Andres Herzog neu in der Geschäftsleitung von Hochparterre
Lilia Glanzmann wird Hochparterre im Februar verlassen und hat deshalb per Ende 2020 ihre Funktion als Co-Geschäftsleiterin abgegeben. Auf Anfang Jahr hat Andres Herzog die Nachfolge in der dreiköpfigen Geschäftsleitung übernommen.
Redaktion
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4. Januar 2021
Andres Herzog nimmt Einsitz in der Geschäftsleitung von Hochparterre.
Herzog hat Architektur an der ETH Zürich studiert und begann 2010 als Volontär bei Hochparterre sowie ein Jahr später als freier Journalist beim Tages-Anzeiger. 2012 wurde er Redaktor für Architektur und seit Sommer 2019 ist er Heftleiter bei Hochparterre – eine Funktion, die er weiterhin ausüben wird. Andres Herzog leitet die Geschicke der Firma zusammen mit Agnes Schmid und Werner Huber. In dieser Aufstellung übernimmt Herzog die inhaltliche Verantwortung, Agnes Schmid zeichnet verantwortlich für die Ökonomie und Werner Huber übernimmt das Personelle und ist als Delegierter im Verwaltungsrat vorgesehen.
Lilia Glanzmann geht zurück zu ihren Wurzeln: Sie wird Leiterin der Studienrichtung Textildesign der Hochschule Luzern, wird aber auch in Zukunft als freie Journalistin in ihren Themen tätig sein.
Hochparterre wurde 1988 von Benedikt Loderer und Köbi Gantenbein im Verlag Curti Medien gegründet. Die beiden übernahmen das Heft 1991. Loderer schied 2010 aus, 2019 gab Hauptaktionär Gantenbein die Leitung des Unternehmens mit 23 Mitarbeitenden ab.
2020 brachte verschiedene neue Mandate für Basel West
Die Agentur Basel West konnte im krisenbehafteten Jahr 2020 eine Reihe neuer Auftraggeber gewinnen.
Redaktion
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4. Januar 2021
Die Basler Agentur erweiterte im vergangenen Jahr das Portfolio um die Aargauische Industrie- und Handelskammer AIHK, das Modulbau-Unternehmen Alho und den Containerproduzent Fagsi, ein PR-Mandat von Autonomiesuisse, einen Magalog für Brack.ch, den neuen Aarauer Coworking Space Byro und das Entwicklungsprojekt Chrischona Village in Bettingen.
Ruf Lanz für die BFU: Mit genug Abstand passiert nichts
In der aktuellen BFU-Kampagne visualisiert Ruf Lanz den Nutzen von genug Abstand auf der Strasse am Beispiel von rohen Eiern.
Redaktion
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4. Januar 2021
Die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU forscht und berät, damit in der Schweiz weniger folgenschwere Unfälle passieren. Für diese Aufgabe hat sie seit 1938 einen öffentlichen Auftrag.
Die Sensibilisierung für mehr Sicherheit auf der Strasse gehört zu den Kernkompetenzen der BFU. Die jüngste Massnahme erinnert die Verkehrsteilnehmer*innen daran, genügend Abstand einzuhalten. Denn dieser ist entscheidend, um Kollisionen zu vermeiden und nicht auf das vorausfahrende Fahrzeug aufzufahren.
Damit die Botschaft bei der Zielgruppe einfährt, hat die BFU bei Ruf Lanz die Kreation und Realisation eines neuen Sujets für Werbeflächen an Autobahneinfahrten und Autostrassen in Auftrag gegeben.
Die Kreativen schälen die Botschaft überraschend heraus: Rohe Eier in ihren typischen Kartons stehen für Autos und ihre Insassen. In der Byline wird zusätzlich an die «Zwei-Sekunden-Faustregel» erinnert, die bereits in der Fahrschule gelernt wird und die besagt, dass der Abstand zum vorderen Fahrzeug mindestens zwei Sekunden betragen sollte.
