Aus der Agentur Matter + Gretener wird das Beratungsunternehmen Smartcut Consulting

Dominik Imseng hat die Anteile von Daniel Matter an Matter + Gretener übernommen und lanciert zusammen mit Marcus Gretener das Beratungsunternehmen Smartcut Consulting.

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Nach 2016 und 2017 war auch 2018 für die Zürcher Kommunikationsagentur Matter + Gretener ein Jahr des Wandels. Immer öfter holte man Marcus Gretener und Dominik Imseng nicht nur als Marketingspezialisten an Bord. Stattdessen waren sie zunehmend im Bereich Unternehmensentwicklung, Produktinnovation und digitale Transformation aktiv. So etwa für die Sandwich-Kette Subway, die Autorenzeitschrift Schweizer Monat, das ehemalige Maggi-Areal im Süden Winterthurs, die schweizweit tätige Immobilienverwaltung Regimo oder für Saastal Bergbahnen.

«All diese Arbeiten stehen für Strategien und Ideen, dank denen unsere Auftraggeber schneller und effizienter ihre Ziele erreichen», sagt Marcus Gretener. Und lanciert darum jetzt zusammen mit Dominik Imseng, der die Anteile von Daniel Matter übernommen hat, das Beratungsunternehmen Smartcut Consulting in Zürich. Imseng, mit dem Gretener seit über 13 Jahren erfolgreich zusammenarbeitet: «Ein ‹smartcut› ist eine clevere Abkürzung. Wir finden also gleichsam Abkürzungen zu den Zielen unserer Kunden und damit Abkürzungen zu ihrem Erfolg.»

Smartcut Consulting berät seine Auftraggeber in den Bereichen Unternehmensentwicklung, digitale Transformation und Marketing. Dabei nutzen Marcus Gretener und Dominik Imseng die Erkenntnisse der Verhaltensökonomie (Behavioral Economics), damit (Kauf-) Entscheidungen zu Gunsten ihrer Kunden ausfallen. Wie wirksam dieser Ansatz ist, zeigt laut Mitteilung die WinterCARD von Saas-Fee. Dank der von Smartcut Consulting entwickelten ausserordentlich günstigen Saisonkarte erhöhte sich in den letzten drei Jahren der Umsatz in der Oberwalliser Feriendestination um bis jetzt rund 100 Millionen Franken.
 

«Genug geübt»: AEK Bank lanciert neue Kampagne

Die Botschaft des neuen Werbespots der AEK Bank 1826 unter der Regie von Luki Frieden ist klar: «Genug geübt». Wer den Traum vom Eigenheim verwirklichen will, darf sich für eine Beratung an die AEK Bank wenden.

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Der Thuner Regisseur Luki Frieden hat bei der Produktion des Werbespots für die AEK Bank auf Bewährtes gesetzt und dabei die Region Thun ins Zentrum gerückt. Es sind denn auch zeitlose Elemente, die eine zentrale Rolle spielen: Wäscheklammern, eine Fahnen- Girlande, ein Spatz-Zelt oder ein Camper prägen die Stationen eines Menschenlebens, inszeniert vor dem spektakulären Panorama, das die Region Thun bietet.

Nach 2006 und 2012 realisiert Luki Frieden seinen dritten Werbespot für die AEK Bank. Die Darstellerinnen und Darsteller – mehrheitlich Laienschauspieler – hat er bis auf ganz wenige Ausnahmen selber in der Region Thun gesucht und gefunden. Mit Nachwuchsmodel Naomi Trachsel aus Hünibach hat sich eine junge Frau aktiv um den Auftritt im Film beworben, die bereits national und international als Model von sich hat reden gemacht.

«Eine Zusammenarbeit in der Region, mit Luki als Produzent, war schon immer mein heimlicher Wunsch», sagt Naomi Trachsel, die auch fest in der Region Thun verwurzelt ist. Im Wissen darum, dass im Modelbusiness oftmals Schein und Sein verwechselt zu werden drohen, hegt Naomi Trachsel wie so viele einen ganz bodenständigen Wunsch, wenn sie sagt: «Ein Traum, den ich mit vielen Leuten teile, ist, dass ich mir vielleicht später einmal ein eigenes kleines Haus am See, mit Ausblick auf die geliebten Berge, leisten kann.»

Ebenfalls mitgewirkt hat der Thuner Komponist Niklaus Vogel. Dank der von ihm eigens für den Werbespot komponierten Musik passen Bild, Schnitt und Ton perfekt zueinander. Die harmonische Melodie soll die Schlüsselszenen des Werbespots betonen und zahlreiche Emotionen wecken.

Während der neue Werbespot in voller Länge vorwiegend im Rahmen von Kunden- oder bankinternen Anlässen gezeigt wird, wurde eine 45-sekündige Versionen gezielt für die Bewerbung in Kinos gestaltet. Zudem machen drei Kurzclips von je 15 Sekunden Länge die Nutzer verschiedener Online-Plattformen auf die AEK Bank aufmerksam.

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Verantwortlich bei der AEK Bank 1826: Simon Sutter, Katrin Leibundgut, Philippe Zürcher. Verantwortlich bei Nordland Film: Luki Frieden (Kreation, Produktion und Regie), Bernhard Rüdt (Produktionsleitung), Stephan Fallucchi (Kamera), Niklaus Vogel (Musik) Co-Produzent: Shining Pictures.

Ständerat berät Urheberrecht mit Klausel für Medienverlage

Der Ständerat debattiert am Dienstag über die Modernisierung des Urheberrechts. Die vorberatende Kommission hat eine umstrittene Ergänzung angebracht: Sie will Google und Facebook zu Gunsten der Medienverlage zur Kasse bitten.

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Die Betreiber sozialer Netzwerke und anderer Internet-Plattformen sollen künftig den Verlagen eine Vergütung schulden, wenn sie journalistische Werke zugänglich machen. Dabei geht es primär um Textanrisse und Hinweise auf Artikel, die Internetnutzern in Diensten wie Google News angezeigt werden.

