Y&R Wunderman legt 2019 eine Award-Pause ein

Y&R Wunderman unterzieht sich einer Awarddiät: Um neben individuellen auch teamübergreifende Weiterbildungen voranzutreiben und so die eigene Positionierung auszubauen, werden 2019 kaum Arbeiten eingereicht.

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Awards haben sich in den letzten Jahren zunehmend erweitert und diversifiziert, wodurch das Einreichen von Arbeiten mit hohem personellen und finanziellen Aufwand verbunden ist. Nachdem Y&R Wunderman in der Vergangenheit lokale Awards stets unterstützt habe, investiere die Agentur die dafür nötigen Stunden und Mittel 2019 mit wenigen Ausnahmen in Units übergreifende Weiterbildung, schreibt Y&R Wunderman in einer Mitteilung vom Montagabend. «Wir versprechen uns davon eine weitere Stärkung interdisziplinären Denkens und Arbeitens, was unserer Kernkompetenz entspricht», so CCO Swen Morath (Bild oben).

Während die individuelle Weiterbildung für Y&R Wunderman schon immer zentral gewesen sei, widerspiegele der jetzige Schritt das klare Bekenntnis der Agentur zu Co-Creation, heisst es weiter. Letztere umfasst bei Y&R Wunderman nicht nur die intensive Zusammenarbeit mit den Kunden, sondern auch innerhalb der Agentur. So arbeiten bei Y&R Wunderman Kreation, Strategie, Technologie und Data Expertinnen und Experten eng zusammen. Repräsentativ für diese Arbeitsweise steht beispielsweise das Projekt Ice Tea Beats, das die Agentur für und mit der Migros umgesetzt hat.

Co-Creation als Erfolgsfaktor

Mit Co-Creation war Y&R Wunderman bereits in der Vergangenheit sehr erfolgreich, so wurde etwa das Migros Projekt «Discover» beim deutschen Digitalaward 2018 zweimal mit Gold geehrt. Insgesamt erreichte die Agentur beim letztjährigen Medaillenspiegel des SDV erneut den ersten Rang und schloss beim ADC auf dem 3. Platz als beste Netzwerk-Agentur ab. Im Kreativranking der Werbewoche stiess Y&R Wunderman seit der Umstellung auf Co-Creation zunächst vom 12. auf den 8. und letztes Jahr vom 8. auf den 6. Platz vor (Werbewoche.ch berichtete). Dies, obwohl die Agentur auch in der Vergangenheit an internationalen Awards nur selektiv teilgenommen hat.

Auch der CFO besucht die Creative Week

«Als symbolisches Zeichen der Unterstützung für den ADC und dessen Engagement haben wir bei den diesjährigen ADC Awards trotz Awarddiät eine einzelne Arbeit eingereicht», so Morath. «Schliesslich profitieren wir von der Creative Week in den Räumlichkeiten der ZHDK ganz besonders, befindet sich Y&R Wunderman doch nur einen Steinwurf entfernt.» Dass die Creative Week zudem nicht nur von Kreativen der Agentur besucht worden ist, sondern auch von Beratung, HR, Finance etc., zeigt, dass Interdisziplinarität bei Y&R Wunderman nicht nur ein Schlagwort ist.

Nachdem sich die Agentur 2019 auf wenige lokale und internationale Awards begrenzt, wird sie sich 2020 wieder an allen bedeutenden Awards beteiligen.

Mineralquelle Adelboden: «Was macht dr Chönig?»

Im Rahmen ihrer neuen Kampagne «Dr Chönig» stellt die Mineralquelle Adelboden zehn Wettbewerbsfragen zum Schwingerkönig Matthias Glarner. Zudem hat das Unternehmen den Aus- und Neubau seines Firmensitzes in Adelboden gestartet.

