Process setzt digitales Rebranding für Gidor Coiffure um

Process gestaltet die Website des grössten Coiffeurunternehmens der Schweiz neu und lanciert eine Kampagne mit der von Erich Vock gesprochenen Figur «Guido Gidor».

Gidor Coiffure betreibt in der Schweiz fast 100 Filialen. Process wurde mit dem Rebranding der Website beauftragt. Das neue Erscheinungsbild setzt auf Reduktion und klare Benutzerführung. Herzstück der neuen, mit WordPress umgesetzten Website Gidor.ch bildet der Filialfinder mit geographischer Lokalisierung, dynamischer Darstellung der Öffnungszeiten und Routenberechnung.

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Parallel zum Redesign der Website wurde eine Kampagne mit dem Protagonisten «Guido Gidor» lanciert – gesprochen von Schauspieler Erich Vock. In zahlreichen Radio-Spots und Pre-Rolls auf YouTube erläutert die vorlaute Figur die Vorzüge von Gidor Coiffure. Die Spots sollen das Preis-Leistungs-Verhältnis der Kette auf humorvolle Weise auf den Punkt bringen.

Zeitschrift K-Geld durfte arglose Anleger durch Namensnennung warnen

Das Thema ist brisant und ein Dauerbrenner für den Presserat: Wann dürfen Journalisten den Namen von Personen nennen, die einer breiten Öffentlichkeit nicht bekannt sind und mithin das Recht haben, anonym zu bleiben?

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Im vorliegenden Fall entschied der Presserat klar zugunsten einer Namensnennung. Die Zeitschrift K-Geld war also berechtigt, auf die fragwürdigen Praktiken der Einmannfirma Salfried hinzuweisen und dabei auch den Namen des Inhabers zu nennen.

Dieser hat in den letzten Jahren unter verschiedenen Firmennamen und Firmenkonstrukten unbedarfte Anleger um ihr Geld gebracht. Er profitiert dabei davon, dass die Schweiz ein Eldorado für Verkäufer von Aktien per Telefon ist. Firmenbesitzer Artan Qelaj und seine Mitarbeiter riefen dabei insbesondere Senioren zwischen 75 und 95 an.

Namensnennung ist nicht zulässig, wenn es um laufende Gerichtsverfahren geht – dies hat der Presserat schon mehrfach festgehalten und bleibt auch dabei. Im Fall Salfried aber gibt es ein klares öffentliches Interesse, Namen und Fakten zu nennen, damit transparent zu informieren und vor einer aktuellen, erheblichen Gefahr zu warnen.

Konsumentenfokus wichtiger denn je bei steigender Anzahl an besuchten Einkaufsorten

Der Detailhandel Schweiz für Güter des täglichen Bedarfs schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Die Wettbewerbssituation verschärft sich durch die sinkende Kundenloyalität, die Transformation der Discounter zum «Smartdiscounter» und dem allgemein grösseren Angebot an Einkaufsmöglichkeiten. Dies zeigt der «Detailhandelsmonitor 2019» von Nielsen und Fuhrer & Hotz.

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Legen weiter zu: Die Discounter werden immer stärker als vollwertige Detailhändler wahrgenommen (Foto: Lidl Schweiz).

 

Die Schweiz befindet sich in einem konjunkturellen Aufschwung und so kann auch der Detailhandel bei Gütern des täglichen Bedarfs ein Gesamtwachstum von sechs Prozent im 2018 verzeichnen. Treiber hinter dieser Entwicklung ist das gestiegene Preisniveau, was sich durch alle Bereiche  – von der Frische, Nahrungsmittel, Getränke bis zum Near-Food – durchzieht. Aber auch die Stabilisierung des Euro/Franken-Wechselkurs und des Einkaufstourismus, welche vor allem im 2011 und 2015 zu hohen Preisabschlägen im Inland führten, haben die positive Entwicklung unterstützt. Trotz dieser positiven Rahmenbedingungen verschärft sich der Wettbewerb in der Schweiz weiter.

 

Discounter sind in der Schweiz angekommen

Die Discounter haben sich in der Schweiz bestens etabliert und weisen weiterhin ein grosses Umsatzwachstum auf. So konnten diese in den vergangenen Jahren ihr Image aufwerten und werden nicht länger nur als preiswerte Einkaufsmöglichkeiten wahrgenommen. Die Investitionen der Discounter in Qualität, Werbung, Einkaufsatmosphäre und Frischekompetenz zahlen sich langsam aus und werden von den Konsumenten vermehrt geschätzt. Die Discounter haben ihr Image weg vom ausschliesslichen Preisfokus stärker in Richtung vollwertige Detailhändler positionieren können. Die geplante Expansion in hochfrequentierte Lagen in den Innenstädten wird den Discountern weiter helfen, Reichweite und Frequenz zu gewinnen.

