Echowerk

Seit 1. Februar 2019 ist Sarina Langloh Leiterin Events & Operations beim Vermarkter Echowerk. Fabienne Kleiner, bisher Geschäftsleitungsmitglied, wird sich als Partnerin an Echowerk beteiligen. Sarina Langloh ist neue Leiterin Events & Operations beim Zürcher Vermarkter Echowerk. Die 35-Jährige ist gelernte Beraterin in Unternehmens- und Marketingkommunikation, ihre Ausbildung hat sie an der SAWI Polycom absolviert. Nach dem Abschluss war sie mehrere Jahre bei Crafft Kommunikation als Beraterin/Projektmanag-erin tätig. 2015 wechselte sie zu Energy Schweiz, wo sie während zwei Jahren als Projektleiterin für Events und Promotionen beschäftigt war. Zuletzt war sie beim Migros-Genossenschafts-Bund als Projektleiterin Lesermarketing tätig. «Wir freuen uns mit Sarina Langloh eine erfahrene Mitarbeiterin im Team zu haben. Sie bringt für ihre neue Funktion ein breites Know-how im Bereich Event- und Projektmanagement mit und unter-stützt uns dabei, das Netzwerk weiter auszubau-en und Kundenbedürfnisse noch besser zu be-dienen», so Manuel Schaub, CEO von Echowerk. Die 32-jährige Fabienne Kleiner wird sich neu als Partnerin an der Agentur Echowerk beteiligen und damit den Ausbau des Unternehmens noch stär-ker prägen. Sie startete als Verantwortliche Verkauf und Marketing und war Geschäftsleitungs-mitglied bei Echowerk GmbH. Mit einem BA der HWZ in Kommunikation und mehrjähriger Be-schäftigung in der Medien- und Eventvermarktung sowie Tätigkeiten in verschiedenen Marke-tingdisziplinen hat Kleiner fundierte Erfahrung im besagten Bereich.

Medienjahr 2019: 40 Prozent aller Werbeerlöse an Google & Co.

Die Werbeumsätze der Schweizer Medienhäuser werden auch 2019 schrumpfen, während Google & Co. weiter zulegen. Das ist das Ergebnis einer neuen Expertenbefragung von Publicom.

2018 war ein turbulentes Jahr in der Schweizer Medienlandschaft und von Konzentrationsprozessen, Einstellungen und Übernahmen geprägt. Das DELPHInarium, das Experten-Panel von Publicom, fragt in der ersten Ausgabe 2019: Was erwarten Medienexperten vom bereits nicht mehr so neuen Jahr?

Wenn es nach den befragten Experten geht, ist 2019 für die «alten» Medien keine Trendwende absehbar: Sie gehen von einem weiter rückläufigen Werbevolumen für Presse, TV und Radio aus. Lagen die kumulierten Umsätze dieser drei Gattungen 2016 noch bei 2’214 Millionen Franken und 2017 bei 2’042 Millionen Franken (Zahlen der Stiftung Werbestatistik Schweiz), schätzen die Medienexperten das Volumen für 2019 auf noch 1’849 Millionen Franken (Abbildung unten). Das entspricht einem weiteren Rückgang von knapp 10 Prozent gegenüber 2017. Genau umgekehrt entwickelt sich dagegen das Volumen für Online-Werbung: Für 2019 prognostizieren die Medienexperten einen Online-Werbeumsatz von 2’272 Millionen Franken – die stetige Zunahme der letzten Jahre im Online-Bereich hält damit an (2016: 1’983 Millionen Franken; 2017: 2’100 Millionen Franken; Zahlen der Stiftung Werbestatistik Schweiz).

Zur Studie: Unter dem Begriff DELPHInarium publiziert die auf Medienforschung und -beratung spezialisierte Publicom zweimal jährlich Ergebnisse einer Expertenbefragung. Am Panel sind über vierzig Fachleute der führenden Medienunternehmen sowie Vertreter aus Werbung, Medienjournalismus, Kommunikationswissenschaft und Corporate Communications beteiligt.