Die Internet-Plattformen können auf diesem Weg Daten für die Werbevermarktung gewinnen oder zu den Textanrissen Werbung platzieren und damit Geld verdienen – aus Sicht der Verleger Geld, das ihnen entgeht. Die Nutzerinnen und Nutzer begnügen sich nämlich unter Umständen mit dem Textanriss im sozialen Netzwerk und klicken nicht auf den Link, der sie auf das Medienportal führen würde.
 

Einzelne Wörter ausgenommen

Über eine Entschädigungsregelung wird derzeit auch in der EU gestritten, unter dem Titel «Leistungsschutzrecht». Die Befürworterinnen und Befürworter argumentieren mit den Schwierigkeiten der Medienbranche wegen der wegbrechenden Werbeeinnahmen. Die Kritiker machen geltend, das Leistungsschutzrecht würde nur den grossen Verlagen dienen, nicht aber den kleinen Anbietern.

Nicht vergütet werden müsste gemäss dem Vorschlag der Ständeratskommission das Zugänglichmachen einzelner Wörter ohne eigenständige journalistische Bedeutung zusammen mit Links, welche Nutzer zur Originalpublikation oder zum Informationsdienst führen, der den Beitrag veröffentlicht hat.

Nationalrat dagegen

Wie der Ständerat entscheidet, wird sich zeigen. Seine vorberatende Kommission hat sich mit 7 zu 3 Stimmen bei einer Enthaltung dafür ausgesprochen, eine solche Regelung im Urheberrecht zu verankern.

Der Nationalrat hatte sich in der Wintersession mit 133 zu 39 Stimmen bei 5 Enthalten gegen einen entsprechenden Antrag aus den Reihen der SP ausgesprochen. Die Mehrheit befand, die Medienkrise sei so nicht zu lösen. Auch sei unklar, wie die Plattformen für das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer zur Rechenschaft gezogen werden könnten. (Mehr zum «Leistungsschutzrecht»: Republik.ch: «Eine Steuer für gestohlene Klicks»)

Bibliotheken nicht stärker belasten

Auch in anderen Punkten schlägt die Ständeratskommission bei der Revision des Urheberrechts Änderungen vor. So sollen gemeinnützige Bibliotheken, die rein kostendeckend arbeiten, auf ihre pauschal erhobenen Entgelte keine Vergütung an die Verwertungsgesellschaften leisten müssen.

Das gilt auch für Bildungseinrichtungen, Museen, Sammlungen und Archive, die rein kostendeckend arbeiten. Die Kommission möchte damit einen Systemwechsel rückgängig machen, der auf einen Entscheid der Eidgenössischen Schiedskommission vom Dezember zurück geht.

Video-on-Demand: Ausnahme für Musik

Einverstanden ist die Ständeratskommission damit, dass Filmschaffende eine Vergütung für die Video-on-Demand-Verwendung erhalten. Die Regelung soll der zunehmenden Online-Nutzung von Werken und dem Verschwinden der Videotheken Rechnung tragen.

Die Kommission schlägt aber vor, die Musik in Filmen von einer solchen Vergütungspflicht auszunehmen. Sie wolle das bisher gut funktionierende Verfahren nicht ändern, in welchem eine Verwertungsgesellschaft im Auftrag der Musizierenden mit den Video-on-Demand-Plattformen verhandle, argumentiert die Kommission. Der Entwurf des Bundesrates würde zu Mehraufwand und Mehrkosten sowie weniger Ertrag für die Künstlerinnen und Künstler führen.

Hotel-Abgabe gestrichen

Dem Nationalrat gefolgt ist die Kommission bei der Hotel-Abgabe: Neu sollen Hotels, Spitäler und Gefängnisse für die Verwendung öffentlicher Werke in ihren Räumen nicht mehr zahlen müssen. Die Verwendung soll als Eigengebrauch definiert werden.

In der Ständeratskommission war dies allerdings umstritten: Die WBK entschied mit Stichentscheid von Kommissionspräsident Ruedi Noser (FDP/ZH). Die Gegnerinnen und Gegner sehen in der Streichung der Abgabe eine ungerechtfertigte Massnahme zu Gunsten der Hotelbranche. Auch der Bundesrat hatte sich dagegen ausgesprochen.

Hosting Provider in der Pflicht

Kern der Urheberrechtsrevision ist die Pirateriebekämpfung. Diese soll bei den Schweizer Hosting Providern erfolgen, die Inhalte speichern. Bereits heute entfernen Provider in der Regel auf Meldung hin Inhalte von ihren Servern, wenn diese Urheberrechte verletzen. Künftig sollen sie verhindern müssen, dass die illegalen Angebote wieder hochgeladen werden – und zwar ohne erneute Meldung. Tun sie das nicht, können sie strafrechtlich belangt werden.

Ursprünglich wollte der Bundesrat auch Access Provider – die Internetzugangsanbieter – in die Pflicht nehmen. Sie sollten auf Anweisung der Behörden den Zugang zu bestimmten Seiten sperren müssen. Nach Kritik in der Vernehmlassung sah der Bundesrat aber von Netzsperren ab. (SDA)

Unverschämt hoch, aber: Ständerat gegen Regulierung der Zeitschriftenpreise

Der Bundesrat soll keine Massnahmen ergreifen gegen die hohen Preise ausländischer Zeitschriften in der Schweiz. Der Ständerat hat am Montag eine Motion der nationalrätlichen Wirtschaftskommission abgelehnt.

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Mit 28 zu 13 Stimmen bei 1 Enthaltung folgte die kleine Kammer ihrer Kommission. Der Vorstoss ist damit erledigt. Der Nationalrat wollte den Bundesrat beauftragen, zusammen mit der Wettbewerbskommission und dem Preisüberwacher eine Lösung zu finden für die grossen Differenzen zwischen in- und ausländischen Zeitschriftenpreisen (Werbewoche.ch berichtete).