 

Supermärkte: Einkaufserlebnis statt Preiskampf

Für den klassischen Supermarkt (wie zum Beispiel Migros, Coop etc.) hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass ein Preiskampf nicht zwingend die optimale Reaktion auf das Wachstum der Discounter ist. Vielmehr sollte der Fokus weiter auf die wichtigsten Einkaufskriterien der Kundschaft wie Frische, Einkaufsatmosphäre, gutes Preis-/Leistungsverhältnis und Bonusprogramme gelegt werden. Es braucht ein Verständnis dafür, was die Konsumenten wollen und welche Angebote die Kundschaft an das eigene Geschäft binden. Den Konsumenten zu kennen und seine Bedürfnisse abzuholen, daran führt für den zukünftigen Erfolg kein Weg vorbei. 

Diesem Potenzial geht Nielsen zusammen mit Fuhrer & Hotz in der Studie  «Schweiz. Detailhandelsmonitor 2019» nach. Den Ergebnissen folgen am Dienstag über 200 Vertreter aus dem Handel und der Konsumgüterindustrie im Rahmen der diesjährigen Detailhandelstagung in Horgen. Unter dem Headliner «Konsolidierung – Digitalisierung – Fragmentierung: Was kommt auf uns zu und wie bleiben/werden wir konsumentenfokussiert?» teilen Branchenvertreter ihre Sicht auf diese Fragestellung. Konsumentenfokus und Personalisierung – ein nicht einfaches aber immer wichtigeres Thema.

 

Wettbewerb wird durch sinkende Kundenloyalität härter

So hat in den letzten Jahren jeder zweite Schweizer Haushalt einen weiteren/neuen Händler in sein «relevant set» aufgenommen, trotz der anhaltenden Konsolidierung im Schweizer Detailhandel. Im vergangenen Jahr hat damit ein Schweizer Haushalt durchschnittlich sechs verschiedene Händler für den Einkauf von Gütern des täglichen Bedarfs aufgesucht. Dies ist die logische Folge der immer grösseren Auswahl an Einkaufsorten und Möglichkeiten zum Einkaufen. Heute können Schweizer Haushalte einkaufen wo und wann sie wollen. Einerseits eröffnen nebst dem klassischen Detailhandel immer mehr Convenience-Formate mit erweitertem Konsumgüterangebot ihre Türen. Dabei sind die Öffnungszeiten meist sehr kundenfreundlich und flexibel gestaltet. Andererseits wird das Verkaufsstellennetz aufgrund der starken Expansionspläne der Discounter während der letzten Jahre immer dichter. Und obwohl sich der Online-Handel mit Konsumgütern in der Schweiz noch schwer tut, gibt die Mehrheit der Konsumenten an, eine Online-Bestellung mit Heimlieferung ausprobieren zu wollen. Durch diese Zunahme der Einkaufsmöglichkeiten verteilt sich die Summe der Haushaltsausgaben auf die verschiedenen Kanäle. Somit wird der Kampf um die Frequenz und Grösse des Warenkorbs mit sinkender Kundenloyalität immer härter.

 

Konsumentenfokus sollte Richtung vorgeben

Ein Einkauf ist nicht gleich ein Einkauf. Zu diesem Resultat kam Nielsen mit der Analyse von fast einer halben Million Einkaufsakte innerhalb eines Jahres. Stattdessen können die Einkaufsakte in sieben verschiedene sogenannte «Shopper Missions» unterteilt werden. Die Shopper Missions unterscheiden sich untereinander in ihrer Einkaufshäufigkeit, ihrem Einkaufswert und in der Zusammensetzung des Einkaufskorbs. Auch in dieser Hinsicht spielen die Frischprodukte eine entscheidende Rolle im Einkaufsverhalten der Haushalte. Für Migros und Coop sind grosse Warenkörbe mit einem hohen Frischeanteil noch immer sehr wichtig. Bei den Discountern haben hingegen Warenkörbe, die sich als Ergänzungseinkäufe definieren lassen, eine zentrale Bedeutung. Auch wenn die Konsumenten in der Schweiz angeben, dass ihre Preissensibilität in den letzten Jahre gestiegen ist und sie nach einem guten Preis-/Leistungsverhältnis suchen, zeigt die vorliegende Studie, dass es andere wichtige Bedürfnisse gibt, die es in der Einkaufsentscheidung zu bedienen gilt. Diese Faktoren muss man kennen und entsprechend verfolgen, um die Kundenbindung zu erhöhen und die Wertschöpfung weiter positiv zu beeinflussen. Statt sich vom Wettbewerbsumfeld in eine falsche Richtung leiten zu lassen, sollte der Konsumentenfokus die Richtung vorgeben. 

