Adello verstärkt den Ausbau von Big Data- und AI-Anwendungen

Das Schweizer AI-Unternehmen Adello beschleunigt die Entwicklung von Daten-Anwendungen und stellt sich Adello hierzu neu auf. Marcel Keller und Nele Dagefoerde stossen neu zum Unternehmen.

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Adello hat Ihre Machine Learning Algorithmen (Artificial Intelligence, AI) seit 2013 im Werbemarkt eingeführt, um auf Basis unterschiedlicher AI-Techniken bestmöglichen Advertising-ROI zu erzielen, 100 Prozent Viewability sicherzustellen oder Brand Safety zu garantieren. Im Zuge der weiteren Unternehmensentwicklung baut Adello die Data-Services aus.

Team-Ausbau

Die Dachgesellschaft in USA wurde in den letzten Monaten als Holding/Inkubator geführt und in Lab51 Inc. umbenannt. Damit soll unterstrichen werden, dass die Datenplattform nicht auf Werbung beschränkt ist, sondern für Services unterschiedlicher Art genutzt werden kann.

Um das Corporate Development zu verstärken, stösst neu Marcel Keller, bislang Global COO bei HPE (Hewlett-Packard Enterprise) in Palo Alto, Kalifornien als Advisor zu Lab51. Marcel Keller hat in früheren Positionen als VP Global Sales die Prozesse und Voraussetzungen für einen erfolgreichen Geschäftsausbau geschaffen.

Anpassung der Gruppenstruktur

Lab51 ist eine Plattform für Research und schnelle Innovationsentwicklungen, die als Spinoffs geführt werden können. Erste neue Produkte und potentiell Firmen, basierend auf der AI-Plattform, werden bereits im zweiten Quartal 2019 erwartet.

Der Technologiearm wird neu als «Lab51 Technologies» geführt und mit einem zusätzlichen Product-Team in Lissabon ergänzt.

Die bisherige Anwendungen von AI im Bereich Advertising behält weiter den Namen Adello Group AG und wird sich wie bisher zu 100% auf Mobile Advertising fokussieren. Im Januar neu zu Adello gestossen ist damit auch Nele Dagefoerde, welche den Bereich Marketing Services verantwortet. Dagefoerde weist mehr als 10 Jahre Erfahrung im Bereich E-Commerce auf und kennt die Herausforderungen im digitalen Marketing.

Computermodell der ETH kann Kaufentscheidungen voraussagen

Neurowissenschaftler der ETH Zürich haben bestimmte Bewertungsprozesse im Gehirn in einem Computermodell nachgestellt. Damit lässt sich beispielsweise vorhersagen, für welches Lebensmittel im Supermarkt sich eine Person beim Einkauf entscheidet.

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Wenn das Gehirn Entscheidungen zwischen verschiedenen Optionen trifft, laufen extrem effiziente Informationsverarbeitungsprozesse ab. Forscher um Rafael Polanía von der ETH Zürich haben diesen Prozess mit einem Computermodell nachgebildet, das erlaubt, Entscheidungen in einem bestimmten Rahmen vorherzusagen. Davon berichteten die Wissenschaftler kürzlich im Fachblatt Nature Neuroscience.

Das Modell basiert auf einem subjektiven, im Gehirn abgelegten Bewertungsraster. Nimmt man das Beispiel eines Einkaufs im Supermarkt, sind in diesem Raster Bewertungen für Lebensmittel hinterlegt, basierend auf früheren Erfahrungen und Erinnerungen. So ähnlich wie bei grossen Online-Händlern, wo Nutzerinnen und Nutzer die angebotenen Produkte mit Sternen bewerten, schrieb die ETH in einer Mitteilung vom Dienstag.

Innere Bewertungsplattform

Die Einzelbewertungen auf der internen Bewertungsplattform des Gehirns ergeben zusammen eine Gesamtverteilung der Vorlieben, die sich mathematisch beschreiben und auswerten lasse, hiess es weiter. Auf dieser Grundlage beruht das Computermodell: So kann es Vorhersagen darüber treffen, für welches Lebensmittel sich eine Versuchsperson entscheiden wird.

«Wir können mit diesem Modell den Menschen quasi in den Kopf schauen und sein Entscheidungsverhalten vorhersagen», liess sich Polanía in der Mitteilung zitieren. Das Modell liege in den allermeisten Fällen richtig, so der Forscher.

