Auswertung zeigt: Winterthurer Zeitung ist durch Blocher deutlich politischer geworden

Immer mehr Politik, vor allem aber: immer mehr SVP-Politik. So lautet das Fazit einer quali- und quantitativen Auswertung des redaktionellen Teils der «Winterthurer Zeitung» zwischen März 2017 bis Dezember 2018, die durch den Verein für Medienvielfalt erstellt wurde.

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Grundsätzlich stehe es den Besitzenden frei, den parteipolitischen Kurs einer Zeitung zu bestimmen, schreiben die Studienautoren. Dies gelte selbstverständlich auch für Christoph Blocher und seine Zeitungshaus AG, die inzwischen gegen 30 Lokalzeitungen umfasst. Problematisch werde es allerdings, wenn eine inhaltliche Einflussnahme und parteipolitische Ausrichtung vertuscht und eine Zeitung als politisch neutral bezeichnet werde, welche eine spezifische politische Linie fördert, so der Verein für Medienvielalt um Medienprofessor Heinz Bonfadelli.

Die Winterthurer Zeitung – gemäss den Herausgebern einer der wichtigsten Titel des Blocherschen Zeitungsimperiums – solle «mit lokalen Geschichten ohne politischen Hintergrund ausgebaut werden» – _und dass «die Zeitung quasi von der SVP übernommen werde», sei «dummes Zeug», liess sich der CEO, Rolf Bollmann, am 17. August 2017 im «Landboten» zitieren. Die nun vorliegende Analyse des Vereins für Medienvielfalt, welche sich auf die Zeit ein halbes Jahr vor der Übernahme und bis Dezember letzten Jahres bezieht, widerlegt diese Aussagen nun deutlich: Die Winterthurer Zeitung ist zu einer SVP-Zeitung geworden.

 

Ausgebaute politische Berichterstattung mit klarer Ausrichtung

Analysiert wurden 44 Ausgaben ab März 2017 bis Dezember 2017 sowie 49 Ausgaben im Jahr 2018. Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Die Winterthurer Zeitung wurde deutlich politischer ausgerichtet: von März bis August 2017 waren rund 92 Prozent der redaktionellen Artikel unpolitisch oder politisch neutral. Zwischen dem 1. September 2017 und dem 31. Dezember 2018 waren nur noch 47 Prozent der Beiträge unpolitisch oder politisch neutral.
  • Die SVP konnte in der Winterthurer Zeitung eine starke Präsenz aufbauen: wurde sie im halben Jahr vor der Übernahme der Zeitung lediglich in 4 Prozent der Artikel erwähnt, liegt dieser Anteil zwischen September 2017 und Dezember 2018 bei 30 Prozent, wobei die SVP kurz vor den Stadt- und Gemeinderatswahlen in Winterthur vom 8. März 2018 mit 62 Prozent Anteil den Spitzenwert erreichte. Im Dezember 2018 lag der Anteil der SVP bei 56 Prozent.
  • Zusätzlich verstärkt wird dieses Bild, wenn man die Anteile der bürgerlichen «Allianz für Winterthur» gesamthaft betrachtet und auch die durch den Hauseigentümer-Verband (HEV) und die KMU-Vereinigung dominierten politischen Beiträge mit einbezieht: seit der Übernahme sind SVP, FDP, CVP und HEV/KMU in 50 Prozent der Beiträge präsent, während die Parteien von Mitte bis Links (EVP, Grüne, SP und AL) lediglich auf 11 Prozent kommen. Die glp ist in rund 3 Prozent der Beiträge präsent.
  • Dank Stadtpräsident Michael Künzle ist die CVP öfter in der Winterthurer Zeitung präsent als die FDP.

 

Klarere Ausrichtung vor den Wahlen

Bereits im August 2017 schrieb der Landbote: «Die Berichterstattung vor den kommenden Gesamterneuerungswahlen im März 2018 wird zeigen, wie sich Bollmann und Blocher den neuen Journalismus in Winterthur vorstellen». Die vorliegende Auswertung zeigt eine besonders deutliche politische Ausrichtung im Februar 2018, also genau vor diesen Wahlen: im genannten Monat erzielte nicht nur die SVP einen absoluten Spitzenwert von 62 Prozent, sondern auch die FDP und die CVP erreichten mit je 23 Prozent ihre Spitzenwerte, während SP, GP und EVP auf keine einzige Erwähnung kamen.

Dass während des Sommerlochs 2018 auch die SVP in keinem der relevanten redaktionellen Artikel erwähnt wurde, wird die Partei kaum weiter stören. Wichtiger für sie ist die Tatsache, dass gegen Ende 2018 parallel zum beginnenden Wahlkampf im Hinblick auf die kantonalen Wahlen im Frühjahr 2019 ihr Anteil wieder angestiegen ist und im letzten Dezember mit 56 Prozent den zweithöchsten Wert überhaupt erreicht hat.

Aktuell übersteige eine weiterführende Auswertung der von Christoph Blocher geführten Lokalzeitungen die eigenen Möglichkeiten, schreiben die Studienautoren in einer mit Mitteilung vom Dienstag. Die Winterthurer Zeitung sei von ihrem CEO Rolf Bollmann aber bei der Übernahme als eine der wichtigsten Akquisitionen bezeichnet worden. Man gehe daher davon aus, dass sich auch die weiteren Medien der Zeitungshaus AG in dieselbe Richtung entwickeln würden.

