Die neue Galaxus-Kampagne spielt mit Autowerbung-Klischees

Die neuste Werbekampagne von Galaxus ist live. Die erste Welle startet im TV, wo das Unternehmen erneut gewohnte Werbeklischees aufs Korn nimmt.

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In den Spots wird das perfekte Auto in der perfekten Umgebung und bei perfekten Verhältnissen gezeigt. Auf den zweiten Blick findet sich der Zuschauer in einer Alltagssituation wieder: beim Altglas entsorgen oder inmitten eines Night-Skate-Anlasses. Die Produkte des Schweizer Onlinehandel-Marktführers sind selbstverständlich immer dabei.

Die erste Werbewelle läuft seit Montag bis und mit 21. April im TV. In einer zweiten Welle ab dem 1. April bis und mit 30 April wird die crossmediale Kampagne mit Onlinebannern und Sujets für digital out of Home ergänzt.  Bei den Sujets wird es sich um an die TV-Spots angelehnte Alltagssituationen in Form kurzer Videosequenzen handeln. 

Für den TV-Spot hat das Unternehmen mit AMAG Import (Volkswagen) zusammengearbeitet: Die AMAG hat das Auto für den Dreh zur Verfügung gestellt und die Schweizer Volkswagen-Händler zeigen die TV-Spots ab heute in ihren Showrooms. Ausserdem ist der neue VW Touareg von heute bis 30. April als erstes Auto mit Verbrennungsmotor auf Galaxus erhältlich. Ob auch in Zukunft Autos auf Galaxus angeboten werden, ist laut Mitteilung noch in Abklärung.

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Nebst der neuen Galaxus-Werbung sind ab Montag auch neue Digitec-Spots im TV zu sehen. Einmal mehr zeigt das Unternehmen Schauspieler, die echte Kundenkommentare zu Produkten aus dem Digitec-Sortiment vortragen. Die Community-Kampagne läuft mittlerweile in ihrer sechsten Auflage in der Deutschschweiz (erstmals seit November 2017) und in ihrer vierten Auflage in der Romandie (erstmals seit Juni 2018).

Alle neuen Spots sind bis und mit 7. April im TV zu sehen sowie als Online-Banner, als YouTube-Werbung, auf Facebook, auf Twitter und in Insta-Stories. Die Spots ergänzen die Produktbewertungen auf Plakaten, Hängekartons, eBoards & ePanels sowie Banner im Internet. Manche Kommentare, zum Beispiel den zum Tintenmassaker, erscheinen sowohl im TV als auch in ihrer klassischen Interpretation als Out-of-Home-Werbung. Neu an der Kampagne ist, dass Digitec auch Kundenkommentare zu vergangenen Kampagnen berücksichtigt.

Credits der Galaxus-Kampagne:

Verantwortlich bei Digitec Galaxus: Martin Walthert (CMO); Flurin Spring (Creative Director); Sina Harms (Head of Brand Management; Projektleitung); Julian Stauffer & Sven Mathis (Grafisches Konzept und Umsetzung); Alessandro Thüler (Online Media Design); Luca Giuliano, Gesine Gerlach (Mediaplanung). Verantwortlich bei Plan B Film (Film- und Fotoproduktion): Chris Niemeyer (Drehbuch/Text & Regie); HC Vogel (Produzent);Niels Vije (Producer); Roland Schmid (Kamera); Marko Strihic (Schnitt);Adriel Pfister (Grading);Matthias Kräutli (Musik); Jingle Jungle (Sounddesign).

Credits der Digitec-Kampagne:

Verantwortlich bei Digitec Galaxus: Martin Walthert (CMO); Flurin Spring (Creative Director); Nadine Widmer (Head of Brand Management; Projektleitung); Miriam Brack (Art Direction); Severin Keller (Online Media Design); Barbara Schuler (Grafische Produktion) ; Sandro Hostettler (Digital Marketing); Luca Giuliano (Mediaplanung). Verantwortlich bei Plan B Film (Filmproduktion): Chris Niemeyer (Regie); HC Vogel (Produzent); Tobias Dengler (Kamera); Jessica Sonderegger (Produzentin); UKO – The Audio Suite (Sounddesign).