Dabei teilen die 135 befragten Experten aus Handel und Industrie grossmehrheitlich die Ansicht, dass sich der Verkaufspunkt von morgen in Richtung «Smart Shopping» und «Omniexperience» entwickeln sollte, um den (neuen) Konsumentenbedürfnissen weiter gerecht zu werden. Das heisst, dass der Verkaufspunkt einen reibungslosen Einkauf ermöglichen muss, bei welchem Einfachheit, Effizienz und Individualität im Vordergrund stehen. Zudem sollen die verschiedenen Einkaufswelten (off- und online) miteinander verknüpft werden und den Konsumenten ein ganzheitliches Einkaufserlebnis bieten. Erste dahingehende Massnahmen der Händler sind bereits sichtbar. Die Verkaufsflächen (zum Beispiel Regale) werden zugunsten der Service- und Verweilflächen reduziert und gleichzeitig wird vermehrt in digitale Technologien und Omnichannel Konzepte (Verknüpfung von off- und online) investiert.

Der Detailhandelsmonitor wurde in Zusammenarbeit zwischen Fuhrer & Hotz und Nielsen entwickelt. Die Studie erscheint jährlich und wird jeweils im Rahmen der Schweiz. Detailhandelstagung des Schweiz. Marketing-Forums exklusiv vorgestellt. Der Monitor berichtet über das aktuelle Marktgeschehen und über wichtige Veränderungen und Trends im Konsumgütermarkt, welche mit Einschätzungen und Meinungen von Experten aus Handel und Industrie ergänzt werden. So entsteht ein umfassender Überblick über den Marktplatz in der Schweiz, der Entscheidungsträgern dieser Branchen wichtige Insights und Handlungsoptionen für ihre Geschäftstätigkeiten liefert.

Wer wohnt nebenan? Jeder fünfte Schweizer spioniert dem Nachbarn im Internet nach

20 Prozent der Schweizer haben schon mal im Internet nach Informationen über ihren Nachbarn gesucht, das zeigt eine aktuelle Studie von Immowelt.ch.

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Ist das Paar über mir verheiratet? Wo macht die Familie aus dem Nebenhaus gerade Urlaub? Welchen Job hat die Frau im Erdgeschoss? Das Privatleben der Nachbarn ist für viele Schweizer spannend. Jeder fünfte Schweizer ist besonders neugierig und sucht sogar im Internet nach Informationen zum Nebenmann. Das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.ch, einem der beliebtesten Immobilienportale der Schweiz. Besonders gerne werden bei der Recherche klassische Suchmaschinen genutzt. Die meisten der neugierigen Schweizer (83 Prozent) gaben an, über Google, Bing oder Yahoo nach dem Nachbarn zu suchen. Daneben werden vor allem soziale Netzwerke genutzt. Auf Facebook (56 Prozent) und Instagram (16 Prozent) finden neugierige Schweizer private Daten wie Geburtsdatum, Beziehungsstatus oder Urlaubsfotos – vorausgesetzt, das Profil des Nachbarn ist öffentlich. In beruflichen Netzwerken (29 Prozent) wie LinkedIn oder Xing stossen Suchende auf Informationen zum Werdegang und zum aktuellen Job. Lediglich Dating-Apps wie Tinder nutzen die Schweizer gar nicht zum Nachforschen. So weit scheint das Interesse am Nachbarn dann doch nicht zu gehen.

Die Mehrheit der Schweizer hält allerdings nichts von Nachspionieren des Nachbarn. 60 Prozent sind der Ansicht, dass sie das Leben der Nachbarn nichts angeht und verzichten deshalb auf Internetsuchen. Weitere 20 Prozent sind einfach nicht am Leben des Nebenmanns interessiert.

Eigentümer sind neugieriger als Mieter

Grosse Unterschiede gibt es beim Vergleich zwischen den Schweizern, die eine eigenen Immobilie besitzen und denen, die zur Miete leben. Eigentümer sind interessierter am Leben der Nachbarn als Mieter. Während 24 Prozent der Immobilienbesitzer nach Informationen über ihre Nebenleute suchen, sind es bei den zur Miete lebenden Befragten hingegen nur 17 Prozent. Da Wohnungskäufer sich oftmals eine Immobilie fürs Leben kaufen, ist für sie eine gute Nachbarschaft wichtiger als für Mieter. Viele von diesen verbringen nur einen kurzen Lebensabschnitt in ein und derselben Wohnung und ziehen öfter um.

Neben den Eigentümern wollen vor allem Besserverdiener wissen, wer der Nachbar wirklich ist. 25 Prozent der Befragten mit hohem Einkommen haben schon mal nach Informationen über andere Bewohner gesucht. Bei den Geringverdienern waren es nur 13 Prozent. Auch hier dürfte es eine Rolle spielen, dass Besserverdiener häufig im Eigentum leben und wissen wollen, auf welche Nachbarn sie sich eingelassen haben.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Haben Sie im Internet schon mal nach Informationen über Ihren Nachbarn gesucht?

