Weko sichert Wettbewerb auf Glasfasernetz

Die Wettbewerbskommission Weko eröffnet eine Untersuchung gegen Swisscom. Der Kommission zufolge bestehe die Gefahr, dass Swisscom beim Bau des Glasfasernetzes Konkurrenten vom Markt ausschliesst. Sie beschliesst deshalb vorsorgliche Massnahmen.

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Swisscom will das Glasfasernetz weiter ausbauen und über 1,5 Millionen zusätzliche Haushalte und Geschäfte mit Glasfaser erschliessen. Dabei ändert sie in Gebieten, welche sie alleine ausbaut, die Bauweise des Netzes so, dass Wettbewerber keinen direkten Zugang mehr zur Netzwerkinfrastruktur erhalten. Swisscom verändere damit die bestehende Marktstruktur und schränke mutmasslich die Innovations- und Geschäftsmöglichkeiten ihrer Konkurrenten ein, so die Weko in einer Mitteilung. Endkunden und Endkundinnen könnten ihrerseits in der Folge in der Wahl ihrer Anbieter und der Produktevielfalt eingeschränkt werden.

Gestützt auf die derzeit verfügbaren Informationen erscheine es der Weko zufolge als glaubhaft, dass Swisscom mit diesem Verhalten eine marktbeherrschende Stellung missbrauche. Daher verbietet die Kommission dem Telekom-Anbieter ab sofort mit vorsorglichen Massnahmen, Wettbewerbern beim Ausbau des Glasfasernetzes den Zugang zu durchgehenden Leitungen zu verweigern.

Die Weko untersucht nun eigenen Angaben zufolge vertieft, inwiefern Swisscom durch die Verweigerung des Netzzugangs allenfalls ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht.

MDV kauft nationale und internationale Nachrichten bei CH Media ein

Der Walliser Bote kooperiert ab Januar 2021 mit der Zentralredaktion von CH Media. Das Oberwalliser Blatt wird zudem in den Schweiz am Wochenende-Verbund aufgenommen.

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Mengis Druck und Verlag MDV sowie CH Media haben sich auf eine Kooperation geeinigt. Konkret wird der Walliser Bote Berichte, Hintergründe und Analysen zu nationalen und internationalen Themen bei der Zentralredaktion von CH Media statt wie bisher bei Keystone-SDA einkaufen. Die Zusammenarbeit umfasst auch den nationalen und internationalen Teil des Online-Portals Walliserbote.ch. Der Bote werde demnach sein Layout den CH-Media-Zeitungen anpassen, wie das Medienunternehmen in einer Mitteilung schreibt.

Ab März wird der Walliser Bote dem Verbund der Schweiz am Wochenende angehören. Leserinnen und Leser im Oberwallis erhalten jeden Samstag den Mantelteil der Schweiz am Wochenende und sollen damit von einer deutlich erweiterten Berichterstattung profitieren. Damit sei die Schweiz am Wochenende mit knapp einer Million Leserinnen und Lesern die mit Abstand grösste Wochenendpublikation der Schweiz, wie CH Media schreibt.

Weihnachten 2020: Konsumenten sparen nicht bei Geschenken

Die Schweizer Konsumenten planen dieses Jahr durchschnittlich 397 Franken für Spielwaren-Weihnachtsgeschenke auszugeben. Der positive Trend im Online-Handel setzt sich auch in den Adventswochen fort, wie eine aktuelle GfK-Analyse zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft zeigt.

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Mit einem Budget für Spielwaren-Weihnachtsgeschenke von durchschnittlich 397 Franken bewegen sich der Analyse zufolge die geplanten Ausgaben in diesem Jahr auf einem höheren Niveau wie im Jahr 2019. Männer sind dabei viel ausgabefreudiger: Sie planen im Schnitt 510 Franken auszugeben, während es bei den Frauen 281 Franken sind.

Der GfK zufolge dürften mit diesen Ausgaben wohl nicht nur reine Spielwaren, sondern auch angrenzende Bereiche wie Spielkonsolen, Mobiltelefone, Kopfhörer, Velos etc. gemeint sein.

