Fehlstart für Slack ins neue Jahr

Der Bürokommunikationsdienst Slack ist am ersten Arbeitstag des neuen Jahres durch eine Störung stundenlang lahmgelegt worden. Nutzer hatten unter anderem Probleme, sich anzumelden und Nachrichten zu senden.

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Auch Verbindungen zu Kalender-Apps und anderen Anwendungen funktionierten nicht. Der Ausfall betraf Slack-Anwender in den USA, in Europa, Japan, Brasilien und anderen Ländern. Am Dienstag lief der Dienst wieder weitgehend störungsfrei.

Der Ausfall begann am Montagnachmittag europäischer Zeit – als in den USA vielerorts der Arbeitstag startete. Die Ursachen der rund vier Stunden anhaltenden Störung blieben auch am Dienstag noch unklar. Experten erwarten allerdings, dass sich das Unternehmen noch ausführlich zu der Panne zum Auftakt des Arbeitsjahres 2021 äussern wird.

 

Transparente Kommunikation

Slack hatte in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen Tech-Unternehmen sehr transparent über seine Ausfälle berichtet. Im Mai veröffentlichte das Unternehmen einen detaillierten Blog-Beitrag über Probleme bei der Skalierung der Server, die zu einer grösseren Unterbrechung des Dienstes geführt hatten.

Der Ausfall, der noch am selben Tag behoben wurde, hatte zumindest teilweise mit dem sprunghaften Anstieg der Nutzung der Slack-Server zu tun. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie arbeiten viele Beschäftigte von zu Hause aus und sind verstärkt auf Bürokommunikationsdienste wie Slack angewiesen.

 

Ungünstiger Zeitpunkt

Für Slack kommen die Probleme zusätzlich ungelegen, da die Firma gerade in Verkaufsgesprächen ist. Der Unternehmenssoftware-Riese Salesforce will sich die im Dezember angekündigte Übernahme rund 28 Milliarden Dollar kosten lassen (Werbewoche.ch berichtete).

Slack steht in einem harten Wettbewerb mit Microsoft. Der Software-Gigant bietet mit Microsoft Teams eine mächtige Alternative zu Slack, aber auch zu Videokonferenz-Angeboten wie Zoom. (SDA)

Web-Auftritt für Kies: Rosarot lässt Drohne über Grube fliegen

Als «bewegtes Schauspiel zwischen Mensch, Maschine und den wichtigen Baustoffen Kies und Beton» präsentiert die Firma Kies in Glattfelden ihren neuen Webauftritt. Realisiert wurden das Rebranding und der komplett neue Markenauftritt von der Agentur Rosarot, die dazu eine Drohne über die Kiesgrube fliegen liess.

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Die Kiesgrube Zelgli aus der Drohnenperspektive.

Seit über 45 Jahren trägt das Unternehmen Kies in Glattfelden Kies aus der Grube Zelgli in den unterschiedlichsten Formen und Mengen ab, seit 2010 wird auch Beton produziert, der wie alle Produkte mit einer eigenen LKW-Flotte ausgeliefert wird.

Die Baustoff-Spezialisten haben die Zürcher Agentur Rosarot beauftragt, dies auch in der Kommunikation in einem frischen und modernen Look zu zeigen.

Der Gestaltung ging eine sorgfältige Analyse des User-Verhaltens voraus. Deshalb wurde für die neue Webseite Kies-ag-glattfelden.ch auf eine schlanke Struktur gesetzt, die alle Inhalte auf das Wesentliche reduziert, dieses dafür aber umso klarer und auffälliger in Szene setzt. Im neu gestalteten Logo bilden Balken und Punkt, die für Beton und Kies stehen, ein Ausrufezeichen als klare Bekenntnis zur eigenen Kompetenz.

Die neue Bilderwelt zeigt neben modernen Maschinen und Fahrzeugen auch die Mitarbeitenden im tatkräftigen Einsatz. Für das Shooting im Kieswerk und den Videodreh per Drohne wurde der Berner Fotograf Rob Lewis engagiert. Der Auftritt wird komplett durch die Neugestaltung der Broschüren und Briefschaften sowie allen Beschriftungen.