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Gefragt nach den «Gewinnern» und «Verlieren» an Werbevolumen unter den verschiedenen Mediengattungen bestätigt sich dieses Bild: Print, Fernsehen – und mit Abstrichen auch Radio – werden nach Meinung der befragten Experten mit rückläufigen Werbeeinnahmen zu kämpfen haben, während ausländische digitale Angebote(Suchmaschinen wie zum Beispiel Google, Social Media wie z. B. Facebook oder Instagram), aber auch Schweizer Informationsportale im Netz, mit zunehmenden Werbeeinnahmenim Jahr 2019 rechnen dürfen.

Die Dominanz ausländischer Unternehmen im Online-Bereich ist eindrücklich: Google, Facebook, Instagram und Co. greifen das grösste Stück des Schweizer Online-Werbekuchens für sich ab. Die im DELPHInarium befragten Medienexperten gehen von einem durchschnittlichen Anteil ausländischer Unternehmen am Online-Werbevolumen in der Schweiz von knapp 70 Prozent aus[4].

50 Prozent der befragten Medienexperten schätzen, dass ausländische Unternehmen einen Anteil von 50 bis 74 Prozent des Schweizer Online-Werbevolumens auf sich vereinigen können. Weitere 42 Prozent gehen davon aus, dass der Anteil von Google und Konsorten bei bereits mehr als 75 Prozent liegt. Demgegenüber glauben nur gerade 8 Prozent, dass ausländische Unternehmen weniger als 50 Prozent des hiesigen Online-Werbevolumens abschöpfen können (Abbildung unten).

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In Franken bedeutet das: Google, Facebook und Co. nehmen rund 1’600 Millionen Franken an Werbeeinnahmen in der Schweiz ein. Damit gehen nach den befragten Experten knapp 40 Prozent aller Werbeerlöse, die in die Medien investiert werden, an ausländische Anbieter. Sie können einen Anteil auf sich vereinigen, der fast so gross ist, wie derjenige der gesamten Presse und TV zusammen.

Diese Entwicklungen im Werbemarkt werden sich 2019 auch im journalistischen Bereich niederschlagen. Gefragt nach der Eintrittswahrscheinlichkeit von sieben Szenarien, wurden die folgenden drei von den DELPHInarium-Experten mit Anteilen von jeweils gut 90 Prozent für die Antwortkategorien «sicher» oder «wahrscheinlich» als die am ehesten eintreffenden eingestuft (Abbildung unten):

  • Der Stellenwert von Kooperationen zum Austausch von redaktionellen Inhalten (über Konzerngrenzen hinweg) wird zunehmen (92 Prozent)
  • Es wird zu weiteren Einstellungen von Medienprodukten kommen (92 Prozent)
  • Es wird zu weiteren Zusammenlegungen von Redaktionen kommen (88 Prozent)

 

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Weiter wird Effizienzsteigerung durch Digitalisierung 2019 ein Thema bleiben: die Bedeutung von künstlicher Intelligenz im Journalismus – zum Beispiel der Einsatz von Bots zur automatisierten Erstellung von Texten, wie sie ja von Keystone-SDA im Rahmen von Volksabstimmungen bereits getestet wurde – wird nach Meinung der Experten zunehmen.

Medienpolitik hingegen wird nach Einschätzung der befragten Experten auch in diesem Jahr nicht über ihr Schattendasein hinauskommen: Weder wird die Medienpolitik im bevorstehenden National- und Ständeratswahlkampf im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, noch werden massgebliche Impulse für die Regulierung der Marktmacht von Google und Facebook erwartet. Und auch ein neues Mediengesetz wird 2019 nicht entscheidend vorangetrieben.

Von Politik und Öffentlichkeit dürfen sich die Schweizer Printmedien also nur wenig Aufmerksamkeit erhoffen. Es bleibt aber abzuwarten, wie sich das Medienjahr 2019 entwickeln und welche Überraschungen und unvorhergesehenen Ereignisse die Agenda bestimmen werden. Die Zukunft bleibt ungewiss – und damit spannend.