 

Weihnachtsgeschenke vermehrt online gekauft

Der Online-Handel hat sehr stark von der Covid-19-Pandemie profitiert, was sich auch im Weihnachtsgeschäft zeigt. Der GfK-Analyse zufolge kaufen die Schweizer Konsumenten in diesem Jahr mehr Weihnachtsgeschenke für Spielwaren im Internet als sonst. Der Anteil derjenigen, die nur noch online einkaufen, hat sich im Vergleich zu 2019 verdoppelt (2019: 6 Prozent; 2020: 12 Prozent). Der Einkauf im stationären Handel hingegen hat dieses Jahr an Relevanz verloren: Der Anteil der Schweizer Konsumenten, die ausschliesslich im Laden einkaufen, ist von 30 Prozent auf 22 Prozent zurückgegangen.

«Viele Menschen haben Angst, sich mit dem Coronavirus anzustecken und das Einkaufserlebnis ist aufgrund der Hygienemassnahmen getrübt», kommentiert Kurt Meister, Markt-Experte bei GfK, diese Entwicklung. «Zudem haben viele Verbraucher während des Lockdowns im April die Vorzüge des Online-Handels zu schätzen gelernt und positive Erfahrungen mit Bestellung, Lieferung und Kundenservice gesammelt. Deshalb ist zu erwarten, dass der Online-Handel sich auch weiterhin positiv entwickeln wird.»

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(Quelle: GfK)

«Black Friday» gewinnt an Bedeutung

Auch der «Black Friday» steht in diesem Jahr unter einem – positiven – Einfluss der Covid-19-Pandemie. Der Anteil der Konsumenten, die vorab online Spielwaren eingekauft haben, stieg von 13 Prozent auf 16 Prozent. In der Westschweiz ist der Anteil mit 21 Prozent deutlich höher im Vergleich zur Deutschschweiz (14 Prozent).

 

Weiterhin heterogenes Bild beim Einkaufszeitpunkt

Wie im Vorjahr haben 56 Prozent der Befragten mindestens einen Monat vor Heiligabend die Haupteinkäufe für Spielwaren getätigt und von alljährlichen wiederkehrenden Aktionen des Handels profitiert. Noch immer sind es aber 26 Prozent, die zwei Wochen vor der Bescherung keine relevanten Spielwareneinkäufe getätigt haben – und dann auch bereit sind, den vollen Preis zu bezahlen.

Männer nehmen es eher gelassen (28 Prozent), bei den Frauen (22 Prozent) hat sich ein grösserer Anteil bereits vorzeitig eingedeckt.

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(Quelle: GfK)

Die repräsentative Online-Befragung von GfK in der Deutsch- und Westschweiz zum Weihnachtsgeschäft wurde vom 3. bis 8. Dezember 2020 durchgeführt. 

BCW mit neuer Geschäftsleitung und Struktur für die Schweiz

Das Kommunikationsunternehmen Burson Cohn & Wolfe hat am Donnerstag die Ernennung einer neuen Geschäftsleitung sowie die Anpassung seiner Unternehmensstruktur in der Schweiz bekannt gegeben. Durch die Veränderungen sollen Kunden in der Schweiz Zugang zum gesamten Dienstleistungsangebot der sowohl in Zürich als auch in Lausanne vertretenen Agentur erhalten.

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Die Geschäftsleitung von BCW Switzerland: Greg Curchod, Léonie Kelly und Tanya Heimlich-Ng Yuen (v.l.n.r.).

Im Mittelpunkt der Umstrukturierung steht die Ernennung von Greg Curchod zum neuen Geschäftsleiter für den Schweizer Markt. Er zeichnet sowohl für das Kerngeschäft von BCW in der Schweiz als auch für BCW Sports verantwortlich.

Curchod hatte bereits eine leitende Position bei BCW in Lausanne. Unterstützt wird er von Léonie Kelly an der Spitze der Zürcher Niederlassung von BCW und Tanya Heimlich-Ng Yuen, der Leiterin der Filiale in Lausanne. Greg Curchod berichtet an Scott Wilson, dem Leiter des Europa- und Afrikageschäfts von BCW.

Léonie Kelly ist erst kürzlich zum Unternehmen gestossen. Sie kommt von Saatchi & Saatchi, wo sie eine leitende Position innehatte. Tanya Heimlich-Ng Yuen arbeitet seit mehr als zwölf Jahren bei BCW Sports.

