64 Prozent des Inventars entfällt auf Mobile, der ROI ist jedoch weniger effizient als bei Desktop

Der internationale Werbemarktplatz Sublime hat Publisher zur Monetarisierung ihres Inventars weltweit befragt. Das Ergebnis der Umfrage zeigt deutlich: Auf Mobile entfallen bereits 64 Prozent des Inventars, aber bei der ökonomischen Betrachtung betreffend Gewinnerwartung geraten die Publisher an ihre Grenzen, ebenso sind mobile Werbeformate oftmals noch nicht ausgereift.

93 Prozent der Anfang 2019 befragten Publisher aus dem globalen Netzwerk von Sublime geben an, ihr mobiles Inventar bereits zu monetarisieren. 72 Prozent greifen hierfür auf die Dienste eines Dritt-Anbieters zurück, die Hälfte der befragten Publisher managt ihr verfügbares Inventar sogar In-House. Jeder vierte Publisher macht sich beide Methoden zu nutze. Mit 86 Prozent sind Banner das am häufigsten monetarisierte Werbeformat, es folgen Werbung im Feed (71 Prozent) und Video (58 Prozent).

 

Herausforderungen bei der Monetarisierung

Die grösste Monetarisierungshürde besteht in der Gewinnerwartung, die bei mobilem Inventar zu gering oder als unbekannte Grösse ausfällt (45 Prozent). 40 Prozent der Publisher geben zudem an, kein geeignetes Werbeformat finden zu können, das ihren Werbebedürfnissen entspricht und ein Viertel der Befragten kann keine konkreten Aussagen zur Nachfrage nach mobilem Inventar machen bzw. ist unsicher. Unwissenheit darüber, wie sie ihr mobiles Inventars monetarisieren können, bremst hingegen nur eine Minderheit (8 Prozent).

Bei der Auswahl der richtigen Werbeformate für ihre Webseite stellen Publisher das Nutzererlebnis und die Lesbarkeit des Contents an die erste Stelle (45 Prozent), der erwartete Gewinn folgt an zweiter (41 Prozent). Darüber hinaus geben 36 Prozent an, dass das Werbeformat die Ladezeiten und Navigation nicht massgeblich beeinträchtigen darf. Für rund ein Viertel der Publisher ist es besonders wichtig, Formate zu verwenden, die sich gut in die Webseite integrieren lassen (23 Prozent).

Werbetreibende wünschen sich kreative und innovative Formate

Zugleich müssen Publisher Formate wählen, die für Werbetreibende attraktiv sind. Die Mehrheit der Publisher (65 Prozent) gibt an, dass das Hauptentscheidungskriterium für Werbetreibende die Ästhetik ist: Sie wünschen sich Formate, die das Markenimage nicht negativ beeinflussen. Weiterhin gibt mehr als jeder zweite Publisher (53 Prozent) an, dass den Werbetreibenden Formate wichtig sind, die mit den Standards der Coalition for Better Ads konform sind. Innovative, nicht alltägliche Formate folgen demnach kurz dahinter (50 Prozent), auch spannende Formate, mit denen der Nutzer interagieren kann, sind gefragt (38 Prozent). Videoformate seien nur für rund ein Viertel der Werbetreibenden interessant.

Mobile ist nicht aufzuhalten

Die Nutzungsdauer der mobilen Geräte ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. 2017 verbrachten Nutzer in Deutschland bereits doppelt so viel Zeit am mobilen Gerät wie am Desktop. (Comscore, Global Digital Future in Focus 2018). Zeitgleich steigen die Werbeausgaben für Mobile stetig an. Aktuelle Prognosen des Medianetworks Zenith zeigen: 2019 werden die Ausgaben in Deutschland einen Spitzenwert von 1,16 Milliarden Euro erreichen. Im Jahr 2017 hatten Werbetreibende lediglich 438 Millionen Euro in Mobile Advertising investiert.

Assen Sarawainow, Commercial Director bei Sublime in Deutschland, ist überzeugt, dass die Zielgruppen von Werbekunden auch weiterhin vom Desktop zu Mobile wechseln werden und dass mobiler Web-Traffic sich zunehmend zu einer wichtigen Einkommensquelle entwickeln werde.

