OWM-Umfrage: Werbungtreibende pausieren YouTube-Kampagnen nach Legal Safety-Vorfällen

Nachdem im Februar in zahlreichen Kommentaren zu Youtube-Videos pädophile Inhalte aufgetaucht sind, haben sich einige Werbungtreibende öffentlich dazu bekannt, ihre Kampagnen zu pausieren. Wie hoch der Anteil war, blieb allerdings unklar. Die deutsche Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) hat ihre Mitglieder gefragt, wie viele tatsächlich ihre Aktivitäten gestoppt haben.

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Das Ergebnis dieser nicht repräsentativen Umfrage (Beteiligungsquote: 30 Prozent der OWM-Mitglieder) liegt nun vor: 90 Prozent der Umfrageteilnehmer schalten Kampagnen auf YouTube, von diesen hat ein Drittel (35 Prozent) ihre Kampagnen pausiert.
 
OWM Geschäftsführer Joachim Schütz kommentiert: «Diese Zahl zeigt sehr klar die hohe Relevanz von markensicheren Umfeldern und speziell Legal Safety für Werbungtreibende. Besonders die Live-Dokumentation der tragischen Ereignisse in Christchurch und deren millionenfache Verbreitung haben noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie ein Worst Case des Missbrauchs sozialer Netze aussehen kann und welche großen Schwierigkeiten Plattformen haben, dieser Herr zu werden.»
 
Auch wenn Google sich mit sichtbarem Aufwand um Schadensbegrenzung bemüht, fordert die OWM nach den jüngsten Ereignissen mehr denn je die Einhaltung von Brand Safety im Sinne von Legal Safety und Brand Suitability auf allen sozialen Plattformen.
 
«Werbliche Umfelder mit User-Generated Content müssen frei von Fake News und extremistischen, diskriminierenden sowie rechtsverletzenden Inhalten sein. Angebote, die nicht der Legal Safety entsprechen, sind aus der Vermarktung auszuschliessen», betont Christine Diener, Leiterin Digital bei der OWM.
 

Auto-Show-Kampagne: Farner vereint Mensch und Auto

Die Agentur Farner schafft mit dem neuen Sujet der Auto-Show St.Gallen 2019 unter dem Motto «Licht an für die nächste Generation» einen Eyecatcher – und dies wortwörtlich.

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Bereits im achten Jahr begleitet die Agentur die Auto-Show St.Gallen. Jedes Jahr wird ein neues Sujet konzipiert, wobei die sich verändernden Mobilitätstrends stets berücksichtigt werden. Fakt ist: «Der Autokauf bleibt ein emotionales Erlebnis und basiert auf Vertrauen zum Garagisten, wofür die Auto-Show St.Gallen die ideale Plattform bietet», so der Kunde, Tobias Zollikofer, Präsident der Auto-Show. 

Zusammen mit dem langjährigen Kunden «Verein Neuwagenausstellung der St.Galler Garagisten» hat die Farner St.Gallen AG ein neues Sujet lanciert und entsprechend die Kommunikationsmassnahmen weiterentwickelt. Der inhaltliche Fokus liegt dabei auf der Mobilität der Zukunft. Autos werden immer intelligenter und nähern sich mit ihrem Können und Wissen ihrer Lenkerin oder ihrem Lenker an. Die Aufgaben des Fahrers verändern sich durch die vielen hinzukommenden Funktionen wie diverse Assistenzsysteme und das Autofahren wird zu einem neuen Erlebnis.

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Damit schafft die Agentur Farner auch die Herleitung zum diesjährigen Sujet: Denn im überspitzten Sinne werden die Autos vermenschlicht. Die blinkenden Scheinwerfer, die der geshooteten Frau bzw. dem geshooteten Mann als Augen eingesetzt wurden, fallen auf dem dunklen Hintergrund in verschiedenen Anwendungen dramatisierend auf: E-Boards und E-Panels am Bahnhof St.Gallen überraschen mit dem verzögerten Blinkeffekt und lassen Passanten zweimal hinschauen. Durch ein einheitliches Kampagnenkonstrukt wird dieses überraschende Sujet bei allen Berührungspunkten mit dem Adressaten ersichtlich. Es wurden diverse Kanäle damit bedient wie Social Media, Megascreens, Passenger-TV, Plakate und Inserate. 