Für Spitzensportler wie Matthias Glarner stehen viele Kohlenhydrate auf dem täglichen Menüplan. Wie viele Kilo Teigwaren isst denn so ein Schwingerkönig pro Woche? Zwei oder 20 Kilo? Diese und neun weitere Wettbewerbsfragen werden in der neuen Kampagne der Adelbodner Mineralquelle ab dieser Woche gestellt. Pro Frage haben die Fans des Schwingerkönigs eine Woche Zeit, die Lösung zu der Frage zu finden. Gewinnen können sie als Hauptpreis zwei Tickets fürs Eidgenössische Schwingfest, das im August in Zug stattfindet, und auch Sofortpreise in Form von «Schwinger-Rucksäcken».

Das Unternehmen hat die Kampagne, die unter anderem noch Kurzfilme miteinschliesst, weitgehend selbst konzipiert. Unterstützt wurde es dabei von der Agentur Daktiv und Dmd-Productions. Die Kampagne wurde in Adelboden, Interlaken, Heimberg und Bern umgesetzt und wird sowohl auf Social Media wie Facebook und Instagram als auch auf Plakaten in der Region und in Inseraten gewisser Printmedien zu sehen sein.

Aus- und Neubau des Firmensitzes

Nebst der Kampagne ist auch der geplante Aus- und Neubau am Firmensitz in Adelboden iniziiert worden. Eine neue Halle wird entstehen, wodurch die Lagerkapazität für Wasser gesteigert wird, und damit der Betrieb damit künftig effizienter ausliefern kann, werden neue Laderampen gebaut. Somit sollen die kompletten Prozesse in der Bestellabwicklung bis hin zur Spedition optimiert und auf den neusten Stand gebracht werden. Zudem wird in einem zusätzlichen Stockwerk die Administration untergebracht. «Mit diesem Projekt sichern wir das Unternehmen und seine 45 Arbeitsplätze auch langfristig», begründet Geschäftsführer Patrick Marti das Vorhaben.

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Serviceplan Suisse präsentiert die passende Frisur für den Mini

Serviceplan Suisse hat sich für das 60-Jahre-Jubiläum von Mini eine im wahrsten Sinne des Wortes haarsträubende Kampagne einfallen lassen.

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Mit einer für die Autokommunikation eher ungewöhnlichen Grundidee lanciert Serviceplan Suisse eine Kampagne zum 60-Jahre-Jubiläum des Kultautos.

Die Kampagne läuft unter anderem auf Instagram unter Einbezug der Markenbotschafter Lynn Grüter und Kevin Lütolf sowie einer Hashtag-Challenge in Zusammenarbeit mit dem Magazin Faces, die die Zielgruppe zum Hauptdarsteller der Kampagne macht. Des Weiteren ist die 360-Grad-Kampagne auch in Print, Digital Out of Home Media, Online Ads und weiteren Social Media-Plattformen zu sehen. Ausserdem läuft eine Coiffeur-Promotion in Zusammenarbeit mit Room of Design bis Ende Mai. 

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Verantwortlich bei Mini: Olivier Muller, Timo di Pardo (Head of MINI); Adrian Kwasnitza (Head Marketing MINI); Sandra Korn (Kommunikation MINI). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Raul Serrat (ECD); Thomas Lüber (Creative Direction); Cinthia Stettler-Llorente, Nicolas Stark (Art Direction); Dario Pucci (Screen Design); Tonie Brunschwiler (Grafik); Marietta Mügge, Jehmsei Keo (Text); Daniela Steffen, Sonia Ducu, Livia Küpfert, Selma Caglayan, Nathalie Ohlmeyer (Beratung); Sean Amini, Laila Kalman (Community Management); Pam Hügli (Gesamtverantwortung). Fotografie und Bewegtbild: Sven Germann.

Café Royal: Neuer Markenauftritt mit eigener Imagekampagne

Die Kaffeemarke Café Royal hat ihre Werte sowie die Positionierung neu definiert und startet mit «Be Royal» eine eigene Imagekampagne, die den neuen Markenauftritt inszenieren soll.

