Sponsor IWC springt bei der Tortour ab

Nach elf Jahren steigt der Schaffhauser Uhrenhersteller IWC als Sponsor des Radrennens Tortour aus.

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«Im kommenden August wird IWC Schaffhausen zum letzten Mal die Tortour sponsern», sagt eine Sprecherin der Richemont-Tochter zur Handelszeitung. «Wir arbeiten an einem Projekt mit stärkerem Fokus auf die Förderung junger Schweizer Radrennfahrer und einer stärkeren internationalen Ausstrahlung.» Die Tortour ist ein Rennen der Superlative. Vom Start unweit des Rheinfalls geht es einmal rund um die Schweiz. 1000 Kilometer lang ist die Strecke. Die Fahrer überwinden knapp 14’500 Höhenmeter. Sie bezwingen fünf Alpenpässe: Albula, Flüela, Oberalp, Gotthard und Nufenen.

Die Tortour gilt als Lieblingskind des ehemaligen IWC-Chefs Georges Kern. Siebenmal war der Mittfünfziger selbst am Start. Mittlerweile ist der Manager und Velo-Liebhaber weitergezogen. Er führt die Uhrenmarke Breitling. 
 

Marketing-Gespräche: Das Geheimnis von authentischem (Self-) Marketing

Die zweite Ausgabe der Marketing-Gespräche von MK und Werbewoche war ein Erfolg: Trotz hochsommerlichen Temperaturen kamen an die siebzig Besucher ins Zürcher Kosmos, um Experten über das Thema (Self-)Marketing sprechen zu hören.

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«Der Abend hat mich sehr inspiriert, die Referentin und die Podiumsgäste haben uns neue Einblicke in die Welt des (Self-) Branding gegeben. Und gelernt habe ich, dass wir die Pippi Langstrumpf in uns gut pflegen sollten, denn als Erwachsener versuchen wir oft, dieses Authentische wieder zu erlangen, aber dann ist die Vernunft im Weg», so Anna Kohler, Publizistische Leiterin von MK und Werbewoche (Bild unten), rückblickend auf die zweite Austragung der Marketing-Gespräche.

Petra Wüst: Selling & Emotionen

Als Autorin und Coach (unter anderem «Profil macht Karriere», «Sei frech, wild und wunderbar») widmet sich Petra Wüst in ihrer Basler Praxis seit mehr als vierzehn Jahren den Grundlagen von authentischem Eigenmarketing. In ihrem Input-Referat fasste sie zwei wichtige Pfeiler ihrer Arbeit zusammen: Wer erfolgreich sein wolle, müsse lernen, einerseits seine Fähigkeiten zu verkaufen («Unique Selling Proposition»), andererseits überlegen, welche Gefühle er bei seinen Mitmenschen auslösen wolle («Emotional Selling Proposition»).

Black Cat’s Smoking

Nach Wüsts Referat betrat die Zürcher Folk-Band «Black Cat’s Smoking» die Bühne und sorgte für eine musikalische Unterbrechung des Programms. Von Anna Kohler anschliessend auf ihr Selbst-Marketing angesprochen, sagte das Duo: «Wir würden uns für einen grossen Plattendeal vielleicht ein bisschen anpassen und auf die Ratschläge kompetenter Produzenten hören –  aber dabei immer authentisch bleiben. Das bedeutet: Zu einem neuen Justin Bieber und einer neuen Taylor Swift werden wir definitiv nie werden.»

Karriere und Authentizität

Das folgende Podium, als Kamin-Gespräch angekündigt und von Moderator Johannes Hapig kurzerhand zum Pool-Gespräch umfunktioniert, brachte drei sehr unterschiedliche Akteure zusammen: Die «Werberin des Jahres» 2019, Petra Dreyfus, den Kleidermacher und Trendexperten Gerold Brenner und den Serviceplan-Suisse-CEO Christian Baertschi. In zwei Blöcken sprachen die drei Marken- und Marketingprofis zunächst über ihre eigene Karriere und die Rolle, die Authentizität darin gespielt hat. Gerold Brenner, der im Alter von fünfzig Jahren nochmal einen beruflichen Neustart hinlegte, erinnerte sich: «Ich war nicht mehr kreativ, bin in eine berufliche Sackgasse geraten. Ein Cut musste her. Heute bin ich mich selbst – und das ist das Wichtigste.»

