Digitec lanciert die neuste Kampagne und führt Live-Feed-Banner ein
Die neuste Werbekampagne von Digitec ist live. Nebst den altbekannten Formaten bietet die Kampagne auch eine Neuerung: Live-Feed-Banners.
Redaktion
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5. März 2019
In der ersten Welle zeigt der Schweizer Elektronikhändler echte Produktbewertungen auf Plakaten, Hängekartons, E-Boards und E-Panels sowie via Banner im Internet. Die bekannte Kampagne läuft in der Deutsch- sowie Westschweiz bis Ende Monat. Ab Mitte März folgt die zweite Werbewelle in Form von TV-Spots. In diesen spielen Schauspieler die Produktbewertungen und Diskussionen der User nach. Die Spots erscheinen zudem crossmedial auch in Online-Bannern und auf Social Media.
Die Digitec-Kampagne wartet nebst neuen Sujets mit einer Weiterentwicklung im Netz auf: Erstmals wirbt Digitec auch mit einem Live-Feed-Banner. Der Live-Feed zeigt die aktuellsten Interaktionen, Fragen und Kommentare der aktivsten Shopping-Community der Schweiz.
Darüber hinaus begleiten redaktionelle Inhalte die Kampagne die Kampagne auf digitec.ch: Die Digitec-Redaktion hat vier der Produkte aus der Kampagne selbst getestet- und sich eine Meinung dazu gebildet. Hier geht’s zum ersten Beitrag.
Verantwortlich bei Digtitec Galaxus: Martin Walthert (CMO); Flurin Spring (Creative Direction); Miriam Brack (Art Direction); Severin Keller (Online Media Design); Barbara Schuler & Silvia Meierhofer (Grafische Produktion); Thomas Kunz (Fotografie); Sandro Hostettler (Digital Marketing); Gesine Gerlach (Mediaplanung) Mariya Alipieva (Projektleitung).
Unikat erfrischt Fisherman’s Friend mit neuer Kampagne
Die Agentur Unikat konnte sich in einem Pitch durchsetzen und hat die neue Kampagne für Fisherman's Friend kreiert.
Redaktion
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5. März 2019
Die englischen Pastillen Fisherman’s Friend sind in der Schweiz äusserst beliebt. Das zeigen auch die Marktzahlen, die für die Schweiz einen der weltweit höchsten Pro-Kopf-Konsum ausweisen. Zur Popularität beigetragen haben sicher auch die Werbekampagnen mit dem legendären Claim «Sind sie zu stark, bist du zu schwach».
Für eine neue Interpretation dieses Claims hat das für die Vermarktung verantwortliche Unternehmen Dabso einen Pitch mit zuvor selektionierten Agenturen ausgeschrieben. Auf das Siegerpodest hat es die Küsnachter Agentur Unikat geschafft. Sie konnte mit einer Filmidee überzeugen, welche bestens zur Marke passt, neue Elemente einbringt und das Potential für eine wirkungsvolle 360-Grad-Kommunikation mitbringt. Die Evaluation des Siegerkonzepts wurde dabei durch einen unabhängigen und professionell durchgeführten Pretest gestützt.
Die aktuelle Inszenierung hat zum Ziel, die bestehenden Konsumenten weiter zu begeistern, aber auch neue Zielgruppen zu erschliessen, welche man mit der bisherigen Welt der «rauen Fischer» noch nicht erreichen konnte. Bei der Ausarbeitung der Filmidee und deren Umsetzung hat man speziell darauf geachtet, dass die Geschichte auch in den Kurz- und Kürzestformaten für die digitalen Medien funktioniert. Zudem erfährt die Geschichte in Reminder-Spots eine Erweiterung, die auf das neue Aroma «Honey & Lemon» hinweist. Als erste Kommunikationsmittel stehen aktuell die Bewegtbild-Formate im Einsatz, weitere flankierende Massnahmen werden folgen.
Verantwortlich bei Dabso: Marcel Rebmann (CEO), Mirjam Stämpfli (Product Manager), Marcel Forter (Head Business Unit Food), Chris Gibson, Michael Geiseler (Impex Management). Verantwortlich bei Unikat Kommunikationsagentur: Daniel Meier und Patrick Lienert (Creative Direction und Text), Simone Jung (Beratung); Saverio Progano (Mediagenic). Filmproduktion: WirzFraefelPaal Productions, Zürich: Stefan Fraefel (Executive Producer), Nina Wirth (Producer), Jason Fialkov (Regie), Eugenio Galli (DoP), Tonstudios Z.
