Sunrise übernimmt UPC Schweiz für 6,3 Milliarden Franken

Grossfusion im Schweizer Telekommunikationsmarkt: Sunrise übernimmt UPC Schweiz und will damit zu einem stärkeren Herausforderer im Schweizer Markt werden. Der Kaufpreis beträgt 6,3 Milliarden Franken.

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Sunrise kündigte am Mittwoch an, dass das Unternehmen eine verbindliche Vereinbarung über den Kauf von UPC Schweiz, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Liberty Global, unterzeichnet habe. Der Preis: 6,4 Milliarden Franken.

UPC Schweiz ist der führende Kabelnetzbetreiber der Schweiz mit Zugang zu 2,3 Millionen Haushalten. Das Unternehmen ist im Besitz eines zukunftssicheren, schweizweiten Kabelnetzes auf einem hohen technischen Standard.

Mit dem Kauf übernimmt Sunrise auch ausstehende Schulden der UPC-Gruppe im Betrag von 3,6 Milliarden Franken. Die restlichen 2,7 Milliarden Franken für den Kaufpreis finanziert Sunrise durch die Ausgabe einer Bezugsrechtsemission über 4,1 Milliarden Franken.

Das neue Unternehmen wird weiterhin den Namen Sunrise tragen. Man sei bestrebt, für die Kunden, Mitarbeitenden und Aktionäre das beste Schweizer Telekommunikationsunternehmen zu werden, schreibt Sunrise am Mittwochabend. Ziel des neu entstehenden Unternehmens sei es, durch Qualität, Innovation und wettbewerbsfähige Preise Marktanteile zu gewinnen. Die fusionierte Unternehmensgruppe werde optimaler positioniert sein, um den Wettbewerb mit direkten Vorteilen für die Schweizer Wirtschaft und die Verbraucher zu stärken.

Bemerkenswert: Noch vor einem Jahr gab es Gerüchte, die UPC-Gruppe wolle Sunrise schlucken (Werbewoche.ch berichtete). UPC wäre dadurch auf einen Schlag zur Nummer Zwei im Schweizer Telekom-Markt geworden. Nun wird das Unternehmen in Sunrise integriert.

Olaf Swantee, CEO von Sunrise, zu der Transaktion: «Die heutige Ankündigung ist ein wichtiger Meilenstein für Sunrise, unsere Kunden, Mitarbeitenden und Aktionäre. Zusammen mit UPC Schweiz werden wir einen stärkeren und echt konvergenten Herausforderer sowie einen erheblichen Wert für unsere Aktionäre schaffen. Wir werden Innovationen beschleunigen und das Kundenerlebnis verbessern, basierend auf der Grösse des neuen Unternehmens und der hervorragenden Netzinfrastruktur der nächsten Generation. Wir haben ein umfassendes Due Diligence-Verfahren durchgeführt, das uns die hohe Gewissheit gibt, die Synergien realisieren zu können. Wir sind von den Perspektiven des kombinierten Unternehmens begeistert.»

Peter Kurer, Verwaltungsratspräsident von Sunrise, fügte hinzu: «Wir haben vollstes Vertrauen in die Fähigkeit des Managements, UPC Schweiz reibungslos zu integrieren und aus dem Zusammenschluss wesentliche Synergien zu gewinnen, weiterhin starke finanzielle Ergebnisse zu liefern und unsere Aktionäre für ihre Unterstützung zu belohnen.»

UPC-CEO Severina Pascu zur Übernahme: «Die heute getroffene Vereinbarung führt zu einem neuen, vollständig konvergenten nationalen Herausforderer auf dem Schweizer Markt.» Und Eric Veter, VR-Präsident UPC Schweiz: «Das Zusammenkommen der beiden Unternehmen schafft nun einen einzigartigen Anbieter in der Kommunikations- und Entertainmentbranche.»  (hae)

Die Fusion erfolgt unter Vorbehalt der Wettbewerbskommission (Weko). Die Zustimmung wird im Laufe des Jahres 2019 erwartet.

Ralf Seelig wird neuer CEO von Somedia Production

Ralf Seelig übernimmt die Geschäftsleitung von Somedia Production. Er tritt die Nachfolge von Christian Berther an, der sich eine berufliche Auszeit gönnt.