Verantwortlich bei Kies: Daniel Schnellmann (Geschäftsführung). Verantwortlich bei Rosarot: René Karrer (Creative Direction); Andreas Steiner (Consulting); Sarah Därendinger (Art Direction); Stephanie Steimer (Grafik, DTP); Flavia Hänni (DTP); Thorsten Hainke (Senior Text); Caro Etter (Digital Manager). Verantwortlich bei Rob Lewis Photography: Rob Lewis (Fotograf).

 

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Die Kiesgrube Zelgli aus der Drohnenperspektive.

Hinderling Volkart realisiert Website und Branding für Andermatt Swiss Alps

Hinderling Volkart part of Dept hat für Andermatt Swiss Alps das Branding weiterentwickelt und die neue Website erstellt. Der neue Auftritt widerspiegelt das Selbstbewusstsein der Destination Andermatt Swiss Alps: The Prime Alpine Destination.

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Mit der neuen Destinationsplattform setzt die Gruppe einen Meilenstein in der digitalen Transformation. Die Webseite dient als Einstiegsseite in die Destination Andermatt Swiss Alps und soll so Interesse wecken für die verschiedenen Angebote, aber gleichzeitig auch alle relevanten Informationen auf einen Blick beinhalten.

Aufgebaut wurde die Website auf einer neuwertigen und skalierbaren Technologie, damit der digitale Auftritt weiter ausgebaut werden kann und mit neuen Features und Möglichkeiten, wie zum Beispiel der aktuelle Chat-Bot, ergänzt werden kann.

Das schlichte und moderne Design enthält viel Weissraum und ausdrucksstarke Bilder. Eine durchdachte Menüführung soll Besucher*innen schnell zum übergeordneten Angebot bringen, das den Immobilienkauf, die Bergbahnen mit den Berggebieten, den Golfplatz, die Restaurants sowie die Hotels The Chedi Andermatt und Radisson Blu Reussen umfasst. Die Buchungsprozesse finden dann auf den weiterführenden Auftritten der Hotels und Bergbahnen statt. Das Immobilienportfolio ist gesamthaft auf der Destinationsseite abgebildet.

Das neue Corporate Design umfasst die Weiterentwicklung des Logos sowie eine neue Farb- und Bildwelt.

Verantwortlich bei Andermatt Swiss Alps: Stefan Kern (Chief Communication Officer). Projektleiterin: Michaela Weber (Leiterin Team Digital). Verantwortlich bei Hinderling Volkart part of Dept: Damiano Casella (Projektleitung); Raphael Kunz (Design); Severin Klaus (Head of Technology); Yacine Belarbi (Frontend).

In Flagranti mit dreifachem Kundenzuwachs

Bereit zu neuen Taten für Brot, Beruf und Bahn: In Flagranti Communication überzeugt drei Neukunden von ihren Leistungen und übernimmt umfassende Marketingaufgaben für Schweizer Brot, Netzelektriker.ch und die BLS.

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Die Agentur aus Lyss überzeugte den Verein Schweizer Brot in einer Agenturevaluation zu dessen Kommunikation. In Flagranti übernimmt damit die Markenentwicklung und Marketingkommunikation von der Planung bis zur Umsetzung. Mitte 2021 soll die neue Kommunikation dem Kompetenzzentrum in allen Fragen rund um Schweizer Brot, Mehl und Getreide einen kernigen Auftritt verleihen.

Überzeugt hat In Flagranti auch die Trägerschaft Berufsbildung Netzelektriker/in in einer Agenturevaluation für deren neuen Webauftritt. Die Agentur wird sich dem Branding sowie Konzeption und Design von Netzelektriker.ch widmen. Die Marketingkommunikation für die Schweizer Netzelektrikerinnen wird im Verlauf des Jahres 2021 umgesetzt.

Zudem setzt die BLS künftig beim Digital Marketing für die Bereiche Freizeit und Vertrieb auf In Flagranti. Das Berner Verkehrsunternehmen gab der Agentur in einer WTO-Ausschreibung den Zuschlag. Dies sei für die Agentur ein Signal, dass sich die Investitionen ins eigene Digital Marketing Team bezahlt machen, wie In Flagranti in einer Mitteilung schreibt.

Der Call for Entries für die ADC Würfel ist eröffnet

Der ADC Switzerland hat den Call for Entries für die ADC Awards 2021 gestartet. Die besten Werber, Designer, Filmer, Programmierer, Fotografen, Illustratoren, Musiker, Direct-Marketer, PR-Spezialisten, Grafiker, Texter, Konzepter, Mediaplaner, Innovatoren, Erfinder, Agenturen und Auftraggeber sind eingeladen, ihre Arbeiten einzureichen.