Die Auto-Show St.Gallen findet vom Freitag, 22. März bis Sonntag, 24. März 2019 statt. Jeweils eine Woche nach dem Genfer Autosalon werden in der Ostschweiz die neuesten Automodelle ausgestellt. 2019 wird die grösste dezentrale Neuwagenausstellung der Ostschweiz bereits zum 27. Mal durchgeführt. Unter dem Motto «Licht an für die nächste Generation» öffnen dieses Jahr zwölf Garagisten ihre Türen und präsentieren Modelle von über 40 Marken.

Verantwortlich bei Auto-Show St.Gallen: Tobias Zollikofer (Präsident), Rolf Zollikofer, Sepp Mauchle, Gregor Bucher und Bruno Eugster (Vorstand Auto-Show St.Gallen). Verantwortlich bei Farner: Martin Fuchs (Creative Direction), Jan Walser (Art Direction), Jacqueline Graf (DTP), Stefanie Krüsi, Petra Moser, Samuel Güttinger (Beratung). Fotografie & CGI: Carioca Studio (Visualeyes International) .

Equipe ist verantwortlich für die Kommunikation der neuen «VisecaOne App»

Die beliebte «VisecaOne App» wurde überarbeitet. In einer digitalen Launchkampagne werden die neuen Funktionen und das frische Design der neuen «one App» vorgestellt. Verantwortliche Agentur ist Equipe.

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Karte verloren? Kein Problem! In der neuen one App kann sie mit einem Klick gesperrt werden. Und wer jederzeit die Kontrolle über seine Ausgaben behalten will, darf sich freuen: In der App werden die Ausgaben automatisch Kategorien wie Essen, Mobilität, Kleidung, usw. zugeordnet. Genauso einfach lassen sich auch die wertvollen surprize Punkte direkt in der App einlösen. Zudem sorgt ein dynamisches Branding dafür, dass die one App jeweils im Design der hinterlegten Bank erscheint.

 

Equipe kreiert eine digitale Launchkampagne

In einem ersten Schritt kommuniziert ein emotionales Video die Neuerungen anhand von einprägsamen Use Cases. Nach dem ersten Kontakt wird auf verschiedenen Kanälen detailliert auf die einzelnen Features eingegangen. Schliesslich werden die User zu einem Onboarding Video geführt, welches Schritt für Schritt erklärt, wie man sich die neue one App runterladen und einrichten kann.
Für die Kampagne wurden diverse Werbemittel kreiert: Teaser auf der Website von Viseca, Social Media Posts, Newsletter für verschiedene Zielgruppen – und natürlich wurde auch der Auftritt im App Store komplett überarbeitet.

Flexibles Kampagnenkonzept

Bereits bei der Konzeption der Kampagne wurde berücksichtigt, dass die one App laufend weiterentwickelt wird. Das Material zur Bewerbung der App wurde daher modular und editierbar angefertigt. So können die Darsteller und Funktionen bei jeder Neuerung einfach ersetzt werden.

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Die Agentur Kreativbude Basel gewinnt Hasler Fenster als Neukunden

Hasler Fenster ist Teil der Atrya-Gruppe. Das Unternehmen hat eine lange Tradition und ist 100 Jahre alt. Mit einem frischen Auftritt will das Unternehmen wieder prominenter werden.

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Zukünftig werden die Werbemassnamen für die Fensterprofis aus Therwil von der Basler Agentur realisiert. Die Kreativbude Basel hat sich in einem Pitch durchgesetzt .

Digitaler Frühjahrsputz: Männer räumen mehr auf als Frauen

Eine ESET-Umfrage zeigt: Drei von vier Anwendern entrümpeln regelmässig Computer und Smartphone.

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In der analogen Welt machen Frauen häufiger einen Frühjahrsputz, digital sind es die Männer. Dabei ist interessant: Die junge Generation im Alter von 18 bis 29 Jahren (65,9 Prozent) kann sich deutlich leichter von Gegenständen trennen als die über 60-jährigen (44,1 Prozent). Die Umfrage zeigt jedoch, dass der digitale Frühjahrsputz noch kein fester Termin in den Köpfen ist. Nur rund 38 Prozent der Männer und 33 Prozent der Frauen nutzen den Jahresanfang zum Grossreinemachen auf Computer, Smartphone und Tablet. Dennoch sind Anwender keine digitalen Reinigungsmuffel oder Datenmessies: Rund 80 Prozent entrümpeln regelmässig ihren Computer und das Smartphone von Datenmüll und angestaubten Apps. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des europäischen IT-Security-Hersteller ESET bei der aktuellen Umfrage zum digitalen Frühjahrsputz.

