Wunderman Thompson kontert Trink-Exzessen mit lässigen Sprüchen

«Wassertrinker flirten flinker», «Abfeiern und Tee Trinken», «Säfte! Säfte! Abwehrkräfte» – diese und weitere Sprüche sollen zum Alkoholverzicht animieren. Zwar nimmt der Alkoholkonsum in der Schweiz insgesamt ab, das exzessive Trinken aber nimmt zu. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, lancieren die Innovationsplattform Staatslabor und das Blaue Kreuz den «Dry January» in der Deutschschweiz – unter aktiver Mitwirkung der Agentur Wunderman Thompson.

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Der «Dry January» ist eine weltweite Bewegung von Millionen von Menschen, die einen Januar ohne Alkohol einlegen. Das Konzept stammt ursprünglich von der britischen Non-Profit-Organisation Alcohol Change UK und wird in der Schweiz unter anderem vom Bundesamt für Gesundheit gefördert.

Die Herausforderung sei gewesen, etwas zu promoten, das zunächst einmal nach Spass- und Genussverzicht klinge. In der jüngeren Zielgruppe würden erzieherische Ansprachen und erhobene Zeigefinger selten funktionieren, und Trinken sei im Freundes- und Kollegenkreis meist gesellschaftsfähiger als Nicht-Trinken.

Deshalb habe sich Wunderman Thompson entschlossen, einen Weg einzuschlagen, der nicht die Nachteile von Alkohol thematisiert, sondern vielmehr die Vorteile nichtalkoholischer Getränke. So entstand eine bunte, unverkrampfte und augenzwinkernde Headline-Kampagne, die für alle möglichen Getränke wirbt – nur eben nicht für Alkohol.

Die im Stil von Bauernweisheiten verfassten Sprüche wurden auf alle möglichen Werbemittel adaptiert, so dass selbst Partner und Sponsoren wie beispielsweise das Alpamare Erlebnisbad oder der Seilpark Bern jeweils ihre eigenen Varianten bekamen.

Darüber hinaus kooperierte man mit Influencern wie Gülsha Adilji, der Mundartband Kunz, der Rapperin KT Gorique, Lisa Christ und dem Kochblog Ana und Nina. Alle veröffentlichten seit 1. Januar Sprüche auf ihren Kanälen, um ihre Follower dazu zu animieren, selbst mitzumachen. Ziel war und ist es, unter dem Hashtag #DryJanuaryCH ein Gemeinschaftsgefühl wie bei den grossen Vorbildern Veganuary oder Movember zu erzeugen.

Wer selbst mitmachen und für den guten Zweck werben möchte, findet auf Dryjanuary.ch Dutzende lässige Sprüche, die man auf den eigenen Social-Media-Kanälen teilen kann.

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Verantwortlich bei Wunderman Thompson: Swen Morath (Chief Creative Officer); Benjamin Franken (Creative Director); Tobias Röben (Copy Writing); Saskia Kremser (Senior Strategist); Sara Runggaldier (Account Management). Verantwortlich bei Staatslabor: Alenka Bonnard (Co-Geschäftsleiterin und Co-Founder); Patrick Stadler (Projektleitung); Victor Kernen, Janine Eberle, Samira Keller, Maximilian Reiterer (Team); Christa Schlechten (Operations Lead). Verantwortlich bei Blaues Kreuz Schweiz: Didier Rochat (Geschäftsführer); Lukas Weber (Leiter Kommunikation und Fundraising); Katrin Andres (Projektleitung); Caroline Flück (Campaigner/Social Media).

Erdmannpeisker lässt Hund Überschuss an GVB-Kunden zurückbringen

Letztes Jahr bezahlte die Gebäudeversicherung Bern (GVB) wieder 30 Millionen Franken Überschuss an die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer im Kanton Bern zurück. Dies kommunizierte die GVB über ein Directmailing und Anzeigen an ihre Kundinnen und Kunden, umgesetzt von der Bieler Agentur Erdmannpeisker.