  • Nein, das Leben meiner Nachbarn geht mich nichts an: 60 Prozent
  • Nein, meine Nachbarn interessieren mich nicht: 20 Prozent
  • Ja, ich will wissen, mit wem ich Tür an Tür wohne: 20 Prozent

 

Welche Seiten/Plattformen haben Sie dafür genutzt? 
(Teilmenge: nur die, die schon nach Informationen über Ihre Nachbarn gesucht haben; Mehrfachantworten möglich)

  • Suchmaschine (zum Beispiel Google, Bing, Yahoo): 83 Prozent
  • Facebook: 56 Prozent
  • Berufliches Netzwerk (zum Beispiel LinkedIn, Xing): 29 Prozent
  • Instagram: 16 Prozent
  • Spezielle Personensuchmaschine: 16 Prozent
  • Dating-Apps (zum Beispiel Tinder): 0 Prozent
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Neuer Award zeichnet Pionierarbeit im Verkaufs- und Vertriebsbereich aus

Um erfolgreichen und zukunftsweisenden Verkaufs- und Vertriebsinitiativen in der Schweiz eine Plattform zu geben, haben das Swiss Marketing Forum, WATC Consulting und die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) einen Award für die Schweizer Verkaufs- und Vertriebs-Community ins Leben gerufen.

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Die Verkaufs- und Vertriebswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch. Immer kürzer werdende Innovationszyklen, der Wandel hin zu Multi- und Omnichannel, neue Technologien, die Art und Weise, wie der persönliche Verkauf sich verändert, und der steigende Preisdruck fordern den Verkaufs- und Vertriebsabteilungen der Schweizer Unternehmen viel ab. Um in diesem schnelllebigen Umfeld zu bestehen, müssen sich Organisationen im Verkauf und Vertrieb laufend neu ausrichten. Dies bedarf Innovation, Kreativität und Mut zum Ungewöhnlichen.

Vor diesem Hintergrund lancieren die Verkaufs- und Vertriebs-Experten des Swiss Marketing Forum, WATC Consulting und der Hochschule für Wirtschaft in Zürich (HWZ) den neuen Sales Excellence Award. Sein vorrangiges Ziel: Personen und Teams, die mit neuen und kreativen Verkaufs- und Vertriebsprojekten Pionierarbeit leisten, zu identifizieren und ins Rampenlicht zu rücken sowie den Austausch zwischen Verkaufs- und Vertriebsfachleuten zu fördern. Das Mittel dazu: der Sales Excellence Award, der künftig einmal pro Jahr für herausragende Verkaufs- und Vertriebsleistungen verliehen werden.

Der Sales Excellence Award wird in zwei Kategorien verliehen: «Klein- und Mittelunternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitende» und «Grossunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitende». Hinzu kommt ein Sonderpreis der Jury und ein Publikumspreis, der nicht an Kategorien gebunden ist.

Die Jury beurteilt die eingegebenen Projekte nach vier Kriterien: Vertriebs-strategie, Vertriebsmanagement, Informationsmanagement sowie Kunden-beziehungsmanagement. In die Beurteilung fliessen mehrere Dimensionen ein: der Innovationsgrad des eingereichten Projekts, sein Nutzen für die Organisation, seine Relevanz über das Unternehmen hinaus und seine konkrete Umsetzung mit den einhergehenden Begleitmassnahmen. Die Jury setzt sich wie folgt zusammen:

  • Marc Baumgartner, CEO, Würth
  • Paul-David Becker, Managing Partner, BSP International
  • Daniel Binkert, Marktgebietsleiter, Mitglied der Direktion, CSS Versicherung
  • Katrin Brunner, Retail Manager, Lacoste
  • John Charles, Leiter Strategic and Key Account Management, Post CH
  • Gregor Doser, Industry Leader Retail, Telco, FMCG, Agency, Google Schweiz
  • Séverine Dröhnli, Head of National Sales and KAM, Bayer (Schweiz)
  • Patrick E. Koller, Geschäftsführender Partner, WATC Consulting (Jurypräsident)
  • Martin Limbeck, Geschäftsführer, Martin Limbeck Training Group
  • Marcus Schögel, Director, IfM-HSG Institut für Marketing, Universität St. Gallen
  • Monika Schulze, Global Head of Customer Experience & Digital Strategy, Zurich Insurance
  • Thomas Schwertje, Head of Marketing, Coop Schweiz

Die Verleihung des Sales Excellence Award findet in feierlichem Rahmen am 12. November 2019 an der Sales Power Konferenz am GDI Gottlieb Duttweiler Institute statt. Neben der Award-Zeremonie stehen bei dem Anlass die Vernetzung der Gäste und das voneinander Lernen im Vordergrund. In diesem Geist stehen auch die Preise, die auf die Gewinnerteams warten. Neben einem monetären Gewinn erhält jedes Gewinnerteam einen massgeschneiderten Sales Excellence Impulstag mit einem Workshop, um verkaufs- und vertriebsspezifische Herausforderungen und Fragestellungen zu diskutieren.

