Agentur am Flughafen macht aus dem Stadler-Areal den Werkplatz Altenrhein

Das Stadler-Areal wird bald unter dem Namen «Werkplatz Altenrhein» auftreten. Für die Entwicklung der neuen Marke für das ehemalige Stadler-Areal zeichnet die Agentur am Flughafen verantwortlich.

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Bisher war der unter Stadler-Areal bekannte Gewerbe- und Industriepark Altenrhein eng mit dem Namen des Hauptmieters verbunden. Der bevorstehende Teilwegzug von Stadler Rail ändert dies. Die Entwicklung einer eigenständigen Marke sowie die kommunikative Unterstützung der Vermarktung wurde von der Eigentümerin Swiss Commercial an die unmittelbar neben dem Areal gelegene Agentur am Flughafen übertragen. Zusammen mit einem Projektteam, welches die Bereiche Arealentwicklung, Vermietung sowie strategische Marketingberatung abdeckt, hat die Agentur am Flughafen die Marke «Werkplatz Altenrhein» und erste Kommunikationsmassnahmen entwickelt.

Gefordert wurde ein auf den Markenkern reduzierter, stimmiger Arealname und ein zum Industriecharakter des Geländes passender Auftritt. Dabei sollte die Qualität des Industrieorts nach innen und nach aussen glaubwürdig signalisiert werden. 

Neben einem profilgebenden Logo, einer charakteristischen Typografie und passenden Farbwelten wurden differenzierende Schlüsselbilder geschaffen, welche die Grösse des Areals verdeutlichen. Entstanden sind zudem eine Website sowie zielgruppenspezifische Angebotsbroschüren, welche sich individuell bestücken lassen. Auch ein erster Newsletter für die Stakeholder wurde in physischer und elektronischer Form verschickt. Die Massnahmen werden ab sofort bis auf weiteres eingesetzt, zudem werden zusätzliche Massnahmen folgen.

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Auftraggeber: Swisscanto Real Estate Fund Swiss Commercial. Verantwortliches Projektteam: Barbara Springer, Helbling Beratung + Bauplanung (Arealentwicklung); Daniel Romer, Cristuzzi Immobilien-Treuhand (Vermietung); Martin Steiner Beratung und Coaching (strategische Beratung). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: René Eugster (Creative Direction); Miriam Egli (Text/Beratung), Dominique Rutishauser (Art Direction); Tilman Mäder (Grafik); Julia Lüchinger (Koordination).

Schläfle Trittibach und Unisto entwickeln 1.-August-Abzeichen für Stiftung Pro Patria

Seit 1932 verkauft die Stiftung Pro Patria 1.-August-Abzeichen und sammelt somit Spenden für das kulturelle Erbe der Schweiz. Dieses Jahr wurde das traditionsreiche Abzeichen von Schläfle Trittibach zusammen mit Unisto entwickelt.

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Schläfle Trittibach zeichnet bereits für die Umsetzung des neuen Markenauftritts von Pro Patria verantwortlich (Werbewoche.ch berichtete).

Das Thema im aktuellen Jahr ist die Schweizer Flagge. Das Abzeichen zeigt die originalgetreuen, quadratischen Proportionen der Schweizer Flagge und die Definition der roten Farbe nach den gängigen Farbskalen. Zusätzlich ist das Abzeichen wandelbar und kann durch fünf integrierte Sujets zum Thema «Mein Schweizer Rot» individuell bestückt werden. Wer selbst kreativ werden möchte, kann auch sein ganz persönliches «Schweizer Rot» erstellen und ins Abzeichen einfügen.
 

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Verantwortlich bei Pro Patria: Matthias Vergeat (Geschäftsführer); Esther Hagendorn (Marketing). Verantwortlich bei Unisto: Reto Seeber (Head of Sales Brand Profiling); Deborah Weber (Industrial Designerin). Verantwortlich bei Schläfle Trittibach: Marcel Schläfle, Christoph Trittibach (Creative Direction).