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Fälle aus der Lauterkeitskommission: Eine teiladressierte Zustellung ist keine unadressierte Zustellung

Sind kommerziell motivierte Informationen eines Telekommunikationsunternehmens zum Ausbau des Glasfasernetzes mit der Adresse «An alle Hausbewohner/innen» von so grosser allgemeiner Bedeutung, dass Stopp-Werbung-Kleber, Robinsonliste und andere individuelle Aufforderungen, die Zusendung zu stoppen, missachtet werden dürfen?

Der Beschwerdeführer meinte nein und beanstandete, dass der Beschwerdegegner seine Aufforderung, keine weitere Werbung mehr zu wünschen, wiederholt missachtet habe. Das Telekommunikationsunternehmen vertrat in seiner Beschwerdeantwort dagegen die Ansicht, dass teiladressierte Werbesendungen, die sich «An alle Hausbewohner/innen» richten und durch die Post verteilt werden, nicht für einzelne Anwohner individuell gestoppt werden könnten. Die Verteilung sei deshalb als zulässige adressierte Sendung zu betrachten.

Die Lauterkeitskommission konnte dieser Argumentation nicht folgen und hiess die Beschwerde gut – aus den folgenden beiden Gründen:

  • Unabhängig von internen Abläufen und Prozessen auf Seiten eines Werbetreibenden oder einer Vertriebsorganisation muss die kommerzielle Kommunikation den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Gemäss Art. 2 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) tut sie das nicht, wenn sie die Wünsche der Empfänger/ innen missachtet, sondern verstösst damit gegen Treu und Glauben.
  • Jede Adressatin, jeder Adressat einer Werbemassnahme hat von Gesetzes wegen die Möglichkeit zu verhindern, dass ihm kommerzielle Kommunikation zugesandt wird. Kundtun kann sie oder er dies durch einen Stopp-Werbung-Kleber, den Eintrag in die Robinsonliste des Schweizer Dialogmarketing Verbandes SDV oder eine individuelle Mitteilung. Dieses Widerspruchsrecht würde ausgehebelt, wenn für eine teiladressierte Sendung der Stopp-Werbung-Kleber ungültig wäre, da eine Adressierung «An alle Hausbewohner/ innen» auch keinen Eintrag in die Robinsonliste ermöglicht. In diesem Sinne ist eine teiladressierte Sendung einer unadressierten Zustellung gleichzusetzen und hat den Stopp-Werbung-Kleber oder andersartige individuelle Mitteilungen strikte zu beachten.
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Thomas Meier ist Kommunikationsbeauftragter des Dachverbands KS Kommunikation Schweiz sowie Mediensprecher der Schweizerischen Lauterkeitskommission. In der Werbewoche berichtet er regelmässig über spezielle Fälle der Schweizerischen Lauterkeitskommission.

Strategische Kooperation von Hutter Consult und StoryUp

Das Digital Marketing Beratungsunternehmen Hutter Consult und die Video Marketing Agentur StoryUp wollen in Zukunft strategisch eng zusammenarbeiten. Die beiden Agenturen planen gemeinsam Angebote und Seminare rund um digitale Kommunikation und Video Marketing zu entwickeln.

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Von der strategischen Beratung über die Kreation und Produktion von Video Content bis hin zur bezahlten Distribution über die relevanten Kanäle wie Facebook, Instagram, YouTube, Google oder LinkedIn wollen die beiden Unternehmen laut Mitteilung alles aus einer Hand bieten. Thomas Hutter, CEO Hutter Consult: «Video und Content Marketing ist gefragter denn je, gerade die reichweitenstarken Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram und YouTube bieten extremes Verbreitungspotenial. Eine enge Partnerschaft mit StoryUp ermöglicht es uns Kunden noch nachhaltiger in diesem Bereich unterstützen und beraten zu können.» Stefan Huber, Gründer und Geschäftsführer StoryUp, ergänzt: «Hutter Consult und StoryUp ergänzen sich perfekt wenn es darum geht, beispielsweise eine Strategie zu entwickeln, Videos zu konzipieren, zu produzieren und dann mit bezahlter Werbung auf den relevanten Kanälen zu verbreiten. Wir von StoryUp kommen von der Content Strategie und Produktion, Hutter Consult ist eines der führenden Digital Marketing Beratungsunternehmen im deutschsprachigen Raum.»