Christian Baertschi erklärte, dass es auch aus Agentursicht wichtig sei, den eigenen Werten treu zu bleiben und sich nicht zu verbiegen: «Eine Zusammenarbeit zwischen Kunde und Agentur muss von Anfang an auf einem guten Fundament stehen. Wenn man merkt, dass man nicht die selben Ziele verfolgt, muss man gleich zu Beginn – also auch vor einem eventuellen Pitch – sagen: Wir glauben, die Zusammenarbeit macht zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel Sinn.»

Als das Gespräch auf die Bildung von authentischen Marken kam – und damit den Rahmen des Persönlichen verliess – verriet Petra Dreyfus einige Grundlagen ihrer Arbeit bei Wirz: «Ich werde immer wieder gefragt, wie authentisch ich sein könne, da eine Agentur eine Art Sklave des Kunden sei. Meine Erfahrung zeigt aber, dass Kunden sehr wohl authentische Antworten wollen. Sie zahlen mich ja nicht, damit ich ihnen sage, sie seien super und machten alles richtig. Sie wollen ja einen Spiegel vorgehalten bekommen und eine ehrliche Meinung hören.»

Apéro lässt Abend ausklingen

Auf den offiziellen Teil der Marketing-Gespräche folgte ein ungezwungener und inspirierender Apéro Riche, der nicht nur kühle Getränke, sondern auch viele gute Gespräche und Networking-Möglichkeiten brachte. Der zweite Teil der diesjährigen Event-Serie von MK Werbwoche war – trotz Sommerhitze – ein positiver Vorbote des dritten Marketing-Gesprächs Ende September 2019 zum Thema «Back to the Future. Marketing zwischen AI, Automatisierung und Influencertum.»

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Tobias Fueter, Stories, Petra Dreyfus, Wirz und Lisa Melnikova, Swisscom (v.l.) beim anschliessenden Apéro. Die Bilder zum Event finden Sie in der Werbewoche 6/7 2019 (Text: Johannes Hapig; Thomas Häusermann; Fotos: Thomas Häusermann)

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Das Kosmos-Forum war trotz Aussentemperaturen von über dreissig Grad bestens gefüllt – fast siebzig Gäste fanden den Weg zum Event. Dort hörten sie neben einem Input-Referat der Bestseller-Autorin Petra Wüst auch ein kurzerhand zum Pool-Gespräch umfunktioniertes Podium mit sehr unterschiedlichen Akteuren: der Wirz-Co-CEO Petra Dreyfus, dem Kleidermacher Gerold Brenner und dem Serviceplan-Suisse-CEO Christian Baertschi.

Markus Gut wird Partner bei Farner Consulting und baut den Bereich Branding aus

Farner Consulting begrüsst die Branding-Spezialisten Markus Gut, Martin Fawer und Fabian Bertschinger im Team.

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Markus Gut, einer der meistausgezeichneten Kreativen der Schweiz, beteiligt sich als Partner an der inhabergeführten Agentur und erweitert die Geschäftsleitung. Er führt die neue Unit Farner Branding und baut gemeinsam mit Fawer und Bertschinger den neuen Geschäftsbereich aus. Farner Consulting deckt damit alle Bereiche der Markenführung umfassend ab.

Minimale Aufmerksamkeitsspanne, fragmentierte Kanäle, vielfältiger Medienkonsum, der Wandel von «mobile first» zu «voice first» – die Anforderungen an Marken sind noch nie so komplex gewesen wie heute. Wenn Marken noch orientieren und Kaufentscheidungen erleichtern sollen, so müssen sie «Purpose First» entwickelt werden: mit Leitbild und Werten, die ein Firmenwachstum auch von innen heraus schaffen.

 

Aufbau einer spezialisierten Branding Unit

Marken mit «Purpose» und klarer Wertorientierung fördern alle Tätigkeiten einer Firma. Aus diesem Grund stärkt die Kommunikationsagentur Farner Consulting ihre Branding-Expertise mit der Gründung einer eigens auf Branding spezialisierten Unit. 