Seed realisiert eine filmische Ode für Swiss Life

Seed hat für Swiss Life einen neuen Imagefilm realisiert, bei dem einzig und allein der Unternehmenszweck im Zentrum steht: Das selbstbestimmte Leben.

Swiss Life hat in den letzten Jahren ihr Selbstverständnis geschärft. In dessen Zentrum steht der  Unternehmenszweck: Swiss Life unterstützt Menschen dabei, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Der neue Unternehmensfilm fokussiert auf diesen Kern. Er macht spürbar, wie wertvoll Selbstbestimmung im Leben ist, dass es aber letztlich auf den eigenen ersten Schritt ankommt.

Seed hat den Film in enger Zusammenarbeit mit Swiss Life entwickelt und umgesetzt. Regie führte Simon Steuri. Der Film wird im Rahmen von internen und externen Veranstaltungen eingesetzt und auf Websites von Swiss Life sowie in den sozialen Medien gezeigt.

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Verantwortlich bei Swiss Life: Christian Pfister, Michael Preisig. Verantwortlich bei Seed Audio-Visual Communication: Simon Steuri (Buch/Regie), Irvin Liu (Kamera), Bastian Hertel (Produktionsleitung), Felix Courvoisier (Produzent).

Verleger*nnenverband engagiert sich gegen das Leistungsschutzrecht und wählt neuen Vorstand

An ihrer Generalversammlung 2019 hat der Verband Medien mit Zukunft einen neuen Vorstand gewählt. Das kommende zweite Geschäftsjahr seit Bestehen des Verbandes steht im Zeichen der Partizipation und der Kooperation.

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In seinem ersten Geschäftsjahr habe der Verband Medien mit Zukunft erste Akzente setzen können, schreibt dieser in einer Mitteilung vom Montag. Der Verleger*nnenverband mit aktuell 19 Mitgliedern konnte sich aktiv in die Medienpolitik einbringen und fand im Vorfeld der No-Billag-Abstimmung oder im Zuge der Vernehmlassung über das neue Mediengesetz breites Gehör. Die VerlegerInnen setzen sich für einen Journalismus mit Zukunft ein, der auch im schwierigen Marktumfeld und in Zeiten der Digitalisierung seine Rolle in der Gesellschaft wahrnehmen kann.

Deshalb forderten die Verlage von der neuen Medienministerin Simonetta Sommaruga auch einen Transformationsfonds, welcher die Medienhäuser unterstützen soll. Der Fonds soll, analog zu der indirekten Presseförderung, mit rund 100 Millionen Franken gefüllt werden und soll als indirekte Medienförderung die Entwicklung neuer Technologien und Geschäftsmodelle ermöglichen.

Neumitglied Andreas von Gunten, Verleger aus Kölliken, stellte seine inhaltliche Kritik am derzeit medienpolitisch heftig diskutierten Leistungsschutzrecht vor. Nach einer ausführlichen Diskussion beschlossen die anwesenden Mitglieder mit grosser Mehrheit, sich gegen das Leistungsschutzrecht zu engagieren und einen Beitritt zur «Allianz für ein faires Urheberrecht».  

An der Generalversammlung vom Donnerstag haben die Mitglieder einen neuen Vorstand gewählt. Als Co-Präsidium amten nun Camille Roseau von der Wochenzeitung WOZ und Simon Jacoby vom Stadtmagazin Tsüri.ch. Ergänzt wird das Gremium mit den bisherigen Olaf Kunz (Wepublish), Hansi Voigt (Zentralplus), Patrick Vallélian (Sept) und den neuen Dennis Bühler (Republik), Min Li Marti (P.S.) und Simon Jäggi (Surprise Magazin). 

Das aktuelle Jahr 2019 steht beim Verband Medien mit Zukunft im Zeichen der Partizipation und Kooperation. Die Verlage wollen in Zukunft verstärkt zusammenarbeiten. Sei es bei den technologischen Entwicklungen, wie mit Wepublish, als auch bei inhaltlichen Kooperationen.
 

Marken setzen für personalisierte Kundenerlebnisse auf die volle Datenkontrolle

Ein effektiver und transparenter Dateneinsatz geniesst bei europäischen Marken 2019 Top-Priorität – und das sowohl in der IT- als auch in der Marketingabteilung. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie «Digital Trends 2019», die das Marktforschungsinstitut Econsultancy im Auftrag von Adobe durchgeführt hat.

