Blick hat laut Gericht die Persönlichkeit von Spiess-Hegglin verletzt

Mit seiner Berichterstattung vom Dezember 2014 rund um die Geschehnisse im Anschluss an die Landammann-Feier im Kanton Zug hat der Blick die Persönlichkeitsrechte von Jolanda Spiess-Hegglin widerrechtlich verletzt. Laut Gericht fehlte ein öffentliches Interesse.

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Das Zuger Kantonsgericht hat mit Urteil vom vergangenen Mittwoch die Zivilklage von Spiess-Hegglin gegen Ringier als Herausgeber des Blicks teilweise gutgeheissen. Spiess-Hegglin wurde eine Genugtuung von 20’000 Franken zugesprochen, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Die Verteidigung hatte 25’000 Franken gefordert.

Die weiteren Anträge auf Veröffentlichung einer Entschuldigung im Blick oder auf Verbieten künftiger Berichterstattung in diesem Zusammenhang in der Tageszeitung wies das Kantonsgericht ab, soweit es darauf eingetreten ist. Zahlreiche Blick-Artikel sind bereits aus der Schweizer Mediendatenbank SMD gelöscht worden.

Die Persönlichkeitsverletzung lag laut den Richtern darin, dass Name und Bild eines mutmasslichen Opfers eines Sexualdelikts, also intime Daten, veröffentlicht worden waren. An der Veröffentlichung dieser Daten habe kein überwiegendes öffentliches Interesse bestanden.

Spiess-Hegglins Äusserungen nicht relevant

Es sei weiter nicht relevant, wie sich Spiess-Hegglin im Nachhinein gegenüber klassischen und auf sozialen Medien verhalten habe. Auch liesse sich die Berichterstattung nicht damit rechtfertigten, dass es sich um eine Lokalpolitikern und eine halb-öffentliche Feier gehandelt habe. Beim Prozess hatte der Ringier-Anwalt argumentiert, Spiess-Hegglin sei Präsidentin der Partei gewesen und habe zur Zuger Politprominenz gehört.

Was genau passiert war, wurde juristisch nie aufgeklärt. Die Frage, ob sich ein Sexualdelikt tatsächlich zugetragen hatte oder nicht, sei für die Frage, ob eine Persönlichkeitsverletzung vorliegt, gar nicht relevant, hielt das Gericht fest. Der „Blick“ habe nämlich nicht gewusst, was tatsächlich geschehen war.

Nicht Gegenstand des Verfahrens bildeten Forderungen auf Herausgabe des Gewinns, den der Blick mit der Verletzung der Persönlichkeit allenfalls erzielt hatte.

Ringier prüft Weiterzug

Ringier nahm das Urteil zur Kenntnis, hielt aber in einer Stellungnahme fest, dass die Ansichten des Kantonsgerichts Zug in den beiden wesentlichen Punkten nicht geteilt würden. Ringier sei weiterhin der Meinung, dass die Feststellung einer Persönlichkeitsverletzung zu Unrecht erfolgt und entsprechend auch keine Genugtuung zuzusprechen sei. Deshalb werde ein Weiterzug ans Obergericht des Kantons Zug geprüft.

Beim Prozess geht es um einen Artikel, den der Blick am 24. Dezember 2014 publiziert hatte. In diesem zeigte das Boulevardblatt mit Namen und Bild die damaligen Zuger Kantonsratsmitglieder Spiess-Hegglin (Grüne) und Markus Hürlimann (SVP) und titelte: «Sex-Skandal um SVP-Politiker: Hat er sie geschändet?» (SDA)

Facebook generiert unwissentlich extremistische Inhalte

Das Online-Netzwerk Facebook generiert laut Untersuchungen von Experten unwissentlich extremistische Inhalte für Dschihadistengruppen und andere extremistische Nutzer.

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Wie das National Whistleblowers Center am Donnerstag in einer Beschwerde erklärte, untersuchten Experten der Organisation während fünf Monaten die Facebook-Seiten von 3000 Mitgliedern, die Verbindungen zu von der US-Regierung als terroristisch eingestuften Gruppen hatten oder ihnen gegenüber Sympathie zeigten.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und das Terrornetzwerk Al-Kaida «offen» in dem Netzwerk aktiv sind. Darüber hinaus erzeuge die Facebook-Software automatisch «Erinnerungs»- und andere Videos für extremistische Websites, sobald diese genügend «Likes» gesammelt hätten.

