Swisscom inOne Mobile go ist das meistbeworbene neue Produkt im ersten Quartal 2019
Das neue Mobile-Abo «Swisscom inOne Mobile go» ist das meistbeworbene neue Produkt im 1. Quartal 2019. Dies zeigt eine Auswertung von Media Focus.
Redaktion
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12. Juni 2019
Im 1. Quartal wurden 2‘911 Produkte für insgesamt 96 Millionen Franken Bruttowerbedruck zum ersten Mal im Schweizer Werbemarkt beworben. In der Branchenperspektive hat die Fahrzeugbranche sowohl in der Anzahl der neuen Produkte – 237 – als auch beim Werbevolumen – 22 Millionen Franken – den höchsten Wert zu verbuchen.
Gleich fünf der neuen Top Produkte sind laut Media Focus der Fahrzeugbranche zuzuordnen: Mitsubishi Space Star Leasing, Skoda Kodiaq RS SUV, Skoda Karoq Sportline SUV, Peugeot 2008 Crossway SUV und Toyota Corolla Hybrid Leasing.
An zweiter Stelle folgt die Telekommunikationsbranche mit zwar nur 29 neuen Produkten. Diese generieren aber eine Werbepräsenz von 14 Millionen Franken. Die Hälfte allein durch die Werbeoffensive von Swisscom. Aber auch Coop Mobile und M-Budget Mobile haben Produkte in den Top 10.
Aroma gewinnt mit Aviva einen Neukunden
Avia, die erfolgreiche Schweizer Marke mit dem grössten Tankstellennetz, begab sich auf die Suche nach einem starken Partner für die Durchführung eines Events 2020 – bei Aroma wurde sie fündig.
Redaktion
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12. Juni 2019
Alle fünf Jahre organisiert Aviva einen grösseren Event. Auf der Suche nach einem geeigneten Partner für die Konzeption und Durchführung des kommenden Anlasses im Januar 2020 besuchte Avia ausgewählte Agenturen. Dabei konnte die Zürcher Agentur Aroma mit ihrem Konzept und ihrer Idee überzeugen und sich gegen die Konkurrenz durchsetzen.
Aroma freut sich über den neuen Kunden im Portfolio – der erste aus diesem Bereich des Energie- Sektors. «Wir werden den rund 500 Teilnehmern ein unvergessliches Erlebnis bereiten. Neben der Stärkung des Zusammenhaltes und dem Blick in die Zukunft wird es viel Platz für Interaktionen, Austausch, Unterhaltung und Überraschungen haben.»
So viel verrät Andreas Sedmak, Projektentwickler bei Aroma, über den Event. «Der Anlass ist für Avia sehr wichtig – für den Zusammenhalt und als grosses Dankeschön. Denn wie kaum ein anderer Energielieferant setzen wir auf die Kraft des Verbundes», wie Patrick Staubli, Geschäftsführer von Avia, betont und Lynn Poëll, Leiterin Marketing, ergänzt «Wir sind froh, mit Aroma einen starken Partner für die Konzeption, Produktion und Umsetzung zu haben.»
YouTube listet anlässlich von Cannes Lions die zehn erfolgreichsten Werbespots
Anlässlich des Cannes Lions Festivals veröffentlicht YouTube eine Spezialausgabe des YouTube Ads Leaderboard. Damit kürt YouTube die weltweit zehn beliebtesten Werbevideos seit dem Cannes Lions Festival des Vorjahres.
Redaktion
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12. Juni 2019
Insgesamt wurden die Top-10 Videos 388 Millionen Minuten lang angesehen und verzeichnen über 276 Millionen Views. Wie bei allen Youtube-Werberanking weist Google jedoch nicht aus, wie hoch der Anteil an organischen respektive bezahlten Views ist.
Weltweiter Erfolg: Dass die Top-3 aus Brasilien, Ägypten und den USA stammen, beweist: Kreative Werbevideos aus verschiedensten Ländern gewinnen weltweit an Bedeutung. Auch Vietnam und Indien platzieren sich im Leaderboard.
Starkes Staraufgebot: Die diesjährigen Gewinner überzeugen mit Prominenz. Mit dabei sind Harrison Ford für Amazon Alexa, Lego für Turkish Airlines und die K-Pop-Band Blackpink für die Shopee-App.