Der neue Feldschlösschen-Markenfilm von Wirz zelebriert die Gemeinschaft
Feldschlösschen schweisst die Menschen zusammen: Wirz hat einen neuen Markenfilm für die Brauerei kreiert und stellt dabei das Beisammensein ins Zentrum.
Redaktion
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5. März 2019
Wir zehren im Leben von Momenten der Gemeinschaft. Wir schöpfen Kraft aus dem Zusammensein mit Familie, mit Freunden, mit Arbeitskollegen und Schicksalsgenossen. Feldschlösschen ist seit Generationen das Bier für ebendiese Momente. Es ist das Bier, das Menschen zusammenbringt, das Brücken schlägt und uns alle verbindet. Dies streicht der neue Markenfilm in kraftvollen Bildern heraus. Er ist ein nachdrückliches Manifest für die Werte der Traditionsmarke aus Rheinfelden.
Für die Umsetzung des Kampagnenfilms konnte Feldschlösschen den international renommierten Regisseuren Rob Sanders (u.a. «The Independent») gewinnen. Unter dem Claim «Feldschlössen verbindet» zeigt er mit starken Bildern die Herausforderungen, die es im Leben zu bewältigen gilt. Situationen, die uns zusammenschweissen, Situationen voller Emotionen – bildgewaltig und doch ganz nah.
Die spürbare Authentizität des Films ist hauptsächlich den Protagonistinnen und Protagonisten zu verdanken. Feldschlösschen verzichtet dabei konsequent auf Schauspieler. Im Film werden echte Menschen in Rollen gezeigt, die sie auch im echten Leben ausfüllen. Von den Feuerwehrleuten, über die Schwinger und Eishockeyaner, bis hin zu den Bierbrauern und weiteren Mitarbeitern im Feldschlösschen in Rheinfelden – sie alle verbindet dieselbe Leidenschaft für Feldschlösschen Bier. Im Monument der Marke findet der Film letztlich seinen Abschluss. Natürlich beim gemeinsamen Bier.
Neben dem Film wurden für die Kampagne auch neue Sujets sowie diverse Promotions- und Digitalmassnahmen umgesetzt.
Verantwortlich bei Feldschlösschen: Regina Wurz-Janssens (Leiterin Marketing), Jérôme Rueff (Brand Director), Anja Linsin (Brand Manager). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese (CCO), Samuel Christ (ECD), Thomas Kurzmeyer, Hanspeter-Schweizer (CD), Heinrich Schnorf (AD), Nico Schläpfer (Grafik), Erasmo Palomba (Agency Producer), Isabelle Jubin, Fabian Nold, Tina Mons (Beratung), Antonia Frind, Cosima Lang (Storyline), Gordon Nemitz (Strategie), Andrea Bosshard (Produktion), Thomas Peller, Ramona Trebucchi (Medienrealisation), Jacqueline Chevrolet (Korrektorat). Film: Tuna Production, Rob Sanders (Regie). Sounddesign und Tonmischung: Jingle Jungle. Musik: SpaceTrain und Massive Music.
Der Preis für die Karikatur des Jahres 2018 geht an den Liberté-Zeichner Alex
Der Nebelspalter-Publikumspreis für die Karikatur des Jahres geht an Alex (Alexandre Ballaman) für seinen Beitrag «L‘affaire du mime de l‘aigle bicéphale au Mondial», erschienen ist sie im Juni 2018 in der Freiburger Tageszeitung La Liberté.
Redaktion
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4. März 2019
Über 200 Karikaturen von 48 Schweizer Pressezeichnerinnen und -zeichnern standen an der Jahresrückblicks-Ausstellung «Gezeichnet 2018» im Berner Museum für Kommunikation den Besuchern zur Wahl.
Auf den zweiten Platz wählten die Besucher den Beitrag «Bleibender Wechsel bei der SVP» des Karikaturisten Carlo Schneider, publiziert in der April-Ausgabe des Nebelspalter. Den dritten Platz belegt eine Arbeit zum WEF Davos von Gérald Herrmann, erschienen Ende Januar 2018 in der Tribune de Genève.
Der Gewinner vereinte 3,4 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich, gefolgt von 3,3 Prozent für den Zweitplatzierten und 3,0 Prozent für Platz drei. Zu den Preisträgern vergangener Jahre gehören Patrick Chappatte, Felix Schaad, Silvan Wegmann (Swen) und Marco Ratschiller (Karma).
