Fast eine Viertelmillion Besucher an letzter Muba

Die 103. und letzte Ausgabe der Muba ist am Sonntag in Basel zu Ende gegangen. Fast eine Viertelmillion Besucherinnen und Besucher waren an der Dernière der ältesten Publikumsmesse zu verzeichnen.

deriere-muba

«Das ist ein tolles Ergebnis zur Dernière und wir sind überwältigt dass sich so viele Menschen von der Muba verabschiedet haben», sagte Sabrina Oberländer, Leiterin Kommunikation der Muba, laut Mitteilung.

Beim Schlussakt wurde unter anderem das Muba Gästebuch offiziell dem Historischen Museum Basel überreicht, bevor auf dem Abschlussfest auf 103 Jahre Geschichte angestossen wurde.

Die Schweizer Mustermesse war im Frühling 1917 als nationale Leistungsschau gestartet worden. Inzwischen sei die Muba mit den vielen Einkaufszentren und dem Online-Shopping «aus der Zeit gefallen», hatte Ulrich Vischer, Verwaltungsratspräsident der MCH Group, bei der Eröffnung der Dernière am 8. Februar gesagt.

Die wegen fundamentalen Veränderungen in der Messe- und Eventbranche in Schwierigkeiten geratene MCH Group hat im vergangenen Jahr entschieden, die Muba sowie die Publikumsmessen Züspa in Zürich und Comptoir in Lausanne einzustellen. Die Muba litt seit Jahren unter einem Publikumsschwund. 2018 waren noch rund 124’000 Besucherinnen und Besucher gezählt worden. (SDA)

Rita Meyer wird Verkaufsleiterin National bei Swiss Regiomedia

Rita Meyer übernimmt per 1. März 2019 die Leitung des nationalen Verkaufs der Titel von Swiss Regiomedia.

rita-meyer

Swiss Regiomedia verfügt über zwölf Standorte in der Deutschschweiz mit insgesamt 25 Titeln. Ergänzend zu den regionalen Verkaufsteams übernimmt Rita Meyer die Betreuung der überregional werbetreibenden Kunden und Agenturen. Sie wird ihren Arbeitsplatz am Zürcher Standort von Swiss Regiomedia haben.

Rita Meyer wechselt von der Stadt Zürich, wo sie 2018 als Leiterin Administration und Mitglied des Kaders zweier städtischer Pflegezentren unter anderem für die Sicherstellung sämtlicher Finanzabläufe und das Marketing verantwortlich war, zu Swiss Regiomedia. Bis Ende 2017 war sie als Verkaufsleiterin Mitglied der Geschäftsleitung bei Radio 24, davor war sie bis 2014 Geschäftsführerin bei Tilllate.com (20 Minuten). Von 2000 – 2011 war sie unter anderem für die Belcom (Radio 24, Tele 24, TeleZüri) und für Radio 1 tätig.

Rita Meyer verfügt über einen Abschluss als Verkaufskoordinatorin mit Eidg. Fachausweis und ist Eidg. Dipl. Verkaufsleiterin.

Portfolio Swiss Regiomedia: Aarauer Nachrichten, Bodensee Nachrichten, Frauenfelder Nachrichten, Gossauer Nachrichten, Herisauer Nachrichten, Kreuzlinger Nachrichten, Lenzburger Nachrichten, Luzerner Rundschau, Neue Oberaargauer Zeitung, Neue Oltner Zeitung, Oberthurgauer Nachrichten, Rheintaler Bote, See und Gaster Zeitung, St. Galler Nachrichten, Toggenburger Zeitung, Unterland Zeitung, Untersee Nachrichten, Weinfelder Nachrichten, Wiler Nachrichten, Winterthurer Zeitung, Zofinger Nachrichten, Zuger Woche, Tagblatt der Stadt Zürich, Rümlanger, Furttaler

Die Mehrheit der Wintersportler befürworten das dynamische Preismodell

Erstmals wurde die Meinung der Schweizer Wintersportler zu «Dynamic Pricing» bei Skitickets erhoben. 57 Prozent der Befragten bewerten das neue Preismodell positiv.

sedrun-ticketcorner

Der geäusserte Zuspruch widerspiegele die Verkaufszahlen der laufenden Wintersaison, schreibt Ticketcorner. Skigebiete mit dynamischen Preisen hätten ihren Absatz markant steigern können.

