Freundliche Grüsse erweitert das Team mit drei Spezialisten

Die Zürcher Agentur Freundliche Grüsse ist in den letzten Monaten kontinuierlich gewachsen und erweitert das Team mit Jasmine Segginger, David Voges und Sebastian Blomgren.

Jasmine Segginger David Voges Sebastian Blomgren

Jasmine Segginger verstärkt die Beratung mit stragegischer und digitaler Kompetenz, welche sie sich vier Jahre bei TBWA\Zürich als Strategic Plannerin und Account Managerin und zuletzt auf Kundenseite beim Relaunch des neuen Webshops von Denner angeeignet hat. Segginger ist Mitglied der Account Planning Group Switzerland.

David Voges (auf dem Bild in der Mitte) war die letzten vier Jahre bei TBWA\Zürich, wo er für Kunden wie McDonald‘s und Apple gearbeitet hat. Davor war er bei Notch Interactive, Contexta und am Theater tätig. Seine Arbeiten als Texter haben national und international Annerkennung gefunden, wie es in einer Mitteilung heisst.

Sebastian Blomgren (links) hat das digitale Berater-Handwerk in den vergangenen drei Jahren bei Hinderling Volkart und Oakwood Creative Stockholm erlernt, wo er als Consultant und Projekt Manager tätig war. Seine Karriere nahm beim Streetwear-Shop Street-Files als Communication Manager seinen Anfang.

Freundliche Grüsse betreut mit einem rund 20-köpfigen Team nationale und internationale Kunden wie UBS, Coop, Schweiz Tourismus, Swissmilk, Franke, Sonova und Public Eye in den Bereichen Strategie und Kreation.

PRfact mit neuem Mandat für Silhouette und Neubau

Per sofort unterstützt PRfact Silhouette und Neubau Eyewear bei der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit in der Schweiz. Ziel ist die Steigerung der Markenbekanntheit und Medienpräsenz des österreichischen Premiumbrillenherstellers in der Schweiz.

Silhouette

Das Mandat umfasst neben der klassischen Medienarbeit auch die Produktkommunikation sowie die Konzeption, Planung und Umsetzung von Influencerkooperationen. PRfact agiert als Ansprechpartner für Redakteure und Multiplikatoren sowie als kreativer Ideengeber und -Umsetzer. Dieses Mandat ermöglicht PRfact seine Kompetenz im Bereich Brillen & Sonnenbrillen-Kommunikation weiter auszubauen und zu vertiefen.

Sir Mary besprayt 8’000 Werbewoche-Cover von Hand

Das ist ein absolutes Novum in der Schweizer Mediengeschichte: Die Zürcher Agentur Sir Mary hat 8‘000 Cover der aktuellen Werbewoche von Hand gestaltet. Individuelle Graffiti-Sujets zieren das Heft, das am 6. März erscheint.

Damit feiert die Agentur ihren Megaphon-Award als beste Newcomerin im DACH-Raum, den sie am 31. Januar in Berlin erhalten hat. Pascal Baumann, Creative Director bei Sir Mary und ehemaliger Graffiti-Künstler, verbrachte für die spektakuläre Aktion mehrere Tage bei Galledia Print in Flawil.

Dort sprayte er unter anderem Herzen, Smileys oder Peace-Zeichen über die vorgedruckten Buchstaben «SRMY BRLN». Diese Abkürzung von «Sir Mary in Berlin» verweist auf den Preis und die Titelgeschichte der Werbewoche, die der Agenturreise in die deutsche Hauptstadt gewidmet ist.

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Redaktion und Agentur freuen sich über gelungene Aktion

Doch nicht nur aus der Biografie von Pascal Baumann erklärt sich der Einsatz von Graffiti-Farben auf dem Werbewoche-Cover. Denn: Mit einer Graffiti-Aktion gewann die Agentur vor drei Jahren ihren ersten grossen Etat der Allianz-Versicherung. «Was für eine gelungene Aktion», freut sich Anna Kohler, Chefredaktorin der Werbewoche, «mutig, unkonventionell und auch mal ein wenig provokant zu sein, das ist es, was die Werbewoche in ihrem Profil weiter schärft. Durch diese Performance unterstreichen wir diese Haltung.»