Chinesische Bezahllösungen werden flächendeckend in Tiroler Unternehmen eingeführt

Wirecard und Tirol Werbung starten eine neue China-Pay-Initiative. Ziel des Projekts ist eine flächendeckende Abdeckung des gesamten Bundeslandes mit der Bezahllösung von Wirecard, um die beliebtesten chinesischen Mobile-Payment-Methoden in zahlreichen Tiroler Unternehmen einzuführen.

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Als Partner sind Innsbruck Tourismus, Kitzbühel Tourismus, der Tourismusverband Kufsteinerland, Ötztal Tourismus, der Tourismusverband St. Anton und die Swarovski Kristallwelten mit an Bord. Zum Start werden 150 Unternehmen in der Region mit der Lösung ausgestattet werden..

Laut einer Nielsen-Studie wären rund 91 Prozent der chinesischen Touristen bereit, im Ausland mehr auszugeben und einzukaufen, wenn mehr Händler chinesische Mobile-Payment-Methoden akzeptieren würden. Mit dieser Initiative gehen Wirecard und die Tirol Werbung daher auf die Präferenzen dieser Zielgruppe ein. Tirol will unter anderem Alipay als Zahlungsoption in möglichst vielen Betrieben anbieten. Wirecard übernimmt dabei den gesamten Zahlungsintegrations- und -abwicklungsprozess.

Die Gesamtausgaben chinesischer Touristen in Österreich legten 2018 um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Damit liegt China bei den Tax-Free-Einkäufen in Österreich 2018 an der Spitze der aussereuropäischen Einkaufsländer. Mit einem Anteil von 30 Prozent an allen Tax-Free-Umsätzen in Österreich liegt China als Herkunftsland im Nationen-Ranking klar auf Platz 1 vor Russland (10 Prozent) und der Schweiz (8 Prozent). Während der durchschnittliche Einkaufsbetrag von außereuropäischen Touristen bei 508 Euro lag, gaben Besucher aus China bei jedem Einkauf durchschnittlich 616 Euro aus.

Holger Gassler, Märkte-Verantwortlicher von Tirol Werbung, in einer Mitteilung: «Wir versprechen uns einen Wettbewerbsvorteil, wenn wir als erstes Bundesland Österreichs chinesische Mobile-Payment-Methoden in grossem Umfang einführen. Der Convenience-Gedanke bei der Bezahlung spielt gerade für diese Zielgruppe eine grosse Rolle und kann die Wertschöpfung sowohl in den Destinationen als auch für die teilnehmenden Unternehmen stärken. Die Einführung der digitalen Payment-Plattform von Wirecard ist auch eines der ersten Projekte im Rahmen der Digitalisierungsoffensive Tirols.»

Roland Toch, Managing Director CEE bei Wirecard, fügt hinzu: «Erfahrungsgemäss kann das Akzeptieren von Alipay als neue Bezahlmethode zu einem Anstieg des Transaktionsvolumens mit Reisenden aus China von mehr als 350 Prozent innerhalb eines Jahres führen. Wir sind stolz darauf, zusammen mit der Tirol Werbung Hunderten von Unternehmen unsere digitale Payment-Lösung anzubieten und die Digitalisierung der Zahlungsprozesse weiter voranzutreiben. Wir freuen uns darauf, in Zukunft unsere Partnerschaft mit Tirol und weiteren Regionen Europas auszubauen.»

 

Faires Angebot: Komet positioniert EWB als die «Internetten»

Nach gewonnener Konkurrenzpräsentation bewirbt Komet neu das Internetangebot von Energie Wasser Bern, kurz EWB. Die erste Kampagne wurde nun lanciert.

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EWB bietet Bernerinnen und Bernern nicht nur glasfaserschnelles Internet zu fairen Abo-Preisen, sondern auch kostenlose Zusatzleistungen für Neuabonnenten – vom WLAN-Router bis hin zu Gratismonaten.

