Spiess-Hegglin und Ringier ziehen Urteil weiter

Im Rechtsstreit zwischen Jolanda Spiess-Hegglin und dem Ringier-Verlag ziehen beide Parteien das Urteil des Kantonsgerichts weiter. Während Spiess-Hegglin weiterhin eine Entschuldigung fordert, will Ringier keine Genugtuung zahlen müssen.

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Das erstinstanzliche Urteil hielt fest, der Ringier-Titel Blick habe die Persönlichkeit der ehemaligen Kantonsrätin Spiess-Hegglin in der Berichterstattung über die Zuger Sex-Affäre 2014 verletzt (Werbewoche.ch berichtete). Das Opfer erhielt eine Genugtuung von 20’000 Franken zugesprochen, den Antrag auf die Veröffentlichung einer Entschuldigung wies das Gericht aber ab.

Diese fordert Spiess-Hegglin nun vor dem Obergericht ein. Man habe Berufung gegen das Urteil eingelegt, bestätigte ihre Anwältin auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine Meldung von CH Media am Dienstag. Es gehe darum, ein Zeichen zu setzen gegen die fehlende Entschuldigungskultur in den Schweizer Medien.

Auch Ringier akzeptiert das Urteil nicht, das Anfang Mai gefällt wurde. Man teile die Ansichten des Kantonsgerichts Zug in den beiden wesentlichen Punkten nicht, teilte der Verlag auf Anfrage mit. Ringier sei weiterhin der Meinung, dass die Feststellung einer Persönlichkeitsverletzung zu Unrecht erfolgt und entsprechend auch keine Genugtuung zuzusprechen sei. Deshalb habe man Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil eingelegt.
 

Kein überwiegendes öffentliches Interesse

In der Zivilklage ging es um einen Artikel, den der Blick am 24. Dezember 2014 publiziert hatte. In diesem zeigte das Boulevardblatt mit Namen und Bild die damaligen Zuger Kantonsratsmitglieder Spiess-Hegglin (Grüne) und Markus Hürlimann (SVP) und titelte: «Sex-Skandal um SVP-Politiker: Hat er sie geschändet?»

Die Persönlichkeitsverletzung lag laut den Richtern darin, dass Name und Bild eines mutmasslichen Opfers eines Sexualdelikts, also intime Daten, veröffentlicht worden waren. An der Veröffentlichung dieser Daten habe kein überwiegendes öffentliches Interesse bestanden. (SDA)

Tamedia lanciert mit «Switzerländers» das grösste interaktive Schweizer Filmprojekt

Die Mediengruppe Tamedia ruft mit dem Projekt «Switzerländers» über all ihre Kanäle hinweg Menschen in der ganzen Schweiz auf, eigene Videos zu drehen, in denen sie ihre Geschichten erzählen. Daraus entsteht ein 90-minütiger Film, der im Frühling 2020 seine Premiere in den Schweizer Kinos feiern wird.

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Am Mittwoch, 12. Juni 2019, lanciert Tamedia in Kooperation mit AXA, Coop, SBB, Sunrise und Swiss unter dem Namen «Switzerländers» eine nationale Kampagne für das grösste interaktive Filmprojekt der Schweiz. Dabei werden die Menschen hierzulande über die Print-, Online-, TV- und Social-Media-Kanäle des Tamedia-Netzwerks aufgerufen, in selbstgedrehten Videos ihre Geschichten zu erzählen – persönliche Porträts über «ihre» Schweiz. Die gesamte Bevölkerung ist eingeladen, mitzumachen. 

Aus allen eingesandten Videos entsteht ein rund 90-minütiger Film, mit dem die vielfältige und multikulturelle Schweiz in möglichst vielen Facetten eingefangen werden soll. Verantwortlich für die Umsetzung ist der bekannte Schweizer Regisseur Michael Steiner. Die Vorlage für das Konzept bildet der Film «Life in a Day» aus dem Jahr 2011, der von Ridley Scott’s Firma Scott Free Productions produziert wurde. Das Projekt wurde ausserdem bereits in anderen Ländern wie Japan, England, Italien, Spanien, Kanada und Indien erfolgreich realisiert. Tamedia hat die Lizenz für die Schweiz erworben. 

