Hunde verstehen mit Ogilvy und dem Veterinäramt Zürich

Seit Mitte April sind die drei Kinospots zum Thema Codex Hund in ausgewählten Kinos im Kanton Zürich zu sehen.

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Mit emotionalen Bildern schaffen sie Aufmerksamkeit für den richtigen Umgang mit Hunden und weisen auf die Website Codex-hund.ch hin. Sie sind Teil einer Kampagne des Veterinäramts Zürich für ein friedliches Mit- und Nebeneinander von Mensch und Hund.

Die Spots wurden im Rahmen der Kampagne zur Hundebissprävention von Ogilvy Zürich kreiert und von der Filmgerberei mit Unterstützung einer Hundetrainerin gedreht. Die Hauptdarsteller der Spots sind Lio, Henry und Rasmus.

 

Matchcom kreiert Imagekampagne für die Seehallen Horgen

Ein Steinwurf entfernt vom Zürichsee und seinen Promenaden buhlt das innovative Gewerbe- und Dienstleistungszentrum Seehallen Horgen um die Gunst ihrer Kunden, Besucher und Gäste. Matchcom will es noch bekannter machen.

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Das inzwischen fast vollvermietete Traditionsgebäude floriert. Neuster Retail-Zuwachs: Das Sportgeschäft Tempo-Sport zieht in die Seehallen. Eine Imagekampagne soll die Bekanntheit in der Region stützen und die Aufmerksamkeit wecken. Damit beauftragt hat Mobimo die Zürcher Kommunikationsagentur Matchcom. Diese sorgt derzeit mit fröhlich-bunten Akteuren für kreative Sichtbarkeit im Einzugsgebiet der Seehallen: Sieben quietschfidele Bade-Enten sollen die unmittelbare Seelage sowie das vielseitige Angebot in der ehemaligen Webmaschinenfabrik veranschaulichen.

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Verantwortlich bei Mobimo: Natasa Kriech. Verantwortlich bei Match Communications: Christian Staub, Dafina Saramati.

Die Theaterautorin und Regisseurin Livia Anne Richard erhält den Berner Kommunikationspreis 2019

Livia Anne Richard, Berner Theaterautorin und Regisseurin, hat den neunten Berner Kommunikationspreis erhalten. Die Berner Public Relations Gesellschaft BPRG zeichnet sie aus für ihre ungeschminkte, frische und offene Kommunikation, mit der sie ein breites Publikum berührt und Menschen mit verschiedenstem Hintergrund verbindet. Die Preisverleihung fand am Donnerstagabend an einem Festakt vor über 150 Gästen in der PHBern statt.

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Nicht lange überlegen, sondern ins kalte Wasser springen und vorwärts machen: mit dieser Philosophie hat sich Livia Anne Richard in den vergangen fast zwanzig Jahren ein kleines Theater-Imperium aufgebaut. Ihr Stück «Dällebach Kari» machte sie 2006 national bekannt, mit dem Freilichttheater Gurten wurde sie zu einem festen Wert in Bern und mit den Freilichtspielen Zermatt («The Matterhorn Story») erlangte sie 2015 gar internationale Anerkennung.

«Ich improvisiere gerne, folge meinem Bauchgefühl und liebe es, immer wieder neue Welten zu erschaffen», sagt Richard, deren Ideenfundus unerschöpflich zu sein scheint. Unterstützt wird sie dabei von einem Team, das nicht nur ihre Philosophie, sondern auch Mut, Spielfreude und die Lust an der gemeinsamen Arbeit teilt. Ihre nächste Uraufführung ist in diesem Sommer unter dem Titel «Matterhorn: No Ladies please!» zu sehen. Im Stück, das wiederum am Riffelberg in Zermatt spielt, geht es um die Engländerin Lucy Walker, die trotz aller Widerstände und Verbote als erste Frau den Gipfel des Matterhorns erreicht hat.

Cla Martin Caflisch, Präsident der BPRG, streicht insbesondre das verbindende Element in Richards Arbeit heraus. «Livia Anne Richard berührt mit ihrer Arbeit die unterschiedlichsten Menschen. Sie spricht ihr Publikum gleichsam mit Humor und Tiefgang an, kommuniziert klar und auch bei komplexen Stückthemen auf bodenständige Art und Weise. Dafür zeichnen wir sie mit dem Berner Kommunikationspreis aus.» Über 150 Mitglieder und geladene Gäste waren an der festlichen Verleihung in der PHBern dabei.