Dementsprechend positioniert Komet EWB als den Service-Leader unter den hiesigen Internet-anbietern. Und zwar mit einer Kampagne, die konsequent mit der Wortschöpfung «internett» arbeitet und diesen Anspruch mit jedem Plakatsujet, jedem Social Media Ad und jeder Promotion auch gleich beweist.
 

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Während die Plakate in fünf Textvariationen die diversen Gratis-Zusatzleistungen bewerben, überraschen Promotionen und Online-Kommunikation mit einer internetten Umsetzungsidee: Da wird die Haltung hinter der Kampagne nämlich gleich vorgelebt, werden Passanten auf der Strasse genauso wie Instagram- und Facebook-User vor dem Bildschirm unverhofft internette Komplimente und Angebote gemacht.

Die Kampagne wird während des ganzen Jahres parallel zum Ausbau des EWB-Glasfasernetzes Quartier für Quartier, Haushalt für Haushalt geschaltet beziehungsweise ausgespielt.

Verantwortlich bei Energie Wasser Bern: Bruno Spring (Projektleiter Online-Marketing), Lukas Zellweger (Product Manager Telecom). Verantwortlich bei Komet: Jeff Gerber (CD), Claudio Parente (AD), Andrea Zaugg (Kreation), Daniel Müller, Luca Ferrari (Text), Corinne Hert (Leiterin Beratung), Claudia Shatri (Beratung), Merlin Wälti (Programmierung)- Online-Filmproduktion: Allmenfilms. 

Viral-Film fordert die Aufnahme der Psychotherapie in die Grundversorgung der Krankenkasse

In der Schweiz erleidet fast jede zweite Person einmal im Leben eine psychische Krankheit. Auf Basis dieser Erkenntnis hat das Kampagnenforum für die Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP einen Film produziert.

Er wird in den sozialen Medien eingesetzt, um auf die Petition «www.huerden-abbauen.ch» aufmerksam zu machen. In der ambulanten Psychotherapie gibt es Zugangshürden, die zu Versorgungsengpässen und damit zu Wartefristen von bis zu sechs Monaten führen. Die Petition verlangt deshalb die Aufnahme der psychologischen Psychotherapie in die Grundversorgung der Krankenkasse, wenn sie auf ärztliche Anordnung durchgeführt wird. Ein heikles und umstrittenes Thema hinsichtlich der Kostendebatten und steigender Krankenkassenprämien.

Die Kampagne laufe hervorragend und habe mit fast 195’000 Aufrufen für das Video über die Facebookseite von FSP und mit bisher mehr als 60’000 Unterschriften für die Petition bisher alle Erwartungen übertroffen, heisst es in einer Mitteilung.
 

Verantwortlich bei FSP, Föderation Schweizer Psychologinnen und Psychologen: Philipp Thüler, (Kommunikation / Marketing).
Verantwortlich beim Kampagnenforum: Andreas Freimüller (Geschäftsleitung), Philipp Lengyel (AD), Andrea Oertle (Projektleiterin).

Die Geschäftsleitung von Dimando erweitert die Partnerschaft

Jörg Heynen und Peter Kohlhaas, die Gründer der Digitalagentur Dimando Marketing & Media, nehmen den 32-jährigen Elias Schegg als Chief Developement Engineer und Partner in die Geschäftsleitung auf.

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Dimando Marketing & Media mit Sitz in Lausanne fokussiert sich auf die digitale Transformation und unterstützt Kommunikationslösungen für Marketing und Vertrieb in Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen. Im Trio mit der Mutter Dimando AG (Beratung) im schweizerischen Schaffhausen und dem weiteren Ableger Dimando Projektentwicklung (in Berlin und Bad Dürrheim) konzentriert sich Dimando Marketing & Media auf Nischenprodukte und Services für digitale Applikationen.

Die Erweiterung der Partnerschaft war für Heynen und Kohlhaas ein logischer Schritt: «Wenn unsere Kunden an den Chancen der Digitalisierung partizipieren sollen, müssen Beratung, Konzeptentwicklung und Technologie Hand in Hand gehen», so Kohlhaas in einer Mitteilung. Mit Elias Schegg habe man einen Absolventen der führenden IT-Kaderschmiede EPFL an Dimando binden können, der wichtiges Know-how im Bereich KI (Künstliche Intelligenz) mitbringe.

