitung. Gubler  ist in der Stadt Bern bekannt als Geschäftsführer der  Innenstadtorganisation Berncity.  

Die Stelle Bachofners wird neu ausgeschrieben. Bachofner war im  September 2017 von Gstaad Saanenland Tourismus her nach Bern  gekommen. Gubler bleibt bis maximal Ende 2019 interimistischer  Vorsitzender.  

 

Im Sommer 2017 gegründet  

Bern Welcome wurde im Sommer 2017 als Holdinggesellschaft  gegründet, welche alle Standortmarketing-Aktivitäten unter einem  Dach vereint. Verwaltungsratspräsident ist der Berner Jurist Marcel  Brülhart. Die Geschäftsleitung, welche Bachofner bisher führte,  besteht aus sechs Personen.

Bern Welcome beschreibt sich selbst als Organisation mit  Pioniercharakter in der Schweiz und im Ausland. Vorbild ist eine  Organisation namens «in.Stuttgart», welche in dieser deutschen  Stadt aufgebaut worden ist.

Unter dem Dach von Bern Welcome sind seither die Stadt Bern, der  ehemalige Verein Bern Tourismus, die ehemalige Bern Incoming GmbH,  die Vereine Berncity, der Hotellerieverband Bern-Mittelland sowie  GastroStadtBern und Umgebung sowie weitere Aktionäre organisiert.

Für die «Frontarbeit» im Tourismus sind die  Bern-Welcome-Tochtergesellschaften Bern Tourismus AG und Bern  Meeting & Events AG zuständig. Letztere ist die frühere Bern Incoming GmbH. Von der neuen Struktur erhoffte sich die Berner  Politik bei der Gründung von Bern Welcome im Jahr 2017 mehr  Durchschlagskraft.

Bern Welcome schreibt in der Mitteilung vom Dienstag, nach der  Startphase gelte es nun, die strategische Ausrichtung konsequent  umzusetzen, sämtliche wesentlichen Interessen gleichberechtigt und  von Beginn weg in die Arbeiten miteinzubeziehen und die internen  Strukturen zu festigen.

Vor diesem Hintergrund habe der Verwaltungsrat eine  Standortbestimmung vorgenommen und sei zum Schluss gekommen, sich  von Bachofner zu trennen. Dem Entscheid vorausgegangen seien  mehrere Gespräche zwischen Bachofner und dem Verwaltungsrat.

Marcel Brülhart sagte in einem Gespräch mit dem Regionaljournal  Bern Freiburg Wallis von Radio SRF, der Verwaltungsrat sei sich im  Verlauf der letzten Monate bewusst geworden, wie anspruchsvoll die  Führung von Bern Welcome sei. Es gelte, die verschiedensten  Interessen unter einen Hut zu bringen.

Der Verwaltungsrat werde «mit Sicherheit» das Anforderungsprofil  des neuen Geschäftsführers anpassen.

 

Ganzheitlicher Tourismus-Begriff

Der Berner Stadtrat nahm im Oktober einen neuen Leistungsvertrag  zwischen Stadt und Bern Tourismus AG sowie Bern Meetings & Events  AG an. Eine Mehrheit der Stadträtinnen und Stadträte begrüsste die  neue Stossrichtung, die mit dem Vertrag vorgegeben wurde: Berns  Tourismus soll künftig nachhaltig, authentisch und  umweltverträglich sein. Statt Massentourismus wird der Nahtourismus  gefördert.

Wie Bern Welcome selber schreibt, wird der Begriff Tourismus  gesamtheitlich verstanden. Sämtliche wesentlichen Interessen –  Gastronomie, Hotellerie, Gewerbe, Kultur, Bevölkerung und Politik –  seien angemessen zu berücksichtigen.

«Informationen, Dienstleistungen sowie Angebote und Produkte  sollen, wenn immer möglich, auch der Bevölkerungen einen Nutzen  bringen und deren Bedürfnisse berücksichtigen. (. . .) Die  Positionierung der Stadt Bern erfolgt primär über Produkte und  Angebote. Marketing hat eine ergänzende Funktion.» (SDA)

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Facebook investiert 300 Millionen Dollar in den Journalismus

Facebook will mit einer Finanzspritze von 300 Millionen Dollar den Journalismus in den USA und international unterstützen. Das Geld soll in den kommenden drei Jahren in Nachrichtenprogramme, Partnerschaften und Inhalte fliessen.

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«Mit einem grossen Schwerpunkt auf Lokalnachrichten», erklärte Facebook-Managerin Campbell Brown am Dienstag. Der Schritt folgt auf Vorwürfe aus der Medienbranche, grosse Internetkonzerne wie Google oder Facebook setzten den Verlagen und ihren Geschäftsmodellen massiv zu. «Wir wollen die Verleger nicht von uns abhängig machen, sondern wir wollen sie unterstützen», zitierte der US-Sender CNN Brown aus einer Telefonkonferenz.

Ein ähnliches Programm hatte bereits auch Google für Medien und Journalisten auf den Weg gebracht. Im März 2018 rief der Internet-Konzern die «Google News Initiative» (GNI) als globales Dach ins Leben. Sie setzt im Wesentlichen auf der Arbeit der «Digitalen News Initiative» auf, mit der das Unternehmen auf europäischer Ebene zum Beispiel Entwicklungsprojekte in Verlagen förderte. Auch Google kündigte damals eine Investition in Höhe von 300 Millionen Dollar an, die das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren unterfüttern soll. (SDA)

Netflix hebt die Preise in den USA deutlich an – aber in der Schweiz ist’s immer noch teurer

Der Streamingdienst Netflix hebt seine Preise auf dem US-Heimatmarkt deutlich an. Die Kosten für die verschiedenen Abomodelle stiegen zwischen 13 und 18 Prozent, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

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Damit sind für das Premium-Abo, mit dem auf vier Geräten gleichzeitig die Serien und Filme geschaut werden können, 15,99 Dollar fällig. In der Schweiz sind es 19,90 Franken. Damit ist Netflix hierzulande immer noch ein Viertel teurer als in den USA oder in Deutschland.

An der Wall Street kam die Ankündigung gut an. Die Aktien stiegen um 6,1 Prozent auf ein Drei-Monats-Hoch von 353,25 Dollar. Netflix hat mehr als 130 Millionen Zuschauer weltweit.

Die Preisanhebungen werden in den kommenden Monaten umgesetzt und gelten ab sofort für Neukunden. Netflix schultert derzeit hohe Investitionen. Der Konzern investiert Milliarden in neue Serien und Filme sowie die globale Expansion, auch um die Konkurrenz in Schach zu halten.

Der boomende Streamingmarkt lockt immer mehr Anbieter an. Disney sowie der zu AT&T gehörende Medienkonzern Warner Media planen bis Jahresende ein eigenes Angebot gegen Monatsgebühr. Apple soll ebenfalls einen Einstieg vorbereiten. Am Donnerstagabend gibt der Konzern Einblick ins abgelaufene Quartal. (SDA)

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