«Erfreulicherweise räumen vier von fünf Anwendern regelmässig ihren Computer und das Smartphone auf und löschen ungenutzte Apps», sagt Thomas Uhlemann, ESET Security Specialist. «Ordnung auf dem Gerät ist ein wichtiger Baustein zum Schutz vor Cyberkriminellen.»

 

Fast 40 Prozent der Männer machen einen digitalen Frühjahrsputz

Nicht nur den digitalen Frühjahrsputz machen mehr Männer als Frauen, auch den Rest des Jahres sind sie die ordentlicheren. Neun von zehn Männern entrümpeln regelmässig ihren Computer. Bei den Frauen sind es aber auch rund 80 Prozent. Was die Sauberkeit auf dem Smartphone angeht, liegen beide Geschlechter nahezu gleich auf.

 

Der analoge Frühjahrsputz ist in den Kalendern vieler Haushalte rot markiert

Rund 73 Prozent der Frauen und 67 Prozent der Männer nutzen die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings zum Grossreinemachen in den eigenen vier Wänden. Dabei kann sich die jüngere Generation zwischen 18 und 49 Jahren deutlich leichter von Dingen trennen, die mehr als drei Jahre ungenutzt verstaubt, als Menschen ab 60 Jahren.

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Über die Umfrage

Für die repräsentative «Frühjahrsputz Umfrage» hat ESET 1’000 Männer und Frauen unterschiedlichen Alters im März 2019 befragt. Durchgeführt wurde die Online-Umfrage im Auftrag des europäischen IT-Sicherheitsunternehmens vom Marktforschungsinstitut Omniquest.

Die Hall of Fame: Alle «Werber:innen des Jahres» seit 1977

Seit 1977 vergibt die Werbewoche jährlich die Trophäe Egon an den «Werber des Jahres» oder die «Werberin des Jahres».

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1977: Doris Gisler-Truog, André Hofer

1978: Jörg Kissling

1979: Jörg Steiner

1980: Peter Lesch, Aldo Frei

1981: Hans Gfeller (†)

1982: Peter Marti

1983: Ruedi Wyler

1984: Jean Etienne Aebi

1985: Fredy Collioud

1986: Hans Ulrich Schweizer, Jost Wirz

1987: Reinhold Weber

1988: Andy Steiner

1989: Adolf Wirz (†)

1990: Yvonne Hodel

1991: Reinhold Weber

1992: Hansjörg Zürcher (†)

1993: Yvonne del Medico

1994: Walter Bosch

1995: Martin Denecke

1996: André Benker

1997: Liliane Lerch

1998: Bruno Widmer

1999: Danielle Lanz

2000: Markus Ruf

2001/2002: Dominique von Matt

2003: Ruedi Wyler

2004: Martin Spillmann

2005: Beat Mühlemann

2006: Markus Ruf

2007: Peter Felser

2008: Pius Walker

2009: Frank Bodin

2010: Regula Fecker

2011: Nadine Borter

2012: Urs Schneider

2013: Peter Brönnimann

2014: Regula Bührer Fecker / Alexander Jaggy

2015: Curdin Janett

2016: Thomas Wildberger

2017: Dennis Lück

2018: Livio Dainese

2019: Petra Dreyfus

2020: Martin Walthert

2021/22: David Schärer

2023: André Hefti

2024: Andrea Bison

2025: Philipp Skrabal

Flurin Riedi wird neuer Geschäftsführer von Gstaad Saanenland Tourismus

Gstaad Saanenland Tourismus (GST) wählt einen Branchenfachmann zum neuen Geschäftsführer. Mit Flurin Riedi übernimmt der ehemalige Tourismusdirektor von Andermatt spätestens am 1. Juli 2019 die Nachfolge von Sébastien Epiney.

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Vor seinem Engagement bei GST konnte Flurin Riedi in verschiedenen Funktionen acht Jahre lang in der Ferienregion Andermatt die touristische Entwicklung massgeblich mitgestalten, zuletzt während vier Jahren als dortiger Tourismusdirektor. David Matti, Präsident von Gstaad Saanenland Tourismus, freut sich über die Wahl: «Flurin Riedi passt mit seinen fachlichen Qualifikationen, seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit sehr gut zu uns in die Destination und wir sind von einer erfolgreichen künftigen Zusammenarbeit überzeugt.» GST kann damit den intensiven Rekrutierungsprozess der letzten Monate zur Ernennung eines neuen Geschäftsführers erfolgreich und zufrieden abschliessen. 