Die Ausstellung «Gezeichnet» wurde 2008 ins Leben gerufen und gastierte in dieser Ausgabe vom 14. Dezember 2018 bis 10. Februar 2019 im Museum für Kommunikation Bern. Die Ausgabe «Gezeichnet 2018» verbuchte ein grosses, nationales Medienecho und verzeichnete mit über 14’000 Besuchern einen neuen Publikumsrekord. Die zwölfte Ausgabe von «Gezeichnet» wird im Dezember 2019 wieder im Museum für Kommunikation stattfinden.
YES Media Award: Jungunternehmen pitchen um TV-Spot
Goldbach, N-TV, Polymorph Pictures und Vox haben am 1. März 2019 in Küsnacht erneut den YES Media Award verliehen. Das Gewinnerteam heisst Drink’eat und darf jetzt für sein Produkt einen TV-Spot produzieren, der auf N-TV und Vox ausgestrahlt wird.
Redaktion
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4. März 2019
Im Rahmen des «Company Programme» von YES (Young Enterprise Switzerland) gründeten in den vergangenen Monaten Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 20 Jahren ihre eigenen Miniunternehmen, deren Resultate sie am Freitag einer Fachjury präsentierten. Insgesamt neun Miniunternehmen sind am Freitag in Küsnacht anlässlich des YES Media Awards in einem Pitch gegeneinander angetreten.
Der Award wurde bereits zum fünften Mal vergeben. Der Preis wird von Goldbach und Polymorph Pictures in Zusammenarbeit mit den TV-Sendern N-TV und Vox gesponsert. Das Gewinnerteam darf für sein Unternehmen einen TV-Spot drehen, der in den Sommermonaten auf den Sendern N-TV und Vox ausgestrahlt wird. Goldbach unterstützt YES im Rahmen von Corporate Social Responsibility schon seit mehreren Jahren. «Ich bin jedes Jahr von Neuem begeistert, was die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer auf die Beine stellen und wie sie ihre Produkte präsentieren. Sie stehen ihren Vorbildern aus TV-Sendungen wie «Die Höhle der Löwen» auf Vox in Nichts nach», freut sich Guido Trevisan, CMO bei Goldbach.
Das glückliche Gewinner-Team 2019 heisst Drink’eat aus Neuenburg und wurden für ihren essbaren und zu 100 Prozent abbaubaren Strohhalm ausgezeichnet. «Wir hätten niemals damit gerechnet. Es ist eine grosse und schöne Überraschung für uns, dass wir heute gewonnen haben. Wir hoffen, dass es so weitergeht», freut sich Maeva Raaflaub, CMO des Miniunternehmens.
Die Non-Profit-Organisation YES entwickelt Wirtschaftsbildungsprogramme für Schülerinnen und Schüler mit dem Ziel, Wirtschaft und Schule zu vernetzen. Für Noémie Sasse, CEO von YES, ist klar: «Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, was diese Schülerinnen und Schüler leisten und mit wie viel Motivation und Unternehmergeist sie ihre Miniunternehmen umsetzen.»
Werbeausgaben für Autos steigen nur schleppend
Die Werbeausgaben der Automobilmarken werden 2019 voraussichtlich um 0,8 Prozent steigen (2018 waren es noch 1,5 Prozent). Dies geht aus Zeniths erstem Automotive Advertising Expenditure Forecasts hervor, der am Montag veröffentlicht wurde.
Redaktion
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4. März 2019
Die Autobauer erwarten für 2019 ein schweres Jahr, da sie sich den fortwährenden Spannungen in den Handelsbeziehungen, insbesondere zwischen den USA und China, sowie der möglichen Einführung von Automobileinfuhrzöllen in den USA gegenübersehen. Letzteres sorgt dafür, dass die Beschaffungskosten der Hersteller für Rohstoffe und Teile steigen und der grenzübergreifende Verkauf erschwert wird. Zenith prognostiziert ein Wachstum von 2,0 Prozent im Jahr 2020, wenn die Olympischen Sommerspiele in Tokyo und die UEFA Euro 2020 als wertvolle Werbefläche für Autowerbung zur Verfügung stehen.