Milliarden-Deal: Sunrise-Grossaktionär stimmte gegen Übernahme von UPC

Ende Februar kündigte Sunrise die Übernahme von UPC Schweiz für 2,7 Milliarden Franken an. Der Entscheid für den Kauf von UPC erfolgte gegen den Willen des Sunrise-Haupteigners, wie die Handelszeitung in ihrer neuen Ausgabe schreibt.

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«Am 27. Februar habe ich als Freenet-Vertreter im Verwaltungsrat gegen die geplante Übernahme gestimmt», sagt Freenet-Chef Christoph Vilanek. Der deutsche Telekomanbieter hält rund einen Viertel aller Sunrise-Aktien. Bereits im Januar habe er den Sunrise-Verantwortlichen gegenüber klar kommuniziert, dass «wir den Deal mitsamt seiner Finanzierungslogik in dieser Form nicht gutheissen können».
 
Dass sich Freenet im Verwaltungsrat gegen das ausgehandelte Binding Agreement gestellt habe, will Sunrise nicht bestätigen. Derweil warnt Freenet vor den negativen Folgen des Deals: «Kommt die Übernahme so zustande wie geplant, würden die Bestandesaktionäre von Sunrise massiv geschädigt. Es drohten Einbussen um bis zu 30 Prozent vom einstigen Höchststand der Aktie», sagt Vilanek.
 
Trotz Widerstand des Grossaktionärs ist Sunrise zuversichtlich, dass an der ausserordentlichen Generalversammlung im Herbst eine Mehrheit dem Deal zustimmt: «Investoren, welche die Transaktion nicht mögen, haben bereits verkauft und neue Investoren, welche die Vorzüge und Wertgenerierung sehen, haben gekauft», sagt eine Sunrise-Sprecherin.

Vier Bücher, die Sie interessieren könnten

In Zusammenarbeit mit GetAbstract stellen wir Ihnen erneut vier neue Bücher aus dem Marketingbereich vor. Diesmal: «Präsentieren auf Englisch», «Die Bit-Revolution», «Fundiert entscheiden» und «Fit für die Geschäftsführung»

Präsentieren auf Englisch

Alles für einen professionellen Auftritt – mit vielen Praxisbeispielen.

  • Autor: Mario Klarer
  • Verlag: Redline, 2019
  • Seiten: 157
  • ISBN: 9783868816655

Von amerikanischen Präsentatoren lässt sich so einiges lernen. Zuallererst, dass sie verstanden werden wollen. Deswegen bauen sie Vorträge immer rund um ihre Zuhörer herum, holen sie ins Boot und leiten sie entlang eines roten Fadens. So wie Mario Klarer das beschreibt, fragt man sich unweigerlich, was daran so schwer sein soll. Ist es aber offenbar doch. Dieses Buch sollte jeder gelesen haben, der oft oder auch nur manchmal auf der Bühne steht. Ob Deutsch oder Englisch, vor Aktionärsversammlung oder Elternverein: So geht Präsentieren!

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Die Bit-Revolution

Künstliche Intelligenz steuert uns alle in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. 

  • Autor: Gernot Brauer
  • Verlag: UVK, 2019
  • Seiten: 340
  • ISBN: 9783867649018

Verlieren wir die Kontrolle über die digitalen Technologien? Oder wird es uns gelingen, sie zum Wohle aller zu nutzen? Diese Frage steht im Zentrum des Buches von Gernot Brauer. Es bietet einen aktuellen Überblick über Risiken und Chancen. Zu Ersteren führt Brauer etwa Chinas Sozialkreditsystem an, zu Letzteren stützt er sich vor allem auf die Visionen des Datenwissenschaftlers Hardy Schloer. Die klingen tatsächlich vielversprechend, was aber auch daran liegen mag, dass hinter ihnen das kommerzielle Interesse des Unternehmers Schloer steckt. Dennoch: eine lohnenswerte Lektüre.

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Fundiert entscheiden

Ein kleines Handbuch für alle Lebenslagen. 