Pascal Baumann, Creative Director bei Sir Mary, fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: «Wenn eine Idee aus Leidenschaft entsteht, macht man 8’000 Unikate und holt sich eine Sehnenscheidenentzündung.»

Die 80er-Kultmarke ist zurück: Rocket kreiert Relaunch für Pierrot Glace

Pierrot Glace – die Kultmarke aus den 80er-Jahren - ist zurück. Die Luzerner Agentur Rocket hat den Relaunch kommunikativ begleitet.

Die Marke von Emmi Schweiz ist mit den Produkten Tom, Pierino, Magic und Croquant wieder in den Verkaufsregalen. Die Retromarke wird künftig unter anderem mit dem Pierrot-Maskottchen an diversen Events anzutreffen sein. Fans werden auf Facebook und Pierrot-glace.ch über Neuigkeiten informiert. Zudem sind im Online-Fanshop Merchandising-Artikel wie etwa Plakate, Frisbees und Caps erhältlich.

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Für die Planung und Umsetzung sämtlicher online- und offline Kommunikationsmittel inklusive Web, Film- und Fotografie zeichnet die Luzerner Werbeagentur Rocket verantwortlich.

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Freundliche Grüsse kreiert für UBS eine Kampagne für den internationalen Geschäftsverkehr

Was einem im Heimatmarkt vertraut ist, wird mit UBS auch im internationalen Geschäftsverkehr selbstverständlich. Diese neue Grenzenlosigkeit kommuniziert UBS mit einer Typo-Kampagne, die beide Welten visuell vereint.

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Sobald ein Schweizer Unternehmen Aussenhandelsaktivitäten führt, sind die Zusammenarbeit und die Unterstützung eines erfahrenen und versierten Partners zentral. Mit Spezialisten in Singapur, Hong Kong, New York und Frankfurt sowie neuen, innovativen und umfassenden Lösungen fürs Zahlen, Absichern und Finanzieren ist UBS der marktführende Partner. 

Mit der Unterstützung von UBS rückt die Welt der Märkte näher zueinander. Hier setzt Freundliche Grüsse mit der neuen Kampagne an: In verschiedenen zusammengesetzten Begriffen wird jeweils eine vertraute mit einer für uns fremden Schrift kombiniert – so werden Grenzen visuell direkt abgebaut. 

Die neue Kampagne wird mit zahlreichen animierten und statischen Massnahmen – unter anderem auf Social Media Kanälen, als Display Ads, E-Screen Spots oder Inseraten in Fachzeitschriften – beworben, die das internationale Geschäft der UBS einem breiten Geschäftskunden-Publikum bekannt machen.
 

Verantwortlich bei UBS: Daniel Fischer (Leiter Marketing Region Schweiz), Sonja Kingsley-Curry (Leiterin Key Initiatives & Creative Assets), Markus Egloff (Projektleiter Key Initiatives & Creative Assets), Markus Suter (Projektleiter Marketing Corporate & Institutional Clients), Larissa Mörgeli (Projektleiterin Digital Marketing), Juan Colmenero (Projektleiter Content Marketing). Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor (Creative Direction), Res Matthys, David Elmiger, Greg Vuilleumier-Küng (Text/Konzept), Hekuran Abdyli (Art Direction), Maude Mahrer (Grafik), Selina Steffen, Stefanie Schmid (Beratung).

Reto Frei wird neuer Head CIO Office bei Tamedia

Ab September übernimmt Reto Frei die Führung des CIO-Office und amtet als stellvertretender Group CIO von Tamedia.

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Reto Frei übernimmt im kommenden Herbst die Funktion des stellvertretenden Group CIO und leitet in dieser Funktion auch das CIO Office. Mit seinem Team unterstützt Frei den Group CIO bei seinen operativen Aufgaben und übernimmt wichtige strategische und koordinative Steuerungsaufgaben. 