Laut dem Preisüberwacher sind deutsche Zeitschriften in der Schweiz durchschnittlich 74 Prozent teurer als in Deutschland. Französische Zeitschriften sind 79 Prozent teurer als in Frankreich und italienische bis zu 158 Prozent teurer als in Italien.

Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit

Im Ständerat räumte Kommissionssprecher Pirmin Bischof (CVP/SO) ein, die Preisdifferenzen seien stossend. Dafür seien aber alle Zeitschriften in der ganzen Schweiz gleichzeitig und zum selben Preis verfügbar.

Eine Regulierung würde das Angebot in Frage stellen, sagte Bischof. Ausserdem handle es sich um einen erheblichen Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit. Darüber hinaus sei fraglich, ob für eine solche Regulierung eine Verfassungsgrundlage existiere. Darauf wies auch Wirtschaftsminister Guy Parmelin hin.

Filippo Lombardi (CVP/TI) stellte fest, die Motion sei systemwidrig. Mit den ausländischen Zeitschriften würden einheimische Produkte quersubventioniert. Zudem werde damit das Überleben der Verkaufsstellen in Randregionen gewährleistet.

Schlicht unanständig

Für den Vorstoss machte sich Anita Fetz (SP/BS) stark. Die Preisdifferenzen seien derart gross, dass sie nicht zu rechtfertigen seien, argumentierte sie. In den letzten Jahren hätten sie nicht etwa ab-, sondern zugenommen. Diese Preispolitik sei nicht nur ärgerlich, sondern schlicht unanständig. Das Privileg der Preisbindung werde missbräuchlich gehandhabt.

Zwar wäre es die Aufgabe der Wettbewerbskommission (Weko), etwas dagegen zu tun. Diese wolle aber ebenso wenig handeln wie der Bundesrat. Es brauche daher einen Auftrag des Parlaments. (SDA)

Jung von Matt/Limmat: Parkett goes digital

Zusammen mit Jung von Matt/Limmat revolutioniert Bauwerk den Vertriebsweg von Parkett. In einem digitalen Ökosystem werden Kunden von der Inspiration bis zum Kauf begleitet: Mit Parkettfinder, Richtpreisofferten und Lead-Management-System für Händler. Das Projekt ist Master-Kandidat bei Best of Swiss Web 2019.

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Versiegelt, naturgeölt, Eiche oder Ahorn? Fragen, die sich die meisten Menschen höchstens einmal im Leben stellen. Und wenn, dann oft in einem Parkett-Vetriebsgeschäft fernab von den eigentlichen Herstellern. Der Parkett-Profi Bauwerk setzt aus diesem Grund auf eine umfassende Digitallösung, um den Vertriebsweg von Parkett zu revolutionieren und die Kundenbindung zu stärken.
 

Digitales Ökosystem 

Kernstück der Umsetzung, die vollumfänglich von Jung von Matt/Limmat verantwortet wurde, ist eine Responsive Website, die den Kunden die Möglichkeit gibt, über einen Parkettfinder den für sie geeigneten Parkett zu finden und Richtpreisofferten zu erstellen. Gleichzeitig erhalten Händler die Chance, ihre Aufträge über ein Lead Management System zu steuern. «So entsteht ein umfassendes digitales Ökosystem, das die Wertschöpfungskette von Bauwerk noch stärker an die Marke bindet», sagt René Schwarz, Chief Experience Officer von Jung von Matt/Limmat

Transparent, kundenzentriert und nominiert

Mit der entwickelten Lösung hält die digitale Transformation im Parkettgeschäft Einzug. Während das Veröffentlichen von verlegten Endkundenpreisen auf Herstellerwebsites bisher undenkbar war, ermöglicht Bauwerk mit dem Richtpreiskalkulator eine transparente und schnelle Berechnung von Preisen und Aufwänden. Service Design Thinking und Customer Centricity werden mit dem neuen Online-Auftritt kreativ und effizient umgesetzt. Best of Swiss Web 2019 hat das Projekt im März zum Master-Kandidaten nominiert (Werbewoche.ch berichtete). «Wir freuen uns sehr über die Nomination, weil sie den innovativen Digitalisierungsansatz des Projekts unterstreicht», kommentiert René Schwarz in einer Mitteilung. 

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Verantwortlich bei Bauwerk Parkett: Pia Heule (Director of Marketing), Rebekka Raff (Communication Managerin digitales Marketing und PR). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Hanja Heuss (Creative Direction), Michelle Danilschenko (Art Direction, UX, Konzeption), Christian Koop (Digital Production Director), Paolo Marioni (Digitalstrategie), Jan Rohleder (Projektleitung, Konzeption), René Schwarz (Chief Experience Officer). Verantwortlich bei Jung von Matt/impact: Philipp Bühler, Benjamin Herz. Externe Partner: Jung von Matt/180HB, Warschau (Development), Aioma (Endkundendatenbank), Astina (Middleware).

Die Marketing-Champions 2019: Das sind die Gewinner der Marketing Trophy

ABB FIA-Formel E, Weisse Arena Inside Laax, Arosa Bärenland und Baloise Session sind die Gewinner der Marketing Trophy 2019. Der Publikumspreis geht an die Migros.

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Im KKL Luzern sind am Dienstag, 12. März 2019, die «Oscars» der Schweizer Marketingwelt im Rahmen des Marketing Tages verliehen worden. Die Jury unter der Leitung von Sven Reinecke vom Institut für Marketing der Universität St.Gallen hat neun Projekte nominiert: Drei in der Kategorie Kleinunternehmen, zwei von mittleren Unternehmen und vier von Grossunternehmen.

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Gewinner in der Kategorie Grossunternehmen:

ABB mit dem Projekt ABB und Formel E – zwei Pioniere für die Zukunft der Elektromobilität 

Involvierte Agentur: Serviceplan Suisse

Im Januar 2018 wurde ABB Titelpartner und Namensgeber der ABB FIA-Formel-E-Meisterschaft. Als weltweit führendes Technologieunternehmen ist ABB der Technologiepartner der Rennserie mit Elektro-Rennwagen. Die Partnerschaft verschiebt die Grenzen des Machbaren. Sie brachte Motorsport-Rennen zurück in die Schweiz. Das Projekt basiert auf einer klaren, integrierten Marketing- Strategie, bei der langjährige Kunden, Neukunden, Mitarbeitende sowie die Bevölkerung und die Behörden im Fokus standen. Die Zahlen belegen einen äusserst positiven Gesamteindruck. Es war ein Event, der Zürich bewegte und ein Zeichen für eine nachhaltige Mobilität setzte.

