Tamedia beteiligt sich am Fintech Start-up Neon

Tamedia investiert weiter in den Bereich Fintech und beteiligt sich am Start-up Neon. Das Unternehmen Neon bietet eine Banking-Lösung als App für das Smartphone an.

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Nach einem papierlosen Registrationsprozess mit persönlicher Identifikation erhalten die Nutzer Zugriff auf ein Bankkonto ohne Grundgebühr und zudem eine kostenlose Mastercard. Das Konto wird bei der Hypothekarbank Lenzburg eröffnet und bietet damit eine Einlagensicherung. Hinter Neon stecken vier Gründer (siehe Bild oben) mit einer langjährigen Erfahrung in der Bankenwelt, das Unternehmen beschäftigt insgesamt zehn Mitarbeitende in Zürich und München. 
 
Samuel Hügli, Mitglied der Unternehmensleitung und Leiter Technologie & Beteiligungen von Tamedia, in einer Mitteilung: «Neon setzt ganz auf eine einfache und mobile Banking-Lösung, die trotz der unkomplizierten Bedienung eine hohe Sicherheit bietet. Das Team hat uns damit überzeugt, sie bei der Weiterentwicklung zu begleiten und in die Idee zu investieren. Damit bauen wir unser Fintech-Portfolio weiter aus.» 
 
Jörg Sandrock, Mitgründer von Neon: «In der Schweiz gibt es noch viel Potenzial für reines Mobile-Banking, hier wollten wir ansetzen. Neon ist ein unabhängiges Bankkonto, das konsequent auf die Nutzung mit dem Smartphone ausgerichtet ist für alle Alltagsbedürfnisse. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Tamedia und auf ihre Expertise beim Auf- und Ausbau von digitalen Plattformen.»

Neon wurde im März 2019 lanciert, die Launchkampagne verantwortete Walder,Werber (Werbewoche.ch berichtete).

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Kommpakt bekommt Verstärkung in der Geschäftsleitung

Nach dem Rebranding und der Neupositionierung bekommt die Agentur Kommpakt Verstärkung in der Geschäftsleitung: Die Public Affairs-Spezialistin und ehemalige Aargauer Grossrätin Nora Meier Doka wird mit ihrem breiten Fachwissen das Kommunikationsangebot von Kommpakt ergänzen.

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Per Anfang Mai stösst Nicole Meier Doka als Mitglied der Geschäftsleitung zu Kommpakt. Martin Perini, Geschäftsführer von Kommpakt, freut sich über die kommende Zusammenarbeit: «Bestehende und neue Kundinnen und Kunden profitieren von noch mehr Fachwissen und vom Mehrwert integrierter Kommunikation aus einer Hand.» Jörg Krummenacher, Creative Director und Partner, ergänzt «Nicole Meier ist in der Region bestens verankert und vernetzt – sie passt optimal in unser Team».

Zuvor hat Nicole Meier Doka fast 14 Jahre lang bei der Zürcher Agentur Farner Consulting gearbeitet, wo sie als stellvertretende Marktbereichsleiterin den Bereich «Public Affairs» führte und als Senior Consultant mit ihrem Team verschiedene nationale, kantonale und kommunale Mandate mit besonderem Fokus auf Gesundheitspolitik verantwortete. «Ich freue mich sehr, meine Erfahrungen mit dem Kommpakt-Team zu verzahnen und von Baden aus für bestehende und neue Kundinnen und Kunden die bestmöglichen Kommunikationslösungen zu erarbeiten», so Nicole Meier Doka.

Launchkampagne für Car For You: Wie das Leben im Auto so spielt

Aus einem Joint Venture zwischen Tamedia und Axa entsteht die neue Gebrauchtwagen-Plattform Carforyou.ch. Basierend auf der Kommunikationsplattform «Finde das Auto, das zu deinem Leben passt» hat Freundliche Grüsse ein modulares Kampagnen-Framework entwickelt. Im Zentrum stehen die Lebensgeschichten der Car For You-Zielgruppe.