«Wir haben dieses Sujet aus zahlreichen guten Vorschlägen ausgewählt, weil es unsere Botschaft schnell und plakativ auf den Punkt bringt – und die Menschen nebenbei intelligent daran erinnert, wie fragil sie sind», erklärt Peter Matthys, Leiter Kampagnen bei der BFU.
Das Motiv bleibt drei Jahre lang im Einsatz. Dafür wurde es auf Alu-Dibond-Tafeln gedruckt, die besonders langlebig und witterungsbeständig sind.
Verantwortlich bei der BFU: Peter Matthys (Leiter Kampagnen), Jürg Beutler (Leiter Kommunikation, Mitglied der Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Knecht-Lanz (Creative Direction), Mario Moosbrugger (Art Direction), Isabelle Hauser (CD Art), Armin Arnold (DTP), Markus Ruf (Text), Miro Poffa (Beratung). CGI & Visual Effects: Flaeck, Zürich.
UKW-Sender werden bereits in den Jahren 2022 und 2023 abgeschaltet
Der Wechsel der Radio-Sender von UKW auf die digitale Verbreitung via DAB+ wird bereits in den Jahren 2022 und 2023 erfolgen. Ursprünglich war das Ende der UKW-Sender spätestens für Ende 2024 vorgesehen.
Redaktion
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4. Januar 2021
Die Radiobranche hat sich nun bereits auf eine frühere Abschaltung der UKW-Sender geeinigt, wie aus dem am Montag veröffentlichten Newsletter des Bundesamtes für Kommunikation Bakom hervorgeht. Demnach wird die SRG ihre UKW-Sender im August 2022 abschalten, die Privatradios folgen spätestens im Januar 2023. Urps. Das Bakom will die UKW-Funkkonzessionen auf die vereinbarten Daten hin aufheben.
Der Bundesrat hat in den letzten Jahren die rechtlichen Grundlagen für den Umstieg von der analogen UKW-Technologie zu DAB+ geschaffen. Ausserdem gewährt er den Radioveranstaltern während der Übergangsphase bis zur UKW-Abschaltung eine substanzielle finanzielle Unterstützung für die DAB+-Verbreitung.
Eine Erhebung vom Frühling 2020 hat gemäss einer Erhebung von GfK Switzerland ergeben, dass die digitale Radionutzung seit Herbst 2015 um 22 Prozentpunkte gestiegen ist, wie das Bakom weiter schreibt. Radiohörerinnen und -hörer empfingen somit täglich 71 von 100 Radiominuten auf digitalem Weg, und zwar 39 Prozent per DAB+ und 32 Prozent per Internet und Kabel-TV.
Gleichzeitig sei die UKW-Nutzung um 22 Prozentpunkte auf 29 Prozent gesunken. Nur noch 13 Prozent der Schweizer Bevölkerung hätten im Juni 2020 ausschliesslich analoges UKW-Radio gehört. Heute würden auch praktisch alle Neuwagen standardmässig mit einem DAB+-Gerät ausgerüstet. (SDA)
Michael Feer übernimmt Geschäftsleitung bei LST
Führungswechsel bei einer der dienstältesten Luzerner Agenturen: Pünktlich zum 50-Jahre-Jubiläum von LST übergibt Markus Schenker die Geschäftsleitung an Michael Feer.
Redaktion
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4. Januar 2021
Wechsel in der Geschäftsleitung von LST: Markus Schenker (links) übergibt an Michael Feer.
Nach mehr als 25 Jahren in der Geschäftsleitung von LST tritt Markus Schenker sein Amt ab. Sein Nachfolger ist Michael Feer, der bereits seit 2016 Partner bei LST ist. «Michael ist ein Stratege, ein Marketingmensch. Damit verfügt er über die richtigen Voraussetzungen, um LST in die Zukunft führen zu können», ist Markus Schenker überzeugt. Der bisherige Geschäftsleiter werde der Agentur weiterhin erhalten bleiben, wie es in einer Mitteilung heisst.