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Die Übergabe erfolgt auf Ende Februar. Berther ist seit über 30 Jahren in verschiedenen Funktionen bei Somedia tätig und hat sich nun entschieden, sich im Frühling eine halbjährige Auszeit zu nehmen, die er mit seinem familiären Umfeld verbringen will. Nach dieser Auszeit wird Berther per 1. September 2019 als Senior Berater bei Viaduct zum Churer Medienunternehmen zurückkehren. Zusammen mit Agenturleiter Christian Ruppanner soll er das Geschäft der integrierten Marketing- und Kommunikationsagentur weiterentwickeln.

Ralf Seelig war Berthers bisheriger Stellvertreter. Er verantwortet heute den Zeitschriften- und Buchverlag, die Obersee Nachrichten und die digitale Amtsblattlösung DIAM. Die Nachfolge Berthers tritt er per 1. März an.

Thomas Meier ist neu Partner von Furrerhugi

Thomas Meier ist seit Anfang 2019 Partner der schweizweit tätigen Kommunikationsagentur Furrerhugi.

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Meier stiess im August 2014 zu Furrerhugi. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden das Public-Affairs-Management für Wirtschaftsverbände sowie Wahl- und Abstimmungskampagnen. Zudem beschäftigt er sich bei Furrerhugi intensiv mit dem Zukunftsfeld der Digital Public Affairs. Vor dem Wechsel zu Furrerhugi hatte Thomas Meier die Kommunikation des Sozialdepartements der Stadt Zürich geleitet.

Als Partner von Furrerhugi wird Thomas Meier insbesondere daran mitarbeiten, in Stadt und Kanton Zürich Kommunikationsmandate an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft aufzubauen. Furrerhugi. ist eine inhabergeführte Kommunikationsagentur mit Standorten in Bern, Zürich, Fribourg, Lausanne, Lugano und Brüssel.

VBZ TrafficMedia vermarktet Werbeflächen auf den Velos von PubliBike

PubliBike, das grösste Bikesharing-Unternehmen der Schweiz und VBZ TrafficMedia, der Anbieter von Verkehrsmittelwerbung auf den Fahrzeugen der VBZ, arbeiten zusammen. Ab sofort vermarktet VBZ TrafficMedia die Werbeflächen auf den Körben der Velos und E-Bikes von PubliBike in Zürich.

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Die Leihvelos und Leih-E-Bikes von PubliBike sind vorne mit einem Korb ausgestattet, auf dem frontal ein Werbeplakat angebracht ist. PubliBike und VBZ TrafficMedia haben für das Netz «Züri Velo» einen Vertrag zur Vermarktung dieser Werbeflächen abgeschlossen. Das Angebot ergänze die Palette von Werbung im ÖV der Stadt Zürich von VBZ TrafficMedia optimal, heisst es in einer Mitteilung. Die Mindestauflage beträgt 30 Velos und die Mindestbuchungsdauer ist drei Monate. Bis Ende März 2019 sind 200 buchbare Velos im Einsatz, ab April 300 und bis Ende 2019 400.

VBZ TrafficMedia vermarktet innerhalb der Verkehrsbetriebe Zürich die Werbeflächen auf und in den Trams und Bussen. Das Angebot umfasst Hängekartons, Fensterkleber, Dach-, Seiten- und Heckwerbung, Tram-Vollbemalung etc. PubliBike ist eine Tochtergesellschaft von PostAuto und gegenwärtig das grösste Bikesharing-Unternehmen der Schweiz. In Zürich wurde der Betrieb im April 2018 aufgenommen. Seither wird das Angebot an Velos und E-Bikes laufend ausgebaut.

Biel plant ein Obligatorium für zweisprachige Werbung

Werbung auf dem Bieler Stadtgebiet soll künftig zweisprachig konzipiert werden müssen. Das schlägt der Gemeinderat vor. Das letzte Wort haben die Stimmberechtigten.