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Grundidee der Aktion war, ein Key Visual für mehrere Jahre zu kreieren. Da der Hund Benno schon seit vielen Jahren als bekannter Sympathieträger der GVB im Einsatz steht, bekam er für die Gewinnausschüttung eine tragende Rolle: In der Kampagne der Agentur Erdmannpeisker zieht er einen Leiterwagen voll mit dem Überschuss, welcher zurückbezahlt wird. So wird Benno mit seinem Leiterwagen zum Eye Catcher. Zudem soll die Rückzahlung mit dem bodenständigen Namen «Gwinn-Teilete» den Event sympathisch machen.

Im Directmailing fand ein Wettbewerb statt, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Sennenmutschli gewinnen konnten. Die GVB vermeldet einen Rücklauf von über 35 Prozent und viele positive Reaktionen per Mail und Post – und schliesst daraus auf ebenso viele zufriedene Kunden.

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Verantwortlich bei GVB: Tina Balmer (Leiterin Kommunikation); Daniel Hofer (Fachspezialist Kommunikation). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Rainer Neusius; Selina Helbling (Beratung); Gabriel Peisker (Creative Director); Christina Weisser, Patrick Fawer (Art Direction); Michel Jaussi (Fotograf). Verantwortlich bei Funke Lettershop: Bernhard Zbinden (Geschäftsleiter); Jaime Butler (Leiter Digital).

175 Jahre Schweizer Bauer: Beilagen statt Feier

Seit 175 Jahren ist der Schweizer Bauer ohne Unterbruch erschienen und ist damit eine der ältesten Zeitungen der Schweiz. Über das Jubiläum freut sich als Herausgeberin die Ökonomische Gemeinnützige Gesellschaft Bern, kurz OGG. Auf eine klassische Feier will man coronabedingt verzichten – plant alternativ aber themenspezifische Beilagen.

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Im Jahr 1996 hatte man das 150-Jahr-Jubiläum im Kursaal in Bern festlich begangen. Dieses Jahr aber feiert man das 175-jährigen Bestehen der unabhängigen Zeitung für die Landwirtschaft mit themenspezifischen Extras: So erscheinen 2021 jeden Monat als dritter Zeitungsbund zum Schweizer Bauer spezielle Themenbeilagen in einer adressierten Grossauflage an über 54 000 bäuerliche Adressen im Umfang von 12 bis 16 zusätzlichen Seiten. Diese Produktion wird unterstützt von Goldpartnern und Inserenten .

Anno 1846 hat wohl niemand gewagt zu hoffen, dass aus dem bescheidenen «Wochenblatt für Landwirtschaft und Gartenbau» 175 Jahre später ein umfangreicher und farbiger Schweizer Bauer als meistabonnierte Fachzeitung der Schweiz das Jubiläum als eine der ältesten Zeitungen der Schweiz feiern darf.

Der Schweizer Bauer erscheint zweimal in der Woche, mittwochs und samstags, und geht an rund 30 000 bäuerliche Abonnenten, sowie vor- und nachgelagerte Betriebe, Verbände und Organisationen. Die Zeitung bietet relevante Informationen, die den Schweizer Bäuerinnen und Bauern über Generationen als Wegweiser auch in schwierigen Zeiten dienen sollen, um die mannigfaltigen Herausforderungen in Betrieb und Gesellschaft unter stetem Wandel anzunehmen und Lösungen zu finden. Der Schweizer Bauer will sich auch künftig als Helfer und Berater auf der Seite der Schweizer Bäuerinnen und Bauern engagieren und aufklären.

Die Jubiläumbeilagen erscheinen im Januar zum Thema Gesundheit, im Februar zum Thema «Bildung»;, im März zu «Mobilität», im Mai zum Thema «Rund ums Haus», im Juni zum Thema «Bauernmärkte», im Juli zu «Alpkäse», im August zu «Schweizer Wein», im September zum Thema «Nachhaltige Landwirtschaft», im Oktober zu «Hofenergie», im November zu «Bauen und Wohnen» und im Dezember zum Thema «Digital verkaufen». Im April steht anlässlich der Generalversammlung der Herausgeberin OGG die Geschichte der Schweizer Landwirtschaft und des Schweizer Bauer im Mittelpunkt eines Tabloids als Beilage zur Zeitung.

