Bundesrat erteilt Konzession für das erste Schweizer Online-Casino

Das Grand Casino Luzern geht im Sommer online. Der Bundesrat gibt dafür grünes Licht: Er hat am Freitag die Konzession für Mycasino erteilt.

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Das neue Geldspielgesetz legalisiert das Online-Glücksspiel in der Schweiz. Es ermöglicht Schweizer Spielbanken, verantwortungsbewusst ein Online-Casino aufzubauen und zu betreiben. Das Grand Casino Luzern hat den Einstieg ins Online-Geschäft in den letzten Jahren intensiv vorbereitet. Es entwickelte dafür speziell die Marke Mycasino.ch.

Der positive Entscheid des Bundesrats löst in Luzern grosse Freude aus. Casino-CEO Wolfgang Bliem (Bild oben) in einer Mitteilung: «Das Grand Casino Luzern gehört zu den Ersten, die vom Bundesrat eine Konzession für ein Schweizer Online-Casino erhalten haben. Für uns ist der Online-Spielbankenmarkt ein zusätzlicher und wichtiger Vertriebskanal für das Casino, das Kerngeschäft unseres Unternehmens.»

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Zukunftsvision: Am Roulette-Tisch live online mitspielen

Für den Tischspielbereich ist eine besondere Innovation in Planung: Ein Live-Roulette-Tisch soll nach erteilter Betriebsbewilligung künftig in einzigartiger Weise das bisherige Casino mit der Online-Welt verbinden. Per Live-Stream wird das Spiel aus dem Grand Casino Luzern auf Mycasino.ch übertragen. Mitgespielt wird entweder ganz klassisch im Casino vor Ort oder online. Für diese Neuerung ist bereits ein Platz im Casino-Gebäude an der Luzerner Seepromenade reserviert.

Jede zweite Schweizer Journalistin wird laut einer Umfrage im Job belästigt

Bei einer Umfrage unter Medienschaffenden in der Schweiz hat jede zweite teilnehmende Journalistin von sexueller Belästigung im Job berichtet. 244 Frauen und 34 Männer waren von mindestens einem Vorfall betroffen. Besonders gefährdet waren Berufseinsteigerinnen.

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Die am Samstag publizierte Umfrage zu Belästigung und Sexismus am Arbeitsplatz führte Tamedia durch. Angeschrieben wurden 3429 Medienschaffende in der Deutschschweiz und der Romandie, 755 Personen aus TV, Radio, Print und Online aus allen grossen Medienhäusern machten mit.

Die anonym durchgeführte Online-Umfrage ist nicht repräsentativ, sie umfasst gemäss Tamedia allerdings Hunderte detailliert beschriebene Fälle. Frühere Umfragen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) und von Amnesty International zum Thema lieferten bei der Zahl der Betroffenen teils tiefere Quoten.

In der Studie berichteten 244 Frauen (53 Prozent) und 34 Männer (11 Prozent) von sexuellen Übergriffen oder Belästigungen bei der Arbeit. Eine Medienschaffende wurde laut ihren Angaben im Büro vergewaltigt, eine andere zu einer ungewollten sexuellen Handlung gezwungen. Als Beschuldigte nannten die Teilnehmerinnen häufig Vorgesetzte und Externe, etwa Interviewpartner wie Politiker oder Manager.

Sexistische Sprüche

Die überwiegende Mehrheit der betroffenen Journalistinnen gab an, Ziel von verbaler Belästigung wie anzüglichen Bemerkungen oder sexistischen Sprüchen gewesen zu sein. In drei Dutzend Fällen kam es gar zu Belästigung mit Körperkontakt wie Anfassen der Brust oder am Po. Die Befragten beschrieben zudem mehrere Dutzend Fälle von aufdringlichem Nachstellen etwa per SMS oder E-Mail oder von sexueller Belästigung ohne Körperkontakt. In vielen Fällen ging es um Annäherungsversuche, bei denen teils von Vorgesetzten Vorteile versprochen oder Nachteile angedroht wurden.