Die Bemühungen des Netzwerkes, terroristische Inhalte zu verbannen, seien «schwach und ineffektiv», hiess es in einer 48-seitigen Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse. Noch besorgniserregender sei, dass Facebook mit seiner Technologie unwissentlich selbst extremistische Inhalte erzeuge und bewerbe.

In einer Reaktion auf die Kritik erklärte Facebook, Inhalte mit Terrorismusbezug würden inzwischen mit einer «wesentlich höheren Erfolgsrate entfernt als noch vor zwei Jahren». Das Unternehmen behaupte nicht, dass es «alles findet», bleibe aber in seinen Bemühungen gegen Terrorgruppen in der ganzen Welt «wachsam». (SDA)

Leitungswechsel im Kulturressort der NZZ am Sonntag und bei NZZ Geschichte

Peer Teuwsen, seit 2014 Redaktionsleiter von NZZ Geschichte, wird Ressortleiter Kultur der NZZ am Sonntag. Er folgt ab August auf Christian Jungen, der im Mai zum Zurich Film Festival gewechselt hat und mit der Ausgabe 2020 die künstlerische Leitung des Festivals übernimmt. Neue Redaktionsleiterin von NZZ Geschichte wird per 1. August 2019 die derzeitige verantwortliche Redaktorin Lea Haller.

Peer Teuwsen

Peer Teuwsen ist mehrfach ausgezeichneter Journalist und leitet seit Herbst 2014 die Redaktion von NZZ Geschichte. Davor war er Gründer und Leiter der Schweizer Ausgabe der deutschen Wochenzeitung Die Zeit sowie Ressortleiter und Mitgründer des Hamburg-Teils der «Zeit». Peer Teuwsen studierte Germanistik, Philosophie und Wirtschaftsgeschichte in Berlin und Zürich, bevor er die Ringier-Journalistenschule absolvierte. 1995 trat er als Inlandjournalist in die Redaktion des Tages-Anzeigers ein und arbeitete als redaktioneller Mitarbeiter für Das Magazin. Von 2001 bis 2006 war er Stv. Chefredaktor für «Das Magazin», danach Ressortleiter Kultur und Wissenschaft bei Die Weltwoche.
 

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Lea Haller studierte in Zürich und Hamburg Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Volkskunde und Deutsche Sprachwissenschaft. 2011 wurde sie an der ETH Zürich promoviert. Von 2012 bis 2017 war sie Branco Weiss Fellow und Postdoc an der Sciences Po Paris, der Harvard University und der Universität Genf. Eben erscheint bei Suhrkamp ihr zweites Buch: Transithandel. Geld- und Warenströme im globalen Kapitalismus. Neben ihrer akademischen Tätigkeit arbeitete sie als freischaffende Publizistin unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung. Ab 2015 war sie Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von NZZ Geschichte; seit 2018 ist sie verantwortliche Redaktorin für das Magazin.
 
Luzi Bernet, Chefredaktor der NZZ am Sonntag: «Wir legen grossen Wert auf eine profilierte Kulturberichterstattung. Peer Teuwsen ist mit seiner grossen Erfahrung, unter anderem bei NZZ Geschichte, beim Magazin und der Zeit, seinem internationalen Netzwerk und seiner Kompetenz in der Moderation von Live-Formaten die ideale Besetzung für die Position als Kulturchef. Mit Lea Haller haben wir eine ausgezeichnete Nachfolgerin für die redaktionelle Leitung von NZZ Geschichte gefunden. Als Historikerin verfügt sie über umfangreiche Kenntnisse der Geschichte und ist in der akademischen Welt bestens vernetzt. Ich bin überzeugt, dass sie den Erfolg des Magazins weiter vorantreiben wird. Ich wünsche sowohl Lea Haller als auch Peer Teuwsen viel Freude und Erfolg bei der neuen Aufgabe.»

Erdmannpeisker erweckt die Bimbosan-Welt zum Leben

Bimbosan stellt Babynahrung mit bester Schweizer Milch und ohne Palmöl her. Und das seit über 85 Jahren in der Schweiz. Grund genug für eine umfassende Online-Kampagne, die die Vorteile von Bimbosan den jungen Eltern näherbringt und die Bekanntheit der Marke Bimbosan stärkt.