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Gewinner in der Kategorie mittlere Unternehmen:

Gewinner in der Kategorie mittlere Unternehmen:

Weisse Arena Gruppe mit dem Projekt Inside Laax

Involvierte Agentur: Inside Labs

Lifttickets kaufen, Parkplätze buchen, Live-Infos abrufen und die eigene Performance tracken – die Inside Laax App ist der perfekte Begleiter, um die Feriendestination Laax intensiv zu erleben. Die User Experience wird mittels AIAlgorithmen mit Smart-Content bespielt, was eine personalisierte Kommunikation entlang der Customer Journey ermöglicht. Mit Dynamic Pricing erwirtschaftete die App in der Saison 17/18 einen Umsatz von 4.4 Millionen Franken. Mit über 130 000 Nutzern ist sie heute nicht mehr vom Gästeerlebnis wegzudenken. Die App macht es möglich, Kundenbeziehungen mit echter Konversation zurückzugewinnen.

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Gewinner in der Kategorie kleine Unternehmen:

Arosa Tourismus mit dem Projekt Arosa Bärenland

Projektpartner: Vier Pfoten

Mit der Vision, Tierschutz und Tourismus zu verbinden, ist «Arosa Bärenland» ein von Hand und Kopf erschaffenes Leuchtturmprojekt für Arosa, Graubünden und den Schweizer Tourismus geworden. Die Ziele der ersten drei Betriebsmonate 2018 wurden weit übertroffen. Auch die Logiernächte sind im August um neun, im September um 17 und im Oktober um 18 Prozent gestiegen. Zudem erreichte das Arosa Bärenland eine immense Medienpräsenz und eine hohe Zufriedenheit in der Gästebefragung. Arosa hat in der Sommersaison mit diesem Projekt deutlich an Attraktivität gewonnen. Davon profitieren nicht nur Partner, sondern die gesamte Region.

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Sonderpreis der Jury:

Session Basel mit dem Projekt Baloise Session

Involvierte Agentur: Valencia Kommunikation.

Die Baloise Session ist einzigartig wegen der beschränkten Zuschauerkapazität, der exklusiven Clubtischatmosphäre und Weltstars aus dem nationalen und internationalen Konzertmarkt. Auch das «Presenting Sponsorship» mit den Basler Versicherungen ist im Kulturbereich einzigartig. Die Auslastung von 100 Prozent in einem umkämpften und rückläufigen Markt ist nicht zu toppen. Dieses Festival geniesst bei Künstlern, internationalen Agenten und Besuchern einen uneingeschränkt hervorragenden Ruf, der dank TV-Ausstrahlung und Streams der Konzerte in über 140 Länder in alle Welt getragen wird.

Nominiert zur Marketing Trophy 2019 waren zudem:

Nominiert in der Kategorie Grossunternehmen war Credit Suisse mit dem Projekt Lancierung Viva Kids/Digipigi. Involvierte Agentur: Rod Kommunikation. Mit dem dezidierten Angebot für Kinder folgt die Credit Suisse einem Trend. Mehrere Konkurrenten führen seit Jahren Kinderkonten. Mit dem Projekt Viva Kids/Digipigi nahm die Credit Suisse die Herausforderung an. Über das clevere Zusammenspiel von Produktinnovation mit Kampagnenstrategie und dank einem sehr erfolgreichen Agenda Setting mit grossem Medienecho löste das neue Angebot spielerisch die gesellschaftliche Diskussion zur Finanzerziehung aus. Innert der ersten zwölf Monate wurden in einem stark umkämpften Markt mehr als 22’000 Viva Kids-Bankingpakete abgeschlossen und somit das hoch gesteckte Ziel um 30 Prozent übertroffen.

Nominiert in der Kategorie Grossunternehmen war die Fifa mit dem Projekt 2018 Fifa World Cup: Wenn Fans und Brands zusammen feiern. Involvierte Agentur: Webrepublic. Während der Fussballweltmeisterschaft glüht das Internet. Spiele werden rund um den Globus angeschaut, Beiträge geliked und geteilt. Das Bedürfnis der Fussballfans, ihre Mannschaft und Lieblingsspieler auch online zu feiern, war 2018 so gross wie nie zuvor. Die Fifa und ihre Sponsoren wollten dieses Potenzial nutzen. Dank der konsequenten Ausrichtung an Formaten, die sich in Echtzeit am aktuellen Spielgeschehen ausrichten, begeisterte die Fifa während der Fussballweltmeisterschaft 2018 nicht nur Millionen von Fans in und ausserhalb der Stadien mit relevanten Inhalten auf Social Media, sondern auch ihre Sponsoren mit Millionen von Interaktionen.

Nominiert in der Kategorie mittlere Unternehmen / Organisationen ist die  WWF Schweiz mit dem Projekt: Uncozy Sweater. Involvierte Agentur: Wirz Communications. Dutzende nationale und internationale Medien berichteten über die Aktion, die dem WWF einen Mediawert von 1,5 Millionen Franken mit einem Mitteleinsatz von 20’000 Franken bescherte. Prominente engagierten sich freiwillig als begeisterte Supporter. Der WWF konnte sein Image als ganzheitlich relevante Umweltorganisation bei der jüngeren Generation ausbauen. Mit diesem Projekt beschritt der WWF einen innovativen Weg, der über eine reine Kampagne hinaus einen Umdenkprozess für die interne Zusammenarbeit und das Campaigning der Organisation auslöste. Im Winter 2018/2019 haben zahlreiche WWF Länderbüros die Kampagne für ihr Land adaptiert.