Im Rahmen dieser Studie wurden rund 13’000 Marketing-, Kreativ- und IT-Experten aus aller Welt befragt. Die weltweiten Umfrage-Teilnehmer erwarten demnach einen wesentlich stärkeren Fokus auf das Datenmanagement, um ihre Abhängigkeit von so genannten «Walled Gardens» – externen Werbeplattformen, die von Marken verlangen, die Kontrolle über ihre Daten abzugeben – zu verringern und die Privatsphäre der Konsumenten besser zu schützen.

Marken wollen ihre Abhängigkeit von Walled Gardens weiter reduzieren, um vollen Zugang zu all ihren Kundendaten zu erhalten und eine grösstmögliche Datentransparenz sicherzustellen. Ziel ist eine effektivere Segmentierung und Zielgruppenansprache, um ihren Kunden kanalübergreifend noch personalisiertere und konsistentere Kundenerlebnisse bereitstellen zu können.

Marken brauchen einen besseren Zugriff auf ihre Daten

44 Prozent der befragten Werbeagenturen betonen, dass ihren Kunden vor allem die Abhängigkeit von den Datensilos der Walled Gardens Kopfschmerzen bereitet. Mehr als jeder vierte Marketingspezialist (28 Prozent) sieht hingegen die grösste Herausforderung darin, Kundenerlebnisse zu personalisieren, ohne die Privatsphäre der Konsumenten zu verletzen.

Weltweit sind Unternehmen offen gegenüber Datenschutzgesetzen wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). 89 Prozent glauben sogar, dass sich die Regulierung positiv auf ihr Geschäft ausgewirkt hat. In Europa sind die Marken jedoch mehr um die Privatsphäre der Konsumenten besorgt als anderswo. Fast ein Viertel (24 Prozent) der europäischen Unternehmen geben daher an, dass Datenschutzgesetze wie die DSGVO negative Auswirkungen auf ihr Geschäft hatten. Dieser Anteil ist dreimal so hoch wie in jeder anderen untersuchten Region.

Datenbesitz und -kontrolle haben höchste Priorität

Marken drängen 2019 darauf, mehr Kontrolle über ihre Daten zu erlangen und führend im Bereich Customer Experience (CX) zu werden. Fast zwei Drittel (63 Prozent) der IT-Experten haben sich als oberstes Ziel gesetzt, ihre Datenerfassungsfunktionen zu verbessern und alle gesammelten Informationen auf einer einzigen Plattform zu zentralisieren. Mehr als die Hälfte der Marketingentscheider setzen sich ihrerseits für eine bessere Nutzung der Daten ein, um eine effektivere Segmentierung und Zielgruppenansprache zu erreichen.

«Die diesjährigen Digital Trends zeigen deutlich: Unternehmen wissen um die hohe Bedeutung der Datenkontrolle. Die DSGVO ist hierbei viel eher Chance als Hindernis. Unternehmen, die in relevante und transparente Kundenbeziehungen investieren, werden ihre Kunden stärker an sich binden, als je zuvor. Künstliche Intelligenz wird hierfür ebenso zum wettbewerbsentscheidenden Faktor wie der Aufbau eines unternehmenseigenen Datenmanagements sowie einer unabhängigen Datenwertschöpfung», so Christoph Kull, Vice President & Managing Director Central Europe von Adobe.

Marken planen 2019 weitere Investitionen ein, um ihre Daten besser in den Griff zu bekommen und ihr Kundenerlebnis zu optimieren. 42 Prozent der Marketingspezialisten wollen ihre Herangehensweise an eine ganzheitlichere Sicht auf den Kunden verbessern. Der gleiche Anteil beabsichtigt zudem, seine Systeme und Daten für effizientere Arbeitsabläufe miteinander zu verknüpfen.

Erste Grundlagen für die KI-Personalisierung

Um ihren Fokus auf das Datenmanagement weiter voranzutreiben, plant die Hälfte der Marken erhöhte Ausgaben für CX-Technologien im Jahr 2019 ein. Für eine verbesserte Personalisierung der Kundenerlebnisse stehen vor allem Künstliche Intelligenz (KI) und Echtzeit-Erfahrungen hoch im Kurs. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Marken nutzen KI bereits, um ihren Kunden begeisternde Erlebnisse bereitzustellen – im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von rund 50 Prozent.