Warum das Internet of Things (IoT) einen Strom-Blackout verursachen könnte

IoT-Geräte können in grossem Masse für Cyber-Angriffe missbraucht werden. Erfolgreiche Erpressungsversuche wie «Fake Sextortion», Überweisungsbetrug mit «Office 365»-Zugangsdaten und das Schwerpunktthema «Umgang mit eingekauften Risiken bei Hard- und Software»: Der am 30. April 2019 veröffentlichte 28. Halbjahresbericht der Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) befasst sich mit den wichtigsten Cyber-Vorfällen der zweiten Jahreshälfte 2018 im In- und Ausland.

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Die rasch voranschreitende Digitalisierung ist nur mit entsprechender Hard- und Software zu bewältigen. Der Markt wird klar von US-Unternehmen dominiert, mit China auf der Überholspur sowie vereinzelten globalen Mitspielern im Bereich Hard- und Software, beispielsweise aus Korea, Russland oder Deutschland. Der potenzielle Zugriff auf IKT-Hersteller durch die jeweiligen Sitzstaaten führt zu Fragen über den richtigen Umgang mit diesen Risiken. Der 28. Halbjahresbericht MELANI widmet sich dieser Problematik im Schwerpunktthema und behandelt weitere aktuelle Themen wie die nachfolgend beschriebenen.

Haushaltsgeräte als Auslöser für einen Stromausfall

Mit dem Internet der Dinge (IoT) werden allerlei Geräte wie Heizungen und Klimaanlagen für deren Fernsteuerung ans Internet angeschlossen. Dies ist praktisch, birgt aber auch gewisse Risiken. Einer im Jahr 2018 publizierten Studie der Princeton Universität zufolge wäre es durchaus möglich, dass böswillige Akteure ungenügend geschützte IoT-Geräte hacken, zu einem Botnetz zusammenfügen und für Cyber-Angriffe, wie einen Stromausfall, missbrauchen könnten. Der Halbjahresbericht beleuchtet die Problematik und enthält Empfehlungen.

Erpressung mittels Fake-Sextortion

Seit März 2018 kursieren unzählige «Fake Sextortion»-Mails. In einer E-Mail behaupten die Angreifer, sie würden über kompromittierendes Bildmaterial verfügen, das die Empfänger beim Konsum pornografischer Websites zeigt. Als «Beweis» für die Echtheit der Behauptung werden in der E-Mail oft Passwörter oder Mobiltelefonnummern genannt, die aus früheren Datenlecks stammen. Der Halbjahresbericht befasst sich mit dieser Problematik und zeigt die Entwicklung der verschiedenen «Fake-Sextortion»-Wellen.

Office 365-Zugangsdaten für Überweisungsbetrug verwendet

Mit über 100 Millionen monatlichen Nutzern sind «Office 365»-Konten zu einem populären Ziel für Angreifer geworden. Im zweiten Halbjahr 2018 kam es mit auf diese Weise ergatterten «Office 365»-Zugangsdaten vermehrt zu sogenanntem Überweisungsbetrug. Davon spricht man, wenn Betrüger in kompromittierten Konten nach bestehenden elektronischen Rechnungen suchen, diese dann kopieren, mit einer anderen IBAN versehen und erneut zustellen.

Maz spürt Kostendruck der Redaktionen und Börsen-Baisse

Weniger Einnahmen aus Journalismus-Kursen und ein Verlust bei den Finanzanlagen haben 2018 das Ergebnis des Medienausbildungszentrums Maz in Luzern geprägt. Auch länger dauernde Angebote der Journalistenschule bekommen die Medienkrise zu spüren.

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Der Kursumsatz im Bereich Journalismus ging um rund 8 Prozent zurück. Der hohe Kostendruck in den Redaktionen wirke sich negativ auf die Nachfrage in der Abteilung aus, heisst es im Jahresbericht, den das Maz am Dienstag veröffentlichte. Das Hauptangebot des Hauses, die zweijährige Diplomausbildung für Journalisten, verzeichnete einen Rückgang um 10 Prozent.