Die Wissenschaftler haben ihr Modell mithilfe von Testpersonen geprüft und kalibriert, die 60 Alltagsprodukte aus einem Schweizer Supermarkt bewerten sollten. Dazu wurden sie befragt, welches der Lebensmittel sie nach dem Experiment gerne essen würden. In einem zweiten Schritt hatten die Probandinnen und Probanden die Wahl zwischen zwei Produkten. Dank der Daten aus dem ersten Schritt konnte das Modell die Entscheidung im zweiten Experiment vorhersagen.

Die Anwendungsmöglichkeiten des Modells seien vielfältig, sind die Forscher überzeugt. Marketingfachleute könnten es beispielsweise nutzen, um abzuschätzen, welche Produkte bei den Leuten gut ankommen. Aber auch im Gesundheitsbereich hätte es Potenzial, wie die ETH schrieb: «Auch diese Entscheide beruhen auf subjektiven Bewertungen, etwa für wie gesund jemand ein bestimmtes Produkt hält», so Polonía. Für diese Anwendung wollen die Forscher das Modell nun weiterentwickeln. (SDA)

Agentur am Flughafen bewirbt für Geberit das stille Örtchen

Um potenziellen Kunden das Dusch-WC Sortiment von Geberit AquaClean vorzustellen, engagierte Geberit die Agentur am Flughafen. Es wurde ein Doorhanger-Mailing für das stille Örtchen kreiert.

Wer sich in Zukunft nicht nur seine Ruhe, sondern auch mehr Komfort auf seinem stillen Örtchen wünscht, wurde dazu aufgefordert, sich bei Geberit zu melden und eine unverbindliche Beratung anzufordern.

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Verantwortlich bei Geberit Vertriebs AG, Jona: Stefan Zihlmann (Leiter Marketing Kommunikation), Janine Müller (Manager Marketing Kommunikation), Ira Korsten (Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: Dominique Rutishauser (Creative und Art Direction), Dietmar Düringer (Grafik), Miriam Egli (Beratung/Text), Julia Lüchinger (Koordination).
 

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Britisches Parlament wirft Facebook bewusste Verstösse gegen den Datenschutz vor

Das britische Parlament hat Facebook bewusste Verstösse gegen Datenschutz- und Wettbewerbsrecht vorgeworfen.

«Unternehmen wie Facebook, die sich selbst vor und über dem Gesetz sehen, sollte es nicht erlaubt werden, sich wie ‚digitale Gangster‘ in der Online-Welt aufzuführen», heisst es in einem am Montag vorgelegten Bericht.

Der Kulturausschuss hatte zuvor eine 18-monatige Untersuchung durchgeführt. Der Ausschussvorsitzende Damian Collins erklärte, der US-Konzern habe versucht, die Arbeit des Gremiums «durch unvollständige, unaufrichtige und zuweilen irreführende Antworten auf unsere Fragen zunichte zu machen».

Der Parlamentsausschuss hatte über Monate hinweg die Rolle von Facebook bei Desinformationskampagnen und «Fake News» und die Auswirkungen auf Abstimmungen in Grossbritannien wie dem Brexit-Referendum von 2016 untersucht. Facebook-Chef Mark Zuckerberg lehnte es trotz wiederholter Anfragen ab, vor dem Untersuchungsausschuss zu erscheinen.

Der Bericht empfiehlt nun, dass die britische Regierung eine unabhängige Untersuchung früherer Wahlen und Referenden mit Blick auf Einflussnahme aus dem Ausland vornimmt. 

Überdies drängt der Ausschuss auf einen verpflichtenden Verhaltenskodex für alle Technologieunternehmen, der von einer unabhängigen Regulierungsbehörde kontrolliert werden soll. Online-Netzwerke wie Facebook könnten sich «nicht hinter der Behauptung verstecken», nur eine «Plattform» und nicht für deren Inhalte verantwortlich zu sein.

In einer von britischen Medien veröffentlichten Reaktion Facebooks hiess es, das Unternehmen sei «offen für sinnvolle Regulierung» und unterstütze «die Empfehlung des Ausschusses für eine Wahlrechtsreform». Zugleich hiess es demnach aber: «Keine andere Plattform für politische Werbung ist so transparent und bietet die Tools an, die wir anbieten.» (SDA)
 

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Racerfish produziert Car Reveal zum Launch des Alfa Romeo Racing C38

Zum zweiten Mal produziert Racerfish den kompletten Car Reveal des Alfa Romeo Racing C38 für Sauber Motorsport.