Sie werden voraussichtlich im Mai 2020 über die entsprechende Revision des Reklamereglements befinden, wie der Gemeinderat am Mittwoch mitteilte. Mit der neuen Bestimmung will er dafür sorgen, «dass die gelebte Zweisprachigkeit in der Stadt Biel auch auf dem Gebiet der Werbung respektiert wird».

Das totalrevidierte Reklamereglement bringt noch weitere Neuerungen. Der Entwurf geht nun zunächst in die kantonale Vorprüfung, danach wird er öffentlich aufgelegt. (red/SDA)

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SWA und LSA einigen sich mit der WEMF über die künftige Leserschaftsforschung

Im letzten Herbst hatte die WEMF AG für Werbemedienforschung Sparmassnahmen für die Leserschaftsforschung MACH Basic beschlossen. Dagegen hatten sich der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) und Leading Swiss Agencies (LSA) zur Wehr gesetzt. Nun haben sich die Parteien auf einen Kompromiss geeinigt.

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Die WEMF sah sich im letzten Jahr aus Spargründen gezwungen die Methodik der Leserschaftsforschung «MACH Basic» zu verändern. Dabei wollen die Forscher unter anderem die jährliche Anzahl der Interviews von heute 19‘000 auf künftig 15‘000 reduzieren. Damit verbunden veränderte die WEMF bereits in ihrer Herbstpublikation 2018 den Erhebungszeitraum der Leserschafsdaten. So wurden erstmals für alle Titel die Reichweiten auf Basis der letzten vier Semester statt wie bisher zwei Semester publiziert. Nach Berechnungen der WEMF erhöhte sich dadurch die Reichweite der Titel um durchschnittlich 2 Prozent. Einzelne Zeitungen und Zeitschriften verzeichneten allerdings bis zu 8 Prozent «Lesergewinne» ohne eigenes Zutun.

Mit dieser Verdoppelung des Erhebungszeitraums bei einer Mehrheit der erhobenen Publikationen der MACH Basic waren die beiden Verbände SWA und LSA nicht einverstanden. Bei kleineren Zeitungen und Zeitschriften mit Auflagen von unter 20‘000 Exemplaren basierten die Leserzahlen bereits länger auf zwei Jahren. Diese Ausnahme war vom Werbemarkt akzeptiert, umso mehr sich die Leserzahlen bei kleineren Titeln von Jahr zu Jahr nur wenig verändern.

Einjahreswerte für die wichtigsten Zeitungen und Zeitschriften

Die Werbetreibenden sind jedoch nach wie vor auf aktuelle Nutzungsinformationen von allen Medien angewiesen! Ganz in diesem Sinne fanden in den letzten Wochen mehrere Gespräche mit der WEMF und weiteren Stakeholdern statt. SWA und LSA freuen sich nun, dass ein Kompromiss gefunden wurde. So wird die WEMF ab diesem Jahr für die Titel der Kategorie «Tagespresse 1» sowie bei Titeln mit über 50‘000 Exemplaren Auflage der Kategorien «Sonntagspresse», «General Interest» und «Consumer-Presse» weiterhin die Reichweite auf Basis eines Befragungsjahrs berechnen und ausweisen. Dies sei gemäss WEMF auch mit der geplanten Reduktion der Interviews statistisch vertretbar.

Mit dieser Lösung erhält nun der Werbemarkt weiterhin jährliche Leserschaftszahlen für die rund 50 wichtigsten Zeitungen und Zeitschriften und die WEMF kann trotzdem Kosten bei den Interviews einsparen. Damit können Werbeauftraggeber und Agenturen ihre Kampagnen weiterhin auf Basis aktueller Leserdaten planen. SWA und LSA bleiben laut Mitteilung in engem Kontakt mit der WEMF und begrüssen weitere Schritte in der Medienforschung, welche die Effizienz von Printwerbung unter Beweis stellen.

Buchtipp: «Digitale Unternehmensführung»

Im Zeitalter der digitalen Transformation spielen die interne wie auch die externe Kommunikation eine Schlüsselrolle in Unternehmen. Ein neues Buch liefert das Know-how, um die digitalen Medien als Mittel der Kommunikation mit internen und externen Kommunikationspartnern zu verstehen und exzellent einzusetzen.