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Marketingleiter Marcel Graf verlässt Bern Welcome

Nach zehn Jahren, davon die letzten fünf als Leiter Marketing, hat sich Marcel Graf entschieden, Bern Welcome zu verlassen.

Im Jahr 2008 startete Marcel Graf als Projektleiter für die Euro’08 bei Bern Tourismus. Nach der erfolgreichen Umsetzung übernahm er die Organisation und Durchführung verschiedener Sportveranstaltungen, beispielsweise der Eishockey WM 2009 oder der Eiskunstlauf EM 2011. Ab 2011 hatte Graf die Funktion des Bereichsleiters Sales und Märkte inne, bevor er 2013 die Marketingleitung übernahm und Mitglied der Geschäftsleitung wurde. Er amtete zudem als Präsident des Marketingausschusses BE! Tourismus.

Marcel Graf spielte eine wichtige Rolle in der Neuorientierung von Bern Welcome nach dem Schulterschluss von Bern Tourismus und Bern Meetings & Events. Zu seinen Erfolgen gehören unter anderem die Einführung der Destinationsmarke BERN und die Reorganisation des schlagkräftigen, jungen Marketing- und Kommunikationsteams von Bern Welcome. Mit grosser Überzeugung trieb Graf die digitale Transformation in der Marktbearbeitung voran: Die digitale Markenführung unter dem Label «I love Bern» setzte neue Massstäbe in der Branche. Die Kampagne «Aaregeschichten», welche Graf letztes Jahr mit seinem Team umsetzte, wurde vergangenen November mit dem Edi.18, dem Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreis, ausgezeichnet.

Per Ende Januar 2019 verlässt Marcel Graf Bern Welcome. «Nach zehn spannenden Jahren ist es für mich an der Zeit, Neues anzupacken», so Graf. Wohin es gehen wird, lässt er noch offen. Max de Boer, bis anhin Market Manager, übernimmt ad interim die Leitung Marketing. Die interne Lösung sichert einen reibungslosen Übergang.
 

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Kreative Frauenpower: Fruitcake startet unter der neuen Führung

Mit dem Jahreswechsel kam es an der Spitze der traditionsreichen bernischen Werbeagentur Fruitcake zum Führungswechsel. 33 Jahre nach der Gründung der «AWP Agentur für Werbung und Presse AG» (seit 1988 «Fruitcake») übergab Lahor Jakrlin die Full Service Werbe- und Web-Agentur an ein neues Führungsteam unter der Leitung von CEO Christine Kohli.

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Foto: Christine Kohli (CEO), Sam. Wolff (AD) und Lara Hitz-Jakrlin (CD) (v.l.).

 

Christine Kohli  ist seitacht Jahren bei Fruitcake tätig, seit 2012 als Mitinhaberin, Beraterin, Ausbilderin in Social Media und Internetoptimierung und in der Geschäftsleitung. Die 38-Jährige absolvierte nach einer Handelsschule, einen Bachelor und Master of Arts in Literatur und Medien in Bern, Paris und Freiburg im Breisgau. 

Lara Hitz-Jakrlin war nach ihrer vierjährigen Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Bern und bei Globus zur Dekogestalterin im internationalen Messebau und Retail Design für Luxusmarken tätig. Die 29-Jährige trat der Agentur Anfang 2018 bei und hat die Funktion des Creative Directors. 

Sam. Wolff ist Kommunikationsdesignerin, sie studierte an der Hochschule für Marketing, Kommunikation und Gestaltung in Berlin. Die 48-Jährige ist seit 2012 in der Schweiz und seit 2015 als Art Director bei Fruitcake, wo sie die grafische Abteilung leitet.

Fruitcake hat sich seit der Gründung von der Zeitungsproduktion und Redaktion zur umfassenden Werbeagentur und schliesslich zur ganzheitlichen Internet- und Werbeagentur gewandelt. Während die kreative Werbung, die klassische Grafik und Publizistik nach wie vor ein starkes Standbein der Agentur sind, wird der Bereich Internet und custom made Websites weiter ausgebaut mit grossem Gewicht im Bereich SEO und SEM. Zudem positioniert sich die Agentur verstärkt auch im Bereich 3D-Design. «Wir erleben aktuell, dass viele Kunden nach Jahren der Verzettelung und des Do-it-Yourself wieder kreative Kommunikation und professionelle Betreuung aus einer Hand suchen. Sie wünschen sich einen Partner, der ihnen die gesamte Palette an klassischer und digitaler Kommunikation aus einer Hand bieten kann,» sagt Christine Kohli, neuer CEO der Fruitcake AG, «denn mit der Digitalisierung und der damit verbundenen Datenflut sorgen Kreativität, Produktionskompetenz und richtige Media-Mix im Online- und im Analog-Bereich wieder für den entscheidenden Vorsprung vor der Konkurrenz. Denn die Werbeausgaben bleiben dieselben, sie müssen heute bloss klüger eingesetzt werden. Erfahrene Full Service Agenturen haben dabei die benötigte Kompetenz und erzeilen die höheren Reichweiten.» 