Nebst 20 Minuten als Lead-Medium im redaktionellen Storytelling sowie den anderen reichweitenstarken Printtiteln und Newsplattformen von Tamedia sind auch die TV-Sender der Mediengruppe RTL und SevenOne Media über die Schweizer Werbefenster, die von Goldbach vermarktet werden, im Projekt involviert. Darüber hinaus sorgt Picstars, ebenfalls eine Beteiligung von Tamedia, für die nötige Social-Media-Präsenz. 

«Switzerländers zeigt die 360-Grad-Kompetenz von Tamedia im medienübergreifenden, interaktiven Storytelling in Kombination mit crossmedialer Marketingkommunikation auf führendem Niveau. Ich bin stolz, welch grossartige Arbeit bei dieser Kampagne bereichsübergreifend geleistet wird und möchte allen Beteiligten an dieser Stelle danken», sagt Marcel Kohler, Leiter Werbung & Pendlermedien und Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia. 

Die Premiere von «Switzerländers» in den Schweizer Kinos ist auf April 2020 geplant. Zu einem späteren Zeitpunkt wird der Film auch im privaten Fernsehen zu sehen sein. In der Westschweiz und im Tessin heisst der Film «Switzerlanders». 
 

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TKF stylt Kuh für Olma-Sujet

Eine gestylte Kuh im Cover-Look: TKF inszeniert das meistgezeigte Motiv in der Plakatgeschichte der Olma auf eine komplett neue Art.

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Die Olma 2019 hat eine ganz besondere Botschafterin: die Kuh. Das klassische Motiv modern inszeniert, damit präsentiert sich die grösste Schweizer Publikumsmesse gleichzeitig traditionell und modern.

Eingefangen hat das Motiv die Zürcher Fotografin Tina Sturzenegger auf dem Biohof Dusch im Bündner Paspels. Modell gestanden haben Yvonne, Galle, Gute und Fränzi. Die hat am Schluss dann auch das Rennen gewonnen.

Verantwortlich bei Olma Messen St.Gallen: Nicolo Paganini (Direktor), Katrin Meyerhans (Leiterin Publikumsmessen). Verantwortlich bei TKF: Tim Stockmar, Matthias Eberle (Kreation) und Marco Kleger (Beratung).

Yves Luetolf wechselt von Amsterdam nach Graubünden zu GRF

Yves Luetolf wird neuer Leiter Produkt- und Erlebnismarketing bei Graubünden Ferien. Der bisherige Direktor Benelux von Schweiz Tourismus in Amsterdam folgt auf Clemens Bartlome, der zu Switzerland Travel Centre in London wechselt.

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Der Vorstand von Graubünden Ferien (GRF) hat Yves Luetolf zum neuen Mitglied der vierköpfigen Geschäftsleitung der Tourismusorganisation gewählt. Der 34-Jährige tritt seine Stelle bei GRF in Chur am 1. November 2019 an. Als Leiter des Bereichs Produkt- und Erlebnismarketing verantwortet er die zielgerichtete Werbung für die Ferienregion Graubünden. 

Seit 2016 stellt Luetolf als Direktor Benelux von Schweiz Tourismus die Präsenz der touristischen Marke Schweiz in Belgien, den Niederlanden und in Luxemburg sicher. Zuvor war unter anderem bei Holcim und PwC Schweiz tätig. Der Betriebsökonom FH ist im Besitz eines Executive Master of Business Administration (EMBA) in Strategisches Marketing und eines Certificate of Advanced Studies (CAS) in Tourismusökonomie. Nach ausserordentlich spannenden und lehrreichen Jahren im Ausland freue er sich sehr auf das Eintauchen in die Bündner Bergwelt und die Aufgabe, den Tourismus in Graubünden mit dem GRF-Team und den lokalen Partnern zusammen mit Innovation und Tatkraft voranzubringen, so Luetolf.

Clemens Bartlome leitete das Produkt- und Erlebnismarketing bei GRF seit Dezember 2016. Per 1. August 2019 übernimmt er als Managing Director UK die Standortverantwortung für Switzerland Travel Centre (STC) in London. Der Vorstand von GRF bedankt sich bei Clemens Bartlome für die geleisteten Dienste. Sein Einsatz bei GRF fiel in die Zeit der wichtigen strategischen Neuausrichtung der touristischen Marketingorganisation.
 