  • Autor: Karsten Weihe
  • Verlag: Springer, 2018
  • Seiten: 289
  • ISBN: 9783662547038

Informationen gibt es in der heutigen Zeit mehr als genug, aber welche Quellen sind glaubwürdig? Der Autor deckt zahlreiche Fehlerquellen bei Studien und Statistiken auf und belegt dies mit einer Fülle von Beispielen. Er verrät, mit welchen Strategien man zu besseren Entscheidungen kommt. Nach der Lektüre besteht zwar die Gefahr, dass einige lieb gewonnene Quellen an Glaubwürdigkeit verloren haben, dafür gibt es jede Menge Rüstzeug, um sich zukünftig besser zu informieren. Ein Buch für alle, die nach Entscheidungsstrategien für wichtige Lebenslagen suchen.

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Fit für die Geschäftsführung

Aufgaben und Verantwortung souverän meistern. 

  • Autor: Michael Lorenz, Harald Eichsteller und Stephan Wecke
  • Verlag: Campus, 2019
  • Seiten: 343
  • ISBN: 9783593510422

Die Geschäftsführung eines Unternehmens zu übernehmen, ist ein Karriereschritt, der gut vorbereitet sein will. Dieses Buch bietet eine fundierte, systematische Einführung in die Aufgaben eines Geschäftsführers. Es gibt einen Überblick über juristische, betriebswirtschaftliche und strategische Aspekte und listet viele hilfreiche Methoden auf. Literaturtipps und Checklisten machen es leicht, tiefer in einzelne Themen einzusteigen. Für Neulinge ein nützlicher Kompass, der gewiss vor manchem Fallstrick bewahrt.

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Antisemiten kapern Adidas-Twitter-Kampagne

Eine Kampagne liess Nutzer ihre Namen auf die neuen Arsenal-Trikots schreiben. Trolle nutzten die Werbung für Hassbotschaften.

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Eine Twitter-Kampagne von Sportartikelhersteller Adidas wurde in Grossbritannien von Trollen gekapert, die sie nutzten, um antisemitische Äusserungen zu verbreiten. Die Kampagne wurde daraufhin deaktiviert. «Weil eine kleine Minderheit die Werbekampagne für anstössige Aussagen missbraucht hat, haben wir sofort deren Funktion abgeschaltet. Ein Twitter-Team wird die Sachlage untersuchen», zitiert die HuffPost UK einen Sprecher von Adidas.

 

«Unschuldiger Hitler» auf Arsenal-Trikot

Die «#DareToCreate» (Wage es, zu kreieren) genannte Kampagne sollte für neue Trikots des britischen Fussballvereins FC Arsenal werben. Auf Twitter konnten Fans Adidas um ein Bild ansuchen, auf dem ihr Benutzername auf dem neuen Trikot zu sehen ist. In einem Tweet wird der User mit den Worten «Das ist dein Zuhause. Willkommen im Team» begrüsst. Laut Adidas sollte die Kampagne begeisterten Arsenal-Fans eine Freude machen.

Jedoch gab es offenbar keinen Filter dafür, welche Worte und Aussagen in den Benutzernamen vorkommen. Einige User kaperten die Kampagne, sodass Bilder mit Arsenal-Trikots in Umlauf gerieten, auf denen antisemitische und rassistische Aussagen standen. Ein Trikot suggerierte beispielsweise, dass «Hitler unschuldig» sei. Auf Twitter wurden diese Bilder schnell weit verbreitet.