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Die Herausforderung der Bimbosan Zielgruppe ist, dass sich die Zielgruppe laufend erneuert und Babynahrung spätestens nach zwei Jahren für die Eltern kein Thema mehr ist. Dafür sorgt das Thema vorher umso mehr für Emotionen. Es gilt also ständig am Ball zu bleiben.

Erdmannpeisker ist seit über sechs Jahren für die Entwicklung der Marke Bimbosan verantwortlich. Im neuen Imagespot gelingt es erdmannpeisker, die wichtigsten USP von Bimbosan überraschend zu kommunizieren und die bekannten Illustrationen der Verpackung auf liebevolle Art zum Leben zu erwecken.

In Zusammenarbeit mit der Digital Agentur Ads&figures wurde ein mehrstufiges Konzept zur digitalen Marktbearbeitung entwickelt, in welchem die Zielgruppe ohne Streuverlust angesprochen wird und die Eltern im richtigen Moment immer wieder an Bimbosan erinnert und zu einer Gratis-Musterbestellung motiviert werden.

Die Kampagne ist seit Mitte April schweizweit über diverse Kanäle (unter anderem Programmatic & Social Media Advertising) zu sehen.

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Verantwortlich bei Bimbosan: Daniel Bärlocher, CEO Bimbosan, Roger Brugger (Content Manager). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Christina Weisser (Art Direction), Felix Reidenbach (Illustration), Stefano Meazza (Animation), Laura Fässler (Online Medien) Selina Helbling (Beratung), Mazzive Sound (Vertonung). Verantwortlich bei Ads&Figures: J-C Zulauf (COO & Co-Founder), Diego Glauser (Digital Marketing Consultant), Fabrizio Videa (Social Media Advertising Manager), Milos Milenkovic (Programmatic Advertising Manager).

Frank Bodin neu im Advisory Board von Kingfluencers

Das Influencer Marketing Unternehmen Kingfluencers startete mit einem Rekordhoch ins Jahr 2019 und begrüsst Frank Bodin als neuestes Mitglied des Advisory Boards.

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Das Zürcher Start-up Kingfluencers, welches Influencer-Marketing-Kampagnen anbietet, blickt laut Mitteilung auf ein «hervorragendes erstes Quartal mit Rekordzahlen zurück». Die Firma unter der Führung von CEO und Co-Founder Christian Reiter erreichte im April den bisher stärksten Monat und steigerte ihren Umsatz markant im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. «Wir sind stolz, nach nur vier Monaten über 50 Prozent der Bookings des letzten Jahres verzeichnen zu können». Aufgrund der guten Resultate werde Influencer Marketing als fester Bestandteil im Marketing-Mix eingeplant. 

Dies bestätigt auch Frank Bodin, der sich Kingfluencers als neues Mitglied des Advisory Boards anschliesst. Der ehemalige CEO von Havas kennt den Markt und weiss, dass Marketing, Kreativität und Qualität heute einhergehen mit Technologie. «Dies hat mich bei Kingfluencers von Anfang an überzeugt. Die Zahlen und der Erfolg geben uns recht.»

Es sind längst nicht mehr nur Fashion oder Beauty Brands, die den Influencer Markt dominieren. Viele weitere Branchen setzen mittlerweile auf Influencer Marketing: «Dass auch Banken, Versicherungen, die Pharmaindustrie oder Elektronikhersteller auf Influencer-Marketing setzen und substanzielle Budgets bei uns investieren, ist ein klarer Hinweis der Professionalisierung des Marktes», so Reiter. Die Zufriedenheit der Kunden zeigt sich bei Kingfluencers unter anderem anhand der wiederkehrenden Kunden, welche mehr als 50 Prozent des Umsatzes ausmachen.

Diese Professionalisierung sieht auch Bodin: «Die Zeit ist vorbei, in der Brands oder nicht spezialisierte Unternehmen Influencer Marketing ernsthaft und qualitativ umsetzen können.»
 

ProSiebenSat.1 startet Online-Kampf gegen Netflix in Etappen

Die als Hoffungsträger angekündigte Online-Videoplattform von ProSiebenSat.1 wird nach Unternehmensangaben erst gegen Jahresende voll funktionsfähig sein. Während der werbefinanzierte Teil des Angebots bereits im Juni freigeschaltet werden soll, werde der direkt mit Netflix konkurrierende kostenpflichtige Teil erst später fertig.