Insgesamt bleibt der Autowerbesektor auf dem Werbemarkt, der ein Wachstum von 4 Prozent verzeichnet, hinter den Erwartungen. Neue Technologien und sich ständig verändernde Kundenbedürfnisse sind eine grosse Herausforderung für die Art und Weise, wie in der Autoindustrie verkauft wird. Biokraftstoffe, innovative Kommunikationstechnologien sowie neue Eigentumsmodelle und die Nutzung von neuen digitalen Kanälen – um Käufer auf aktivem Wege online zu erreichen – sind in den kommenden Jahren der Schlüssel zu schnellerem Markenwachstum.
Zenith hat seine erste exklusive Umfrage über Werbung in der Automobilbranche in 14 Schlüsselmärkten weltweit* durchgeführt, Basis hierfür sind die vierteljährlich erscheinenden Advertising Expenditure Forecasts, die seit nunmehr 31 Jahren veröffentlicht werden. Nach den Berechnungen beliefen sich die Werbeausgaben im Automobilsektor auf diesen Märkten im Jahr 2018 auf 35,5 Milliarden US-Dollar.
Die USA stellen in diesem Bericht mit Werbeaufwendungen von 18 Milliarden USD in 2018 bei Weitem den grössten Automobilmarkt dar. Damit übertreffen sie China, den mit 6,3 Milliarden USD nächstgrössten Markt, um fast das Dreifache. Die US-Werbeausgaben der Automarken befinden sich seit 2012 schon länger im Sinkflug, insgesamt mit einer Abnahme von 12 Prozent zwischen 2012 und 2018. In China hingegen sind die Werbeausgaben der Automobilbranche über den gleichen Zeitraum um 47 Prozent gestiegen. Der am schnellsten wachsende Markt ist Indien. Dort wird eine Zunahme der Autowerbungskosten von durchschnittlich 12,8 Prozent bis 2020 erwartet.
Das Fernsehen dominiert in der Autowerbung – Internet-Werbung wächst schnell
Mehr als 50 Prozent aller Werbeaufwendungen für Automobile gehen an das Fernsehen – 54,9 Prozent in 2018 und somit deutlich über den 32,9 Prozent des weltweiten Durchschnitts in allen Kategorien. Das Fernsehen bleibt der beste Kanal, um emotionale Markenauftritte zu vermitteln und über die Zeit aufrechtzuerhalten. Dennoch hat die kontinuierliche lineare Abnahme der Einschaltquoten in den meisten entwickelten Märkten die Preise für die restlichen Zuschauer in die Höhe getrieben. Dies bringt die Marken derzeit dazu, einen grösseren Teil ihrer Ausgaben für Onlinevideos und andere Internetformate aufzuwenden. Es wird erwartet, dass der TV-Anteil der Werbeaufwendungen in der Automobilbranche, der in 2018 rund 54,9 Prozent betrug, im Jahr 2019 auf 54,4 Prozent und anschliessend in 2020 auf 53,1 Prozent fällt.
Die Automarken haben stetig mehr Budget in Richtung Internetwerbung verschoben. Hierzu gehört auch Werbung auf allen Online-Videodiensten, die fernsehähnlichen Inhalt über das Internet ausstrahlen. Die Marken hinken dem Markt in Sachen Internetwerbung insgesamt hinterher: Im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt von 40,6 Prozent haben sie in 2018 in der Tat nur 20,9 Prozent ihres Budgets für Online-Werbung aufgewendet. Die Tatsache, dass Fahrzeugverkäufe fast ausschliesslich offline getätigt werden, macht es für Automobilmarken im Gegensatz zu Marken der meisten anderen Kategorien schwer, ihre Online-Verkaufsaktivitäten zu optimieren. Die Verbraucher von heute stellen ihre Recherchen in Sachen Automarken mittlerweile online an, sodass es dennoch wichtig ist, dass die Automarken eine starke Onlinepräsenz wahren, um Kunden in dieser Schlüsselphase auf dem Weg zum Kauf zu erreichen. Zenith geht davon aus, dass der Digital-Anteil der Werbeaufwendungen für den Automobilsektor bis 2020 auf 24,4 Prozent steigen wird.
Abgesehen von Druckmedien, die weiterhin mit der kontinuierlichen Abnahme der Auflagenzahlen zu kämpfen haben, hält der Rest der traditionellen Medien der Werbung im Automotive-Sektor ziemlich gut mit. Es wird erwartet, dass Radio-, Kino- und Out-of-Home Werbung ihren Anteil an Automobilwerbung zwischen 2018 und 2020 entweder aufrechterhalten oder knapp steigern. Radio, das viele Verbraucher im Auto hören, funktioniert bei Automarken besonders gut, was 7,2 Prozent der Werbeaufwendungen für Autos im Vergleich zu 6,0 Prozent Werbeaufwendungen global in allen Kategorien ausmacht.