Ashley Friedlein, Gründerin von Econsultancy, ergänzt: «Die Customer Experience ist inzwischen genauso eine Denkweise und Unternehmensphilosophie wie eine Disziplin. Kein Wunder, dass Kundenerlebnisse im Marketing eine so grosse Rolle spielen. Ein klarer Kundenfokus ist eben nicht nur das wichtigste Unterscheidungsmerkmal einer Marke, sondern auch ein entscheidender Faktor für den Geschäftserfolg. Die diesjährige Studie zeigt einmal mehr, welch entscheidende Rolle die Entwicklung einer ausgefeilten CX-Strategie spielen kann: Die in der CX-Strategie am weitesten fortgeschrittenen Marken haben ihre Unternehmensziele im Jahr 2018 fast dreimal so oft übertroffen wie bisher.»

Über die Studie

Die «Adobe Digital Trends 2019» ist bereits die neunte Trend-Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Econsultancy im Auftrag von Adobe durchgeführt hat. Im Rahmen dieser jährlichen Studie wurden im November und Dezember 2018 weltweit rund 13’000 Fachleute aus den Bereichen Marketing, Werbung, E-Commerce, Creative und Technologie befragt. Davon 60 Prozent auf Kunden- und 40 Prozent auf Anbieterseite, einschliesslich Agenturvermarkter, Berater und Mitarbeiter von Technologieanbietern oder anderen Dienstleistern. Knapp die Hälfte (47 Prozent) der Stichprobe stammt aus Europa, gefolgt von Asien (24 Prozent), den Vereinigten Staaten (14 Prozent), Australien/Neuseeland (8 Prozent), dem Mittleren Osten (2 Prozent) und sonstigen Ländern (5 Prozent). Die gesamte Studie kann auf Adobe.com gegen Angabe der Kontaktdaten heruntergeladen werden.

Zuhause isst, wo Thomy ist: Walker lanciert neue Kampagne für Traditions-Mayo

Mit Pfadi-Romantik erinnert Walker daran, wie stark Thomy Mayonnaise in der Schweizer Gesellschaft verankert ist.

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Mit einer Wiedererkennungsquote von 98 Prozent und einem Marktanteil von über 80 Prozent gehört Thomy Mayonnaise à la Française seit 1951 zu den Essentials im Schweizer Haushalt. In Zusammenarbeit mit dem Nestlé-Team in Vevey entwickelte Walker nun eine Kampagne, welche diese schöne Tatsache ins Zentrum rückt.

Walker betreut das Thomy-Mandat seit Ende 2017. Der erfolgreiche Marken-Relaunch wurde im Februar dieses Jahres von Nestlé mit dem «Purpose and Innovation Award for intrapreneurship» ausgezeichnet.

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Verantwortlich bei Walker: Marco Zanchi, Stefan Wagner, Mandy Strebel Jules Esick (Marlene Ohlsson Photographers), Reinhard Hunger (Bransch) Stefanie Huber, Catherine Elf, Cornelia Nünlist, Pius Walker

Einfacher, als du denkst: Kreienbühl und Vogler entwickelt neue Gorilla-Kampagne

Mit einer neuen Kampagne für das Gesundheitsförderungs- und Bildungsprogramm Gorilla ermutigt Kreienbühl und Vogler junge Menschen, gesünder und nachhaltiger zu leben.

Die Schtifti Foundation engagiert sich mit dem Gesundheitsförderungs- und Bildungsprogramm Gorilla für eine gesunde Jugend. Mit Workshops und Tipps auf gorilla.ch setzt sich Gorilla für Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und ein nachhaltiges Konsumverhalten bei Jugendlichen ein.

Kreienbühl und Vogler wurde mit der Entwicklung einer neuen Kampagne für Gorilla Schweiz beauftragt. Jugendstudien zeigen, dass sich Jugendliche engagieren wollen, sich  angesichts globaler Umweltprobleme aber schwertun, das eigene Verhalten anzupassen. Mit der neuen Kampagne ermutigt Gorilla Jugendliche zu handeln. Entstanden sind drei Sujets und Filme zu den zentralen Themen Bewegung, Ernährung und Nachhaltigkeit. Diese weisen pointiert darauf hin, dass es einfach ist, als man denkt, zu rezyklieren, zu skaten oder gesund zu essen.