«Gleichwohl muss die Werbeindustrie den gewachsenen Publisher-Erwartungen Rechnung tragen. Formate sollten Content nicht verdecken und das Nutzererlebnis nicht beeinträchtigen, dafür gibt es bereits eine Vielzahl von verfügbaren und skalierfähigen Werbeformaten. Die Zukunft der mobilen Werbung liegt in der Personalisierung, die relevanten Content ermöglicht, sowie Werbeformaten, die mit unserem Creative First-Ansatz an den Content ideal angepasst sind und dabei programmatisch effizient ausgespielt werden.»

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Weiblicher Neuzugang im Wirz-Management: Catrin Bewersdorff wird zum Managing Director befördert

Die Beratung von Wirz erhält eine neue Leitung. Neu untersteht die Abteilung Catrin Bewersdorff, die per Anfang März zum Managing Director ernannt wurde. Damit ist die 47-Jährige nach Petra Dreyfus die zweite Frau im Management der Zürcher Werbeagentur.

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Bewersdorff kann bereits auf knapp zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Beratung zurückblicken. Nach ihrem Wirtschaftsstudium in Berlin arbeitete sie während sechs Jahren für das internationale Werbeagenturennetzwerk McCann Erickson, wo sie den Kunden Siemens Mobile Phones weltweit betreute. Anschliessend war sie für weitere sieben Jahre als Management Supervisor bei Scholz & Friends in Hamburg tätig, wo sie ihr Wissen bezüglich Kampagnenstrategie und -führung in den Bereichen Lebensmittel und Consumer Goods vertiefen konnte. 

Zuletzt leitete sie bei Wirz während fünf Jahren als Client Service Director erfolgreich und mit viel Initiative die grösste Beratungsgruppe bei Wirz und steigerte dank der Einführung etlicher standardisierter Prozesse die Effizienz auf dem Kunden Migros. 

Petra Dreyfus, Co-CEO und COO von Wirz, in einer Mitteilung: «Catrin Bewersdorff hat auf Migros beeindruckend bewiesen, wie man mit Intelligenz und systemischem Know-how einen Grosskunden managt. Mit ihrem Wissen um die Vereinfachung und Automatisierung von Prozessen und ihrer Übersicht ist sie eine Bereicherung für unsere Geschäftsleitung. Und natürlich freue ich mich auch über weibliche Unterstützung!»

Heizung in der Zweitwohnung: Franz&René lanciert die Kampagne MakeHeatSimple

Wie kommuniziert man ein technisches Thema wie Fernbedienungen für Heizungen in Zweitwohnungen? Franz&René gewann 2018 die Ausschreibung des Bundesamtes für Energie (BFE) mit einem Ansatz, welcher die Einfachheit ins Zentrum rückt: Vereinfachen des Alltags der Nutzer, Vereinfachen des Systemverständnisses und Vereinfachen des Zugangs für Fachleute.

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Die Thematik ist für das Programm EnergieSchweiz vom BFE von grosser Wichtigkeit, weil es ein erhebliches Einsparpotential besitzt. Bereits seit Januar fordert die Pilotkampagne die Eigentümer im Wallis heraus. Kampagnenstart auf nationaler Ebene ist dann im November 2019. Die Kampagne ist breit angelegt und verknüpft die B2B- und B2C-Zielgruppen. Zahlreiche Massnahmen, Treffen und Workshops wurden durchgeführt, damit die Fachkreise die richtigen Botschaften an die B2C-Zielgruppe herantragen. Deren Vermittlerrolle ist elementar für den Erfolg der Kampagne, heisst es in einer Mitteilung. Ein leicht zu merkender Name und ein einprägsames Logo, eine zentrale Informationsplattform MakeHeatSimple.ch, Werbematerial für die B2B sowie eine On- und Offline Kampagne für die Zweitwohnungsbesitzer im Wallis gehören zu den Grundelementen der Initiative.

Die Tonalität der Kampagne ist bewusst emotional und nicht technisch gehalten, um vor allem nicht-sensibilisierte Zielgruppe zu erreichen. Das Visual, die Animation auf allen digitalen Kanälen sowie die Website vermitteln das Thema auf einfachste Art und Weise mittels einem off-und online Medienmix. Der Auftakt am 31. Januar im Schloss Leuk war laut Mitteilung ein voller Erfolg. In Anwesenheit des Walliser Staatsrats Roberto Schmidt und den Verantwortlichen von EnergieSchweiz wurde die Kampagne gewürdigt und die Bedeutung des Projekts für die gesamthafte Energiestrategie des Bundes unterstrichen. Zudem waren die wichtigsten Vertreter des B2B-Publikums anwesend und bekundeten ihr Interesse am Projekt im Wallis. Als nächster Schritt steht der nationale Start im November 2019 bevor.