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Ab sofort können Arbeiten, die zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 28. Februar 2021 konzipiert und veröffentlicht wurden, online auf Adc.ch eingereicht werden. Der Einsendeschluss am 1. März 2021.

 

Aussergewöhnliches Jahr, aussergewöhnliche Kategorie

Neu und nur dieses Jahr gibt es die Kategorie «Corona» mit den Unterkategorien «Creativity & Corona» und «Cancelled due to Corona». Das Coronavirus stellt die Welt vor immense Herausforderungen, auch die Werbe- und Kommunikationswelt. Beispielsweise wenn über Nacht spezielle Kampagnen unter teilweise schwierigsten Bedingungen realisiert wurden. Mit der Unterkategorie «Creativity & Corona» möchte der ADC Switzerland solch aussergewöhnliche Leistungen würdigen: Eingereicht werden können Arbeiten aus allen Kategorien, die in einem Zusammenhang mit Corona stehen (Mitarbeiterdank, Aufmunterungskampagne, Prävention usw.). Strategie und Idee stehen dabei im Vordergrund – im Wissen, dass sich die Ausführungsqualität oftmals der Dringlichkeit und den Produktionsbedingungen unterordnen musste.

Zahlreiche bereits produzierte Kampagnen haben wegen Corona leider nie das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Darunter bestimmt auch Arbeiten, die es nicht verdient haben, im Dunkeln von Abfallkörben in Vergessenheit zu geraten. Diesen möchte der ADC mit der Unterkategorie «Cancelled due to Corona» die Chance auf eine Würdigung geben: Eingereicht werden können Arbeiten aus allen Kategorien, die fertig produziert waren, aber die wegen Corona nicht erscheinen konnten.

Der Call for Entries kann ab sofort hier heruntergeladen werden.

Vier Bücher, die Sie interessieren könnten

In Zusammenarbeit mit GetAbstract stellen wir Ihnen erneut vier neue Bücher aus dem Marketingbereich vor. Diesmal: «Digitale Vernetzung für mehr Marktdominanz», «Lass mal andere arbeiten!», «Die Logik der Anderen» und «Die Intervall-Woche».

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Digitale Vernetzung für mehr Marktdominanz

Gestaltung von Digitalen Ökosystemen mit API Strategien. 

  • Autor: André Bally und Marco Brogini
  • Verlag: Haufe Verlag, 2020
  • Seiten: 202

ISBN: 9783648138205Immer mehr Unternehmen erzielen Wettbewerbsvorteile durch Vernetzung digitaler Angebote mehrerer Firmen, sogenannter «digitaler Ökosysteme». Das strategische Management bedarf deshalb eines grundsätzlichen Paradigmenwechsels. Zur Weiterentwicklung des Geschäftsmodells benötigen Unternehmen neue Managementinstrumente und einen strategiegeleiteten Einsatz von Informationstechnologie. In ihrem praxisorientierten, innovativen Managementansatz legen André Bally und Marco Brogini dar, wie Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit unter diesen Bedingungen verbessern können.

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Lass mal andere arbeiten!

Wie du Aufgaben gekonnt abgibst. 

  • Autor: Cordula Nussbaum
  • Verlag: GABAL Verlag, 2020
  • Seiten: 180
  • ISBN: 9783967390131

Arbeit lieber sinnvoll auf andere zu verteilen, statt alles selbst zu erledigen – das sollten Führungskräfte eigentlich beherrschen. Warum überarbeiten sich dennoch so viele? Die Autorin lenkt den Blick auf die vielen Hürden, an denen das Delegieren von Aufgaben in der Praxis scheitern kann, und gibt zahlreiche ebenso systematische wie umsetzbare Ratschläge zu deren Überwindung. Dabei spannt sie den Bogen von eher philosophischen Aspekten bis zu handwerklichen Tricks. Eine lohnenswerte Lektüre nicht nur für Führungskräfte.

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Die Logik der Anderen

Warum wir Andersheiten akzeptieren und verstehen müssen, um zukunftsfähig zu sein. 