Die BPRG vergibt jedes Jahr den Kommunikationspreis an eine Persönlichkeit, die ohne entsprechende Fachausbildung aussergewöhnliche kommunikative Leistungen erbringt. Der Preisträger oder die Preisträgerin stellt das kommunikative Können im Talk mit Sonja Hasler unter Beweis und erhält ein eigens angefertigtes Werk, das in diesem Jahr vom Berner Illustrator Boris Pilleri gestaltet wurde.

 

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger

  • 2011 Steff la Cheffe, Beatboxerin und Rapperin
  • 2012 Bernd Schildger, Tierparkdirektor
  • 2013 Francis Foss Pauchard, Olmo-Gründer
  • 2014 Hans Zurbrügg, Gründer und Präsident Internationales Jazzfestival Bern
  • 2015 Mujinga Kambundji, Leichtathletin
  • 2016 Prof. Dr. Thomas Stocker, Klimaforscher Universität Bern
  • 2017 André Lüthi, CEO Globetrotter Group
  • 2018 Andrea Staudacher, Ereignis-Designerin Future Food Lab

 

Die Berner Public Relations Gesellschaft BPRG ist eine der sieben Regionalgesellschaften des nationalen Berufsverbands PR Suisse mit über 1500 Mitgliedern.

Weltwoche-Journalist Alex Baur wurde an der Zürcher 1.-Mai-Feier angegriffen

Weltwoche-Journalist Alex Baur ist laut eigenen Angaben an der 1.-Mai-Feier in Zürich am Mittwoch Opfer eines politisch motivierten Prügelangriffs geworden. Unbekannte hätten ihn an einem Essensstand attackiert. Bis auf Blessuren sei er unverletzt geblieben. Auf eine Anzeige verzichtet er.

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Der 57-Jährige habe sich auf dem Kasernenareal am Verpflegungsstand seiner Frau befunden, als er gegen 20 Uhr von Unbekannten ein erstes Mal tätlich angegriffen worden sei, schreibt der Tages-Anzeiger am Freitag. Baur bestätigte den Vorfall auf Twitter.

Nach einem Gerangel hätten die Täter von ihm abgelassen. Eine halbe Stunde später sei der Journalist von rund einem Dutzend Vermummten an dem Stand erneut attackiert worden. Baur habe sich schliesslich losreissen können. Der Stand, an dem sich neben seiner Frau auch zwei Kinder von Baur befanden, sei von den Vandalen verwüstet worden.

Gemäss der Zeitung hätten die Angreifer dem Journalisten zu verstehen gegeben, dass er verschwinden solle, er sei Weltwoche und SVP habe an dem Ort nichts zu suchen. «Es war eine geplante Aktion, ging alles sehr schnell», schrieb Baur auf Twitter. Er verurteilt die Tat als Angriff von «Feiglingen» auf seine Familie.

Die Stadtpolizei Zürich hat Kenntnis von dem Vorfall, wie ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Es seien mehrere Anrufe eingegangen. Baur sei aber nicht verletzt worden und habe keine Anzeige erstattet. Auch sei kein grosser Sachschaden entstanden.

Das 1.-Mai-Komitee verurteilt Gewalt gegen Einzelpersonen, wie ein Sprecher gegenüber Keystone-SDA sagte. Bislang habe es nie Probleme gegeben. Bei dem Fest auf dem Kasernenareal mit mehreren Tausend Teilnehmenden gab es laut Komitee über 60 Stände.

Baur ist Inlandredaktor bei der von SVP-Politiker Roger Köppel herausgegebenen Weltwoche. Er wurde für seine Recherchen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2014 mit dem Zürcher Journalistenpreis. Seine Texte sind indes nicht unumstritten. Im vergangenen Jahr verurteilte ihn das Zürcher Obergericht nach einer Klage von Ex-Banker Rudolf Elmer wegen Persönlichkeitsverletzung. (SDA)

Rollende «Aussichten»: Kunst im Zug bei der Matterhorn Gotthard Bahn

Drei Oberwalliser Künstler stellen ihre Werke in einem fahrenden Eisenbahnwagen aus. Die spezielle Ausstellung in den Regionalzügen der Matterhorn Gotthard Bahn rollt bis zum 26. Mai 2019 zwischen Andermatt und Zermatt.