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Die Neupositionierung soll stark, klar, differenzierend sein und die Marken-DNA deutlich hervorbringen. Dazu soll auch die Kommunikation mit den Regeln der klassischen Kaffeewerbung brechen und das Lebensgefühl «Be Royal» zum Ausdruck bringen.

«Unsere Haltung verbreiten wir einheitlich über alle Touchpoints und in der gesamten Kommunikation», erklärt Roman Sonders, Global Head of Marketing and Communication. «Mit dem Kampagnenlaunch tritt die Marke Café Royal in ihrer Gesamtheit neu auf. Wir erzählen unsere Markenbotschaft in einer für Kaffee bisher ungewöhnlichen Form. Wir sprechen starke Persönlichkeiten an, die es wagen, auszudrücken, was sie wollen und auch danach leben».

Café Royal hat die Agentur Jung von Matt/Havel für die Umsetzung des neuen Marktauftritts beauftragt, die sowohl am neuen Marktantritt als auch an den Kampagneninhalten massgeblich beteiligt war. «Be Royal» wurde darüber hinaus im Austausch mit Experten aus verschiedenen Bereichen kreiert.

Kern der Kampagne stellt ein Film dar, der aus unterschiedlichen Sequenzen besteht und mehrere unkonventionelle Charaktere zeigt. Diese verschiedenen Persönlichkeiten sollen die Markenwerte inszenieren und verkörpern, wofür «Be Royal» stehen soll – Mut, Selbstbewusstein, Unabhängigkeit, Freiheit, Spontanität, Anerkennung, aber auch Vertrauen. Der Kampagnenfilm soll den Kaffeegnuss auf mutige und etwas provokante Weise in Szene setzen. Beim Dreh kam kein echter Löwe zum Einsatz. Das Material wurde via Postproduktion/Green Screen in den Film eingesetzt.

Die Werbung läuft in der Schweiz zwei Wochen im Fernsehen und wird bis Anfang Juni online zu sehen sein. Zudem wird der neue Markenauftritt auf den eigenen Kanälen präsentiert: Der Claim «Be Royal» wird in Text und Bild auf Facebook, Instagram und der optimierten Website gezeigt. Die Tonalität des Auftritts soll auch bei Events zum Zuge kommen. Im Laufe des Jahres wird die Kampagne auch in Deutschland und Frankreich lanciert, um die Markenbekanntheit international zu steigern.
 

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Verantwortlich bei Café Royal (Delicia): Marcel Berg (Global Lead Communication Strategy); Magdalena Blonkiewicz (Marketing Communication Manager Schweiz); Janna Opelt (Brand & PR Manager); Roman Sonders (Global Head of Marketing and Communication); Muriel Urech (Global Lead Content). Verantwortlich bei der Kampagnenproduktion: Jung von Matt / Havel (Werbeagentur); Zauberberg Productions / Solent Productions (Filmproduktion); Dorian & Daniel (Regie); VIVALU (Media); Navos (PR); Branders (Markenpositionierung); Studio Schoch (Verpackungs- & Marken-Design); Campbell & Jones (Erlebnismarketing); NETA (Online Kompetenz M-Industrie); Yves Borgwardt (Fotograf).

Eine neue Kampagne von Komet für Interdiscount? Kann man machen

Die Agentur Komet hat im Auftrag von Interdiscount eine Kampagne gestartet, die auf die vielfältigen Bestell-, Abhol- und Liefermöglichkeiten des Unternehmens aufmerksam machen soll.

Die Bestellung selber im Laden abholen? «Kann man machen, muss man aber nicht». Mit diesen Worten will Interdiscount seine Kunden darauf aufmerksam machen, dass sie sich ihre Produkte auch bequem heimliefern lassen können. Die Agentur Komet wurde vom Unternehmen beauftragt, das Cross-Channel-Angebot schweizweit bekannt zu machen.