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Nach einem mehrstufigen Pitch wurde Freundliche Grüsse beauftragt, den Launch der neuen Marke kommunikativ zu betreuen. Auf Car For You finden dank Features wie Traumauto-Finder, Preis-Check, 360 Grad-Ansicht und kostenloser Garantie auch Auto-Laien unkompliziert und risikolos ihr passendes Auto (Werbewoche.ch berichtete). Unter dem Motto «Finde das Auto, das zu deinem Leben passt», wird das Versprechen in einer breit angelegten Launch-Kampagne kommuniziert.

Im Zentrum der Kampagne stehen zwei Filme der jungen Londoner Regisseurin Charlotte Regan, welche in verschiedenen Carlife-Momenten Lebensgeschichten der Zielgruppe in all ihren Facetten erzählt: Die Geschichte einer jungen Frau die gerade mit ihrem Freund Schluss gemacht hat, um sich kurz darauf wieder voll in ihr neues Leben zu stürzen oder die eines Vaters, welchen wir durch den Alltag des ganz normalen Familienwahnsinns begleiten – gleich bleibt dabei immer das Auto und das akustische Erkennungsmerkmal in Form des Siebzigerjahre-Hits «One for you, one for me» von La Bionda.

Die einzelnen Carlife-Momente lassen sich baukastenartig zu einer Vielzahl von Kommunikations-Assets zusammenstellen und ergeben so ein dynamisches Kampagnen-Framework, mit dem sich sämtliche Kanäle flexibel und kontextbezogen bespielen lassen.

«Das modulare Kampagnenkonzept entspricht unserem Bedürfnis als moderne Marke, unserer fragmentierten Zielgruppe auf den verschiedensten Channels eine stringente Story zu erzählen und damit Vertrautheit mit der Marke aufzubauen», so Evgenij Pisetsky, Head of Marketing bei Car For You. Sarah Safri, Head of Marketing bei Tamedia Marketplaces & Classifieds ergänzt: «Flexible kreative Konzepte mit Zielgruppen-gerechter Ansprache auf Marken- und Produktebene, kombiniert mit innovativen Marketing-Technologien, sind in den umkämpften Märkten von Online-Plattformen unerlässlich».

Die Kampagne ist seit dem 29. April Online, im TV und auf Anzeigen in der deutschen und französischen Schweiz zu sehen.

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Verantwortlich bei Car For You: Evgenij Pisetsky (Head of Marketing), Sarah Safri (Head of Marketing bei Tamedia Marketplaces & Classifieds). Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor (Creative Direction), Res Matthys, Philipp Märkl (Text/Konzept), Alain Aebersold, Julia Hertrich (Art Direction), Maude Mahrer (Grafik), Nadine Mojado (Creative Production), Manuela Brunner, Stefanie Schmid, Sebastian Blomgren (Beratung), MYGOSH* (Talent Management & Executive Production Agency), Knucklehead (Filmproduktion), Charlotte Regan (Regie), Yves Bachmann (Fotografie) Lorenz Wahl (Bildbearbeitung), Mediaeffects (Media).

Detailhandel: GfK veröffentlicht Zahlen zum ersten Quartal

Der GfK Markt Monitor des Schweizer Detailhandels schliesst das erste Quartal 2019 mit einem Minus von 1,6 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode ab.

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Food/Near Food und auch Non Food liegen im Minus, Non Food-Märkte schneiden mit nur -1 Prozent etwas besser ab. Die negative Entwicklung im Food/Near Food-Markt wird aber vor allem durch den «Ostereffekt» begründet, da Ostern im 2018 bereits im März war und in 2019 mit April ins zweite Quartal fällt. Die Märzumsätze haben das erfreuliche leichte Plus am Anfang dieses Jahres mit der negativen Entwicklung zum Vorjahr überschattet, was sich negativ auf das Gesamtergebnis des ersten Quartals ausgewirkt hat.

Do-it und Freizeit sind zwei Non Food-Bereiche, die positive Entwicklungen aufzeigen und im Vergleich zum Vorjahr wachsen, was auf frühlingshafte Wetter im März zurückzuführen ist. Der Bereich Fashion bleibt am stärksten negativ, auch wenn sich das Minus im Vergleich zu den Vorquartalen etwas abgeschwächt hat.