Im Zeitalter der digitalen Transformation spielen die interne wie auch die externe Kommunikation eine Schlüsselrolle in Unternehmen. Schliesslich ist das Wissensmanagement mittlerweile mehr noch als das Produktionsmanagement ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit. Das Buch liefert Verantwortlichen in Unternehmen das Know-how, um die digitalen Medien als Mittel der Kommunikation mit internen und externen Kommunikationspartnern zu verstehen und exzellent einzusetzen.

Verschiedene Managementbereiche werden beleuchtet

In ihren Beiträgen beleuchten die Autoren die digitale Transformation für verschiedene Managementbereiche im Unternehmen: Projektmanagement, Reputations- und Marketingkommunikation, Value-Chain-Management und Human-Resources-Management. Während die digitale Vernetzung die Abstimmungen im Projektmanagement wesentlich einfacher macht, da Mitarbeiter nicht vor Ort sein müssen, revolutionieren die Möglichkeiten des Internets mit sozialen Netzwerken und Plattformen die Marketingkommunikation. Nicht nur die Reichweite der Marketingaktivitäten erhöht sich enorm, etwa durch Verfahren wie Seeding, auch die Zielgenauigkeit der Aktivitäten kann durch Search Engine Optimization (SEO) oder Content-Marketing gesteigert werden.

Beim Value-Chain-Management kann die Kommunikation über digitale Kanäle vor allem Prozesse optimieren und den Zugriff auf Informationen verbessern. Personalverantwortliche können ihr Recruiting optimieren, indem sie beispielsweise auf Online-Video-Rekrutierung setzen. Auch die elektronische Verwaltung der Personalakten bietet Optimierungspotenziale. Themen sind zum Beispiel: Connected Commerce, Performance Marketing, Mobile Marketing, Newsletter-Marketing, Seeding, Affiliate Marketing, SEA oder Digital HR.

Theoretisch fundiert und stets nah an der Praxis stellen die Autoren Ansätze vor, mit denen sich digitale Kommunikation in Unternehmen nicht nur zeitgemäss, sondern auch effektiv gestalten lässt. Ein Buch für Verantwortliche in Unternehmen, die ihr Management weiterentwickeln wollen und dafür auf die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation setzen.

 

Digitale Unternehmensführung Kommunikationsstrategien für ein exzellentes Management

Herausgeber: Prof. Dr. Anabel Ternès, Marco Englert

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

Print ISBN: 978-3-658-23052-4

Electronic ISBN: 978-3-658-23053-1

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Diplomfeier CAS Marketing Communications mit Gastrednerin Philomena Schwab

Marken, Märkte, Medien und Menschen. Das sind die vier zentralen Bereiche im CAS Marketing Communications. Vergangene Woche standen aber 27 Menschen im Fokus: Nach 18 Kurstagen mit 162 Lektionen, unzähligen Stunden an der Zertifikatsarbeit und zwanzig Minuten Prüfung haben sie ihren Studiengang erfolgreich bestanden und ihre wohlverdienten Zertifikate im Zunfthaus zum Rüden überreicht bekommen.

Studiengangsleiter Stefan Vogler würdigte den erfolgreichen Jahrgang. Gastrednerin war Philomena Schwab, die von Forbes zu den «30 besten unter 30 Jahren» im Bereich Technologie gewählt wurde.

Erneut hat eine Studiengruppe den CAS Marketing Communications abgeschlossen und dies besonders erfolgreich. «Ich durfte 27 höchst engagierten Absolventinnen und Absolventen ihr Zertifikat überreichen und bin stolz auf sie und ihre Leistung, die sie neben einem anspruchsvollen Job erbracht haben. Viele Alumni berichten mir immer wieder, dass dieser CAS ein Karriere-Booster gewesen sei», sagt Studiengangsleiter Stefan Vogler.

Einen letzten Input im Rahmen dieses CAS gab es für die Studiengruppe von Gastrednerin Philomena Schwab auf den Weg. Die Game-Designerin ist in Schwamendingen aufgewachsen, hat an der ZHdK den Master in Game Design absolviert und kurz nach diesem Studium ihr Survival-Computerspiel «Niche» veröffentlicht. Dieses verkaufte sich über 100’000 Mal. 2017 zählt das Wirtschaftsmagazin «Forbes» Philomena Schwab zu den «besten 30 unter 30 Jahren» im Bereich Technologie.