Social Media Schweiz: So ticken Organisationen im Social Web
Bereits seit 2012 und zum fünften Mal untersuchen Bernet Relations und das Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW die Bedeutung von Social Media in der Schweiz. Dazu wurden Unternehmen zu ihrem Social-Media-Verhalten befragt. Die Ergebnisse zeigen: YouTube ist Spitzenreiter, LinkedIn boomt, und Facebook verliert.
Redaktion
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4. Januar 2021
Neun von zehn Schweizer Organisationen und Unternehmen sind aktiv auf Social Media. Die sozialen Netzwerke etablierten sich damit immer deutlicher als zentrales Kommunikations-Instrument. Zwei Drittel der Befragten verfügen über eine Social-Media-Strategie für die ganze Organisation. Damit verfolgen sie Ziele wie Imagestärkung, Vertrauensaufbau, Sichtbarkeit und Reichweite.
An der Spitze beim Einsatz bleibt YouTube, neu vor Twitter und dem boomenden LinkedIn. Facebook schafft es mit Platz 4 (2018: 2, 2016: 1) erstmals nicht aufs Podest. Der Trend zu bildhaftem, schnellem Dialog und Content via Streaming oder Chats hielt sich trotz generell mehr Engagement ausgelöst durch die Corona-Pandemie nicht: Über die Hälfte der Organisationen verstärkten den Dialog und die Kontaktpflege mit Social Media.
«Die neue Studie zeigt die grosse und weiterwachsende Bedeutung von Social Media in der Organisationskommunikation. Es wird mehr Wert gelegt auf strategische Grundlagen und die Integration in die Kommunikation, und es werden mehr Ressourcen dafür eingesetzt», erklärt wissenschaftlicher Studienleiter Guido Keel.
Irène Messerli, Autorin Bernet Relations, ergänzt: «Mehr als zwei Drittel der Organisationen und Unternehmen arbeiten mit Corporate Influencern. Der Einsatz ist gestiegen, Verwaltungen und politische Organisationen setzen vor allem auf interne Influencer, Unternehmen auf interne und externe. LinkedIn spielt dabei eine wichtige Rolle: hier äussern sich interne Influencer zu ihrer Organisation oder den Angeboten und Services.»
Der Trend zu höheren Social-Media-Budgets wächst weiter. 85 Prozent aller antwortenden Organisationen verfügen über ein Budget oder haben vor, demnächst ein solches einzuplanen. Bereits bezahlt die Mehrheit der Unternehmen und Organisationen für Reichweite. Ein Drittel zahlt mindestens wöchentlich für Werbeschaltungen. Facebook Ads sind dabei sogar noch weiterverbreitet als Google Ads, die nur ganz knapp vor Instagram Ads liegen.
Wichtige interne Influencer – wenig Investition in Weiterbildung
Nach wie vor fliessen personelle Ressourcen vor allem in das Erstellen und Verwalten von Inhalten, gefolgt von Konzeption und strategischer Entwicklung. Erstaunlich: Auch 2020 wird wenig in die interne Aus- und Weiterbildung investiert. Dabei werden interne und externe Influencer immer wichtiger: 67 Prozent haben entsprechende Massnahmen umgesetzt oder planen dies.
Bewusstsein des Zuhörens ist hoch – Sorge über Sicherheit, Empörung, Eskalation
Schweizer Organisationen und Unternehmen arbeiten verstärkt mit zahlungspflichtigen Monitoring-Tools. Gemessen werden unter anderem Popularität und Reichweite, Besucher*innenzahlen, Engagement und Dialog. Die grössten Herausforderungen sehen die Befragten nach wie vor bei der Datensicherheit und der Gefahr von Shitstorms.
Den Trend hin zu Offline-Kommunikation erwarten immer weniger Befragte. Für die Zukunft sehen sie, dass die Bedeutung von Social Media für Personalmarketing, Image und Reputation zunehmen wird. Und dass vermehrt Social-Media-Strategien über alle Abteilungen und Bereiche entwickelt werden.
Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick
Engagement steigt leicht an – keine Newcomer
Der Anteil der in Social Media engagierten Organisationen liegt mit 92 Prozent leicht höher als 2018 (89 Prozent). Deutlich zugenommen haben jene bereits überaus routinierten Anwender*innen, welche die Kanäle schon über sechs Jahre (54 Prozent) einsetzen. Keine einzige Organisation gab an, weniger als ein Jahr aktiv zu sein. Die wenigen Abwesenden gaben an, Social Media passten nicht zu ihrer Organisationskultur oder das Interesse der Zielgruppe sei zu gering (je zwei Nennungen). Ebenfalls genannt wurde Kontrollverlust, rechtliche Unsicherheiten und der grosse Aufwand.
Strategie bleibt konstant
Bereits in der Studie 2018 wurde in der strategischen Planung deutlich aufgeholt, diese Entwicklung setzt sich nun 2020 fort. 88% verfügen über eine Social-Media-Strategie, 57% davon für die Gesamtorganisation (2018: 51%), 31% besitzen eine Strategie für einzelne Bereiche, Abteilungen oder Projekte. Firmenübergreifend wird Social Media hauptsächlich in Marketingprozesse (79%) und in die Markenkommunikation (68%) integriert, bedeutend sind Social-Media-Aktivitäten auch im HR (46%). Weniger bedeutend sind sie in den Bereichen Kundenservice, interne Zusammenarbeit oder Vertrieb.
Vertrauen, Image, Sichtbarkeit
Das wichtigste Ziel beim Einsatz von Social Media ist Vertrauen schaffen, das Image und die Reputation pflegen (75%). Fast gleichauf ist die Sichtbarkeit (73%) des eigenen Unternehmens beziehungsweise der Organisation zu steigern, gefolgt von Reichweite sowie Webtraffic und über Produkte sowie Dienstleistungen informieren. Unternehmen und andere Organisationen unterscheiden sich dabei nur in einem Punkt: Unternehmen nutzen Social Media sehr viel eher, um damit als innovative*r Arbeitgebende*r zu erscheinen (53%) und neue Mitarbeitende zu gewinnen (26%) als Behörden, Verbände und NPO (20% beziehungsweise 9%). Auffallend ist, dass Verwaltungen (74%) via Social Media vor allem den direkten Kontakt zu Bürger*innen anstreben. Bei Unternehmen erreicht kein Ziel einen so hohen Wert – die Beweggründe sind vielfältiger, weshalb man auf Social Media aktiv ist.
Am stärksten gewachsen: LinkedIn und Blogs
YouTube führt seit 2016 und bleibt für viele Organisationen und Unternehmen die wichtigste Plattform. Der im 2018 sichtbare Trend hin zu bildhaftem und unmittelbar erlebbarem und temporeichem Content via Live-Streamings sowie Chat-Netzwerken konnte sich nicht halten. An Bedeutung gewonnen haben dafür LinkedIn und Twitter. Erstmal gaben 16% der antwortenden Organisationen und Unternehmen an, TikTok zu nutzen. Über die Plattformen TikTok, Instagram und LinkedIn wollen die Befragten zudem mehr lernen.
Bezahlte Präsenz: Ads Schalten bliebt konstant
Vor 2018 wurde mit Ads experimentiert – heute bezahlt bereits eine Mehrheit der Unternehmen und Organisationen für ihre Reichweite. Im Vergleich zu 2018 ist die Intensität gleichgeblieben – rund ein Drittel gab an, mindestens wöchentlich für Werbeschaltungen zu bezahlen. Facebook bleibt die beliebteste Plattform, um Werbung zu schalten. Facebook Ads sind sogar noch weiterverbreitet als Google Ads, die nur ganz knapp vor Instagram Ads liegen. Ebenfalls verbreitetet sind Ads auf LinkedIn, YouTube und Twitter. Auf den anderen Plattformen werden Ads eher selten geschaltet. Der Einkauf von Reichweite auf Social Media ist bei Unternehmen aber sehr viel häufiger als bei Behörden, Verbänden und NPOs: Während 47% der Unternehmen angaben, mindestens wöchentlich Social-Media-Ads zu schalten, sind es bei den anderen Organisationen nur gerade 5%. Hingegen gaben mehr als ein Drittel dieser Organisationen an, nie Anzeigen auf Social Media zu kaufen.