Von 200 antwortenden Frauen gaben 158 an, mit Arbeitskollegen, Freundinnen oder der Familie über die Vorfälle gesprochen zu haben. 27 sprachen demnach mit niemandem darüber. Nur 15 Frauen meldeten sich laut eigenen Angaben bei Fachstellen oder der Polizei. (SDA)

«Fall Maudet»: UBI heisst Beschwerde gegen die «Rundschau» gut

Der vom Schweizer Fernsehen SRF in der Sendung «Rundschau» ausgestrahlte Beitrag «Der Fall Maudet: Die Spur des Goldes» hat das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Zu diesem Schluss kommt die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI).

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Der Genfer Staatsrat Pierre Maudet (FDP) erhob gegen den «Rundschau»-Beitrag Beschwerde. In der Abstimmung wurde die Beschwerde mit fünf zu drei Stimmen gutgeheissen, teilte die UBI am Freitag mit. SRF hatte den Beitrag am 3. Oktober 2018 im Politmagazin «Rundschau» ausgestrahlt. Dabei ging es laut Anmoderation um «die Akte Maudet und was das mit der Schweizer Drehscheibe für dreckiges Gold zu tun hat».

Hintergrund bildete die Reise Maudets nach Abu Dhabi im Jahr 2015. Wegen dieser Reise ermittelt die Staatsanwaltschaft des Kantons Genf gegen den FDP-Politiker. Im Filmbericht wurden die über den Flughafen Genf laufenden Importe von Gold aus den Vereinigten Arabischen Emiraten thematisiert.

Die UBI hatte zu beurteilen, ob sich das Publikum eine eigene Meinung im Sinne des Sachgerechtigkeitsgebots bilden konnte. Da schwerwiegende Vorwürfe gegen Pierre Maudet erhoben wurden und diese im Zusammenhang mit dem gegen den Politiker laufenden Strafverfahren standen, galten erhöhte Sorgfaltspflichten für die Redaktion, insbesondere auch zur Gewährleistung der Unschuldsvermutung.

Nach kontroverser Diskussion sei eine Mehrheit der Kommission zum Schluss gekommen, dass sich das «Rundschau»-Publikum keine eigene Meinung zum Beitrag bilden konnte. Ausschlaggebend waren mehrere Aspekte, die den Gesamteindruck massgeblich beeinflussten. So konnte Maudet zu heftigen Vorwürfen eines Strafrechtsexperten nicht direkt Stellung beziehen.

Die Information über die Vergabe eines Auftrags für die Bodenabfertigung am Flughafen sei unvollständig gewesen, da sie sich ausschliesslich auf Maudet belastende Gesichtspunkte beschränkt habe. Zu Wort kamen laut UBI im Beitrag nur Personen, die sich in der Tendenz kritisch zum Regierungsrat äusserten. Die Sichtweise des Politikers sei insgesamt unzureichend zum Ausdruck gekommen und die nonverbale Gestaltung des Beitrags habe tendenziösen Charakter gehabt. (SDA)

Jan Tanner ist neuer CEO bei CR Basel

Seit anfangs Mai 2019 ist Jan Tanner neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung bei der Basler Kommunikationsagentur CR Basel. Er folgt damit auf Peter Frey.

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Den erfahrenen und mehrsprachigen Kommunikationsfachmann hat es nach einer vierjährigen Zeit in Lausanne, wo er als Verantwortlicher Leiter Immobilien Westschweiz erfolgreich das Quartier-Management des Trendgebiets «Flon» aufgebaut und einträglich vermarktet hat, zurück nach Basel gezogen. Der 50-Jährige wird die Funktion von Peter Frey übernehmen, der sich nach einer Übergangsphase in den Verwaltungsrat zurückziehen wird. Die Basler LSA-Agentur, die als Erfinder der «Stop Aids»-Kampagne erinnert wird, plant laut Mitteilung den Ausbau in neue Geschäftsfelder, sowohl im On- wie im Offline Bereich.

Y&R Wunderman lässt den Blitz Wurzeln schlagen

Ein Vexierbild für den rein elektrischen Audi E-Tron inszeniert dessen Klimafreundlichkeit.

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Elektroautos fahren sauber und sind am klimafreundlichsten. Zumindest in der Schweiz. Das haben Forscher des Paul Scherrer Instituts herausgefunden. Für den rein elektrischen Audi E-Tron, der im weltweit ersten CO2-neutralen Werk für Premium-Grossserienproduktion in Brüssel vom Band läuft, hat Y&R Wunderman nun ein Visual kreiert, das die Themen Elektrizität und Natur überraschend verbindet.