Trotzdem sind grundsätzlich – auch wenn etwas verhalten – Wachstumsvoraussetzungen gegeben. Das Bundesamt für Statistik erwartet national wie auch international eine allmählich an Schwung gewinnende Konjunktur 2019. Die internationale Nachfrage nach Schweizer Produkten entwickelt sich schwächer, und die Exportwirtschaft verliert an Dynamik. Weiterhin positiv bleibt die Prognose für die Bevölkerungszunahme mit circa +1 Prozent. Ausserdem prognostiziert das Bundesamt für Statistik für die Jahre 2019 und 2020 eine Teuerung zwischen 0,5 und 0,7 Prozent, im März 2019 betrug die Teuerung gegenüber dem Vorjahresmonat 0,7 Prozent.  Zudem hat die Arbeitslosenquote in 2018 einen Tiefstwert der letzten sieben Jahre von 2,6 Prozent erreicht. 
 

Seed sagt für Geberit dem Geruch den Kampf an

Im Auftrag von Geberit hat Seed den Eröffnungsfilm für eine Serie von Kundenveranstaltungen realisiert.

Geberit ist ein international aktiver Hersteller für Sanitärprodukte. Veranstaltungen für Kunden und Partner sind eine für das Unternehmen wichtige Kommunikationsmassnahme. Dieses Jahr hat Geberit das Motto «one step ahead, traditionally» gewählt, womit das Unternehmen seine Innovationskraft unterstreichen will.

Den Eröffnungsfilm für diese Veranstaltungen, der mit einem Augenzwinkern die Geschichte des Kampfes gegen allzu menschliche Gerüche auf dem WC erzählt, hat Seed im Auftrag von Geberit entwickelt und umgesetzt, .

Verantwortlich bei Geberit: Stefanie Gloor; Chrystelle Inderbitzin; Lars Elsässer; Daniel Engelhard. Verantwortlich bei Seed: Andy Klossner (Buch/Regie); Roman Linder (Kamera); Claudio Garovi (Produktionsleitung); Felix Courvoisier (Produzent).

Interpunkt realisiert virtuellen Rundgang für Franz Gysi

Die Agentur Interpunkt hat für Franz Gysi einen virtuellen Rundgang realisiert. 360°-Videos informieren über das Unternehmen und werden mit Oculus Go Brillen an Messen, Kunden- und Bewerbungsgesprächen eingesetzt.

Das Unternehmen Franz Gysi ist ein spezialisiertes Handels-, Montage- und Produktionsunternehmen im Bereich Industrie-Armaturen, Dichtungen und Fluorkunststoff-Teile. Für die Publikumsmesse Pumps & Valves suchte das Suhrer Unternehmen nach einem Publikumsmagnet. Die Agentur Interpunkt konnte mit einem virtuellen Rundgang überzeugen. Das Montage- und Schulungscenter in Suhr sowie das Stanzwerk in Rheinsulz werden anhand von 360°-Videos vorgestellt, womit das komplexe Angebot von Franz Gysi auf Deutsch sowie auch auf Französisch innert weniger Minuten erklärt werden kann.

Der virtuelle Rundgang war ein Erfolg an der Messe, daher hat das Produktionsunternehmen seinen Aussendienst mit Oculus Go Brillen ausgerüstet, womit ab sofort alle Kunden Franz Gysi virtuell kennenlernen können. Die Videos kommen ausserdem auch bei Bewerbungsgesprächen zum Einsatz. Die potenziellen Kandidaten lernen so den Standort Rheinsulz kennen, ohne physisch vor Ort zu sein.

Franz Gysi zeigt sich überzeugt: «Die 360°-Filme zeigen unsere Produkte und Dienstleistungen auf einfache und verständliche Weise. Wir bekommen viele positive Rückmeldungen. Die Produktion hat sich gelohnt!».
 

Verantwortlich bei Franz Gysi: Franz Gysi; Rahel Haldemann. Verantwortlich bei Interpunkt: Fabian Koch (Beratung, Konzept, Filmproduktion); Christoph Zimmermann (Grafik); Benjamin Knecht (Programmierung).

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Flip it for good – Evian lanciert Challenge für mehr PET-Recycling

Evian schliesst mit der NGO Plastic Bank zusammen und initiiert mit #flipitforgood ein globales Projekt, das verstärkt auf die Wichtigkeit von PET-Recycling aufmerksam machen soll. Stan Wawrinka ist auch mit dabei.

