Die Antwort inszeniert für Emser Pastillen den Frosch

Emser Pastillen helfen bei Halsbeschwerden. Die Antwort setzt den heilenden Klassiker in Szene.

Früher reisten die Römer nach Bad Ems, um sich von der entspannenden Kraft des dortigen Thermalwassers zu heilen. Seit 1858 geht das einfacher: mit den Emser Pastillen, die inzwischen seit über 160 Jahren ein wahrer Klassiker bei Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Hustenreiz geworden sind. Mittlerweilen wurde die Rezeptur weiterentwickelt und das Sortiment stetig ergänzt. Heute zählen die Emser Pastillen mit der wohltuenden Heilkraft des natürlichen Emser Salzes zu den Klassikern unter den Rachentherapeutika.

Die Agentur Die Antwort hat für ihren Kunden eine Kampagne realisiert, womit der Ausdruck «ich habe einen Frosch im Hals» eine ganz neue, überraschende Bedeutung bekommen hat.

Die Kampagne ist international: kommt in Deutschland, Österreich und in der Schweiz zum Einsatz und ist sowohl digital als auch analog sowie am Apotheken-POS sichtbar.

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Innovative Laufschuhe: David Allemann wird «Marketeer of the Year 2019»

David Allemann, Co-Founder des Schuhherstellers On, ist der diesjährige «Marketeer of the Year». Der Preisträger nahm die Auszeichnung am 26. Februar im Rahmen einer Gala-Veranstaltung entgegen. Mit David Allemann wird laut der Jury ein innovativer Unternehmer ausgezeichnet, der bahnbrechende Ideen mutig und konsequent umsetzt.

Der «Marketeer of the Year Award» wurde von der Trägerschaft – Admeira, Serviceplan Gruppe Schweiz und Swiss Marketing Forum – nach der Premiere 2018 in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Die mit Marketing-und Medienexperten besetzte Jury ermittelte den Preisträger in einem mehrstufigen Entscheidungsprozess und begründet ihre Wahl wie folgt:

«David Allemann und seine beiden Partner hatten von Anfang an ein klares Ziel und gingen mit On unbeirrt ihren Weg, obwohl sie anfangs von vielen belächelt wurden. Die Basis für die schnelle und erfolgreiche weltweite Expansion legte David Allemann mit einer einzigartigen Design-Identität und mit einer modernen Marketingstrategie, die den klassischen Ansatz auf den Kopf stellt. On setzt primär auf den Community-Gedanken und macht Fans und Athleten zu Ambassadoren für die Marke. Der Erfolg gibt David Allemann recht. In der Schweiz ist On bei den Laufschuhen mit über 40 Prozent Marktführer vor den grossen Marken und auch international wächst das Jungunternehmen aus Zürich rasant.»

Über den Anlass

Der «Marketeer of the Year Award» wurde zum zweiten Mal in Zürich verliehen. Zur Gala-Veranstaltung, moderiert von Christa Rigozzi, konnte die Trägerschaft mehr als 100 Gäste begrüssen. Der Award widmet sich Menschen, die mit ihrem Unternehmen brillante Erfolgsgeschichten schreiben, mit Kreativität Chancen nutzen, mit Mut neue Wege beschreiten und bahnbrechende Ideen im digitalen Zeitalter umsetzen. Für den «Marketeer of the Year Award 2019» waren drei Persönlichkeiten der Schweizer Wirtschaft nominiert: Roland Brack, Gründer und Verwaltungsratspräsident von Brack.ch; Bea Knecht, Gründerin und Verwaltungsratspräsidentin von Zattoo, sowie der Preisträger, David Allemann, Co-Founder von On.

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Sieben Kampagnen auf der Shortlist des diesjährigen Goldbach Crossmedia Awards

Die Fachjury hat getagt: Diese sieben Kampagnen haben es auf die Shortlist des diesjährigen Crossmedia Awards geschafft.

Bereits zum 15. Mal wird der Crossmedia Award von der Goldbach Group vergeben – wie der «Werber des Jahres» zum zweiten Mal im Rahmen von «Best of Swiss Web». Sieben der insgesamt 21 eingereichten Kampagnen stehen nach genauer Prüfung der Fachjury auf der Shortlist. Am Mittwoch, 17. April 2019 werden die Gewinner in der Samsung Hall in Dübendorf gekürt.