Grosse Emotionen: Während Nike mit emotionalen Stories Herzen erobert, bringen Bosch und Orange die Zuschauer zum Lachen.
Techie-Tech: Apple und Samsung stellen ihre Produkte in den Fokus und spielen gleichzeitig mit den Bedürfnissen der Zielgruppe.
Roya Zeitoune, YouTube Culture & Trends Lead EMEA, zum Ranking: «Die Gewinner des Rankings setzen genau auf die Komponenten, die Werbung erfolgreich machen: Seien es grosse Emotionen (LG, Nike), Humor (Amazon, Orange, Apple, Turkish Airlines, Bosch), ein starkes Staraufgebot (Shopee, Nike, Samsung, Coca-Cola, Amazon) – oder eine Kombination dieser drei Elemente.»
Die Top-10 des Cannes YouTube Ads Leaderboard 2019 (globale Views bis Juni 2019)
1. Coca Cola: Vai no Gás
Brand: Coca Cola, Brazil
Media Agency: JWT & Kolab/McCann
Creative Agency: JWT
2. Amazon: Not everything makes the cut
Brand: Amazon
Media Agency: Rufus
Creative Agency: Lucky Generals and Amazon Internal Creative Team
3. Orange: Orange Go
Brand: Orange
Media Agency: Leo Burnett Cairo
Creative Agency: UM 7 Cairo
4. LG Vietnam
Brand: Vietnam
Media Agency: VietBuzzAd (VBA)
Creative Agency: VietBuzzAd (VBA) and HSAd Vietnam
5. Apple: iPhone XS — Growth Spurt
Brand: Apple
Media Agency: OMD
Creative Agency: TBWA\MAL
6. Shopee: Shopee Birthday Sale Blackpink
Brand: Shopee
Media Agency: In-house
Creative Agency: In-house
7. Turkish Airlines: LEGO presents the safety video
Brand: Turkish Airlines
Media Agency: People Initiative
Creative Agency: Warner Bros
8. Nike: Crazy Dream
Brand: Nike
Media Agency: SapientRazorfish
Creative Agency: Wieden & Kennedy
9. Bosch: #LikeABosch
Brand: Bosch Global
Media Agency: OMD
Creative Agency: Jung von Matt/Alster
10. Galaxy Note9: Fortnite Supply Drop
Brand: Samsung
Media Agency: Starcom
Creative Agency: –
Axpo betreibt die ehemalige Greenpeace-Domain Klimawahl.ch
Seitenwechsel: Die Domain Klimawahl.ch gehörte einst Greenpeace und wird heute vom Stromkonzern Axpo verwendet.
Redaktion
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12. Juni 2019
Der Stromkonzern Axpo hat Anfang Monat eine Website namens Klimawahl.ch aufgeschaltet. Damit will sich die Energieproduzentin im Besitz der Nordostschweizer Kantone aktiv in die Klimadiskussion im Schweizer Wahljahr einbringen.
«Wir sehen die Diskussion als grosse Chance und wollen uns aktiv mit Fakten und Inputs einbringen», sagt Sprecherin Catherine Mettler. Unter anderem spricht sich die Axpo auf der Webplattform aus Klimasicht für Atomkraftwerke als «zentrale Brückentechnologie» aus.
Nun zeigen Recherchen der Handelszeitung, dass die heutige Axpo-Site Klimawahl.ch bis vor wenigen Jahren Greenpeace gehörte. Die NGO erteilte damals der «Atomkraft zum Klimaschutz» eine Absage. Die «veraltete und dreckige Technologie» sei ineffizient, verhindere Lösungen, «nämlich den effizienten Umgang mit Energie», und schaffe andere Probleme wie «radioaktiven Abfall».
Im Jahr 2014 gab Greenpeace die Adresse Klimawahl.ch aus der Hand. «Den Entscheid, wieso wir die Domain auslaufen liessen, können wir heute nicht mehr eruieren», sagt Yves Zenger. Der Greenpeace-Sprecher betont, man habe damals schlicht nicht antizipieren können, dass die Politik die Klimaproblematik endlich anerkenne.