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Die einheimischen Künstler Gina-Maria Schmidhalter, Malerin, Fotografin und Illustratorin aus Termen, Roman Perren, Holzkünstler aus Brig und Pedro Rodrigues, Fotograf aus Visp stellen ihre Werke in einem Eisenbahnwagen der Matterhorn Gotthard Bahn aus. Bis zum 12. Mai 2019 ist der Zug mehrmals täglich auf der Strecke Visp/Brig nach Andermatt unterwegs und ab 13. Mai 2019 zwischen Fiesch -Brig/Visp und Zermatt. Die fahrende Ausstellung trägt den Titel «Aussichten». Alle drei Kunstschaffende befassen sich mit Prozessen der natürlichen oder durch den Menschen verursachten Veränderung in der west-alpinen Landschaft, die das Streckennetz der Matterhorn Gotthard Bahn prägen. Die gezeigten gestalterischen Interventionen fordern zu einer Auseinandersetzung mit der Materie auf.

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Web-Daten-Analyse: Warum Frauen gründen – Motive und Herausforderungen

Im Rahmen einer Studie hat SEMrush Google-Suchdaten ausgewertet und daraus geschlossen, wieso deutsche Frauen und Männer sich selbstständig machen.

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Mehr als 13’600 Mal pro Monat suchten die Deutschen 2018 durchschnittlich nach Work Life Balance, eine Steigerung von 24 Prozent gegenüber 2015. Das ergibt eine Analyse der Suchanfragen bei Google von SEMrush. Dabei wurden auch Frauen zu ihren Gründungsherausforderungen und -motiven befragt. «Laut Startup Monitor steigt der Anteil der Gründerinnen in Deutschland stetig, aber verhältnismässig langsam. Eine Parität zwischen Gründern und Gründerinnen würden wir so erst im 22. Jahrhundert erreichen», sagt Olga Andrienko, Head of Global Marketing bei SEMrush. «Deshalb haben wir die Suchanfragen analysiert, um herauszufinden, mit welchen geschlechtsspezifischen Gründungshürden und -motiven die Deutschen sich besonders beschäftigen.»
 
Vor allem die Themen Familie und Beruf sowie Benachteiligung am Arbeitsplatz spielen laut SEMrush-Analyse eine zentrale Rolle für die Suchenden: Die Suchanfragen zu «Familie und Beruf vereinbaren» haben sich seit 2015 verdoppelt. Für Lisa Jaspers, Gründerin von Folkdays.de, war das eine persönliche Gründungsmotivation: «Ich konnte mir nicht vorstellen, in meinem Angestellten-Job als Beraterin eine Familie zu gründen. Die meisten Unternehmensstrukturen sind leider nicht besonders familienfreundlich. Ich persönlich wollte da mehr Freiheit in der Gestaltung meiner Arbeitszeiten.»
 
Ausserdem wurde im letzten Jahr durchschnittlich mehr als 4300 Mal im Monat nach «Gender Pay Gap» gesucht. Auch die sogenannte gläserne Decke beschäftigt die Deutschen – 118 Prozent häufiger als 2015 suchten User 2018 nach «Gläserne Decke Frauen». Stefanie Treiber, Gründerin von Industriestil-deluxe.de, appelliert an die Geschäftswelt: «Wir leben immer noch in einer männerdominierten Geschäftswelt, in der Frauen nicht dasselbe zugetraut wird beziehungsweise auch Frauen sich nicht dasselbe zutrauen. Was schade ist, denn in über zehn Jahren Selbstständigkeit habe ich die Erfahrung gemacht, dass männliche Kollegen oft den Mund zu voll nehmen, wohingegen die Frauen oft bedachter, gewissenhafter und vor allem nachhaltiger in Projekten arbeiten.»

Die Vorteile einer Web-Daten-Analyse gegenüber einer Umfrage

Die Analyse der Suchanfragen bei Google kann die repräsentativen Umfrageergebnisse zu geschlechtsspezifischen Gründungsmotiven und -hürden optimal ergänzen. Es lohnt sich deswegen durchaus, seinen Blick darauf zu richten, nach welchen Schlagworten und Fragestellungen Nutzerinnen und Nutzer im Internet letztendlich von sich aus suchen, und diese Ergebnisse gegenüberzustellen. Die Analyse der Web-Daten lässt Rückschlüsse darauf zu, welche Themen und Fragen gesellschaftlich an Relevanz gewinnen oder verlieren. Damit lassen sich eindeutige Trends erkennen.

Methodik

SEMrush hat für die Studie über 14’960 Datensätze analysiert. Basierend darauf wurde das Suchverhalten von Nutzerinnen und Nutzern bei Google im Zeitraum von Januar 2015 bis Dezember 2018 ausgewertet. Die vollständige Studie finden Sie hier.