Länger dauernden Angebote wie die CAS Fachjournalismus und Visueller Journalismus oder der VJ-Lehrgang konnte das Maz mangels Anmeldungen nicht durchführen. Hingegen sei der Lehrgang Datenjournalismus gleich bei der ersten Durchführung ausgebucht gewesen. Im Gegensatz zum Journalismus wuchs die Abteilung Kommunikation leicht. Die Nachfrage stieg hier um 2,5 Prozent.

Das Maz nahm insgesamt noch 5,2 Millionen Franken Kursgelder ein, 200’000 Franken weniger als 2017. Dazu kamen rund 1,3 Millionen Franken aus Schulgeldern der Kantone, Beiträgen von Bund, Stiftern und Wirtschaftsbeirat sowie aus Sponsoring. Unter dem Strich blieb 2018 ein Jahresgewinn von 34’000 Franken nach 41’000 Franken im Vorjahr.

Weil die Börsen Ende 2018 tief schlossen, habe man einen Verlust bei den Finanzanlagen von 120’000 Franken hinnehmen müssen, heisst es im Jahresbericht. Das schmälere den Gewinn und die Möglichkeit, Fonds in der Höhe der Vorjahre zuzuweisen. Das Maz sei aber solid finanziert und gerüstet, um auf künftige Strukturveränderungen mit Innovationen und Weiterentwicklungen des Angebots zu reagieren. (SDA)
 

Megura kreiert Imagekampagne für Effingermedien

Im Rahmen der neuen, von Megura kreierten Imagekampagne setzt Effingermedien auf eingängige Botschaften, klare Linien und ein modernes Design.

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Nach der Eröffnung des neuen Druckzentrum in Kleindöttingen präsentiert sich Effingermedien in neuem Kleid. Laut Geschäftsleiter Cédric Kaiser geht das Aargauer Verlags- und Druckunternehmen mit seinen rund 100 Mitarbeitenden damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. Ob mit der Übernahme von Binkert Buag aus Laufenburg oder der Eröffnung des neuen Druckzentrums in Kleindöttingen: Seit drei Jahren fokussiert Effingermedien ganz auf ihre Weiterentwicklung. In diesem Frühling hat das renommierte Medienunternehmen mit Standorten in Brugg und Kleindöttigen einen nächsten Meilenstein erreicht – mit einem kompletten Redesign und einer authentischen Imagekampagne durch die Werbeagentur Megura. «Es wurde Zeit, die internen Veränderungen auch für unsere Kundschaft sichtbar zu machen», erklärt Geschäftsleiter Cédric Kaiser.

Auf den Sujets sind bewusst Mitarbeitende des Medienhaus abgebildet. In Kombination mit frechen Headlines sollen diese zum Schmunzeln anregen – aber nicht nur. Das Unternehmen zeigt damit sein gesundes Selbstbewusstsein und hat die in der Branche notwendige Präsenz und Aufmerksamkeit auf sicher.

Verantwortlich bei Effingermedien: Cédric Kaiser (Geschäftsleiter) und Ronald Stark (Verkauf & Marketing). Verantwortlich bei Megura: René Utiger (Projektleitung & Beratung), Fabrice Widmer (Konzept, Design & Fotografie), Maja Reznicek (Konzept & Text).

«Die Swissbau bietet Emotionen»

Oftmals benötigt ein Messeauftritt einen grossen Teil der Marketinggelder. Rudolf Pfander, Messeleiter der Swissbau, sagt im Interview mit Expodata Live Kommunikation, warum sich das lohnt.

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Expodata: Herr Pfander, Sie sind seit 18 Jahren im Messebusiness tätig. Wie beurteilen Sie die aktuellen Herausforderungen?

Rudolf Pfander: Eine Messeteilnahme ist ressourcenintensiv. Oftmals benötigt ein Messeauftritt einen grossen Teil der Marketinggelder. So sind wir als Messeveranstalter gefordert, den Mehrwert einer Messe aufzuzeigen. Was kann eine Messe was ein digitaler Kanal nicht kann? Zudem ist eine Messebeteiligung auch immer ein langfristiges Ziel: Es braucht Kontinuität, um als Aussteller wahrgenommen zu werden. Ich sage immer: Visibilität durch Kontinuität.

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Was kann eine Messe, was «Digital» nicht kann?

Ein Messeerlebnis spricht sowohl Herz wie auch Kopf an. Wir bieten Emotionen und zwischenmenschliche Kontakte – von Mensch zu Mensch. Ich kann Produkte live erleben, berühren und ihre Beschaffenheit testen – was digital nicht möglich ist. Ein Messebesuch aktiviert alle Sinne.

Das reicht, damit eine Messe zeitgemäss ist?