 

Adidas nicht auf Trolle vorbereitet

Adidas erntete in sozialen Medien Kritik und Spott aufgrund der mangelnden Kontrolle über die eigene Kampagne. Ein Twitter-Nutzer schrieb: «Jemand sollte aus seinem Bett raus und ein bisschen Schadensbegrenzung betreiben.» Ein anderer User meinte: «Ja, Social Media ist toll und macht Spass, aber es ist immer noch ein Job, für den man Können braucht. Und man muss auf Trolle vorbereitet sein, was Adidas offensichtlich nicht ist.» Der FC Arsenal betonte in einem Statement, dass Aussagen wie die der Twitter-Trolle im Fussball nichts verloren haben. Diversität sei Arsenal wichtig und jeder, der mit dem Club zu tun habe, sollte das gleiche Gefühl der Zugehörigkeit erfahren. (pte)

Gaudenz Looser ist neuer Chefredaktor von 20 Minuten

Die Aufstellung der Chefredaktion von 20 Minuten steht fest. Gaudenz Looser ist ab sofort Chefredaktor, Lorenz Hanselmann wurde zum stellvertretenden Chefredaktor ernannt und Désirée Pomper nimmt neu Einsitz in die Chefredaktion.

Gaudenz Looser

Gaudenz Looser wurde zum neuen Chefredaktor von 20 Minuten ernannt und übernimmt damit ab sofort die Nachfolge von Marco Boselli, der am 1. Januar 2020 in die Unternehmensleitung von Tamedia wechselt und sich fortan auf seine künftigen Aufgaben innerhalb der Bezahlmedien vorbereiten wird.

Gaudenz Looser ist seit 14 Jahren bei 20 Minuten tätig. Seit 2012 ist er Blattmacher, 2016 wurde er zum stellvertretenden Chefredaktor ernannt. Der langjährige Journalist arbeitete bereits während der Schulzeit als Freelancer bei den Schaffhauser Nachrichten und gründete eine Jugendsendung beim Radio Munot. Später war er unter anderem bei der Südostschweiz und der Aargauer Zeitung. Gaudenz Looser studierte Journalismus am MAZ in Luzern sowie Medienmanagement an der Hamburg Media School. Darüber hinaus verfügt er über einen MAS Business Communication and Leadership der ZHAW in Winterthur.

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Stellvertretender Chefredaktor ist neu Lorenz Hanselmann. Der studierte Medien- und Kommunikationswissenschaftler stiess 2006 zu 20 Minuten und arbeitete unter anderem als Inland-Redaktor, später als Reporterchef. 2015 wurde er Blattmacher und übernahm Anfang 2018 den Newsdesk von 20 Minuten. Seit Oktober 2018 gehört er der Chefredaktion an.

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In die dreiköpfige Chefredaktion nimmt neu Désirée Pomper Einsitz. Sie arbeitet seit 2009 im Ressort Inland & Politik von 20 Minuten, 2012 übernahm sie dessen Leitung. Seit 2018 ist sie zusätzlich für das Reporter-Team verantwortlich und leitet seit diesem Frühjahr das neue Ressort Story. Zudem war sie Mitglied der Redaktionsleitung von 20 Minuten. Désirée Pomper studierte in Genf Internationale Beziehungen und war 2014 an der Columbia School of Journalism in New York.

Klare Argumente, klarer Fokus: Ogilvy wirbt für die Migros Bank

Nach der letztjährigen Kampagne setzt die Migros Bank für den Bereich Firmenkunden erneut auf Ogilvy als federführende Agentur. Der diesjährige Auftritt soll die Bekanntheit der Bank im Firmengeschäft ausbauen und auf neue Segmente ausweiten.

Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der digitalen Weiterführung der Kampagne. Mit einem umfassenden digitalen Auftritt werden in der aktuellen Kampagne die potentiellen Kunden massgeschneidert in zielgruppen-affinen Umfeldern angesprochen. Dabei werden verschiedene Sujets und Botschaften mittels A-/B-Testing ausgespielt und optimiert. Die Inhalte werden anschliessend auf der Website der Bank konkretisiert.

Für die aktuelle Kampagne wurden die Aussagen zu den Kernsegmenten weiter geschärft, zusätzliche Branchen in piktographischer Art aufgriffen und spezifische Dienstleistungen wie der Online-Leasingrechner integriert. Neben übergreifenden Sujets für sämtliche Branchen umfasst die Kampagne weiterhin Sujets, die gezielt einzelne, relevante Kundensegmente wie Ärzte, Zahnärzte und Immobilien- respektive Bauunternehmen ansprechen.