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In ihrer Keynote gab sie den Anwesenden einen erfrischenden Einblick zum Thema Game Design in der Schweiz. Sie zeigte auf, dass Games wirtschaftlich nicht zu unterschätzen sind – weltweit generieren sie mehr Umsatz als Filme – und dass auch in der Schweiz Games entwickelt werden. So hat sich die Anzahl Studios, die Spiele entwickeln, in der Schweiz stark erhöht. Aktuell gibt es mit ca. 80 Studios doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren. Wie ein Spiel entwickelt wird, machte sie am Beispiel ihres Spiels «Niche» deutlich. Auch wenn ihre Erfolgsformel «Idee – Crowdfunding – Early Access – Full Launch» griffig klingt, ist der dahinter steckende Aufwand nicht zu unterschätzen. Klar wurde vor allem, dass hier jemand am Werk ist, der für Games und deren Entwicklung brennt oder wie sie selbst sagt: «Es ist die Freude am Erschaffen und die Abwechslung, die mich treibt.»

Im Anschluss würdigte Studiengangsleiter Vogler die vielfältigen, interessanten Zertifikatsarbeiten, die von «Integrierte Marketingkommunikation in einem digitalen Zeitalter am Beispiel der Luxus-Uhrenmarke H. Moser & Cie» über «Stationärer vs. Online-Distributionskanal am Beispiel des Fitnessshop24» bis zu «Relevanz und Einsatz von Audio-Content am Beispiel der SBB» gingen. Ausgezeichnet wurde Christa Weidmann, die beim Migros Genossenschaftsbund arbeitet. Sie hatte nicht nur die beste Arbeit verfasst, die sich um «Markenidentität und Markenpositionierung von Kundenkarten am Beispiel (Migros) Cumulus-Karte» drehte, sondern auch übergreifend den besten Abschluss erzielt. Weidmann, die nun den letzten CAS auf dem Weg zu ihrem MAS in Business Communications abgeschlossen hat, ist zufrieden: «Ich konnte von diesem sehr praxisorientierten CAS extrem profitieren; frischer Input von kompetenten Dozierenden und tollen Mitstudierenden, um alteingesessenen Prozesse und Methoden in der alltäglichen Arbeit mal wieder zu hinterfragen und zu optimieren.»

Ein Blick auf die Evaluationen der Dozierendenschaft zeigt: Ausserordentlich begeistert hat die Studierenden Lennart Hintz, der Media Planning unterrichtet hat und das Punktemaximum erreichte. Er ist nach Dr. Karin Jeker Weber der zweite, der die Bestnote von den Studierenden erhielt. Leider konnte er krankheitsbedingt den für ihn vorgesehenen Pokal nicht persönlich entgegen nehmen.

Die Schweizer Hotellerie erholt sich weiter

Die Schweizer Hotellerie hat im vergangenen Jahr ihren Höhenflug aus dem Vorjahr fortgesetzt. Die Hotelübernachtungen kletterten 2018 um 3,8 Prozent auf 38,8 Millionen. Auch im Dezember ging es um 3,6 Prozent auf 2,73 Millionen nach oben.

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Die aktuelle Erholung ist laut Schweiz Tourismus allerdings bloss ein erster Schritt auf dem Weg zurück zu den starken Jahren. Im Schweizer Berggebiet fehlten im Vergleich zu 2008 nach wie vor 43 Prozent der Hotelübernachtungen aus Europa, teilte der Branchenverband am Dienstag anlässlich seiner Jahresmedienkonferenz mit. In den letzten Jahren hatte der Schweizer Tourismus insbesondere unter dem starken Franken gelitten, der Ferien hierzulande für Europäer verteuerte.

2017 hatte allerdings bereits eine fulminante Erholung eingesetzt, in dem Jahr hatten sich die Logiernächte erstmals wieder den Rekordjahren 1990 und 2008 angenähert. Der Alpenraum ist aber damit noch nicht «über den Berg». Inzwischen hat sich der Gästemix verändert und damit auch die angesteuerten Destinationen innerhalb der Schweiz. Tourismusregionen wie Graubünden, Tessin oder Wallis mussten in den letzten zehn Jahren Federn lassen, während etwa Zürich und Genf zulegen konnten.
 