Engagement: Strategie, Inhalte und Kontaktpflege
Wie im Jahr 2018 werten die Befragten als wichtigste Tätigkeit rund um den Social-Media-Einsatz das Erstellen und Verwalten von Inhalten, gefolgt von der Konzeption und strategischen Entwicklung sowie Dialogpflege. Etwas weniger Beachtung erhält das Monitoring und die Erfolgskontrolle. Am wenigsten investiert wird gemäss der Umfrage in Technik und Design sowie in die interne Aus- und Weiterbildung.
Ressourcen: Eigenes Budget und externe Unterstützung steigen
Bis 2016 wurde in den Organisationen häufig erwartet, dass die Social-Media-Aktivitäten im Rahmen der bestehenden Budgets erfolgen. Heute verfügen 78% aller antwortenden Organisationen und Unternehmen über spezifische Budgets, gegenüber 30% in 2013. Dabei werden auch Ressourcen an externe Partner ausgelagert, darunter in erster Linie an Social-Media- und PR-/Kommunikations-Agenturen. Am meisten ausgelagert wird die Redaktion der Inhalte, noch vor den Inserate Schaltungen und der Technik. Das war bereits 2018 so und ist erstaunlich. Man könnte annehmen, dass man Inhalte lieber in-house verantwortet, wenn man vor allem das Ziel der Reputationspflege verfolgt.
Interne und externe Meinungsmacher werden wichtiger
Mit Influencer (Persönlichkeiten die sich als interne Mitarbeitende oder externe Meinungsmachende zu einer Organisation oder seinen Angeboten und Services äussern) arbeiten Zweidrittel der befragten Organisationen (2018: 50%). Verwaltungen und politische Organisationen setzen eher auf interne Mitarbeitende als Influencer, Unternehmen auf internen und externe – und insgesamt ist bei Unternehmen der Einsatz von Influencer höher als bei Verwaltungseinheiten und politischen Organisationen.
Monitoring professioneller, Messen des Images bedeutend
Organisationen und Unternehmen verfolgen Social Media systematisch und arbeiten verstärkt mit zahlungspflichtigen Monitoring-Tools. Das Bewusstsein für die Bedeutung des Zuhörens bleibt hoch: Nur noch 7% geben an, kein systematisches Monitoring zu führen. Gemessen werden Popularität und Reichweite, Besucher*innenzahlen, Engagement und Dialog, Kommentare und andere Aktivitäten der Nutzer*innen.
Herausforderungen und Zukunft
Die grösste Herausforderung sehen die Befragten nach wie vor bei der Datensicherheit, gefolgt von der Sorge vor Shitstorms, kollektiver Empörung und eskalierenden Situationen. Die Wahrscheinlichkeit, dass offline wieder mehr zum Trend werden könnte, erwarten immer weniger Befragte. Für die Zukunft schätzen die antwortenden Organisationen und Unternehmen, dass die Bedeutung für das Personalmarketing, Image und Reputation zunimmt. Und dass vermehrt Social-Media-Strategien über alle Abteilungen und Bereiche entwickelt werden.
Social-Media-Engagement in Zeiten von Corona
Das Jahr 2020 war geprägt von massiven Einschnitten aufgrund der weltweiten Verbreitung von Covid-19. Die Pandemie hatte auf das Engagement und die Intensität des Dialogs auf Social Media bei der Hälfte der Antwortenden einen Einfluss: Eine knappe Hälfte der Antwortenden gab an, dass sie die Social-Media-Aktivitäten verstärkten, auf der anderen Seite waren nur gerade 4% während der Pandemie weniger aktiv. Die Hälfte der Antwortenden gab allerdings an, dass sich durch Corona nichts verändert habe.