Hanspeter Kienberger ist neuer VR-Präsident von Frey & Frey
Der Berner Unternehmer Hanspeter Kienberger trat per 1. Mai 2019 die Nachfolge von Walter Bär als Verwaltungsratspräsident des Kommunikationsunternehmens Frey & Frey an.
Redaktion
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12. Juni 2019
Der diplomierte Wirtschaftsprüfer und Teilhaber der Bommer+Partner Treuhandgesellschaft ist laut Mitteilung seit Jahren fest in Bern verankert. Der 57-Jährige ist seit 2012 auch Verwaltungsratspräsident des BSC YB. Kienberger ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Oberste Priorität gilt in all seinem Wirken das Schaffen optimaler Rahmenbedingungen, damit sich die Unternehmen, denen er dient, voll und ganz auf ihr Kerngeschäft fokussieren können.
Für seine neue Aufgabe ist Kienberger Feuer und Flamme: «Die spannenden und herausfordernden Geschäftsfelder, in welchen sich das Kreativ-Unternehmen bewegt, sagen mir ausserordentlich zu. Ich freue mich sehr, bei der Weiterentwicklung dieses Unternehmens mitwirken zu dürfen.»
Der Verwaltungsrat setzt sich nebst Hanspeter Kienberger als neuem Präsidenten aus den drei Partnern und bisherigen Verwaltungsräten Dominic Hefti, Michel Brechbühl und Roman Curau sowie dem Finanzspezialisten Markus Ochsner, welcher dem VR seit 2011 angehört, zusammen.
Das 1978 in Bern gegründete Unternehmen Frey & Frey zählt zu den führenden dreidimensionalen Kommunikationsunternehmen der Schweiz und ist in den Geschäftsfeldern Exhibition, Corporate Interior, Event sowie Werbetechnik tätig. Es beschäftigt rund 30 Vollzeitmitarbeitende und ist vor zwei Jahren in einen massgeschneiderten Neubau mit Büroräumlichkeiten, Atelier, Produktion und Logistik vor die Tore von Bern nach Flamatt gezogen.
Pietro Supino will auch in Zukunft an den Bezahlmedien festhalten
Im Gespräch mit der Finanznachrichtenagentur AWP lässt Tamedia-Verwaltungsratspräsident Pietro Supino durchblicken, dass man künftig noch stärker auf die Digitalisierung setzt. An den Bezahlmedien will man dennoch festhalten.
Redaktion
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12. Juni 2019
Beim Medienkonzern Tamedia kommt es zu einem Chefwechsel. CEO Christoph Tonini geht per 30. Juni 2020. Danach übernimmt Verwaltungsratspräsident Pietro Supino die Gruppenleitung (Werbewoche.ch berichtete).
Mit dem Wechsel kommt es auch zu einer grossen Umstrukturierung und Dezentralisierung des Konzerns. Dieser wird neu in vier Geschäftseinheiten gegliedert. «Damit wollen wir den einzelnen Geschäftsbereichen mehr Autonomie verschaffen», sagte Supino am Mittwoch im Gespräch mit AWP in Zürich.
Nicht geplant ist hingegen ein Verkauf oder gar eine Abspaltung einzelner Geschäftsbereiche. Dies gilt auch für die Sparte Bezahlmedien, zu der in der Deutschschweiz Titel wie der Tages-Anzeiger, die Basler Zeitung, der Bund oder die Berner Zeitung gehören.
«Das Ziel unserer neuen Organisation ist nicht ein Verkauf einzelner Aktivitäten», stellte Supino klar. «Wir wollen mehr Dynamik, mehr Wachstum», führte er aus. Offen sei der Tamedia-Konzern diesbezüglich aber für Partnerschaften. Die neue Struktur schaffe hierfür Flexibilität, so der Verwaltungsratspräsident.
Fokus auf Digitalstrategie
Trotzdem soll es bei den Bezahlmedien zu einigen Veränderungen kommen, wie der scheidende Tamedia-CEO Christoph Tonini zu AWP sagte. Primär soll der Bereich noch stärker digitalisiert werden. Langfristiges Ziel sei es, bei den Digitalabos der Tamedia-Zeitungen die Schwelle von mindestens 400’000 zu überschreiten.