Die Nominierten für den Crossmedia Award 2019 stehen fest. Die 12-köpfige unabhängige Jury hat unter der Leitung des Jurypräsidenten Marco Taborelli die 21 eingereichten crossmedialen Kampagnen bewertet und die sieben überzeugendsten Cases für die Shortlist nominiert:

Goldbach Crossmedia Award 2019 Die Shortlist
Kampagne Kunde Agentur
Audi e-tron Launchkampagne: der Audi e-Hub AMAG Import | Division Audio MediaCom Schweiz
Graubünden Ferien – Grosseltern Vorverkauf Graubünden Ferien Jung von Matt/Limmat
Jedem sein Swiss Life Swiss Life Ruf Lanz
Original Bündnerfleisch – «Energie vom Feinsten» Graubünden Ferien Jung von Matt/Limmat
Rivella Unlimited Bottles Rivella Notch Interactive
«SBB Employer Branding»: Grosses Bewegen Schweizerische Bundesbahnen SBB Farner Consulting
UBS Jugendkampagne UBS Switzerland Wirz Communications
Quelle: Goldbach Group

Die Shortlist des Goldbach Crossmedia Awards 2019 mit allen Infos zu den Final-Kampagnen finden Sie auf Goldbach.com.

Der zwölfköpfigen Jury gehören folgende Fachexperten an:

  • Marco Taborelli (Marco Taborelli Consulting), Jurypräsident
  • Heiko Brunner (XCG Executive Consulting Group)
  • Christoph Bürge (Metzger Rottmann Bürge Partner)
  • Karin Estermann (Inhalt&Form)
  • Simon Flatt (Coop Genossenschaft)
  • Silvio Frei (Newhome.ch)
  • Sarah Hiltebrand (Die Antwort)
  • Pam Hügli (Serviceplan Suisse)
  • Isabelle Jubin (Wirz Communications)
  • Manfred Kluge (Omnicom Media Group)
  • Dennis Lück (Jung von Matt/Limmat)
  • Benjamin Moser (MediaCom Switzerland)
  • Thorsten Schapmann (Beiersdorf)
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Die Shortlist:

  • Audi e-tron Launchkampagne: der Audi e-Hub, AMAG Import AG I Division Audio, MediaCom Schweiz
  • Graubünden Ferien – Grosseltern Vorverkauf, Graubünden Ferien, Jung von Matt/Limmat AG
  • Jedem sein Swiss Life, Swiss Life AG, Ruf Lanz Werbeagentur AG
  • Original Bündnerfleisch – «Energie vom Feinsten», Graubünden Ferien, Jung von Matt/Limmat AG
  • Rivella Unlimited Bottles, Rivella AG, Notch Interactive AG
  • «SBB Employer Branding»: Grosses Bewegen, Schweizerische Bundesbahnen SBB, Farner Consulting AG
  • UBS Jugendkampagne, UBS Switzerland AG, Wirz Communications AG
     

Scholtysik & Partner gibt einen Berner Institution einen neuen Anstrich

Das Berner Generationenhaus richtet sich neu aus. Mit neuer Struktur und einem vielseitigen kulturellen Jahresprogramm will die Institution im Herzen Berns künftig verstärkt zum Dialog über Generationenfragen anregen. Die Branding- und Design-Agentur Scholtysik & Partner konzipiert den dazu passenden Gesamtauftritt.

Das Jahresprogramm des Berner Generationenhaus umfasst neben vielfältigen Veranstaltungen auch eine multimediale Ausstellung in den Räumlichkeiten des Generationenhauses am Berner Bahnhofplatz. Damit wollen die Verantwortlichen den gesellschaftlichen Dialog weiter fördern und das Haus noch stärker als Kompetenzzentrum für Generationenfragen positionieren. Seit der Eröffnung im Jahr 2014 sind Zusammenleben und Zusammenhalt der Generationen Kernthemen der Berner Institution, welche eine breite Palette an Beratungsangeboten, ein Alterszentrum und eine Kita unter ihrem Dach vereint.