Lars Haue-Pedersen bleibt Geschäftsführer von BCW Sports, der in Lausanne ansässigen und weltweit tätigen Sportagentur von BCW. Er ist weiterhin in der Geschäftsleitung von BCW Schweiz vertreten.

Leonie Studer wird Mitinhaberin von Yoveo

Leonie Studer, Leiterin Videoproduktion bei Yoveo, wird Mitinhaberin und Partnerin des Unternehmens für Video Consulting, Videotechnologien und -produktionen.

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Neu zu dritt: Die Yoveo-Inhaber Andreas Herren, Leonie Studer und Marco Demont (v.l.n.r.).

Leonie Studer ist bereits seit Herbst 2016 als Videoproduzentin bei Yoveo tätig und leitet seit 2018 den gesamten Bereich «Videoproduktion». Dieser umfasst das eigene Produktionsteam sowie einen festen Bestand an Freelancern aus verschiedenen Video-Kompetenzbereichen.

Leonie Studer zeichnete verantwortlich für die Umsetzung von zahlreichen Videoprojekten für nationale und internationale Kunden aus verschiedensten Branchen. Dazu zählen etwa Produktionen für die UBS, Audi, die Hirslanden Gruppe oder den Flughafen Zürich. Vor ihrer Tätigkeit bei Yoveo absolvierte sie die Journalistenschule bei Ringier und war zuletzt beim Jugend-TV-Sender Joiz als Video Producerin tätig.

«Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Videobereich und dem ausgeprägten Kundenverständnis komplementiert Leonie Studer unser Leitungsteam perfekt», erklärt Marco Demont, Partner und Leiter Video Consulting von Yoveo. «Mit diesem Schritt setzen wir auf Nachhaltigkeit in der Leitung von Yoveo und stellen sicher, dass die DNA unserer Firma auch im Aktionariat vertreten ist», erklärt Andreas Herren, Partner und Leiter Videotechnologie bei Yoveo.

Inhalt und Form macht für Baloise Asset Management Appetit aufs Weihnachtsfest

Der Basler Vermögensverwalter Baloise Asset Management verabschiedet sich mit einem kunstvoll animierten Weihnachtsgruss ins neue Jahr. Die Zürcher Agentur Inhalt und Form zeichnet für die digitale Weihnachtskarte verantwortlich.

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Wie bereits die aktuelle Kommunikationskampagne wurde auch die Animation von der Inhalt und Form entwickelt und vom schwedischen Motion Graphic Artist Andreas Wannerstedt umgesetzt. Entstanden ist ein kleines, digitales Kunstwerk, dass den kunstvollen Kommunikationsauftritt von Baloise Asset Management mit einem Hauch Schweizer Weihnachtstradition verbindet.

 

Verantwortlich bei Baloise Asset Management: Janet Thierry (Director Marketing & Communication), Natalie Wodrich (Fachspezialistin Marketing & Kommunikation), Barbara Odermatt (Mitglied des Kaders Marketing & Kommunikation), Leila Hanna (Fachspezialistin Marketing & Kommunikation), Lionel Orlando (Praktikant Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Inhalt und Form:  Dominik Stibal (CEO), Karin Estermann (Executive Creative Director), Vasco Bickel (Senior Art Director), Manuela Marty (Beratung), Melanie Möckli (Projektleitung), Andreas Wannderstedt (Motion Graphic Artist).

Die Olma Messen machen sich fit für die Zukunft und sagen Danke

Die Olma Messen St.Gallen mussten 2020 fast das ganze Programm annullieren und sehen sich auch für 2021 mit einer unsicheren Lage konfrontiert. Zur Vorbereitung des Neustarts nach der Krise werden die Organisationsstruktur erneuert sowie die strategischen Projekte und den Neubau der Halle 1 vorangetrieben.

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Olma-Messen-Direktorin Christine Bolt im Dankes-Video: Dieses Jahr ist ein Schnaps angemessener als ein Glas Champagner.

Kurz vor dem Jahresende 2020 ist die Situation der Veranstaltungsbranche weiterhin durch viel Unsicherheit geprägt. Eine Prognose, wann der reguläre Geschäftsbetrieb wiederaufgenommen werden kann, könne zurzeit nicht gestellt werden, wie Olma Messen St.Gallen in einer Mitteilung schreiben. Ab Anfang März 2020 musste auf dem Messeplatz St.Gallen in mehreren Schritten das gesamte Messeprogramm annulliert werden. Die fast vollständige Stilllegung des Betriebs verursachte einen Verlust von rund 80 Prozent des budgetierten Jahresumsatzes.