Besonderes Highlight für das neue Team: Elias Schegg leitet die Entwicklung von Seoul (Südkorea) aus und verfolgt die Umbrüche in Asien aus nächster Nähe. Schegg kommentiert: «Immer mehr Arbeitsplätze sind virtuell vernetzt, selbst für viele mittelständische Kunden ist diese Art von Führung heute normal. Wir sind gut eingespielt, reizen das Potential digitaler Kommunikation auch intern voll aus – und natürlich finden wichtige Treffen regelmässig persönlich vor Ort statt!»

Dimando beschäftigt acht feste Mitarbeiter, dazu kommen etwa dreimal so viele Spezialisten als Freelancer sowie mehrere Partnerfirmen. Aktuell findet die Markteinführung des Dimando Digital Workspace 2.0 statt, einer Arbeitsplattform mit fluider Nutzeroberfläche, hoher Performance effektiven Sicherheitsfunktionen, das Dimando für Verbands- und Industriekunden entwickelt hat.

MetaDesign gewinnt Mandat für die Schweizer Berghilfe

MetaDesign hat das Mandat für die Schweizer Berghilfe gewonnen. Ziel ist eine Marke zu entwickeln, die zeigt, wie traditionelle Bergwelt und frische Ideen zusammengehören.

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Ziel der Schweizer Berghilfe ist, der Abwanderung entgegenzuwirken und Bergregionen auch in Zukunft lebendig zu halten. Nebst Berg- und Landwirtschaft werden vermehrt auch innovative Köpfe aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismus angeregt, ihre zukunftsfähigen Ideen in die Tat umzusetzen. In diesem Kontext beauftragt die Schweizer Berghilfe MetaDesign, einen neuen Auftritt für die Marke zu entwickeln.

Ivo Torelli, Leiter Fundraising und Kommunikation bei der Schweizer Berghilfe, lobt die Agentur in einer Mitteilung: «Ein gutes Gespür für unsere Marke ist uns wichtig. Bei MetaDesign haben wir rasch das Gefühl erhalten, dass die Schweizer Berghilfe auch persönlich auf grosses Interesse stösst und über die fachliche Kompetenz hinaus auch die Chemie stimmt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.»

Alexander Haldemann, CEO MetaDesign, gibt die Blumen zurück: «Die Schweizer Berge sind ein einzigartiges und starkes Symbol für das ganze Land – mit Strahlkraft in die ganze Welt hinaus. Als Kultur- und Lebensraum verdienen sie besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Entsprechend freuen wir uns, uns dem Thema zu widmen.»

 

Basler Designagentur Suan wird international ausgezeichnet

Die Designagentur Suan Conceptual Design aus Basel erhält die internationale Auszeichnung «Certificate of Typographic Excellence» des Type Directors Club New York.

Das Branding für das Unternehmen Wieland erhält die dritte Auszeichnung: den begehrten Design-Award des Type Directors Club New York. Das Certificate of Typographic Excellence wird nur an circa 12 Prozent aller Einsendungen vergeben. Der Entwurf der Basler Agentur wird somit in die jährliche Publikation des TDC «The World’s Best Typography» aufgenommen und an der Ausstellung «The 65th Awards Exhibition» (TDC65) in New York City gezeigt. Die Ausstellung macht anschliessend die Runde in Kanada, China, England, Frankreich, Deutschland, Indonesien, Japan, Polen, Südkorea, Spanien, Taiwan, Thailand und Vietnam.

Für dieses Projekt wurde Suan in diesem Jahr bereits das dritten Mal ausgezeichnet. Denn neben dem TDC Award wurde das Branding bereits mit dem iF Design Award und dem Siegel «Co&Co Selected» des Co&Co Magazins ausgezeichnet.

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Marina Bräm wird Design Director für die Bezahlmedien von Tamedia

Die bisherige Leiterin des Infografik-Teams, Marina Bräm, übernimmt per 1. März 2019 die neu geschaffene Funktion als Design Director für die digitalen Bezahlmedien von Tamedia.