Um dieses Ziel zu erreichen, reichten Lippenbekenntnisse nicht mehr, sagte Tonini weiter. Vielmehr soll künftig «eine digitale Denk- und Arbeitsweise» das Handeln sämtlicher Journalisten des Konzerns bestimmen. Betraut mit der Umsetzung dieser Digital-Strategie wurde mit Marco Boselli ein langjähriger und erfahrener Journalist.
Boselli wird seine neue Funktion als Leiter Bezahlmedien ab Anfang 2020 antreten. Aktuell arbeitet er als «Leiter Publizistik und Prozesse Pendlermedien» bei Tamedia. Die Funktion hatte er im Jahr 2016 übernommen, ferner ist er seit 2003 Chefredaktor von 20 Minuten. (SDA)
Dropbox erfindet sich neu und greift Microsoft und Google an
Die Cloud frisst ihre Kinder, und Dropbox erfindet sich neu. Aus dem simplen Speicherdienst soll ein komplexer Digitalschreibtisch für effizientes Arbeiten im Web werden.
Redaktion
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12. Juni 2019
Börsenneuling Dropbox will sich zum unverzichtbaren digitalen Schreibtisch im Unternehmen entwickeln. Einst als simpler Speicherdienst in der Cloud gestartet, soll der am Dienstag in San Francisco vorstellte Service sich zum innovativen Ersatz für teure Office-Pakete mausern. Das Start-up greift damit direkt den Softwareriesen Microsoft, aber auch den Internet-Konzern Google an.
Nach dem Versprechen der Dropbox-Manager soll künftig nicht mehr der halbe Arbeitstag damit verloren gehen, benötigte Dateien, Excel-Tabellen oder Präsentationen und Informationen in irgendwelchen Archiven oder Ordnern in Cloudspeichern, auf Festplatten oder SD-Karten zu finden, diese mit richtigen Empfängern per E-Mail, Messenger oder Chatdienst zu teilen und dann zu kontrollieren, ob die Arbeiten auch erledigt worden sind.
35 Apps pro Tag
Gleichzeitig will Dropbox dabei helfen, die verschiedenen Kommunikationswege im Auge zu behalten, damit man nicht gerade etwas wichtiges versäumt, wenn der Chef etwas per Slack geteilt oder per Skype angewiesen hat. «Die Überflutung mit Cloud-Dateien und verschiedensten Arbeits-Apps kann dazu führen, dass die tägliche Arbeit heute zuweilen anmutet wie der Versuch, nicht unterzugehen», fasst IDC-Analyst Marci Maddox, den Alltag vieler Büroarbeiter zusammen.
«Arbeit ist immer weiter verstreut», sagt auch Drew Houston, CEO und Mitgründer von Dropbox. «Wir arbeiten mit Apps, die nicht miteinander kommunizieren.» Mit rund 35 Apps pro Tag jongliere ein Angestellter oder Digitalarbeiter heute pro Tag, so eine Studie. Hier kommt der neue Sammel-Desktop ins Spiel. Integriert sind etwa der Messenger Slack und der Videokonferenzdienst Zoom, beide können mit wenigen Klicks aktiviert und automatisch mit den Personen im Kontaktverzeichnis genutzt werden.
Dropbox hat auch mit dem Projektmanagement-Start-up Atlassian eine Zusammenarbeit vereinbart, die in wenigen Monaten stehen soll. Dann lassen sich aus Dropbox heraus komplexe Projekte von der Pike auf planen, anlegen, ausführen und überwachen. Vollständig überarbeitet wird die Desktop-App von Dropbox, die derzeit in einer Vorabversion heruntergeladen werden kann. In Ordnern zusammengefasste Dateien lassen sich jetzt besonders gut sichtbar anheften, damit wichtige Informationen sofort gesehen werden. Kommentare in einer Word-Datei erscheinen am «Schreibtischrand», ohne dass die Datei geöffnet werden muss. Im Zweifel kann auch sofort geantwortet werden, ohne die Datei zu öffnen.