Nominiert in der Kategorie kleine Unternehmen ist Farmy mit dem Projekt: Farmy.ch – Und die Revolution des Schweizer Lebensmittelmarktes. Farmy.ch ist der schweizweit einzige Online-Anbieter, der ausschliesslich ethisch korrekt produzierte und gelieferte Lebensmittel in absoluter Frische bietet, weil die Produkte direkt vom Feld kommen. Dadurch wird Food-Waste vermieden. Mit 6600 Produkten bietet Farmy.ch das breiteste und vielfältigste Sortiment an. Gearbeitet wird nachhaltig, geliefert teilweise mit Elektromobilen. Farmy.ch hat 2015 und 2016 den Swiss E-Commerce Award gewonnen und im Mai 2018 den Digital Commerce Award. Das alles soll aber erst der Anfang einer Entwicklung sein, an der das Unternehmen noch intensiver arbeiten will, um weiter zu expandieren.
 

Die Gewinner der Marketing Trophy 2019:

Publikumspreis:

Migros-Genossenschafts-Bund mit dem Projekt M-Budget Mobile – Mehr Abo braucht kein Mensch

Involvierte Agentur: Wirz Communications.

M-Budget-Mobile belohnt Kundinnen und Kunden als erster Schweizer Mobilfunkanbieter für den Verzicht auf unnötige Daten. Die breit angelegte Kommunikationskampagne nimmt den aktuellen Zeitgeist des «Digital Detox» auf. Sie zeigt auf humorvolle Weise, aber ohne belehrend zu sein, dass die moderne Technologie in unserem Leben stattfinden soll, ohne es zu beherrschen. Damit wurden alle Zielsetzungen übertroffen. Der Vorsprung punkto Bekanntheit gegenüber der direkten Konkurrenz wurde ausgebaut und die Kernbotschaft fest verankert. Zudem fliessen die Cumulus-Punkte zurück in die Migros-Kanäle.

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2018 gab es weniger Beschwerden an die Lauterkeitskommission als im Vorjahr

2018 hat die Lauterkeitskommission 63 Beschwerden behandelt. Am meisten Fälle entfielen bezüglich Tatbestand auf Geschlechterdiskriminierung, bezüglich Branche auf «Freizeit, Touristik, Hotellerie + Restaurant» sowie auf den Medienkanal Internet.

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Wie die Schweizerische Lauterkeitskommission (SLK) am Montag mitteilte, lässt sich nicht eindeutig sagen, weshalb die Anzahl Beschwerden 2018 von 82 im Vorjahr auf 63 zurückging. Der Rückgang könnte damit zusammenhängen, dass im vergangenen Jahr dominante Themen wie Verstösse gegen den Stopp-Werbung-Kleber, aggressives Telefonmarketing oder Tabakwerbung fehlten, die in den Vorjahren viele Beschwerden ausgelöst haben.

Anderseits seien bei der SLK ungefähr gleich viele Anrufe oder E-Mails mit Beanstandungen zu Werbemassnahmen eingegangen und sogar mehr Vorverfahren eröffnet worden als im Vorjahr. Deutlich gesunken sei offenbar die Bereitschaft, das Beschwerdeformular auszufüllen und einzusenden, heisst es in der Medienmitteilung.

Das Internet ist der Medienkanal, der mit 40 Prozent die meisten Beschwerden provoziert hat; doppelt so viele wie das Direct Marketing und alle anderen Medien, auf die mit Ausnahme der Printwerbung (12 Prozent) jeweils weniger als zehn Prozent der Beschwerden entfielen. Ebenso klar war die Verteilung bei den Tatbeständen. Geschlechterdiskriminierung war in knapp 37 Prozent der Fälle Grund für die Beschwerden.

Unlauterer Wettbewerb

In Bezug auf die Gesetzesgrundlage betraf der häufigste Beschwerdegrund mit annähernd 43 Prozent Art. 3 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb UWG. Demnach handelt unlauter, wer «über sich, seine Firma, seine Geschäftsbezeichnung, seine Waren, Werke oder Leistungen, deren Preise, die vorrätige Menge, die Art der Verkaufsveranstaltung oder über seine Geschäftsverhältnisse unrichtige oder irreführende Angaben macht oder in entsprechender Weise Dritte im Wettbewerb begünstigt.»

Aus Sicht der betroffenen Branchen standen mit knapp 13 Prozent am meisten Beschwerden im Zusammenhang mit der Werbung im Bereich «Freizeit, Touristik, Hotel + Restaurant», dicht gefolgt von «Lebensmittel, Getränke» mit knapp 12 Prozent sowie «Haus, Garten» und «Dienstleistungen, Administration» mit jeweils rund 10 Prozent der Fälle.

Knapp eine von zehn Beschwerden war eine sogenannte Konkurrenzbeschwerde eines Unternehmens gegen einen Mitbewerber. Die drei Kammern der SLK haben dabei in 40 Prozent der Fälle die Beschwerde gutgeheissen. Knapp 50 Prozent haben sie abgelehnt und auf gut 10 Prozent sind sie gar nicht erst eingetreten. (SDA)

Die Bereitschaft, eine Beschwerde einzureichen, sinkt offenbar

Die Anzahl Beschwerdeverfahren ist 2018 von 82 im Vorjahr auf 63 zurückgegangen. Weshalb, lässt sich nicht eindeutig sagen. Der Rückgang könnte damit zusammenhängen, dass im vergangenen Jahr dominante Themen wie Verstösse gegen den Stopp-Werbung-Kleber, aggressives Telefonmarketing oder Tabakwerbung fehlten, die in den Vorjahren viele Beschwerden ausgelöst haben. Anderseits sind bei der SLK ungefähr gleich viele Anrufe oder E-Mails mit Beanstandungen zu Werbemassnahmen eingegangen und sogar mehr Vorverfahren eröffnet worden als im Vorjahr. Deutlich gesunken ist offenbar die Bereitschaft, das Beschwerdeformular auszufüllen und einzusenden.