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Was auf den ersten Blick wie ein Blitz erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Wurzel in der Erde. Und steht damit sinnbildlich für die Umweltfreundlichkeit des E-Tron. Das Visual wird sowohl online als auch offline eingesetzt.

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Verantwortlich bei Audi: Livio Piatti (Head of Marketing), Olivier Pasche (Teamleader Marketing Communication), Simon Erni (Marketing Communication Manager), Magdalena Rettich (Marketing Communication Manager), Liliane Bernet (Trade Marketing Manager), Viviana Scollo (Trade Marketing Manager), Franziska Schmidt (Digital Content Manager), Sarah Köpfli (Project quattro Manager). Verantwortlich bei Y&R Wunderman: Swen Morath (CCO), Annette Häcki (Creative Director), Susanne Weeber (AD), Natasa Maricic (Text), Valeska Kraus (Beratung), An Le, Kim Prinzing (DTP), Bildbearbeitung: Zoot Postproduction.

Das grösste Puzzle der Schweiz: Coca-Cola und Fredinko stellen Rekord auf

Coca-Cola bringt die Facettenvielfalt der Schweiz zusammen – auf dem grössten Puzzle des Landes. Für das Design wurde der Zürcher Künstler und Werbewoche-Cartoonist Fredinko ins Boot geholt.

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Er schuf für jeden Kanton unverwechselbare Illustrationen, die sich auf 366,1 Quadratmetern zu einem riesigen Bild in der Form der Schweiz zusammenfügen. Zu bewundern ist das grösste Puzzle der Schweiz am 6. Juni in der Bahnhofshalle am Hauptbahnhof Zürich.

Das einzigartige Kunstwerk besteht aus 11’592 Puzzleteilen, die im typischen Fredinko-Stil gehalten sind und ein bisschen an die berühmten Wimmelbilder erinnern. Es gibt tausende Sujets auf über 360 Quadratmeter zu entdecken und zu enträtseln.

Entworfen hat Fredinko, der eigentlich Frederick Rossmann heisst, nicht etwa mit Pinsel und Leinwand – wie er es gewohnt ist – sondern musste aufgrund der ungewöhnlich grossen Dimensionen auf Tablet, Stift und Computer ausweichen. «Die ganze Schweiz in ihrer Facettenvielfalt auf einer solchen Fläche zu gestalten war eine einmalige Chance für mich» freut sich der Künstler. «Dass damit ein Schweizer Rekord erzielt wird, ist die Krönung dieses Projekts» ergänzt Fredinko stolz.

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Einen Tag lang wurde das Kunstprojekt am Hauptbahnhof Zürich ausgestellt – allerdings nicht nur zum Anschauen. Jedes Puzzleteil, alles Unikate, konnte von den Besuchenden gegen eine freiwillige Spende mit nach Hause genommen werden. Der Erlös kommt dem Verein Pro Juventute zugute. Fredinko selbst wird die Teile vor Ort signieren. «So kann jeder seinen Teil der Schweiz auswählen und mit nach Hause nehmen», erklärt er.

Die Motive der Kantone sind nicht nur Teil des grössten Puzzles der Schweiz, sondern auch die Etikettensujets der aktuellen Sommerpromotion von Coca-Cola. Ab sofort sind die PET-Flaschen mit den speziell für den Schweizer Markt kreierten Etiketten im Handel erhältlich.

«Eine so enge Zusammenarbeit mit einem Schweizer Künstler ist auch für uns eine Premiere», sagt Matthias Schneider, Leiter Unternehmenskommunikation bei Coca-Cola. «Wir freuen uns sehr, das Schweizer Kunstschaffen zu unterstützen und so einen Beitrag an eine vielfältige Gesellschaft zu leisten.»

Mehr zur Kampagne in der folgenden Printausgabe der Werbewoche.

Schweizer Erfolge beim German Brand Award

Beim German Brand Award gab es auch aus Schweizer Sicht Grund zu feiern.