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Jonas Eliassen wird CCO, Andrea Wieseke neuer Managing Director bei Carat

Jonas Eliassen tritt per August die neu geschaffene Stelle des Chief Commercial Officer bei Dentsu Aegis Network Switzerland an. Seine Nachfolge als Managing Director von Carat übernimmt Andrea Wieseke.

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Nach drei Jahren als Managing Director von Carat übernimmt Jonas Eliassen per August als Chief Commercial Officer CCO. Die neu geschaffene Stelle beinhaltet unter anderem die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells der Dentsu-Agenturen und damit die Gestaltung eines integrierten und zukunftsfähigen Produkt- und Serviceportfolios. In seiner aktuellen Rolle als Managing Director und New Business Lead verantwortete Eliassen verschiedene Etats und zählt unter anderem die Pitchgewinne von Migros, Ikea und Heineken seinen Erfolgen. Er ist seit über 20 Jahren in der Schweizer Kommunikations- und Medienbranche zuhause und war sowohl bei Agenturen als auch bei Publishern tätig. «Werbeauftraggeber erwarten heute höchste Flexibilität, Transparenz und konstante Qualität von ihren Agenturen. Dieses Bedürfnis steht im Zentrum meiner neuen Aufgabe bei Dentsu: unsere Angebote und Services, und damit auch unsere internen Strukturen und Prozesse, noch konsequenter auf dieses Kundenbedürfnis auszurichten und uns als attraktiven zukunftssicheren Agenturpartner zu positionieren», so Eliassen zu seiner neuen Aufgabe.

Die Nachfolge als Managing Director von Carat übernimmt Andrea Wieseke, die zuvor als Group Director für den Coca-Cola-Account bei Mediacom in Österreich und der Schweiz und als Digital Director bei Omd in Wien tätig war. «Der technologische Wandel ist rasant und verändert die Art, wie wir kommunizieren, arbeiten und leben. Es gilt, integrative Mediastrategien mit einem Digital-First-Approach zu entwickeln. Diesen Ansatz möchte ich mit bestehenden und zukünftigen Kunden von Carat Schweiz vorantreiben und freue mich auf die kommenden Aufgaben und das Team.»

Ständeratskommission will indirekte Presseförderung ausbauen

Die Medienkommission des Ständerats (KVF) will der gedruckten Presse unter die Arme greifen. Sie hat zwei parlamentarische Initiativen angenommen, die eine Stärkung der indirekten Presseförderung verlangen.

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Die gedruckte Presse nehme für die Meinungsbildung in der Schweiz nach wie vor eine Schlüsselrolle ein, schreibt die Kommission in einer Mitteilung vom Dienstag. Sie sei mit existenziellen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Um ihre Zukunftschancen zu wahren, müssten die Printmedien sowohl die digitale Transformation meistern als auch weiterhin auf Papier erscheinen.

Nach Ansicht der KVF können sie auf diesem Weg mit der indirekten Presseförderung rasch und effizient unterstützt werden. Heute stellt der Bund dafür jährlich 50 Millionen Franken zur Verfügung. Damit wird die Zustellung von Zeitungen und Zeitschriften vergünstigt.

Radio- und Fernsehgebühren für die Presse

Der Graubündner CVP-Ständerat Stefan Engler verlangt mit seiner Initiative die Förderung abonnierter Tageszeitungen, regionaler Wochenzeitungen und Sonntagszeitungen in der digitalen Transformation. Beiträge sollen in erster Linie für die Zustellung und den Vertrieb dieser Zeitungen ausgerichtet werden. Dafür soll der Bundesrat Kriterien wie den redaktionellen Anteil, Werbung oder die Landessprachen festlegen können.

Englers Initiative hat die KVF einstimmig angenommen, eine weitere von Ständerätin Géraldine Savary (SP/VD) mit 8 zu 3 Stimmen. Savary verlangt, dass ein Teil der Radio- und Fernsehabgabe zur Unterstützung von Presseunternehmen eingesetzt wird, zum Beispiel in der indirekten Presseförderung. Zudem soll auch die Presse mit den Überschüssen aus den Abgabeanteilen unterstützt werden können.