Automarken stehen einmaligen Kommunikationsherausforderungen gegenüber
Automarken stehen demselben Veränderungsdruck gegenüber, die alle Branchen derzeit antreiben, ihre Kommunikationsmethode mit Verbrauchern zu ändern und ihre bezahlte Werbung zu nutzen. Doch sie haben auch mit einzigartigen Herausforderungen zu kämpfen. Der rapide Anstieg der Verbrauchernachfrage nach SUV-Modellen hat zu einem viel stärkeren Wettbewerb unter den Anbietern geführt. Dies bedeutet, dass Werbefachleute ihre Werbung effizienter auf potenzielle SUV-Käufer zuschneiden und die Rendite ihrer Werbung strenger beurteilen müssen, und zwar sowohl nach Kanal als auch nach Modell. Unterdessen zwingen die Intervention der Regierung und die Verbrauchernachfrage die Marken dazu, in umweltfreundliche Technologien zu investieren und den Kunden, die eine Veränderung fordern, ihre innovativen Werte zu vermitteln. Die Verwendung von Datenhinweisen wie beispielsweise Interesse an Umweltaspekten und schneller Einführung neuer Technologien kann auf effektiverem Wege Informationen liefern, um potenzielle umweltbewusste Käufer anzusprechen.
Lesetipp: Disrupt yourself – Vom Abenteuer, sich in der digitalen Welt neu erfinden zu müssen
Was für eine Geisteshaltung ist nötig, um in der digitalen Welt erfolgreich zu sein? Wie gehen wir mit den Unwägbarkeiten um, die der digitale Wandel womöglich für unsere beruflichen Biografien bedeuten wird? Und wie werden wir selbst zu aktiven Gestaltern dieses Wandels – unternehmerisch und persönlich?
Redaktion
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4. März 2019
Frei nach dem Motto «Angriff ist die beste Verteidigung» fordert Christoph Keese in seinem Buch «Disrupt yourself» dazu auf, von den digitalen Gründern und anderen Erneuerern zu lernen und so selbst zu den Taktgebern der Veränderung zu werden. Die besondere Qualität des Buches liegt in Keeses tief greifendem und komplexem Digitalisierungsverständnis, das individuelle, gesellschaftliche und unternehmerische Perspektiven beinah gleichwertig berücksichtigt. Die vielen Porträts und Gespräche von und mit führenden Köpfen der Digitalisierung machen das Buch dann auch noch zu einer unterhaltsamen Lektüre. Sehr zu empfehlen für alle, die sich mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf ihre berufliche und private Existenz beschäftigen wollen.
Autor: Christoph Keese
Verlag: Penguin Verlag, 2018
Seiten: 287
ISBN: 9783328600336
Die Lesetipps entstehen in Kooperation mit getAbstract, einem Schweizer Unternehmen, das sich auf Zusammenfassungen von Wirtschaftsbüchern spezialisiert hat.
Schweizer Agentur Futurelite gewinnt den Grand Midas Award und viermal Gold
Futurelite und ihr Kunde Credit Suisse Schweiz haben den prestigeträchtigen Grand Midas Award, die höchste Auszeichnung der internationalen Veranstaltung sowie viermal Gold in den eingereichten Kategorien gewonnen. Die Agentur konnte sich im renommierten Wettbewerb durchsetzen und die Jury mit ihrer Eingabe überzeugen. Auch Publicis und die Agentur am Flughafen konnten überzeugen.
Redaktion
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4. März 2019
In der vergangenen Woche wurden die Gewinner der Midas Awards bekannt gegeben. Die Awards gehören zu den New York Festivals und zeichnen das weltbeste Marketing für die Finanzbranche aus. Die Schweizer Agentur Futurelite räumte mit dem Grand Midas und vier Gold-Awards ab. Es ist das erste Mal, dass der Grand Midas Award in die Schweiz verliehen wird und die Jury eine Schweizer Agentur in solchem Ausmass mit Goldpreisen auszeichnet. Die Credit Suisse wünschte sich für ihr Online-Leasing-Angebot einen attraktiven und unvergleichlichen Werbespot. Dieser sollte sowohl humorvoll als auch intelligent sein und das Finanzinstitut authentisch repräsentieren. «Von der ersten Idee über das durchdachte Konzept bis hin zur hervorragenden Umsetzung: die Arbeit von Futurelite war inspirierend und von höchster Qualität. Dank hoher Motivation und ungebrochenem Esprit der Agentur konnte das Projekt trotz begrenzter Mittel zum Erfolg gebracht werden», betont Tarkan Özküp, ehemaliger Leiter Marketing Credit Suisse. Claudio Catrambone, Regisseur relativiert: «Diese Auszeichnung reflektiert die Stärke und das Vertrauen, welche es braucht, um eine solche Umsetzung zu wagen. Das Marketingteam der Credit Suisse hat definitiv Mut bewiesen und das Potential der Idee erkannt. Einmal mehr gewinnen die Mutigen.»