Das sind die Trends im Video Employer Branding für das Jahr 2019

Stetiger Wandel im Employer Branding ist nichts Neues. Er wird nur immer schneller. Die Zeiten, als man mit einer nett verfassten Unternehmensbroschüre oder einem wöchentlichen Yogakurs für Mitarbeiter neue Talente an Board holen konnte, sind längst vorbei. Die Videoproduktionsagentur Faeh+Faeh nennt neun Video Employer Branding Trends für das aktuelle Jahr.

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1. Her mit euren Videos – auch im Employer Branding

Das Video Content längst kein Trend mehr ist, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht mehr erwähnen. Die positiven Marketing-Auswirkungen von Bewegtbild lassen sich mittlerweile in sehr vielen Blogs und Info-Newsletter nachlesen und via nüchterner Analyse und Auswertung von View-Zahlen belegen. Die Anzahl an neuen Filmen steigt folglich rasant an.

Dies führt dazu, dass es zusehends schwieriger wird, gefunden und gesehen zu werden. Die Digitalisierung mit ihren neuen, vernetzten Kanälen für Arbeitgebermarken, bietet eine optimale Grundlage, sich in verschiedenster Art durch Videos zu differenzieren. Die Geschichten müssen aber zwingend in der richtigen Form, auf dem richtigen Kanal und zum richtigen Zeitpunkt ankommen. Die Zuschauer werden anspruchsvoller. Die Algorithmen auch.

 

2. Mittendrin statt nur dabei – interaktive Videos

Netflix hat vor kurzem eine erste interaktive Serie der Erfolgs-Show „Black Mirror“ veröffentlicht. Interaktive Videos gab es im Bereich Employer Branding auch bereits in der Vergangenheit. Dabei wurde häufig der Gamification-Aspekt für die Unternehmens-Kultur Passung (Cultural fit) verwendet.

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Interaktive Videos im Employer Branding einzusetzen macht absolut Sinn. Via Interaktivität setzt man den Zuschauer «ans Steuer». Er wird vom passiven- zum aktiven Mitspieler. Dies steigert seine Verweildauer auf der Website markant und beeinflusst die Convertionrate und das Engagement positiv.  Zudem differenzieren sie sich zum klassischen Employer Branding Video.

 

3. «Storytelling is king» – Menschen für Menschen

Dieser Trendbegriff geistert seit geraumer Zeit durch die HR-Branche. „Storytelling is king“ gilt aber aktueller denn je, denn er bezieht sich auf die generelle Entwicklung im Arbeitgebermarkt. Potenzielle Bewerber möchten mehr denn je einen Einblick hinter die (echten) Kulissen eines Unternehmens erhalten. Lange Zeit konnten oder wollten Unternehmen diesem Wunsch nicht nachkommen. Heute dient ein offener Blick ins Unternehmen als wichtiges Differenzierungsmerkmal, um im Kampf um Talente zu bestehen.

Was ist der Nutzen von Storytelling?

  1. Minderung der Angst vor dem Jobwechseln
  2. Aufbau von Identifikation zum Unternehmen
  3. Sympathie für Mitarbeiter/Arbeitskollegen
  4. Vorurteile widerlegen
  5. Empfehlungsmarketing

Geschichten bewegen Menschen und deshalb ist der richtige Inhalt sehr zentral.

 

4. «One size fits all» ist «Game over»

Mit Blick auf die Zielgruppe macht es Sinn, dass bei Kampagnen unterschiedliche Merkmale ins Rampenlicht gestellt werden. «One size fits all» verfehlt die individuelle Ansprache und damit ist auch die Authentizität hinfällig.

Vor allem in grösseren Unternehmen mit verschiedenen Bereichen sollte unbedingt auf die einzelnen Mitarbeitergruppen und Teams und deren speziellen Ecken und Kanten eingegangen werden. Eine digitaler Marketeer hat andere Vorstellungen und Wünsche von seinem Arbeitsumfeld als ein Mitarbeiter in der Werkstatt.

Der fertiggestellte Employer Branding Film muss deshalb, innerhalb des auftraggebenden Unternehmens, auch nicht zwingend beim CEO oder dem HR Verantwortlichen anklang finden. Vielmehr ist wichtig, dass er die angepeilte Zielgruppe bedient und da Interesse weckt.

Da hilft es, wenn in der Konzeptionsphase diese Fragen beantwortet werden:

  1. Wer ist unsere Zielgruppe?
  2. Was tun diese Menschen?
  3. Was interessiert diese Menschen?
  4. Wie sprechen diese Menschen?
  5. Wo finden wir diese Menschen?

Bei Bedarf ist es zudem hilfreich, mit Personas zu arbeiten. Wir wollen u.A. auch vorab bei den Passiv-Suchenden Interesse wecken. Das sind die Top-Performer und/oder Top-Talente von Mitbewerbern oder Branchen-Fremde, die grossen Wert für das eigene Unternehmen haben könnten. Die sind in ihrer aktuell Funktion zufrieden und nur durch unser Employer Branding werden sie erst auf uns als Möglichkeit aufmerksam gemacht.

 

5. Provozieren zur Aktivierung

Genau gleich wie im klassischen Marketing ist das Thema Aktivierung auch im Bereich Employer Branding ein wichtiges Hot-Topic im 2019. Denn der beste Employer Branding Film nützt nichts, wenn kein Mehrwert zu erkennen ist oder nicht zu einer Handlung aufgefordert wird. Denn ohne Aktivierung bleibt das Messen des Mehrwerts der Employer Branding Kampagne wage. Da hilft es, sich in der Konzeptphase aber auch während des ganzen Prozesses immer wieder selbstkritisch zu hinterfragen – bietet der Film einen Mehrwert? Gibt es einen Call To Action? Ist er für die ausgewählte Zielgruppe konvertierend?