So viel Eigenleistung wie möglich
Dropbox versucht mit diesem neuen Ansatz die Flucht aus der Beliebigkeitsfalle: Dropbox steht vor dem Problem, dass die Dienste des Unternehmens auf Plattformen aufbauen, die nicht von Dropbox selbst kontrolliert werden können. Das Speichern der Daten in der Cloud basiert auf der Infrastruktur von Microsoft, Google oder Amazon. Das Speichern in der Cloud ist für die grossen Konzern aber nur ein kleines Feature unter vielen. Die jungen Start-ups wie Dropbox oder Box.com spielen hier ein Spiel, dass sie gegen die Goliaths der Branche niemals gewinnen können.
Deshalb versuchen sie sich mit so viel Eigenleistung wie möglich abzusetzen. Box.com spezialisiert sich etwa auf künstliche Intelligenz und Maschinenlernen, mit denen sie die unendlichen Datenbestände ihrer Kunden wertvoller und brauchbarer und sich selbst damit unersetzlich machen wollen.
Dropbox will sich jetzt als unverzichtbarer Integrator zwischen unzähligen Basis-Apps und Endkunde im Berufsalltag ins Spiel bringen. Das ist nicht ungefährlich. Im Endeffekt legt sich das junge Unternehmen schlicht mit Google Docs an, obwohl es nun in Dropbox integriert ist. Ausserdem tritt Dropbox gegen Microsoft und sein neu konzipiertes Office 365 einschliesslich des Chatdienstes «Teams» an, oder gegen Plattformen wie die des Vertriebsgiganten Salesforce.
Dropbox-Manager Houston steht vor einer grossen Herausforderung: Sein Unternehmen muss einen nachhaltigen Weg für Wachstum und Profitabilität finden. Im ersten Quartal 2019 lag der Nettoverlust trotz hohen Wachstums noch immer bei 7,7 Millionen Dollar. Der Aktienkurs hat eine wilde Achterbahnfahrt hinter sich und ist nach kurzem Höhenflug wieder praktisch auf dem Stand der Erstnotierung angekommen. Eine feste Verankerung im Unternehmensbereich wäre ein Garant für steigende Umsätze – wenn kostenlose Dropbox-Accounts zunehmend in bezahlte Geschäftskonten umgewandelt werden. (SDA)
«Time to Shine»: Foundry und Contcept lassen Zürcher HB lächeln
Am Dienstag sammelte Orbit 56'521 Lächeln und rund 140 Video-Darbietungen von Passanten am Hauptbahnhof in Zürich. Idee und Durchführung stammen von den Agenturen Contcept Communication und Foundry.
Redaktion
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12. Juni 2019
In Zürich wird selten gelächelt? Dieses Vorurteil konnte Orbit mit der Aktion «Time to Shine» am Zürcher Hauptbahnhof widerlegen. Zwölf Stunden lang wurde das Lächeln von Passanten gesammelt. Das via Photo Booth gemachte Bild wurde anschliessend auf einer 26 Quadratmeter grossen LED-Leinwand gezeigt. Insgesamt sammelte Orbit 6521 Lächeln. Ausserdem konnten die Passanten ein kurzes Video von sich drehen, das ebenfalls übertragen wurde – rund 140 Personen begaben sich in die Videobox.
Begleitet wurde die Aktion vom TV-Moderator Pät Schreiber. Idee, Konzept und Durchführung stammen von den Agenturen Contcept Communication und Foundry – beide mit Büros in Zürich und Berlin.
Y&R Wunderman erstellt für Geberit Kompetenzbeweis in 3D
Y&R Wunderman baut eine digitale, interaktive Stadt zur Präsentation der Kernkompetenzen von Geberit.
Redaktion
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12. Juni 2019
Wie macht man Kompetenzen digital erlebbar? Insbesondere, wenn es sich um sehr unterschiedliche Anwendungsgebiete und Zielgruppen handelt? Und wie können Nutzer dabei sowohl die Design-Kompetenz als auch das technische Know-how des Anbieters spüren? Diese Aufgabenstellung sollte Y&R Wunderman für Geberit erfüllen. Die Lösung: Eine virtuelle Stadt in 3D, welche die Grenzen des technisch machbaren auslotet.