Das von Scholtysik & Partner entworfene Erscheinungsbild wächst aus der Positionierung des Hauses als Ort des Dialogs und der Begegnung. Das «Bühnen-Prinzip» schafft gleichzeitig Einheit in der Vielfalt, indem es dem Variablen einen Rahmen setzt, die Individualität aber nicht behindert. So folgen die eingesetzten Farben keiner vorgegebenen Reihenfolge, sondern reagieren unmittelbar auf die Inhalte. In der Typographie ergänzt die kommunikative Lyon Display die bislang eingesetzte, klassische Theinhardt.
«Scholtysik & Partner hat uns auf Anhieb verstanden und konnte unsere Absichten perfekt in ein durchgängiges Designkonzept verwandeln», sagt Aline Jordi, Kommunikationsverantwortliche des Berner Generationenhauses. «Man spürt da die ganzheitliche Denke, die die Agentur mitbringt. Dass sie die Stadt Bern und unsere Situation gut kennen, hat eindeutig geholfen.»

Neben dem Farb-, Schrift- und Layoutkonzept modernisiert Scholtysik & Partner auch das Logo des Generationenhauses und macht es ikonografischer. Zudem setzt die Branding-Agentur die Geschäftsdrucksachen um, gestaltet Flyer und Broschüren und konzipiert das Interface Design für den neuen Online-Auftritt Begh.ch, der von der Webagentur Gridonic umgesetzt wird. 
 
 

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Werbefrei, nicht gewinnorientiert: Neues Online-Medium für Basel geplant

In Basel soll ab Herbst ein neues Online-Medium entstehen, es trägt den Arbeitstitel «Neues Onlinemedium Basel». Es soll eine werbefreie Plattform mit Fokus auf das Leben in der Region Basel werden. Getragen wird es vom nicht gewinnorientierten Verein Medienzukunft Basel.

Die Stiftung für Medienvielfalt unterstützt das Projekt in den kommenden drei Jahren mit einem Kostendach von jährlich einer Million Franken, wie Andreas Miescher von der Stiftung auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Die werbefreie Plattform wolle sich mit anderen Online-Medien stark vernetzen und einen regionalen Service public für das digitale Zeitalter entwickeln, teilte die Stiftung am Montagabend weiter mit. Der Verein Medienzukunft Basel trage die verlegerische und unternehmerische Verantwortung. Die Stiftung für Medienvielfalt sei nicht daran beteiligt.

Drei Projektgruppen hatten sich mit unterschiedlichen Vorhaben bei der Stiftung beworben. Nach «eingehender Prüfung» habe man entschieden, das Projekt unter der Konzeptleitung von Matthias Zehnder und Hansi Voigt zu unterstützen. Geplant ist ein Online-Medium mit Basler Fokus auf Politik und Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft, Sport und nicht zuletzt einer täglichen Basler Kulturagenda, heisst es weiter.

Medienlandschaft im Umbruch

Die Medienlandschaft Basel befindet sich im Umbruch: Im Oktober wurde die Basler Zeitung (BaZ) in die Tamedia-Gruppe integriert. Seit Mitte August ist das Portal Prime News des ehemaligen Lokalchefs der BaZ, Christian Keller, online. Im November wurde das Medienprojekt TagesWoche nach sieben Jahren eingestellt, 18 Vollzeitstellen gingen verloren.

Multimedial unterwegs sind alle regionalen Anbieter, neben den Zeitungen auch Telebasel, das seinen Internet-Kanal stark forciert. 2015 ins Netz gegangen war als letztes das Onlineportal Barfi.ch des einstigen Radio-Basilisk-Mitgründers Christian Heeb. Mangels Werbeeinnahmen ist Barfi.ch heute in Nachlassstundung und sucht Partner.

Seit 1998 stellt zudem Peter Knechtlis OnlineReports News und Geschichten gratis ins Netz, nach eigenen Angaben mit schwarzen Zahlen. (SDA)

BAG sensibilisiert mit neuer Kampagne für Organspenden

«Rede über Organspende. Deinen Liebsten zuliebe». So lautet die Botschaft der neuen Sensibilisierungskampagne, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zusammen mit Swisstransplant am 25. Februar 2019 lanciert. Die Bevölkerung soll motiviert werden, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen und diese ihren Angehörigen auch mitzuteilen, um sie zu entlasten und Klarheit zu schaffen. Hinter der Produktion stehen Contexta und Stories.