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Jennifer Frame, Head of Marketing Non-Food (l.) und Nicole Calegari, Head of Marketing Competency

 

Manor ist am 6. Juni in Berlin mit dem German Brand Award 2019 und als Sieger in der Kategorie «Excellent Brands – Trade, Retail & E-Commerce» ausgezeichnet worden. Die Schweizer Warenhausgruppe wurde für die innovativsten Marken, konsequente Markenführung und nachhaltige Markenkommunikation gewürdigt.

«Unsere Marken-Kommunikation richtet sich nach dem Kunden. Es ist uns ein Anliegen, Kaufentscheidungen nachvollziehen zu können, um die Kundenwünsche optimal zu erfüllen. Umso mehr freuen wir uns über die Auszeichnung des German Brand Awards, der uns aufzeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir danken der Jury wie auch dem Organisator – und natürlich unserem Marketing-Team, ohne das es diese Auszeichnung nicht gäbe», sagt Nicole Calegari, Head of Marketing Competency bei Manor, die den Preis in Berlin entgegengenommen hat.

Durch die neue Markenstrategie ist es Manor gelungen, die Bekanntheit in der Schweiz auf knapp 100 Prozent zu erhöhen. Einfluss hatte darauf nicht zuletzt auch die Manor-Weihnachtskampagne, die mit dem ersten Platz der erfolgreichsten Werbevideos 2018 zu einem bedeutenden Wachstum der Kennzahlen beigetragen hat.

Lämmler & Mettler gewinnen Gold für Farfalla-Rebranding

Das umfassende Rebranding von Farfalla wurde in der Kategorie «Brand Design» mit Gold prämiert. Die auf Markenentwicklung spezialisierte Agentur Lämmler & Mettler ist seit 2002 für den Markenauftritt von Farfalla verantwortlich und entwickelte im Rahmen des Generationenwechsels bei Farfalla ein komplettes Rebranding: von der Marke über die Bildsprache bis hin zur Gestaltung der gesamten Produktepallette und den umfassenden Kommunikationsmedien wurde alles neu konzipiert. «Mit dem Schmetterling als Markenbotschafter gelang ein markantes Markenelement mit hoher Wiedererkennbarkeit. Eine wunderschön gemachte und zugleich auch hochwertig wirkende Marke, die die Themen Natur, Kosmetik und Pflege perfekt vereint», heisst es im Jury-Statement.

farfalla, ein Pionier für Naturkosmetik und natürliche ätherische Öle sowie Bio- und Naturkosmetik, befähigt seine KundInnen, sich individuell zu pflegen – unterstützt und ‚beflügelt‘ durch ein neues, feines und stimmungsvolles Design. «follow the butterfly» lautet die Leitidee. Sie wird in einem klaren Konzept auf eine leichte und eigenständige Art konsequent umgesetzt. Die erfrischende und emotionale visuelle Sprache widerspiegelt die Werte von Farfalla und hebt sich gut vom Naturkosmetikumfeld ab.

Der Schmetterling als Markenbotschafter steht im Zentrum – wie auch im Namen der Marke (Farfalla: ital. Schmetterling). Er repräsentiert Metamorphose und Erneuerung, Individualität und Vielfalt, Schönheit und Weiblichkeit sowie Natürlichkeit.

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Doppelte Auszeichnung für Sergeant

«Six is Ten» heisst die Kampagne zum Zehn-Jahr-Jubiläum von SIX, die Sergeant in enger Zusammenarbeit mit dem Finanzunternehmen konzipiert und umgesetzt hat. Nun ist die interne Kampagne für ihren Erfolg ausgezeichnet worden. Bei der Preisverleihung in Berlin am Donnerstag gingen gleich zwei Auszeichnungen nach Zürich; ein Award als einer der Gewinner in «Internal Branding & Brand Academies» und ein Award in der Zusatzkategorie «Agency of the Year».

Geschichten, Games und etwas Glück Im Zentrum der Kampagne steht eine digitale Plattform mit interaktivem Storytelling, User Generated Content und Games, auf der über 4’000 Mitarbeitende von SIX aus 28 Ländern ein Jahr lang miteinander interagieren konnten.