Geberit verfügt über umfassende Kompetenzen, mit denen die Bedürfnisse der Menschen an sanitärtechnische Lösungen realisiert werden. «Wir haben einen Weg gesucht, um unsere Kompetenzen den interessierten Usern zu vermitteln», so Olaf Grewe, Manager Group PR bei Geberit. «Mit der City of Competences machen wir unsere Kompetenzen über eine 3D-Technologie auch für Laien digital erlebbar. Als strategischen Ansatz haben wir die Bedürfnisse unserer Kunden in den Vordergrund gestellt. So wollen wir die User auf die Kompetenzen neugierig machen und ausgewählte Geberit Produkte als Problemlöser präsentieren.
Das Resultat ist die Geberit City of Competences. Basierend auf WebGL und der 3D-Engine Unity wurde eine komplette Stadt erbaut, in der User die Kompetenzen intuitiv entdecken können. Die technische Umsetzung lotet die Grenzen aus, was derzeit in einem Web-Browser möglich ist, um 3D-Inhalte darzustellen. Für weniger leistungsfähige Endgeräte steht eine Alternativ-Lösung in Form von 360-Grad-Ansichten zur Verfügung. Längerfristig ist es Geberit mit Unity möglich, die City of Competences zu einer Virtual Reality App auszubauen.
Marcel Berberich, Technology Director, bei Y&R Wunderman: «Die Benutzer durchqueren die virtuelle Stadt mit eindrücklichen Kamerafahrten. Anhand von sechs Szenarien erleben sie, wie die Lösungen von Geberit verschiedenste Bedürfnisse im Bereich der Sanitärtechnik bewältigen. Diese reichen vom Designer-Badezimmer bis hin zu Lösungen für Schallschutz, Dachentwässerung oder Brandschutz. In jedem Szenario kann die Geberit-Welt interaktiv erlebt werden.»
Geberit bewirtschaftet die City of Competences inhaltlich autonom: Ein eigens entwickeltes Content Management System erlaubt den Austausch sämtlicher Inhalte (Videos, Bilder, Texte). Die Plattform ist zudem komplett mehrsprachig ausgelegt und wird von Geberit weltweit ausgerollt.
Verantwortlich bei Geberit: Olaf Grewe (Manager Group PR), Roman Sidler (Head Corporate Communications & Investor Relations). Verantwortlich bei Y&R Wunderman: Stefan Mousson, Martin Sauter (Beratung, Projektleitung), Dominik Dürst, Jean-Baptiste Bernus, Shekeb Roya, Bruno Kreiner (Programming), Ben Franken (Creative Director), Louise Zöckler, Diana Zberg, Matthias Meier (Screen Design), Christian Schirmer (Text). Verantwortlich bei Side Effects: Martin Tuor, René Krebs (Unity Programming, 3D-Realistation).
Tamedia-Chef Tonini verlässt Unternehmen in einem Jahr
Beim Medienkonzern Tamedia kommt es zu einem Chefwechsel. CEO Christoph Tonini kündigt seinen Abgang per 30. Juni 2020 an. Er wolle sich nach seinem 50. Geburtstag und 17 Jahren bei Tamedia beruflich verändern, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch zur Begründung.
Redaktion
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12. Juni 2019
Tonini habe schon vor längerer Zeit die Absicht geäussert, sich nach seinem 50. Geburtstag und 17 Jahren bei Tamedia beruflich zu verändern, teilte Tamedia am Mittwoch mit.
Tonini, der seit 2013 CEO ist, habe «Ausserordentliches» geleistet, hiess es weiter. Über 80 Prozent des heutigen Gruppenergebnisses stammten aus neuen Geschäften in den Bereichen Pendlermedien, Werbevermarktung und Marktplätze, die unter seiner Leitung entwickelt und übernommen worden seien.
Supino neuer Gruppenchef
Nach dem Abgang von Tonini übernimmt Verwaltungsratspräsident und Verleger Pietro Supino im Juli 2020 die Gruppenleitung – und damit ein Mitglied der Gründerfamilie des Tagesanzeiger-Verlags.
Allerdings wird der Konzern bis dahin neu aufgestellt. Konkret werde Tamedia weitgehend dezentralisiert. Ab Jahresbeginn 2020 würden die vier Geschäftsfelder als eigenständige Einheiten «mit je eigener Geschäftsleitung, eigenem Verwaltungsrat sowie eigener Erfolgsrechnung» geführt. Die Rede ist von einer «holdingartigen Struktur».