«Es freut mich sehr, dass wir mit Reto Frei einen hervorragenden Fachmann und Leader verpflichten konnten. Mit seiner langjährigen und breiten Erfahrung wird er wesentlich dazu beitragen, den erfolgreich eingeschlagenen Transformationsprozess zu einem digitalen Medienunternehmen in den Bereichen Technologie sowie Prozess-Innovation weiter zu intensivieren und voranzutreiben», so Franz Bürgi, Group CIO von Tamedia. 

Reto Frei arbeitet seit 2012 bei der Swisscom und begann als Chief Operating Officer der Alphapay AG (Unternehmen der Swisscom-Gruppe). Seit 2015 unterstützt er als Leiter Sales & Service Excellence sowie Enterprise Customer Care die Transformation des Grosskundengeschäfts der Swisscom und führt bis zu 500 Mitarbeitende. Davor war er während 10 Jahren in diversen Leitungsfunktionen tätig: Unter anderem beim Energieversorger BKW, dem Informatikdienstleister NCR Worldwide Customer Services oder der Zurich Versicherung.

Der 50-jährige Frei ist Betriebswirtschafter (lic.oec.HSG) und hält einen Executive MBA in Business Engineering HSG. Zusätzlich absolvierte er diverse Weiterbildungen in IT Service Management sowie Coaching. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und wohnt im Kanton Zürich in der Nähe von Schaffhausen. 
 

Corriere del Ticino und Audienzz erweitern strategische Partnerschaft

Audienzz baut die Partnerschaft mit dem Tessiner Medienhaus Corriere del Ticino aus. Zusätzlich zur nationalen Werbevermarktung erbringt Audienzz per sofort alle Technologie-Services zur Werbeaussteurung für den Tessiner News-Anbieter.

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Im Zuge der intensivierten Zusammenarbeit integriert Audienzz die intern entwickelten Ad-Tag-Systeme in sämtliche Portale des Corriere del Ticino: Cdt.ch, Ticinonews.ch, Caffe.ch, Radio3i.ch und Teleticino.ch. Dies ermöglicht laut Mitteilung die Kreation neuer Werbeformate und erhöht die Qualität der Werbeausspielung, unter anderem durch bessere Viewability-Werte und Data-Targetings. Auch die programmatische Verfügbarkeit wird durch das neue Setup massgeblich optimiert.

Der Corriere del Ticino setzt über die Vermarktungsgesellschaft MediaTI Marketing neu zudem das interaktive Audienzz-Online-Portal «adconsole» zur Steuerung aller digitalen Werbekampagnen ein.

«Das Vertrauen des Corriere del Ticino bestätigt unseren strategischen Fokus auf Technologie und Services im digitalen Werbemarkt. Der Corriere del Ticino hat sich als idealer Match für unser Portfolio erwiesen und wir freuen uns sehr auf die vertiefte Zusammenarbeit mit den Tessiner Kollegen», lässt sich Remo Baumeler, Geschäftsführer Audienzz, in der Mitteilung zitieren. 

«Unsere mittelfristige Vision stimmt in vielen Punkten mit derjenigen von Audienzz überein. Wir stellen uns gemeinsam den Herausforderungen der Digitalisierung und dem Wandel im Verlagswesen. Audienzz bietet der Corriere del Ticino-Gruppe die Professionalität und Zuverlässigkeit, die Voraussetzung ist, um weiterhin am Markt bestehen zu können», so Alessandro Colombi, General Manager der Corriere del Ticino-Gruppe.
 

Pascal Schaub verlässt die Migros

Pascal Schaub, Bereichsleiter Campaigning & Sponsoring, verlässt die Migros in gegenseitigem Einvernehmen aufgrund unterschiedlicher Auffassung über die Teamorganisation nach der Reorganisation.