Ebenfalls freuen darf sich die Agentur am Flughafen.Für den Spot «De Hueber brucht Geld!» ihres Kunden Lend gewann die Agentur gleich zwei Mal Silber in den Kategorien TV/Cinema und Lending. Ebenfalls gab es ein Certificate in der Kategorie Marketing. Lend.ch steht für die Demokratisierung des Konsumkreditgeschäftes, dessen Vergabe lange Zeit ausschliesslich den Banken vorbehalten blieb. Das Startup-Unternehmen will dies mittels crowdbasierter Kreditvergabe ändern und bietet Kreditnehmern auf seiner Plattform faire und transparente Kredite zu ungewöhnlich tiefen Zinsen an. Aufgrund der geringen Marge, die Lend.ch für das Zusammenbringen von Anbietern und Nachfragern benötigt, eröffnen sich auch ausserordentlich attraktive Anlagemöglichkeiten für die meist privaten Kreditgeber, die bei Lend.ch direkt in «Projekte» investieren können. Produziert wurde der Spot von Who’s McQueen Picture in Zürich.
Dreimal Silber sichert sich Publicis mit den Kampagne «Swiss Skills», «Provision» und «Alp Professionals» für UBS Switzerland in der Kategorie «Banks: Commercial»:
Online-Shopping boomt weiter: Sieben von zehn Internetnutzern kaufen Online ein
Sieben von zehn Schweizer Internetnutzern kaufen in Online-Shops ein, das sind 4,4 Millionen Personen ab 14 Jahren. Am häufigsten werden Mode, Kleider und Sportartikel online gekauft, aber am meisten Geld wird für Reisen und Flüge ausgegeben.
Redaktion
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4. März 2019
Dies zeigen die neusten Zahlen der Studie NET-Metrix-Base 2018-2 zur Internetnutzung in der Schweiz, die zum vierten Mal Ergebnisse zum Thema Online-Shopping veröffentlicht.
Die Top-Kategorien des Online-Handels
Mode, Kleider (inkl. Schuhe) und Sportartikel stehen nach wie vor an erster Stelle im Online-Shopping: 2,7 Millionen Schweizer Internetnutzer kaufen Produkte in dieser Kategorie, was einer Zunahme von 11 Prozent innerhalb von drei Jahren entspricht. Einkäufe in den Kategorien Reisen und Flüge sowie Event-Tickets und Coupon-Dienste runden die Liste mit 2 Millionen (+1 Prozent) bzw. 1,8 Millionen (+11 Prozent) Online-Käufern ab.
Die höchsten Ausgaben tätigen die Schweizer Internetnutzer jedoch in den Kategorien Reisen und Flüge, Finanz- und Versicherungsprodukte und Möbel, Einrichtung und Heimwerken: 56 Prozent der Personen, die eine Reise oder einen Flug im Internet gebucht haben, gaben in einem Quartal mehr als 500 Franken aus. 35 Prozent der Online-Käufer von Finanz- und Versicherungsprodukten und 22 Prozent der Online-Käufer von Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Heim¬werken gaben im gleichen Zeitraum ebenfalls mehr als 500 Franken für die jeweiligen Produkte aus.
Geschlechtsspezifisches Kaufverhalten
Der Online-Handel ist bei allen Generationen von Internetnutzern erfolgreich, nimmt aber mit zunehmendem Alter tendenziell ab: 83 Prozent der Internetnutzer im Alter von 30 bis 39 Jahren kaufen im Internet ein, gegenüber 54 Prozent der Über-60-Jährigen.
Online einkaufen ist bei Frauen und Männern gleichermassen beliebt: je 2,2 Millionen Nutzer je Geschlecht. Betrachtet man die Produktkategorien jedoch genauer, kaufen deutlich mehr Männer als Frauen Produkte aus der Gruppe Software, Games und Apps im Internet: 75 Prozent gegenüber 25 Prozent. In der Produktkategorie Kosmetik und Gesundheit verhält es sich anders herum: Mit einem Verhältnis von 7:3 sind Frauen deutlich übervertreten.