 

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Verantwortlich bei Schtifti Foundation: Kathrin Steiger (Geschäftsleitung), Tobias Schoen (Leiter Marketing), Katia Kaiser (Marketing). Verantwortlich bei Kreienbühl und Vogler Werbeagentur: Reto Vogler, Oli Kreienbühl, Marco Donada, Tiffany Lau; Oliver Nanzig (Fotografie/Regie), Sandro Burkhalter (DOP).

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Billag-Nachfolger Serafe beklagt sich über zu viel Arbeit

Die Billag-Nachfolger Serafe hat im Streit um Probleme rund um die Radio- und TV-Abgabe Kantone und Gemeinden kritisiert. Diese müssten ihre mangelhaften Register in Ordnung bringen, sagte ein Serafe-Sprecher der Zentralschweiz am Sonntag und der Ostschweiz am Sonntag.

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Serafe müsse «Tausende von Reklamationen» von Kunden entgegennehmen, die fehlerhafte Rechnungen erhalten hätten wegen «Unschärfen bei der Fakturierung», die aus den von den Gemeinden und Kantonen gelieferten Daten resultiert hätten. Trotz eineinhalb Jahren Vorbereitung sei dies nicht vorhersehbar gewesen.

Im Januar waren 3,6 Millionen Rechnungen für die Radio- und Fernsehempfangsgebühren erstmals durch die neue Erhebungsstelle verschickt worden. Der Versand mancher Rechnungen an falsche Adressen führte massenhaft zu Reklamationen. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) reagierte und verfügte zur Entlastung der Behörden, dass nur noch Serafe und nicht mehr die Einwohnerkontrollen als Auskunftsstelle dienen soll. (SDA).

Bundesrat will verbindliche Jugendschutz-Regeln für Games und Filme

Bei Filmen und Games existiert heute kein funktionierender Jugendschutz. Youtube und Netflix haben das Problem verschärft. Im Windschatten der EU will der Bundesrat nun auch in der Schweiz verbindliche Regeln erlassen.

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Heute ist Jugendschutz weitgehend Sache der Kantone, die das Problem den Branchen überlassen. Künftig soll es für Filme und Videospiele eine schweizweit einheitliche Jugendschutz-Regelung geben, wobei die Branchen weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Das schlägt der Bundesrat im Vorentwurf des Bundesgesetzes über den Jugendschutz in den Bereichen Film und Videospiele (JSFVG) vor, den er am Freitag in die Vernehmlassung geschickt hat.

Ziel des neuen Gesetzes ist der Schutz von Minderjährigen vor Inhalten in Filmen und Videospielen, «die ihre körperliche, geistige, psychische, sittliche oder soziale Entwicklung gefährden können». Für generell verbotene Inhalte wie Kinderpornografie hält der Bundesrat das geltende Recht für ausreichend. Handlungsbedarf sieht er aber bei Gewalt- und Sexdarstellungen oder bedrohlichen Szenen, die für bestimmte Altersgruppen ungeeignet sind.

 

 

Für alle verbindlich

Das Gesetz soll Kinos, Videotheken, den Online-Versandhandel, Verkaufsstellen und Videoportale zu Alterskennzeichnungen und -kontrollen verpflichteten. Für Film und Videospiele ist die Schaffung je einer Jugendschutzorganisation vorgesehen. Diese Organisationen sollen für den jeweiligen Bereich eine Jugendschutzregelung erlassen.

Gemäss dem Vorschlag des Bundesrats muss die Regelung ein System zur Altersklassifizierung sowie Regeln zur Alterskennzeichnung und zur Alterskontrolle enthalten. Die Jungendschutzorganisationen müssen eine Anlaufstelle schaffen, bei der für bestimmte Filme oder Spiele das festgelegte Mindestalter oder die Nichteinhaltung der Jugendschutzregelung beanstandet werden kann.

Die Organisationen können die Einhaltung der Regeln mit Testkäufen und -eintritten oder der Eröffnung von Testkonten überwachen. Der Bundesrat kann die Jugendschutzregelung auch für Akteurinnen verbindlich erklären, die nicht Mitglied der Jugendschutzorganisationen sind.