Zwei von fünf Beschwerden betrafen das Internet

Das Internet ist der Medienkanal, der mit 40 Prozent die meisten Beschwerden provoziert hat; dop-pelt soviele wie das Direct Marketing und alle anderen Medien, auf die mit Ausnahme der Printwerbung (12 Prozent) jeweils weniger als zehn Prozent der Beschwerden entfielen. Ebenso klar war die Verteilung bei den Tatbeständen. Geschlechterdiskriminierung war in knapp 37 Prozent der Fälle Grund für die Beschwerden. In Bezug auf die Gesetzesgrundlage betraf der häufigste Beschwerdegrund mit annähernd 43 Prozent Art. 3 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb UWG. Demnach handelt unlauter, wer «über sich, seine Firma, seine Geschäftsbezeichnung, seine Waren, Werke oder Leistungen, deren Preise, die vorrätige Menge, die Art der Verkaufsveranstaltung oder über seine Geschäftsverhältnisse unrichtige oder irreführende  Angaben macht oder in entsprechender Weise Dritte im Wettbewerb begünstigt.»

40 Prozent der Beschwerden wurden gutgeheissen

Aus Sicht der betroffenen Branchen standen mit knapp 13 Prozent am meisten Beschwerden im Zusammenhang mit der Werbung im Bereich «Freizeit, Touristik, Hotel + Restaurant», dicht gefolgt von «Lebens¬mittel, Getränke» mit knapp 12 Prozent sowie «Haus, Garten» und «Dienstleistungen, Administration» mit jeweils rund 10 Prozent der Fälle. Knapp eine von zehn Beschwerden war eine sogenannte Konkurrenzbeschwerde eines Unternehmens gegen einen Mitbewerber. Die drei Kammern haben in 40 Prozent der Fälle die Beschwerde gutgeheissen, knapp 50 Prozent abgelehnt und sind auf gut 10 Prozent gar nicht erst eingetreten.

Roman Müller wird neuer Leiter Marketing-Kommunikation der Migros

Der bisherige SportXX-Leiter Roman Müller übernimmt per 1. Mai 2019 die Leitung der Direktion Marketing-Kommunikation beim Migros-Genossenschafts-Bund.

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Roman Müller ist mit der Migros bereits bestens vertraut. Seit 2013 leitet er erfolgreich die Migros-Sparte SportXX, einem der führenden Anbieter von Sport- und Outdoor-Artikeln in der Schweiz. Mit seinem Team konnte er den Marktanteil von SportXX im Sport- und Outdoorsegment substanziell steigern und mit Bike World einen neuen starken Brand ins Leben rufen.

Roman Müller verfügt national und international über langjährige Fach- und Führungserfahrung im Bereich Marketing mit Stationen unter anderem bei Odlo und C&A Schweiz und Europe. Vor seinem Wechsel zum Migros-Genossenschafts-Bund arbeitete Müller von 2006 bis 2012 als Marketing Director und Mitglied der Geschäftsleitung bei Manor.

«Die Migros ist in Bewegung und mit hohem Tempo daran, ihren Kundenfokus weiter zu schärfen. Es ist extrem spannend, diese dynamische Entwicklung mit einem schlagkräftigen MarKom-Team in der breiten Kundenkommunikation zu begleiten. Darauf freue ich mich», erklärt Roman Müller. Roman Müller folgt auf Roman Reichelt, der den Migros-Genossenschafts-Bund Ende letzten Jahres verlassen hatte.

Studie vergleicht Werbebeachtung von Out of Home mit anderen Mediagattungen

Das Marktforungsunternehmen DieMarktforscher.org hat die Werbebeachtung der Deutschschweizer untersucht und dabei Out of Home (Street, Rail & Shopping) mit anderen Mediagattungen verglichen.

Im Rahmen von Werbetests ermittelt das Marktforschungsunternehmen DieMarktforscher.org die Performance möglicher Werbekanäle und hat nun eine Zusammenfassung der Ergebnisse publiziert. Die Studie basiert auf 2’700 Interviews, welche von Februar bis September 2018 in der Deutschschweiz durchgeführt wurden. 

Erstmals werden die Unterschiede zwischen Out of Home – Street, Rail sowie Shopping ausgewiesen. 

Die Werbebeachtung der Deutschschweizer: 
 

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Es überrasche nicht, dass Out of Home Street und Online Werbung zu den beachtungsstärksten Kanälen zählten, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Würden die Erinnerungswerte von Kampagnen gemessen, überzeugten in erster Linie Kanäle mit hoher Kontaktintensität und dort sei OoH unschlagbar.

Mit keinem anderen Medium können demnach junge und gut ausgebildete Zielgruppen so effektiv angesprochen werden: 

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Werbung wirkt nur, wenn man sich nicht daran stört. Ein Faktor, der auch bei der Wahl des Werbekanals berücksichtigt werden sollte. Es zeigt sich: Out of Home ist die sympathischste Werbeform. Vor allem Online Werbung wird dagegen negativ wahrgenommen wird. Dies gilt besonders für Werbung auf Social Media Kanälen.

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Hug & Dorfmüller Design macht CyOne Security startklar

2018 aus einem Management-Buyout von Crypto entstanden, ging CyOne Security im Januar 2019 als Schweizer Spezialist für Cyber-Sicherheit an den Start. Die Luzerner Agentur Hug & Dorfmüller Design entwickelte das Corporate Design passend zur Aussage: Sichere Schweiz. Bit für Bit.

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Werden aus einer Firma zwei, gibt es viel zu tun. Für Hug & Dorfmüller im Luzerner Hirschengraben galt es, aus einem Namen eine Marke tzu schaffen. Auf der einen Seite Traditionsfirma, auf der anderen Seite ein junges Unternehmen mit Start-Up-Mentalität – eine komplexe Ausgangslage. Deshalb führte die Agentur gemeinsam mit dem neu gewonnenen Kunden einen Workshop zum Thema Markenidentität durch. Daraus schöpfte man wertvolle Informationen, die für die Definition der Corporate Identity und damit des Corporate Designs entscheidend waren. 