Nexum baut den Schweizer Standort aus: Manfred Jürgens wird Solution Director
Der digitale Fullservice-Dienstleister Nexum baut sein Leistungsportfolio im Bereich Data Analytics weiter aus. Mit Manfred Jürgens gewinnt Nexum einen erfahrenen Master Data Manager mit Expertise im E-Commerce und Datenmanagement.
Redaktion
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3. März 2019
Manfred Jürgens kommt von der Migros, bei der er sieben Jahre tätig war, zuletzt als Leiter Produkt-Informations-Management und Mitglied des Kaders. In dieser Funktion verantwortete er unter anderem die Beschaffung und digitale Aufbereitung von strukturierten Informationen und Media-Assets aus diversen Quellen, die kanalübergreifend und konsistent mit Kundenpräferenzen, Promotions- und Trendthemen sowie Content- und Konsumsituationen verknüpft werden. Hiervor betreute der studierte Kommunikationsdesigner und Manager (MBA) unter anderem bei Pironet NDH Projekte für Handelsunternehmen im Bereich CMS, MDM, E-Commerce und SCM.
«Manfred Jürgens ist die perfekte Ergänzung für unser Beratungsportfolio. Es ist viel von Customer Centricity die Rede. Doch lässt die Ernüchterung zumeist nicht lange auf sich warten. Denn um die Bedürfnisse ihrer Kunden perfekt zu befriedigen, benötigen Unternehmen erstklassige Daten – und genau an diesem soliden Datenfundament scheitern oftmals Digitalisierungs- und Marketingstrategien», so Nicola Schlup, Managing Director bei Nexum Schweiz, in einer Mitteilung.
Damit Unternehmen im Zeitalter der Digitalisierung erfolgreich sind, ist eine datengetriebene Unternehmenskultur essenziell. Als Master Data Manager eines Handelskonzerns besitzt Manfred Jürgens weitreichende Erfahrung im strukturierten Datenmanagement.
«Neben fachlichen und kulturellen Faktoren reizt mich an dem inhabergeführten Dienstleister die Symbiose aus Beratung und Umsetzung. Ich bin überzeugt, dass wir unseren Kunden hiermit einen echten Mehrwert bieten», so Manfred Jürgens.
Twitter arbeitet am Verstecken von Antworten
Twitter arbeitet derzeit an einem Feature, mit dem Nutzer Antworten auf ihre Tweets verstecken können. Diese sollen damit aber nicht komplett verschwinden, sondern für andere Nutzer aktiv abrufbar bleiben.
Redaktion
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3. März 2019
Sinn des Ganzen ist offenbar, den Usern mehr und feinere Kontrolle über ihre Twitter-Konversationen zu geben. Das Verstecken von Antworten wäre dabei eine weniger drastische Alternative zum Blockieren oder Stummschalten von Nutzern.
Code-Hinweise
Am Donnerstag hat die Nutzerin Jane Manchun Wong im Code der Twitter-App für Android Hinweise auf ein neues Feature zum Verstecken von Tweets entdeckt. Der Code deutete auf ein Moderations-Feature hin, zudem fand sie Hinweise darauf, dass es wohl möglich sein soll, versteckte Tweets sichtbar zu machen. Twitter hat zunächst gegenüber TechCrunch bestätigt, dass an einem derartigen Features aktiv gearbeitet wird. Dem folgte eine genauere Erklärung von Twitter Senior PM Michelle Yasmeen Haq.
«Wir hören oft von Tweetern, dass sie ihre Konversationen schützen wollen», schreibt sie. Das Verstecken von Tweets soll es Nutzern demnach erleichtern, Konversationen auf Twitter angenehm zu halten. Die bisherigen Optionen des Blockierens, Stummschaltens und Meldens seien dafür nicht immer geeignet. Blockieren und Stummschalten betreffen letztlich nur den einen Nutzer, während Melden nur bei tatsächlich gegen die Twitter-Richtlinien verstoßenden Inhalten hilft. Das neue Feature soll es ermöglichen, Antworten so zu verstecken, dass andere User diese auf Wunsch doch wieder einblenden können. Insgesamt soll das eine bessere Nutzererfahrung sichern.