 

Messe- und Veranstaltungsprogramm 

Die Olma Messen St.Gallen seien im Sommer und Herbst mit der Grundhaltung durch die Corona-Pandemie gegangen, dass sie parallel zu einem Sparprogramm lernen wollen, mit der neuen Situation umzugehen, heisst es weiter. Der Leitgedanke war, soweit wie möglich weiterhin Messen und Veranstaltungen mit den nötigen Sicherheitsmassnahmen umzusetzen und mit ihren Eventpartnern Anlässe zu entwickeln, die der Situation angepasst sind. Die vorübergehende Entspannung der Pandemie im Herbst 2020 erlaubte es, die extra für diese Situation kreierte Publikumsmesse «Pätch» und einige weitere Anlässe durchzuführen und dabei das Schutzkonzept der Olma Messen St.Gallen einem echten Test zu unterziehen. Doch Ende Oktober fielen dem erneuten Messe- und Veranstaltungsverbot fast alle weiteren bis Februar geplanten Messen und Events zum Opfer.

Aktuell hat die Genossenschaft ihre operative Geschäftstätigkeit auf das Nötigste reduziert. Die weitere Entwicklung sei im Moment nicht abschätzbar. Über die Durchführung der Immo Messe Schweiz und der OFFA werde im Januar entschieden.

 

Reorganisation und Strategie der Olma Messen St.Gallen 

Die Zeit des operativen Stillstands wurde von den Olma Messen St.Gallen genutzt, um die im Sommer 2020 angestossene Reorganisation des Unternehmens voranzutreiben. Zu diesem Zweck werden die internen Prozesse analysiert und neu eingeordnet. Die Olma Messen St.Gallen sollen mit schlankerer und effizienterer Struktur aus der Krise hervorgehen, die es erlaube, sich rasch und flexibel auf die wandelnden Bedürfnisse des Marktes und der Kunden einzustellen.

Die langfristige Strategie der Olma Messen St.Gallen wird von der Unternehmensreform und von der Corona-Pandemie nicht in Frage gestellt. Das Unternehmen sei überzeugt, dass Messen und Events auch in Zukunft wichtige Marketinginstrumente bleiben. «Die Menschen haben in diesem Krisenjahr die Erfahrung gemacht, dass mit digitalen Mitteln wichtige Geschäftsprozesse aufrechterhalten und persönliche Interaktionen sichergestellt werden können. Auch wir haben davon sehr profitiert», erklärt Direktorin Die Direktorin Christine Bolt. «Trotzdem kann nichts den direkten Kontakt, die menschliche Nähe und das Zusammengehörigkeitsgefühl ersetzen, welche Messen und Veranstaltungen prägen und die wir in der Zeit der Pandemie so vermissen. Wir sind überzeugt, dass sich unsere Kunden – Besucher und Aussteller von Fach- und Publikumsmessen sowie die Veranstalter von allen Arten von Events – nach der Normalisierung der Situation wieder mit Freude bei uns einfinden werden, um ihren Geschäften nachzugehen, aber auch um gemeinsam zu feiern.»

 

Gut gewappnet ins neue Jahr 2021 

Damit die Olma Messen St.Gallen für diesen Moment vorbereitet sind, würden auch in der Krise die strategischen Initiativen weitergeführt, so das Unternehmen. Die Initiativen haben zum Ziel, bestehende Messen den Erfordernissen der Zeit anzupassen und neue Veranstaltungsformate zu entwickeln. Mit der Eventagentur «Volt Events» können Geschäftskunden bei all ihren Aktivitäten standortunabhängig unterstützt werden, und für Messebesucher werden ergänzende digitale Angebote geschaffen. Zudem werden die Bauarbeiten an der Autobahnüberdeckung und der neuen Halle 1 planmässig weitergeführt. Der reduzierte Messe- und Veranstaltungsbetrieb hat sogar dazu geführt, dass die Bauarbeiten deutlich schneller vorankommen als geplant.