CyOne Security positioniert sich als das einzige rein schweizerische Unternehmen, das 360-Grad-Sicherheitskonzepte und -lösungen für Behörden und Industrie in den Bereichen Cipher Security, Cyber Security und Security of Things anbietet. 

Das Logo, welches für CyOne Security kreiert worden ist, symbolisiert sowohl die 360-Grad–Kompetenz als auch Klarheit, Symmetrie und Stabilität. Die Farbe Orange ist ein Hinweis auf die Herkunft, Petrol steht für Kompetenz und Eigenständigkeit, Türkis für die lebendige Cyber-Energie und die so wichtige Agilität. 

Die Einführung der neuen Marke erfolgte in verschiedenen Etappen. In einem ersten Schritt stellte man Vision, Mission, Markenpositionierung sowie Markenidentität, die Corporate Story, den neuen Firmennamen und das neue Logo den Mitarbeitenden vor. Am 1. Januar 2019 ging der neue Webauftritt Cyone.ch live ebenso die neu gebrandeten Social Media Kanäle, ein Brandmovie wurde produziert, die neuen Büroräumlichkeiten sind bezogen und bereits wurde auch ein erster Kundenanlass durchgeführt. 
 

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Die 3 Plus Gruppe lanciert am 27. März den vierten Sender

Nach 3+, 4+ und 5+ lanciert die 3 Plus Gruppe mit 6+ den vierten eigenen TV-Sender. 6+ setzt auf Free TV-Premieren von Serien, Blockbuster-Spielfilme, Dokus und Schweizer Eigenproduktionen. 6+ soll zudem ein Laboratorium der Sendergruppe für innovative Werbeformate werden.

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Der Sender startet am 27. März 2019 unter anderem im digitalen Programmangebot von UPC, Swisscom TV, der Digital Cable Group und Sunrise.

«Wir bauen das Angebot an Schweizer Eigenproduktionen auf 3+ weiter schrittweise aus. Und haben auch zusätzlich exklusive Programmpakete mit Top-Serien und grossen Blockbuster-Spielfilmen eingekauft. Um für all diese tollen neuen Programme Platz zu schaffen, werden einige unserer beliebten Top-Serien permanent von 3+ auf unsere anderen Sender verlagert. Auch ist ein vierter Free TV-Sender notwendig geworden, weil wir nur so allen Top-Sendungen im Portfolio der 3 Plus Gruppe genügend Platz geben können und damit die Grundlage für weiteres Wachstum schaffen», begründet Dominik Kaiser, Gründer und CEO der 3 Plus Gruppe, die Lancierung eines vierten Senders.

Der neue Sender 6+ hat ein klares Programm-Layout: Am Montag- und Donnerstagabend laufen in der Primetime Dokumentationen, am Mittwoch und Samstag Eigenproduktionen, am Dienstag und Freitag ist Crime-Abend, und am Sonntag zeigt 6+ angesagte Spielfilme. Im Vorabendprogramm setzt 6+ auf Doku-Serien und Eigenproduktionen. Weil auf 6+ viele Eigenproduktionen gezeigt werden, nennt Dominik Kaiser seinen Sender liebevoll «das kleine 3+».

 

Programmverschiebungen zwischen 3+, 4+ und 5+

Die zunehmende Fokussierung von 3+ auf Eigenproduktionen, Zukäufe weiterer Serien und von Spielfilmen sowie die Lancierung des neuen Senders 6+ haben zur Folge, dass es auch bei den Sendern 4+ und 5+ zu Anpassungen kommt. US-Programme wie «9-1-1», «Bull», «Seal Team» wandern von 3+ auf 4+, Serien wie «NCIS: Los Angeles», «Unforgettable», «Rizzoli & Isles» von 4+ auf 5+. Die verschobenen Programme laufen jeweils danach nur noch auf dem neuen Zielsender. Mit den Programmverschiebungen soll das Wachstum jedes bestehenden Senders und der ganzen 3 Plus Gruppe sichergestellt werden.

6+ ist, wie auch die anderen Sender der 3 Plus Gruppe im digitalen Programmangebot von UPC, Swisscom TV, der Digital Cable Group und Sunrise. Bei UPC übernimmt 6+ einen prominenten Sendeplatz. Die Werbevermarktung übernimmt wie schon für 3+, 4+ und 5+ der langjährige Partner Goldbach Media.

Zuckerberg verspricht mehr Privatsphäre bei Facebook

Das könnte der Moment des grössten Wandels in der 15-jährigen Geschichte von Facebook sein: Mark Zuckerberg verspricht, dass der Schutz der Privatsphäre künftig das Fundament des Online-Netzwerks sein werde. Doch viele Details bleiben zunächst offen.

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Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat nach der massiven Kritik der vergangenen Monate angekündigt, das Online-Netzwerk stärker auf den Schutz der Privatsphäre auszurichten. «Ich glaube, dass die Kommunikation sich in der Zukunft zunehmend auf vertrauliche, verschlüsselte Dienste verlagern wird, in denen die Menschen sich darauf verlassen können, dass das, was sie einander mitteilen, sicher bleibt», schrieb Zuckerberg am Mittwoch. An dieser Zukunft wolle Facebook mitarbeiten.

Das weltgrösste Online-Netzwerk war insbesondere nach dem Ausbruch des Datenskandals um Cambridge Analytica scharf für den Umgang mit Nutzerdaten kritisiert worden. «Ich verstehe, dass viele Leute nicht glauben, dass Facebook eine solche auf Privatsphäre fokussierte Plattform aufbauen würde oder wollte», räumte Zuckerberg ein. Das Online-Netzwerk habe nicht den Ruf, auf den Schutz der Privatsphäre ausgerichtete Dienste zu entwickeln.

Die Ankündigung von Mittwoch bedeutet tatsächlich ein kategorisches Umdenken im Vergleich zu Zuckerbergs Einstellung in den frühen Jahren von Facebook. Damals hatte der Facebook-Gründer noch erklärt, der Trend gehe dazu, dass Menschen immer mehr über sich öffentlich machen. Facebook war wiederholt in Konflikte mit Datenschützern und Aufsichtsbehörden geraten, als der Konzern die Grenzen bei der Öffnung der Privatsphäre austestete.

