Twitter verschärft Regeln gegen Hasskommentare

Der Kurznachrichtendienst Twitter geht schärfer gegen Inhalte vor, die sich gegen Religionsgemeinschaften richten. So sollen künftig Nachrichten gelöscht werden, in denen religiöse Gruppen mit Ungeziefer und ansteckenden Krankheiten verglichen oder auf andere Art und Weise massiv beleidigt werden.

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Das teilte die Sicherheitsabteilung von Twitter am Dienstag in einem Blogpost mit. Das Hauptaugenmerk liege auf der Bekämpfung der Risiken, denen Menschen offline in der realen Welt ausgesetzt seien. «Die Forschung hat gezeigt, dass die Entmenschlichung der Sprache dieses Risiko erhöht.»

Deshalb will Twitter Ausdrucksweisen unterbinden, die andere Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit «entmenschlichen». Twitter will laut eigener Aussage künftig in einer klareren Sprache kommunizieren und Beispiele für Regelverletzungen aufführen. Auch ein gründlicherer Schulungsprozess sei entwickelt worden.

Twitter geht seit gut einem Jahr verschärft gegen aggressive Nutzer vor. Im Mai 2018 kündigte das Netzwerk an, mit Hilfe einer breiteren Verhaltensanalyse vorzugehen, statt nur einzelnen Beiträgen hinterherzujagen. Das Vorgehen ist aber umstritten.

Betroffene Störenfriede werfen Twitter Zensur vor. Gleichzeitig sieht sich Twitter Vorwürfen ausgesetzt, nicht entschieden genug Hasskommentare zu unterbinden. (SDA)

Die Rivella Summerslide erfrischte am Züri Fäscht 2025 Mal

Die Rivella Summerslide, von Promotion-Tools konzipiert und veranstaltet, war eines der Highlights am Züri Fäscht. Auf der grössten mobilen Wasserrutsche Europas haben sich die Besucher mit 2025 Sprüngen in den Zürisee erfrischt.

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Die Live-Marketing-Agentur Promotion-Tools zeichnet von der Konzeption über die Planung bis hin zur Umsetzung vor Ort für das Erlebnisprojekt verantwortlich. Es war bereits der zweite Auftritt der Rivella Summerslide an einem Züri Fäscht.

Bereits zwei Wochen vor dem offiziellen Festbeginn baute das Team von Promotion-Tools die grösste mobile Wasserrutschbahn Europas am Zürihorn auf. Für ein noch besseres Rutscherlebnis wurden letztes Jahr mit einem der weltweit führenden Wasserrutschbahnbauern brandneue Bahnen entwickelt, welche dieses Jahr wieder auf das bis zu 15 Meter hohe Gerüst montiert wurden. Bei einem Gefälle von 60 Prozent wird beim Rutschen eine Maximalgeschwindigkeit von über 45 km/h erreicht. Je nach Körpergewicht springt man damit zwischen 10 und 25 Meter weit.

Um die Sicherheit zu gewährleisten wurde die Wasserrutsche vom TÜV geprüft. Besucher wurden vom geschulten Team über das richtige Verhalten auf der Rutsche informiert und mussten Sicherheitswesten tragen.

Titelsponsor Rivella und Gold-Partner JBL ergänzten das Sprungerlebnis mit Begleitevents. JBL brachte die Besucher mit DJs zum Tanzen. Für Verpflegung und Drinks sorgte Sinnvoll Gastro. Und wer noch nicht genug Bewegung hatte, konnte sich beim Rivella Straw-Attack und beim JBL Stand Up Paddeling austoben. Die perfekte Sicht auf die besten Sprünge bot das Rivella Sofa-Floss auf dem Zürisee.

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Affäre um La Région spaltet Stadtrat von Yverdon-les-Bains

Der Abgang der Chefredaktorin der Lokalzeitung La Région aus politischem Druck hat zu einer Spaltung des Stadtrats von Yverdon-les-Bains VD geführt. Die drei linken Gemeinderäte brechen die Kollegialität.

Der Abgang der Chefredaktorin der Lokalzeitung La Région hat zu einer Spaltung der Stadtregierung von Yverdon-les-Bains VD geführt. Die drei linken Stadträte brachen mit dem Kollegialitätsprinzip. Die rechte Mehrheit bezichtigt ihre Kritiker der Lüge.

Streitpunkt ist ein Brief des freisinnigen Stadtpräsidenten Jean-Daniel Carrard vom Mai an La Région, der schliesslich zum Austritt der Chefredaktorin Caroline Gebhard führte. Carrard hatte in dem Schreiben im Namen der Exekutive seine «Enttäuschung» geäussert, über «die Art und Weise, wie die Lokalzeitung über bestimmte Ereignisse» berichte.