Ein Riesenteddy für Bauknecht zum 100-Jahre-Jubiläum

Anlässlich des 100-Jahre-Jubiläums von Bauknecht wird diesen Mittwoch am Hauptbahnhof in Zürich ein Riesenteddy aufgebaut.

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Beim Teddybär handelt es sich um das Keyvisual der Jubiläumskampagne. Er soll die emotionale Botschaft «Du kümmerst dich um die Dinge, die du liebst. Wir auch – seit über 100 Jahren» unterstreichen. Der 4,5-Meter-Plüschriese stellt neben dem Jubiläums-Video das Hauptsujet dar. Alle Besucher erwartet ein kleines Geschenk, und die ersten 100 Kinder bekommen eine flauschige Überraschung.

Der Teddybär-Moment kann auf Facebook oder Instagram unter #Bauknechtteddy geteilt werden. Die besten Schnappschüsse gewinnen einen Zoobesuch für die ganze Familie oder mit Freunden.

Hinter der Aktion steckt Inhalt und Form. Die Zürcher Agentur konnte sich im Pitch durchsetzen und verantwortet sämtliche On- und Offline-Massnahmen zum Jubiläum des Lenzburger Haushaltsgeräte-Herstellers (Werbewoeche.ch berichtete).

 

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Digitec lanciert die nächsten Kundenbewertungen-Plakate

Mit 319’318 ehrlichen Meinungen geht die Community-Werbekampagne von Digitec in die nächste Runde: Auf insgesamt rund 90'000 Plakaten zeigt der Online-Elektronikhändler echte Produktbewertungen von echten Kunden.

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Es handelt sich ums mittlerweile siebte Mal, dass Digitec mit amüsanten Produktbewertungen wirbt  – seien es gute, schlechte oder einfach nur kuriose Ratings. Das erste Mal warb Digitec 2017 mit dieser Idee. Ab 24. Juni doppelt der Schweizer Online-Handels-Marktführer übrigens mit TV-Spots nach, in denen Schauspieler Produktbewertungen nachspielen. Auch dies ein bereits mehrfach angewendetes Konzept. Auch die neue Kampagne entstand in-house bei Digitec Galaxus Marketing.

Neu an der Kampagne ist, dass sich die 20-köpfige Redaktion von Digitec Galaxus durch die Kampagne inspirieren lässt. Die Landingpage zur Kampagne wird laufend mit den entsprechenden redaktionellen Beiträgen ergänzt.

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Verantwortlich bei Digitec Galaxus Marketing: Martin Walthert (CMO); Flurin Spring (Creative Direction); Barbara Schuler (Art Direction); Severin Keller (Online Media Design); Silvia Meierhofer & Nadim Elhady (Grafische Produktion); Thomas Kunz: (Fotografie); Roberto De Bonis (Digital Marketing); Gesine Gerlach (Mediaplanung); Mariya Alipieva (Projektleitung).                 

Oldfuture stattet Freibäder in Bern mit ersten digitalen Bildschirmen aus

Zusammen mit Neo Advertising stattet das Berner Technologieunternehmen Oldfuture diesen Sommer die Freibäder in der Stadt Bern mit den ersten digitalen Bildschirmen aus. Neo Advertising zeichnet dabei für die kommerzielle Vermarktung verantwortlich.

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Die 65-Zoll-Bildschirme werden prominent an den Zugangs- und Hauptdurchgangsstellen sowie auf den Liegewiesen der «BärnerBadis» Marzili, Weyermannshaus, Wylerbad, Eichholz, Ka-We-De und Lorrainebad positioniert. Das Werbesystem kombiniert ein Programm aus nützlichen Informationen und Werbung. 

Christian Vaglio-Giors, CEO von Neo Advertising, fügt hinzu: «Die Bäder der Stadt Bern sind eine aussergewöhnliche Gelegenheit, Bernerinnen und Berner sowie Besucher der Stadt in einer sportlichen und entspannten Umgebung anzusprechen. Das qualitativ hochwertige System von Oldfuture ergänzt unser Werbenetz, das wir in ab dem 1. Januar 2020 als OOH-Hauptpartner der Stadt Bern bewirtschaften werden».
 