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Im Rahmen der Titelpartnerschaft mit Alfa Romeo startet das Schweizer Sauber Team als Alfa Romeo Racing in der Formel 1 Weltmeisterschaft 2019. Dabei gehen der Weltmeister von 2007, Kimi Räikkönen, sowie der junge italienische Fahrer Antonio Giovinazzi für das Team an den Start.

Racerfish realisierte auch dieses Jahr die komplette Produktion des Car Launches, mit dem Höhepunkt des Car Reveal Imagefilms. Der diesjährige Rennwagen, der Alfa Romeo Racing C38, wird in diesem komplett im Racerfish Studio produzierten Video kunstvoll in dunklem, regnerischen Rennszenario inszeniert. Der Fokus liegt auf dem Zusammenspiel und Kontrast von Renn-Ästhetik und höchster Ingenieurskunst Made in Switzerland unter extremen Bedingungen.

Neben dem Enthüllungsvideo wurdenebenfalls Interviews mit CEO und Teamchef Frédéric Vasseur und den beiden Rennfahrern Räikkönen und Giovinazzi sowie verschiedene B-Roll, Social Media und Beauty Shots des Rennwagens von Racerfish umgesetzt. Der Image-Film ist seit dem 18. Februar 2019 auf allen offiziellen Kanälen des Alfa Romeo Racing Teams und auf den offiziellen Seiten der Formel 1 online. 

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Verantwortlich bei Sauber Motorsport: Markus Höpperger, Michael Kaelin & Christine Uphoff (Marketing & Projektleitung). Verantwortlich bei Racerfish: Markus Herzberg (Projektleitung), Marcel Renggli (Creative Direction & Photography), Anja Grob, Christian Frei, Nicole Kuhn (Postproduction Photography), Oreito Pfluger, Patrick Hostettler & Jamie Laghmiri Hach (Film & Editing), Jonas Schwendener (Composing & Audio Production), Lixel Müller (Sound Engineering).

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Agenturcheck: Maxomedia

Agenturhund? Mutterschaftsurlaub? Überstunden? Homeoffice? In unserer neuen Rubrik «Agenturcheck» prüfen wir Schweizer Agenturen auf Herz und Nieren. Den Anfang machen wir in Bern bei Maxomedia.

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Eure geilste Kampagne im vergangenen Jahr?

Während des ganzen Jahres hatten wir eine Programmatic-Creativity-Kampagne für Energie Wasser Bern. Daten und Marktstudien zeigten den Weg. Ende des Jahres landeten wir an einem Punkt, den wir uns zu Beginn nicht ausgemalt hatten. Es war spannend, wie Data Driven Creativity analytisches Denken und Kreativität in unserem interdisziplinären Projektteam zusammenbrachte.

Der ausgefallenste Ort, an den sich Eure Kreativen zum Kreativsein zurückziehen?

Im Sommer sorgt ein kühler Kopf nach einem Aareschwumm immer wieder für gute Ideen. Unsere Agentur selber verfügt über einen Kreativraum.

Was macht Ihr bei Denkblockaden?

Aareschwumm, Pingpong, Tischfussball oder im Sommer ganz einfach ab in den Garten. Bei uns finden alle ihr eigenes Rezept, um auf Touren zu kommen.

Was ist Eure Agentur-Philosophie?

Machen und machen lassen. Unsere Mitarbeitenden verfügen über viele Freiheiten. Dabei kommt nicht selten unerwartet ganz viel Gutes zu Tage.

Warum sollten Werbetalente unbedingt zu Euch arbeiten kommen?

Viele Persönlichkeiten der Werbebranche gingen einmal durch die «Maxo-Küche». Bei uns lernt man viel dazu und kann seine Potenziale freilegen.

Wie lang bleiben Mitarbeitende im Durchschnitt bei Euch?

Etwa eineinhalb bis drei Jahre. Damit dürften wir ziemlich gut im Branchenschnitt liegen.

Reden wir mal Tacheles: Wie hoch sind die Löhne, die Ihr zahlt, im Vergleich zum Branchenschnitt?

Für den Standort Bern zahlen wir im Vergleich zum Branchenschnitt sehr anständige Löhne.

Wie viele Überstunden macht Ihr im Schnitt pro Woche?