Einstimmig angenommen hat die KVF schliesslich eine Initiative von Ständerat Filippo Lombardi (CVP/TI). Er will den Medienartikel in der Bundesverfassung so ändern, dass nicht nur Radio und Fernsehen, sondern auch Presseunternehmen gefördert werden könnten. Die Presse bleibe für die Meinungsbildung bei Wahlen und Abstimmungen nachweislich das wichtigste Medium, schreibt Lobardi.

Damit könne bei der künftigen Diskussion um die genaue Ausgestaltung der Presseförderung auch der langfristige Horizont einer möglichen Verfassungsänderung einbezogen werden, hält die KVF fest. Die drei Initiativen gehen nun an die Nationalratskommission. Stimmt diese zu, kann die KVF des Ständerats entsprechende Erlasse ausarbeiten.

Verleger zufrieden

Der Verband Schweizer Medien begrüsst die Entscheide in einer Stellungnahme und spricht von einem «ersten wichtigen Schritt für den Erhalt der Schweizer Medienvielfalt». Er fordert die Erhöhung der indirekten Presseförderung um 90 Millionen Franken. Dieser dringende Ausbau dürfe durch die Diskussion über eine allfällige Verfassungsänderung nicht verzögert werden. (SDA)

IPG Mediabrands holt Katrin Polzer als neuen Managing Director

Katrin Polzer startet als Managing Director Mediabrands Switzerland und folgt auf Jürgen Storp, der das Netzwerk auf eigenen Wunsch verliess.

Katrin Polzer startet als Managing Director IPG Mediabrands

Mit Polzer holt IPG Mediabrands eine Expertin mit ausgewiesenem Know-how für integrierte Markenführung und Kommunikationsstrategie und internationaler Erfahrung an Board. «Katrin hat uns mit Ihrem strategischen Weitblick, der langjährigen Erfahrung und ihrer Persönlichkeit überzeugt. Wir freuen uns darauf, dass sie den eingeleiteten Transformationsprozess des Netzwerks mit neuen Ansätzen bereichern wird. Mit ihr haben wir eine äußerst versierte Managerin mit klaren Visionen engagiert. Ihre Erfahrung wird das Verständnis unserer Teams für aktuelle Kundenbelange schärfen – zum Vorteil unserer heutigen und zukünftigen Kunden», sagt Michael Dunke, CEO IPG Mediabrands DACH. Polzer wechselt per 1. Oktober 2019 zum Netzwerk, zu dem die Initiative, Reprise und UM gehören.

Katrin Polzer war in den letzten Jahren in unterschiedlichen Positionen bei Ikea Group in der Schweiz tätig. In den letzten fünf Jahren steuerte Sie bei Ikea die Marketingtransformation, von der klassischen Massenkommunikation hin zu einer kundenzentrierten, digitalen und datengetriebenen Markenkommunikation. Kooperative Beziehungen zu Kunden und Mitarbeitern sind für Polzer in einer zunehmend digitalen Welt der Schlüssel zum Erfolg. Ihr Werdegang kommt der zukünftigen Agenturmanagerin zugute. «In den letzten zehn Jahren bei Ikea habe ich nicht nur die Anforderungen von Kunden aus eigener Perspektive erfahren, sondern auch die Transformation von einem klassischen Retailer zu einem Omnichannel Unternehmen vorangetrieben. Jetzt freue ich mich darauf, diese Expertise für IPG Mediabrands und den Erfolg unserer Kunden einzusetzen», sagt Polzer.
 

Scholz & Friends Zürich bewirbt NZZ-Finanzportal «The Market»

«The Market», das neue digitale Medium für Investoren, ist als Joint-Venture zwischen dem Gründerteam um Chefredaktor Mark Dittli und der NZZ-Mediengruppe gestartet. Scholz & Friends Zürich hat die Lancierungskampagne entwickelt.