 

6. Zieh den Kürzeren – nicht bei neuen Talenten

Unsere Aufmerksamkeitspanne wird immer kürzer. Dies unabhängig davon, wie alt wir sind oder welcher Generation wir angehören. Das hat einen grossen Einfluss auf die Länge von Videos. Je länger je mehr gilt; «je kürzer desto besser».

«Meistgesehene Videos haben eine Länge von 31-60 Sekunden»Eine generelle, allgemein gültige Längen-Empfehlung gibt es nicht. Die Einsatzmöglichkeiten von Videos im HR und Employer Branding Bereich sind dazu zu unterschiedlich. Zudem sollte die Länge unbedingt auch individuell auf den Kanal, die Zielgruppe und den Ort der Konsumation abgestimmt werden. Allenfalls kann es Sinn machen, insbesondere in Social Media Kanälen, auch mit Teasern (Kurzer Clip) zu arbeiten. Sehr wichtig sind zudem die ersten drei Sekunden eines Videos. Hier entscheidet der Zuseher ob er dran bleibt, vorspult oder wegzappt. Die Key Message sollte zudem innert der ersten 10 Sekunden erkennbar sein.

 

7. Sehen und gesehen werden

Der beste Employer Branding Film nützt nichts, wenn er nicht gesehen wird. Ein professioneller und authentischer Film ist wichtig. Genauso wichtig ist aber, dass an die Zielgruppe, den Kanal, das Format und insbesondere an die entsprechende Vermarktung gedacht wird. Dabei sind für die Performance der Videos scheinbar kleine Details, wie zum Beispiel die Auswahl des Thumbnails oder auch der gewählte Titel, von grosser und entscheidender Bedeutung.

 

8. Hoch hat Format

Der Trend Hochformat ist spannend und gilt es durchaus ernst zu nehmen. Auch wenn (noch) nicht alle Kanäle Hochformat zulassen und der Content auch nicht in allen Kanälen Sinn macht, so gibt es doch eine starke Bewegung in Richtung Vertikal. Instagram beispielsweise, setzt mit dem kürzlich gestarteten IGTV stark auf vertikalen Video Content. Auch YouTube startet, zumindest im Anzeigenbereich, mit der Einführung von Hochformat-Filmen.

Das vertikale Screenmass setzt ganz neue Anforderungen ans Visual Storytelling und an die Produktion und bietet gleichzeitig aber auch neue Möglichkeiten. Es bleibt abzuwarten, ob sich das durchsetzen wird. Das stete 1/4-drehen des Mobiles oder des Tablets ist aber vielen, vor allem Jüngeren, bereits jetzt schon oft zu mühsam.

 

9. Nutzt den Arbeitsweg als «Kommunikationskanal»

Sei es an einem Montagmorgen, ohne Motivation auf den aktuellen Job oder nach einem anstrengenden oder frustrierendem Arbeitstag: Der Arbeitsweg ist die perfekte Gelegenheit, um mit potenziellen Talenten in Kontakt zu treten. Ob zu Fuss, Bus, Tram oder Zug – was eignet sich hierbei besser als ein mobile optimiertes Video? So kurz und zielführend kann kein anderes Werbemittel eine Botschaft überbringen – sei es mit Ton oder mit gut lesbaren Untertiteln.

Doch «Mobile first» und das Anpassen des Formats auf den Kanal ist in Zusammenhang mit Video Content zweifelsohne sehr wichtig. Der Trend in Richtung «noch mehr Mobile» wird zunehmen und u. A. Google und die SEO / SEA Spielregeln werden auch entsprechend in diese Richtung gehen.

 

Fazit der Video Employer Branding Trends 2019

Der beste Employer Branding Film nützt nichts, wenn er nicht gesehen wird. Deshalb ist beim Projektstart wichtig, dass alle relevanten Eckpunkte miteinbezogen und berücksichtigt werden. Insbesondere die Zielgruppe und deren Konsumkanäle sollen dabei individuell angegangen werden. Damit dies nicht nur aus Unternehmenssicht geschieht, empfehlen wir den Einbezug eines kompetenten externen Partners, der den Weg zum gelungenen Employer Branding Prozess begleitet.

Fünf Fakten zur Blockchain, die wir nicht ignorieren können

Seit nunmehr über zehn Jahren steckt die Blockchain in der Entwicklung und auch 2019 ist sie noch nicht etabliert. Inzwischen fragen zunehmend mehr kritische Stimmen, wann die Technologie endlich an Fahrt aufnimmt. Laut des Gartner Hype Cycle lässt das Jahr der Blockchain aber gar nicht mehr so lange auf sich warten.

«Zwar hat die Branche immer noch viel Grundlegendes zu klären, aber es stehen schon jetzt alle Zeichen auf Standard», erklärt Teal-CMO Michael Pruban. Das Team von Teal hat fünf Fakten zusammengestellt, die auch Blockchain-Zweifler nicht mehr ignorieren können. Teal ist ein neues Smart Blockchain Ecosystem aus Europa. Es verzahnt die dezentrale Infrastruktur der Blockchain mit einer in der Praxis bewährten, assoziativen KI-Technologie und schafft so eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten für Verbraucher und Unternehmen.