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Die letzten drei Jahre verantwortete Pascal Schaub als Leiter Dachmarke die Markenführung samt Image-Kommunikation, CI/CD, Sponsoring und Digitalauftritte. Im Rahmen der jüngsten Reorganisation ist die Kompetenz für die kreative Entwicklung aller Migroskampagnen inklusive Fachmarktkampagnen in seinem Bereich gebündelt worden. 

Pascal Schaub hat während seinen drei Jahren bei der Migros viele preisgekrönte und wirtschaftlich erfolgreiche Kampagnen entwickelt, wie zum Beispiel die Migrosweihnachten, die Grillitarier, die iMpuls-Gesundheitskampagne oder die neue Dachkampagne. Aus seinem Team sind Innovationen entstanden wie die vielfach prämierte Discover-Funktion der Migros-App, die zahlreich geteilten Finisher-Clips für Sponsoringanlässe, das erste Musical zum Mitbestimmen oder die iceteabeats Videomaschine. «Man spricht wieder über Migroswerbung, den Kassenwichtel-Finn, über Grillitarier, einen Pedro und dass die Migros den Leuten gehört. Dafür möchte ich mich bei allen, die daran mitgearbeitet haben, bedanken», erklärt Pascal Schaub in einer Mitteilung.

«Pascal Schaub hat die Positionierung der Marke Migros fokussiert und ihren Auftritt mit der neuen Dachkampagne gestärkt. Wir danken ihm für seine wertvollen kreativen Inputs und wünschen ihm viel Erfolg in der Zukunft», sagt Nadine Hess, stellvertretende Direktionsleiterin Marketing-Kommunikation. 

Pascal Schaub hat seine berufliche Laufbahn als Journalist und Texter begonnen und sich dann zum Chefstrategen bei Publicis und Saatchi & Saatchi weiterentwickelt. Er war in zahlreichen internationalen Projekten markenstrategisch engagiert, bis er sich als Agenturleiter auf die Schweiz fokussierte. Nach seinem Wechsel auf Kundenseite zur Migros hat er Kreationsentwicklung basierend auf Daten, neuen technologischen Möglichkeiten und targeted Storytelling vorangetrieben. Besonderen Wert legt er auf multikulturelle Aspekte in den kreativen Umsetzungen. Er bleibt Referent an verschiedenen Hochschulen und gespannt, was die Zukunft für Optionen bringt.
 

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Facebook und Google schränken Wahlwerbung ein

Facebook hat in Indonesien vor der Präsidentenwahl am 17. April die Veröffentlichung von Wahlwerbung untersagt, die aus dem Ausland finanziert wird. Damit solle eine ausländische Einflussnahme auf die Abstimmung verhindert werden, teilte das Online-Netzwerk am Montag mit.

Das Facebook-Verbot in Indonesien gilt demnach für jegliche Werbung, die sich auf Politiker oder politische Parteien bezieht, sowie auf Versuche, Menschen zur Wahl aufzufordern oder sie davon abzuhalten. Die Überprüfung der Anzeigen und Werbespots werde sowohl maschinell als auch von Mitarbeitern gemacht, hiess es.

In Indonesien tritt Amtsinhaber Joko Widodo bei der bevorstehenden Präsidentenwahl erneut gegen den ehemaligen General Prabowo Subianto an, der ihm schon 2014 unterlegen war. Damals war es im Wahlkampf zwischen den politischen Lagern zu heftigen Streitereien gekommen.

Einmischungen verhindern

Die russische Botschaft in Jakarta hatte im Februar eine Einmischung Moskaus in den aktuellen Wahlkampf bestritten, nachdem Joko dem gegnerischen Lager «russische Propaganda» vorgeworfen hatte. Die Opposition wirft dem Präsidenten dagegen eine allzu grosse Nähe zu China vor.

Im Vorfeld mehrerer wichtiger Wahlen in der Region Asien-Pazifik plant Facebook nach eigenen Angaben zudem eine neue Zentrale in Singapur, um gegen Wahlbeeinflussung, Falschnachrichten und Hassreden im Internet vorzugehen. 