  • Autor: Luyanda Mpahlwa und Klaus Doppler
  • Verlag: Campus Verlag, 2020
  • Seiten: 304
  • ISBN: 9783593512730

Wie geht man mit Coronaleugnern um? Wie lassen sich Flüchtlinge integrieren? Solche und andere Fragen unserer Zeit beantwortet dieses Buch. Dabei geht es den Autoren nicht um pauschale Offenheit gegenüber anderen. Stattdessen plädieren sie für einen wehrhaften, aber deeskalierenden Dialog, der bei der Bereitschaft beginnt, die eigenen Überzeugungen und die des Gegenübers infrage zu stellen. Der Experte für Change in Unternehmen, Doppler, und der Experte für sozialen Wandel, Mpahlwa, kombinieren dazu ihren jeweiligen Perspektiven.

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Die Intervall-Woche

Arbeitest du noch oder lebst du schon?

  • Autor: Lothar Seiwert und Silvia Sperling
  • Verlag: Knaur, 2020
  • Seiten: 224
  • ISBN: 9783426675984

Das Leben im falschen Rhythmus macht krank. Wenn also Arbeitnehmer die äussere Taktung ihres Lebens mit ihrem Biorhythmus in Einklang bringen, profitieren nicht allein sie davon, sondern auch der Arbeitgeber. Im Vergleich zur gegenwärtigen Literatur zum Thema Selbstorganisation und New Work geht Zeitmanagement-Guru Lothar Seiwert mit dieser These noch einmal einen radikalen Schritt weiter. Sein Buch beeindruckt mit wissenschaftlichen Hintergründen, einer durchdachten Umsetzungsstrategie sowie zahlreichen praktischen Tipps.

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Samuel Wicki wird Kreativdirektor von Wunderman Thompson

Wunderman Thompson startet mit neuer Kreativpower ins neue Jahr: Seit Montag wirkt Samuel Wicki als Creative Director bei der Zürcher Agentur. Gemeinsam mit Kreativdirektor Benjamin Franken und Chief Creative Officer Swen Morath ist er für die Kreation der Agentur verantwortlich.

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Zuletzt war Samuel Wicki zwei Jahre lang als CD bei Thjnk Zürich tätig, wohin er Alexander Jaggy nach mehreren Jahren bei Jung von Matt Limmat folgte. Weitere Stationen auf seinem Weg vom Junior Texter zum Creative Director waren Jung von Matt/Alster, TBWA\ und Contexta. In seiner Laufbahn betreute er internationale Kampagnen unter anderem für IWC, Mercedes-Benz, Obi und Geberit. National arbeitete er für Marken wie Swisscom, Migros, Swisslife, Credit Suisse und Edelweiss, aber auch für kleinere NGOs wie zum Beispiel Pro Senectute, und Pro Infirmis. Er ist Mitglied beim ADC, D&AD und dem FCZ.

20 Minutes und Lematin.ch schaffen 20 zusätzliche Stellen

20 Minutes und Lematin.ch schaffen 20 zusätzliche Stellen. Die neuen Arbeitsplätze sollen vor allem in den Bereichen Video, Social Media und im Ressort Sport angesiedelt werden, wie die TX Group am Dienstag mitteilte.

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Anlässlich des 15-Jahre-Jubiläums werde 20 Minutes im Laufe des ersten Halbjahres 2021 mit dem mobilen Video-Newsformat «20 Minutes Now!» eine grosse Neuerung lancieren und engagiere dafür rund ein Dutzend Videojournalistinnen und -journalisten. Weitere zusätzliche Stellen würden im Sportressort, in der Social-Media-Redaktion sowie im Verkaufsteam von 20 Minutes und Lematin.ch geschaffen.

Durch den Ausbau werde die Redaktion von heute rund 60 auf knapp 80 Mitarbeitende wachsen. Hinzu kämen die 25 Journalistinnen und Journalisten des Sport-Centers, der internen Agentur für Sportnachrichten. (SDA)

Solidar Suisse kämpft mit Spinas Civil Voices gegen weltweite Ungleichheit

Solidar Suisse lanciert mit der Zürcher Agentur Spinas Civil Voices eine Kampagne zum aktuellen Thema der extremen Ungleichheit, um sich damit klar als Kämpferin für mehr globale Fairness zu positionieren.