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Konzernchef Max Conze sagte am Donnerstag, er rechne mit einem Start der Abo-Funktion «im späten Herbst, frühen Winter». Die Entwicklung der vor allem für Smartphones und Tablet-Computer vorgesehenen App dauere noch an.

Conze hat die auf den Namen Joyn getaufte Videoplattform zu seinem wichtigsten Vorhaben erklärt, um die Abwanderung vor allem jüngerer Zuschauer zu den Videodiensten von Netflix und Amazon zu bremsen. Joyn soll den vorhandenen Online-Auftritt des Konzerns, darunter die Videoplattform Maxdome, erweitern und gleichzeitig mit Angeboten von Partnersendern bündeln. Conze will mit einem möglichst umfassenden Angebot auf einer einzigen App binnen zwei Jahren zehn Millionen Nutzer anlocken.

Im Boot sind bereits der US-Medienkonzern Discovery als Miteigentümer der Plattform, der seinen Sender Eurosport beisteuert, sowie das ZDF, Axel Springer mit seinem Sender Welt und Constantin Medien mit dem Sender Sport1. Conze sagte, er sei sehr hoffnungsvoll, dass auch mehrere ARD-Sender bereits im Juni auf der Plattform verfügbar seien. «Wir haben dort sehr, sehr produktive Gespräche.» Das gelte allerdings nur für Live-Sendungen. Die Mediatheken von ARD und ZDF seien dort zunächst nicht verfügbar. Der Rivale RTL, den Conze ebenfalls umwirbt, setzt bisher allein auf sein eigenes Online-Angebot namens TV now.

Angesichts schwacher Werbegeschäfte im ersten Quartal und der Investitionen in die Videoplattform bestätigte Conze seine zurückhaltenden Finanzziele. Zwar werde der Jahresumsatz um rund fünf Prozent wachsen. Doch der Gewinn werde schrumpfen. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um vier Prozent auf 913 Millionen Euro.

Der Betriebsgewinn sank um fünf Prozent auf 190 Millionen Euro. Damit habe ProSiebenSat.1 die geringen Markterwartungen leicht übertroffen, erklärten die Analysten von Liberum. Die Aktie zählte mit einem Plus von bis zu 4,9 Prozent zunächst zu den grössten Gewinnern im MDax, drehte später aber ins Minus. (SDA)
 

Keine Ausreden mehr: Jung von Matt/Limmat bewirbt Gesundheits-Apps von Helsana

Zusammen mit Helsana bewirbt Jung von Matt/Limmat in einer Digital-First-Kampagne die Gesundheits-Apps des Krankenversicherers. Helsana+, Helsana-Trails und die neue Helsana-Coach zahlen alle auf ein gemeinsames Ziel ein: Das Wohlbefinden der Versicherten zu steigern und dadurch die Kundenbeziehung zu stärken.

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Die Schweizer Krankversicherung Helsana begleitet ihre Kundinnen und Kunden mit drei Apps durch den Alltag: Helsana+, Helsana-Trails und Helsana-Coach. Die Apps zahlen auf drei Elemente ein: Bewegung, Ernährung und Achtsamkeit. Um die Apps zu bewerben, setzte Jung von Matt/Limmat diese Gesundheitsfaktoren in mehrstufigen Ads um und erzählt über Mehrfachkontakte und entlang der Customer Journey eine in sich greifende Story.

Die Apps unterstützen die Kundinnen und Kunden dabei, den Ausreden ein Ende zu setzen, belohnen sie für gesundes Verhalten und helfen ihnen dabei, ihre persönlichen Gesundheitsziele zu erreichen. Diese guten Gründe für mehr Sport, gesündere Ernährung und mehr Achtsamkeit im Alltag setzt Jung von Matt/Limmat in Social Ads, Display Ads, dynamischen Microsites, Teaser-Filmen und Printmassnahmen um.

In der Digital-first-Kampagne setzen Jung von Matt/Limmat und Helsana auf mehrstufiges und komprimiertes Storytelling. In den Online-Spots werden Geschichten pointiert in fünf Sekunden erzählt. Schnell wird klar: Bewegung, gesunde Ernährung und eine achtsame Haltung gelingen auch im hektischen oder eingespielten Alltag – erst recht mit den Apps von Helsana.
 