Jetzt kündigte Zuckerberg an, mehr Angebote des Konzerns würden eine Komplett-Verschlüsselung nach dem Vorbild des Chatdienstes WhatsApp bekommen. Bei der sogenannten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung können die Inhalte einer Unterhaltung nur von Absender und Empfänger eingesehen werden. Sie verhindere, dass andere – «uns inklusive – sehen, was Menschen in unseren Diensten teilen», schrieb auch Zuckerberg. Weitere Dienste wie Videochats, E-Commerce-Angebote, Bezahl-Services würden auf dieser abgesicherten Basis aufbauen. Er rechne damit, dass in wenigen Jahren WhatsApp und der zweite Chatdienst des Konzerns, der Facebook Messenger, zum zentralen Weg werden, über den Menschen auf der Plattform kommunizieren, prognostizierte Zuckerberg.

Unklar blieb, was der neue Kurs für das Geschäftsmodell von Facebook bedeuten wird. Das Online-Netzwerk ist aktuell darauf angewiesen, möglichst viel über die Interessen, Ansichten, Pläne und Lebensumstände seiner Nutzer zu wissen – um zielgerichtete Werbung vermitteln zu können. Bei einer konsequenten Umsetzung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hätte auch Facebook aber keinen Zugang zu den Inhalten der Nutzer.

In seinem Facebook-Eintrag ging Zuckerberg nicht darauf ein, in einem Interview der New York Times signalisierte er, dass Facebook neue Ideen zum Geldverdienen finden könnte. «Es gibt jede Menge Geschäftsmöglichkeiten, insbesondere in Entwicklungsländern. Es können mehr private Werkzeuge rund um den Aufenthaltsort der Leute entwickelt werden», sagte er. Im Gespräch mit dem Magazin Wired räumte er ein, dass die Anzeigenplattform bei reduzierter Datenzufuhr weniger effizient sei. Aber es gebe zum Beispiel auch Modelle, bei denen Unternehmen für bessere Interaktionen mit Kunden in Messenger-Diensten Geld bezahlten.

Ein breiterer Einsatz von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf der Facebook-Plattform könnte auch das Problem der Verbreitung von Falschinformationen und illegaler Inhalte verschärfen. Denn auch Facebooks Teams, die Beiträge prüfen und löschen, hätten keinen Zugriff darauf. Unter anderem in Indien und Myanmar wurden private WhatsApp-Gruppen bereits für Hetzkampagnen benutzt. Zuckerberg schrieb, Facebook arbeite daran, Accounts mit bösen Absichten auch ohne Zugang zu den Inhalten zum Beispiel an Verhaltensmustern zu erkennen.

Zuckerberg betonte auch, dass Facebook die Entscheidung getroffen habe, keine Rechenzentren in Ländern zu bauen, die Menschenrechte verletzten oder die Meinungsfreiheit einschränkten. Das könne bedeuten, dass Facebooks Dienste in einigen Ländern blockiert werden und die Firma einige andere nicht in absehbarer Zukunft erschliessen können werde. Mit dieser Feststellung dürfte unter anderem ein Markteintritt in China, über den in den vergangenen Jahren immer wieder spekuliert wurde, wieder vom Tisch sein.

Die Passage zu China kann man auch als Seitenhieb gegen Apple-Chef Tim Cook verstehen. Cook betont seit Jahren, dass Apples Produkte und Dienste besonders auf den Schutz der Privatsphäre der Kunden ausgerichtet seien und stellte sich zuletzt als Kritiker von Facebook auf, wo «die Nutzer das Produkt» seien, das an die Werbebranche verkauft werde. Zugleich musste Apple Kritik dafür einstecken, dass Daten und Krypto-Schlüssel chinesischer Nutzer gemäss den lokalen Gesetzen in China gelagert werden. Apple erklärt, der Datenschutz werde dadurch nicht geschwächt.

In diese neue Krypto-Vision ordnete Zuckerberg auch die Absicht ein, WhatsApp, Messenger und der Chatfunktion von Instagram auf eine gemeinsame technische Infrastruktur zu bringen. Der Plan sei, dass Nutzer ihren Kontakten Nachrichten über die Grenzen einzelner Dienste hinweg schicken können und später sollen auch SMS-Nachrichten dazukommen. Wer will, werde die einzelnen Dienste auch separat halten können. Das Vorhaben biete Vorteile bei Datenschutz und Sicherheit, argumentierte der Facebook-Chef. Zum Beispiel wenn man damit die grundsätzlich unverschlüsselte SMS ersetze. Die Integration von SMS und dem Facebook Messenger sei aber nur auf Android-Smartphones möglich, da Apple keine Integration von SMS in externe Apps zulasse, kritisierte Zuckerberg.

Ein weiterer Aspekt des Plans ist, dass Nutzer-Daten bei Facebook sich nach einer bestimmten Zeit automatisch löschen könnten. «Das würde das Risiko verringern, dass Nachrichten später wieder auftauchen und einem peinlich sind», schrieb Zuckerberg. Das automatische Löschen könnte auch abgeschaltet – oder für einige Inhalte auch auf wenige Minuten eingestellt werden. Facebook hatte sich bereits beim (hauseigenen) Rivalen Snapchat die «Stories»-Funktion abgeschaut, bei der Nutzer ihre Inhalte für nur einen Tag mit Freunden teilen können.

Im Fall Cambridge Analytica, der Facebook massiv unter Druck brachte, waren Daten von Facebook-Nutzern vom Entwickler einer Umfrage-App vor über fünf Jahren widerrechtlich an eine Datenanalysefirma weitergegeben worden. Facebook wusste seit Ende 2016 davon, begnügte sich aber mit der Zusicherung, dass die Daten vernichtet worden seien und informierte die Nutzer nicht. (SDA)

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