Das Resultat ist eine bewusst slapstickartig überzeichnete Kampagne, die auf eine selbstironische Art und Weise Antwort auf die Frage «Selbst abholen?» geben soll. Die Kampagne läuft aktuell im Fernsehen, auf Social Media, Plakatwänden und in den Printmedien.

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Verantwortlich bei Interdiscount: Martin Koncilja (Leiter Marketing); Marion Pfäffli (Leiterin Mediaplanung & Kampagnen). Verantwortlich bei Komet: Jeff Gerber (Creative Direction); Claudio Parente (Art Direction/Konzept); Daniel Müller (Text/Konzept): Corinne Hert (Leiterin Beratung), Sascha Schilt (Beratung). Filmproduktion: Zeitsprung Commercial; Selim Sevinc (Produzent); Tim Löhr (Regie). Fotografie: Seven Pictures. Bildbearbeitung: Detail. Media: The Whole Media.

Marti lanciert crossmediale Kampagne für Subaru

Zum 40-Jahre-Jubiläum von Subaru hat die Agentur Marti eine crossmediale Kampagne lanciert und lädt zu einer Probefahrt ein.

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Im Rahmen des 40-Jahre-Jubiläums erhält die heimische Autogemeinde per Inserat sowie auch online Angebote von Subaru. Dies über HTML5 Display Ads in mehreren unterschiedlichen Formaten, mit unterschiedlichen Botschaften, über Social Media bis hin zu diversen Online-Newslettern, die auf eine eigens dafür konzipierte und Landingpage verlinken.

Landingpage-Besucher werden über eine Partner-Datenbank gematcht, was ein Re-Targeting per physischem Mailversand ermäglicht. Das heisst, dass User, welche die Landingpage von Subaru verlassen und sich nicht zur Probefahrt registriert haben, eine auffordernde Postkarte in ihren Briefkasten erhalten.

«Mit dieser Kampagne kombinieren wir erstmalig Re-Targeting mit Offline. Ein spannendes Experiment und gleichzeitig ein vielversprechender Schritt in die Zukunft des crossmedialen Marketings», sagt Gregor Bednarski, Leiter Digital bei Marti.

Verantwortlich bei SUBARU Schweiz: Werner Bärtschi; Marco Wenger. Verantwortlich bei Marti: Peter Marti; Gregor Bednarski; Christian Siegrist; René Schoedon.

Radiostudio-Entscheid sorgt für Zwist in SRG Bern Freiburg Wallis

Die geplante Verlegung von Teilen des Radiostudios Bern nach Zürich sorgt für einen Streit innerhalb der SRG Bern Freiburg Wallis. An der Generalversammlung vom Freitag in Burgdorf BE musste die Freiburger Sektion eine herbe Niederlage einstecken.

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Ihr Präsident Beat Hayoz schaffte es nicht, erneut in den Regionalrat der SRG Deutschschweiz gewählt zu werden. Hayoz hatte sich letzten Herbst öffentlich gegen seine Vorstandskollegen der SRG Bern Freiburg Wallis gestellt, indem er Verständnis für den Radiostudio-Entscheid der SRG-Spitze geäussert hatte.

Die übrigen Vorstandsmitglieder empfanden dieses Verhalten als illoyal, weshalb sie Hayoz nun nicht mehr für den Regionalrat nominierten. Das wiederum trieb rund 70 Mitglieder der SRG Freiburg auf die Barrikaden, die das Vorgehen in einer Resolution kritisierten und sich hinter Hayoz stellten.

An der Generalversammlung vom Freitag verlangten Freiburger Genossenschafter vergeblich, dem Vorstand der SRG Bern Freiburg Wallis die Décharge zu verweigern. Sie scheiterten auch mit dem Versuch, Hayoz doch noch in den Regionalrat zu hieven.