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Chanchal Biswas wird neuer Wirtschaftschef der NZZ am Sonntag

Bei der NZZ am Sonntag kommt es zu einem Wechsel bei der Leitung des Ressorts Wirtschaft. Per Anfang September übernimmt Chanchal Biswas die Position. Er folgt damit auf Daniel Hug, der zur Swatch Group wechselt.

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Chanchal Biswas kehrt nach einem einjährigen Abstecher beim Worldwebforum zurück zur Redaktion der NZZ am Sonntag, die er bereits bestens kennt: Von 2002 bis 2007 war er Mitglied des Wirtschaftsressorts, bevor er dem Journalismus kurzzeitig den Rücken kehrte und für einen IT-Dienstleister tätig war. 2010 wurde er Blattmacher und stellvertretender Chefredaktor der NZZ am Sonntag. Im September 2016 übernahm er zusätzlich die Funktion des Leiters Digital. Chanchal Biswas studierte an der Universität St. Gallen Volks- und Betriebswirtschaft und sammelte erste journalistische Erfahrungen als Volontär beim Wirtschaftsressort der NZZ. «Ich freue mich sehr, dass wir wiederum auf Chanchal Biswas’ ausgezeichnete journalistische Fähigkeiten und seine Führungskompetenz zählen dürfen», sagt Luzi Bernet, Chefredaktor der NZZ am Sonntag.
 
Chanchal Biswas übernimmt die Leitung des Ressorts Wirtschaft von Daniel Hug, der die NZZ am Sonntag nach 16 intensiven und erfolgreichen Jahren verlässt, um eine strategische Position bei Longines innerhalb der Swatch Group anzutreten. Daniel Hug trat 2003 ins Wirtschaftsressort der NZZ am Sonntag ein, dessen Leiter er 2008 wurde. Luzi Bernet: «Mit seiner hohen Fachkompetenz und Erfahrung hat er die Qualität unserer Wirtschaftsberichterstattung über Jahre geprägt und damit entscheidend zur Etablierung der hervorragenden Reputation unseres Blattes beigetragen. Dafür möchte ich ihm ganz herzlich danken.».
 

Vaudeville animiert für Food Zurich

Für die Veranstaltungen im Rahmen der Food Zurich im Mai hat Vaudeville einen animierten Kurzfilm kreiert.

Unter dem Motto «Pairing» geht das Schweizer Food Festival diesen Mai mit über 100 kuratierten Veranstaltungen über die Bühne. Aus diesem Anlass hat Vaudeville einen animierten Kurzfilm mit acht unterschiedlichen illustrativen Stilen kreiert, der – genauso vielfältig wie das Festival selbst – alle Sinne miteinbeziehen soll. Die Animation wird einfach adaptiert für Kino, TV, Online, Social Media, Website-GIFs und im Swiss Onboard Entertainment System eingesetzt.

Zusätzlich wurde eine Icon-Sprache kreiert, welche in der Animation und der Programmzeitschrift zum Einsatz kommt, dazu in einer grafisch reduzierten Form auf der Website zur Kennzeichnung der Events.

Verantwortlich bei Food Zurich: Simon Mouttet. Verantwortlich bei Zürich Tourismus: Sarina Wyss. Verantwortlich bei Vaudeville: Roger Zürcher (Lead); Martin Brunner (Compositing & Animation); Zéa Schaad (Animation); Nicolas Charly (Animation); Jan Zimmermann (Sounddesign).

Geschäftsleiterin Ramona Hodel verlässt SWS Medien

SWS Medien muss den Geschäftsleitungsposten neu besetzen. Die bisherige Verlagsleiterin und Vorsitzende der Geschäftsleitung, Ramona Hodel, verlässt das Unternehmen mit Sitz in Willisau Ende Oktober.

Hodel erwarte Nachwuchs und habe sich entschieden, sich danach beruflich neu zu orientieren, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die 33-Jährige arbeitet seit 15 Jahren bei SWS Medien. Im April 2014 übernahm sie die Verlagsleitung, seit 2016 ist sie Vorsitzende der dreiköpfigen Geschäftsleitung.

Der Verwaltungsrat werde umgehend die Stelle ausschreiben. SWS Medien ist der Herausgeber der Regionalzeitungen Willisauer Bote und Seetaler Bote. Als Holding führt sie vier Tochterfirmen. Die Gruppe beschäftigt insgesamt 57 Personen im Verlags-, Werbevermarktungs-, Agentur- und Druckereibereich. (SDA)

Nachhaltigere Verhaltensänderung durch gezieltere Kampagnen

Die Hochschule Luzern hat sechs Leitfäden entwickelt, welches Menschen gezielter zu umweltfreundlichem Verhalten motivieren und auch dabei helfen soll, Streuverluste in Kampagnen zu reduzieren.