 


Foundry gewinnt mit der Bumble-Kampagne

Wenn man Berliner heute nach Bumble fragt, wissen die meisten sofort Bescheid. Das war vor einem Jahr noch nicht so. Dann kam die Kampagne von Foundry. Die vom Schweizer Sacha Moser gegründete Agentur kreierte im Sommer letzten Jahres die hyperlokale OOH-Kampagne, die der App zur grossen Bekannt- und Beliebtheit bescherte, und sie auf die Smartphones der Berliner Millenials zog. Bumble ist eine App mit der Menschen Verbindungen aller Art suchen können: In Dating, Freundschaft und Business. Und bei allen drei Modi gilt: female first. Ohne die erste Nachricht seitens der Frau geht nix.

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Im Zentrum der Headline-Kampagne standen treffende Anspielungen, die auf das Berliner Publikum zwischen 18 und 35 abzielten. Die vielen Botschaften spielten humorvoll mit ganz spezifischen und lokalen Aspekten verschiedener Berliner Bezirke und ihren Stereotypen. Gleichzeitig wurden die Themen Dating, Freundschaft, Karriere und vor allem Female Empowerment in den Vordergrund gerückt. Die Agentur war auch für die gesamte Mediaplanung verantwortlich. Die Botschaften wurden in den Bezirken innerhalb der Strassen und Plätze Berlins passend platziert. So konnte direkt zu der Zielgruppe gesprochen werden. Die Kampagne war so erfolgreich, dass sie viele weitere Runden nach sich zog. Im Moment steckt Foundry in den Vorbereitungen des sechsten Flights.

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60 Prozent der Retailer in Deutschland setzen Voice Search bereits im Shop ein

Künstliche Intelligenz, Robotik oder innovative Zahlungssysteme – die digitale Transformation hat im Einzelhandel laut dem Tech.-Report «A world in motion: Retail digital transformation across the globe, and the technology supporting it» oberste Priorität.

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Neben dem Offline-Shopping ist der Online-Handel für die Retail-Branche wichtiger denn je: Unternehmen müssen nicht nur ihre Kunden über digitale Kanäle ansprechen und mit ihnen interagieren, sondern auch Bestände und Promotions effizienter verwalten. Das treibt die internationalen IT-Ausgaben deutlich in die Höhe: Gegenüber 2018 wird hier ein Anstieg von 3,6 Prozent erwartet. So werden laut Gartner die Ausgaben für Retail-Technologien 2019 weltweit bei 203,6 Milliarden US-Dollar liegen.

Grund genug für Tech. – eine Kooperation des UK-Nachrichtenmagazins Retail Week und dem World Retail Congress, eines der grössten Retail-Events weltweit – Retail-Experten auf C-Level- und Manager-Ebene aus Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, den USA und Russland zur digitalen Transformation sowie zu neuen Technologietrends und -strategien zu befragen.

Einige interessante Ergebnisse aus der Tech.-Umfrage «A world in motion: Retail digital transformation across the globe, and the technology supporting it»:

  • In Deutschland haben Einzelhändler bereits ein ausgeprägtes Verständnis, wie sich neue Technologien auf das eigene Geschäft auswirken. 60 Prozent investieren deshalb unter anderem in Voice-Technologien.
  • In den USA geben 75 Prozent der Einzelhändler an, dass die Dringlichkeit der digitalen Transformation zunimmt. 40 Prozent nutzen bereits künstliche Intelligenz, auch neue Zahlungsmethoden sind sehr beliebt.
  • In Frankreich setzt die Hälfte der Befragten bereits Robotik ein, künstliche Intelligenz ist ebenfalls ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung. Um die digitale Transformation voranzutreiben und entsprechende Technologien effizient einzusetzen, sind 90 Prozent der Einzelhändler der Meinung, dass hierfür vor allem ein Umdenken in der Führungsetage nötig ist.
  • In Grossbritannien plant ein Drittel der Einzelhändler in den nächsten 18 Monaten eine sechsstellige Summe zu investieren. Tools für die visuelle Suche stehen dabei ganz oben auf der Wunschliste, um Kunden ein intuitiveres Einkaufserlebnis zu ermöglichen.
  • Auch russische Retailer sind der Meinung, dass die digitale Transformation eine neue Denkweise der Unternehmensführung erfordert. Drei von vier Einzelhändlern geben hier allerdings zu, dass es aktuell noch an Fachkräften mangelt. Eingesetzt werden derzeit von 75 Prozent der Unternehmen Technologien, die auf künstlicher Intelligenz basieren.