Migros-Vegi-Kampagne von Wirz zeigt auch Liebe für Fleischesser

Wirz realisiert die schweizweite Kampagne von V-Love, der pflanzenbasierten Eigenmarke der Migros. Pünktlich zur weltweiten Aktion Veganuary wird mit der neuen Eigenmarke zu mehr Toleranz unter den Ernährungstypen aufgerufen, mit dem Motto «Esst wie ihr wollt – ob vegi, mit Fleisch oder vegan. V-Love ist für alle da.»

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Als Strategie gewählt hat Wirz «die absolute Ernährungstoleranz, bei der niemand ausgeschlossen wird. Umarmung statt Abgrenzung, Vielfalt statt Dogma.»Und das mit einem Vegi- und Veganbrand. Neben Fleischfans und Metzger*innen schafft es selbst Konkurrent Coop dank V-Love mit namentlicher Erwähnung auf die Plakate und Megaposter der neuen Migros-Kampagne. Die Agentur will mit der Plattform, die alle liebt, im stark umkämpften Plant-Based-Werbeumfeld auffallen, ohne dabei mit dem Finger auf Fleischliebhaber zu zeigen.

Um den eigenwilligen Charakter der Marke zu unterstützen, wurde von der Agentur exklusiv für den Brand eine eigene Schriftart entwickelt, die aus jeder Umsetzung ein Unikat macht. Mit verschiedenen Sujets auf allen Kanälen von Megaposter über Bewegtbild, Plakat und Social Media bis zu digitalen Ads werden die lauten, unkonventionellen Ansagen von V-Love im ganzen Land verbreitet. Nicht nur die Lust auf abwechslungsreiche Ernährung soll angeregt werden, sondern auch der Diskurs rund um das Thema pflanzenbasierte Ernährung in all seinen Facetten.

V-Love ist mit Plant-Based-Alternativen zu verschiedensten Produkten von Butter, Milch und Joghurt bis zu Schnitzel und Burger breit aufgestellt. Gemeinsam mit der Kampagne von Wirz, die seit dem 1. Januar aktiv ist, will die Migros den pflanzenbasierten Lifestyle der breiten Bevölkerung während des Veganuarys zugänglich zu machen, getreu dem Migros-Claim «einfach gut leben».

 

Verantwortlich bei Migros: Franziska Coninx, David Wallmer, Chloe Monti (Brand Management); Isabelle Mayer, Regula Schneider (Digital); Christian Keller (Media); Gabriela Hurdes, Graziella Soldini (Packungsgestaltung); Cristina Maurer Frank (PR). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese, Lorenz Clormann, Marcus Josty, Anna Leudolph, Matthias Fürst, Artur Faria, Luigi Vitiello, Adrian Busse, Nicola Peter, Nico Schläpfer, Nicola Willi (Kreation); Cosima Lang, Laura Saner (Storyline); Adrian Huwyler, Nico Keramaris, Tony Faria, Björn Bippus, Nathalie Reichmuth (XLAB); Vanessa Lehmann-Spalleck, Valeria Vuckovic, Katharina Erdrich, Annika Nielsen (Beratung); Urs Krucker, Marleen Diener (Strategie); Giovanni Bucca, Thomas Peller, Andrea Bosshard, Rino Frei, Oliver Fäs, Sonja Jegen, Angelo Mabellini, Rahel Signer, Chantal Speiser (Medienrealisation). Verantwortlich für Packaging und Media: ZDF Zurich Design Factory AG (Umsetzungsagentur Packaging); Gisela Kübler, Romana Thoma, Yvonne Ledergerber, Deborah Stäger, Liliya Dimova (Dynamo, Mediaagentur).