Die Genossenschafter zogen einen Berner und einen Walliser vor, dazu kommt von Amtes wegen der Walliser Präsident Léander Jaggi – die Freiburger Sektion ist im Regionalrat nicht mehr vertreten. Sie fühlt sich dadurch in ihrer Existenz bedroht, wie eines ihrer Mitglieder sagte.

«Himmeltraurig»

Dass im Vorstand die Fetzen geflogen sein müssen, wurde in Burgdorf offensichtlich. Was genau vorgefallen ist, lässt sich von aussen nur schwer beurteilen.

An der Generalversammlung kam es jedenfalls zu einem Schlagabtausch zwischen Hayoz und Präsident Jaggi. Dabei warf Hayoz Jaggi vor, er habe bei einer Aussprache eine Reihe von Unwahrheiten verbreitet. Das Vorgefallene sei «himmeltraurig». Jaggi wies die Vorwürfe zurück.

Verschiedene Optionen

Der Auslöser des Streits – die geplante Verlegung des Radiostudios Bern – war nur ein Randthema. Präsident Jaggi bekräftigte, für die Mehrheit des Vorstands sei der Radiostudio-Entscheid der SRG-Spitze nach wie vor ein Fehlentscheid.

Unmittelbar nach dessen Bekanntgabe im letzten Herbst hatte der Vorstand beschlossen, Szenarien für eine Neuausrichtung der SRG Bern Freiburg Wallis zu prüfen. Eine Arbeitsgruppe prüfte darauf mehrere Optionen, von der Fortführung der Mitgliedschaft in der SRG Deutschschweiz über eine teilautonome Zusammenarbeit in den SRG-Gremien bis hin zur Sistierung oder zum Austritt.

Die Erkenntnisse der Arbeitsgruppe sollten eigentlich am Freitagabend den Genossenschaftern präsentiert werden. Doch dieser Programmpunkt wurde wegen der vorgerückten Stunde auf später verschoben

Die Genossenschafter werden erst zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, wie es weitergeht. Die SRG-Genossenschaft Bern Freiburg Wallis ist die drittgrösste Trägerschaft der SRG. (SDA)

Werbung bringt Online-Shopper zur Weissglut

Das grösste Ärgernis beim Online-Kauf ist für die Kunden unerwünschte Werbung, wie eine neue Umfrage des Berliner Digitalverbands Bitkom zeigt.

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«Nach einem Online-Kauf kann es sein, dass man noch monatelang Werbung vom Anbieter bekommt. Das ist besonders lästig, wenn man ein Produkt nur zu einem bestimmten, einmaligen Anlass, etwa der anstehenden Hochzeit, gekauft hat oder wenn die Anzeigen nicht über das anfangs Gesuchte hinausgehen», so Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext.

Wenn ein Produkt wie ein Bettgestell einmal gekauft sei, brauchen Kunden keine Werbung mehr für andere Bettgestelle. Hilfreicher seien Anzeigen für Produkte wie Bettwäsche oder Matratzen. Bei vielen Online-Shops würden Kunden regelmässig Werbung erhalten, obwohl dem nicht zugestimmt wurde. Auf Social-Media-Kanälen können Kunden teils anklicken, dass die Werbung für sie persönlich nicht relevant ist, trotzdem werde sie danach noch immer eingeblendet. Das seien Faktoren, die Nutzer leicht verärgern.

Anzeigen häufigstes Problem

Für die Umfrage wurden 1054 Online-Käufer nach negativen Erfahrungen beim Shopping befragt. Vier von zehn Befragten (42 Prozent) haben schon häufig ungebetene Werbung eines Online-Shops erhalten, 38 Prozent hatten diese Erfahrung eher selten. Die anderen negativen Erfahrungen sind deutlich weniger häufig. 18 Prozent haben schon öfter Lieferungen zu spät erhalten, bei 67 Prozent ist das selten passiert. Jeder Zehnte hat schon öfter Waren erhalten, die nicht der Beschreibung entsprachen.