Mit der Leitung des Bereichs am Standort Zürich wird der Markenexperte Markus Gut betreut. Er wird per 1. September 2019 Partner und Mitglied der Geschäftsleitung von Farner Consulting. Zur Seite stehen ihm der Markenstratege Martin Fawer und der Designer Fabian Bertschinger sowie die Ressourcen der Gesamtagentur. 

 

Beratung und Markenführung entlang des gesamten Zyklus 

Das dreiköpfige Branding-Team unterstützt Kunden beim Erarbeiten einer unverkennbaren Marke, ihrem «Purpose» und ihren Werten, im Brand Design bis hin zum Product & Packaging Design, bei der Entwicklung von integrierten Markenstrategien, in Digital Branding und Brand Experience für Dach-, Einzel- und Produktmarken. 

Damit bietet Farner Consulting die gesamte Wertschöpfungskette der Markenführung aus einer Hand – von der Markenentwicklung über die strategische Markenpositionierung und kreativen Markenkommunikation bis hin zu Spezialisierungen wie Employer Branding. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Farner Branding und den anderen Units pflegt die Agentur Marken und deren «Purpose» über alle Kanäle konsistent.

 

Drei Top-Markenexperten für Farner Consulting

Markus Gut prägt seit mehr als 25 Jahren die Schweizer Kreativwirtschaft mit. Er war lange Jahre als CCO bei Publicis tätig und baute als CCO die Y&R Group Switzerland mit auf. Zuletzt wirkte er erfolgreich als CEO und Partner bei der Branding-Agentur Process mit Sitz in Zürich, Shanghai und Taipeh. Gut ist seit vielen Jahren Vorstandsmitglied des Art-Directors Club Schweiz, Mitglied des britischen D&AD, der International Advertising Association (IAA) und des Schweizer Grafiker Verbandes SGV. Darüber hinaus ist er Beirat der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und doziert als Markenexperte an der HWZ, der HSG und der Ad School. Markus Gut ist einer der meistausgezeichneten Kreativen der Schweiz und hat für nationale sowie internationale Kunden renommierte Kreativ-, Kommunikations- und Design-Awards gewonnen. 

Roman Geiser, CEO & Managing Partner: «Markus Gut ist einer der erfolgreichsten und in der Branche engagiertesten Kommunikationsexperten der Schweiz. Um unser Angebot für Marken zu stärken, war er für mich die erste Wahl. Ich freue mich, Markus bei uns begrüssen zu dürfen.»

Markus Gut, Partner: «Der Anfrage von Roman Geiser konnte ich nicht widerstehen. Der Aufbau des neuen Bereichs Farner Branding ist eine einmalige Gelegenheit für mich. Dazu bietet die Stelle eine optimale Mischung von Unternehmertum und Teil der Nummer 1 im Schweizer Agenturmarkt zu sein.» 

Fabian Bertschinger ist ein hochdotierter Designer, Creative Director und ebenfalls ADC- sowie SGV-Mitglied, dessen Arbeiten mit verschiedenen internationalen Awards ausgezeichnet wurden. Er war Head of Design der Schweizer Snowboard- und Skateboardmarke «Zimtstern» und Design Director bei MetaDesign Zürich. Zuletzt war er Creative Director und Mitglied der Geschäftsleitung bei Process. Er unterrichtet als Gastdozent zu den Themen Branding und Design an der ZHAW, an der Universität Basel und am FinTech Incubator F10.

Martin Fawer ist Markenstratege und hat langjährige Erfahrung in der Markenpositionierung und der strategischen Begleitung des Markenaufbaus. Während seiner beruflichen Laufbahn war er in sämtlichen Disziplinen der Kommunikation tätig und betreute u.a. den Marken-Relaunch von Orell Füssli als Leiter Marketing und Kommunikation. Durch seine Tätigkeit auch auf Unternehmensseite ist er mit der Perspektive der Auftraggeber bestens vertraut. Seit 2014 war Martin Fawer Consulting Director und Mitglied der Geschäftsleitung bei Process und dort Leiter des Beratungsteams für Markenstrategie, Markenpositionierung und Markenarchitektur. 
 