Auch bei uns fällt die Arbeit in Wellen an und kann zu Spitzen führen. Bei Maxomedia schreiben aber alle ihre geleistete Arbeitszeit auf – auch die für intern geleistete Projekte. Überstunden werden von allen vollständig kompensiert.

Mit welchen Benefits entschädigt Ihr Eure Mitarbeiter für besagte Überstunden?

Wir beteiligen uns an Weiterbildungen, ohne Bedingungen zu stellen. Alle Maxos verfügen über ein persönliches Weiterbildungsguthaben. Ein Früchtekorb sorgt für gratis Vitaminschub und wir beteiligen uns am Kaffee. Ausserdem erhalten alle fünf Wochen Ferien.

Wie lange bekommt man bei Euch Mutterschafts- und wie lang Vaterschaftsurlaub?

Unser Durchschnittsalter ist unter 30 Jahre. Viele Maxos kommen gerade von der Ausbildung oder machen eine berufsbegleitende Weiterbildung. Elternzeit kommt bei uns nicht oft vor. Sie beträgt 16 Wochen.

Ist Homeoffice erlaubt – und wenn ja, wie oft?

Homeoffice ist möglich nach Absprache. Wir sind jedoch der Meinung, dass Gutes in interdisziplinären Teams nur entstehen kann, wenn man sich auch als Mensch begegnet. Regelmässige Homeoffice-Tage gibt es bei uns nicht.

Habt Ihr einen Agentur-Hund oder sonst ein Maskottchen?

Lilo! Eine treuherzige Seele, die unsere Kunden so sehr liebt, dass sie auch mal ihre Giveaways anzieht.

Wo trinkt Ihr Euer Feierabendbier?

Wir haben immer ein paar Getränke kühl gestellt – vor allem unser «Max». Wir wären nicht Maxomedia, wenn wir nicht unser eigenes Bier hätten – gebraut in einer lokalen Brauerei aus Bern.

Around-and-After-Work: Veranstaltet Ihr Teamevents?

Auch die gibt es bei uns. Jedoch kommt es bei uns häufiger dazu, dass sich Mitarbeitende nach der Arbeit spontan ein Getränk gönnen. Legendär sind aber unsere Mottopartys und Weihnachtsfeiern.

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Adresse: Zinggstrasse 1, 3007 Bern
Gründungsdatum: 1996
Gründer: Bernhard Herzig und Roman Hirsbrunner
Agenturchefs: Bernhard Herzig, Simon Muster
Anzahl Mitarbeitende: 37
Website: Maxomedia.ch
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Konzept/Umsetzung:
Johannes Hapig, Ann-Kathrin Kübler, Thomas Häusermann

Buchdrucker Christoph Froschauer legte Grundstein zu Orell Füssli

Die Orell Füssli Gruppe mit Sitz in Zürich blickt im Jahr 2019 auf 500 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Diese hat das Schweizer Kultur- und Wirtschaftsgeschehen über Zürich hinaus mitgeprägt. Am Beginn der Erfolgsstory steht der Buchdrucker Christoph Froschauer.

Als der gelernte Drucker Christoph Froschauer aus Bayern am 9. November 1519 das Zürcher Bürgerrecht erhielt, wurde der Grundstein zu Orell Füssli gelegt. Dank Froschauers verlegerischem Gespür entwickelte sich schnell ein Druck- und Verlagszentrum mit europäischer Ausstrahlung, wie Adrian Scherrer, Archivar bei Orell Füssli, am Montag vor den Medien ausführte.

Denn ebenfalls 1519 übernahm Huldrych Zwingli das Amt des Leutpriesters am Zürcher Grossmünster. Die beiden Männer freundeten sich an, Froschauer wurde Zwinglis Verleger. 1531 erschien die „Zwingli-Bibel“, eine Glanzleistung früher Buchkunst. Besonders ungewöhnlich ist laut Scherrer die zweifarbige Titelseite.

Da man jedes Blatt einzeln drucken musste, dauerte es mehrere Wochen, bis das Buch fertig war. Auch hatte es einen stolzen Preis, Scherrer spricht von «zwei Monatslöhnen».

1564 starb Froschauer an der Pest. Zu Lebzeiten verlegte er über 700 Bücher und druckte auch Amtsdruckschriften und Karten.

Wandel und Beständigkeit

Seit Froschauers Tod hat sich im Unternehmen viel getan. Dies zeigt auch die Festschrift «500 Jahre Drucken». Der aufwendig gestaltete Bildband bildet den Auftakt ins Jubiläumsjahr.