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Gemäss Umfragen ist die Schweizer Bevölkerung grundsätzlich positiv gegenüber der Organspende eingestellt. Im Fokus der Organspende-Kampagne steht denn auch nicht die Überzeugungsarbeit. Vielmehr dreht sich in der Kampagne alles um den Dialog und die Entlastung der Angehörigen.

Jede und jeder kann plötzlich mit der Frage konfrontiert sein, ob die Organe eines verstorbenen Angehörigen zur Entnahme freigegeben werden sollen oder nicht. Obwohl 80 Prozent der Bevölkerung eine Organspende befürworten, teilen nur die wenigsten ihren Willen mit. Für die Angehörigen kann dies zu einer sehr schwierigen Situation führen: Ist der Wille zur Organspende im Todesfall nicht bekannt, müssen sie im Sinne der verstorbenen Person entscheiden. Wer also seinen Willen zur Organspende frühzeitig kundtut, entlastet seine Familie ungemein – und entscheidet selber, was nach seinem Tod mit seinem Körper geschieht. Die Kampagne startet am 25. Februar 2019 und erstreckt sich über drei Jahre bis 2021 mit einem jährlichen Budget von 1,17 Millionen Franken. Der Bevölkerung stehen neben zahlreichen Informationsmaterialien auch ein Informationsfilm zur Willensäusserung, eine Informationsbroschüre mit integrierter Organspende-Karte sowie zahlreiche weitere Materialien zur Verfügung. Weitere Informationen sind unter Leben-ist-teilen.ch zu finden.

 


Ziel: 22 Spender pro Million Einwohner im Jahr 2021

Ende 2018 wurde eine neue Höchstzahl von 18,6 Spender pro Million Einwohner erreicht. Mit der Verlängerung des Aktionsplans «Mehr Organe für Transplantationen» soll diese Zahl bis 2021 auf 22 Spender pro Million Einwohner erhöht werden.

Verantwortlich beim Bundesamt für Gesundheit BAG: Adrian Kammer (Leiter Sektion Gesundheitsinformation und Kampagnen), Cinzia Pastore Ferrari (Co-Projektleiterin Kampagnen), Susanne Nyfeler (Co-Ltg. Sektion Transplantation und Fortpflanzungsmedizin und Co-Ltg. Organspende-Kampagne), Christa Käser (Co-Projektleiterin). Verantwortliche Agentur: Contexta. Produktion: Stories; Regie: Flurin Giger, DoP: Silvan Giger, Executive Producer: Yves Bollag, Producer: Angelique Ingold, Postproduction Producer: Billy Bains, Schnitt: Flurin Giger/Silvan Giger & Noëmi Preiswerk, Color Grading: Adriel Pfister, Sprachaufnahmen: UKO, Musik & Sound Design: Fabian Sturzenegger, Sound Mix: Michael Schwarz (Jingle Jungle) Media: Mediascheider Bern.

Zwei Ausnahmetalente wagen sich an Werbung heran

Für die Umsetzung setzte das Projektteam auf die Filmproduktion Stories und ihre zwei Jungtalente Giger Brüder. Flurin, 23 (Drehbuch und Regie), und Silvan Giger, 21 (Kamera), aus Seewis in Graubünden schafften 2016 mit ihrem ersten Kurzfilm «Ruah», was niemandem anderem in der Schweiz gelang: Sie wurden zu den internationalen Filmfestspielen von Venedig eingeladen. 2018 lief ihr zweiter Kurzfilm «Schächer», sogar bei der «Semaine de la Critique» in Cannes. Das Power-Duo hatte trotz ihren jungen Jahren schon Grössen wie Johnny Depp, Judi Dench und John C. Reilly vor der Linse.