Evian hat im vergangenen Jahr angekündigt, bis 2025 alle Flaschen zu 100% aus recyceltem PET herzustellen. Heute bestehen weltweit alle 1.5 L Flaschen von Evian aus 50% rPET, der in der Schweiz durchschnittliche rPET-Anteil liegt bereits bei 45%. Der Umgang mit Plastik soll zudem durch Zusammenarbeit mit lokalen sowie globalen Partnern grundlegend geändert und eine Kreislaufwirtschaft für Plastik etabliert werden.

Dafür müssen auch Konsumenten anhand verschiedener Massahmen weiter für das Thema PET-Recycling sensibilisiert und motiviert werden. Die Schweiz nimmt mit einer Recycling-Quote von 83% bereits eine starke Position ein, weltweit werden jedoch lediglich 14% aller Plastikabfälle gesammelt und recycelt. Evian ist sich dieses Problems bewusst und will mit #flipitgood ein Zeichen setzen.

Ziel der Challenge ist, eine leere PET-Flasche in den entsprechenden Sammelbehälter zu werfen, dies auf Video aufzunehmen und mit dem Hashtag #flipitforgood zu posten. Für jedes gepostete Video sammelt die NGO Plastic Bank eine in der Natur entsorgte PET-Flasche ein.  Evian unterstützt die Aktivitäten der Plastic Bank und ermöglicht den Aufbau und Betrieb einer Plastiksammelstelle in den Philippinen.

Die NGO Plastik Bank ist vor allem in Haiti, Brasilien, Indonesien und den Phillippinen aktiv. Ihr Ansatz, Menschen für das Sammeln von Plastikabfällen, die anschliessend recycelt werden, zu bezahlen, ist sehr effektiv. Kunststoff wird somit zu einer harten Währung, was die Bevölkerung zum recyceln motiviert, ausserdem werden viele Arbeitsplätze geschaffen.

Interne CEO-Kommunikation wird wichtiger

In einer Umfrage unter den 120 mitarbeiterstärksten Unternehmen in der Schweiz geben über 80 Prozent der antwortenden Kommunikationsspezialisten an, dass die interne CEO-Kommunikation in Zukunft wichtiger wird. Insbesondere die Vermittlung der Unternehmensstrategie und der Werte werden dabei noch relevanter.

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Der Perikom-Faktencheck wird 2019 erstmals durch eine wissenschaftliche Auswertung der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich begleitet und vermittelt ein akkurates Bild der Situation der internen Kommunikation von grossen Schweizer Unternehmen. 

Die an der Studie teilnehmenden Kommunikations- und HR-Verantwortlichen bejahen die zunehmende Bedeutung der internen CEO-Kommunikation in den letzten fünf Jahren (52 Prozent eher einverstanden, 30 Prozent «gänzlich einverstanden»). Bei der Frage, ob deren Bedeutung auch in Zukunft zunehmen werde, stellen sich die Zustimmungsanteile ähnlich hoch dar (56 Prozent «eher einverstanden», 31 Prozent «gänzlich einverstanden»). Nur eine Minderheit verneint diese Einschätzung (4,5 Prozent «trifft nicht zu, 7,5 Prozent «trifft eher nicht zu»). 

Transparenz fördert das Vertrauen in die Führung

Welche Inhalte werden bei der internen CEO-Kommunikation der Zukunft wichtiger? Hier werden hauptsächlich Strategie und Ziele sowie Werte und Haltungen genannt. Als weniger relevant wird Content bezüglich Fakten und Kennzahlen erachtet. 

Gar 63 Prozent der Antwortenden stimmten weiter der These zu, dass Transparenz als Zeichen des Vertrauens künftig noch wichtiger wird. Sie helfe mit, das Vertrauen in die Führung zu fördern. Demgegenüber konnten nur 13 Prozent der befragten Unternehmensvertreter bejahen, dass ihr CEO gegenüber den Mitarbeitenden auch über Misserfolge spricht. Ausserdem bejahten 25 Prozent – uneingeschränkt, dass in ihren Unternehmen eine Strategie der internen CEO-Kommunikation existiere. Die weitere Auswertung der Studie wird auch zeigen, welcher Kanäle und Instrumente sich die CEO-Kommunikation hauptsächlich bedient.