Der Verlag ist lediglich noch eine von vier Geschäftsdivisionen. Orell Füssli betreibt nämlich als diversifizierte Industrie- und Handelsgruppe die Kerngeschäfte Banknoten- & Sicherheitsdruck, Industriesysteme zur Serialisierung von Banknoten und Wertdokumenten sowie den Buchhandel und den Verlag.

Orell Füssli erzielt mit rund 800 Mitarbeitenden an Standorten in fünf Ländern einen Umsatz von rund 250 Millionen Franken. Das Unternehmen ist an der Schweizer Börse kotiert.

Innovation und Leidenschaft

Er blicke mit ehrfürchtigem Erstaunen auf die Firmengeschichte, sagte Firmenchef Martin Buyle vor den Medien. Möglich sei ein so langes Bestehen durch Innovation, Nähe zum Kunden und die Leidenschaft der Mitarbeitenden. Natürlich brauche es auch ein bisschen Glück sowie ein stabiles politisches Umfeld.

Wichtig sei es auch, Fehler zuzulassen. Daraus ergäben sich wichtige Lernerfahrungen, sagte Buyle weiter. Er zeigte sich überzeugt, dass es trotz Digitalisierung auch weiterhin Bücher geben wird. Er gehe da von einem «koexistenziellen Ansatz aus, nicht von einer Ablösung».

Dies sehe man ja auch beim Bargeld. 1914 druckte Orell Füssli für die Schweizerische Nationalbank die ersten schweizerischen Banknoten. Es sei «ein Wahnsinn, wie viel Innovation in einer Banknote steckt», sagte Buyle voller Stolz. Ähnlich Stolz war wohl Christoph Froschauer, als er die mehrere Kilogramm schwere «Zwingli-Bibel» in den Händen hielt. (SDA)

Auch dank Freizeit- und Tourismus-Branche: Das Werbejahr startet vielversprechend

Der Januar sorgt mit einem Werbedruck von 585,3 Millionen Bruttofranken für einen vielversprechenden Start ins Jahr 2019. Verglichen zum Vorjahresmonat bedeutet dies eine Steigerung von 13,0 Prozent.

Dafür sorgt unter anderem eine deutliche Erhöhung des Werbedrucks zum Jahresbeginn durch die Fahrzeugbranche sowie die Branche Freizeit, Gastronomie und Tourismus. Betrachtet man den Media Mix ist es vor allem wieder der Search-Bereich der stetig zulegt.

Werbedruck im Gesamtmarkt

Entwicklung des Werbedrucks per Januar 2019

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Die Karten werden neu gemischt

Im Vergleich zum Monat Dezember 2018 werden zwei der drei Podestplätze der Branchenrangliste neu vergeben. Den höchsten Werbedruck weist im Januar Freizeit, Gastronomie und Tourismus auf. Mit 82 Millionen Bruttofranken und einer Steigerung um 21,3 Prozent zum Vorjahresmonat übernimmt die Branche die Spitze. Auf Platz 2 folgt die Dienstleistungsbranche mit einem Bruttowerbedruck von 66 Millionen Franken. Den dritten Platz schnappt sich die Fahrzeugbranche (47 Millionen Bruttofranken), dicht gefolgt von Finanzen mit 46 Millionen Bruttofranken.

Drei Branchen starten stark ins neue Jahr

Betrachtet man den Bruttowerbedruck nach Branchen im Januar verglichen mit dem Vorjahresmonat, fällt ein Trio auf, welches sich von der Masse absetzt. Die Telekommunikationsbranche stellt zu Jahresbeginn zwei der drei meistbeworbenen Produkte, was sich in einem starken Wachstum um 64,6 Prozent im Vergleich zum Januar vergangenen Jahres manifestiert. Ebenfalls eine beachtliche Steigerung zeigt die Produktgruppe Versicherungen mit +63,8 Prozent verglichen mit Januar 2018. Die grösste Steigerung im Vorjahresvergleich legt jedoch IT, Hard- & Software hin (+70,1 Prozent).