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Verantwortlich bei Helsana: Yves Ekmann, Ramun Brunner, Claudia Kurt, Sabrina Molinari, Anja Böhmer (Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Wolfgang Bark, Hanja Heuss (Creative Direction), Sarah Kohl, Frederik Dreier (Text), Cansu Sezer, David Hanselmann (Art Direction), Emmanuel Denier, Raymi Mendoza, Vitalli Peters (Grafik- und Screendesign), Philipp Siegenthaler, Corinne Liesching (Strategie), Simon Bietenhader, Nadine Stüssi (Beratung, Projektleitung), Cyrill Hauser (Chief Client Director), Dennis Lück (Chief Creative Officer), René Schwarz (Chief Experience Officer). Verantwortlich bei Jung von Matt/play: Natascha Imfeld (Art Buying), Matthias Fasnacht (Motion Design), Valdita Shabanaj (Junior Producerin). Verantwortlich bei Pumpkin Film: Christopher Novak, Vera Matta (Producer), Kasper Wedendahl (Regie), Kilian Kessler (Fotografie). Weitere externe Partner: Jingle Jungle (Tonstudio), Online Video (Postproduction), Konnex (Mediaagentur), Panter (Webentwicklung).
 

Visana bloggt, Komet wirbt

Die neueste Kampagne von Komet zeigt: Der Berner Kranken- und Unfallversicherer Visana nimmt sein Markenversprechen «Rundum gut betreut» ernst. So steht er seinen Versicherten auch mit einem Gesundheitsblog zur Seite, bevor sie von einer Zecke gebissen werden oder allergisch auf Pollen reagieren.

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Es ist wieder Heuschnupfen- und Zeckensaison. Ein idealer Zeitpunkt also für Visana, um einen Gesundheitsblog zu lancieren, der präventive und praktische Ratschläge gegen weitverbreitete, nicht nur saisonbedingte Leiden gibt. Die Absicht dahinter: den Versicherten unnötige Schmerzen und der Gesellschaft unnötige Krankheitskosten ersparen.

Um den Gesundheitsblog bekannt zu machen, beauftragte die Krankenversicherung Visana ihre Leadagentur Komet damit, eine gleichermassen informative wie unterhaltsame Kampagne zu entwickeln. Das Resultat: Einerseits Plakate, die in der ganzen Schweiz mit mehr oder weniger medizinischen Begriffen unter dem schützenden Visana-Bogen auf den Blog aufmerksam machen.

Andererseits eine Serie von erfrischend einfachen Kurzspots in den sozialen Medien, welche die User direkt auf den Blog von Visana bringen. Allen gemeinsam ist der heilsame Humor, der den realen Schmerzen in den gezeigten Alltagssituationen ihren Schrecken nimmt – zumindest für ein paar Sekunden.

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Andererseits eine Serie von erfrischend einfachen Kurzspots in den sozialen Medien, welche die User direkt auf den Blog von Visana bringen. Allen gemeinsam ist der heilsame Humor, der den realen Schmerzen in den gezeigten Alltagssituationen ihren Schrecken nimmt – zumindest für ein paar Sekunden.

Verantwortlich bei Visana: Hedwig Gerards (Leiterin Marketing); Michael Wüthrich (Leiter Marketingkommunikation); Simon Achermann (Leiter Onlinemarketing); Esther Trüssel (Marketingspezialistin); Franziska Lehmann (Marketingspezialistin). Verantwortlich bei Komet: Jeff Gerber (Creative Direction); Claudio Parente (Art Direction); Daniel Müller (Text); Andrea Zaugg (Grafik/DTP); Corinne Hert (Leiterin Beratung); Jasmin Radakovic (Beratung). Filmproduktion: Boutiq Films; Annina Zimmermann (Producer); Benjamin Weiss (Regie). Mediaagentur: The whole Media (OOH); Attackera (Online).

Shoppi Tivoli gewinnt den ersten Victor Digital Media Award

Erstmals wurde der Victor Digital Media Award für Schweizer Shopping Center verliehen: Das Shoppi Tivoli sicherte sich die goldene Trophäe für den besten digitalen Auftritt. Mit Silber und Bronze wurden das Einkaufszentrum Glatt und das Centre Balexert ausgezeichnet.