Es sind momentan sicherlich stürmische Zeiten. Die Digitalisierung und Globalisierung verlangen neue Ideen – auch im Bereich der Messen. Das Internet ist allgegenwärtig. Nichtsdestotrotz ist der persönliche Kontakt unersetzbar. Dazu bietet die Swissbau den idealen Rahmen und viele Plattformen, um sich persönlich auszutauschen und Beziehungen zu pflegen. Zum Beispiel die Fuckup-Night zum Thema «Scheitern als Teil des Wegs zum Erfolg» oder die Guided Tours, geführte Touren von Architekten für Architekten.

 

>> Lesen Sie das ausführliche Interview in Expodata Live Kommunikation 3,4/2019 vom 12. April 2019.
 

Ständeratskommission verzichtet auf Leistungsschutzrecht

Anders als in der EU soll in der Schweiz vorerst kein Leistungsschutzrecht für Presseverlage eingeführt werden. Das hat die zuständige Ständeratskommission beschlossen. Der Entscheid der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) fiel einstimmig, wie Kommissionspräsident Ruedi Noser (FDP/ZH) am Montagabend vor den Medien in Bern sagte.

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Die Kommission hatte zunächst vorgeschlagen, bei der Revision des Urheberrechts einen Vergütungsanspruch für Journalistinnen und Journalisten sowie ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage ins Gesetz einzubauen.

 

Textanrisse und Hinweise auf Artikel

Die Betreiber sozialer Netzwerke und anderer Internet-Plattformen sollten den Verlagen eine Vergütung schulden, wenn sie journalistische Inhalte zugänglich machen. Dabei geht es primär um Textanrisse und Hinweise auf Artikel, die Internetnutzern angezeigt werden. Die Internetplattformen können auf diesem Weg Daten für die Werbevermarktung gewinnen oder zu den Textanrissen Werbung platzieren und damit Geld verdienen – Geld, das den Verlegern entgeht. Die Nutzer begnügen sich nämlich unter Umständen mit dem Textanriss im sozialen Netzwerk und klicken nicht auf den Link, der sie auf das Medienportal führen würde.

 

Zurück an die Kommission

Den Ständerat überzeugte der Vorschlag seiner Kommission aber nicht. Er entschied in der Frühjahrssession, die Vorlage an die Kommission zurückzuweisen – mit dem Auftrag, die Entscheide zu überprüfen und dabei die aktuellen Rechtsentwicklungen in der EU zu berücksichtigen. Nun hat die Kommission ihre Vorschläge fallen lassen. Angesichts der Krise der Medien seien ihr die zusätzlichen Bestimmungen zunächst sinnvoll erschienen, sagte Noser. Die nähere Prüfung habe aber ergeben, dass sie sogar kontraproduktiv sein könnten. Sie könnten dazu führen, dass die Internet-Plattformen die Hinweise nicht mehr anzeigten.

 

In der EU beschlossen

Die EU hatte vor kurzem ein Leistungsschutzrecht beschlossen. Umstritten ist vor allem die Umsetzung mit so genannten Upload-Filtern: Programmen, die geschützte Inhalte schon beim Hochladen ins Internet erkennen und aussortieren.

Die Länder haben nun rund zwei Jahre Zeit, die neuen Regeln in nationales Recht umzusetzen. Aus Sicht der Kommission wäre es nicht sinnvoll, wenn die Schweiz nun vorpreschen würde, sagte Noser, zumal sich das EU-Urheberrecht stark von jenem in der Schweiz unterscheide. Eine allfällige Übernahme der EU-Bestimmungen sollte erst nach eingehender Prüfung erfolgen.

 

Entwicklung verfolgen

Die Schweiz soll also abwarten und die laufende Urheberrechtsrevision ohne Leistungsschutzrecht durchführen. Der Bundesrat soll aber die Entwicklung in der EU verfolgen und das Schweizer Recht unter diesem Gesichtspunkt überprüfen. Das will die WBK mit einem Postulat verlangen. Schwerpunkt des Berichts soll die Situation der Verleger und Medienschaffenden sein.

Das Urheberrecht müsse angesichts der raschen Entwicklungen ohnehin bald wieder angepasst werden, sagte Noser. Im Ständerat hatten die Befürworter eines Leistungsschutzrechts davor gewarnt, dass sich die Schweiz isolieren könnte. Wenn grosse internationale Unternehmen die von der EU verlangten Upload-Filter entwickelten, sei ausserdem davon auszugehen, dass sie diese auch für die Schweiz anwenden würden.

 

Video-on-Demand und Bibliotheken

Festgehalten hat die Kommission an ihrem früheren Entscheid zu Video-on-Demand. Sie ist zwar damit einverstanden, dass Filmschaffende eine Vergütung für die Video-on-Demand-Verwendung erhalten. Die Regelung soll der zunehmenden Online-Nutzung von Werken und dem Verschwinden der Videotheken Rechnung tragen. Die WBK schlägt aber vor, Musik in Filmen von einer solchen Vergütungspflicht auszunehmen.