Verantwortlich bei Migros: Franziska Coninx, David Wallmer, Chloe Monti (Brand Management); Isabelle Mayer, Regula Schneider (Digital); Christian Keller (Media); Gabriela Hurdes, Graziella Soldini (Packungsgestaltung); Cristina Maurer Frank (PR). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese, Lorenz Clormann, Marcus Josty, Anna Leudolph, Matthias Fürst, Artur Faria, Luigi Vitiello, Adrian Busse, Nicola Peter, Nico Schläpfer, Nicola Willi (Kreation); Cosima Lang, Laura Saner (Storyline); Adrian Huwyler, Nico Keramaris, Tony Faria, Björn Bippus, Nathalie Reichmuth (XLAB); Vanessa Lehmann-Spalleck, Valeria Vuckovic, Katharina Erdrich, Annika Nielsen (Beratung); Urs Krucker, Marleen Diener (Strategie); Giovanni Bucca, Thomas Peller, Andrea Bosshard, Rino Frei, Oliver Fäs, Sonja Jegen, Angelo Mabellini, Rahel Signer, Chantal Speiser (Medienrealisation). Verantwortlich für Packaging und Media: ZDF Zurich Design Factory (Packaging); Gisela Kübler, Romana Thoma, Yvonne Ledergerber, Deborah Stäger, Liliya Dimova (Dynamo, Mediaagentur).

Präsidentin der Prüfungskommission von PR Suisse tritt ab

Suzanne Rouden, Präsidentin der Prüfungskommission von PR Suisse, tritt per 1. Januar 2021 von ihrem Amt zurück und übergibt an das amtierende PK-Mitglied Corinne Druey (SRRP). Auch Barbara Paulsen (ehemals BPRG) und Sylvia Würsten (SRRP) treten aus der Prüfungskommission aus.

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Suzanne Rouden (links) übergibt das Amt der Präsidentin der Prüfungskommission von PR Suisse an Corinne Druey (rechts).

 

Nach 25-jähriger Tätigkeit, davon 13 Jahre als Präsidentin der Prüfungskommission von PR Suisse, übergibt Suzanne Rouden (NPRG) ihr Amt per 1. Januar 2021 an Corinne Druey. Druey ist Inhaberin der Agentur Syntagme und Leiterin Bildung beim SAWI in Lausanne. Sie bringt somit eine langjährige und aktuelle Branchen- und Weiterbildungserfahrung mit entsprechender Vernetzung mit.

Während ihrer Amtszeit als Präsidentin der Prüfungskommission hat Suzanne Rouden nebst ihren ordentlichen Amtspflichten die Revision der Berufsprüfung und der höheren Fachprüfung mitkonzipiert und deren Einführung begleitet und das vom Verband 2017 lancierte Personenzertifikat nach Standard SN EN ISO/IEC 17024 mitentwickelt.

 

Nachfolger für Paulsen und Würsten

Die scheidenden Mitglieder Barbara Paulsen und Sylvia Würsten werden ersetzt durch Regula Gerber und Alex Josty (beide BPRG). Beide Mitglieder bringen ausgezeichnete Erfahrungswerte in der Kommunikationsbranche sowie im Bereich der Weiterbildung mit und haben das Personenzertifikat «Zertifizierte/r Kommunikationsberater/-in» erfolgreich absolviert. Ausserdem wird ein weiteres Mitglied aus der Westschweiz 2021 in die Prüfungskommission aufgenommen werden.

Detailhandelsumsätze legen im November zum Vorjahr zu

Die Schweizer Detailhändler haben dem Bundesamt für Statistik BFS zufolge im November verglichen mit dem Vorjahr mehr verkauft, gegenüber dem Vormonat Oktober sanken jedoch die Umsätze. Steigende Corona-Fallzahlen und strengerer Massnahmen zur Pandemiebekämpfung insbesondere in der Westschweiz dürften belastet haben.

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Die Detailhandelsumsätze in der Schweiz sind im November kalenderbereinigt zum Vorjahr um 1,0 Prozent gestiegen, wie das BFS am Donnerstag schreibt. Zum Vormonat Oktober sanken die Umsätze laut Daten des BFS dagegen (saisonbereinigt) um 2,4 Prozent. Im Oktober hatten die Detailhändler sowohl verglichen mit dem Vorjahr als auch zum Vormonat deutlich mehr Umsatz erzielt.

Die Erholung im Detailhandel erhielt damit im November einen Dämpfer. Das dürfte auch mit der Verschärfung der Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu tun haben. Vor allem in der Westschweiz wurden zur Senkung der Infektionszahlen im Herbst Ladenschliessungen angeordnet, so im Kanton Genf.