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Verantwortlich bei EnergieSchweiz: Chantal Purro (Kampagnenverantwortliche), Mihaela Grigorie (Spezialistin für Geräte und öffentliche Verfahren), Martin Kernen (Planair). Verantwortlich bei Franz&René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction), Cristina Mollard (Senior Campaign Manager), Jörn Kohlschmidt (Senior PR Manager), Yoann Cosson (Creative Direction), Gianluca Terzini (Art Director), Gaëlle Valentini (AD digital) , Sven Jungo (Graphic Designer). Visual & Video Production: JVG, analog/digital part of photoby & Co.

Voice Chatbots gelten als «next big thing» in MarTech

Voice Chatbots auf dem Smartphone sind das «next big thing» in MarTech, also der Nutzung neuer Technologien für Marketingzwecke. Diese Einschätzung vertritt Juerg Schleier, Country Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH) beim Sprach­spezialisten Spitch.

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 «Wir erhalten beinahe im Wochenrhythmus Anfragen von Unternehmen, die ihre Chatbots um Sprachdialogsysteme ergänzen wollen», begründet der DACH-Chef von Spitch seine Vorhersage in einer Mitteilung.

Chatbots sind «in», weil sie Kunden und Interessenten rund um die Uhr mit Informationen und Unterhaltung versorgen können, ohne dass dadurch den Unternehmen nennenswerte Kosten entstehen. Allerdings scheitert ihre Verbreitung auf dem Smartphone daran, dass es vielen Nutzern zu umständlich erscheint, auf den kleinen Bildschirmen ständig Texte einzutippen. Mit Sprachdialogsystemen, die Kunden und Interessenten in menschlich-anmutende Gespräche verwickeln und dabei Auskunft zum Unternehmen, seinen Produkten und Dienstleistungen geben, lässt sich die «Tipp-Hürde» überwinden. «Die Kombination aus Voice Recognition und Natural Language Processing führt dazu, dass man sich mit einem Voice Chatbot in ganz normaler Alltagssprache unterhalten kann», erklärt Spitch-Chef Juerg Schleier.

Juerg Schleier erläutert: «Ein Voicebot ist in der Lage, rund um die Uhr binnen Sekunden auf Anfragen in gesprochener Sprache Auskunft zu geben. Das steigert die Kundenzufriedenheit enorm und führt Interessenten an das Angebot der Firma heran. Da der Bot auf riesige Datenbanken im Hintergrund zugreifen kann, lässt sich ein Grossteil aller Anfragen völlig ohne menschliches Zutun und damit ohne nennenswerte Kosten für das Unternehmen bearbeiten. Ausserdem sind Voicebots cool – und das allein ist schon ein immenser Marketingvorteil in einer Zeit, in der das Ringen um Aufmerksamkeit wohl schwerer als jemals zuvor ist. Hinzu kommt der Trend zum Social Commerce, also der Warenkauf im Rahmen eines Dialogs statt in einem herkömmlichen Online-Shopsystem. Voicebots sind ideal als Wegbereiter für Social Commerce.»

Das Schweizer Unternehmer Spitch gehört zu den technologisch führenden Entwicklern und Anbietern von Sprachsystemen für Unternehmen und Behörden. Die Systeme von Spitch sind heute schon in allen wesentlichen Branchen in Verwendung, in denen sich der Einsatz von Sprachtechnologien besonders anbietet. Dazu gehören Call- und Contact-Center, Banken und Versicherungen, Telekommunikationsfirmen, die Automobil- und Transportbranche, das Gesundheitswesen sowie der öffentliche Dienst. Der Einsatz professioneller Sprachsysteme ermöglicht Kosteneinsparungen bis zu 80 Prozent und führt mit immer besserer Technologie zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit. Auf der Kundenliste von Spitch stehen zum Beispiel die Schweizer Bundesbahnen SBB, Swisscom, Swisscard und Amag.

2018 entfernte Google 2,3 Milliarden unzulässige Werbeanzeigen

Am Mittwoch veröffentlichte Google im «Trust and Safety in Ads Report 2018» die Massnahmen, die vergangenes Jahr gegen Verstösse der Werberichtlinien durchgeführt wurden. Mit der Entfernung von 2,3 Milliarden unzulässigen Werbeanzeigen und der Einführung von 31 neuen Richtlinien möchte Google die Nutzererfahrung im Internet stetig verbessern und ein sicheres Ökosystem für Onlinewerbung schaffen.