Flurin Riedi hat sich in Andermatt – neben der Wahrnehmung von alltäglichen Führungsaufgaben – im Bereich der Weiterentwicklung von touristischen Infrastrukturen sowie diversen Projektenwicklungen stark profiliert. Ebenso hat er als lokaler Tourismusverantwortlicher den Aufbau des über die Landesgrenzen hinaus bekannten Swiss Alpine Resorts eng begleitet. Riedi, einst Elite-Mountainbiker, sieht der neuen Aufgabe im Berner Oberland mit Spannung und grosser Vorfreude entgegen. «Der in der Destination Gstaad gelebte Qualitätstourismus sowie die internationale Ausstrahlung gepaart mit der auf lokal-schweizerischen Traditionen basierenden Angebotsstruktur spornen mich an, gemeinsam mit den touristischen Leistungsträgern eine weiterhin erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung der Destination umzusetzen.» Der im Kanton Uri aufgewachsene und insbesondere im Bereich einer touristischen Bergdestination ausgewiesene Tourismus-Fachmann wird sich mit seiner jungen Familie in der Destination niederlassen.

Der 37-Jährige übernimmt damit die Aufgaben von Sébastien Epiney, welcher die Destination Ende März verlässt. Bis zum Stellenantritt von Flurin Riedi nimmt die bisherige Vize-Direktorin Andrea Riggenbach die Geschäftsführung GST übergangsmässig wahr. 
 

E-Commerce: Fünf Strategien für den Markteintritt in Asien

Erfolgreiches Marketing in Asien? Stefan Bernauer, Director DACH bei Rakuten Marketing, nennt fünf Strategien, die sich für westliche Firmen anbieten.

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Im Jahre 2030 werden 60 Prozent des weltweiten Konsums der Mittelschicht künftig auf Asien entfallen. Aufgrund der enormen Anzahl potenzieller Kunden, bietet die Region für deutsche Unternehmen enormes Potenzial. Allein in den Städten Chinas leben fast so viele Menschen (300 Millionen) wie insgesamt in den USA (321 Millionen). Südostasien kommt auf 630 Millionen Menschen. «Europäische Produkte finden in Asien grossen Anklang», erklärt Stefan Bernauer, Director DACH bei Rakuten Marketing. «Allein von den Chinesen, der grössten Konsumentengruppe in Asien, interessieren sich zwei Drittel für Produkte aus Deutschland und europäischen Nachbarländern.»
 
Dabei umfasst die so genannte APAC-Region viele Länder und Sprachen und dadurch auch stark variierende Verbraucherbedürfnisse, Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Zudem befindet sich jedes Land in einer anderen Wachstumsphase, die jeweils eine marktspezifische Herangehensweise erfordert. «Den Fokus sollten deutsche Unternehmen auf Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea und China legen», so Bernauer. «Diese Länder bieten die grösste Gelegenheit für deutsche Unternehmen, denn eine junge Bevölkerung mit steigendem Einkommen zeigt starkes Interesse an Mode, Reisen und Luxusgütern. Bei der Produktauswahl ist ihnen Authentizität sehr wichtig. Zudem sind sie erfahren im Online-Shopping und achten besonders auf den Preis.»
 
Trotz der länderspezifischen Anforderungen gibt es fünf Strategien, die sich für westliche Unternehmen für erfolgreiches Marketing in Asien anbieten:
 

  1. Social Commerce und Inbound-Marketing: Die Omnipräsenz und einfachen Shoppingfunktionen in WeChat, machen das System beispielsweise in China zur zentralen Kommunikationsplattform für die Ansprache von Konsumenten in Asien. Ebenfalls weit verbreitet ist Affiliate Marketing, eine Methode, die sich von Deutschland aus aufsetzen und steuern lässt. Entscheidend ist natürlich, jeweils in der richtigen Sprache zu kommunizieren, um Vertrauen zu schaffen.
  2. Länderspezifische Social Media: Eine Nutzung der wichtigsten Social-Networks in jedem Land ist absolute Pflicht, um die Markenbekanntheit durch Word-of-Mouth anzutreiben. Dazu gehören in Korea beispielsweise KakaoStory, Naver und Daum. In China sind Baidu und WeChat am wichtigsten. Facebook und Google haben in beiden Ländern kaum signifikante Reichweite.
  3. Content und Influencer: Wie auch in Europa reagieren Verbraucher in Asien und besonders in Korea und China sehr gut auf relevanten Content und Produktvorstellungen durch regional bekannte Influencer.
  4. Feiertage: Singles’ Day, Chinese New Year oder die australische Click Frenzy sind wichtige Anlässe, um Konsumenten mit besonderen Angeboten anzusprechen. Diese und andere relevante Shopping-Events sollten unbedingt für Sonderaktionen eingeplant werden.
  5. Mobile und Desktop: Asien ist bereits heute eine Mobile-First-Region, daher müssen die mobilen Kanäle hier besondere Beachtung finden. Dennoch finden die meisten Kaufprozesse geräteübergreifend statt, weshalb sowohl die mobile Präsenz als auch der Desktop-Webauftritt sehr gut und im Zusammenspiel funktionieren müssen.
     