 

1. 2024 wird Blockchain zum Standard

Blockchain ist mittlerweile über zehn Jahre in der Entstehung, aber immer noch nicht komplett im Alltag angekommen. Das ist wenig verwunderlich, wenn man sie mit dem World Wide Web vergleicht – an dem immerhin seit den 1970er Jahren gearbeitet wurde. Zum Glück wird sich die dezentrale Speicher- und Transaktionsstruktur, der Distributed Ledger, aber deutlich schneller etablieren: Gartners Hype Cycle prognostiziert, dass die Blockchain 2024 das Tal der Tränen verlässt und dann endgültig in der Breite angekommen ist.

 

2. Die Wirtschaft hat die Blockchain fest im Blick

Die Einsatzmöglichkeiten der Blockchain sind vielfältig, weshalb sich schon 84 Prozent der Unternehmen intensiv mit der Infrastruktur auseinandersetzen. Laut Bitkom gehen 36 Prozent der Großunternehmen sogar davon aus, dass die Gesellschaft und Wirtschaft durch die Blockchain ähnlich stark geprägt werden, wie durch das Internet.

 

3. Die Blockchain ist ein Innovationstreiber

Die Blockchain kann Abläufe und Geschäftsmodelle nicht nur verändern, sie bietet völlig neuen Raum für Innovationen, auch abseits der Wirtschaft. Das UN World Food Programm (WFP) nutzt beispielsweise Ethereum, um notleidenden Menschen in Jordanien finanzielle Hilfe für den Kauf von Lebensmitteln zukommen zu lassen. Ein weiteres Beispiel ist der Reiseanbieter TUI. Dort wird daran gearbeitet, mit Hilfe der Blockchain ganz auf Reise-Vermittler verzichten zu können.

 

4. Die Blockchain ist global

Einer der Vorteile der Infrastruktur: Sie lässt sich überall auf der Welt nutzen. Das bestätigt auch die globale Blockchain-Studie von PwC. Nach dieser haben ganze 84 Prozent der befragten Organisationen schon Berührungspunkte mit der Blockchain.

 

5. Der Wert der Blockchain ist enorm

Der geschäftliche Mehrwert durch die Blockchain wird bis 2025 auf etwas mehr als 176 Milliarden US-Dollar ansteigen. 2030 erreicht er dann eine Summe von über 3,1 Billionen US-Dollar. Das geht aus Gartners Methodik zur Geschäftswertprognose hervor, die den Wert von Technologieinnovation quantifiziert.

 

Michael Pruban, Gründer und CMO von Teal: «Die Blockchain wird sich als Standard ganz klar etablieren und unsere Gesellschaft verändern. Die Anzeichen dafür sind schon jetzt deutlich zu erkennen. Wer das immer noch nicht wahrhaben will und sich nicht wenigstens ansatzweise mit der Infrastruktur auseinandersetzt, dem rennt die Zeit davon.»
 

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Marcus Hebein wechselt von der APA als neuer Leiter Multimedialer Newsroom zu Keystone-SDA

Keystone-SDA erhält einen neuen Leiter Multimedialer Newsroom: Marcus Hebein wird ab März 2019 die Chefredaktionen leiten. In der Position wird der 48-Jährige die Entwicklung von digitalen Services sowie die Integration von Technologie und Innovation der Redaktionen vorantreiben.

Hebein war zuletzt stellvertretender Chefredaktor der österreichischen Nachrichtenagentur APA und dort insbesondere für den Aufbau von multimedialen redaktionellen Services und Workflows verantwortlich. Der 48-Jährige Journalist und Digitalexperte soll bei Keystone-SDA neben den Schwerpunkten Innovation und Technologie auch die Integration der verschiedenen Redaktionen am gemeinsamen Standort Wankdorf in Bern forcieren. Neben der publizistischen Leitung wird Jenatsch künftig auch die Bereiche Content Development und Content Management leiten.

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Die bisherigen Chefredaktoren werden ihm unterstellt sein. «Die Leitung der Chefredaktionen von Keystone-SDA ist eine der momentan spannendsten Positionen in der gesamten DACH-Medienlandschaft», sagt Hebein. «Ein ambitionierter Innovations- und Change-Prozess, ein neuer, gemeinsamer Newsroom und eine auch im internationalen Vergleich hochqualifizierte und sehr renommierte Redaktion sind hervorragende Voraussetzungen für eine dynamische Entwicklung in den kommenden Jahren». Zudem unterstreicht er: «Unsere Mitarbeitenden sollen multimedial denken und arbeiten. Wir werden sie in diese Richtung fördern, aber auch fordern». 

Hebein ist im österreichischen Bundesland Kärnten geboren und aufgewachsen. Später zog er für ein Betriebswirtschaftsstudium nach Wien und begann dort seine journalistische Laufbahn bei der Nachrichtenagentur APA. Unter anderem war er auch eines der Gründungsmitglieder des weltweiten Nachrichtenagentur-Netzwerkes Minds, bei dem auch Keystone-SDA Partner ist.