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Die wichtigsten Zahlen und Massnahmen im Überblick:

  • 2,3 Milliarden unzulässige Anzeigen wurden wegen Richtlinienverstössen entfernt. Darunter  waren 58,8 Millionen Phishing-Anzeigen, von denen die meisten bereits vor ihrer Ausspielung blockiert wurden. Weitere 207’000 gelöschte Anzeigen stammen von Wiederverkäufern von Veranstaltungstickets.
  • Google hat Werbeanzeigen von knapp 28 Millionen Webseiten und von 1,5 Millionen Apps entfernt. Ausserdem wurden 734’000 Publisher und App-Entwickler für das Anzeigennetzwerk blockiert.
  • Mithilfe verbesserter Machine-Learning-Technologie konnten insgesamt Millionen von unzulässigen Werbekonten gesperrt werden. Gleichzeitig hat Google die Technologie zur Prüfung von Verstössen auf Seitenebene verbessert und um 330 Kriterien erweitert.
  • Zu den US Midterm Elections von 2018 wurden insgesamt 143’000 Wahlanzeigen überprüft, eine neue Richtlinie für Wahlwerbung eingeführt und ein neuer Transparenzbericht für politische Anzeigen veröffentlicht.

 

Fake-Firma löst Debatte über Mathe und Mädchen aus

Für den Ingenieursverband Usic erfand PAM Advertising den fiktiven Online-Service Math Dealer, um eine Debatte über Mathematik und Mädchen anzuzetteln.

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Bis heute hält sich das Vorurteil, dass Jungs besser in Mathe sind als Mädchen – obwohl Untersuchungen dies mehrfach widerlegt haben. Dies ist eine zentrale Ursache des Frauenmangels im Ingenieurwesen, denn bereits im Primarschulalter ist Mathe das weichenstellende Bindeglied zwischen Mädchen und dem Ingenieurberuf.

Um dieses Problem für Usic breiter zu thematisieren, erfand und bewarb PAM den Service Math Dealer: ein Online-Service bei dem Mädchen für Geld den Jungs die Mathe-Aufgaben lösen. Über die Website konnten sich Mädchen als Math Dealer und Jungs als Mathe-Aufgaben Konsumenten registrieren. Plakate in Zürich, Bern, Lausanne und Lugano bewarben den fiktiven Service Math Dealer. Zusätzlich schrieb Math Dealer Schulen mit einem beigelegten Poster an und es wurden Flyer an Schülerinnen und Schüler verteilt.

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Wie gewollt löste die Kampagne Reaktionen aus: nebst Empörung und Rätseln, was und wer dahinter steckt, reichte eine Politikerin auch eine Beschwerde ein.

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Verantwortlich bei Usic: Lea Kusano (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei PAM Advertising: Parvez Sheik Fareed, Miro Pfister (Kreation, Strategie, Beratung).

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Über Blick, Watson und andere Medien wurde aufgelöst, dass Usic hinter der Kampagne steckt. Die Auflösung erfolgte auch über die Math-Dealer-Website. Auch erhielten alle Personen, die sich für den «Service» registriert hatten, eine E-Mail, die sie über die Kampagne aufklärte. 

Personen wie die Journalistin Hanna Wick, deren Zeit-Artikel über Mädchen und Mint-Fächer am selben Tag der Auflösung erschien, machten sich für die Kampagne stark. Ebenso erhielt Usic nach der Auflösung diverse Zuschriften von Mathematik Lehrpersonen und Ingenieurunternehmen, die sich über die medienwirksame Platzierung des Themas Mädchen und Mathematik freuten.

By the Way Communications startet mit acht neuen Kunden ins 2019

By the Way Communications startet erfolgreich ins 2019. Acht neue Kunden haben seit Anfang Jahr bei der Berner Kommunikationsagentur eingecheckt. Die neuen Auftraggeber verteilen sich auf alle drei Geschäftsbereiche der Agentur: Communications, Personality Management und eSports/Gaming.

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Leandro Curty (Power Esports), Platz 2 und Stefan Beer (Borussia Esports), Platz 1 am eCup Coca-Cola Qualifikationsturnier in Genf (Pathé) (v.l.).

 

Die 15-köpfige Crew von By the Way im Berner Stadtbach-Quartier kann die Ärmel noch weiter hochkrempeln. Insgesamt acht neue Kunden haben sich seit Anfang 2019 für die Services der Agentur entschieden.