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Die Awards haben die Agentur Farner und der wichtigste Fachkongress der Schweizer Shopping Center am Donnerstag am 12. SC Forum im Hotel Radisson Blu-Zürich Flughafen vor 350 Entscheidungsträgern der Schweizer Retail- und Immobilienbranche vergeben.

Der in Ko-Kreation von Farner und dem SC Forum entwickelte Victor Digital Media Award würdigt Einkaufszentren, die durch einen wirkungsvollen Online-Auftritt in der Kommunikation gekonnt Brücken zwischen Digital und stationärem Retail schlagen und so zum anhaltenden Erfolg der Branche beitragen.

Mit starker Präsenz und Sichtbarkeit, hoher Qualität im Content und einem konsistenten Markenauftritt über alle Kanäle hat sich das Shoppi Tivoli in Spreitenbach als die stärkste digitale Schweizer Shopping Center-Marke durchgesetzt. «Bemerkenswert ist insbesondere, wie das Shoppi Tivoli sein Versprechen ‘Meine Welt, wie sie mir gefällt’ auch im Online-Storytelling mit emotionalen Geschichten auflädt und vermittelt – einer der wichtigsten Faktoren, um Nähe zu den Kundinnen und Kunden zu schaffen», kommentiert Jurymitglied Christoph Emch und Stv. Leiter Digital Marketing & Research bei Farner den Entscheid.

Nebst Emch waren der bekannte Handels- und Innovationsexperte Stephan Jung sowie SC Forum-Gründer Jan Tanner Teil der Fachjury. Diese analysierte in der Endbewertung unter anderem die insgesamte Plattformpräsenz, die Brand Consistency sowie die Storytelling-Qualität der Digitalauftritte. Im ersten Verfahrensschritt hatten die Digital-Marketing- und Retail-Branchenexperten von Farner den Digital Score der 30 grössten Schweizer Shopping Center evaluiert und auf dieser Basis zehn Favoriten nominiert.

Auch das zweitplatzierte Glattzentrum und das Centre Balexert auf dem dritten Platz haben quantitativ wie auch qualitativ überzeugt und aufgezeigt, wie sich online und stationär ideal ergänzen. «Nur wer offen ist für neue Trends und Plattformen und das Shopping Center-Erlebnis weit über die physischen Grenzen hinaus vermitteln kann – ob in der Kommunikation oder dem Vertrieb – wird sich langfristig am Markt behaupten können», erklärt Stephan Jung.

«Wir freuen uns ausserordentlich, dass wir mit dem Victor Digital Media Award eine neue Referenz für die Schweizer Shopping Center-Branche geschaffen haben. Der digitale Wandel wird weitergehen – und der Umgang damit immer relevant sein für den Geschäftserfolg der Schweizer Einkaufszentren», fügt Jan Tanner an.

 

Floralp bleibt dank Leo Burnett unwiderstehlich

Die langjährige Floralp-Kampagne von Leo Burnett Schweiz wird auch in diesem Jahr um neue Sujets bereichert.

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Waren in den letzten Jahren Igeli oder Grittibänz die Hauptdarsteller, hat sich die Branchenorganisation Butter mit Leo Burnett in diesem Jahr auf den Ursprung der Kampagne besonnen. Nichts als ein Stück feines Gebäck und Floralp Vorzugsbutter lassen den Betrachter den unwiderstehlichen Geschmack sofort spüren. Die neuen Motive sind jetzt schweizweit als Plakat zu sehen.

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Verantwortlich für Floralp: Peter Ryser (Geschäftsführer BO Butter), Martin Rüst (Leiter Werbung & Key Account SMP), Xenia Hupp (Projektleiterin Werbung & Key Account SMP), Caroline Nagiel (AMS Media). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Lars Wohlnick (ECD), Martin Stulz (ECD), Barbara Hartmann (Art Direction), Gisela Widmer, Michela Iseli, Lara Cavelti (Beratung). Verantwortlich bei Prodigious: Sarida Bossoni, Suzana Kovacevic (Art Buying). Fotografie: Martina Meier.
   