In der Folge kündigte der Syndic der Zeitung an, dass die Stadt ihre Informationsseiten für die Bevölkerung künftig nicht mehr in dem Blatt veröffentlichen werde. Für die Zeitung bedeutet dies ein Ertragsverlust fast 28’000 Franken pro Jahr.

Ende Juni wurde die Chefredaktorin vom Verwaltungsrat vorgeladen. Seither arbeitet Gebhard nicht mehr für die Zeitung. Aus Sicht ihres Anwalts handelt es sich um eine missbräuchliche Kündigung. Die Anwälte der Zeitung sprechen dagegen von einer freiwilligen Kündigung Gebhards.

 

Tiefer Graben

Wie tief der Graben in der Exekutive der Stadt am Neuenburgersee ist, zeigten die beiden getrennten Medienkonferenzen am Dienstag in Yverdon. Das Feuer eröffneten die linken Stadträte mit dem Verlesen von zwei Briefen. Einer von den SP-Politikern Pierre Dessemontet und Jean-Claude Ruchet, der andere im Namen der Grünen Carmen Tanner, die wegen Mutterschaftsurlaubs abwesend war.

Die linken Vertreter räumten zwar ein, dass sie dem Entscheid, der Zeitung einen Beschwerdebrief zu schicken, zugestimmt hätten. Sie hätten aber nicht gewollt, dass die Kritik auch materielle Konsequenzen habe wie den Verzicht auf die Gemeindeseiten in der Zeitung.

Der Inhalt des Briefs, den Stadtpräsident Carrard im Namen des Kollegiums versendete, sei weit über den Entscheid des Stadtrats hinausgegangen, sagte SP-Vertreter Dessemontet. Der Stadtrat habe nie einen Stopp der Veröffentlichung der Gemeindeseiten in der Zeitung La Région beschlossen.

Nachdem der Fall vergangene Woche durch die Medien an die Öffentlichkeit gekommen war, habe man einen Vermittlungsversuch unternommen, der sich letztlich aber als erfolglos herausgestellt habe. Deshalb habe die Linke schweren Herzens mit dem Kollegialitätsprinzip brechen müssen. «Es war unerträglich, mit diesem Entscheid in Verbindung gebracht zu werden», sagte Dessemontet, der zugleich die Pressefreiheit verteidigte.

 

Widerspruch

Dieser Darstellung widerspricht die bürgerliche Mehrheit im Stadtrat. Die linken Stadträte seien mit dem ganzen Text einverstanden gewesen.

«Was sie sagen, ist nicht wahr», sagte Syndic Carrard ein paar Stunden später vor versammelter Presse, unterstützt von seinen Parteikollegen im Stadtrat, Gloria Capt und Marc-André Burkhard und Stadtpräsident Carrard. Die vierte Freisinnige im Stadtrat, Valérie Jaggi Wepf, war abwesend.

Die FDP-Vertreter bestreiten, Druck auf die Zeitung ausgeübt zu haben. «Wir bedauern die Entwicklung der Ereignisse. Wir haben nie den Abgang der Chefredaktorin gefordert, wir haben keinen Einfluss auf den Verwaltungsrat von La Région, wir haben keine Erpressung betrieben», versicherte Carrard.

Das Verhalten seiner linken Ratskollegen bezeichnete er als Wahlkampfmanöver. Den Bruch mit dem Kollegialitätsprinzip findet er «ungerechtfertigt».

 

Foto nicht veröffentlicht

In dem Beschwerdebrief an die Zeitung La Région hatte Stadtpräsident Carrard der Chefredaktorin Gebhard unter anderem vorgeworfen, ein Foto mit mehreren Gemeindepräsidenten nicht in der Zeitung veröffentlicht zu haben. Auch habe die Zeitung seine Worte während einer Veranstaltung, die von der Stadt mitorganisiert wurde, nicht in der Meldung berücksichtigt. (SDA)

 

Vorankündigung: Der Newsletter macht Sommerpause

Wir gehen baden: Der Newsletter von MK Werbewoche Expodata verabschiedet sich am Freitag in die Sommerpause.

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Mit dem Newsletter vom Freitag, 12. Juli 2019, verabschieden wir uns in die Sommerpause. In dieser Zeit erscheint kein Newsletter. Die Redaktionspostfächer werden aber regelmässig geprüft und die wichtigsten News auf Werbewoche.ch aufgeschaltet. Die Redaktion von MK Werbewoche ist auch in dieser Zeit erreichbar.