EWZ und Rod werben mit Motivationals für den Wechsel aufs Zürcher Glasfasernetz

Ein Schwan durchkreuzt, von Schmetterlingen umschwärmt, rosanes Gewässer. Zwei Wölfe heulen, vor dramatisch nebelverhangenem Forst, den Vollmond an. Eine Delphin-Schule taucht durch glitzernde Fluten – über sich das funkelnde Sternenzelt. «Träume nicht dein Leben – Teste jetzt gratis Glasfaserinternet.»

Was früher der Kalenderspruch, die Zuckersäckli-Weisheit oder das schwülstige Airbrush-Poster im Zimmer adoleszenter Melancholiker war, heisst heute Motivational und inspiriert sinnsuchendes Publikum auf Social Media. Dieses Phänomen bildet die Grundlage für die von Rod Kommunikation kreierte Wechselkampagne von EWZ. Die Bevölkerung der Stadt Zürich soll augenzwinkernd dazu motiviert werden, auf Zuerinet.ch einen Monat lang das Glasfasernetz der EWZ bei einem von mehreren Providern zu testen – kostenlos. «Höre immer auf dein Herz – Teste jetzt gratis Glasfaserinternet.» Die Kommunikationsaktion unterhält die Zürcherinnen und Zürcher als Plakat- und Onlinekampagne.

 

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Verantwortlich bei EWZ: Team Brand & Communication. Idee und Umsetzung: Rod Kommunikation. Media: Konnex, Adisfaction.

Branders kreiert Chair Airlines – die jüngste Fluggesellschaft der Schweiz

Mit Chair Airlines geht eine neue und frische Schweizer Fluggesellschaft an den Start. Dabei handelt es sich um die Weiterentwicklung der Gesellschaft Germania, die bereits seit 2014 am Flughafen Zürich aktiv ist. Branders gestaltet den Gesamtauftritt der Fluggesellschaft von der Flottengestaltung bis zur Imagekommunikation.

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Lange wurde darüber spekuliert, nun ist es offiziell: Die jüngste Schweizer Fluggesellschaft heisst Chair Airlines. Für die ehemalige Schweizer Germania-Gesellschaft ist es nach der Insolvenz der deutschen Germania Zeit für einen kompletten Neustart. Die Brandingboutique Branders konnte die Agenturauswahl für sich entscheiden und präsentiert nun den Gesamtauftritt der neuen Fluggesellschaft – vom Naming über die Accessoires des Kabinenpersonals bis hin zur Flottengestaltung und der Imagekommunikation.

Mit dem Namen Chair rückt Branders die Essenz der Fluggesellschaft in den Fokus: Sie ist ein junges, unkompliziertes und dynamisches Unternehmen. «In einem jungen Unternehmen mit flachen Hierarchien und kurzen Wegen darf man auch mal anders denken und mit Mut zur Andersartigkeit im Markt auftreten», so Branders-CEO René Allemann. Die Wahl des Namens «Chair» stelle dies bereits unter Beweis

Für den Namen Chair – den englischen Ausdruck für «Stuhl» – habe man sich ganz bewusst entschieden. Der Stuhl stehe sinnbildlich für den Sitzplatz im Flugzeug, während die farbliche Trennung des roten ‹ch› und des blauen ‹air› im Logo auf die Schweizer Herkunft der Airline anspiele.

 

Frech, frisch, fröhlich, familiär, flexibel und serviceorientiert

Der frische und unkomplizierte Spirit der Airline soll sich auch im neuen Auftritt zeigen, die Chairs-Schrift Nahbarkeit und Modernität vermitteln. Das «i» im Schriftzug werde zum Superzeichen, schreit die Agentur: «Als Sinnbild eines entspannt zurückgelehnten Passagiers ist es die Basis eines dynamischen Designsystems, das Leichtigkeit und Humor widerspiegelt und flexibel mit Farben und Bildern bespielt werden kann.»

Der erste Airbus A319 trägt bereits das neue Chair-Kleid, die beiden weiteren Flugzeuge in der Chair-Flotte werden in den kommenden Tagen der optischen Anpassung unterzogen.