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Dass der Entscheid auf die zwei Ausnahmetalente fiel, ist kein Zufall. Denn Menschen dazu zu bewegen, sich mit dem Tod und der Organspende auseinanderzusetzen, benötigt Fingerspitzengefühl. In ihrem Kurzfilm «Schächer» über die Unausweichlichkeit des Todes haben die Giger Brüder gezeigt, dass sie viel davon besitzen. «Wir wollten den Betrachter auf das Thema Organspende ansprechen, ohne aufdringlich zu sein. Durch eine witzig-skurrile und doch ernste fiktionale Geschichte, die zum Reden anregen soll», sagt Flurin.

Entstanden sind ein Spot für TV und Social Video, ein YouTube-Film und ein Print-Sujet. Die Kampagne erstreckt sich über drei Jahre.

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«Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem neuen TV-Spot und der Weiterführung der Kampagne Menschen in diesem Land dazu anregen können, sich zum Thema Organspende Gedanken zu machen und sie motivieren, ihren Willen ihren Liebsten mitzuteilen», sagt Adrian Kammer, Leiter Sektion Gesundheitsinformation und Kampagnen BAG. Die Organspende-Kampagne ist ein zentraler Bestandteil des Aktionsplans Mehr Organe für Transplantationen, der im März 2013 vom Bundesrat lanciert worden ist.

Out of Home Media, Outdoor Media und Ace2Ace starten mit verstärktem Team ins 2019

Gleich fünf neue Mitarbeiterinnen haben im Verlauf des letzten Jahres bei Out of Home Media, Outdoor Media und ACE2ACE mit geballter Expertise gestartet.

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Daniela Spadaro, Maria Kelava, Francesca Walz und Julia Hartung (v.l.).

 

Die Mediaagentur mit Out of Home Media als Beratungs- und  beiden autonomen Umsetzungseinheiten Outdoor Media und Ace2Ace startet verstärkt ins neue Jahr.

Out of Home Media konnte Daniela Spadaro, Francesca Walz und Julia Hartung für sich gewinnen. Daniela Spadaro arbeitete zuvor in namhaften Agenturen und leitete in einer der grössten Mediaagenturen über mehrere Jahre den Bereich Out of Home. Francesca Walz war sechs Jahre im Bereich DOOH und danach sechs Jahre beim Schweizer Forschungsinstitut für Out-of-Home Media und Mobilität tätig. Julia Hartung bringt vier Jahre Erfahrung als Projektleiterin in einer Eventagentur und acht Jahre als Senior Beraterin in Werbeagenturen mit.

Das Team von Outdoor Media verstärkt Maria Kelava mit ihrer langjährigen Erfahrung als Mediaplanerin im Key Account bei einem der grössten Vermarkter von Out of Home.

Und in Cham freuen sich Dani Huwyler und das gesamte Team von ACE2ACE Outdoor Media über die tatkräftige Unterstützung von Christine Gisler (Bild unten).

 

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Lara Surber und Jan Söntgerath ergänzen Team von IRF

IRF – ein Beratungsunternehmen für strategische Kommunikation – hat das Team erweitert. Seit 1. Februar unterstützen Lara Surber und Jan Söntgerath das Unternehmen als Berater. Sie verstärken IRF insbesondere in den Dienstleistungen Medienarbeit, Finanzkommunikation und Unternehmensberichterstattung.

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Lara Surber studierte Anglistik und Recht an der Universität Zürich und hat einen Masterabschluss in Organisationskommunikation der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Zuletzt war sie als Projektleiterin bei der Zürcher Content-Marketing-Agentur Swisscontent tätig, wo sie vor allem Kunden aus der Finanzindustrie inhaltlich und konzeptionell bei der Publikation von Kunden- und Mitarbeiterzeitschriften unterstützte.
 
Jan Söntgerath studierte Internationale Beziehungen an der Universität St. Gallen und absolvierte das Lehrprogramm Wirtschaftsjournalismus. Vor seiner Tätigkeit bei IRF arbeitete er in der Unternehmenskommunikation der Helvetia Versicherungen in der Schweiz und zuletzt als Kommunikationsverantwortlicher für den Ländermarkt Österreich in Wien.
 