Neben Supino gehörten Samuel Hügli (Technologie & Ventures) und Sandro Macciacchini (Finanzen & Personal) weiterhin dem Führungsteam der Gruppe an.
Vier eigenständige Einheiten
Die vier weitgehend autonomen Geschäftsfelder sind laut den Angaben die «Bezahlmedien», welche von Marco Boselli und Andreas Schaffner geleitet werden, die «Pendlermedien» (Leitung: Marcel Kohler), die «Werbevermarktung» (Michi Frank) und die «Marktplätze» (Christoph Brand). Die Zusammensetzung der Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen der Einheiten werde in der zweiten Jahreshälfte festgelegt, hiess es weiter.
Dank der Dezentralisierung sollen die vier Einheiten «in den relevanten Märkten mit ihren unterschiedlichen Gesetzmässigkeiten» agiler handeln können, wie es weiter hiess.
Die Gruppen-Leitung werde künftig die Umsetzung der Strategie begleiten und die Nutzung von Synergien sicherstellen. Insbesondere wolle Tamedia mit der gruppenweiten Nutzung von Daten die Produkte verbessern. Betont wurde ausserdem, dass die Publizistik «als Ursprung der Gruppe» das zentrale verlegerische Anliegen und ein Investitionsschwerpunkt bleibe. (SDA/pd)
Brandlook entwickelt Digitalkampagne für EWL
Das Unternehmen EWL Energie Wasser Luzern und die Markenagentur Brandlook Identity & Design haben die Kampagne «Luzern verbunden» realisiert.
Redaktion
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12. Juni 2019
Um die lokale Vernetzung und das Produkte- und Dienstleistungsangebot im Bereich Telekommunikation aktiv über die digitalen Kanäle zu bewerben, konzipierte und realisierte Brandlook die Kampagne «Luzern verbunden». Im Vordergrund der Kampagne steht, das Image als regionaler Dienstleister auch im Bereich Telekom zu fördern, wie auch den Marktanteil auszuweiten. Mit dem Luzerner Glasfasernetz und den damit angebotenen Telekomdienstleistungen sorgt ewl dafür, dass «Luzern verbunden» ist. Aber auch die eigene Verbundenheit zur Leuchtenstadt steht im Vordergrund, somit ist ewl im doppelten Sinne «Luzern verbunden».
Per Geo-Targeting und HTML5 Display Ads werden die unterschiedlichen Zielgruppen geografisch und gezielt ohne Streuverlust angesprochen. Um genaue Messungen vornehmen zu können wurde eine Landingpage erstellt.
Verantwortlich bei EWL: Loredana Andreoli (Leiterin Marketing und Unternehmenskommunikation); Joshua Herzog (Projektverantwortlicher). Verantwortlich bei Brandlook Identity & Design: Verena Grupp (Artdirector, Strategie, Konzeption und Design), Sandro Mirasolo (Fotografie).
2019 verbringen wir 800 Stunden an unseren mobilen Internetgeräten
Gemäss dem am Montag veröffentlichten Media Consumption Forecast von Zenith wird die Weltbevölkerung 2019 durchschnittlich 800 Stunden im mobilen Internet verbringen – was 33 Tagen ohne Schlaf oder Pause entspricht. Bis 2021 soll die Gesamtstundenzahl auf 930 beziehungsweise 39 ganze Tage ansteigen.
Redaktion
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11. Juni 2019
Die fünfte Ausgabe des Media Consumption Forecasts trifft wieder eine Vorhersage, wie sich der Zeitaufwand des Medienkonsums und dessen Zuordnung auf die verschiedenen Kanäle zwischen 2019 und 2021 entwickeln und verändern wird. Aller Voraussicht nach, werden in den 57 untersuchten Ländern dieses Jahr die Menschen insgesamt 3,8 Billionen Stunden im mobilen Internet verbringen, für das Jahr 2021 ist ein Anstieg auf 4,5 Billionen Stunden vorherzusehen.