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Verantwortlich bei Germania Flug: Urs Pelizzoni (CCO und Verwaltungsrat), Daniela Siebertz (Marketing & PR Manager), Michèle Müller (Marketing & Sales Coordinator). Verantwortlich bei Branders: René Allemann (CEO), Thom Pfister (Creative Director), Philippe Knupp (Strategy Director), Marisa Güntlisberger (Director Omnichannel Experience), Michèle Imhof (Executive Brand Designer), Palma Manco (Senior Designer), Micha Kumpf (Senior Designer), Michèle Motterle (Brand Consultant).

Das «Team Swiss» der Young Lions Competition 2019 steht fest

Acht junge Talente aus den Agenturen Jung von Matt, Ogilvy, Publicis, Omnicom und PHD wurden jetzt von einer Jury aus ADC Mitgliedern zu den begabtesten Nachwuchskreativen der Schweiz gewählt.

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Sie bilden nun das «Team Swiss» und werden während des Cannes Lions International Festival of Creativity vom 17. bis 21. Juni 2019 gegen bis zu fünfzig andere Kreativteams aus der ganzen Welt antreten. Nach einem sorgfältigen Auswahlverfahren, durchgeführt von der Schweizer Festivalrepräsentantin Weischer.Media und dem Partner ADC Switzerland, wurden die besten vier Teams in den Kategorien Film, Print, Digital und Media nach Zürich eingeladen und beim Bootcamp auf die Wettbewerbe in Cannes vorbereitet.

In Cannes erwartet die jungen Talente eine anspruchsvolle Aufgabe: Sie müssen ein echtes Kundenbriefing für eine vorgegebene, gemeinnützige Organisation innerhalb von nur 24 beziehungsweise 48 Stunden (Kategorie Film) umsetzen und der Jury präsentieren.

Katharina Schoenauer, Lead Brand Development Cannes Lions Germany & Switzerland der Festivalrepräsentantin Weischer.Media: «Wir freuen uns sehr über das hohe Engagement der jungen Schweizer Talente. Durch die Teilnahme am Young Lions Contest und am Cannes Lions Festival werden ihnen einzigartige Insights und Learnings zuteil, die sie mitnehmen und für die Weiterentwicklung der Branche verwenden können.»

 

Für das «Team Swiss 2019» konnten sich folgende Teilnehmer qualifizieren:

Film

Print

Media

Digital

Linda Solanki

JvM/Limmat

 

Raymi Mendoza

JvM/Limmat

Merlin Obrero

JvM/Limmat

 

Nicola Peter

JvM/Limmat

Fiona Baumgartner

PHD Schweiz

 

Melanie Hasler

Omnicom Media

Group Schweiz

Judith Maurer

Ogilvy Schweiz

 

Moritz Bauer

Publicis Communications

Schweiz

 

Hinweis: Mehr zu Moritz Bauer lesen Sie in der kommenden Printausgabe der Werbewoche. MK Werbewoche wird in Cannes vor Ort sein und über alle Entscheidungen berichten.

Videospielende Kinder und Jugendliche sind laut Studie nicht dicker

Videospielen begünstigt Übergewicht offenbar nicht stark. Das berichten Forscher nach der Auswertung von 20 Studien in der Fachzeitschrift Social Science & Medicine.

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Demnach sind Erwachsene, die Computer- oder Videospielen nachgehen, zwar etwas dicker als Nichtzocker, aber der Effekt ist gering. Bei Kindern und Jugendlichen fanden die Forscher aus Würzburg (D) und Linz (Ö) gar keinen Zusammenhang.

Weniger als ein Prozent des Körpergewichts bei Erwachsenen lasse sich auf Videospiele zurückführen, berichten die Forscher um Caroline Marker vom Institut Mensch-Computer-Medien der Universität Würzburg. «Die Ergebnisse bestätigen die Annahme eines starken Zusammenhangs zwischen Videospielen und Körpergewicht nicht.»

Für die Studie betrachteten die Wissenschaftler nur Spiele, bei denen Menschen sitzen und Knöpfe drücken. Aktive Spiele mit grösseren Bewegungen, die sich auf den Bildschirm übertragen, etwa Bowling oder Tanzen, können anderen Untersuchungen zufolge sogar Übergewicht vorbeugen. Laut einer Meta-Analyse aus dem Jahr 2015 können sie für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen genauso förderlich sein wie Bewegung im Freien.