Wunderman Thompson ist neue Kampagnenagentur für SBB Immobilien
Die Zürcher Agentur Wunderman Thompson hat sich nach einer Präqualifikation im Pitch gegen zwei weitere Agenturen als neue Kampagnenagentur für SBB Immobilien durchgesetzt.
Redaktion
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4. Januar 2021
Bei Wunderman Thompson sei die Freude über den Etatgewinn und die Zusammenarbeit mit dem SBB Immobilien Marketing Team riesig, wie die Agentur in einer Mitteilung von Montag schreibt. Die gemeinsame Reise haben die beiden Unternehmen bereits im Homeoffice begonnen. Es folgen Massnahmen wie beispielsweise die gezielte und nachhaltige Aktivierung für Shopping am Bahnhof, die Wunderman Thompson im Pitch als Fallbeispiel über sämtliche Medien und Kanäle hinweg aufgezeigt hat. Erste Arbeiten sind voraussichtlich im ersten Quartal 2021 zu sehen.
NZZ Deutschland: Neuer Geschäftsführer und Chefredaktor
Seit Januar 2021 ist Jan-Eric Peters Geschäftsführer der NZZ Deutschland. Marc Felix Serrao, Leiter des Berlin-Büros der NZZ, wird neu Chefredaktor der NZZ Deutschland. Damit baut die NZZ-Mediengruppe ihre Organisation in Deutschland weiter aus.
Redaktion
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4. Januar 2021
Jan-Eric Peters (links) ist neuer Geschäftsführer, Marc Felix Serrao (rechts) neuer Chefredaktor von NZZ Deutschland.
Mit der Berufung von Jan-Eric Peters werde ein weiterer strategischer Schritt zur Beschleunigung ihrer Expansion in Deutschland unternommen, wie die NZZ-Mediengruppe in einer Mitteilung schreibt. «Nachdem wir das Management für Deutschland erfolgreich von Zürich aus gesteuert haben, ist es nun Zeit für den nächsten Schritt. Durch gezielte Investitionen und die Verstärkung des Teams in Deutschland wollen wir diese Entwicklung weiter vorantreiben», erklärt Felix Graf, CEO der NZZ-Mediengruppe.
Jan-Eric Peters verantwortet das Deutschland-Geschäft der NZZ-Mediengruppe vollumfänglich. Er nimmt Einsitz in der erweiterten Geschäftsleitung der NZZ-Mediengruppe und berichtet an Felix Graf. Peters war fast 20 Jahre Chefredaktor bei Axel Springer, zehn Jahre davon bei der Welt-Gruppe. Zuletzt entwickelte er als Co-Gründer und Deputy CEO den News-Service Upday von Axel Springer mit. «Die NZZ ist seit 240 Jahren ein Ort für Journalismus mit liberaler Perspektive, ein Leuchtturm in der europäischen Medienlandschaft. Ich schätze sie schon lange als Leser und freue mich sehr, das Team nun unterstützen zu können, in Deutschland noch stärker zu wachsen. Das Potenzial ist gross», kommentiert Peters seinen Entscheid.
Die redaktionelle Verantwortung für die Deutschland-Berichterstattung liegt bei Marc Felix Serrao, der das Deutschland-Büro der NZZ-Redaktion seit Juli 2017 leitet und wie bisher an Eric Gujer berichtet.
Neuer Leiter Produkte der NZZ Deutschland wird Ulrich Machold. Der ausgebildete Journalist hat mehr als zehn Jahre lang Digitalprodukte für Axel Springer entwickelt, zunächst als Chef des hauseigenen Inkubators Ideas, später für Business Insider Deutschland und für Upday.