An EU-Regelung angelehnt

Für Abruf- und Plattformdienste wie Youtube oder Netflix gelten spezielle Vorschriften. Sie müssen ein System zur Alterskontrolle betreiben. Plattformdienste müssen ausserdem eine Meldestelle für ungeeignete Inhalte betreiben, Abrufdienste ein System zur elterlichen Kontrolle.

Wer bei Filmen oder Games keine Alterskennzeichnung oder Inhaltsdeskriptoren anbringt, kein System zur Alterskontrolle betreibt, keine Alterskontrollen durchführt oder kein System zur Meldung von ungeeigneten Inhalten anbietet, kann mit Bussen von bis zu 40’000 Franken bestraft werden.

Ein Problem bleibt die Durchsetzung der Regeln im Ausland, insbesondere gegenüber den grossen internationalen Anbietern. Der Bundesrat setzt dabei auf die Marktmacht der EU. Diese hat Ende November 2018 die neue Richtlinie für Audiovisuelle Mediendienste (AVMD) in Kraft gesetzt, an die sich die Schweizer Regulierung im Filmbereich anlehnt.

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Bei den Videospielen will der Bundesrat den Windschatten der EU verlassen: Anders als die AVMD-Richtlinie soll das neue Schweizer Gesetz auch Abruf- und Plattformdienste verpflichten, die Videospiele anbieten. Die internationale Durchsetzung dürfte aber problematisch sein.

Um die Regeln in der Schweiz durchzusetzen, will sich der Bundesrat die Kompetenz geben lassen, nötigenfalls selber tätig zu werden. Er will Jugendschutzregelungen für Film und Videospiele erlassen können, wenn sich die Branchen nicht auf einen genehmigungsfähigen Vorschlag einigen. Dafür sollen sie mindestens zwei Jahre Zeit haben.

Das Gesetz schafft auch die Rechtsgrundlage für die Tests. Es regelt die Aufsicht durch Bund und Kantone, das Monitoring und die Finanzierung. Die Vernehmlassung dauert bis am 24. Juni 2019.

Verworfen hat der Bundesrat eine rein staatliche Regulierung, unter anderem wegen des hohen Aufwands. Verzichten will er auf die Regulierung von Websites mit ungeeignetem Inhalt. Dies sei angesichts der internationalen Dimension des Internets und der Menge an Inhalten nicht umsetzbar, heisst es im Bericht zum Vorentwurf. Der Jugendschutz im Fernsehen wird ebenfalls verschärft, jedoch im Rahmen des Radio- und Fernsehgesetzes. (SDA)

Digitale Werbung verlockt Minderjährige zu ungesundem Verhalten

Chatten, Promis folgen, soziale Medien nutzen: Kinder und Jugendliche sind immer häufiger online unterwegs und werden dabei mit Werbung bombardiert, die ihre Gesundheit gefährden kann. Davor warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

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Regierungen brauchten bessere Nutzungsdaten, um diese Werbewelt zum Schutz der Kinder besser zu regulieren, forderte die WHO-Europaregion am vergangenen Donnerstag. Um bei Erwachsenen Herzkrankheiten, Krebs und Fettleibigkeit zu verhindern, sei es wichtig, schon Kinder und Jugendliche vor Werbung für ungesunde Nahrungsmittel zu schützen. Dazu zählen besonders süsse, salzige oder fettige Snacks.

Es gebe immer mehr Hinweise, dass Kinder und Jugendliche durch digitales Marketing für ungesunde Produkte beeinflusst würden, so die WHO. Nichtansteckende Krankheiten machten 86 Prozent der Todesursachen in der Europa-Region aus, so die WHO. Zu der Region gehören 53 Länder, darunter neben der EU auch Russland, die Türkei, Israel, Usbekistan und Aserbaidschan.

Die WHO zitiert aus einer Studie in Grossbritannien, dass drei Viertel der 13- bis 17-Jährigen in sozialen Medien Marken folgen, die sie mögen und dass 57 Prozent in Apps und Onlinespielen Käufe tätigen. Wenn Alkoholfirmen Nutzer einladen, selbst Inhalte hochzuladen oder zu teilen, könne dies gerade jüngere Menschen ansprechen, warnt die WHO. Junge Leute vertrauten oft Inhalten, die von anderen Nutzern oder Influencern, die für Werbung bezahlt werden, hochgeladen werden. In den meisten Ländern würden inzwischen mehr Werbegelder für digitale Medien als für Fernsehwerbung ausgegeben, so die WHO.