Im Bereich Communications überträgt das schweizweit tätige Unternehmen Verit Immobilien die Vermarktungsmassnahmen für die Überbauung Leuengarten in Uitikon an By the Way Communications.

Das innovative Sonnen- und Wetterschutz-Unternehmen Stobag in Muri AG hat bei der Berner Agentur einen Auftrag im Bereich Social Media Management platziert.

Das Kollegium für Hausarztmedizin in Freiburg lässt den Jahresbericht 2018 professionell gestalten und realisieren.

Für MyStromer – das Unternehmen entwickelt und vermarktet innovative E-Bikes – darf By the Way Communications diverse Massnahmen im Rahmen des Zehn-Jahres-Jubiläums umsetzen.

Und der Mediakonzern Sky beauftragt die Berner Kommunikationsagentur mit einem Media Relations-Projekt für die Promotion des Streaming-Portals und seiner  Programm-Highlights.

Zudem hat sich die Agentur in einer erneuten Ausmarchung gegen zwei Konkurrenten erfolgreich durchgesetzt und realisiert für weitere zwei Jahre die gedruckte und digitale Version des Magazins Armafolio des Bundesamts für Rüstung Armasuisse.
 
Die Personality Management-Unit von By the Way Communications hat sich in einem Auswahlverfahren gegen internationale Konkurrenz durchgesetzt und ist neu für das gesamte Management von Dean Schneider zuständig. Dean Schneider verliess die Schweiz Ende 2017, um sich in Südafrika ganz der Erfüllung seiner persönlichen Berufung zu widmen: Der Pflege und dem Schutz von Wildtieren. Mittels Social Media macht Dean Schneider auf sein Projekt aufmerksam, er publiziert täglich inspirierende und lehrreiche Beiträge, welche Leute um den ganzen Erdball begeistern. Innerhalb weniger Monate ist sein Instagram Account @dean.schneider förmlich explodiert und zählt aktuell rund 550’000 Follower, Tendenz steigend.

In der Business Unit-eSports konnte By the Way Communications als bislang einzige Schweizer Agentur eine enge Partnerschaft mit der ESL Gaming, dem weltweit grössten eSports Turnier- und Ligaveranstalter, eingehen. Die ESL setzt dabei auf die Kenntnisse der Berner Agentur in der Schweizer eSports Landschaft und beauftragt By the Way Communications mit der Erstellung und Betreuung von Inhalten auf den ESL Swiss Kanälen (Swisscom Hero League). Des weiteren ist die Agentur zuständig für das Talent- und Production- Management im kürzlich entstandenen Schweizer ESL Studio, wo man sich mehrheitlich aus dem eSports Talent Pool von By the Way Communications bedient. Für die Swisscom Hero League powered by ESL ist By the Way Communications als Co-Vermarkter unterwegs. Die Kooperation  zwischen der Berner Agentur und der ESL Gaming legt den Grundstein für weitere eSports Projekte unter der ESL Flagge im Schweizer eSports.

Zusammen mit ihren Partneragenturen organisiert By the Way Communications derzeit zudem auch das bisher grösste FIFA Community Turnier der Schweiz, den «eCup Coca-Cola». Dafür konnten namhafte Sponsoren gewonnen werden. Das zeigt, dass eSports auch in der Schweiz immer mehr an Bedeutung in Sachen Marketing-Kommunikation gewinnt. Weitere, vielversprechende eSports -Projekte sind laut Mitteilung bei By the Way bereits in der Entwicklungsphase.

Digital-Marketing- und E-Commerce-Technologien wachsen im Kampf um Wettbewerbsfähigkeit zusammen

Hampleton Partners hat seine aktuellen Reports zu «Digital Marketing» und «E-Commerce» veröffentlicht. Beide Bereiche erleben derzeit Umschwünge und technologische Umbrüche. Es wurden signifikante Bewegungen bei sämtlichen Themen des Internetgeschäfts verzeichnet.

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Laut aktuellen M&A-Marktreports zu den Bereichen E-Commerce und Digital Marketing des internationalen Technologieberaters Hampleton Partners gab es 2018 gegenüber 2017 einen Anstieg des veröffentlichten M&A-Wertes (Mergers & Acquisitions, also alle Transaktionen im Unternehmensbereich wie Übernahmen, Fusionen etc.) im E-Commerce um 20 Milliarden US-Dollar. Dies wurde durch Mega-Deals wie Walmarts Kauf von Flipkart in Höhe von 16 Milliarden US-Dollar und Adobes Übernahme von Marketo für 4,75 Milliarden US-Dollar begünstigt. Im Digital Marketing erreichte der gesamte ausgewiesene Transaktionswert in der zweiten Jahreshälfte 2018 10,91 Milliarden US-Dollar. Das ist mehr als doppelt so viel wie im ersten Halbjahr.