Mit fundierten Analysen, erhellenden Experten-Interviews und neuen Ideen ist «The Market» ein Gegenentwurf zu alltäglichem Börsenlärm und einer oberflächlichen News-Berichterstattung. Als Sparringspartner für Finanzexperten verschafft «The Market» der ambitionierten Zielgruppe einen gedanklichen Vorsprung, den die Kampagne mit dem Claim «Lesen Sie es kommen» zum Benefit-Versprechen macht.

 

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Die Kampagnenmotive illustrieren die Vorzüge des neuen Schweizer Finanzmediums in Online Videos, Socials Ads, Display Bannern, Native Ads und Newslettern. Dazu kommen flankierend Digital Out-of-Home- und Print-Schaltungen in relevanten Zielgruppenumfeldern.

Verantwortlich bei «The Market» / NZZ: Mark Dittli (Chefredaktor), Ruedi Minger (Leiter Verkauf), Fabio Pasinetti (Produktmanager) / Milena Russ (Leiterin Customer Marketing), Jeremy Jenkins (Marketing Manager), Sabrina Zakowski (Marketing Manager); Freyja Hablitz, Victoria Kirsch. Verantwortlich bei Scholz & Friends: Elisabeth Gutman, Mathias Rösch (Beratung & Strategie), Cynthia Lind, Maira Weidmann, Luca Stancheris, David Fischer, Christian Vosshagen (Kreation). Illustration und Animation: Bruno Muff, Kaspar Flückiger.

Ständeratskommission will Unternehmen nicht von TV-Abgabe befreien

Unternehmen sollen weiterhin eine Radio- und Fernsehabgabe zahlen müssen. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates (KVF) will sie nicht davon befreien.

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Mit 10 zu 2 Stimmen hat die Kommission eine parlamentarische Initiative von SVP-Nationalrat Gregor Rutz (ZH) abgelehnt, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten.

Die Kommission weist darauf hin, dass das Stimmvolk dem neuen Abgabesystem 2015 zugestimmt hatte. Angesichts der erst kürzlich erfolgten Umstellung halte sie es nicht für angezeigt, bereits einen neuerlichen Wechsel vorzusehen.

SRG soll sparen

Die Nationalratskommission hatte der Initiative Folge gegeben. Bleibt sie dabei, entscheidet das Parlament. Die Mehrheit der Nationalratskommission ist der Meinung, dass die SRG sparen soll. Ausserdem zahlten Inhaber von Unternehmen und Mitarbeitende bereits als Privatpersonen eine Abgabe, argumentieren die Befürworter einer Änderung.

Ohne Unternehmensabgabe würden Gelder von 170 Millionen Franken fehlen. Die Unternehmen zahlen eine nach Umsatz abgestufte Abgabe, die ab einem Umsatz von 500’000 Franken fällig wird.

Ausnahme für Arbeitsgemeinschaften

Handlungsbedarf ortet die KVF des Ständerates bei der Besteuerung von Arbeitsgemeinschaften. Sie fordert eine Ausnahme für diese. Mit 9 zu 2 Stimmen bei 1 Enthaltung hiess sie eine parlamentarische Initiative von Ständerat Hans Wicki (FDP/NW) gut. Diese geht nun an die Schwesterkommission des Nationalrates.

Heute müssen auch Arbeitsgemeinschaften eine Abgabe zahlen, weil sie mehrwertsteuerpflichtig sind – und weil sich die Erfassung der abgabepflichtigen Unternehmen am entsprechenden Register orientiert. Damit werde zwar die Erfassung erheblich vereinfacht, hält die Kommission fest. Gleichzeitig würden aber auch Arbeitsgemeinschaften erfasst, welche von anderen Unternehmen mit dem einzigen Zweck der Abwicklung eines bestimmten Geschäfts gegründet worden seien.

In diesem Fall werde die Abgabe sowohl bei den beteiligten Unternehmen als auch bei der Arbeitsgemeinschaft erhoben. Das habe eine eigentliche Doppelbesteuerung zur Folge. (SDA)

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