Migros und Coop zählen weiterhin zu den weltweit 50 grössten Detailhändlern

Unter den Top-250-Detailhändlern der Welt belegt Migros den Platz 39 und Coop den Platz 44. Die Schweizer Duty-Free-Gruppe Dufry zählt zu den am schnellsten wachsenden Detailhändlern der Welt.

Die weltweit 250 grössten Detailhändler generierten im Geschäftsjahr 2017 Einnahmen von 4,53 Billionen US-Dollar, was einem Wachstum von insgesamt 5,7 Prozent entspricht. Deloitte ermittelt im Bericht «Global Powers of Retailing» die weltweit 250 grössten Detailhändler anhand von öffentlich zugänglichen Daten des Geschäftsjahres 2017 (die bis Juni 2018 beendeten Geschäftsjahre). 

Bis Anfang 2018 legte die Weltwirtschaft ein starkes Wachstum an den Tag. Aber seit Kurzem nimmt auf den wichtigsten Märkten die Inflation an Fahrt auf, ändern eine Vielzahl an Regierungen ihre Geld- und Fiskalpolitik, und verzeichnen die Währungen verschiedener Schwellenmärkte bedeutende Kursverluste, sodass sich die globale Wirtschaft in nächster Zeit abkühlen könnte. Für Detailhändler bedeutet das: langsameres Wachstum bei den Konsumentenausgaben, höhere Konsumentenpreise und eine Disruption der globalen Lieferketten. 

In der Schweiz seien die Aussichten verheissungsvoller, meint Konstantin von Radowitz, Managing Partner Consumer and Industrial Products von Deloitte Schweiz. «2018 war ein ordentliches Jahr für den Schweizer Detailhandel im Vergleich mit anderen Ländern», so von Radowitz. «Der Umsatz der Schweizer Detailhandelsbranche stieg dank des gesunden wirtschaftlichen Umfelds in der Schweiz um schätzungsweise 0,4%. Trotz weltweiter Unsicherheit sind die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft im Jahr 2019 insgesamt gut. Es ist zudem zu erwarten, dass der Privatkonsum stabil bleibt.»

 

Bei den weltweit zehn grössten Detailhändlern hat sich nur wenig geändert

Im Geschäftsjahr 2017 waren die zehn grössten Detailhändler für fast ein Drittel (31,6%) des Gesamtumsatzes der Top 250 Unternehmen weltweit verantwortlich. Die drei grössten Detailhändler, die US-amerikanischen Wal-Mart, Costco und The Kroger, verteidigten ihre Positionen. Amazon befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs und verbesserte sich auf Platz vier, unter anderem dank der Übernahme von Whole Foods. In den vergangenen fünf Geschäftsjahren verbesserte sich das Unternehmen um elf Plätze.

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Die zehn grössten Detailhändler entwickelten sich mit einem Wachstum von 6,1 Prozent leicht besser als die 250 grössten Detailhändler insgesamt, welche um 5,7 Prozent zulegten. Bei den Top 10 fiel hingegen die Nettoumsatzrendite schwächer aus als im Vorjahr und auch schwächer als bei den 250 grössten Detailhändlern. Dies ist grösstenteils darauf zurückzuführen, dass acht der zehn grössten Detailhändler in einem Sektor tätig sind, dessen Produkte schnell verkauft werden und relativ preiswert sind. Die Margen geraten hier unter Druck, weil die Kosten steigen, weil die Preissetzungsmacht durch zunehmende Konkurrenz und Transparenz abnimmt und weil in den digitalen Wandel des Geschäfts investiert werden muss. 

 

Migros und Coop weiterhin in den Top 50

An der Spitze des Schweizer Detailhandelsmarkts stehen Migros und Coop, und beide behaupteten ihre starken Positionen im Top 250 Ranking: Migros (im Geschäftsjahr 2017 mit einem Detailhandelsumsatz von 24,5 Milliarden USD) erreichte Platz 39 und Coop (22,5 Milliarden USD) Platz 44. Die in Genf angesiedelte Holdinggesellschaft für Luxusartikel Richemont verbesserte sich um neun Plätze auf Rang 129. Die Duty-Free-Gruppe Dufry setzte ihren Wachstumskurs fort und belegte Platz 123. Dufry zählt weltweit zu den Detailhändlern, die in den vergangenen fünf Jahren am schnellsten gewachsen sind (jährliche Wachstumsrate von 21,7%). 

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«Es ist beeindruckend, dass Migros und Coop mit dem Wachstum des globalen Detailhandels Schritt halten, während der Schweizer Markt nur geringe Wachstumschancen bietet. Die Schweiz ist ein kleines Land und im stationären Detailhandel gibt es nur geringe Skaleneffekte. Ausserdem strömen Konsumenten aus der Schweiz immer noch über die Grenze, um dort einzukaufen, selbst wenn grenzüberschreitenden Einkäufe für Schweizer Shopper preislich weniger attraktiv geworden sind», meint Konstantin von Radowitz. 

Er ergänzt: «E-Commerce hat den hiesigen Detailhandel bislang noch nicht massgeblich beeinträchtigt. Der Verkauf im Internet wächst weiter, der Anteil am gesamten Detailhandelsgeschäft ist aber noch gering: 2018 entfielen in der Schweiz weniger als 10 Prozent des gesamten Detailhandelsumsatzes auf Onlineverkäufe. Andererseits gibt es immer mehr ausländische Akteure wie Amazon, Zalando und AliExpress, die im Schweizer Markt weiterhin stark wachsen. Schweizer Detailhändler müssen daher weiter in ihr Onlinegeschäft investieren.»