Methodenhinweis 

Die Umfrage zur internen CEO-Kommunikation will Erkenntnisse darüber gewinnen, wie sich die Kommunikation der Geschäftsführenden gegenüber den Mitarbeitenden im Zusammenhang mit der Digitalisierung in den 120 mitarbeiterstärksten Unternehmen der Schweiz heute darstellt und wie wahrgenommen wird, wie sie sich künftig entwickeln wird. Die Items der Umfrage wurden vor dem Hintergrund dieses Erkenntnisinteresses theoriebasiert sowie auf der Grundlage eines Gruppeninterviews mit fünf einschlägigen Kommunikationsexperten aus der Schweiz hergeleitet (orientiert an der Delphi-Methode). Zum Expertengruppen-Interview wurde eine qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt. Der Fragebogen wurde einem Pretest unterzogen. Für die Umfrage angefragt wurden Kommunikations- sowie HR-Verantwortliche der 120 mitarbeiterstärksten Unternehmen der Schweiz. Die Abschlussquote des Fragebogens liegt bei 55,8 Prozent, von den 120 angefragten Experten haben somit 67 den Fragebogen vollständig ausgefüllt. Die deskriptiven statistischen Auswertungen beruhen auf den vollständig ausgefüllten Fragebögen. 

 

Zum Perikom-Faktencheck 

Grundlage der Studie ist die Liste der grössten Unternehmen gemessen an der in der Schweiz beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit diese Liste von der Handelszeitung nicht mehr veröffentlicht wird, ist diese Aufstellung exklusiv mit dem Perikom-Faktencheck wieder greifbar. Nicht erfasst werden Arbeitgeber der öffentlichen Verwaltung. Die letztjährigen Faktenchecks fragten nach der Verbreitung des mobilen Intranets (2018) sowie nach den Leadkanälen der internen Kommunikation sowie der Existenz gedruckter Mitarbeiterzeitungen (2017) und sind abrufbar unter Perikom.ch  Die vollständige Studie zur internen CEO-Kommunikation ist derzeit in Erarbeitung. Die Ergebnisse werden erstmals an der jährlichen Perikom-Tagung vom 23. Mai an der HWZ Hochschule für Wirtschaft präsentiert. 

 

Über Perikom 

Der 2011 an der HWZ Hochschule Wirtschaft Zürich gegründete Fachverein will die Zusammenarbeit zwischen Personal- und Kommunikationsabteilungen verbessern. Denn gerade für eine wirksame interne Kommunikation ist es zwingend, dass Human Resources und Organisationskommunikatoren eng zusammenarbeiten. Perikom fokussiert seine Aktivitäten auf die Durchführung einer Veranstaltungsreihe für Experten in interner Kommunikation und Personalfachleute sowie auf die Organisation der jährlich stattfindenden Schweizerischen Tagung HR/Interne Kommunikation. 
Perikom-Faktencheck 2019 zur internen Kommunikation in der Schweiz 

Ständeratskommission will SRG-Teilumzug nach Zürich nicht stoppen

Die ständerätliche Fernmeldekommission (KVF) will die Pläne der SRG, einen Teil des Radiostudios von Bern nach Zürich zu verlegen, nicht durchkreuzen. Sie empfiehlt eine entsprechende parlamentarische Initiative von Beat Vonlanthen (CVP/FR) deutlich zur Ablehnung.

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Der Initiant möchte im Radio- und Fernsehgesetz verankern, dass die SRG «im Bereich Information in der deutschen Sprachregion die audiovisuellen Angebote schwergewichtig am Standort Zürich und die Audioangebote schwergewichtig am Standort Bern» produziert. Dieser Passus sollte dann auch im neuen Bundesgesetz über elektronische Medien (BGeM) Eingang finden.

Die KVF lehnt die Idee mit 12 zu 1 Stimmen ab, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten. Der Entscheid fiel nach einer Aussprache mit einer Vertretung der SRG. Sie nehme zur Kenntnis, «dass die SRG den Herausforderungen der Digitalisierung verantwortungsvoll Rechnung trägt».