Die Einzelhändler in den genannten Märkten stehen unter grossem Druck. Das Wachstum und die Komplexität des E-Commerce sorgen dafür, dass Unternehmen effizienter und kostengünstiger agieren müssen, um im Wettbewerb zu bestehen. Gleichzeitig gilt es, Kunden auf neue und kreative Weise anzusprechen und an sich zu binden. 

In Deutschland ist daher mit 60 Prozent die Sprachsuche ein beliebtes Instrument. Nutzer können so schnell, einfach und bequem ihre Frage oder den jeweiligen Produktwunsch über ihr mobiles Endgerät oder einen vernetzten Lautsprecher äußern. Otto ist hier einer der ersten deutschen Einzelhändler, der es seinen Kunden durch die Partnerschaft mit Google ermöglichte, Produktwünsche über die App mittels Sprachassistent einzugeben.

Die visuelle Suche findet bei 45 Prozent der Retailer in Grossbritannien grossen Anklang, vor allem wenn es darum geht, hochpreisige Artikel zu verkaufen. Kunden bekommen so ein viel besseres Gefühl dafür, wie die neue Küche oder das neue Sofa im eigenen Zuhause aussehen würde. In Frankreich unterstützen Roboter bei der Produktkommissionierung in großen Warenlagern.

Poppie Mickleburgh, Event Director bei Tech., fasst zusammen: «Neue innovative Technologien eröffnen der Retail-Branche Möglichkeiten, die noch vor einigen Jahren völlig undenkbar gewesen wären. Alle Märkte sind sich einig, dass die digitale Transformation auf der Prioritätenliste ganz oben stehen sollte. Wie die einzelnen Länder damit umgehen und welche Technologien sie präferieren, ist sehr faszinierend und bietet internationalen Peers die Möglichkeit, voneinander zu lernen.»

 

Der komplette Tech.-Report «A world in motion: Retail digital transformation across the globe, and the technology supporting it» steht unter diesem Link kostenlos zum Download zur Verfügung.

Neue Kampagne von Inhalt und Form für Xing

Die Agentur Inhalt und Form setzt für Xing eine Kampagne um, die dem beruflichen Netzwerk mehr Awareness bringen soll.

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«Das macht Xing»: Die Agentur Inhalt und Form lanciert zusammen mit Xing Schweiz eine Awareness-Kampagne. Diese zeigt auf, wie man dank Xing zum Traumjob kommt. Auf der Suche nach dem passenden Job geben sechs Protagonisten Antwort auf die Frage «Was macht denn Xing für mich?».

Mittels digitaler Werbemittel werden Inhalte, Funktionen und Werkzeuge in Szene gesetzt, die Xing seinen Nutzern und insbesondere Stellensuchenden zu diesem Zweck bietet: Kostenfreier Zugang zu Arbeitgeber-Bewertungen, Lohnvergleich, Tipps und Ratgeber sowie ein individuell durchsuchbares Stellenportal. Die Kampagne wird von Ende Mai bis Mitte Juni über Display Ads, Social Media und Digital Out of Home in der ganzen Deutschschweiz ausgespielt.

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Verantwortlich bei Xing: Sabina Neuhaus (Gesamtverantwortung), Valeria Happel (Junior Marketing Managerin), Xenia Waltenspül (Studentin Marketing). Verantwortlich bei Inhalt und Form: Dominik Stibal (CEO), Karin Estermann (Executive Creative Director), Marcus Josty (Creative Director), David Hugentobler (Creative Director Text), Lukas Maisel (Text/Konzept), Mato Bilic (Animation und Grafik), Manuela Marty (Projektleitung). Regie und Produktion: Rico Rosenberger, Rosenberger Photography.

Rod-Start-up-Studie 2019: Bekannt und beliebt ist, wer gut und eigenständig kommuniziert

Eine repräsentative Studie, die Rod Kommunikation in Zusammenarbeit mit Marketagent erhob, untersucht erstmals, wie 50 wichtige Schweizer Start-ups bei den Kundinnen und Kunden ankommen. Die drei bekanntesten Schweizer Start-ups sind: Amorana, Farmy und Doppelleu/Chopfab.