Aber es gebe viel zu wenige Nutzerdaten, auch, weil Plattformen wie Facebook, Google und Amazon ihre Informationen für sich behalten wollen. Die WHO drängt Behörden, zu untersuchen, welche Altersgruppen aus welchen sozialen Schichten wann online sind und welche Art digitaler Kommunikation nutzen. Auch über die digitalen Strategien von Werbern wisse man zu wenig. Gewappnet mit diesen Informationen könnten Regierungen die jungen Menschen besser schützen. (SDA)

Junghänis setzt SCB-Sponsoring der BLS in Szene

Die von Junghänis kreierte Kampagne verbindet die vielseitigen Ausflugsregionen der BLS mit den ebenso vielseitigen Charakterzügen bekannter SCB-Spieler.

Zu sehen sind die Sujets in den BLS-Zügen, in Magazinen und als Plakate in der PostFinance-Arena.  BLS ist ein Berner Eisenbahnverkehrsunternehmen, das ein umfangreiches Netz im Regionalverkehr einschliesslich S-Bahn, einen Autoverlad am Lötschberg und Simplon sowie die Schifffahrt auf dem Thuner- und Brienzersee betreibt.

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Verantwortlich bei der BLS: Julia Gamma, Aline Jossi. Verantwortlich beim SCB: Melanie Sennhauser. Verantwortlich bei Junghänis: Julien Junghäni, Roland Zenger. Fotografie: Terence du Fresne.

Enger Vertrauter von Zuckerberg verlässt Facebook

Kaum hat Mark Zuckerberg eine neue Strategie für Facebook ausgegeben, schon geht einer seiner engsten Vertrauten von Bord. Ein Zufall? Danach sieht es nicht aus.

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Einer der engsten Vertrauten von Facebook-Chef Mark Zuckerberg verlässt das Online-Netzwerk wenige Tage nach der Ankündigung eines tiefgreifenden Strategiewechsels. Chris Cox hatte in seinen 13 Jahren bei Facebook unter anderem den Newsfeed mitentworfen, über den die meisten Nutzer ihre Informationen bei dem Netzwerk bekommen. Und noch ein weiterer Top-Manager geht: Chris Daniels, der erst vor weniger als einem Jahr die Führung des Chatdienstes WhatsApp nach dem Abgang der Gründer übernommen hatte.

Zuckerberg hatte vergangene Woche angekündigt, Facebook stärker auf Kommunikation in verschlüsselten Chatdiensten und damit auch auf einen strikteren Schutz der Privatsphäre auszurichten. Die Kehrtwende wirft viele Fragen auf – unter anderem nach Facebooks künftigem Geschäftsmodell. Denn aktuell erwirtschaftet das Online-Netzwerk seine Milliardengewinne hauptsächlich mit Anzeigen im Newsfeed.

Zuckerberg sieht kein Zerwürfnis

Zuckerberg bemühte sich, es nicht nach einem Zerwürfnis aussehen zu lassen. «Seit einigen Jahren hat Chris mit mir über seinen Wunsch gesprochen, etwas anderes zu machen», schrieb der Facebook-Chef in einem Blogeintrag am späten Donnerstag. «Aber nach dem Jahr 2016» – eine Anspielung auf die Kritik an Facebooks Rolle bei der US-Präsidentenwahl – hätten beide beschlossen, dass es dafür noch zu viel bei dem Online-Netzwerk zu verbessern gebe. Inzwischen seien jedoch Fortschritte gemacht worden. «Ich werde Chris sehr vermissen.» Die beiden Männer gelten auch privat als Freunde.

Cox selbst schrieb in seiner Abschiedsnotiz nichts davon, dass er gern etwas anderes machen wolle – sondern, dass er «mit grosser Traurigkeit» bekanntgebe, Facebook nach 13 Jahren zu verlassen. Er deutete auch an, dass er nicht der Richtige für den angekündigten Strategiewechsel sei: «Das wird ein grosses Projekt sein, und wir werden Führungspersönlichkeiten brauchen, die begeistert sind, die Neuausrichtung durchzusetzen.» Die Website Buzzfeed berichtete unter Berufung auf eine informierte Quelle, zu dem Abgang hätten Differenzen über die künftige Produkt-Ausrichtung geführt.