Titlis fühlt sich bedroht vom Luzerner Overtourism

Erstmals nehmen die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis (BET) den Begriff des «Overtourism» in ihre Risikobeurteilung auf. Das schreibt die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

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Neben der Gefahr des Gletscherschwundes «taxiert der Verwaltungsrat das Thema Overtourism und dessen Auswirkungen als neues Risiko», heisst es im aktuellen Geschäftsbericht.  

BET-Geschäftsführer Norbert Patt sagt dazu: «Man kann das Problem des Overtourism nicht isoliert betrachten, das ist ein überregionales Thema. Wenn Luzern ein Problem hat, dann haben wir auch eines.» Sukkurs erhält der Titlis-Cheftouristiker von Philipp Lütolf, Wirtschaftsprofessor der Hochschule Luzern und Bergbahn-Spezialist: «Im Zentralschweizer Zentrum Luzern sorgt Overtourism heute schon für viele Diskussionen», sagt Lütolf. «Sollte sich das in eine eigentliche Unwillkommenheitskultur gegenüber Touristen steigern, könnte das dazu führen, dass touristische Ströme weg von Luzern und beispielsweise nach Interlaken geleitet werden. Darunter würde dann auch ein Ausflugsberg wie der Titlis leiden.» 

Zwar seien auf dem Titlis keine Gäste-Kontingentierungen oder Preiserhöhungen geplant, sagt Patt, doch man arbeite daran, «das Gästeaufkommen besser über das ganze Jahr zu verteilen». Man wolle so die Gefahr eindämmen, dass die Volksseele überkocht.

Die Berner Public Relations Gesellschaft wählt drei neue Vorstandsmitglieder

An der Mitgliederversammlung der Berner Public Relations Gesellschaft (BPRG) blickte Präsident Cla Martin Caflisch auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Zwölf Anlässe, durchschnittlich 90 Teilnehmende und ein ausgeglichenes Budget belegen die hohe Qualität der Arbeit der BPRG. Federica Castellano, Marla Eva Moser und Nik Eugster wurden neu in den Vorstand gewählt.

Die Mitglieder der BPRG hiessen alle statutarischen Geschäfte diskussionslos gut. In seinem Jahresrückblick ging der Präsident Cla Martin Caflisch insbesondere auf die grosse Vielfalt der BPRG-Anlässe ein. «Wir gehen inhaltlich in die Breite, aber auch in die Tiefe, und wir bieten immer wieder Veranstaltungen zu topaktuellen Themen an, wie z.B. zu Influencer oder Machine Learning. Was wir tun, und wie wir es tun, hat sich herumgesprochen», so Caflisch. Dies bilde die Basis des Erfolgs der BPRG. Mit den Weiterbildungsreisen – nach San Francisco und Berlin reisen die BPRG-Mitglieder 2019 ins Schweizer Silicon Valley Lausanne – habe die BPRG ein weiteres Angebot geschaffen, das für Qualität und Offenheit für neuste Entwicklungen spreche. Quantitativ stehe die BPRG damit an der Spitze aller Regionalgesellschaften von PR Suisse. Caflisch zeigte sich überdies sehr erfreut darüber, dass mit der Internetagentur iQual und mit der Swiss Marketing Academy zwei neue Partner die BPRG unterstützen.
 
Mit Federica Castellano (Domicil), Marla Eva Moser (Aizu Communication) und Nik Eugster (Radio Energy und Gecko Communication) wurden gleich drei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Sie ersetzen die zurückgetretenen Anna Bähni und Simon Schatzmann und verstärken den Vorstand zusätzlich. Mit insgesamt neun Vorstandmitgliedern und einem strategischen Beirat ist die BPRG auch im Jubiläumsjahr 2019 gut unterwegs.