Wahlen an der Fachhochschule: HES-SO und Franz&René betreiben Propaganda

Alle zwei Jahre organisiert die Westschweizer Fachhochschule HES-SO interne Wahlen, damit Studierende und Mitarbeitende die Zukunft mitentscheiden können. Um darauf aufmerksam zu mache, kreierte die Agentur Franz&René eine zweistufige Kampagne.

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Mit ihren über 21’000 Studierenden ist die Fachhochschule Westschweiz HES-SO die grösste Fachhochschule in der Schweiz. Alle zwei Jahre organisiert die HES-SO interne Wahlen, damit Studierende und Mitarbeitende mit ihrer Stimme die Zukunft mitentscheiden können. Die Agentur Franz&René setzt dabei auf eine 360-Grad-Kampagne. Mit Elementen, wie sie die klassische Propaganda kennt, wird für die Wichtigkeit der Teilnahme an den demokratischen Wahlen geworben.

Während einer Woche hingen ohne jegliche Erklärung in den Hochschulgebäuden der HES-SO Propagandaplakate. Die darauf gezeigten Botschaften sind provokativ und lösen Reaktionen von rätselnd bis empörend aus. Sie sollten niemanden gleichgültig lassen.

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Die Aufklärung: Auf den Plakaten befinden sich angebrachte, unterschriebene Botschaften der Hochschule. Diese vermitteln, dass die Wahl der Studierendenräte eine wichtige Möglichkeit ist, um gemeinsam mit Ideen, Meinungen, Erfahrungen die Zukunft der Schule mitzugestalten. Gleichzeitig wurde die Kampagne auf den sozialen Netzwerken über Videos, Carousel Ads und Stories auf Facebook, Instagram und LinkedIn gestreut. Flyer und Werbeartikel runden das Angebot ab.

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Verwantwortlich bei HES-SO Rektorat: Sarah Kospe-Scholberg (Generalsekretärin), Ardinela Selimovic (Projektmitarbeiterin Wahlen 2019). Verantwortlich bei Franz&René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction), Vincent Eichenberger (Senior & Digital Berater), Yoann Cosson (Creative Direction), Gaëlle Valentini (Digital AD).

Die Neue Zürcher Zeitung obsiegt gegen den Kleinreport vor Gericht

Die Neue Zürcher Zeitung ist wegen eines Artikels auf dem Branchenportal Kleinreport bis vor das Zürcher Obergericht gezogen - und erhielt Recht. Der Kleinreport muss eine Gegendarstellung publizieren.

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Im September 2018 hatte die Branchenplattform Kleinreport berichtet, dass eine Feuilleton-Redaktorin die NZZ verlasse – allerdings mit Nebengeräuschen. Im Text stand unter anderem, dass sich die Redaktorin mit der Ehefrau von Chefredaktor Eric Gujer angelegt habe. Seine Frau arbeitet ebenfalls bei der NZZ.

Dem Feuilleton-Ressortleiter René Scheu sei nichts anderes übriggeblieben, als «die Reissleine zu ziehen», schrieb der Kleinreport und insinuierte so, dass Scheu auf die Kündigung der Mitarbeiterin hingewirkt habe. Zudem habe die Redaktorin den «Rückhalt der Ressortleitung» vermisst, schrieb der Kleinreport.

«Aus freien Stücken gegangen»

Die NZZ wollte diesen Artikel nicht so hinnehmen. Sie kritisierte, dass von fehlendem Rückhalt und Streit mit der Ehefrau des Chefs keine Rede sein könne. Der Ressortleiter habe auch nicht die «Reissleine gezogen» oder sonst wie auf die Kündigung der Mitarbeiterin hingewirkt. Richtig sei vielmehr, dass die Mitarbeiterin aus freien Stücken gegangen sei.

Die NZZ klagte und verlangte vor dem Bezirksgericht eine Gegendarstellung. Das Gericht hiess den Antrag im Oktober 2018 gut und wies den Kleinreport an, die Gegendarstellung zu publizieren. Die Branchenplattform blieb jedoch bei ihrer Darstellung und zog den Fall ans Obergericht – in erster Linie, weil ihr die Gerichtskosten auferlegt wurden und sie diese nicht bezahlen wollte.