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Die weltweit aktive Schweizer Non-Profit-Organisation Solidar Suisse will mit der digitalen Kampagne auf die Brisanz der wachsenden Ungleichheit hinweisen, und schreibt dazu in ihrer Mitteilung: «Die Reichsten werden immer reicher, während Millionen arbeitender Menschen nicht genug zum Leben verdienen. Das ist nicht nur unfassbar unfair, sondern auch gefährlich für den Frieden und das Wohlergehen der Welt.»

Gleichzeitig sollen Spenden generiert werden, um Arbeiter*innen in Billiglohnländern bei ihrem Kampf um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen zu unterstützen.

Kernstücke der Kampagne sind ein Zweieinhalb-Minuten Video – komplett inhouse bei Spinas Civil Voices produziert – und die Landingpage mit Spendenmöglichkeit.

Dazu kommen zwei 15-sekündige Prerolls auf Youtube, Ads auf digitalen Kanälen und Social Media sowie eine Serie von E-Mailings. Zudem wird ein klassisches Brief-Mailing an bestehende Spender*innen versandt.

 

Verantwortlich bei Solidar Suisse: Benjamin Gross (Leiter Marketing + Kommunikation); Christian von Allmen (Public Fundraising); Fabienne Widmer (Kampagnen und Online-Kommunikation). Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Lorenz Spinas (CD); Nicolas Stark (AD); Beat Egger (Text); Gaby Füchslin (Strategie); Andrea Oertle (Beratung).

ComMix wird zu Studio Thom Pfister

Graphic Designer Thom Pfister startet eine Agentur in Bern. Mit an Bord ist Ursula Rytz, ehemalige ComMix-Geschäftsleiterin und zusammen mit Thom Pfister neue Mitinhaberin.

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Thom Pfister und Ursula Rytz starten zusammen mit Studio Thom Pfister durch.

«Thom Pfister ist ein grosses Glück und eine Riesenchance. Er steht für Aufbruch und Neuanfang», so Ursula Rytz. Der Schulterschluss basiere auf dem Entscheid, die Agentur strategisch neu auszurichten und für die Zukunft noch besser aufzustellen. Mit der gebündelten Power von ComMix und Thom Pfister wolle die neue Markenagentur nicht zu den Grossen gehören, aber in Sachen Branding, Werbung, Design und Digital sicher zu den Besten, wie es in einer Mitteilung heisst.

Vor dem Zusammenschluss mit ComMix arbeitete Thom Pfister bei verschiedenen Schweizer und internationalen Kommunikations- und Designagenturen: Tomato, McCann-Erickson, Studio Achermann, Komet, Contexta und Branders.

Konsumenten wollen trotz Lockdown fit bleiben

Die Themen Gesundheit und Wohlbefinden haben während der Covid-19-Krise an Bedeutung gewonnen. GfK-Daten zeigen, dass dieser Trend jedoch bereits vor dem Ausbruch der Pandemie zunehmend stärker in den Fokus der europäischen Konsumenten gerückt ist.

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Konsumenten in Europa wollen derzeit vor allem eins: körperlich und mental gesund bleiben. Laut Daten von GfK war ein gesunder Lebensstil bereits zu Beginn der Covid-19-Pandemie für rund 50 Prozent zu einem wichtigen Bestandteil ihrer täglichen Gewohnheiten geworden.

«Die jüngsten Daten unserer GfK Consumer Life Studie bestätigen diesen Trend», erklärt GfK-Expertin Anja Reimer. «46 Prozent der Europäer geben an, dass sowohl Prävention als auch Behandlungen für sie im Vordergrund stehen, wenn es darum geht, für das eigene Wohlbefinden zu sorgen. Relativ wenige Konsumenten sagen, dass sie ausschliesslich auf ‹Behandlung› setzen oder dass keins von beiden wichtig ist.» Insbesondere in Spanien bevorzugen die Befragten den «Nur Prävention»-Ansatz, während dieser in Belgien, Frankreich und Russland weniger als in anderen europäischen Ländern favorisiert wird.

 

Smarte Gesundheitsprodukte legen zu 

Vitalwerte regelmässig zu Hause überprüfen, ist für Konsumenten Teil eines gesunden Lebensstils geworden. Die Nachfrage nach Blutdruckmessgeräten hat in allen beobachteten europäischen Ländern in den vergangenen zehn Monaten gegenüber dem Vorjahr zugenommen. In der Schweiz mit einem Wachstum von rund 12 Prozent. Mit dem Wunsch nach Prävention haben auch smarte Gesundheitsprodukte an Bedeutung gewonnen. Mehr als die Hälfte der Konsumenten findet beispielsweise Geräte interessant, mit denen sich Vitalwerte messen und mit dem Arzt oder der Familie teilen lassen. Vor allem italienische Konsumenten würden den Kauf derartiger Geräte in Erwägung ziehen. In Deutschland und den Niederlanden ist man, was das Teilen von Gesundheitsdaten anbelangt, zögerlicher.