 

Durchzogener Start ins Weihnachtsgeschäft

Wenig Unterstützung bot offenbar Ende November der Start ins Weihnachtsgeschäft mit den Rabattschlachten an «Black Friday» und «Cyber Monday». Die Non-Food-Umsätze sanken zum Vorjahr um nominal 1,7 Prozent und zum Oktober sogar um 3,2 Prozent.

In den verschiedenen Kategorien des Non-Food-Bereichs waren dabei grosse Unterschiede auszumachen. So nahmen die Umsätze im Internethandel verglichen mit dem Vorjahr um 15 Prozent zu und die Verkäufe von Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik schnellten um 36 Prozent hoch.

Gut entwickelten sich auch die Umsätze der Kategorie Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerk- und Einrichtungsbedarf (+5,3%). Dagegen brachen die Verkäufe von Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren im stationären Handel um knapp 9 Prozent und jene mit den «sonstigen Gütern» um 10 Prozent ein.

 

Wachsende Lebensmittelverkäufe

Eine tragende Säule für den Detailhandel waren im Coronajahr die Lebensmittel – auch im November. Da legten die Umsätze mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren zum Vorjahr um 8,3 Prozent zu. Geschlossene Restaurants und die Sorge vor Corona-Ansteckungen dürften viele dazu bewegt haben, ihr Essen vermehrt am eigenen Herd zu kochen.

Mit Blick auf das starke Wachstum bei den Lebensmitteln rechnen die Ökonomen der Credit Suisse für 2020 mit einer Zunahme der Detailhandelsumsätze von 5,2 Prozent, wie sie in einer am Mittwoch publizierten Studie darlegten. Das BFS legt die Jahresstatistik zum Detailhandel am 1. Februar vor.

Für 2021 rechnen die CS-Ökonomen hingegen mit einem Rückgang der Detailhandelsumsätze um 1,7 Prozent. Steigende Arbeitslosenzahlen, stagnierende Löhne, eine wohl weiterhin rückläufige Migration dürften auf die Einnahmen der Detailhändler drücken. Und sollte bezüglich Corona Normalität einkehren, dürften wieder mehr Schweizerinnen und Schweizer für Einkäufe ins benachbarte Ausland reisen. (SDA)

Texterbande und Salz & Water trotzen Krise mit Schmunzelkampagne

Um der sinkenden gesellschaftlichen Grundstimmung zu trotzen, haben zwei Schweizer Agenturen mit Aussenwerbung für kleine Schmunzler in der Bevölkerung gesorgt: Ziel der Aktion war, wirtschaftlichen Tragödien, Lockdown und grauen Wintertagen entgegenzutreten.

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Um die Bevölkerungsmoral ein winziges Stück zu heben, haben sich Ende 2020 die Zürcher Agentur Salz & Water und die St. Galler Agentur Texterbande zusammengetan.

«Die Corona-Pandemie ist kein amüsantes Thema», schreiben die beiden Agenturen in ihrem gemeinsamen Communiqué und erklären: «Einige werden informationsmüde, andere verlieren die Nerven und die nächsten wünschen sich einfach nur eine schnelle Rückkehr zur vormaligen Normalität.»

Christian Schickler, Managing Partner Salz &Water, definiert als Ziel der gemeinsamen Aktion, es sei darum gegangen, «den Menschen im öffentlichen Raum etwas zum Schmunzeln zu geben, während vieles unkontrollierbar und hoffnungslos erscheint.»

Die Kampagne lief zum Jahresende 2020 auf ausgewählten DOOH-Screens von APG.

Auf insgesamt sechs Sujets wurden etwa Rieseninsekten mit 2021 in Verbindung gebracht, wird die sicherste Umarmungsart verraten und über die Pyjamas von Investmentbankern sinniert.

Verantwortlich bei Salz & Water: Alessio Rattazzi; Frédéric Praplan; Christian Schickler. Verantwortlich bei Texterbande: Phil Fichtinger.

 

 

Schweizer Unternehmen setzen vermehrt auf Automatisierung im Marketing

Vier von zehn Unternehmen in der Schweiz nutzen automatisierte Marketinginstrumente. Ihre Vorteile sehen sie unter anderem in der höheren Effizienz und der personalisierten Ansprache von Kundinnen und Kunden. Das zeigt eine aktuelle Studie der ZHAW.