Weil so vieles in diesem Jahr anders ist, kommen auch die Festtags-Glückwünsche zum Jahresende des Unternehmens in neuer Form daher. Die Lernenden der Olma Messen St.Gallen, deren Ausbildung durch die Corona-Krise massgeblich betroffen ist, haben in eigener Regie ein Video produziert und sagen damit im Namen des gesamten Teams allen Unterstützern des Unternehmens Danke.

 

SRF-Trio sind «Journalistinnen des Jahres» 2020

Im Jahr 2020 konnte gerade mal ein Mann einen Kategoriensieg verbuchen. Ansonsten dominierten die Frauen die diesjährige Wahl zu den «Journalistinnen und Journalisten des Jahres» des Branchenmagazins Schweizer Journalist. Fiona Endres, Nicole Vögele und Anielle Peterhans von der SRF «Rundschau» sind die grossen Gewinnerinnen.

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«Journalistinnen des Jahres 2020»: Fiona Endres, Nicole Vögele und Anielle Peterhans (v.l.n.r.).

In einem breiten Voting ermittelte das Branchenmagazin «Schweizer Journalist», welche Medienschaffenden im Jahr 2020 aussergewöhnliche Arbeit geleistet haben. Das Journalistinnen-Trio Fiona Endres, Nicole Vögele und Anielle Peterhans gewinnt bei der diesjährigen Wahl der «Journalistin des Jahres» den Hauptpreis mit grossem Vorsprung. Die Jury ist sich einig, dass Crypto-Leaks eine der grössten Recherchen der letzten Jahre ist. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen des Zweiten Deutschen Fernsehens ZDF und der Washington Post enthüllten sie die Hintergründe einer der grössten Geheimdienststorys der jüngeren Schweizer Geschichte.

Auch die Kategorientitel gehen mit einer Ausnahme allesamt an Frauen:

  • Chefredaktorin des Jahres: Nicole Meier, Keystone-SDA
  • Reporterin des Jahres: Sarah Serafini, Watson
  • Sportjournalist des Jahres: Mämä Sykora, Zwölf
  • Recherchejournalistin des Jahres: Adrienne Fiechter, Republik
  • Gesellschaftsjournalistin des Jahres: Barbara Bleisch, «Sternstunde Philosophie» SRF
  • Politikjournalistin des Jahres: Nathalie Christen, SRF
  • Wirtschaftsjournalistin des Jahres: Olivia Kühni, Republik
  • Kolumnistin des Jahres: Nina Kunz, Das Magazin
  • Kulturjournalistin des Jahres: Simone Meier, Watson
  • Newcomerin des Jahres: Ronja Beck, Republik

Der von der Redaktion des Schweizer Journalist vergebene Sonderpreis geht an das Recherchedesk von Tamedia. Die in Buchform herausgegebene minutiöse Chronologie des ersten Lockdowns lese sich wie ein Krimi.

Zu «Local Heroes» hat die Redaktion gekürt: Sophie Reinhardt (Der Bund), Matieu Klee (SRF Regionaljournal Basel), Simon Jacoby (Tsüry.ch), Denise Erni (Die Südostschweiz), Simon Mathis (Luzerner Zeitung), Isabel Zumofen (Canal 9) und Lillo Alaimo (Il Caffè).

Das Branchenmagazin Schweizer Journalist ehrt jedes Jahr in zehn Kategorien herausragende Journalistinnen und Journalisten für ihr Schaffen. An der Online-Abstimmung beteiligten sich in diesem Jahr rund 900 Schweizer Journalistinnen und Journalisten. Die aktuelle Ausgabe des Schweizer Journalist erscheint am Mittwoch.

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Australien verklagt Facebook wegen Sammeln von Daten

Facebook bekommt noch mehr juristischen Ärger. Am Mittwoch verklagte Australien den US-Konzern wegen des Sammelns von Nutzerinformationen ohne Einwilligung.

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Konkret wirft die australische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde ACCC dem weltgrössten Internetnetzwerk vor, mit dem Schutz privater Daten zu werben, während insgeheim die Informationen genutzt würden, um Übernahmeziele ausfindig zu machen. Die Regulierer orientieren sich bei ihrer Klage am Verfahren der US-Verbraucherschutzbehörde FTC, die Facebook beschuldigt, seine Marktmacht und Nutzerinformationen zu nutzen.