Zum NZZ-Angebot in Deutschland gehören aktuell das digitale Abonnement, ein E-Paper, der Newsletter «Der andere Blick» von Chefredaktor Eric Gujer mit rund 55’000 Empfängern sowie die internationale Printausgabe. (pd/swi)
Plan.Net Suisse und World Vision zeigen Mitgefühl für Kinder in Not
World Vision lässt in einer gross angelegten Online-Kampagne engagierte Patinnen und Paten zu Wort kommen. Plan.Net Suisse zeichnet für Konzept und Umsetzung verantwortlich.
Redaktion
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2. Januar 2021
Weltweit leben Millionen von Kindern in Not: Sie leiden an Hunger, Krieg, Gewalt, Missbrauch, den Folgen des Klimawandels – oder haben keinerlei Chancen auf Bildung. Es sind herzzerreissende Schicksale, die berühren – und dennoch in der täglichen Nachrichtenflut untergehen.
Glücklicherweise gibt es in der Schweiz viele Menschen, die ihre Augen vor Kindern in Not nicht verschliessen: die vielen Patinnen und Paten von World Vision. Mit Ihrem Engagement tragen sie massgeblich dazu bei, das Leben von Kindern in Not nachhaltig zu verbessern.
Aus diesem Grund haben World Vision und Plan.Net Suisse sie zu den Heldinnen und Helden der aktuellen Online-Kampagne gemacht. Unter dem Motto #nichtegal legen die Patinnen und Paten dar, warum sie sich für Kinder in Not einsetzen. Die Gründe sind vielfältig – und reichen von Zwangsheirat über Hunger bis hin zum gleichen Recht auf Bildung für Mädchen und Jungen.
Die Patinnen und Paten von World Vision haben sich für die Kampagne unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Sie wurden von Plan.Net Suisse inhouse fotografiert und persönlich interviewt. Entstanden sind 16 intime Porträts, die Menschen in der Schweiz dazu motivieren sollen, sich ebenfalls für Kinder in Not einzusetzen.
Die Kampagne wird via Display Ads und Social Media ausgespielt und führt auf eine eigens kreierte Landingpage. Dort kann mit ein paar wenigen Klicks das Schicksal von Kindern in Not zum Guten gewendet werden.
Verantwortlich bei World Vision: Nathalie Ohlmeyer (Online Marketing Manager). Verantwortlich bei Plan.Net Suisse: Lorenzo Müller (Team Lead UX & Design, Fotografie), Philipp Intlekofer (Konzeption), Micha Seger (Executive Creative Director, Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Peter Liptak (Text), Sonia Ducu (Account Lead), Sarah Mager (Beratung).
Ewz und Ruf Lanz: Das Klima dankt
Die aktuelle Kampagne von Ruf Lanz thematisiert das Ewz-Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz auf tierisch auffällige Art.
Redaktion
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2. Januar 2021
Das Elektrizitätswerk Zürich Ewz leistet aktiv einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz, zum Klimaschutz und zur Energiewende. Dies zeigt auch die aktuelle Studie des Bundesamts für Energie, die Ewz als nachhaltigsten Energiedienstleister der Schweiz 2020 ausgezeichnet hat. So reduzieren die Ewz-Heizlösungen den CO2-Ausstoss von Immobilien, Ewz-Ladelösungen ermöglichen die klimaschonende Elektromobilität und die Ewz-Solarlösungen erhöhen den Anteil an klimafreundlicher Energie.
Dieses Engagement für den Klima- und Umweltschutz steht im Zentrum der neuen Kampagne «Das Klima dankt», die von Ruf Lanz und Ewz in Co-Creation entwickelt wurde. Darin bedanken sich Pinguin, Eisbär und Robbe auf tierisch sympathische Art. Denn die Tiere aus den Polarregionen sind von der Erderwärmung besonders betroffen.
Der Auftritt der Tiere ist kurz vor Weihnachten gestartet. Hauptwerbemittel sind Plakate in den Formaten F4, F200, F12 und E-Panels. Für zusätzliche Aufmerksamkeit soll eine grossformatige Bildergalerie mit allen drei Motiven an der Weinbergstrasse oberhalb des Zürcher Central sorgen.