Seltene Probleme sind nicht gelieferte Ware (bei sechs Prozent häufig passiert), beschädigte Ware (fünf Prozent), Betrug beim Online-Shopping, beispielsweise durch Produktfälschungen (vier Prozent) – oder missbrauchte Bezahldaten (drei Prozent). Einen guten Ruf hat der Kundendienst von Online-Shops. Nur neun Prozent der Befragten hatten mit dem Kundendienst schon häufig Schwierigkeiten. Für mehr als die Hälfte (54 Prozent) war dies selten der Fall, und 29 Prozent hatten noch nie ein Problem mit dem Kundendienst.

Kunden können kontrollieren

Laut Miosga können Online-Shopper gegen solche negative Erfahrungen vorbeugen. Zeichen für die Seriosität eines Shops seien unter anderem ein Impressum mit Nennung und Anschrift des Geschäftsführers sowie klare Geschäftsbedingungen. «Manche Shops werden von unabhängigen Experten geprüft und erhalten ein Zertifikat oder Siegel. Eine gute Kontrolle können auch die Kunden selbst ausüben. Auf vielen Shopping-, Preisvergleich- und Auktionsseiten werden Händler von ihnen entsprechend beurteilt», so Miosga. (pte/red)

«Die neue Generation will Marken, die für etwas stehen»

Die neue «Werberin des Jahres», Petra Dreyfus, spricht im grossen SonntagsBlick-Interview unter anderem über Star-Werber, Frauenrechte, die Verantwortung von Werbung und Influencer.

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Vier Seiten widmet der SonntagsBlick in der aktuellen Ausgabe der neuen «Werberin des Jahres». Das Interview kann auch Online nachgelesen werden auf Blick.ch.

Apropos: Der «Werber des Jahres»-Mitnominierte David Schärer, Gründungspartner von Rod Kommunikation, diskutierte am Sonntagabend in der Tele-Basel-Sendung «Sonntags-Talk» zusammen mit Tagi-Redaktorin Michèle Binswanger und Unternehmer Pascal Brenneisen über aktuelle Themen. Hier geht’s zur Sendung.

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Schweizer Gericht entscheidet: Uber-Fahrer ist Angestellter des Konzerns

Ein möglicherweise wegweisendes Urteil in der Schweiz: Ein ehemaliger Uber-Fahrer hat vor dem Lausanner Arbeitsgericht am Donnerstag einen Prozess gegen den Fahrdienstvermittler Uberpop gewonnen und gilt damit als Angestellter des Weltkonzerns.

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Das berichten die SonntagsZeitung und Le Matin Dimanche. Für das Gericht ist die Verbindung zwischen Uber und seinen Fahrern vergleichbar mit dem Arbeitsvertrag zwischen einem Taxiunternehmen und seinen Mitarbeitern. Eine niederländische Tochtergesellschaft des US-Unternehmens muss dem Waadtländer Kläger eine Entschädigung wegen ungerechtfertigter Entlassung sowie für den Urlaub zahlen, auf den er Anspruch gehabt hätte.

«Dieser Fall ist sehr wichtig», sagte der Anwalt des Fahrers den Zeitungen, denn «das Urteil kann viele Menschen dazu motivieren, dasselbe zu verlangen». Wird das Urteil rechtskräftig, muss das Unternehmen für die Fahrer Sozialversicherungsbeiträge, Unfallversicherung, Krankheitstage und Urlaub bezahlen. Derzeit ist das nicht der Fall.

Uber kann beim Kantonsgericht und dann beim Bundesgericht Berufung einlegen. Uber sah die Lenker bislang als Selbständigerwerbende an. (SDA)

Enrique Nuñez verstärkt die Geschäftsleitung von Schober

Enrique Nuñez übernimmt Unternehmensbereich Xcampaign und verstärkt die Geschäftsleitung der Schober Information Group.