Das Marktforschungsinstitut Demoscope hat im Auftrag von Ticketcorner eine bevölkerungsrepräsentative Mehrthemenbefragung (Omnibus) unter rund 1’000 Menschen aus der ganzen Schweiz und aus allen Bevölkerungsschichten durchgeführt. Die aktiven Wintersportler wurden dabei um ihre Meinung zu verschiedenen Aspekten des Skiticketings gebeten, unter anderem zum neuen Preismodell «Dynamic Pricing», das 2017 erstmals von Ticketcorner und der SkiArena Andermatt-Sedrun eingeführt wurde, und dem seither diverse andere Skigebiete gefolgt sind.

Wintersportler erkennen die Vorteile des Dynamic Pricing

Die öffentliche Meinung zu den dynamischen Preisen bei Skitickets ist in der Tendenz positiv. Obwohl erst seit kurzer Zeit in der Bergbahn-Branche eingeführt, befürworten bereits 57 Prozent der befragten Wintersportler das neue Preismodell.

Auf die einzelnen Aspekte des «Dynamic Pricing» angesprochen, äusserten die Befragungsteilnehmer grossmehrheitlich Zustimmung. Dass man beispielsweise an Schlechtwettertagen weniger für ein Skiticket zahlen muss, kommt – wenig überraschend – bei 61 Prozent gut an – nur 15 Prozent sind dagegen. Auch die Vergünstigungen an Arbeitstagen sowie bei Vorausbuchung wurden im Rahmen der Umfrage positiv bewertet. Pascal Zürcher, CMO der Ticketcorner: «Die Konsumenten verstehen und begrüssen die verschiedenen Vorteile der dynamischen Preise. Für die Bergbahnen ist dies eine grosse Chance, um wieder mehr Wintersportler auf die Pisten zu bewegen.»

Was die Konsumenten zu den Nachteilen – nämlich merklich höhere Preise an kurzfristig gebuchten Schönwettertagen – sagen, geht aus den kommunizierten Ergebnissen nicht hervor, beziehungsweise wird von Ticketcorner erst noch ausgewertet.

Steigende Erträge in Skigebieten mit dynamischen Preisen

Die dynamischen Preise sollen sich bereits förderlich auf die Erträge der Skigebiete auswirken, schreibt Ticketcorner. In der laufenden Wintersaison hat das Unternehmen auf seiner Ski-Plattform 50 Prozent mehr Tickets verkauft als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. Für die Skigebiete SkiArena Andermatt-Sedrun, Airolo sowie Brigels, die auf dynamische Preise setzen, wurden indes zweieinhalb Mal mehr Tickets verkauft.

«Der Online-Anteil der verkaufen Skitickets ist in den Skigebieten mit dynamischen Preisen deutlich gestiegen», so Pascal Zürcher. «Aufgrund der Befragung und der guten Verkaufszahlen ist damit zu rechnen, dass zukünftig die Mehrheit der Schweizer Skigebiete auf Dynamic Pricing setzt und sich das Einkaufsverhalten der Wintersportler ändern wird. So stellen wir bereits jetzt eine Erhöhung der Vorausbuchungszeit fest, weil Frühbucher von den dynamischen Preisen profitieren.»

Ob auch die Gesamterträge der Skigebiete erhöht werden konnten und nicht nur der Online-Anteil anstieg, bleibt indes offen und abzuwarten.

Neue Erkenntnisse für Skigebiete und Bergbahnen

Die Resultate der Bevölkerungsbefragung zeigen unter anderem, dass einzelne Bevölkerungsgruppen den dynamischen Preisen überdurchschnittlich positiv gegenüberstehen. «Junge Menschen, Personen mit tiefem Haushaltseinkommen oder generell auch die Bevölkerung der Westschweiz sehen die günstigeren Tarife als Chance, um öfter Skifahren zu gehen», erklärt Pascal Zürcher. Das Kaufverhalten der Wintersportler sowie bestehende Vorbehalte der Konsumenten gegenüber dem «Dynamic Pricing», zum Beispiel die Sorge vor steigenden Preisen, wurden im Rahmen der Studie ebenfalls erfasst und werden nun durch Ticketcorner für die Skigebiete ausgewertet. (hae/pd)

Neukundengewinn: Inhalt und Form bringt AutoSense in Fahrt

Das junge Startup AutoSense ist neu Teil des Kundenportfolios von Inhalt und Form.