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Ranglisten in Sachen Start-ups gibt es unzählige; die Innovativsten, die Disruptivsten, die Angesagtesten oder die Revolutionärsten. Aber wer sind unter den Konsumentinnen und Konsumenten eigentlich die bekanntesten Jungunternehmen? Und wer die beliebtesten?

Rod Kommunikation ist dieser Frage nachgegangen und hat in Zusammenarbeit mit Marketagent die erste repräsentative Studie zum Thema durchgeführt. Das Resultat: Auf den drei Podestplätzen stehen Start-ups, welche die drei Grundbedürfnisse der Menschen bedienen: Essen, Trinken und die Liebe. Das mag zwar mitunter dem Umstand geschuldet sein, dass die drei Start-ups aufgrund ihrer Produkte per se schon ein breites Publikum erreichen. Die Unternehmen haben aber auch mit unterschiedlichen Strategien um kollektive Aufmerksamkeit gebuhlt – und das offenbar mit Erfolg. Oder wie erklären sich die CEOs und Co-Founders ihre Top-Platzierungen in der Rod-Start-up-Studie 2019?

Alan Frei, Amorana: «Wir haben uns von Anfang an nicht versteckt und sind dazu gestanden, dass wir Sex-Toys verkaufen. Das erlaubte uns, am Anfang viele ungewöhnliche Mediengeschichten zu realisieren. Heute sind Sponsored Content und Fernsehwerbung eine wichtige Massnahme für uns, auch wenn wir da aufgrund unserer Produkte eine ganze Reihe an Auflagen erfüllen müssen.»

Roman Hartmann, Farmy: «Wir freuen uns darüber, dass Farmy als sympathischstes und nachhaltigstes Schweizer Start-up wahrgenommen wird! Ein wesentlicher Faktor unseres Erfolgs ist, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden sehr genau auswerten und unsere Produkte und Auftritte daran ausrichten. In der Kommunikation stellen wir unsere Produzenten stark in den Vordergrund.»

Philip Bucher, Doppelleu/Chopfab: «Als Bierbrauer haben wir von Anfang an konsequent auf Spezialitäten gesetzt. Diese via Kommunikation unter die Leute zu bringen, ist aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nicht so einfach. Wir haben Tausende von Degustationen gemacht und die Mund-zu-Mund-Propaganda war sicher wichtig, um die Bekanntheit zu erreichen, die wir heute geniessen. Das erlaubt uns, inzwischen auch an grossen Festivals aufzutreten.»

Ein innovatives Produkt, einfache Bezugsquellen und eine gute Kommunikation mit dem Markt scheint also eine wichtige Rezeptur für den Firmenerfolg zu sein. Das mag wenig überraschen, ist aber gerade für Start-ups ein entscheidender Faktor. Setzt man nämlich die Bekanntheitswerte der Jungunternehmen in Beziehung zu den Aussagen hinsichtlich der Nutzungsbereitschaft der potenziellen Kundschaft, so ist eine Erkenntnis besonders augenfällig: Die allermeisten der untersuchten Start-ups scheinen tatsächlich über ein Produkt zu verfügen, das im Markt auf grosses Interesse stiesse – würde man es denn kennen. Darin liegt grosses Potenzial, das sich mit cleveren Kommunikationsstrategien nutzen liesse.

 

Neue Kampagne der AXA Gesundheitsvorsorge

Für viele Schweizerinnen und Schweizer gilt: Die Krankenkasse ist zu teuer. Doch die wenigsten tun etwas dagegen. Darum heisst es in der neuen AXA-Kampagne, welche die Agentur The House kreiert hat: «Aufwachen und sparen».

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Wer nicht mehr bereit ist, weiterhin hohe Kosten für die Krankenkasse zu schultern, der sollte jetzt reagieren – und sich am besten gleich selbst aufwecken («Wake up & save money»). Unter diesem Motto hat die AXA in Zusammenarbeit mit der Agentur The House eine Multichannel-Kampagne für ihre Kranken-Zusatzversicherung lanciert.