 

Spanische Konsumenten europaweit am aktivsten

Ein gesunder Lebensstil trägt zur Vorbeugung bestimmter Krankheiten bei. Laut der GfK Consumer Life Studie 2020 haben Fitness- und Sportaktivitäten in den vergangenen fünf Jahren generell zugenommen: 38 Prozent der europäischen Konsumenten treiben laut eigenen Angaben regelmässig Sport, um fit zu bleiben. 60 Prozent versuchen, sich mindestens einmal pro Woche sportlich zu betätigen – beide Zahlen sind seit 2015 um 4 Prozentpunkte gestiegen. Spanische Konsumenten sind sportlich aktiver als die Menschen in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz, wobei auch in diesen Ländern wöchentliches Sporttreiben als wichtig gilt.

«Trotz des Lockdowns beziehungsweise der aktuellen Einschränkungen wollen Konsumenten fit bleiben. Im Frühjahr ist ein Drittel der Schweizer häufiger spazieren gegangen und ein Viertel hat mehr Sport getrieben», erklärt Anja Reimer. «Im November waren es etwas weniger, aber noch immer geht knapp ein Drittel öfter spazieren und knapp 20 Prozent der Befragten treiben häufiger Sport.»

Dank dieses anhaltenden Trends ist die Nachfrage nach technikbasiertem Fitnesszubehör deutlich angestiegen. Laut GfK Point-of-Sales-Daten ist der Kauf von Wearables, also Smartwatches und Fitness Trackern, in Europa im vergangenen Jahr um 22 Prozent gestiegen. Dieser Trend ist in allen beobachteten europäischen Märkten erkennbar, insbesondere jedoch in Polen, Grossbritannien, Skandinavien und den Niederlanden. In der Schweiz zeigt sich ein Wachstum von rund 7 Prozent. Nur in Spanien war der Verkauf von Wearables in den vergangenen Monaten rückläufig. Die Tatsache, dass Konsumenten einen eher ganzheitlichen Gesundheitsansatz verfolgen, ist am gesteigerten Absatz von Wearables mit Schlafüberwachungsfunktionen erkennbar.

 

Gesunde Work-Life-Balance ist für Konsumenten wichtig 

In einer Why2buy-Studie von GfK gaben zwei Drittel der europäischen Konsumenten an, dass sie nach «innerer» Gesundheit streben. Für viele ist mentale Ausgewogenheit noch wichtiger als die Verbesserung der körperlichen Gesundheit. Es überrascht deshalb nicht, dass aktuell 40 Prozent der europäischen Konsumenten darauf achten, sich regelmässig selbst zu pflegen und zu verwöhnen. In der Schweiz geben 43 Prozent an, dass es ihnen ein Anliegen ist, in gutem körperlichen und geistigen Zustand zu sein.

Zu einem ausgewogenen Lebensstil gehört auch eine gesunde Work-Life-Balance. Dies ist für nahezu die Hälfte der europäischen Konsumenten wichtig. Das Bedürfnis ist in den vergangenen fünf Jahren europaweit um 9 Prozent gestiegen. Deutschland, Italien, Spanien, Russland und die Schweiz sind dabei die Vorreiter.

Die pandemiebedingte Arbeit im Homeoffice hat zu neuen Herausforderungen in punkto Work-Life Balance geführt. Laut einer von GfK in Deutschland, Frankreich und Grossbritannien durchgeführten Umfrage zur Arbeit im Homeoffice führt diese zwar einerseits zu reduzierten Fahrzeiten, verringertem Stress und der Möglichkeit, manche Haushaltspflichten tagsüber erledigen zu können.

Andererseits empfindet es ein Sechstel der Mitarbeiter frustrierend, ihre Arbeits- und Freizeit koordinieren zu müssen, sie fühlen sich isoliert oder in ihrer Freizeit verpflichtet, ihre E-Mails zu prüfen. Knapp zwei Drittel der Schweizer erwarten deshalb, dass auch die Unternehmen Richtlinien einführen, die das Wohlergehen der Mitarbeiter fördern.