Seit Veröffentlichung der ersten Ausgabe im Jahr 2015 ist die durchschnittliche Zeitmenge, die Menschen weltweit mit dem mobilen Internet verbringen, von 80 auf 130 Minuten am Tag gestiegen. Dies resultiert aus der Verfügbarkeit von bezahlbareren Smartphones, schnelleren Verbindungen, besseren Bildschirmen und App-Innovationen. Das Wachstum stagniert allmählich, obwohl die Menschen in den Industriestaaten, die sich ein Mobilgerät wünschen, nunmehr über eines verfügen und der Besitz in Entwicklungsländern zunehmend häufiger wird. Daher wird ein jährliches Wachstum der Nutzungszeit mobiler Internetgeräte von durchschnittlich 8 Prozent zwischen 2018 und 2021 prognostiziert. Es ist zu erwarten, dass die Nutzung des mobilen Internets 31 Prozent des weltweiten Medienkonsums 2021 ausmachen wird, was einem Plus von 27 Prozent im Vergleich zu diesem Jahr entspricht.
Fernsehen bleibt weltweit beliebtestes Medium
Im Jahr 2019 wird für das Fernsehen im Schnitt noch rund 167 Minuten pro Tag aufgewendet. Somit ist seit 2014, als noch durchschnittlich 171 Minuten pro Tag aufgewendet wurden, ein Rückgang zu verzeichnen, der bis 2021 auf 165 Minuten noch weiter zurückgehen wird. Prognosen zufolge wird es jedoch weiterhin das beliebteste Medium der Welt bleiben und im Jahr 2021 rund ein Drittel des gesamten Medienkonsums ausmachen, wobei ein leichter Rückgang von 2 Prozent zum Vorjahr (35 Prozent TV-Anteil im Jahr 2019) zu verzeichnen sein wird.
Die starke mobile Internetnutzung ist zudem dafür verantwortlich, dass Menschen weniger Zeit mit den meisten anderen Konkurrenzmedien verbringen. Zwischen 2014 und 2019 sank die Zeit, die für das Lesen von Zeitungen aufgewendet wurde, von durchschnittlich 17 auf 11 Minuten pro Tag, während die durchschnittliche Zeit für das Lesen von Zeitschriften von 8 auf 4 Minuten gesunken ist. Auch die Internetnutzung am PC ist von durchschnittlich 47 auf 40 Minuten pro Tag zurückgegangen. Die Nutzung von Radio und Kino ist hingegen unverändert geblieben, das Radiohören kann sogar einen Anstieg von 53 auf 55 Minuten pro Tag verzeichnen. Der Anstieg der verbrachten Zeit im Kino von 1,8 auf 3 Minuten pro Tag im Schnitt ist auf einen Boom der Kinobesuche in China zurückzuführen.
Gesamtmedienkonsum steigt auf acht Stunden pro Tag
Das mobile Internet hat dafür gesorgt, dass die Zeit, die Menschen mit Medienkonsum verbringen, steigt. Konsumenten werden in diesem Jahr durchschnittlich 479 Minuten pro Tag mit Medien verbringen, im Vergleich dazu lag der Konsum 2013 bei 420 Minuten. Bis 2021 wird erwartet, dass der Durchschnittskonsument 495 Minuten pro Tag im Internet verbringt.
«Die mobile Internettechnologie hat zu einem Anstieg der Zeitdauer geführt, die Menschen mit Medien verbringen und gleichzeitig den Begriff Media ausgeweitet», so Jonathan Barnard, Head of Forecasting bei Zenith. «Media im Sinne von Mediennutzung bedeutet jetzt auch Preisvergleich, Witze mit Freunden zu teilen und den nächsten Urlaub zu buchen. Dies eröffnet völlig neue Möglichkeiten für Marken, um mit Verbrauchern in Kontakt zu treten».
«Um Vorteile aus dieser Fülle von Medien zu schöpfen, müssen die Marken mit den Verbrauchern in Umgebungen kommunizieren, die deren Werten am besten entsprechen. Ausserdem müssen die Zeiten beachtet werden, zu denen die Verbraucher zum Kauf bereit sind», so die Aussage von Matt James, Global Brand President bei Zenith. «Dies erfordert Investitionen in Talent & Technology, um den Nutzen der Daten zu entschlüsseln und persönliche Brand Experiences zu schaffen».