AutoSens_InhaltundForm

Die Zürcher Agentur ist ab sofort für die Markenpositionierung sowie die Marketingkommunikation von AutoSense verantwortlich. Das junge Startup, ein Tochterunternehmen von Swisscom und der AMAG Group, hat sich zum Ziel gesetzt, das Leben von Autofahrer entspannter zu gestalten: Mit einem Adapter wird das Auto mit einer ausgeklügelten App verbunden, die dem Autofahrer mit einer Vielzahl von Funktionen, wertvollen Informationen und Services unter die Arme greift.

Die Agentur freut sich, das Startup mit effizienten Ideen unterstützen zu dürfen, die den cleveren Fahrzeugassitenten erfolgsversprechend in Fahrt bringen und einem breiteren Publikum bekannt machen sollen. Erste Arbeiten sollen bereits im Frühjahr 2019 zu sehen sein.

 

Schweizer Presserat weist eine Beschwerde gegen ArcInfo.ch ab

Muss ein Journalist alle Informationen, die ihm eine Quelle zur Verfügung stellt, nutzen? Und verletzt er andernfalls seine Pflicht zur Wahrheitssuche? Nein, meint der Schweizer Presserat.

arcinfo

Er weist deshalb die Beschwerde des Kollektivs H+H gegen «ArcInfo.ch» ab. In diesem Kollektiv haben sich Bürger zusammengeschlossen, um die Umsetzung des Volksentscheids vom 12. Februar 2017 zugunsten des Modells von zwei Akutkrankenhäusern im Kanton Neuenburg zu gewährleisten.

Ebenso unproblematisch erachtet es der Presserat, nicht in jedem Artikel auf die Substanz des Falles zurückzukommen, sondern nur einen Aspekt zu behandeln, wie vorliegend die von demselben Kollektiv durchgeführte Zufriedenheitsumfrage beim Spitalpersonal. Deren Repräsentativität ins rechte Licht zu rücken ist genauso Teil der journalistischen Arbeit wie alle beteiligten Gruppen zu Wort kommen zu lassen.

Dass der Artikel von einem Journalisten geschrieben wurde, der bis dahin nicht sehr vertraut mit dem Fall war, verletzt zudem werden Informationsfreiheit noch die Unabhängigkeit oder die Würde des Berufsstandes. Der Schweizer Presserat weist daher die Beschwerde des Mitglieds des Kollektivs H+H in allen gerügten Punkten ab.

Facebook droht in den USA eine Milliardenstrafe

Social-Media-Riese Facebook sieht sich in den USA mit einer möglichen Strafe von mehreren Mrd. Dollar konfrontiert. Die US-Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission will das Unternehmen wegen seiner freizügigen Verwendung von Kundendaten belangen.

facebook-gericht

«Seit dem Cambridge-Analytica-Skandal ist das Image von Facebook angekratzt, man sieht es an den Börsenkursen. Facebook muss jetzt seine Strategien ändern. Privatsphäre wird zu einem immer entscheidenderen Faktor, mit dem die Akzeptanz von sozialen Medien steht und fällt», erklärt Markus Hübner, Social-Media-Experte und CEO von Brandflow, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Pressetext.

Hübner gibt zu bedenken, dass sich die Medienlandschaft seit dem Aufstieg von Facebook verändert hat. «Früher fiel der Datenschutz in der Öffentlichkeit weniger ins Gewicht, doch jetzt sieht man das Ausmaß der Datennutzung in sozialen Medien. Das hat ein Umdenken bewirkt, Kunden überlegen sich zweimal, wo sie sich anmelden. Ich hoffe, dass Facebook in dieser Sache einlenkt. Mark Zuckerberg hat seine Aktionäre immer wieder mit PR-Meldungen beruhigt, aber die Ankündigungen werden noch wenig in der Praxis umgesetzt. Hoffentlich ist das Urteil der Auslöser für eine andere Linie.»