Medien- und Energiebranche: Abwärtstrend ungebrochen

Nachdem der Detailhandel in der Vorweihnachtszeit im November und Dezember jeweils den ersten bzw. zweiten Platz im Branchenranking besetzt hatte, ist er im Januar mit noch 37 Millionen Bruttowerbefranken wieder ins Mittelfeld zurückgefallen. Verglichen zum Vorjahresmonat weist die Branche Detailhandel zudem die grösste prozentuale Abnahme auf (-15,5 Prozent). Ebenfalls stark eingebüsst haben, im Vergleich zum Vorjahresmonat, die Medien mit einem Minus von 14,4 Prozent und trotz Selbstbestimmungsinitiative die Branche Initiativen & Kampagnen (-8,2 Prozent). Die letzte Branche, die im Vorjahresvergleich einen nennenswerten Verlust aufweist, ist die Getränkebranche (-7,2 Prozent).

Werbedruck in den Branchen

Werbedruck in den Branchen mit Vorjahresvergleich

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Top 10 des Monats

Die Top 10 Werbetreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im Januar

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Media Mix

Die Integration der Search-Daten, Desktop (Januar 2017) und Mobile (Juli 2017) in die Werbestatistik von Media Focus führt zu einem deutlichen Anstieg des Internet-Anteils im Media Mix. Seit Januar 2018 werden neu auch Search-Daten für die Romandie erhoben (Anteil an Search: 85 Prozent DE/15 Prozent FR).

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Datenintegration: Internet und TV

Die Mediengruppe Internet wird im Werbemarkt Trend seit Januar 2017 inklusive Search-Desktop Werbung ausgewiesen. Per Datenabschluss Juli 2017 wurde zusätzlich Search-Mobile in die Werbestatistik von Media Focus integriert. Im Januar 2018 erfolgte die Integration von Search (Desktop + Mobile) für die Romandie, auf Basis zehntausender französischer Suchbegriffe (Anteil an Search YTD: 85% DE/15% FR). Seit März 2018 werden auch YouTube-Daten (Display und Video) rückwirkend ab Januar 2018 im Werbemarkt Trend ausgewiesen (Anteil am Media Mix YTD 1%).

Darüber hinaus enthält die Mediengruppe TV ab Januar 2018 TV-Sponsoring sowie die Werbeformen Pre Split, Post Split, Single Split und Time.

Ein wertiger Auftritt mit Ambition für die Kets Make Up Academy

Ein wertiger Auftritt mit Ambition für die Kets Make Up Academy Ungeschminkt auf Erfolgskurs: Die Aus- und Weiterbildungsstätte für Make Up Kunst Kets investiert in den neuen Standort am Bahnhof Wallisellen. Mut und Weitblick zeigen die Macherinnen auch in der digitalen Strategie. Verantwortlich dafür zeichnet die Agentur Nerves.

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Die neue Website kokettiert mit einer klaren Mobile-First Linie, passend zur jungen Nutzerschaft. Schlicht, aber raffiniert kommt der Auftritt daher. Die Bildsprache ist wuchtig, selbstbewusst, ohne dabei die überschminkten Klischees der Branche zu bedienen. Die Kets-Welt ist institutionell geprägt, das ist omnipräsent. Es geht um die Karriere, die Wissensvermittlung als Dienstleister und es geht darum sich im Markt führend zu positionieren und das Angebot auf den digitalen Kanälen der jungen Zielgruppe zugänglich zu machen. Nicht weniger spannend als der Look der Website ist die Technologie, Open Machinate, im Hintergrund, wie das Branding, ebenfalls eine Entwicklung der Agentur Nerves.

Open Machinata ist ein Full-Service-Backend- und Frontend-System. Die Technologie integriert die Anforderungen eines modernen CMS und Templating Systems für alles Digitale mit der entsprechenden Abbildung der Geschäftsprozesse im Hintergrund. Die Verwaltung und Steuerung von Lehrplänen, Kursen, Klassen und Studenten erfolgt zentral, in der gleichen Umgebung, wie das Content Management der Website. 

Die Agentur Nerves aus Zürich hat Kets in diesem Prozess strategisch begleitet und zeichnet verantwortlich für den neuen Auftritt sowie die Entwicklung und Implementierung der Technologie dahinter.

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Bühler&Bühler: Yoga-Branding mal anders

Yoga muss weder Hippie noch Hipster sein. Das beweist desire in balance, das Unternehmen der ehemaligen Spitzen-Eishockeyspielerin Désirée Isabelle Di Santo. Und die Zürcher Agentur Bühler&Bühler bringt dies im neuen Branding zum Ausdruck.