In Europa stoppte Facebook bereits im Januar Wahlwerbung aus dem Ausland in der Ukraine mit Blick auf die am 31. März bevorstehende Präsidentenwahl. Zur Wahl des Europaparlaments im Mai verspricht Facebook die Einführung von Transparenzmassnahmen, die bereits in den USA gelten.

Dazu gehört bisher unter anderem, dass jeder, der Werbung mit politischen Inhalten schalten will, seine Identität und seinen Standort angeben muss. Ausserdem sollen die Anzeigen in einer öffentlich zugänglichen Datenbank bis zu sieben Jahre lang gespeichert werden. Facebook war in die Kritik geraten, nachdem von Russland aus betriebene Propaganda-Kampagnen im Zuge des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016 bekanntwurden.

Google kündigt Einschränkungen bei Wahl in Kanada an

Google seinerseits will vor der Parlamentswahl in Kanada, die spätestens am 21. Oktober stattfinden soll, ganz auf Wahlwerbung auf seinen Plattformen verzichten. Es sei so gut wie unmöglich, die neuen Transparenzregeln zu befolgen, begründete das Unternehmen kanadischen Medienberichten vom Dienstag zufolge seinen Schritt. 

Ein im Dezember verabschiedetes Gesetz sieht vor, dass Internetplattformen ein Register aller veröffentlichter politischer Anzeigen führen sollen. Da Anzeigen automatisch geschaltet würden, könne Google nicht wissen, welche Werbung der Kunde zu sehen bekäme, argumentierte der Konzern demnach. (SDA)

Tier im Recht, Pro Tier und Vier Pfoten starten Kampagne gegen Wildtiere im Zirkus

Wildtiere gehören nicht in die Zirkusmanege: Der Forderung nach einem Verbot wollen die drei Tierschutzorganisationen Tier im Recht, Pro Tier und Vier Pfoten mit einer gemeinsamen Kampagne Nachdruck verleihen.

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Die neue Kampagne von Vier Pfoten, Tier im Recht und ProTier untermauert die Forderung nach einem gesetzlich verankerten Verbot von Wildtieren in Zirkussen.
Die Zirkussaison 2019 ist angelaufen und erneut haben Grosskatzen unfreiwillig den Weg zurück in die Manege gefunden. Obschon sich die Schweiz eines vorbildlichen Tierschutzgesetzes rühmt, hinkt sie beim Thema Zirkus im internationalen Vergleich stark hinterher: Schon 28 europäische Länder haben das Mitführen von Wildtieren im Zirkus bereits erheblich eingeschränkt oder sogar verboten. 

Hierzulande sei es Zirkusbetrieben demgegenüber sogar gestattet, die Minimalanforderungen der Tierschutzgesetzgebung, an die sich etwa Zoos halten müssen, zeitweise massiv zu unterschreiten, kritisieren die drei Tierschutzorganisationen in einer gemeinsamen Mitteilung. 

Für Vanessa Gerritsen von der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) ist klar: «Zweifelhafte Dressurmethoden sowie unnatürliche und oft erniedrigende Kunststücke verletzen die Würde der Tiere.» Statt diesen in ihrem Lebensraum oftmals arg bedrängten Tierarten den dringend notwendigen Schutz zukommen zu lassen, würden sie in Zirkusvorstellungen vermenschlicht, als Spassvögel, Bestien oder Kuscheltiere gezeigt.

«Dass Wildtiere im Zirkus ethisch nicht mehr vertretbar sind, zeigt die Petition mit über 70‘000 Unterschriften, die wir im März 2018 an den Bundesrat überreicht haben. Diese Petition fordert endlich auch in der Schweiz ein nationales Verbot von Wildtieren in Zirkussen», so Monika Wasenegger von ProTier. In seinem Antwortschreiben erklärte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), dass aufgrund der strengen gesetzlichen Regelung dem Tierwohl in Schweizer Wildtierhaltungen hinreichend Rechnung getragen werde und deshalb keine Notwendigkeit bestehe, Wildtiere im Zirkus zu verbieten. Somit ist es weiterhin den Zirkusunternehmen überlassen, dem Tierwohl entsprechend nachzukommen – aus Sicht des Tierschutzes schlicht inakzeptabel. 