NZZ erhält Recht

Das Gericht ist jedoch auf der Seite der NZZ, wie aus dem kürzlich publizierten Urteil hervorgeht. Die Unterstellung, ein Ressortleiter habe «die Reissleine gezogen», also auf die Kündigung einer Mitarbeiterin hingewirkt, wiege schwer. «Das stellt den Betrieb der NZZ in ein äusserst ungünstiges Licht.»

Ob Gujer beschämend kleinlich auf persönliche Kränkungen oder auf Kränkungen seines nächsten Umfeldes reagiere, sei in diesem Verfahren nicht zu entscheiden. Die Unterstellung, dass dem so sei, ist gemäss Obergericht aber verletzend für die NZZ.

Das Urteil des Obergerichtes ist rechtskräftig. Das Branchenportal muss somit definitiv die Kosten des Verfahrens zahlen. Die Gegendarstellung sei bereits zu einem früheren Zeitpunkt aufgeschaltet worden, sagte Chefredaktorin und Verlegerin Ursula Klein gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Vorbei sind die juristischen Streitigkeiten zwischen Kleinreport und NZZ noch nicht. Gemäss Klein fordert der Verlag nun, dass sie vier weitere Texte löscht. Dazu sei sie aber nicht bereit. Zudem hat die ehemalige Redaktorin des Feuilleton-Ressorts, um die es in dem stritten Artikel ging, am Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den Kleinreport erwirkt. (SDA)

SRF organisiert den Bereich Radio neu

Neuorganisation im Bereich Radio von SRF: Für die neu gebildete programmübergreifende Redaktion Hintergrund und Podcast zeichnet Susanne Witzig verantwortlich, Roland Wehrli und Alexander Blunschi übernehmen gemeinsam die Leitung des linearen Radio SRF 3-Liveprogramms.

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Roland Wehrli, Publizistischer Ko-Leiter SRF 3, Susanne Witzig, Leitung «Hintergrund und Podcast» und Programmentwicklerin Radio, Alexander Blunschi, Publizistischer Ko-Leiter SRF 3 (v.l.)

Der Bereich Radio in der Abteilung Programme umfasst das Gesamtangebot von Radio SRF 1, Radio SRF 3 und Radio SRF Musikwelle inklusive der trimedialen Fachredaktion Pop/Rock.

Neuorganisation im Bereich Radio

Schweizer Radio und Fernsehen organisiert den Bereich Radio teilweise neu. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung im Radio- und Audiobereich, welcher zeigt, dass die lineare Radionutzung rückläufig ist und die On-Demand-Nutzung zulegt, werden einzelne Redaktionen zusammengelegt und unter eine neue Leitung gestellt. Somit werden einzelne organisatorische Veränderungen, die auf den Umzug an den Standort Leutschenbach geplant waren, bereits jetzt vollzogen.

Röbi Ruckstuhl, Bereichsleiter Radio bei SRF, erklärt: «Das lineare Radio wird noch viele Jahre einen festen Platz im Medienmix der Schweizerinnen und Schweizer haben. Noch immer hören rund 80 Prozent regelmässig lineares Radio. Trotzdem müssen wir uns den Veränderungen in der Mediennutzung kontinuierlich anpassen. Wir fassen daher die Radio-Hintergrundsendungen und die Podcastproduktion in einer neuen Redaktion zusammen, um die so gebündelten Kräfte in neue Audioprodukte zu investieren.»

Susanne Witzig: Leitung von Hintergrund und Podcast

Die neu gebildete Redaktion «Hintergrund und Podcast» umfasst die Hintergrundsendungen «Input» und «Focus» von Radio SRF 3, «Doppelpunkt» von Radio SRF 1 sowie sämtliche Podcastprodukte aus dem Bereich Radio. Susanne Witzig, 48, übernimmt die Leitung dieser neu geschaffenen programmübergreifenden Redaktion zusätzlich zu ihrer Funktion als Programmentwicklerin des Bereichs Radio. Ziel ist es insbesondere, neue digitale Hintergrundformate zu entwickeln und damit dem Publikum neue Audioinhalte on demand zur Verfügung stellen zu können.