Am Montag, 5. August melden wir uns mit dem täglichen Newsletter zurück und liefern Ihnen wieder fünfmal pro Woche frühmorgens aktuelle News und interessante Hintergründe in Ihr Postfach.

Jeff lässt für EWZ am Züri Fäscht die Drohnen steigen

In diesem Jahr erlebte das Züri Fäscht eine besondere Premiere: Mit der ersten, öffentlichen Drohnenshow der Schweiz, präsentierte EWZ ein faszinierendes Schauspiel über dem Zürichsee. Jeff Zürich zeigte sich für die Idee bis zur finalen Umsetzung verantwortlich und konzipierte ebenso die bereits im Vorfeld angelaufene On- und Offline-Kampagne.

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Für die Show, die an zwei Nächten jeweils vier Mal abhob, flog ein intelligenter Schwarm von 150 Drohnen immer wieder in neuen Formationen und leuchtenden Farben, um musikalisch untermalt, fesselnde 3D-Bilder in den Zürcher Nachthimmel zu zaubern. Dafür wurde eine individuelle Choreografie entwickelt: ikonische Sujets des Züri Fäscht verwandelten sich in die Symbole für Wind-, Wasser- und Solarenergie und griffen damit die Idee der Kampagne auf, dass das Züri Fäscht 2019 und der Strom von ewz aus nachhaltiger Energie zusammengehören. Denn wie das grösste Volksfest der Schweiz, wurde auch die von EWZ gesponserte Drohnenshow mit 100 Prozent Naturstrom versorgt.

Die Show entwickelte Jeff mit den Drohnenspezialisten der Firma Skymagic aus England und Singapur, die für die technische Umsetzung und Programmierung der Drohnen sorgten. Eine Flugsteuerungssoftware sendete während der Show von einem Zentralrechner alle Koordinaten und Vorgaben für den Farbwechsel an die Drohnen, so dass diese passend zur Musik als dreidimensionales Objekt den Himmel bespielten. Durch die 3D-Darstellung konnte die sieben-minütige Show auch von mehreren Positionen aus und somit über das ganze Seeufer hinweg verfolgt werden. Eine schwimmende Plattform im Zürichseebecken diente den Drohnen als Startrampe, die sich in 120 Meter Höhe in einer etwa 500 Meter weiten Distanz zum Publikum bewegten.  

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Die Sujets der Out-of-Home-Kampagne waren im Vorfeld des Züri Fäscht flächendeckend in der ganzen Stadt sowie online zu sehen. Ebenso entwickelte Jeff für Social Media drei witzige Kurzfilme, welche die Drohnenshow ankündigten und in einem Wettbewerb dazu aufriefen, die Anzahl der Drohnen, ihre Geschwindigkeit und mögliche Bildformationen zu erraten. 

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Verantwortlich bei EWZ: Nicole Herzog (Leiterin Live Experience), Eva Maria Boretti (Head Digital Client Experience), Maya Hitz (Marketingleiterin), Corinne Pellerin (Leiterin Kommunikation und Marketing). Verantwortlich bei Jeff Zürich: Peter Broder (Senior Project Manager), Peter Day (Partner), Rebecca Collins (Senior Project Mangager), Tobias Harbeke (Graphic Designer), Thorsten Hainke (Texter), Holger Gutknecht (Senior Motion Designer), Davide Maligno (Editor), Isabella Wiesinger (Creative Film Producer). Verantwortlich bei Skymagic: Mungo Denison (Director), Patrick O’Mahony (Creative Director), Stuart Fairhurst (Technical Director), Emily Rigby (New Business Manager). Verantwortlich bei Witwinkel: David Hubacher (Fotografie), Kevin Ringli (Film), Timon Graber (Film).

Basler «CH Media»-Zeitungen erscheinen als gemeinsamer Titel

Die beiden Schwesterzeitungen BZ Basel und BZ Basellandschaftliche Zeitung erscheinen seit Montag unter einem gemeinsamen Titel. Sie werden fortan unter dem Namen «BZ - Zeitung für die Region Basel» publiziert, wie der Verlag CH Media mitteilte.

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Die neu lancierte Tageszeitung berichtet über Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft in den Kantonen Basellandschaft, Basel-Stadt sowie dem Solothurner Schwarzbubenland. Das Blatt erscheint mit einer Auflage von rund 25’000 Exemplaren.

Die Zeitung wird von Redaktorinnen und Redaktoren in Basel und Liestal BL erstellt. Ob mit der Vereinheitlichung der beiden bisherigen Zeitungen Stellen abgebaut werden, dazu machte das Verlagshaus in der Mitteilung keine Angaben.