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Werbekampagnen mit nachhaltigen Inhalten sind zu wenig auf ihre Zielgruppen abgestimmt. «Sie nehmen zu wenig Rücksicht darauf, dass Menschen auf unterschiedliche Signale ansprechen, je nachdem wieviel sie zu einem Thema wissen», so Verkehrswissenschaftler und Soziologe Timo Ohnmacht, Leiter des Projekts «Nachhaltige Lebensstile und Energieverbrauch» im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Steuerung des Energieverbrauchs» und Forscher am Kompetenzzentrum für Mobilität der Hochschule Luzern.

Das Forschungsteam des Instituts für Tourismuswirtschaft ITW der Hochschule Luzern hat für dieses Projekt eng mit der Stadt Luzern und der Stadt Biel zusammengearbeitet. 2000 Personen wurden in Luzern und Biel zu ihrem Verbrauchsverhalten befragt, zudem wurden Workshops an Umweltfachstellen durchgeführt mit Vertretern der für Velowege zuständigen Tiefbauämter, der Stadtkommunikation, der Immobilienabteilungen und der Verkehrsbetriebe.

Konkrete Handlungsempfehlungen

Die Ergebnisse wurden in konkrete Handlungsempfehlungen umgesetzt und in sechs Leitfäden zusammengefasst. Gerichtet sind sie an Kommunen, Behörden, Kommunikations- oder Beratungsagenturen, Interessensverbände und NGOs und sollen Bürger dazu ermuntern, mehr Velo zu fahren, ihren Fleischkonsum zu reduzieren, mehr gebrauchte anstatt neue Güter zu kaufen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, das Mobiltelefon erst zu wechseln, wenn es kaputt ist und generell energiesparender zu leben.

Vom Vorsatz zur Gewohnheit – Vier Phasen

Ohnmacht erklärt, dass eine nachhaltige Verhaltensänderung ein langwieriger Prozess ist. Um menschliches Verhalten besser zu verstehen, haben die Forscher Erkenntnisse aus der Sozialpsychologie genutzt, welche auf der oben gezeigten Grafik in einem Vier-Phasenmodell visualisiert sind. Dies ist auch eine Chance, Kampagnen wirkungsvoller zu gestalten und somit einen grösseren Einfluss auf das menschliche Verhalten auszuüben.

Menschen durchlaufen vier Phasen, bis ihnen ein neues Verhalten zur Gewohnheit wird: Vorüberlegung, Absicht, Handlung und Gewohnheit. «Jeder macht jede Phase durch, aber nicht alle gleich lang. Manche überlegen länger, andere kürzer», sagt Ohnmacht. «Manche haben Rückfälle in eine frühere Phase, andere nicht».

Daher sollen neben grundsätzlichen Argumenten für ein bestimmtes Verhalten auch Motive aufgezeigt werden, die eine Handlung bestätigen oder eine Gewohnheit festigen. Menschen sollten phasenspezifisch angesprochen werden, dies vermindert Streuverluste und spart Zeit, Geld und Nerven. «Menschen in Phasen Zwei und Drei werden oft überbedient, die in den Phasen Eins und Vier hingegen zu wenig berücksichtigt», argumentiert Ohnmacht. «Besonders die, die das gewünschte Verhalten schon zeigen, werden oft vergessen. Auch sie brauchen Ermunterung, dass sie nicht in frühere Phasen zurückfallen.» Es gibt Einflussfaktoren wie Emotionen, soziale Normen oder Problemlösungsfähigkeit, die je nach Phase der Verhaltensänderung unterschiedlich stark wirken. Die sechs Leitfäden nennen für jede Phase und jeden passenden Einflussfaktor Massnahmen, die ergriffen werden können und illustrieren das mit Beispielen, die bereits durchgeführt wurden.