Guten Aussichten für 2019 – viel Marketing nötig

Bei der Herkunft der Gäste sind die USA mittlerweile zum zweitwichtigsten Auslandmarkt für den Schweizer Tourismus nach Deutschland aufgestiegen. Allein 2018 sorgten die Amerikaner für weit über 2 Millionen Übernachtungen in der Schweiz – ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 10 Prozent. Aber auch asiatische Gäste strömen vermehrt in die Schweiz.

Aus Europa kommen ebenfalls wieder mehr Feriengäste: Besonders Deutschland und Grossbritannien seien bedeutend gewachsen, schrieb Schweiz Tourismus. Für 2019 zeigt sich der Branchenverband optimistisch. Er erwartet, dass die positive Entwicklung aus Europa anhält. Zudem sollen die Zugpferde Indien, China, USA und Australien auch 2019 wieder ziehen.

Gute Aussichten meldeten die Branchenmitglieder jedenfalls bereits für die anstehenden Sportferien. Schon über die Festtage hätten perfekte Winterbedingungen geherrscht. Und nun soll es auch in den Sportferien um über 4 Prozent bergauf gehen.

Schweiz Tourismus betont jedoch, es seien weiter «massive» Marketing-Anstrengungen nötig. Der Branchenverband möchte dafür mehr Geld vom Bund. Der Bundesrat hat dem Parlament vorgeschlagen, Schweiz Tourismus während der nächsten Legislaturperiode mit jährlich 55 Millionen Franken zu unterstützen. Die Branche will das Parlament überzeugen, diesen Betrag auf 60 Millionen aufzustocken. Der Bund steuert rund 56 Prozent zum Verbandsbudget bei. (SDA)

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Emily «National» Engkent ist neue Video-Chefin von Watson

Emily Engkent tritt die Nachfolge von Lya Saxer als Video-Chefin bei Watson an. Saxer wird sich ab Ende April selbstständig machen und sich auf eigene Projekte konzentrieren.

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Die kanadisch-britische Doppelbürgerin Emily Engkent, auch bekannt aus dem watson-Erfolgsformat «Emily National, ist ab 1. Mai neue Video-Chefin bei Watson. Die 34-Jährige gelernte TV-Journalistin tritt damit die Nachfolge von Lya Saxer an, die Watson auf diesen Zeitpunkt hin auf eigenen Wunsch verlässt, um sich ihren eigenen Projekten zu widmen, allen voran dem Live-Late-Night-Format «Late Life».

Engkent hat das TV-Handwerk beim Sender CTV in Toronto erlernt und lebt seit 2011 in der Schweiz, wo sie zunächst bei Joiz und danach bei watson Studio- und Web-TV-Formate entwickelt und zum Erfolg geführt hat. Engkent produziert nicht nur das Watson-Aushänge-Schild «Wein doch!», in dem sich Watson-Angestellte unter ihrer Aufsicht betrinken und beklagen müssen. Sie hält mit ihrem Eigenformat «Emily National» ihrem Gastland auch in einer einzigartigen Mischung aus Ironie, Charme und mehr als passablem Schweizerdeutsch den sozialkritischen Spiegel vor.

«Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Emily Engkent diejenige interne Kandidatin für den Job gewinnen konnten, die Watson und unsere Video-Unit mit ihrer Person auch massgeblich nach aussen repräsentiert hat . Sie ist – exakt wie ihre Vorgängerin Lya Saxer – die originellste, intelligenteste und fachlich versierteste Fachkraft auf diesem Gebiet in der Schweiz», lässt sich Watson-Chefredaktor Maurice Thiriet in einer Mitteilung zitieren.

Noch nie so viele Schweizer Touristen in Graubünden wie 2018

Das vergangene Jahr hat dem Bündner Tourismus einen Rekord beschert: Noch nie machten so viele Schweizer Gäste im Gebirgskanton Ferien wie 2018.