«Stadt und Land mögen in manchen Fragen anders ticken», wird Chefredaktor Patrick Marcolli zitiert. «Dennoch aber ist klar, dass die beiden Halbkantone längst zu einem einzigen Lebensraum zusammengewachsen sind.» Mit dem einheitlichen Titel trage man dieser Tatsache besser Rechnung.

Auch die übrigen Zeitungen von CH Media erscheinen seit Montag in einem leicht neuen Layout. Zudem führte der Verlag in den Kantonen Aargau, Solothurn und Zürich neu gestaltete Zeitungsköpfe ein.

CH Media ist ein Schweizer Medienunternehmen, das 2018 als Joint Venture der NZZ-Mediengruppe und der AZ Medien entstand. Es beschäftigt rund 2’200 Mitarbeitende in der Schweiz und umfasst Digitalplattformen, Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften und TV- sowie Radiostationen. (SDA)

 

Bisher erschienen die CH-Media-Titel für die beiden Basel in zwei verschiedenen Ausgaben:

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Westschweizer Medienmanagerin Valérie Boagno gestorben

Die ehemalige Generaldirektorin der Westschweizer Zeitung Le Temps, Valérie Boagno, ist am vergangenen Freitag im Alter von 54 Jahren an den Folgen einer Krankheit gestorben. Sie leitete die Tageszeitung von 2010 bis 2014.

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Le Temps ehrte am Montag die verstorbene frühere Managerin. «Sie hinterlässt das Bild einer Lokomotive, die mit voller Fahrt alle ihre Partner oder Mitarbeiter auf den Weg der Transformation der Presse mitgenommen hat», schreibt Geschäftsführer Jean-Clément Texier. Boagno sei eine der treibenden Kräfte gewesen, um die Tageszeitung in die richtigen Bahnen zu lenken.

Die Marketingleiterin und spätere stellvertretende Direktorin übernahm Ende 2009 die Leitung von Le Temps und löste Jean-Jacques Roth ab. «Valérie Boagno hat nicht nur dazu beigetragen, Le Temps ins digitale Zeitalter zu bringen, sondern sie hat für die gesamte Branche gekämpft“, sagte dieser.

Unter ihren zahlreichen Funktionen war Boagno auch Präsidentin von Médias Suisses, dem Dachverband der französischsprachigen Printmedienverlage. Sie war auch Mitglied des Verwaltungsrats der der AG für Werbemedienforschung (Wemf) sowie der Schweizerischen Depeschenagentur sda. 2010 wurde Boagno vom Magazin Schweizer Journalist zur Medienmanagerin des Jahres gewählt. (SDA)

Foto: zVg
 

ViznerBorel lanciert Kampagne für Navyboot

Für die neue Sommer-Kollektion von Navyboot hat die Agentur ViznerBorel eine Kampagne lanciert.

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Das Versprechen der Marke Navyboot ist, immer und überall gut auszusehen. Die Agentur ViznerBorel hat für den Schuhbrand eine Kampagne lanciert, welche die breite Auswahl an Schuhen und Mode in der aktuellen Sommer-Kollektion aufzeigen soll.

Die Kampagne umfasst klassische Medien, Social Media, CRM-Massnahmen und POS.

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Verantwortlich bei Navyboot: Katharina Rist (Marketingleiterin). Verantwortlich bei ViznerBorel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung); Hanna Zimmermann (Creative Direction); Eveline von Jarzebowski (Beratung). Fotografie: Armin Zogbaum. Bildbearbeitung: Olivier Yoshitomi. 

Künstliche Intelligenz als Game Changer im modernen Marketing

Der erste AI Talk «AI Superpower of Marketing – Daten verstehen und erfolgreich nutzen» fand am Abend des 3. Juli – passend zur innovativen Thematik – im Technopark in Zürich statt.

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Olaf Kunz (rechts) im Gespräch mit Annette Dielmann und Jürgen Galler.

 

In der rund zweistündigen Veranstaltung wurden verschiedene Schwerpunkte im Bereich der künstlichen Intelligenz beleuchtet. Im Fokus stand dabei das Machine Learning und die damit einhergehenden Methoden Supervised Machine Learning und Unsupervised Machine Learning. Annette Dielmann, Director Research & Development Digital Ad Services bei Goldbach, und Jürgen Galler, CEO und Co-Founder von 1plusX, zeigten auf, welche Rolle AI im Advertising spielt und wie zukünftige Vorgehensweisen in diesem Bereich aussehen könnten.