Radio SRF 3 in Ko-Leitung mit Roland Wehrli und Alexander Blunschi

Die Leitung des linearen Liveprogramms von Radio SRF 3 übernehmen Roland Wehrli, bisheriger Tagesverantwortlicher von Radio SRF 3, und Alexander Blunschi, jetziger Moderationsleiter von Radio SRF 3: Sie teilen sich die publizistische Leitung, wobei Alexander Blunschi, 38, auch weiterhin für die Moderation verantwortlich zeichnet und Roland Wehrli, 45, sich schwerpunktmässig um die redaktionellen Belange kümmert.

Dazu nochmals Röbi Ruckstuhl: «Wir haben uns für ein Ko-Leitungsmodell entschieden, weil wir überzeugt davon sind, dass die damit erreichte Flexibilität in Zeiten des Medienwandels wichtig ist, um den sich verändernden Bedürfnissen der Hörerinnen und Hörer optimal gerecht werden zu können.»

Heidi Ungerer, publizistische Leiterin von Radio SRF 1, übernimmt neu die Stellvertretung von Röbi Ruckstuhl. Die neue Organisation tritt Anfang Mai 2019 in Kraft.

Zenith plädiert für Umdenken bei Personalisierung und Targeting

Personalisierte Werbung ist auf dem Vormarsch. Dank Datenanalysen gelingt es Werbungtreibenden immer besser, Zielpersonen in konkreten Nutzungssituationen anzusprechen – und zwar massenweise. Damit die schönen neuen Nutzeransprachen allerdings auch tatsächlich zu höherem Verbraucherengagement und Geschäftswachstum führen, sollten Werbungtreibende ihre Targeting-Strategien anpassen.

Das Targeting nach Alter ist in vielen Werbekategorien noch immer üblich. Angesichts des grundlegenden Wandels in Mediennutzung und -handel und signifikanten Veränderungen in den Lebensphasen der Verbraucher ist der traditionelle demografische Ansatz jedoch nicht mehr effektiv.

Im neuesten Bericht «Generation Z is not the next big thing», plädiert Zenith für einen mehrjährigen Ansatz. Der Begriff wurde von Marketing-Expertin Gina Pell geprägt und Zenith ist der Meinung, dass Marketingverantwortliche ihren Fokus vom Alter auf Denkweise, Verhaltenswandel und verfügbares Einkommen verlagern sollten.

In dem Bericht argumentiert Zenith, dass das Targeting nach Alter nicht mehr effektiv ist, wenn viele Kulturen auf der ganzen Welt Veränderungen im Muster von Lebensereignissen sehen. Als Gewohnheitsmenschen sind wir am empfänglichsten für neue Marken, wenn wir einen Wandel in unserer Lebensführung erleben. Historisch gesehen geschahen einige der prägendsten Veränderungen vor dem Alter von 35 Jahren. Jetzt hingegen, da wir länger leben und mehr und andere Lebensveränderungen durchmachen, ist es nicht mehr angebracht, nur die Jungen anzusprechen. Nach Schätzungen der Human Mortality Database im Jahr 2018 kann die Hälfte der seit 2000 in wohlhabenderen Ländern geborenen Babys ihren 100. Geburtstag erreichen.

Auch beim verfügbaren Einkommen ändern sich die Regeln. Heute kämpfen viele junge Menschen auf der ganzen Welt darum, Arbeit zu finden und haben nicht die gleichen leichtfertigen Verhaltensweisen oder Konsumgewohnheiten früherer Generationen. Nach Angaben des Bureau of Labor Statistics werden die 16- bis 19-Jährigen 2024 nur 26 Prozent der Erwerbsbeteiligung ausmachen, verglichen mit 52 Prozent im Jahr 2000. Ebenso werden ältere Generationen immer entschlossener, das Leben zu geniessen, neue Dinge anzunehmen und mehr Geld auszugeben.

Die Statistiken über eine Vielzahl von Massnahmen, darunter Alkoholkonsum und Geschlechtsverkehr, zeigen, dass die heutigen Jugendlichen nicht die hedonistischen Disruptoren früherer Generationen sind. Anstatt Trendsetter zu sein, sind sie eher Konformisten, die versuchen, das Beste aus dem System herauszuholen.

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