Positives Feedback von der Stadt Luzern

Peter Schmidli vom Umweltschutz der Stadt Luzern sagt, dass das Phasenmodell ihnen sehr bei der Arbeit geholfen habe: «Da die Stadt eine Motion angenommen hat, die den Energieverbrauch bis 2050 stark reduzieren soll, hatten wir bereits Massnahmen geplant und umgesetzt. Aber jetzt wissen wir, dass es Erfolg hat, diejenigen anzusprechen, die sich ohnehin überlegen, energiesparsamer zu leben und zum Beispiel mehr Velo fahren wollen. Aber die, die es nicht wichtig finden, können wir fast nicht erreichen». Dass das Team der Hochschule Luzern auch konkret den Nutzen vergangener Kampagnen beurteilt und Kampagnen anderer Städte aufgezeigt hat, war auch sehr hilfreich. «Wichtig ist, dass die Menschen nicht bevormundet, sondern aufgeklärt werden. Sie selbst müssen ihr Verhalten ändern, dazu kann sie keiner zwingen», schliesst Timo Ohnmacht.

Das Vier-Phasen-Modell

Phase 1: Vorüberlegung. Personen werden mit emotionalen Bildern angesprochen, um den Wunsch zu entwickeln, ein Verhalten zu ändern.

Phase 2: Absicht. Einsatz von Opinionleadern wirken motivierend (nicht belehrend), um Überlegungen über Verhaltensänderung in die Tat umzusetzen.

Phase 3: Handlung. Infrastrukturmassnahmen wie Velowege oder Zählstellen sind zentral, dass Handlungen überhaupt geändert werden können.

Phase 4: Gewohnheit. Positive Rückmeldungen helfen, nicht in alte Muster zurückzufallen.

Scholz & Friends Zürich gewinnt DAB+ Pitch

Das Bundesamt für Kommunikation vergibt das Mandat für die mehrjährige orchestrierte Kampagne an Scholz & Friends Zürich.

Die Ablösung von UKW durch DAB+ als bedeutendste Verbreitungstechnologie beim Radio ist in vollem Gange und wird durch permanente Kommunikationsmassnahmen begleitet. Scholz & Friends Zürich konnte sich nun in einem zweistufigen, selektiven Ausschreibungsverfahren um das Kampagnen-Mandat für den Zeitraum 2019 bis 2024 durchsetzen.

Die Zusammenarbeit startet am 1. Juli 2019 und umfasst zur erfolgreichen Gestaltung der digitalen Migration neben werblichen Massnahmen auch Bereiche wie Public Relations, Content, Call Center-Leistungen und Mediaplanung. Hierzu arbeitet die Agentur in einem massgeschneiderten Team mit Experten aus den jeweiligen Bereichen zusammen.

Die Veröffentlichung erster Arbeiten ist für das zweite Halbjahr 2019 geplant.

Roth & Maerchy verschafft dem Tanzfest einen neuen Auftritt

Für das kommende Tanzfest hat die Agentur Studio Roth & Maerchy der bestehenden Wortmarke einen neuen Auftritt verschafft. Zudem ist sie per sofort für die Realisierung der jährlichen Kampagne zuständig.

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Das Tanzfest findet vom Anfang Mai in 36 Schweizer Städten statt. Theater, Kulturzentren, Tanzschulen und der öffentliche Raum werden in dieser Zeit zu Bühnen und Dancefloors für Gross und Klein. Das diesjährige Tanzfest steht im Zeichen der Abenteuerlust und der forschenden Neugier.

Die Agentur Studio Roth & Maerchy hat dazu eine passende Kampagne realisiert. Das tanzende «A» soll als prägnantes Wiedererkennungsmerkmal gelten. Die neu gewählte Schrift verleiht dem Gesamtauftritt eine urbane und plakative Wirkung, was mit Farbkombinationen und humorvollen Sujets auf sämtlichen Kommunikationsmitteln für einen auffälligen und überraschenden Eindruck sorgen soll.

Das Programmheft für 17 verschiedene Veranstaltungsorte wird neu in Form eines kompakten Leporellos verteilt, worin alle wichtigen Programmhighlights sowie eine praktische Programmübersicht zum Aufhängen enthalten sind. Kurze Animationen und ein einheitlicher Auftritt für alle Städte sollen auf Social Media für Aufmerksamkeit sorgen, vor Ort präsentiert sich das Tanzfest dem Publikum dank einer passenden Ausstattung auf eine unübersehbar bunte und lebensfrohe Weise.
 

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Verantwortlich bei Reso (Tanznetzwerk Schweiz): Boris Brüderlin (Leiter); Bettina Rychener (Projektleitung Tanzfest); Valentin Mottier (Projektleitung Tanzfest); Cécile Python (Mitarbeiterin Projekte). Verantwortlich bei Studio Roth & Maerchy: Eleonora Nodari (Art Direction); Julia Weiss (Grafik); Anja Birrer (Grafik).

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