Dieser unternehmens- und branchenübergreifende Learning-Event, der von Goldbach und 1plusX initiiert wurde, soll Daten- und Marketingspezialisten sowohl an diesem Abend als auch für nachfolgende Events zusammenbringen. Ziel ist es, die heutigen und auch zukünftigen Herausforderungen des Online-Marketings gemeinsam zu diskutieren und auf deren Basis Lösungen zu schaffen, die die Branche revolutionieren können. Um den Austausch untereinander zu fördern, wurden neben zweier Vorträge auch auf ein moderiertes Q&A durch Olaf Kunz, Gründer von Disrupt Media und Mitgründer von Watson, gesetzt. So konnte auf spezifische Themenschwerpunkte, wie jener der Bildung von Qualitätsparameter, noch vertiefter eingegangen werden.

Die Digitalagentur Y7K wird geschlossen

2014 haben vier junge Köpfe das Startup Y7K gegründet, welches heute eine renommierte Digitalagentur ist. Dennoch haben sich die heutigen Inhaber dazu entschlossen, die Agentur per Ende Juli aufzulösen.

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Im Alter von nur 23 Jahren haben Samuel Alder, Ruben Feurer, Joris Noordermeer und Yves Sinka Y7K gegründet. Das Startup entwickelte sich schnell zu einer Agentur, die für renommierte Schweizer Firmen arbeitet und fast ein Dutzend Experten beschäftigt. In den letzten fünf Jahren war Y7K unter anderem für Kunden wie SBB, Vontobel, Kanton Zürich und die Migros tätig.

Nichts desto trotz haben sich die aktuellen Inhaber entschieden, die Agentur zu schliessen, um neue Wege einzuschlagen. Dies teilen die Inhaber am Freitagmorgen mit. Feurer, Sinka und Krieg seien der Meinung, dass man sich in den letzten Jahren persönlich weiterentwickelt habe und sich der Schritt Y7K hinter sich zu lassen, richtig anfühle.

Es sei keine einfache Entscheidung, aber man sei davon überzeugt, dass man das Glück nur finde, wenn man den Mut zu grossen Entscheidungen habe, lassen sich die Inhaber zitieren.

Y7K designte und entwickelte Software, unter anderem für die SBB, welche mehrere Millionen Mal pro Monat aufgerufen wurde. Gemeinsam mit Kunden wurden neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt und im Markt eingeführt. Und selbst bei Vontobel durfte man auf C-Level neue Produkte challengen und mitprägen. Auch auf Organisationsebene hat Y7K immer wieder den Status Quo hinterfragt. So hat das Team beispielsweise Holacracy als neue Organisationsform eingeführt und den Schritt zur kompletten Lohntransparenz gewagt. Man sei stolz darauf, was man in den Jahren alles bewegt habe und freue sich nun auf neue Abenteuer, so die Mitteilung.

Erwachsenen-Überraschung: 170 Millionen für die Suva-Kunden

Ruf Lanz zeigt für ihren langjährigen Auftraggeber Suva mit einer überraschenden Analogie, dass die Betriebe Grund zur Freude haben.

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Die Suva lässt alle bei ihr versicherten Betriebe am Erfolg teilhaben: Sie profitieren von einer ausserordentlichen Prämienreduktion von 170 Millionen in der Berufsunfallversicherung. Dies ist das Resultat einer überdurchschnittlichen Anlageperformance früherer Jahre.

Der erzielte Gewinn ist nicht das Resultat eines kurzfristigen Gewinnstrebens, denn die Suva verfolgt eine langfristige Anlagestrategie. Damit unterstützt sie den gesamten Schweizer Werkplatz.

Ruf Lanz zeigt mit einer überraschenden Analogie, dass die Betriebe Grund zur Freude haben. Zwei Bauhelme erinnern frappant an das bekannte Überraschungsei. Die Bauhelme wurden natürlich nicht zufällig gewählt: Zum einen ist die Schweizer Baubranche bei der Suva versichert, zum anderen ist der Bauhelm ein Symbol für die grossen Präventionsanstrengungen, welche die Suva für die Arbeitssicherheit unternimmt.

Das plakative Motiv ist derzeit auf digitalen und analogen Plakaten, Flyern, Bannern und der Suva-Website zu sehen.

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Verantwortlich bei der Suva: Daniela Bassi (Abteilungsleitung Kommunikation & Marketing), Urs Schaad (Leiter Marketing-Kommunikation), Ralph Heidemann (Kommunikationsberatung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Christian Stüdi (Text), Armin Arnold (DTP), Marc Gooch (Beratung). Fotografie und CGI: Flaeck, Tobias Stierli. Motion-Design: Drastik, Simon Wick.

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