 
Vorstand Berner Public Relations Gesellschaft (BPRG)

  • Cla Martin Caflisch (Präsident, PHBern)
  • Barbara Meier (Vizepräsidentin, Klarkom)
  • Thomas Jauch (Leitung Geschäftsstelle, | Feuerwehr, Zivilschutz und Quartieramt der Stadt Bern)
  • Peter Widmer (Finanzen und Mitgliederdaten)
  • Benjamin Blaser (Webmaster, Newsroom Communication)
  • Claudia Vernocchi (Schweizerischer Bäcker-Confiseurmeister-Verband)
  • Marla Eva Moser (Aizu Communication)
  • Federica Castellano (Domicil)
  • Nik Eugster (Radio Energy und Gecko Communication)
  • Claudio Engeloch (Strategischer Beirat, Blickpunkt Nord) 
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Geben Sie uns den Schuh: tbd. bewirbt das Recycling-Programm von Vögele Shoes

Vögele Shoes re-launcht das Recycling-Programm. Die Agentur tbd. hat dazu das gesamte Konzept entwickelt und eine Kampagne kreiert.

Fast 150 Millionen Tonnen Kleidung und Schuhe werden weltweit pro Jahr verkauft. Nach dem Tragen landen 85 Prozent davon auf Mülldeponien oder werden verbrannt, anstatt in Produkt- und Materialkreisläufe zurückzufliessen. Das belastet die Umwelt über die Massen und entzieht dem Kreislauf Ressourcen. Dabei könnte die Belastung mit breit angelegtem Recycling gemildert werden. 

Das Thema Nachhaltigkeit liegt auch Vögele Shoes am Herzen. Darum hat das Unternehmen beschlossen, sein Recycling-Programm in Zusammenarbeit mit dem renommierten, globalen Partner I:CO zu stärken und neu zu lancieren. Im Fokus steht dabei die Rückgabe von gebrauchten Schuhen und Taschen in den Filialen im Tausch gegen Einkaufsgutscheine. 

Die Agentur tbd. hat dafür ein durchgängiges Konzept vom Label bis zur Bewerbung entwickelt. Angefangen mit einem Recycling-Label für Vögele Shoes, das im entsprechenden Kontext anstelle des Markenlogos eingesetzt wird. Unter dem Motto «Jeder Schuh erzählt eine Geschichte. Mit Recycling beginnt eine neue.» entwickelte die Agentur von Einwurf-Boxen bis zu speziellen Etiketten diverse Massnahmen für die In-Store Anwendung. Für die Bewerbung kommt ein modulares System aus Headline und der Box als Keyvisual zum Einsatz. 

Die Kampagne startete vergangene Woche mit einer Promotion und wird anschliessend auf Social Media und in diversen Print-Anwendungen eingesetzt. 

 

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Verantwortlich bei Karl Vögele: Sabine Schwärzler (Leitung eCommerce & Marketing), Ramona Glaus (Content Management), Madeleine Metzger (Marketing). Verantwortlich bei tbd.:  Tom Seinige, Sandro Nicotera, Maurus Zehnder, Roland Hess (Kreation), Bruno Gossweiler (DTP), Susan d’Erlanger, Alexandra Niggeler (Beratung), José Ledesma (3D und Compositing).

Valora kommt mit Twint ins Geschäft

Nach jahrelangen Verhandlungen kommt der Schweizer Detailhändler Valora ins Geschäft mit der Bezahl-App Twint.

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Das schreibt die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe. «Wir werden ab Sommer 2019 unsere Zahlungsterminals in allen Verkaufsstellen in der Schweiz ersetzen und Twint danach − Ende 2019 / Anfang 2020 − auf diesen Terminals aktivieren», bestätigt Roger Vogt, CEO des Retail-Geschäfts von Valora.

Die Twint-Akzeptanz beziehe sich zunächst auf die über 1000 Schweizer Retail-Verkaufsstellen der Valora-Formate K Kiosk, Press & Books sowie Avec. Zu einem späteren, noch nicht bestimmten Termin sollen die rund 90 Schweizer Verkaufsstellen der Formate Brezelkönig, Caffè Spettacolo und Backwerk folgen.

Vogt erklärt den erfolgreichen Ausgang der jahrelangen Verhandlungen mit Twint so: «Für Valora war es immer wichtig, dass für eine neue Lösung keine exklusiven und aufwendigen IT-Installationen und Programmschnittstellen am Point of Sale realisiert werden müssen.» Da der Payment-Anbieter nun eine Lösung ohne den Twint-Beacon anbiete, könne diese in die neuen Terminals integriert werden. 

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