Veränderung bis in die DNA

Facebook verhandelt momentan noch mit der Behörde. Hübner räumt die Möglichkeit ein, dass der Konzern die Strafe zahlen wird, was er aber nicht unbedingt positiv sieht: «Es kann leider sein, dass Facebook sich diese Strafen einfach leisten kann. Der Aktienkurs hat sich schon jetzt wieder beträchtlich erholt. Es gab in den letzten Jahren schon einige Skandale bei Facebook, doch die verschwinden leider nach ein paar Wochen in der Versenkung. Ich glaube, Facebook wird die Strafe zahlen. Es wird sich weisen, ob Facebook deswegen seinen Umgang mit Kundendaten ändert, aber ich bin da skeptisch. Es bräuchte hier nämlich einen tiefgründigen Wandel, nicht nur auf technischer Ebene, sondern auch in der DNA des Unternehmens. Nur so kann Facebook sein Image reparieren.» (pte)

Watson freut sich über einen Traffic-Rekord im Januar

Mit 1,95 Millionen Unique Clients und über 14 Millionen Besuchen konnte das Newsportal Watson im Januar einen signifikanten Wachstumsschritt machen.

Dies geht aus der Publikation der Zahlen von NET-Metrix-Audit Januar 2019 hervor. Gegenüber den Vorjahreswerten bedeutet dies ein Plus von 30 Prozent (Unique Clients), respektive 28 Prozent (Visits). Für Watson sind es die höchsten bisher gemessenen Werte.  Michael Wanner, Geschäftsführer von Watson, zeigt sich in einer Mitteilung vom Donnerstag entsprechend zufrieden: «Die Rekord-Zahlen sind für uns die neuerliche Bestätigung, dass das Watson-Programm journalistisch einen Nerv trifft und bei einem ständig wachsenden Publikum Anklang findet.»

Ob Watson besagten Nerv auch in Deutschland zu treffen mag, bleibt indes offen. Im November vergangenen Jahres verliess die Chefredaktorin Gesa Mayr das Portal zusammen mit ihrer Stellvertreterin Anne Kathrin Gerstlauer das Portal lediglich sieben Monate nach dem Launch. Die Redaktion wird seither von Arne Henkes geleitet. Im Januar 2019 erreicht Watson.de laut IVW rund 10 Millionen Visits – also auch in absoluten Zahlen deutlich weniger als das Schweizer «Original». (hae)

 

Erfolgreich werben in sechs Sekunden: So gelingen effiziente Kurzspots

Untersuchungen zeigen, wie kürzere Werbespots emotionale Bindungen beeinflussen und wie Marken das Beste aus sechs Sekunden langen Werbevideos auf Mobilgeräten herausholen.

https://youtu.be/06Kj6tMkO30

Teads, The Global Media Platform, hat in Zusammenarbeit mit Realeyes 166 Sechs-Sekunden-Creatives analysiert, um herauszufinden, wie diese Videoinhalte bei Konsumenten ankommen. Im Rahmen dieser weltweiten Forschungsinitiative wurde den Probanden unter Einsatz von Software zur Gesichtsausdruckserkennung Werbematerial von 75 Marken präsentiert. Die so erfassten emotionalen Reaktionen wurden zur Einordnung des Werbespots auf der zehnstufigen EmotionAll-Skala verwendet. Während sechs Sekunden lange Werbespots eine View-Through-Rate (VTR) von 55 Prozent auf Mobilgeräten erzielen, erreichen diese nur einen EmotionAll-Score von 3,6 während längere Werbevideos (30 Sekunden) einen Score von 5,1 erzielen.

Die Forschungsarbeit von Realeyes zeigt auf, dass die emotionale Wirkung von Werbespots in 75 Prozent der Fälle mit gesteigertem Umsatz zusammenhängt. Werbevideos mit einer Länge von sechs Sekunden schaffen es demnach häufig nicht, in dieser kurzen Zeit eine Geschichte zu erzählen, was ein wesentlicher Faktor für den Aufbau einer emotionalen Verbindung ist. Jene Spots auf Mobilgeräten, denen dies gelungen ist, erzielten einen deutlich besseren Score von 4,1 (im Vergleich zu 3,1 für Spots, die keine Geschichte aufbauten).