Bei Anlegern kamen die Neuigkeiten nicht gut an: Die Aktie verlor im frühen US-Handel am Freitag zeitweise rund drei Prozent.

Der 36-jährige Cox war in der Rolle des Produktchefs in der Öffentlichkeit nur wenig bekannt, galt aber als Nummer drei in der Facebook-Rangfolge nach Zuckerberg und Geschäftsführerin Sheryl Sandberg. Vergangenes Jahr hatte Zuckerberg ihm die Gesamtaufsicht über alle Apps des Konzerns übergeben: Die zentrale Facebook-Anwendung sowie Instagram und die Chatdienste WhatsApp und Messenger. Damit galt Cox einigen Branchenbeobachtern bereits als Kronprinz. Sein bisheriger Posten wird zunächst nicht neu besetzt. Die Chefs der einzelnen Apps sollen künftig stattdessen direkt Zuckerberg unterstellt sein.

Will Cathcart wird neuer Chef bei WhatsApp

Neuer Chef von WhatsApp wird Will Cathcart, der zuletzt für die Facebook-App verantwortlich war. Bei dem für rund 22 Milliarden Dollar zugekauften Chatdienst waren die Gründer Brian Acton und Jan Koum 2017 und 2018 gegangen. Laut Medienberichten hatten sie sich damals gegen eine Aufweichung der Verschlüsselung in der App gestemmt, auf die von Facebook-Seite hingearbeitet worden war.

Zwar sollen nach dem neuen Plan von Zuckerberg im Gegenteil mehr Facebook-Angebote wie WhatsApp komplett verschlüsselt sein. Allerdings sei Daniels mit einigen Entscheidungen bei Zuckerbergs Plan, die technische Infrastruktur hinter WhatsApp, Messenger und der Chatfunktion von Instagram zusammenzulegen, nicht einverstanden gewesen, schrieb die New York Times. Er habe bereits vor einigen Wochen seinen Rücktritt eingereicht.

Cox sei «einer aus der Gruppe von Leuten gewesen, die es gut meinten, aber 2009 Entscheidungen trafen, die 2019 nicht mehr anwendbar sind», sagte ein ehemaliger Facebook-Mitarbeiter Buzzfeed. Der Abgang des Zuckerberg-Vertrauten zeige, dass der Facebook-Chef für die Neuausrichtung auch bereit sei, den Verlust wichtiger Weggefährten in Kauf zu nehmen, erklärte der bekannte Risikoinvestor Ben Horowitz bei Twitter. (SDA)

Die Tankstelle der Zukunft in Augmented Reality erleben

Am Automobil-Salon Genf präsentiert die Erdöl-Vereinigung das Siegerprojekt des Designwettbewerbs «Tankstelle der Zukunft» komplett in Augmented Reality.

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«Immer in Bewegung», eine Kampagne des Verbands der schweizerischen Erdöl-Importeure, hat einen fordernden Designwettbewerb ausgeschrieben: Wie sieht die Tankstelle der Zukunft aus? Die Jury hat vier Projekte prämiert und nun am Autosalon der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Siegerprojekt «movo» wurde von Staay Interactive als Aktivierungsmassnahme für den Messestand aufwändig in 3D digital nachgebaut und wortwörtlich ins Zentrum gerückt: In der Mitte des Messestandes präsentiert sich ein physisches Architekturmodell. In dessen Mitte entdecken die Besucherinnen und Besucher in Augmented Reality mittels Tablets die animierte Siegertankstelle der Zukunft.

Die AR-App lädt dabei zum Entdecken ein, denn die einzelnen Dächer der Tankstelle lassen sich interaktiv entfernen, so dass man auch das Innenleben der Räume bewundern kann. Auf Knopfdruck lässt sich das futuristische Gebäude anheben und gibt die Sicht auf das Untergeschoss frei. Die Tankstellenbesucher der Zukunft nutzen die freie Zeit während des Ladevorgangs ihrer Elektrofahrzeuge für Yoga-Stunden, Fitness oder einen Kaffee in den oberen Stockwerken. Konzipiert und entwickelt wurde die Tankstelle der Zukunft im Auftrag von Quade & Zurfluh.

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