In Online-Filmen, auf Plakaten und Printvisuals präsentiert die Kampagne erfrischende Anleitungen zum «Aufwachen und Sparen». Neben Filmen, Plakaten und Visuals ist die eigens für die Kampagne erstellte Website Kern des Projekts.

 

Mit einem Augenzwinkern lassen sich auf der Landingpage unkonventionelle Aufwachmethoden kennenlernen oder eigene Aufwachtipps teilen. Auch Freunde kann man wecken, damit sie den Krankenkassenwechsel nicht verschlafen und künftig sparen können. Wer vom Angebot überzeugt ist, der kann über die Website direkt ein Beratungsgespräch vereinbaren und zusätzlich an einem Wettbewerb mit attraktiven Preisen teilnehmen. Als Hauptpreis winkt eine VIP-Reise für bis zu fünf Personen; zusätzlich werden zehnmal 1000 Franken verlost. Zudem werden an 14 Bahnhöfen Wasserflaschen mit dem Kampagnen-Motto «Wake up & save money» verteilt. Mit einem erfrischenden Schluck soll man sich selbst aufwecken.

 

Hohes Sparpotenzial

Hellwach zu sein lohnt sich. Mit dem Kassenwechsel lassen sich mehrere Hundert Franken sparen, wie die Botschaften der Kampagne klarmachen. Das Besondere bei den AXA Kranken-Zusatzversicherungen: Es gibt den Wechselservice der AXA gratis mit dazu. Wer die Grundversicherung wechseln will, kann die Formalitäten kostenlos der AXA übertragen.

Die Kampagne ist am 3. Juni 2019 gestartet mit einer Digitalaktion auf 20Minuten, 20minutes und 20minuti. Ergänzt wird sie durch nationale Prerolls, also kurzen Online-Spots, die vor Videoinhalten geschaltet werden. Die Kampagne richtet sich vor allem an junge Berufstätige und junge Familien und dauert bis am 30. November 2019.

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Verantwortlich bei der AXA: Philipp Wolfensberger (Head Gesundheitsvorsorge); Luca Genovese (Head Business Development); Anina Sabourdy (Senior Texterin); Robin Brügger (Senior Content Marketing Manager); Agata Ilewicz (Senior User Experience Designer); Julia Wunsch (Senior Social Media Manager); Nora Berg (Social Media Manager). Verantwortlich bei The House: Grischa Rubinick (Executive Creative Director); Sascha Borsai (Creative Director Text); Roger Dobmann (Senior Art Director); Alia Malash (Junior Texterin); Ritiane Da Cassia Zimmerli (Junior Art Director); Laura Jaggi (Junior Art Director); Nico Podgorny (Director Consulting); Nahuel Morales (Consultant); Stephan Suter (Media Director); Verena Hofmann (Senior Media Consultant Nikolina Caleta (Senior Media Consultant); Luzian Storrer (Senior Media Consultant); Daniel Nussbaumer (Senior Media Consultant); Sara Meister (Senior Quality Manager); Guy Collé (Senior Developer); Andreas Jorgella (Strategie & Business Development); Sebahat Derdiyok (Agency Producing & Art Buying). Film: Stink Filmproduktion, Noel Dernesch (Director). Fotografie: Jonathan Heyer

Die Suva verstärkt ihr Medienteam mit Adrian Vonlanthen

Die Suva hat ihr Medienteam mit Adrian Vonlanthen verstärkt. Er ist neu als Mediensprecher für die Unternehmenskommunikation der Suva tätig und hauptsächlich zuständig für den Bereich Finanzen.

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Adrian Vonlanthen hat seine Tätigkeit für die Suva anfangs März aufgenommen und betreut beim Schweizer Unfallversicherer unter anderem das Themengebiet Finanzen. Der 33-Jährige war zuvor acht Jahre als Print- und Radiojournalist für diverse Medien tätig und hatte zuletzt die Leitung zweier Regionalzeitungen im Kanton Aargau inne. Aktuell absolviert Adrian Vonlanthen den Studiengang MAS Corporate Communication Management an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten. Zuvor hatte er in Winterthur den Bachelor of Arts ZFH in Kommunikation an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften abgeschlossen.

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