Sorin Patilinet, Director of Center of Expertise for Marketing Communications bei Mars, schaffte es mit gleich zwei Kreationen in die Top 3 der Werbespots. Ihm zufolge ist das Sechs-Sekunden-Format eine grosse Herausforderung für Werbevermarkter, die jedoch überwunden werden muss: «Mars hat in Zusammenarbeit mit unseren Agenturen über die letzten 50 Jahre gelernt, wie Werbung zum Markenwachstum genutzt werden kann – allerdings in einer Fernsehwelt mit langen Inhalten. Das ist heutzutage nicht mehr ausreichend. Die explosionsartige Vermehrung von kurzweiligen Inhalten durch das Aufkommen von Mobilgeräten und die damit einhergehende Verringerung der Aufmerksamkeitspanne von Konsumenten haben die Spielregeln grundlegend verändert. Wir müssen lernen, die Geschichte von Marken in kurzen Formaten zu erzählen und uns auf nochmal kürzere Formate in der nahen Zukunft einstellen.»

Die Ausgaben für Videowerbung auf Mobilgeräten stiegen 2018 um 145 Prozent auf 4,2 Milliarden US-Dollar. Folglich war es noch nie wichtiger als heute, dass diese Werbemittel für Marken auch effektiv sind.

 

Mitunter sind folgende Erkenntnisse der Studie zentral:

  • Sechs Sekunden lange Werbevideos können im Vergleich zu längeren Formaten nur schwer eine Geschichte erzählen und Emotionen anregen – manchen Werken gelingt dies dennoch.
  • Umfunktionierte TV-Spots sollten aus den wirkungsvollsten Szenen des Fernsehspots bestehen, die im Rahmen einer Vorerprobung festgestellt werden. Ist die Geschichte zu komplex oder braucht der Witz viel Vorlauf, sollte der Werbefilm nicht gekürzt werden oder mithilfe eines entsprechenden Anzeigeformats aufbereitet werden, um den Betrachter nicht zu verwirren.
  • Aktionsaufrufe sind unverzichtbar – Nur 16 Prozent der getesteten Videos nutzten Aktionsaufrufe. Diese sind jedoch ein wichtiges Werkzeug, wenn die Zeit knapp bemessen ist.

Caroline Hugonenc, Global VP Research and Insights bei Teads, sagt dazu: «Jetzt wo wir überwiegend Mobilgeräte verwenden, reichen TV-Spots mit 30 Sekunden Laufzeit nicht mehr aus, um ein ansprechendes Werbevideo auf dem kleinen Bildschirm zu präsentieren – Vermarkter wissen das auch. Wie die Forschungsergebnisse zeigen, genügt es allerdings nicht, die Spots einfach zu kürzen, wenn dadurch die emotionale Komponente verloren geht. Mit Teads Creative Lab wollen wir Marken und Werbetreibenden dabei helfen, die Leistung ihrer Werbemittel zu messen und ihnen Technologie zur Adaption selbiger auf den kleinen Bildschirm zur Verfügung stellen.»

 

ansprechend
teads
sound
Schlussfolgerungen

Programmatisches Barometer: Nehmen Sie an der Umfrage teil

Gamned! untersucht, wie die Schweiz programmatisch tickt. Sind Sie Werbeauftraggeber? Nehmen Sie an der Umfrage teil – die Ergebnisse der Studie werden in der Schweiz exklusiv auf Werbewoche.ch veröffentlicht.

Bei der Umfrage geht es darum, der Schweiz programmatisch auf den Zahn zu fühlen. Es ist die erste Erhebung dieser Art und soll in Zukunft jährlich durchgeführt werden. In der Westschweiz werden die Daten in Zusammenarbeit mit Cominmag.ch erhoben und publiziert. Die Ergebnisse der Studie sollten gegen Ende März 2019 vorliegen und werden dann auf Werbewoche.ch veröffentlicht.

Die Umfrage richtet sich an alle Werbeauftraggeber und dauert ca. fünf Minuten.

Hier gehts zur Umfrage

 

Susanne Schlatter wird bei Mediaschneider Nachfolgerin von Managing Director Christian Rufener

Susanne Schlatter stösst ab März von OMD Schweiz zu Mediaschneider, wo sie als Managing Director tätig sein wird. Sie ersetzt damit Christian Rufener, der im April zu Swisscom wechselt.

Susanne_Schlatter_Bild-t

Schlatter arbeitete zuletzt als Director Strategy bei OMD Schweiz und blickt auf eine langjährige Karriere als Client Service Director in verschiedenen Agenturen zurück. Sie ersetzt Christian Rufener, Managing Director, der sich nach acht Jahren entschieden hat, Mediaschneider Zürich zu verlassen. Er wird eine neue Herausforderung beim Mediaschneider-Kunden Swisscom im Bereich Digital Business annehmen. Bis zu seinem Abgang im April wird Rufener bei Mediaschneider engagiert bleiben und seine Nachfolgerin einarbeiten, wie es in einer Mitteilung heisst.