Andermatt Swiss Alps engagiert Harry John als Marketingleiter

Der Tourismusexperte Harry John übernimmt die neue Position des Head Destination Marketing von Andermatt Swiss Alps. Der 53-Jährige aus Leukerbad verantwortete zuletzt den Aufbau und die Führung von BE! Tourismus.

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Mit der neu geschaffenen Position des Head Destination Marketing will Andermatt Swiss Alps laut Mitteilung die Positionierung und das Marketing der verschiedenen Brands und Unternehmen (Andermatt Swiss Alps, SkiArena Andermatt-Sedrun, The Chedi Andermatt, Radisson Blu Reussen, Konzerthalle, Andermatt Swiss Alps Golf Course) koordinieren und national wie auch international verstärken. Harry John tritt die Position als Head Destination Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung am 1. Februar 2019 an.

John leitete zwischen 2013 und 2018 mit der BE! Tourismus AG die Promotionsorganisation im Kanton Bern und zwischen 2000 und 2011 Montreux-Vevey Tourismus. 2009 gewann er mit Montreux Riviera den Milestone für Markenführung und Destinationsmanagement. Der studierte Touristiker mit nationaler und internationaler Erfahrung soll mit seinem Knowhow in Tourismus, Marketing und Verkauf die weitere Entwicklung der Destination Andermatt Swiss Alps und der Brands prägen.

Galaxus erweitert Sortiment um Migros-Eigenmarken

Galaxus-Kunden haben ab sofort Zugriff auf über 20’000 Produkte aus dem Migros-Universum: Im Onlineshop gelistet sind neu auch Eigenmarken der Migros-Supermärkte sowie der Fachmärkte Micasa, Melectronics, Do it & Garden, Interio und SportXX.

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Bisher gab  es bei Migros‘ Onlinetochter Digitec Galaxus viele Migros-Eigenprodukte nicht zu kaufen. Das ändert sich nun, heisst es in einer Mitteilung: Ab sofort bietet das Online-Warenhaus Galaxus rund 20’000 Artikel der Muttergesellschaft an. Neu auf Galaxus erhältlich sind Eigenmarken der Migros-Supermärkte sowie der Fachmärkte Micasa, Melectronics, Do it & Garden, Interio und SportXX. Weiterhin nicht im Sortiment sind verderbliche Lebensmittel; sie werden online weiterhin durch LeShop vertrieben. 

«Immer mehr Migros-Kunden wollen online einkaufen», sagt Migros-Geschäftsleiter Fabrice Zumbrunnen. «Dass unsere Fach- und Supermärkte ihr Sortiment nun auch auf Galaxus anbieten, ist die logische Konsequenz.» In einer ersten Phase werden die Galaxus-Kunden jene Migros-Produkte kaufen können, die in gängige Paketgrössen passen. Anfänglich liefern die Fach- und Supermärkte den Grossteil der Bestellungen direkt an die Galaxus-Kunden. Das Online-Warenhaus hat aber bereits einige Migros-Eigenmarken selbst an Lager. «In Zukunft werden wir alle Produkte mit hoher Nachfrage in unserem Logistikzentrum in Wohlen lagern und direkt ausliefern», sagt Florian Teuteberg (Bild), CEO von Digitec Galaxus.

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Beispiele für Eigenmarken, die neu auf Galaxus verfügbar sind, sind Micasa und Interio, Mio Star und Durabase von Melectronics oder Miogarden, Miocolor und Miocar von Do it & Garden. SportXX steuert seine Marken Crosswave, Bodyshape, Extend, Perform und Trevolution bei. Und von den Supermärkten kommen unter anderem Produkte von Central Square, Cucina & Tavola, M-Topline, Miobrill, Papeteria, Milette und Bellcolor hinzu. 

Punktuell haben die Fach- und Supermärkte von Migros das Galaxus-Angebot auch durch Fremdmarken aus ihrem Sortiment ergänzt. Im Zentrum stehen aber vorläufig die Eigenmarken: «Wir bündeln die Online-Power von Migros auf Galaxus: In Zukunft wollen wir weitere Eigenmarken-Artikel aus dem Nonfood-Bereich des Supermarkts und der Fachmärkte auch auf Galaxus anbieten», erklärt Migros-Chef Zumbrunnen. Durch den neuen Absatzkanal wolle Migros neue Zielgruppen erschliessen und Galaxus stärken.

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Matchcom gewinnt für die Schweizer Illustrierte neue Kunden

Matchcom entwickelte im Auftrag von Ringier Axel Springer Schweiz eine Promotionsbeilage der Schweizer Illustrierte in der Sonntagszeitung. Mit einem winterlichen Sujet wurde das Angebot im Look & Feel des People-Magazins beworben.

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Die Schweizer Illustrierte inspirierte die Sonntagszeitungsleser mit einer Geschenkidee zu Weihnachten: Ein Halbjahres-Abo der Schweizer Illustrierten zu Vorzugskonditionen. Eine persönliche Geschenkkarte kann mit den besten Wünschen verschenkt werden. Ergänzend zur Beilage ist das Angebot bis Ende Januar 2019 im Onlinekiosk erhältlich.