Das Verlangen der Private-Equity-Firmen nach E-Commerce ist seit Anfang 2016 gestiegen, wobei PE-Fonds mittlerweile 15 Prozent der Transaktionen ausmachen. Finanzkäufer zahlen auch zunehmend mehr für ihre Akquisitionen, wie der Buyout von Zoopla durch Silver Lake Partners für 3 Milliarden US-Dollar bei 26,4x EBITDA zeigen.

Die Digital-Marketing-Branche erlebt derzeit eine ganze Reihe an Umschwüngen und technischen Umbrüchen. Das vermehrte Aufkommen von Chat-Bots und AI Analytics drängt Retailer dazu, ihre Investitionen zu erhöhen und sich mit den Themen individuelle Beratung und besseres Kundenverständnis vertieft auseinanderzusetzen. Gleichzeitig gibt es eine Bewegung weg vom Pre-Sales Marketing hin zum Post-Sales Marketing. Damit schliesst sich auch die Lücke im Kundenlebenszyklus.

Amazon Advertising hatte ein bedeutsames Jahr und wird heute als drittgrößter Werbevermarkter in den USA nach Google und Facebook mit einem Marktanteil von 4 Prozent geschätzt. Der Wert des Anzeigengeschäfts lag im ersten Quartal 2018 erstmals über 2 Milliarden US-Dollar, erreichte im dritten Quartal 2,8 Milliarden US-Dollar und verzeichnete im Jahresvergleich ein weiterhin dreistelliges Wachstum.

 

Trends im E-Commerce und Digital Marketing

  • Personalisierung und die Betreuung nach dem Kauf: Da die Zahl der Einzelhandelsverluste und die Kosten für die Kundengewinnung weiter steigen, werden der Markenaufbau und eine zufriedenstellende Post-Sales-Betreuung entscheidend für die Kundenbindung. Personalisiertes Messaging ist ein zentraler Bestandteil dieser Betreuung.

Im Juli 2018 erwarb die Werbeagentur Interpublic Group (IPG) das Unternehmen Acxiom (AMS) für 2,3 Milliarden US-Dollar und lag damit über dem Marktwert von 3,3x EV/S. Acxiom wird es IPG ermöglichen, seinen Kunden einen Basisdatenbestand zu liefern, der zwei Drittel der Weltbevölkerung abdeckt. Acxiom konstatiert, dass es 2,2 Milliarden Verbraucher erkennt und 20 Milliarden Kundendaten verwaltet.

  • Kommunikation und Innovation: Die Einführung von Spracherkennung, intelligenten Heimgeräten und AR/VR verändert die Art und Weise, wie Kunden mit Marken interagieren und Waren und Dienstleistungen erwerben können. Künstliche Intelligenz (KI) wird in Such- oder Filterfunktionen, für Data Mining und für Content Creation eingesetzt.

«Sowohl Einzelhändler als auch digitale Vermarkter kämpfen in einer Amazon-Welt um die Verbraucher. Amazon ist sowohl ein riesiger Konkurrent als auch ein «Frenemy». Durch Amazon-Werbung und -Dienstleistungen können Tausende von Unternehmen erfolgreich E-Commerce-Handel betreiben», kommentiert Ralph Hübner, Sector Principal bei Hampleton Partners, die aktuelle Lage.

«In der Zwischenzeit durchläuft das Start-up-Ökosystem im E-Commerce grosse Veränderungen. Einerseits steigt der Finanzierungswert für etablierte E-Commerce-Plattformen. Andererseits wird es für Start-ups immer schwieriger, Kapital im Frühstadium zu erhalten, wenn sie nicht die Fähigkeit vorweisen können, durch ein datengesteuertes Geschäftsmodell für Disruption zu sorgen.»

 

Blick in die Zukunft

«E-Commerce wird bis 2021 der grösste Vertriebskanal der Welt und einen geschätzten Wert von 3 Billionen US-Dollar erreichen. Wir werden voraussichtlich mehr Aktivität sowohl von strategischen Käufern erleben, die ihr Angebot und ihren Betrieb mit Technologien und Marketingsoftware der nächsten Generation konsolidieren wollen, als auch von Risiko- und Finanzierungspartnern, die bestrebt sind, von E-Commerce-Start-ups zu profitieren, die Disruptionspotenzial haben“, so die Einschätzung von Ralph Hübner.