Fernseh-Sofahocker

Zudem hatte kürzlich eine Motorik-Studie in Deutschland ergeben, dass gamende Kinder sich nicht unbedingt weniger bewegen. Allerdings bewegen sich Kinder und Jugendliche demnach allgemein immer weniger. Die körperliche Alltagsaktivität in der Gruppe der 4- bis 17-Jährigen sank der Untersuchung zufolge in den vergangenen zwölf Jahren um mehr als ein Drittel (37 Prozent).

Warum Zocken bei Erwachsenen mit einem leicht erhöhten Gewicht einhergeht, aber nicht bei Heranwachsenden, wissen die Forscher nicht. «Es ist möglich, dass es sich um kumulierte Effekte handelt», sagt Erstautorin Marker. Mechanismen, die zu Gewichtszunahme führen, wirkten eher über längere Zeiträume. Eventuell hätten Erwachsene über die Jahre mehr Zeit mit Videospielen verbracht als Jugendliche, die sich oft nur vorübergehend intensiv mit Videospielen beschäftigten.

Studien zeigen, dass Fernseh-Sofahocker durchaus ordentlich Gewicht zulegen können. Auf die Frage, warum das bei Gamern nicht so ist, liefert die neue Meta-Analyse keine eindeutige Antwort. Die Autoren haben mehrere mögliche Erklärungen: Zum einen verbrauche Spielen trotz des Sitzens mehr Energie als Fernsehen. Zum anderen sei Knabbern beim Fernsehen einfacher als beim Zocken. Ausserdem könne TV-Werbung zu kalorienreichen Speisen verführen. (SDA)

Visa startet weltweite Marketingkampagne zur Fussball-WM der Frauen

Als Partner der Fifa hat Visa eine weltweite Marketingkampagne für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019 lanciert. Unter dem Motto «One Moment Can Change the Game» stellt die Kampagne Leistungen von Frauen auf und abseits des Spielfelds in den Fokus: von inspirierenden sportlichen Erfolgen bis hin zum Einfluss in der Wirtschaft und in Chefetagen von Unternehmen.

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«Der Frauenfussball steht an einem wichtigen Punkt. In diesem Jahr gibt es eine weltweite Welle der Unterstützung rund um die Stärkung der Rolle der Frau, und die Begeisterung nimmt mit den ausverkauften Eröffnungs- und Endspielen der Fifa Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019 weiter zu», so Merle Meier-Holsten, Head of Marketing, Central Europe bei Visa, in einer Mitteilung. «Die langjährige Partnerschaft von Visa mit der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft ist mehr als nur ein Sponsoring – es geht darum, Veränderungen voranzutreiben und den Frauenfussball zu stärken.»

Für Schweizer Fussballfans hat Visa einen Zug nach Paris an die Fifa Frauen-Weltmeisterschaft gechartert. Bereits vor dem offiziellen Start der Kampagne wurde in der Schweiz via Instagram und Facebook sowie auf den Kanälen von Partnerbanken Tickets fürs Spiel Chile gegen USA verlost. Die Gewinner und Gewinnerinnen reisen für vier Tage nach Paris und werden am 16. Juni live im Parc de Princes Stadion dabei sein.

Die weltweite Kampagne zeigt eine Reihe Spots, inspiriert durch echte Geschichten von Spielerinnen, darunter die Team Visa Mitglieder Ramona Bachmann (Schweiz), Lucy Bronze (England), Eugenie Le Sommer (Frankreich), Kim Little (Schottland), Dzsenifer Maroszan (Deutschland) und Nadia Nadim (Dänemark). Sei es, wie Dzsenifer Maroszan beim Finale der Olympischen Spiele 2016 in Rio das entscheidende Tor schiesst oder wie Nadia Nadim als Geflüchtete aus Afghanistan nach ihrer Ankunft in Dänemark in eine U-15-Regionalauswahl berufen wird.

Die weltweite Kampagne wird in 33 Märkten ausgerollt und eine Kombination aus Hero- und Social-Filmen zeigen. In der Schweiz startet die Kampagne diese Woche mit Fokus auf Social Media Kanäle wie Twitter, Snapchat oder YouTube. Mit Kurz-Spots, Digital Banner und Organic Posts wird die Kampagne und das Motto «One Moment Can Change the Game» erlebbar.

Die Kreation stammt von Saatchi & Saatchi London, die lokale Adaption wurde von Publicis Pixelpark übernommen.

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