 

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Verantwortlich bei Ringier Axel Springer: Ninu Amirfallah. Verantwortlich bei Match Communications: Christian Staub (Projektleitung), Eveline Hagenbuch (Beratung/Text).

Eyeloveyou gewinnt drei Pitches und stellt Stefan Kempf als Leiter Digital an

Im digitalen Bereich konnte Eyeloveyou jüngst gleich mehrere Konkurrenzpräsentationen für sich entscheiden. Grund genug, das Digital-Team zu verstärken: Neu ist Stefan Kempf als Leiter Digital an Bord.

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Die Basler Agentur Eyeloveyou freut sich über drei Pitch-Gewinne, die das Portfolio der Agentur vergrössern: Zunächst entwickelt die Agentur im Rahmen von Stadt.Geschichte.Basel ein umfassendes Online-Archiv der Basler Geschichte. Ausserdem konzipiert und gestaltet Eyeloveyou für die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz den Relaunch der Online-Wissensdatenbank. Und zu guter Letzt lanciert die Agentur zur Feier des 100-jährigen Jubiläums des Literaturnobelpreises von Carl Spitteler verschiedene Massnahmen, die online wie offline angesiedelt sind. 

Im Zuge der wachsenden Auftragslage im digitalen Bereich hat die Agentur Stefan Kempf ins Boot geholt. Der Mittdreissiger hat zuletzt den digitalen Bereich der Tageswoche geleitet und als Projektleiter sein Wissen in User Experience, Webdesign und -entwicklung sowie digitaler Kundenpflege eingebracht. Kempf hat einen Bachelor in Interaktionsleitung und Prozessgestaltung und ist ausgebildeter Informatiker.

Diese fünf Trends bringt das Jahr 2019 im Bereich Künstliche Intelligenz

Pegasystems, Anbieter von strategischen Software-Lösungen, zeigt, in welche Richtung die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) gehen wird und welche Trends das Jahr 2019 prägen werden.

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1. Künstliche Intelligenz und Empathie 

Der Schwerpunkt von KI wird sich hin zur Empathie verlagern, denn die «kalte analytische Intelligenz» reicht für eine wirklich verbraucherorientierte KI nicht mehr aus. Kunden wollen als Individuen betrachtet werden und nicht nur als Kundendatensätze. Für KI-Anbieter ergibt sich somit die Aufgabe, die Technologie stärker mit emotionaler Intelligenz und Empathie auszustatten, sprich sie zu «humanisieren».

 

2. Real Time Interaction Management (RTIM)

Das Real Time Interaction Management (RTIM) erreicht einen Wendepunkt: Die Early Adopters von KI im RTIM-Umfeld können die Renditen ihrer Investitionen massiv steigern. Infolgedessen werden auch die Unternehmen, die bisher zurückhaltend agiert haben, ihre Skepsis ablegen und RTIM nutzen – und damit zu einem signifikanten RTIM-Wachstum beitragen. Nur wenn ein Unternehmen ein KI-gestütztes RTIM für das Customer Engagement einsetzt, wird es seine Wettbewerbsfähigkeit behalten. 

 

3. Customer Value Officer 

Im Kundenbeziehungsmanagement muss die KI-Nutzung sowohl dem Unternehmen als auch dem Kunden zugutekommen. Aber wessen Verantwortung ist es, dafür zu sorgen, dass es geschieht? An diesem Punkt kommt der Customer Value Officer ins Spiel. Er wird sich als wichtiges Bindeglied erweisen, um die Bedürfnisse und Interessen eines Kunden einerseits und die Geschäftsziele des Unternehmens andererseits in Einklang zu bringen. Customer Value Officer benötigen für diesen Balanceakt eine KI, die kontinuierlich den Geschäftswert optimiert – unter Einbezug von Produkten, Kanälen und Funktionen wie Vertrieb und Service. 

 

4. KI und Datenschutz 

Unternehmen werden den KI-Einsatz verstärkt im Kontext der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sehen müssen. Das heisst: Sie müssen die Art und Weise überprüfen, wie sie KI nutzen. Auf der einen Seite kann die KI eine Blackbox sein, die mit erlernten Vorurteilen überfrachtet ist; auf der anderen Seite kann sie ein reibungsloses, personalisiertes Customer Engagement fördern. Im Zuge verschärfter Vorschriften und steigender Kundenanforderungen müssen Unternehmen künftig KI-Urteile und -Entscheidungen kontrollieren und regulieren können, um Datenschutzkonformität sicherzustellen. 

 

5. KI-getriebene App-Entwicklung 

Im Low-Code-Konzept können Experten aus Fachabteilungen auch dann an der Software-Erstellung mitarbeiten, wenn sie über kein spezifisches Programmier-Know-how verfügen. Der nächste Evolutionsschritt ist die KI-gesteuerte App-Entwicklung. Gemeint sind Anwendungen, die sich ohne jeglichen menschlichen Einfluss selbst entwickeln. Die KI-getriebene App-Entwicklung geht über die Low-Code-Entwicklung hinaus und erstellt Software, indem sie Probleme selbst identifiziert und Lösungen automatisch generiert. Bei effektiver Implementierung kann die KI Ineffizienzmuster erkennen und Software schreiben, ohne mit Fachanwendern oder IT-Abteilungen zu interagieren.

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