Meinung ausblenden
Freilich ist das Konzept, Antworten verstecken zu können, selbst nicht unumstritten. Nach Bekanntwerden der Pläne wurden schnell Stimmen laut, die einen Missbrauch des Features zum Unterdrücken unliebsamer Meinungen befürchten – etwa, dass umstrittene Politiker die Funktion nutzen könnten, um kritische Antworten oder ihren Behauptungen widersprechende Fakten auszublenden.
«Wir denken, dass die Transparenz versteckter Antworten es der Community ermöglichen würde, Situationen zu erkennen, in denen Leute das Feature verwenden, um Inhalte zu verstecken, mit denen sie nicht einverstanden sind», äussert sich dazu Haq. Wie gut das in der Praxis funktionieren wird, bleibt abzuwarten. Dazu, wann das Feature tatsächlich starten soll, hat sich Twitter noch nicht näher geäussert. (pte)
Einfacher Algorithmus schliesst von Tweets auf politische Gesinnung
Mit legalen Mitteln können heute beliebige Twitter-User politisch in eine Schublade gesteckt und beispielsweise von Parteien gezielt umworben werden. Möglich macht das ein Programm, hinter dem ein einfacher Algorithmus steht. Dieser kann sich aber auch täuschen.
Redaktion
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3. März 2019
Hernani Marques macht kein grosses Tamtam um sein selbst gebasteltes Programm. «Das habe ich in einer Nacht- und Nebelaktion gemacht», sagt der «Hacktivist» des Chaos Computer Club Schweiz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das Tool sei «sehr primitiv und simpel», aber beliebig ausbaubar.
Konkret vergleicht das Programm den Sprachgebrauch eines beliebigen Twitter-Nutzers mit dem Sprachgebrauch der verschiedenen Schweizer und einigen deutschen Parteien. Das Tool vergleicht, zu welcher Partei-Webseite der eigene Schreibstil auf Twitter am ehesten passt.
Marques hat hierzu die Internetseiten der Parteien an einem Stichtag im Oktober 2018 heruntergeladen. Findet die Software in den Tweets eines Nutzers gleiche Wörter oder Phrasen wie bei einer Partei, generiert das einen Treffer. Je mehr Treffer, desto höher ist der Ausschlag des Balkens der entsprechenden Partei.
Wechselwähler erkennen
«Ich zeige dir anhand deiner Tweets, welche politische Meinung du hast», sagt Marques. Das geschehe auf ganz legalem Weg. Twitter habe eine offene Schnittstelle und lasse es zu, dass jedermann mit schon nur bescheidenen IT-Kenntnissen verschiedene Daten abzieht und nutzt. «Das Programm und wie es funktioniert verstösst in keinster Weise gegen ein geltendes Gesetz.»
Das Problem: Kein User merkt, dass er schubladisiert wird. Und – vielleicht noch störender: Das Ergebnis kann falsch sein. «Ob es stimmt oder nicht, spielt keine Rolle», sagt Marques. «Die Algorithmen haben gesprochen.» Auch vorsichtige Twitter-User, die sich um einen neutralen politischen Ton bemühen, werden in eine Schublade gesteckt.
Von Nutzen sind diese Daten etwa für Parteien. Sie könnten gezielt Werbung oder Botschaften an User von sozialen Netzwerken senden, die sich in einem ähnlichen politischem Spektrum befinden, bei den letzten Wahlen aber noch der Konkurrenz ihre Stimme gegeben haben. «Hinarbeiten, dass sich der Bürger in die richtige Richtung bewegt», umschreibt es Marques.
Zielgruppe justieren
Sein Tool ist wie auch andere Programme des Chaos Computer Club nicht zum Verkauf gedacht. Er macht mit seinen Kollegen – sie nennen sich «Hacktivisten» – auf Chancen, aber auch auf Risiken und Gefahren im digitalen Raum aufmerksam, ohne kommerzielle Absichten.
Laut Marques könnte sein Programm aber von professionellen Informatikanbietern einfach weiterentwickelt werden – mit relativ wenigen Mitteln könne viel erreicht werden. «Wenn eine Partei 100’000 Franken in die Hand nimmt, dann geht da noch einiges mehr.»
Zudem könnten verschiedene Akteure weitere, nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Nutzerdaten wie etwa private Nachrichten von professionellen Hackern einkaufen. Damit könnte der Algorithmus verfeinert werden. Parteien könnten noch gezielter potenzielle Wechselwähler für sich gewinnen – ohne deren Wissen. (Sebastian Gänger, Stefan Lanz, Keystone-SDA)