Für die Studie GfK Consumer Life werden jährlich die Daten von mehr als 30’000 Konsumenten in über 25 Ländern erfasst. Marktführende Unternehmen sollen dadurch detaillierte Informationen zu allen Aspekten im Leben der Konsumenten erhalten, einschliesslich ihrer Erwartungen, persönlichen Werte, Zukunftsperspektiven und Sorgen sowie ihres Lebensstils und Konsumverhaltens. 

GfK erfasst über seine Einzelhandelspanels regelmässig in über 70 Ländern weltweit Verkaufsdaten in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Fotografie, Telekommunikation, IT, Büroausstattung und Haushaltsgeräte. Bei allen Zahlen wird von einem festen Euro-Wechselkurs ausgegangen. 

GfK-Verbraucherpanels melden Konsumgüterkäufe in 17 Ländern anhand der täglichen Erfassung der Käufe von 118’000 Haushalten. Anhand von «Why2buy»-Umfragen in den Verbraucherpanels wird die Haltung der Konsumenten mit dem erfassten Kaufverhalten verknüpft und erläutert, warum Kunden kaufen. In der Why2buy-Studie zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden wurden mehr als 64’000 Haushalte in Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederlanden, Schweden, Dänemark, Polen, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Serbien, Russland sowie der Slowakei zu Gesundheit und Wohlbefinden befragt.

Graubünden Ferien und Nino Schurter gehen Partnerschaft ein

Graubünden Ferien ist mit dem Mountainbike-Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter für die Jahre 2021 bis 2023 eine Partnerschaft eingegangen. Schurter wird im Rahmen der Kampagne «Fairtrail Graubünden» ab Sommer 2021 für ein faires Miteinander auf Bündner Wanderwegen und Trails werben.

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Nino Schurter (links) und Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien, freuen sich über die Zusammenarbeit. (Bild: Graubünden Ferien)

Die Zusammenarbeit wurde am Montag bekannt gegeben. Nino Schurter wird durch die Partnerschaft mit Graubünden Ferien Testimonial von «Fairtrail Graubünden». Er wird in einer Videokampagne auftreten, die auf drei Jahre bis 2023 angelegt ist.

In den Videos wird Schurter ab Sommer 2021 bei verschiedenen Begegnungen zwischen Bikern, Wanderern und weiteren Berggängern zu sehen sein. Dabei wird vermittelt, dass ein Miteinander in den Bergen dank gegenseitiger Rücksichtnahme möglich ist. In Graubünden steht ein 11’000 Kilometer langes Wegnetz allen für Sport und Freizeit offen.

 

Persönliches Anliegen von Schurter

«Fairtrail bedeutet ‹nett, suuber und parat›. Dies entspricht zu 100 Prozent meiner persönlichen Einstellung», lässt sich Nino Schurter in einer Mitteilung von Graubünden Ferien. Jede und jeder könne einen Beitrag leisten, dass Begegnungen in den Bergen zu einem positiven Erlebnis für alle werden. «Ich bin froh, dass ich mich neu als Testimonial dafür einsetzen kann», so Schurter weiter.

Für Graubünden Ferien ist der Bündner Mountainbike-Profi der ideale Botschafter, um die Fairtrail-Haltung zum Ausdruck zu bringen. «Nino Schurter ist in den Bergen zuhause und ist dort auch ohne Bike unterwegs. Mit ihm zusammen können wir noch stärker für die friedliche Koexistenz aller, welche das breite Wegnetz in den Bergen für Sport und Freizeit beanspruchen, sensibilisieren», ist Graubünden-Ferien-CEO Martin Vincenz überzeugt.

 

Teil eines kantonalen Projekts

Die Videos mit Nino Schurter als Testimonial sind Teil des kantonalen Projektes «Fairtrail Graubünden 2021–2023», das von der Bündner Regierung genehmigt worden ist. Das Projekt beinhaltet nebst Grundlagenarbeit die Fortsetzung der erstmals im Jahr 2019 lancierten Fairtrail-Kampagne, die mit verschiedenen Mitteln für Respekt und Toleranz beim Biken und Wandern, aber auch beim Trailrunning und bei weiteren Freizeitaktivitäten, wirbt.

 

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