Eine neue Lösung schlägt die Kommission für gemeinnützige Bibliotheken vor, die kostendeckend arbeiten. Sie sollen wie Schulen von tariflichen Vergünstigungen profitieren. Zunächst hatte die WBK vorgeschlagen, dass sie keine Vergütungen an die Verwertungsgesellschaften leisten müssen.
Gegen den Nationalrat stellt sich die Kommission ferner bei der Hotel-Abgabe: Sie will diese nun doch nicht streichen. Geht es nach dem Nationalrat, sollen Hotels, Spitäler und Gefängnisse für die Verwendung öffentlicher Werke in ihren Räumen nicht mehr zahlen müssen. Die Verwendung soll als Eigengebrauch definiert werden. Die Kommission befürchte, dass dies zu Konflikten mit internationalen Bestimmungen führen würde, sagte Noser dazu. Nun ist der Ständerat am Zug. (SDA)

Zurück zu Altbewährtem: Graubünden Ferien lässt Blogger Reisemagazin schreiben

Als authentische Erzähler gehören Blogger bereits seit einigen Jahren zu den wichtigen Pfeilern der modernen Tourismuskommunikation. In einem neuen Projekt greift Graubünden Ferien auf ein altbewährtes Medium zurück und gibt ein Reisemagazin heraus, das von Bloggern geschrieben ist.

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Dass Graubünden Ferien Blogger für verschiedene Abenteuer oder Gruppenreisen in die Region einlädt, ist nichts Neues. Im Gegenzug dafür berichten die Blogger auf den Social Media-Kanälen und Blogs über ihre Erfahrungen, nehmen dabei kein Blatt vor den Mund und tragen somit dazu bei, dass ihre Leser nach Graubünden reisen.

Um den Bloggern eine neue Plattform zu bieten und auch um Menschen zu erreichen, die den Blogs und Social Media-Kanälen nicht aktiv folgen, hat Graubünden Ferien ein Projekt lanciert, das die Blogger dazu aufruft, in den nächsten zwei Monaten packende Geschichten für ein Reisemagazin zu finden und auf Graubuenden.ch/blogger-magazin einzureichen. 

Die sieben bis zehn Blogger mit den kreativsten Vorschlägen lädt die Tourismusorganisation nach Graubünden ein, um die Idee in die Tat umsetzen zu können. Die Geschichten werden im gedruckten Magazin sowie auch auf den Blogs und Social Media-Kanälen der Blogger veröffentlicht. «Dies ermöglicht uns, das Beste aus zwei Welten zu vereinen», sagt Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien. So wird eine grössere Reichweite erzielt und dadurch mehr potenzielle Gäste erreicht.

Um das Printmagazin zu realisieren, arbeitet Graubünden Ferien mit Passaport, der Herausgeberin des Reisemagazins Transhelvetica zusammen. Um die Blogger auf das Thema aufmerksam zu machen, konnte die Tourismusorganisation die deutsche Bloggerin Jana Zieseniss als Ambassadorin gewinnen.
 

Links: Graubuenden.ch/blogger-magazin

Serge Guertchakoff wird der neue Chefredaktor von Bilan

Serge Guertchakoff folgt auf Myret Zaki an der Spitze des Westschweizer Wirtschaftsmagazins Bilan. Im Fokus seiner Arbeit steht die Digitalisierung der Marke und die Weiterentwicklung von öffentlichen Events.

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Serge Guertchakoff ist derzeit stellvertretender Chefredaktor von Bilan und übernimmt per 1. Juni 2019 die Leitung des monatlich zweimal erscheinenden Wirtschaftsmagazins. Er ersetzt damit Myret Zaki, die das Unternehmen verlassen wird.

Serge Guertchakoff verfügt laut Mitteilung über langjährige Erfahrung und ausgezeichnete Kenntnisse des Wirtschaftsgefüges im Raum Genfersee. 2010 trat er ein, um den Bereich Umfragen auszubauen. Im Weiteren verantwortete er die Lancierung des Sonderheftes «Immoluxe», bevor er 2014 zum stellvertretenden Chefredaktor ernannt wurde. In dieser Funktion richtete er vor allem den «Prix Bilan de l’immobilier» aus und zeichnete für die grossen jährlichen Umfragen über die 300 Reichsten und die besten Arbeitgeber verantwortlich.

Im Rahmen seiner neuen Funktion wird Serge Guertchakoff in erster Linie die digitale Transformation von Bilan bzw. das seit Ende 2018 erhältliche Premium-Angebot Abo+ vorantreiben. Gleichzeitig wird er mit der Marke verbundene Events wie «Femmes Leaders», «Top 50 Start-ups» oder «Philanthropes de Suisse» weiterentwickeln.

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