Flankierend bedankt sich das Klima auf der Landingpage Ewz.ch/dasklimadankt, die vertiefende Informationen liefert, sowie in den sozialen Medien.
Verantwortlich bei Ewz: Pascal Schaub (Leiter Marketing und Kommunikation), Roland Trabadelo (Leiter Campaigning und Branding), Katrin Rüesch (Projektleitung Campaigning und Branding). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Knecht-Lanz (Creative Direction), Mario Moosbrugger (Art Direction), Andreas Hornung, Markus Ruf (Text), Armin Arnold (DTP), Miro Poffa (Beratung). Bildbearbeitung: Aschmann Klauser. Media: Out of Home Media.
Nora Zukker wird neue Leiterin Literatur der Redaktion Tamedia
Nora Zukker übernimmt per Januar 2021 die Leitung der Literaturredaktion der Redaktion Tamedia. Sie übernimmt von Martin Ebel, der im Sommer in den Ruhestand getreten ist. Ebel wird weiterhin mit einem 20-Prozent-Pensum für das Kultur-Team der Tamedia tätig sein.
Redaktion
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2. Januar 2021
Nora Zukker arbeitete 2015 für zwei Jahre bei Radio SRF3 mit ihrer wöchentlichen Literaturrubrik «Lesezunder». Danach folgten freie Aufträge für Radio SRF3, SRF Virus, SRF2 Kultur und Deutschlandfunk. Ausserdem schrieb sie für das Feuilleton der NZZ, NZZ Folio, Migros-Magazin und das Strassenmagazin Surprise. Neben regelmässigen Moderationen gehört sie zur Programmkommission der Solothurner Literaturtage. Darüber hinaus war sie fünf Jahre für die Social-Media-Kanäle des Buchfestivals «Zürich liest» zuständig.
«Nora Zukker vertritt eine neue Generation von Kritikerinnen, sie kennt den Literaturbetrieb von innen und hat eine eigene Stimme», erklärt Philippe Zweifel, Co-Ressortleiter Leben der Redaktion Tamedia. «Wir sind überzeugt, dass sie die Literaturredaktion mit ihrer hohen Kompetenz erfolgreich weiterführen wird.»
Evoq realisiert Auftritt für den fusionierten Curling Club Dolder Zürich
Vor rund einem Jahr haben die drei Curling-Vereine Zürichberg, Dolder Turicum und Dolder sowie der Hallenbetreiber Verein Dolder Curlingbahnen fusioniert. Evoq Communications hat den Fusionsprozess, die damit einhergehende Neupositionierung und die Gestaltung des Markenauftritts des «Curling Club Dolder Zürich» begleitet.
Redaktion
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2. Januar 2021
Passend zu den neu entwickelten Werten «Spass, Teamgeist und Toleranz» wurde der visuelle Auftritt generalüberholt. Es wurde eine Lösung gewählt, die weit weg von den üblichen Insignien des Sports mit Stein und Besen steht. Neu tritt der Club mit einer sportbetonten und rein typografischen Umsetzung der Abkürzung des Clubnamens auf.
CCDZ erscheint in grossen Lettern auf den ebenfalls neu gestalteten Club-Trikots in Blau-Rot-Weiss. Wer es gern formeller hat, dem steht eine alternative Kleidungslinie in Schwarz zur Verfügung. Neben den aufgefrischten Printprodukten erhielt die Website ein neues Skinning.
Verantwortlich bei CCDZ: Max Gergey (Präsident); Claude Lautenschlager (Mitgliederobmann); Lara Steffen (Finanzen); Fredy Sauter (Veteranenobmann); Roli Sieg (Hallen- und Infrastruktur). Verantwortlich bei Evoq Communications: Adrian Schaffner (Mandatsleitung, Positionierung); Sara Streule (Creative Director); Amanda Fuchs (Design); Maggie Blaser (Design); Corinne Brunner (Website Design).