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(Quelle: ZHAW School of Management & Law)

40 Prozent der Schweizer Unternehmen nutzen mindestens eine Technologie im Bereich «Marketing Automation», wie die Studie aufzeigt. Im Vergleich zu Erhebungen aus früheren Jahren ist dieser Anteil gewachsen. Besonders häufig wird Marketing Automation von Firmen eingesetzt, die generell erfolgreich in der Erreichung ihrer Online-Ziele sind. Der entsprechende Wert liegt bei 72 Prozent im Vergleich zu lediglich 18 Prozent der weniger erfolgreichen Unternehmen.

 

Bedeutung wird weiter zunehmen

Beispiele für Marketing Automation sind etwa personalisierte Newsletter, deren Inhalte automatisch auf die Interessen der Empfängerinnen und Empfänger abgestimmt sind, oder «Lead Nurturing», bei dem potenzielle Kundinnen und Kunden automatisiert Informationen und Produktempfehlungen erhalten. «Instrumente dieser Art werden mit der sich beschleunigenden Digitalisierung in Marketing und Vertrieb eine immer wichtigere Rolle spielen, gerade bei knappen Ressourcen», sagt Studienleiter Darius Zumstein.

42 Prozent der befragten Firmen rechnen auch damit, dass Marketing Automation künftig zum Bestandteil ihrer übergreifenden digitalen Strategie wird. Der zentrale Vorteil entsprechender Technologien ist für rund die Hälfte der Unternehmen die Zeitersparnis bei repetitiven Aufgaben, beispielsweise durch den regelbasierten, automatischen Versand von E-Mails. Ebenso viele Firmen sehen darin ein Instrument für eine stärker personalisierte Kommunikation gegenüber Kundinnen und Kunden. Für 45 Prozent erhöht Marketing Automation zudem die Effizienz und den Return on Investment.

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(Quelle: ZHAW School of Management & Law)

Fehlende Expertise als Herausforderung

«Um das Potenzial dieser Technologien ausschöpfen zu können, müssen Unternehmen jedoch erst die nötigen Voraussetzungen schaffen: Dazu gehören unter anderem die Pflege hochwertiger Kunden- und Nutzungsdaten und der Aufbau des erforderlichen Know-hows», erklärt Zumstein. Fehlende interne Expertise sehen 33 Prozent der befragten Firmen als Hindernis für die Einführung von Marketing Automation. Die unzureichende Qualität der vorhandenen Daten stellt in etwa jedem vierten Unternehmen ein Problem dar. Ebenfalls für je rund einen Viertel der Firmen hat die Nutzung von Marketing Automation keine Priorität oder es fehlt das erforderliche Budget. «Vor diesen Herausforderungen stehen insbesondere kleine Firmen. Sie setzen auch generell weniger Marketingtechnologien ein und haben Nachholbedarf bei der Digitalisierung», ergänzt Zumstein.

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(Quelle: ZHAW School of Management & Law)

Die Studie «Marketing Automation Report 2021 – Lead-Generierung und Lead-Qualifizierung durch datengetriebenes Marketing im B2B» der ZHAW School of Management and Law wurde im Auftrag des B2B-Marketing-Automation-Anbieters Aioma durchgeführt. Die Forschenden befragten in einer quantitativen Online-Umfrage Marketing- und Vertriebsfachleute sowie Geschäftsleitungsmitglieder von 402 Schweizer Unternehmen, mehrheitlich im B2B-Bereich. Die Erhebung fand vom 4. August bis zum 2. Oktober 2020 statt. Teil der Studie ist auch eine Checkliste mit Empfehlungen für die Einführung und den Betrieb von Marketing Automation.

Simone Patelli ist neuer Präsident von Ticino Turismo

Simone Patelli hat per Anfang Januar 2021 als Nachfolger von Aldo Rampazzi die Präsidentschaft und den Vorsitz des Verwaltungsrats der Tessiner Tourismusorganisation Ticino Turismo übernommen. 

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Simone Patelli ist neuer Präsident von Ticino Turismo. (Bild: ZVg.)