Der aktuelle „Digital Marketing M&A-Report“ kann unter diesem Link kostenfrei heruntergeladen werden. Der aktuelle «E-Commerce M&A-Report» kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

Junghänis entwickelt Corporate Design für den Webshop der Walliser Käserei Walker

Mit dem neuen Webshop Vallisdelicia.ch richtet sich die Käserei Walker an Privatkunden aus der ganzen Schweiz. Für den Auftritt verantwortlich zeichnet das Berner Design Studio Junghänis.

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Die Walker AG sind Käseprofis, die mit Hingabe  zum Detail und einem Fokus auf Qualität und  Regionalität beste Genussprodukte kreieren. Die Bergkäserei wurde 1996 geründet. Der Firmensitz befindet sich am Fusse des Aletschgletschers. Bei der Entwicklung der neuen Identität ging es darum, einen modernen Markenauftritt zu kreieren, der sich am Vorhandenen orientiert und so die Wiedererkennung mit Walker gewährleistet. Die Fotografien auf Vallisdelicia.ch stammen von Silvano Zeiter, auf Kundensteite verantwortete das Projekt Nicolas Walker.

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Woehrle Pirola ist neue Pressestelle für Food Zurich

Woehrle Pirola, Agentur für Events und Public Relations mit Hauptsitz in Zürich und Geschäftsstelle in St. Moritz, vermeldet einen Neukundengewinn. Food Zurich, das grösste Food-Festival in der Schweiz, mit rund 75’000 Besuchern allein im letzten Jahr, engagierte die inhabergeführte Agentur als neue Pressestelle für die Medienarbeit.

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Die vierte Ausgabe von Food Zurich findet vom 16. bis 26. Mai 2019 statt. Während elf Tagen rückt die Limmatstadt ihre kulinarische Vielfalt mit einer breiten Palette aus über 100 Veranstaltungen ins Rampenlicht. Diesmal unter dem Motto «Pairing» für die «Stadtgerichte» und mit einem neuen Festivalzentrum mitten in der Stadt, in der Europaallee direkt beim Hauptbahnhof Zürich. Das Festivalprogramm Mitte April endgültig komplett sein wird.

«Die neue Zusammenarbeit mit Woehrle Pirola bietet ideale Voraussetzungen für unsere Medienarbeit dank der grossen bestehenden Vernetzung und ausgewiesenen Festival- Kompetenz der Agentur im Kulinarikbereich», erklärt Food-Zurich-Co-Festivalleiter Simon Mouttet den Entscheid.

 

IBM pfeift für KI-Tests auf Flickr-Bildrechte

IT-Riese IBM hat fast eine Million Fotos der Foto-Community Flickr für das Training seiner Gesichtserkennungssoftware verwendet und dabei einen wichtigen Punkt vergessen: das Einverständnis der Personen, die auf den Bildern zu sehen sind.

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Laut US-Medien hat der Technologiekonzern das betreffende Datenmaterial sogar noch an andere Unternehmen und Forschungseinrichtungen weitergegeben, um sie bei der Entwicklung ihrer eigenen Programme zu unterstützen. Dafür hagelt es nun Kritik von Datenschützern und Fotografen.

«Schmutziges kleines Geheimnis»

«Das ist das schmutzige kleine Geheimnis von solchen Datensätzen, mit denen Künstliche Intelligenz trainiert wird. Viele Wissenschaftler schnappen sich dafür einfach alle Fotos, an die sie herankommen», zitiert NBC News den Rechtsexperten Jason Schultz von der New York University. Für die Entwicklung einer gut funktionierenden Gesichtserkennung würden hunderttausende Bilder benötigt. «Diese Fotos kommen alle aus dem Internet und werden ohne die Zustimmung der Menschen, die sie dort hineingestellt haben, verwendet und nach Kategorien wie Alter, Geschlecht, Hautfarbe und ein Dutzend anderer Faktoren sortiert, um sie dann mit Forschern von Universitäten und Unternehmen zu teilen», erklärt Schultz.