Der neue Auftritt von desire in balance entspricht keinem Klischee und konzentriert sich in seiner reduzierten Designsprache auf das Ziel jeder Yoga-Einheit: innere Ausgeglichenheit und Stärke zu finden – und zwar so, wie es am besten zu einem passt.

«Diese Philosophie war das Fundament für unser Branding», so Doris Bühler, Creative Director bei bühler&bühler. «Der neue Auftritt von desire in balance sollte der Persönlichkeit der Inhaberin gerecht werden.» 
 
«Dein Körper. Dein Yoga. Dein Ding.» lautet die Devise, welche in allen Massnahmen in Szene gesetzt wird. Herzstück nebst dem Brand Design ist die neue Website. Mit Handschrift ergänzte Kursplakate und Unikat-Visitenkarten, bei denen ein Teil des Logos gestempelt ist – bühler&bühler zahlen auf das Versprechen für Individualität auch in diesen Umsetzungen ein.
 
desire in balance plant zurzeit ein eigenes Yoga-Studio in Wangen bei Olten. Die neuen Räumlichkeiten werden ebenfalls von bühler&bühler in Szene gesetzt.

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Verantwortlich bei Bühler&Bühler: Doris Bühler (Creative Director); Salvatore Viola (Designer); Rebecca Knobel (Text & New Media Producer); Marko Lukac (Lead Digital); Thomas Knellwol (Fotografie).
 

eSport: Globale Reichweite lockt Sponsoren

Zum Auftakt der DreamHack Leipzig trafen sich beim eSport.Business.Forum 180 Vertreter aus Sponsoring, Sport und Wirtschaft zum intensiven Wissenstransfer. Der Kongress stellte die aktuellen Entwicklungen in der rasant wachsenden Branche vor. Sponsoring im eSport wird auch für die Big Player beispielsweise immer mehr zum must have.

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Der Umsatz im eSport wächst rasant. Allein in den letzten zwei Jahren hat er sich fast verdoppelt. Branchenkenner rechnen in diesem Jahr mit bis zu 130 Millionen Euro Umsatz in Deutschland. Grosse Unternehmen investieren vermehrt in eSport. Spieleentwickler und Veranstalter wissen, wie viel Umsatz sich mit dem elektronischen Sport machen lässt. Globale Reichweite mit weltweiten Fans locken die Sponsoren. Dennoch hielten nur wenige der Kongressbesucher die Hände in die Höhe, als die Frage ans Publikum gestellt wurde, wer von ihnen schon einmal auf einem eSport-Event war. Die Branche ist höchst interessant, aber noch ist eSport nicht in der Mitte der Wirtschaft angekommen. Die dritte Auflage des eSport.Business.Forums bot 180 Vertretern aus Wirtschaft, Sport und Sponsoring die Möglichkeiten, sich aus erster Hand über das Potential des elektronischen Sports zu informieren.

Noch ist Zeit zu investieren

In der Gesellschaft ist eSport bereits angekommen. Nach einer aktuellen Studie von Nielsen interessieren sich 33 Prozent der 16 bis 29-Jährigen Deutschen für den Computersport. Der Untersuchung nach ist diese Zielgruppe sehr lukrativ. Bisher werben in diesem Umfeld aber vor allem Elektronik- und Technologiemarken, somit die sogenannten endemischen Marken. Nichtendemische Brands drängen aber immer mehr in den Markt. «Als Sponsor von eSport sind Sie heute nicht mehr der Mega-First-Mover. Aber noch laufen Sie der Entwicklung nicht hinterher», sagte Michael Heina, Head of eSports Europe Nielsen. Die Studie zeigt auch, dass eSport-Fans dem Sponsoring gegenüber sehr positiv gestimmt sind.

Das nutzt auch Mercedes Benz seit über zwei Jahren. Mercedes hat dem Fussball schon vor längerem den Rücken zugewandt. Lieber setzt der Autohersteller auf eSport. Nach dem Engagement als ESL-Mobilitätspartner investierten die Schwaben als erster Automobilhersteller in ein eSport-Team. Seit kurzem trägt SK Gaming den Stern auf dem Trikot. «Sponsoring wird in der Community gut angenommen», bestätigt auch Gunnar Schrage von Daimler. Die Strategie liege darin, dass die Marke nicht nur auf eine breite Logo-Präsenz setzt. Mercedes überlässt den eSport-Fans das Wort auf den Social Media-Kanälen. «Wir haben gelernt, dass bei dieser Zielgruppe oft weniger mehr ist», so Schrage. Man müsse der Zielgruppe zuhören und sensibel auf die jungen Fans eingehen.