Damit soll Facebook Übernahmen wie in der Vergangenheit die von Whatsapp und Instagram vorbereiten. Experten zufolge könnte das Verfahren letztlich auch die Abspaltung von Zukäufen zur Folge haben.

«Es gibt eine Verbindung, zu dem, was die FTC sagt, aber sie schauen auf den Wettbewerb», sagte ACCC-Chairman auf einer Pressekonferenz. «Wir schauen uns den Verbraucher an.» Ein Facebook-Sprecher erklärte, das Unternehmen teile deutlich mit, welche Informationen gesammelt und wie diese genutzt würden.

Erst Anfang des Monats hatte Australien Pläne vorangetrieben, wonach Facebook und Google ihre Werbeeinnahmen mit Medien teilen sollen. (SDA)

Bold bläst für Bern zum Saisonauftakt

Der Winter kommt – und der Ferienkanton Bern ist bereit für ihn. Das zeigt der aktuelle TV-Spot, der von Bold im Auftrag der Vermarktungsorganisation Be! Tourismus konzipiert und umgesetzt wurde.

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In den Hauptrollen sind Schnee, Sport, Sonnenschein und das Berner Symphonieorchester BSO zu sehen. Mit vereinten Kräften eröffnen sie die «Wintersymphonie – Made in Bern» für Skifahrer, Snowboarder, Freestyler, Schlittler und alle anderen Eisprinzessinnen und Schneekönige.

Zu sehen ist die Komposition aus Berner Tourismus- und Kulturschaffen seit 30. November im TV und weiteren Kanälen. Eine raffiniert orchestrierte Online-Kampagne soll gleichzeitig die Grundtonalität aufnehmen und variiert diese mit mediengerecht aufbereiteten Snippets für die verschiedenen Zielgruppen.

 

Verantwortlich bei Be! Tourismus: Pascale Berclaz (Direktorin), Franziska Glutz (Marketing Managerin Schweiz). Verantwortliche Agentur: Bold. Filmproduktion: Who’s mcqueen picture. Regie & DoP: Fabian Weber. Media: TW Media.

Thomas Küng wird neuer Chef der Lenzerheide Bergbahnen

Die Lenzerheide Bergbahnen haben ab Juni nächsten Jahres einen neuen Chef. Der Luzerner Thomas Küng, Geschäftsführer der Brunni-Bahnen in Engelberg OW, übernimmt den Posten.

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Thomas Küng wird neuer Chef der Lenzerheide Bergbahnen. Aktuell ist er noch Geschäftsführer der Brunni-Bahnen in Engelberg. (Bild: Keystone)

Der vom Verwaltungsrat einstimmig gewählte 39-jährige Küng tritt die Nachfolge von Peter Engler an, wie die Lenzerheide Bergbahnen am Mittwoch kommunizierten. Engler, der auch FDP-Politiker ist, hatte im Oktober gekündigt, weil er sich der Wahl zum Davoser Landammann stellte und offenbar einen Erfolg erwartete.

Der 58-Jährige wurde jedoch nicht zum Davoser Regierungschef gewählt und musste mit Platz zwei Vorlieb nehmen. Engler verlässt das Unternehmen wie geplant nach acht Jahren. Mit dem Stellenantritt von Thomas Küng sei eine geordnete Übergabe sichergestellt, schrieben die Bergbahnen. (SDA)

Ex-Ombudsfrau der Stadt Zürich unterstützt Interne Revision der SRG

Im Zusammenhang mit den Belästigungsvorwürfen bei Radio Télévision Suisse (RTS) unterstützt die ehemalige Zürcher Ombudsfrau Claudia Kaufmann die Interne Revision der SRG bei der Untersuchung der Unternehmenskultur. Dabei soll auch überprüft werden, ob die Instrumente zum Schutz der persönlichen Integrität der Mitarbeitenden bei der SRG ausreichten.

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Kaufmann begleite und unterstütze die Interne Revision im Auftrag des Verwaltungsrates der SRG, teilte die Medienstelle der SRG am Mittwoch mit. Daneben untersuchen zwei externe Stellen die Vorwürfe von Mobbing und sexueller Belästigung innerhalb der RTS. (SDA)

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