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Der E-Mail- und Digital-Marketing-Profi Enrique Nuñez übernimmt die Gesamtleitung des Unternehmensbereichs Email-Marketing, verantwortet neu die Bereiche Email-Kampagnen sowie Xcampaign und treibt die Entwicklung Richtung Marketing-Automation und Multi-Channel-Solutions voran.

Nuñez hat in über 15 Jahren als Co-Founder & Head of Business Development verschiedene Online-Unternehmen in Europa aufgebaut und gehörte auch zum Gründungsteam der Schweizer E-Mail-Marketing-Lösung Xcampaign. Zuletzt war er Marketing Manager DACH bei Rackspace, dem führenden Unternehmen für Managed Cloud und Gründer von OpenStack. Nebst seiner umfangreichen Berufserfahrung verfügt Nuñez über ein BBA General Management der European Business School. Er tritt seine Aufgabe am 6. Mai 2019 an.

Stephan Obwegeser, CEO der Schober Information Group, freut sich in einer Mitteilung über den Neuzugang: «Mit Enrique Nuñez gewinnen wir einen erfahrenen Unternehmer mit Macherqualitäten, der bestens vernetzt ist. Mit seiner Branchenerfahrung einerseits und seinem Wissen um Cloud-Technologien andererseits wird er unser Geschäft signifikant weiterentwickeln können.

Schweiz Tourismus Benelux lanciert interaktive Videokampagne

Interaktive Film- und Videoformate sind weltweit im Trend, nicht zuletzt auch dank den Programmangeboten von Streaming-Dienstleistern wie Netflix. Schweiz Tourismus (ST) Benelux überträgt das Format nun auf die Tourismuswerbung.

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Zwei Prominente durchqueren in einer Kurzfilmserie die Schweiz – darunter Bern, Luzern, Fribourg und das Wallis – und lassen das Publikum jeweils entscheiden, wohin die Reise weitergehen soll.

Mit über 1,3 Millionen Hotelübernachtungen 2018, beinahe 4 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr, gehören die Benelux-Länder – Belgien, die Niederlande und Luxemburg – zu den grossen Märkten für den Schweizer Tourismus. Als Ländergruppe liegen die Benelux-Staaten nach Grossbritannien auf Rang fünf, noch vor Frankreich. Die ST-Niederlassungen in Amsterdam und Brüssel bearbeiten die Benelux-Märkte für das Schweizer Tourismusmarketing immer wieder mit innovativen Aktivitäten. So im Moment mit einer interaktiven Video-Kampagne auf Social Media in Zusammenarbeit mit den lokalen Stars Puck Moonen («Schönste Sportlerin der Niederlande» 2017) und Louis Talpe (belgischer Schauspieler).

Die beiden Berühmtheiten reisten im Sommer 2018 durch die Schweiz und wurden von Kamerateams begleitet. Die Zuschauerinnen und Zuschauer haben nun beim Betrachten der daraus entstandenen Filme immer wieder die Möglichkeit, selber in den Fortgang der Handlung einzugreifen: Will man der Sportlerin oder dem Schauspieler folgen? In welche Region? Oder wünscht man mehr Informationen über die im Spot gezeigten Details? In allen Videos begegnen sich die Stars immer wieder und geben so dem Publikum die Möglichkeit zur Interaktion und zum Wechsel der Perspektiven.

 

Gedreht in fünf Schweizer Regionen

Das Filmmaterial für die interaktive Kampagne wurde in den fünf Tourismusregionen Bern, Fribourg, Luzern sowie Tessin und Wallis gedreht. Diese Regionen sind die Hauptpartner für die Schweizer Tourismuswerbung in Belgien und den Niederlanden. Die Kampagne wird seit Mitte April auf den Social Media-Kanälen von ST Benelux gespielt und hat ein ausserordentlich positives Echo ausgelöst.

Zur interaktiven Kampagne: Interactive.myswitzerland.com

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