Nach dem Ende der Printausgabe erzielt Le Matin digital Rekordwerte

Das rein digitale Angebot von Le Matin stösst bei der Leserschaft auf Anklang. Im Januar erzielte der digitale Titel mit 1,4 Millionen Unique Clients die höchste Besucherzahl seiner Geschichte. 

lematin-ch

Im vergangenen Januar verzeichnete Le Matin mit 1,4 Millionen Unique Clients die höchste Besucherzahl seit der Gründung. Gemäss den neusten Zahlen von NET-Metrix betrug die Zunahme der Besucherzahl auf lematin.ch im Januar 28,6 Prozent. Die neusten Zahlen belegten, dass der Titel auch als reines digitales Angebot von der Leserschaft sehr geschätzt werde, schreibt Tamedia in einer Mitteilung vom Donnerstag.

«Dieser Rekordwert ist eine tolle Entschädigung für die Leistung, die wir mit unserem engagierten Team erreicht haben. Unser Dank gilt der gesamten Redaktion, welche unermüdlich für diesen gemeinsamen Erfolg gearbeitet hat», freut sich Laurent Siebenmann, Chefredaktor Le Matin. «Weiter ist er Ausdruck für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Redaktionen von Le Matin und 20 minutes. Im Januar wurden auch erstmals unsere Storys erfolgreich auf 20minutes.ch publiziert.»
 
Eigenproduktionen, die Le Matin in den letzten Wochen publiziert habe, seien nicht nur von den Westschweizer Medien übernommen worden, sondern auch in Frankreich, etwa durch Le Parisien, die Huffington Post, France 2, LCI, BFMTV und von Thierry Ardisson in seiner Sendung «Les Terriens du Samedi» auf C8, heisst es in einer Mitteilung weiter.

Kinder kommunizieren immer mehr mit den Handy, statt mit den Eltern

Kinder verbringen doppelt so viel Zeit mit dem Smartphone wie mit Elterngesprächen. Zu dem Schluss kommt eine aktuelle Erhebung des britischen Unternehmens CensusWide, die vom Audio-Streaming-Dienstleister Roxi in Auftrag gegeben wurde.

Insgesamt verbringen Kinder täglich in etwa drei Stunden und 18 Minuten mit ihren persönlichen Devices. Unterhaltungen mit den Eltern nehmen lediglich eine Stunde und 43 Minuten in Anspruch.

Ein weiteres Resultat der britischen Studie ist, dass 54 Prozent der befragten Eltern besorgt sind, was den Konsum von Smartphone, Tablet und Co angeht. Zwei Drittel wünschen sich zudem mehr gemeinsame Zeit mit der Familie. Hier gibt es jedoch einen Widerspruch: Zwei von fünf Studienteilnehmern geben zu, die Heranwachsenden aus Beschäftigungsgründen mit einem Smartphone ausgestattet zu haben.

Was die Nutzungszeit betrifft, ist London ein absoluter Spitzenreiter: Hier sind es vier Stunden und 42 Minuten, die Kinder täglich mit den Gadgets verbringen. Das Pendant dazu bilden South East England und Wales mit zwei Stunden und 36 Minuten. Dame Sally Davies, Chief Medical Officer für England, empfiehlt, das Smartphone aus dem Schlaf- und Essbereich von Heranwachsenden zu entfernen. Zudem plädiert sie für Limits, beispielsweise nach einer Nutzungszeit von zwei Stunden.

Grenzen beachten wichtig

Ein wichtiger Punkt ist überdies, dass Eltern hinsichtlich der Internetnutzung verantwortungsvoll sind und ein Vorbild darstellen. So sollten Fotos der Kinder niemals ohne deren Einverständnis auf sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Experten warnen überdies vom Suchtpotenzial der Social-Media-Plattformen, das eingedämmt werden sollte. «Die Zeit online kann jedoch auch einen positiven Effekt haben, was die Entwicklung gewisser Fähigkeiten und den Informationsgewinn anbelangt», kommentiert Dame Sally Davies die positiven Aspekte der Smartphone-Nutzung. (pte)

kind-smartphone
get_footer();