Ausserdem schätzt die Kommission es, «dass die SRG ihre Sparbemühungen insbesondere auf die Infrastruktur und die Administration konzentriert und nicht auf das journalistische Angebot». Sie erkenne daher keinen politischen Handlungsbedarf in der Sicherstellung einer dezentralen Programmproduktion. (SDA)

Neuseelands Medien einigen sich auf Kodex für Christchurch-Prozess

Neuseelands grosse Medienhäuser haben sich vor dem Prozess gegen den mutmasslichen Attentäter von Christchurch auf einen Kodex zur Berichterstattung verständigt. Die Sender und Zeitungen veröffentlichten am Mittwoch eine Selbstverpflichtung.

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Demnach wollen sie dem 28 Jahre alten Australier keine Plattform für die Verbreitung von rassistischen und terroristischen Gedanken bieten.

Bei dem Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland Mitte März wurden 50 Menschen getötet. Der Australier Brenton Tarrant – ein Rechtsextremist und Rassist – sitzt im einzigen Hochsicherheitsgefängnis des Landes in Auckland in Untersuchungshaft. Ihm wird 50-facher Mord und 39-facher Mordversuch zur Last gelegt. Bei einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft. Für den Prozess gibt es noch keinen Termin.

Die Erklärung wird unter anderem vom Sender Radio New Zealand, verschiedenen Zeitungshäusern und dem Online-Portal Stuff getragen. Darin heisst es, man wolle «jede Berichterstattung über Äusserungen begrenzen, die Theorien zur weissen Überlegenheit oder terroristische Theorien aktiv fördern». Dazu gehört auch, dass keine Bilder verbreitet oder ausgestrahlt werden, die den Angeklagten mit rassistischen Gesten oder Symbolen zeigen. (SDA)

SRG zieht DVB-T im Juni den Stecker

Am 3. Juni wird die terrestrische Übertragung der SRG-Programme (DVB-T) endgültig abgeschaltet. Diese Verbreitungsart werde nur noch von 1,4 Prozent des Publikums genutzt und sei zudem nicht mehr länger finanzierbar, heisst es in einer SRG Mitteilung vom Dienstag.

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Nachdem TeleRätia und Valaiscom, die beiden privaten DVB-T-Netze in der Schweiz, ihren Betrieb bereits eingestellt haben, zieht nun auch die SRG nach und schaltet am 3. Juni 2019 ihr DVB-T (Digital Video Broadcasting – Terrestrial) ab. Die SRG, die im letzten Jahr grosse Sparmassnahmen angekündigt hat, kann dadurch ab 2020 jährlich etwa 10 Millionen Franken einsparen.

Mit DVB-T kann ein Fernsehgerät ohne Internet- oder Kabelzugang das TV-Signal «über die Luft» empfangen. Hierzu ist lediglich eine kleine, einfache Antenne nötig, welche in den Fernseher gesteckt wird. In Zukunft wird diese netzunabhängige Empfangsmöglichkeit nur noch via Satellit möglich sein. Das Satelliten-Signal bietet wesentlich mehr Sender in höherer Qualität, technisch ist der Empfang jedoch aufwendiger.

Im ganzen Land sind lediglich 1,4 Prozent der Haushalte betroffen. Um Unsicherheiten zu vermeiden, informiert die SRG seit Anfang 2019 zielgerichtet auf den DVB-T-Kanälen mittels Einblendungen ins laufende Programm. Diese können nur die Zuschauerinnen und Zuschauer sehen, die reagieren müssen. Die SRG betreibt zudem eine Hotline und hilft beim Wechsel auf eine andere Empfangsart. (hae/SDA)

Erdmannpeisker gewinnt Pitch für die Gebäudeversicherung Bern

Die Gebäudeversicherung Bern hat sich aufgrund einer umfassenden Wettbewerbspräsentation für die Zusammenarbeit mit Erdmannpeisker entschieden.

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Erdmannpeisker konnte die GVB laut Mitteilung mit einer klar strukturierten und eigenständigen Bildwelt überzeugen, welche zu den Unternehmenswerten passt und in allen Kommunikationsbereichen einsetzbar ist. Der neue GVB Auftritt wird ab Frühling 2020 zu sehen sein wird.

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