Die Zahnfee im Einkaufszentrum Glatt zieht mit Walder,Werber um

Walder,Werber macht mit einer Kampagne den Umzug des Zahnarztes Daniel Winter im Glatt-Zentrum bekannt.

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Bereits vor zwei Jahren lancierte Walder,Werber die Kampagne für den Zahnarzt im Glatt, Daniel Winter, und inszenierte ihn höchstpersönlich als skurrile Zahnfee. Die Kampagne war Teil des kompletten Neuauftritts und Re-Brandings für die Zahnarztpraxis.

Jetzt zieht der Zahnarzt im Glatt um und eröffnet eine moderne und grössere Praxis. Exakt 99 Schritte weiter, immer noch im Einkaufscenter Glatt, werden  mehrere Spezialisten unter einem Dach vereint. Dies soll mit der Fortsetzung der Zahnfee-Kampagne von Walder,Werber, die in der ganzen Region zu sehen ist, kommuniziert werden.
 

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Verantwortlich bei Zahnarzt im Glatt: Daniel Winter. Verantwortlich bei Walder,Werber: Sandro Walder (Gesamtleitung), Anna Kindlimann, Stefan Moeschlin (Creative Direction), Lea Baldinger (Art Direction), Corsin Kessler (DTP/Litho), Michael Döös (Web/Animation), Daniel Baumgartner (Beratung), Nicolas Hässig (Programmierung). Fotografie: Marco Blessano.

Zweisprachige Kinder können besser auf Gesprächspartner eingehen

Bilinguale Kinder im Alter von drei bis vier Jahren haben ein feineres Gespür für ihre Gesprächspartner als einsprachige. Das zeigt eine Studie der Uni Zürich. Die Forschenden führen dies auf die anspruchsvollere Kommunikationswelt zurück, in der zweisprachige Kinder aufwachsen.

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Wenn Kinder zweisprachig aufwachsen, müssen sie sich häufiger anspruchsvollen Gesprächssituationen stellen und sind mit den unterschiedlichen Kommunikationsstilen ihrer Elternteile konfrontiert. Dies könnte ihnen einen Entwicklungsvorsprung beim Kommunizieren geben, wie Forschende um Anja Gampe und Stephanie Wermelinger von der Universität Zürich im Fachblatt Child Development berichten.

Demnach können sich drei- bis vierjährige Kinder, die bilingual aufwachsen, besser an ihren Gesprächspartner anpassen. Die Forschenden liessen für ihre Studie ein- und zweisprachige Kinder Puzzleteile an verschiedenen Orten verstecken. Ihre Interaktionspartner waren zwei Handpuppen, ein Marienkäfer und ein Grashüpfer, die die Puzzleteile anschliessend suchten. Die Kinder durften beim Suchen zuschauen und Hinweise geben, wie die Uni Zürich in einer Mitteilung schrieb.

Dabei verhielten sich Marienkäfer und Grashüpfer aber unterschiedlich. Der Marienkäfer nahm jeden Tipp dankbar an, der Grashüpfer wollte das Puzzleteil lieber alleine finden und lehnte Hinweise ab.

Wechsel der Kommunikationsstrategie

Ein- und zweisprachige Kinder erwiesen sich als gleichermassen hilfsbereit. Während die einsprachigen Kinder jedoch dem Grashüpfer weiterhin explizit verbale Hinweise gaben, wechselten die bilingualen Kinder oft auf eine nonverbale Strategie: Sie nahmen das Puzzleteil unauffällig aus dem Versteck und platzierten es so, dass der Grashüpfer es selbst finden konnte. Die zweisprachig aufwachsenden Kinder konnten sich also eher an die Bedürfnisse ihres Interaktionspartners anpassen.

«Zweisprachige Kinder reagieren in ihrem Kommunikationsverhalten sensibler auf ihre Gesprächspartner und zeigen eine grössere Flexibilität bei der Wahl ihrer Kommunikationsmittel», liess sich Gampe zitieren. Einen möglichen Grund dafür sehen die Forschenden in der komplexeren Kommunikationswelt, mit der bilinguale Kinder aufwachsen. «Dies könnte dazu führen, dass zweisprachige Kinder die kommunikativen Signale anderer besser verstehen und ihre eigenen Anliegen flexibler und teilweise auch non-verbal vermitteln müssen», erklärte Wermelinger. (SDA)

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