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Marina Bräm wird in ihrer neuen Funktion im Team von Christoph Zimmer, Chief Product Officer der digitalen Bezahlmedien, die Gestaltung des digitalen Gesamtauftritts der Tages- und Sonntagszeitungen verantworten und weiterentwickeln. Bräm wird zu Beginn in einem 70-Prozent-Pensum tätig sein und berufsbegleitend an der Hochschule Luzern eine Weiterbildung im Bereich Data Science absolvieren.

Die ausgebildete Grafikerin arbeitete in verschiedenen Werbeagenturen, bevor sie von 2006 bis 2011 Scientific Visualization sowie Knowledge Visualization an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK studierte und dieses Studium mit einem Master in Design abschloss. 

Nach Stationen beim Beobachter und beim Beobachter Natur und einer Lehrtätigkeit an der ZHdK baute sie ab 2013 für die NZZ am Sonntag die Infografik-Kompetenz aus. Begleitend zu ihrer Aufgabe bei der NZZ am Sonntag arbeitete sie für Kunden aus den Bereichen Medien, Corporate Design, NGO, Internet Marketing, Forschung und Wissenschaft. Seit Januar 2016 leitet sie das Infografik-Team von Tamedia. 

In den vergangenen Jahren baute sie die Infografik-Kompetenz von Tamedia aus und war mit ihrem Team Infografik gemeinsam mit dem Team Interaktiv an zahlreichen, preisgekrönten Storytelling-Projekten beteiligt. 2017 absolvierte sie zudem das dreimonatige LEDE-Program an der Columbia University in New York mit Fokus auf Datenjournalismus und Data Storytelling. 

Luzerner Staatsanwaltschaft will gegen Cyberkriminelle aufrüsten

Die Luzerner Staatsanwaltschaft will Cyberkriminelle nicht mehr laufen lassen müssen, weil sie nur schwer aufzuspüren sind. Sie fordert von der Politik die Mittel, um Spezialisten im Kampf gegen diese neue Kriminalitätsform zu rüsten.

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Erstmals hat die Luzerner Staatsanwaltschaft für 2018 diejenigen Delikte extra statistisch ermittelt, die mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien begangen wurden. Sie kam auf 469 Fälle. 310 von diesen – genau zwei Drittel – wurden sistiert, weil die Täter nicht ermittelt werden konnten. Dies sei unbefriedigend, sagte Oberstaatsanwalt Daniel Burri am Dienstag an der Jahresmedienkonferenz der Luzerner Staatsanwaltschaft.

Burri ist überzeugt, dass mit der Digitalisierung auch die Cyberkriminalität zunehmen werde. Die Entwicklung sei besorgniserregend, sagte er. Polizei und Staatsanwaltschaft müssten einen Schritt vorwärts machen, damit Luzern nicht von der Cyberkriminalität überrollt werde. Der Oberstaatsanwalt will zusammen mit der Kriminalpolizei ein entsprechendes Projekt starten und bis im Herbst dem Luzerner Regierungsrat den Bedarf aufzeigen. «Wir brauchen mehr Mittel und Möglichkeiten», sagte Burri. «Das kostet Geld.»

Präventive Wirkung

Burri schwebt vor, künftig spezialisierte Staatsanwälte auf die Cyberkriminellen anzusetzen. Die personellen Ressourcen sollen verstärkt, die Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei ausgebaut werden. Handlungsbedarf sieht Burri aber auch bei der Infrastruktur. Die Spezialisten bräuchten Büros sowie die nötige Hard- und Software.

Burri erklärte, dass es auch in Zukunft Fälle geben werde, bei denen die Täter nicht eruiert werden könnten. Er erhofft sich aber auch eine präventive Wirkung, wenn sich herumspreche, dass die Luzerner Behörden bei der Cyberkriminalität aktiv seien.

Bei rund 90 Prozent der unter die Cyberkriminalität fallenden Delikte geht es um Vermögensdelikte. Betrüger schreiben etwa im Internet Wohnungen oder Autos aus, die nicht existieren, und fordern von Interessenten Anzahlungen ein. Nur 3 Prozent der Cyberkriminalität entfallen auf Pornografie. (SDA)

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