Aldo Rampazzi ist per Ende 2020 als Präsident von Ticino Turismo aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. In seiner fünfjährigen Amtszeit wurden wichtige Projekte initiiert und umgesetzt. Zeitgleich mit seinem Amtsantritt im Januar 2015 trat das neue Tessiner Tourismusgesetz in Kraft, das eine Umstrukturierung der Tourismusorganisation im italienischen Kanton der Schweiz einläutete, die auf die veränderten Bedürfnisse des Sektors einging. Geprägt waren die Jahre von einer umfangreichen touristischen Vermarktung der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels und der Einführung des Ticino Tickets, dem Rebranding der Tourismusdestination, der Nominierung des neues Direktors Angelo Trotta und nicht zuletzt von den Herausforderungen der Coronakrise im vergangenen Jahr.

Einstimmig hat der Verwaltungsrat von Ticino Turismo Simone Patelli als neuen Präsidenten bestimmt. Der im Jahr 1975 geborene Patelli ist gelernter Bankkaufmann und bringt jahrelange Erfahrung im Tourismus mit. Seit 1996 arbeitet er im Campofelice Camping Village in Tenero. Dort kümmerte er sich erst um die Buchhaltung, dann ums Personal, das Marketing und die Immobilienverwaltung, bis er 2019 den Posten als Vizedirektor der Anlage übernahm. 2012 wurde er zum Präsidenten des Tessiner Campingverbands ernannt. Im selben Jahr trat er als Mitglied in den Verwaltungsrat von Ticino Turismo ein und wurde 2019 zum Vizepräsidenten gewählt. Zum 1. Januar 2021 hat er nun das Amt als Präsident von Ticino Turismo angetreten.

«Eines der wichtigsten Anliegen für mich ist die Intensivierung der Zusammenarbeit aller Akteure im Tessiner Tourismus», lässt sich Simone Patelli in einer Mitteilung von Ticino Turismo zitieren. «Gerade jetzt haben wir ein hohes Potential, Synergien zu generieren. Denn die Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels lässt unsere Regionen innerhalb des Kantons noch näher zusammenrücken und bietet somit dem touristischen Angebot neuen Gestaltungsspielraum.» Auch die Erfahrungen aus der Coronakrise werde in die strategische Ausrichtung von Ticino Turismo einfliessen, die Direktor Angelo Trotta gemeinsam mit dem Verwaltungsrat aktuell weiterentwickelt. «Es liegt kein einfaches Jahr hinter uns, und wir wissen noch nicht, wie lange die Krise dauern wird», so Patelli. «Aber wir haben im Jahr 2020 erfahren, dass neue Gäste das Tessin besucht haben und Stammgäste treu geblieben sind. Das Potential für unsere Tourismusdestination ist gross. Und unser Klima, die Natur und die Gastronomie sind Reisegründe, mit denen sich das Tessin vom Rest der Schweiz abhebt. Wir möchten uns deshalb verstärkt als eine Destination «Green» positionieren und vor allem auf nachhaltigen Tourismus setzen, der zur Wertschöpfung der gesamten Region beiträgt.»

Gemeindepräsident von Flims macht sich mit Enmira selbstständig

Der im September 2020 zum neuen Gemeindepräsidenten von Flims gewählte Martin Hug hat sich Ende November wie geplant nach 15 Jahren als Chef Bahnen und Bauten von der Weissen Arena Gruppe verabschiedet. Mit seiner neugegründeten Firma «Enmira» macht sich der Tourismusspezialist selbstständig.

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Der Firmenname von Martin Hugs Unternehmung «Enmira» kommt aus dem Romanischen und bedeutet «ein Ziel ins Auge fassen und es gemeinsam erreichen». Genau darum gehe es ihm bei allem was er anpacke, fasst Hug seine Absichten zusammen. «Gemeinsam mit meinen Kunden, meinem Team und meinen Partnern möchte ich vorwärts gehen und dabei konkret etwas bewirken». Der amtierende Präsident der Branchenorganisation Bergbahnen GR stellt sich künftig als Manager auf Zeit, als Projektleiter sowie für Change-Management-Aufgaben und Verwaltungsratsmandate in der Tourismus- und Bergbahnbranche zur Verfügung.