Innovationen für den eSport aus Deutschland

Geht es nach Robert-Maximilian Fankhänel von Hologate, kommt bald Bewegung in den eSport. Hologate ist mit weltweit 200 Hallen und 1,2 Millionen Spielern im Jahr Marktführer für virtuelle Spielhallen. Das Münchner Unternehmen wird in diesem Jahr eine eigene VR-Weltmeisterschaft lancieren. In einem selbst entwickelten Game werden Spieler in den Hallen weltweit gegeneinander antreten. «Virtual Reality wird einen enormen technologischen Sprung machen. Wir schaffen es irgendwann 18 Millionen Spieler durchzuschleusen», sagte Robert-Maxililian Fankhänel.

Mit Shikenso Eye und vAudience standen zwei deutsche Startups auf der Bühne, die mit künstlicher Intelligenz und Algorithmen eSport-Chats für Sponsoren auswerten können. «Wir können ihnen sagen, ob Ihre Marke gerade vom Publikum gefeiert oder ausgebuht wird», meinte Tarik Amhamdi, CEO Shikenso. Somit sind erstmals echte objektive Learnings von den eSport-Events möglich.

Breite Bühne für eSport und klares Bekenntnis

Eine breite Bühne erhält eSport neuerdings auch mit eSport1, dem ersten eSport TV Sender. «eSport ist fantastisches Entertainment, das eine Plattform und Aufmerksamkeit verdient», sagte Daniel von Busse von Sport1. Der Sender soll dazu beitragen, dass eSport in die breite Bevölkerung getragen wird. «Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zu Twitch, aber wir werden das Thema mehr in Richtung Mainstream führen», so von Busse.

Richtungsweisend für den eSport ist auch die virtuelle Bundesliga. Dominik Hilpisch-Hahn, Head of Licensing und eSport der Bundesliga International, sprach von der eigenen «Football-Aktivität». Damit ist klar, dass sich die virtuelle Bundesliga klar von Shooter-Games abgrenzt. Laut Hilpisch-Hahn besteht theoretisch die Möglichkeit auch andere Formate auszuspielen, jedoch stehe dies derzeit nicht zur Diskussion.

GLA United: Neue internationaleAgentur durch Fusion entstanden

GLA United heisst die neue Agentur, welche aus einer Fusion von Jonlinio, Sportinio, Intus Studio und D/F entstanden ist und am Montag den Betrieb aufnimmt. Die Agentur hat ihre Standorte in Zug, London und Shenzhen und ist in sechs Kompetenzfeldern mit über 30 Fachexperten aktiv.

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An Board sind fünf Partner: Flavio Niederhauser (CEO), Miguel Schweiger (Managing Director Europe), Woad Yuan (Managing Director Asia), Benjamin Luterbacher (Art Director) und Xie Anyu (Director Exhibition & Events).

Neue Möglichkeiten durch globales Netzwerk

Die neue Agentur bringt ein breites sowie internationales Knowhow in unterschiedlichen Kompetenzfeldern mit. GLA United versteht sich nicht als klassische Full-Service-Agentur. «Wir denken in jedem Projekt ganzheitlich und vernetzt, daher können wir neue kreative sowie innovative Lösungsansätze für unsere Kunden entwickeln», heisst es in der Mitteilung zum Agenturlaunch. Neben dem europäischen Markt steht auch der asiatische Markt im Zentrum. Die Agentur ist in beiden Märkten breit aufgestellt und verfügt über ein globales Netzwerk. «Dank diesem Netzwerk und unseren Erfahrungen können wir an international tätigen Unternehmen in beiden Märkten ganz neue Möglichkeiten aufzeigen», fügt Flavio Niederhauser an.

Das Angebot von GLA United ist breit aufgestellt – von der Entwicklung ganzheitlicher Konzepte, über Umsetzungen in den Bereichen Marketing, Branding, Sport und Kunst, bis hin zum detaillierten Performance Marketing. Ausserdem ist die Agentur ein Ansprechpartner für neue Technologien sowie aktuelle Themen in der Digitalisierung.

Die Agentur hat in ihrem Kundenportfolio bereits namhafte Unternehmen wie Volvo, Champions Hockey League, Tencent, National Geographic, Arval, hummel und kjus.

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