Die fehlende Information der Betroffenen stösst vor allem bei Fotografen auf Unverständnis. Diese müssen nämlich sowohl bei der Erstellung als auch bei der Verwendung ihrer Aufnahmen sehr genau aufpassen und die entsprechenden Rechte mit den abgelichteten Personen schriftlich abklären. «Keiner der Leute, die ich fotografiert habe, hat eine Ahnung, dass seine Bilder auf diese Weise genutzt werden», kritisiert Greg Peverill-Conti, ein PR-Berater aus Boston, der über 700 Fotos zum IBM-Datensatz beigesteuert hat. Dass diese einfach so «missbraucht» werden können, habe ihn sehr überrascht.

«Nehmen Privatsphäre sehr ernst»

«Wir nehmen die Privatsphäre von Individuen sehr ernst und unternehmen grosse Anstrengungen, um stets im Einklang mit den geltenden Datenschutzbestimmungen zu handeln», heisst es in einer ersten Reaktion von IBM. Das gelte auch für den konkreten Datensatz mit Flickr-Fotos, um den sich die aktuelle Diskussion dreht. Dieser kann nämlich dem IT-Giganten zufolge ausschliesslich von verifizierten Wissenschaftlern eingesehen werden. «Ausserdem ist darin nur solches Material enthalten, dass für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist. Wenn jemand nicht in diesem Datensatz enthalten sein will, hat er auch die Möglichkeit, sich daraus entfernen zu lassen», betont das Unternehmen. (pte)

Spotify wirft Apple unfairen Wettbewerb vor

Streaming-Anbieter wie Spotify und Netflix kritisieren schon länger, dass sie bei Abo-Abschlüssen auf dem iPhone einen Teil der Erlöse an Apple abgeben müssten. Jetzt hat der Marktführer Spotify genug und legt Beschwerde bei der EU-Kommission ein.

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Apple habe in seinem App Store Regeln eingeführt, die die Auswahl für Verbraucher einschränkten und Innovationen bremsten, erklärte Spotify-Chef Daniel Ek am Mittwoch.

In Apples App Store – und auch auf anderen Download-Plattformen wie etwa Googles Play Store für Android-Geräte – ist es üblich, dass App-Anbieter 70 Prozent der Erlöse bekommen, während 30 Prozent beim Betreiber bleiben. Das gilt auch für Käufe innerhalb von Apps. Bei Abo-Erlösen senkt Apple die Abgabe vom zweiten Jahr an auf 15 Prozent.

Apple macht das Leben schwer

Musikstreaming-Anbieter zeigten sich schon lange unzufrieden damit, dass sie einen Teil der Abo-Erlöse an Apple abgeben müssen, während der Konzern bei seinem konkurrierenden Dienst den gesamten Betrag bekommt. «Wenn wir diese Steuer bezahlen, würde uns das zwingen, unsere Premium-Mitgliedschaft künstlich deutlich teurer zu machen als Apple Music», kritisierte Ek.

Spotify bot die Abos in der iPhone-App eine Zeit lang teurer an als im Web. Inzwischen kann man das Premium-Abo auf dem iPhone gar nicht mehr abschliessen. Auch der Videostreaming-Dienst Netflix bietet seit Ende vergangenen Jahres Neukunden keine Möglichkeit mehr an, ein Abo direkt in der App zu erwerben.

Apple mache Spotify das Leben schwieriger, weil der Musikdienst nicht das Bezahlsystem des iPhone-Konzerns nutze, schrieb Ek. So habe Apple regelmässig App-Updates blockiert und Spotify von firmeneigenen Produkten wie der Assistenzsoftware Siri, dem vernetzten Lautsprecher HomePod und der Computer-Uhr Apple Watch ferngehalten. Ausserdem würden die Möglichkeiten, mit Nutzern zu kommunizieren, eingeschränkt.

«Wir wollen keine Sonderbehandlung», schrieb Ek und verwies darauf, dass etwa der Fahrdienst-Vermittler Uber oder der Essenlieferdienst Deliveroo auch keine Abgaben für die einzelnen Transaktionen in ihren jeweiligen Apps zahlen müssten.

96 Millionen zahlende Kunden

Spotify schloss das vergangene Quartal mit 96 Millionen zahlenden Abo-Kunden ab, 9 Millionen mehr als drei Monate zuvor. Zusammen mit der Gratis-Version kam Spotify auf 207 Millionen Nutzer. Apple Music als Nummer zwei im Markt hat nach jüngsten Angaben mehr als 50 Millionen zahlende Nutzer – eine kostenlose Version hat der iPhone-Konzern nicht. (SDA)

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