Seine Fachkompetenz, Führungsstärke und unternehmerische Weitsicht will Martin Hug als Gemeindepräsident künftig auch zu Gunsten seines Wohnortes einsetzen. Er freut sich darauf, seinen Wahlversprechen Taten folgen zu lassen und Flims sowohl für Einheimische wie auch für Gäste in eine nachhaltige Zukunft als wertvollen Wohn- und Ferienort sowie wirtschaftlich attraktiven Arbeitsort zu führen.

Supino sieht in Social Media Gefahr statt des erhofften Potenzials

Verlegerpräsident Pietro Supino hat an der Dreikönigstagung des Verlegerverbands Schweizer Medien VSM die Bedeutung von Social Media für Medienunternehmen mit dem arabischen Frühling verglichen.

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In seiner Ansprache an der live und in verkürzter Form übertragenen Tagung erklärte Supino, dass von der ehemaligen Hoffnung nicht viel übrig geblieben sei. Das Potenzial der sozialen Medien habe nicht nachhaltig genutzt werden können. Vielmehr seien sie zu einer Gefahr für demokratische Gesellschaften geworden.

Es liege in der Natur der Sache, dass die sozialen Medien den gesamtgesellschaftlichen Diskurs untergraben, sagte Supino. «Noch schlimmer ist, dass sie nicht selten zur aktiven Manipulation missbraucht werden.» Dass diese Gefahr im Entwurf für ein Gesetz über elektronische Medien nicht angesprochen worden sei, sei für ihn «das Unverständlichste an dem insgesamt missglückten Vorhaben».

 

Trittbrettfahrer missachten Standards

Als Trittbrettfahrer und dominante Akteure im digitalen Werbemarkt gefährdeten die sozialen Medien auch das Geschäftsmodell von Medienunternehmen, die in seriösen Journalismus investieren, sagte Supino, der die TX Group präsidiert. Da sie jedoch Standards missachteten, würden sie auch Chancen eröffnen für jene, die sich «an den Regeln des Handwerks» orientieren – «das ist nach meiner Überzeugung die einzige Chance, die wir als Verleger haben».

Ferner wichtig seien die Förderung der Medienkompetenz, das Stärken der Infrastruktur und die Hilfe zur Selbsthilfe. Diese Massnahmen seien besser und nachhaltiger, «als Fördergelder an Medienunternehmen zu zahlen und damit unvermeidlich die Unabhängigkeit des Mediensystems zu gefährden».

Supino schloss seine Rede mit der Ankündigung ab, dass für Andreas Häuptli eine Nachfolge gefunden worden sei. Stefan Wabel wird die Nachfolge als VSM-Geschäftsführer antreten (Werbewoche.ch berichtete). (SDA/swi)

 

Erdmannpeisker und Swisslos sorgen für fröhliche WINnachten

Neben dem Millionenlos gibt es in der Weihnachtszeit auch weitere Rubbellose von Swisslos, die ein gutes Geschenk sind. Erdmannpeisker hat dies mit einer neuen Weihnachts-Kampagne 2020 entsprechend inszeniert.

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In der Kampagne werden auf lustige und unterhaltsame Weise vier Lose des umfangreichen Swisslos Sortiments in 3D animiert. Mit einer Choreografie tanzen sich die Lose in die Köpfe der Leute und sollen daran erinnern, dass sich Rubbellose gut als Geschenk eignen.

Eingesetzt werden die Spots als E-Panels, im Passenger TV und am POS. Zudem wurde auf Basis des Spots ein Keyvisual generiert, das auf Printmedien für den POS oder digitale Werbemittel adaptiert wurde.

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Verantwortlich bei Swisslos Interkantonale Landeslotterie: Rolf Kunz (Leiter Marketing & Distribution), Anouk Grünert (Leiterin Produkt-Management Lose),  Daniela Zwick (Produkt-Management Lose). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (Creative Direction), Patrick Fawer, Jenny Ziörjen (Art Direction), Rainer Neusius, (Beratung). Verantwortlich bei Markenfilm: Ulrich Scheper (Executive Producer), Christoper Graage (Digital Producer).

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