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3’122’451 Übernachtungen von Gästen aus der Schweiz registrierten die Hotels und Kurbetriebe in Graubünden. Das seien 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr gewesen und so viele wie noch nie, meldete die Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) gestützt auf die am Dienstag veröffentlichten Logiernächtezahlen des Bundesamtes für Statistik.
Der bisherige Höchststand an Logiernächten von Urlaubern aus der Schweiz war 2008 erreicht worden. Damals wurden 3’101’202 Übernachtungen gezählt.

Die Logiernächtezahlen insgesamt entwickelten sich letztes Jahr aus Sicht des Tourismus‘ erfreulich. Mit total 5’132’212 Übernachtungen verbuchte Graubünden ein Plus von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Schweizer Durchschnitt lag bei einem Zuwachs von 3,8 Prozent. Auch das sehr wichtige Gästesegment der Urlauber aus Deutschland sorgte für gute Werte. Diese Touristen kamen zurück, die Übernachtungszahlen schnellten in die Höhe um 7,9 Prozent auf 841’149.

Das Ergebnis freue ihn sehr, und er sei richtig stolz auf die Branche, wird GRF-Direktor Martin Vincenz in der Mitteilung zitiert. Vincenz sieht aber noch «Luft nach oben». Besonders Gäste aus den Fernmärkten seien bis anhin zu wenig berücksichtigt worden. Deshalb intensiviere die Branche die Marketingaktivitäten in den Golfstaaten, in China und in den USA. (SDA)
 

Puts Marie und Too Mad gewinnen die Auszeichnung «Best Swiss Video Clip» 2019

M4music, das Popmusikfestival des Migros-Kulturprozent, die Solothurner Filmtage und die Fondation Suisa verleihen die Awards für den «Best Swiss Video Clip» 2019. Der Jurypreis geht an die Bieler Band Puts Marie für das Musikvideo «Catalan Heat», den Publikumspreis gewinnt das St. Galler Duo Too Mad mit «Mind Invaders».

Beide Auszeichnungen sind mit je 5000 Franken dotiert und werden an der Award-Show von M4music am 16. März in Zürich offiziell überreicht. Insgesamt 227 Künstlerinnen und Künstler reichten ihre Musikvideos für den «Best Swiss Video Clip» 2019 ein. Zu den 16 für den Publikumspreis nominierten Clips gehörten Ay Wing, Autisti, Grégoire Poget, Meimuna, Moes Anthill, Pablo Nouvelle, Suicide Salmon, Tinguely dä Chnächt, Tompaul und Zeal & Ardor (zwei Clips). Die fünf Musikvideos von ALL XS, Fabe Gryphin, Puts Marie, Too Mad und Trampeltier of Love waren zusätzlich für den Jurypreis nominiert.
 
Der Jurypreis geht 2019 an «Catalan Heat» der Bieler Band Puts Marie und an den Regisseur Simon Krebs, der in Basel und in Berlin wohnt und arbeitet. Laurence Desarzens, Leiterin der Musikhochschule HEMU-Flon in Lausanne, fasst die Entscheidung der Jury zusammen: «Der Videoclip Catalan Heat überzeugt durch die ruhigen, ästhetischen Bilder des Filmemachers Simon Krebs. Sie bilden ein radikales visuelles Statement und stehen in kontrastreichem Gegensatz zum energiegeladenen Song. Der Zugang zu den Kindheitserinnerungen in Barcelona von Max Usata, Texter und Sänger von Puts Marie, erfolgt in diesem Clip nicht offensichtlich, sondern emotional. Musik und Bild verbinden sich so zu einem eindrücklichen Ganzen.»

Den Publikumspreis holen sich das St. Galler Rockduo Too Mad und die drei Regisseure Frederic Siegel, Kilian Vilim und Etienne Mory für ihren animierten Clip «Mind Invaders». Ermittelt wurde der Publikumspreis durch das Online-Voting auf der Plattform Mx3.

Die Preisverleihung findet an der Award-Show von m4music, dem Popmusikfestival des Migros-Kulturprozent, am Samstag, 16. März 2019, um 19.00 Uhr im Zürcher Schiffbau statt.

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