Lucia Oeschger von Vier Pfoten verdeutlicht: «Die Zucht von Wildtieren wie Löwen und Tiger extra für die Unterhaltungsindustrie ist aus Tierschutzsicht definitiv nicht vertretbar. Das Anliegen aus der Petition ist keinesfalls vom Tisch, sondern wird mit neuem Elan weiterverfolgt.» 

Mit der ausdrucksstarken Kampagne, die durch eine Kooperation von Viva Colores Schweiz und Nachtlicht Creative entstanden ist, wollen die drei Tierschutzorganisationen Vier Pfoten, Tier im Recht und ProTier dieses Jahr der Forderung noch einmal Nachdruck verleihen. Die Bevölkerung und das Parlament sollen weiter über das lebenslange Leid aufgeklärt werden, das Wildtiere im Zirkus erfahren, damit ein gesetzliches Verbot endlich umgesetzt wird. (hae/pd)

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Aus Gentinetta*Scholten wird Sensor Advice – Sara Käch steigt als Partnerin ein

Das 2013 gegründete Unternehmen Gentinetta*Scholten – Wirtschaft Politik Gesellschaft heisst seit 1. März 2019 neu Sensor Advice. Das in Zürich ansässige Unternehmen fokussiert auf Dialog, Analyse, strategische Beratung und Kommunikation. Sara Käch wird neue Partnerin.

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Sensor Advice ist seit 1. März der neue Name von Gentinetta*Scholten. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet und hat sich an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft positioniert. Neu ist seit 1. März die Kommunikations- und Public-Affairs-Expertin Sara Käch Partnerin von Sensor Advice. Die diplomierte PR-Beraterin war von 2012 bis Anfang 2019 Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin Kommunikation bei Interpharma. Zuvor war sie Leiterin Unternehmenskommunikation und später Director EU Communications bei Pfizer sowie in verschiedenen Funktionen auf Agentur- und Verbandsseite in der wirtschaftspolitischen Kommunikation tätig.

«Ich freue mich darauf, Sensor Advice mit Sara Käch in den Bereichen Public Affairs und Stakeholder-Management zu stärken», sagt CEO Heike Scholten. Katja Gentinetta steigt operativ aus dem Unternehmen aus, um sich auf ihre Arbeit als politische Philosophin zu konzentrieren, wird Sensor Advice jedoch verbunden bleiben, wie es in einer Mitteilung heisst.

Chantal Cartier verstärkt das Team von Schmid Pelli & Partner

Ab 1. September 2019 verstärkt Chantal Cartier das Team von Schmid Pelli & Partner. Die 36-Jährige gilt als ausgewiesene Spezialistin in den Bereichen Hospitality, Gastronomie und Hotellerie.

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Die Absolventin der renommierten Ecole hotelière de Lausanne mit einem Executive MBA der Universität St.Gallen/Rotmann School of Management (Toronto) lancierte ihre Karriere bei Hyatt International in Zürich und wirkte anschliessend über zehn Jahre in diversen Funktionen bei Schweiz Tourismus in Zürich. Cartier hat laut Mitteilung über viele Jahre massgeblich die Entwicklung und strategische Ausrichtung des Hotelmarketings von Schweiz Tourismus verantwortet. Seit 2017 leitet sie zusätzlich das weltweite Städtemarketing.  

Cartier ergänze mit ihrem Know-How das Team rund um Jürg Schmid und Tiziano Pelli als Senior Marketing Consultant optimal, schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Dienstag. Schmid Pelli & Partner ist eine inhabergeführte Agentur für Marketing- und Kommunikationsfragen mit Fokus auf die Bereiche Tourismus, Freizeit und Mobilität. 

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