Kampagne für Calanda Glatsch geht in die zweite Runde

Hitzesommer? Die Bündner Bierbrauer von Calanda haben die neue Geheimwaffe für optimale Abkühlung entdeckt: den Dorfbrunnen, gepaart mit einem Calanda Glatsch. Die von Publicis kreierte Kampagne geht 2019 in die nächste Runde.

Im Mai 2017 lancierte Calanda die Eisbier-Marke Glatsch und Publicis verantwortete den gesamten Markenauftritt (Werbewoche.ch berichtete). Nun geht die Kampagne in eine neue Runde – und landet in einem Bündner Dorfbrunnen. Die zwei Hauptdarsteller  funktionieren ihn kurzerhand zur Badi um. Dabei testen die mittlerweile bekannten Protagonisten Sascha Alexander und Fabrizio Daniele den Abkühlungsfaktor des Dorfbrunnens, natürlich unter Zuhilfenahme eines eisgekühlten Calanda Glatsch.

Die Kampagne stellt erneut diejenigen ins Zentrum, die der Sommerhitze entfliehen wollen. Ausgestrahlt wird sie ab dieser Woche auf allen grösseren Deutschschweizer TV- und Onlinekanälen. Verschiedene Aktivierungen auf Social Media begleiten sie. Unter anderem sucht Calanda das orginellste Selfie aus dem Lieblingsbrunnen. Dabei winken Preise – wie zum Beispiel einen eiskalt gefüllten Calanda Glatsch Kühlschrank.

Gleichzeitig wurde auch die Website aufgefrischt und erscheint nun in einem neuen Design inklusive Online-Shop-Anbindung. Dort findet man neu natürlich auch die wichtigsten Brunnenbaderegeln, die es einzuhalten gilt.

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Process und SNK fusionieren

Die beiden Agenturen Process und SNK schliessen sich zusammen. Mitte Juli wird das SNK-Team zu Process an die Giesshübelstrasse in Zürich ziehen. Bis Ende Jahr bleiben beide Marken im Markt bestehen, im Januar 2020 sollen die beiden Agenturen dann zusammengeführt werden.

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Die vier Partner der Agentur, die aus dem Zusammenschluss von Process und SNK entsteht: Martin Kessler (Process), Armin Niederberger (SNK), Bärbel Fritz (Process) und Oscar Todeschini (SNK) (v.l.).

 

Die Leitung der neuen Organisation übernehmen ab August Oscar Todeschini und Martin Kessler als Co-CEOs. Der Geschäftsleitung gehört weiterhin auch Bruno Manser, Digital Creative Director an. Um das Führungsteam zu komplettieren wird noch laut Mitteilung ein/e Consulting Director gesucht. Für das Verwaltungsratspräsidium konnte der Kommunikations- und Branding-Experte Rolf Schläpfer, heutiger Partner von Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten, gewonnen werden. Die bisherigen Geschäftsleitungsmitglieder Markus Gut, Fabian Bertschinger und Martin Fawer (Process) sowie Daniel Kraft (SNK) verlassen die Agenturen, unabhängig vom Zusammenschluss von Process und SNK, auf eigenen Wunsch, um sich beruflich neu zu orientieren. Gut, Bertschinger und Fawer wechseln zu Farner Consulting (Werbewoche.ch berichtete).

Die neue Organisation mit Standorten in Zürich, Shanghai und Taipeh beschäftigt 34 Mitarbeitende und verfügt über Kernkompetenzen in den Bereichen Brand Strategy, Digital Branding, Brand Communications und Brand Experience. Auf der gemeinsamen Referenzliste stehen renommierte Unternehmen wie UBS, Phonak, SIX Group, EKZ, Migros, Mövenpick, VBZ und Feller.

Martin Kessler: «Wir kennen das Team von SNK schon seit vielen Jahren. Oscar Todeschini und ich haben auch schon zusammen gearbeitet. Obwohl wir jahrelang direkte Mitbewerber waren, war unser Verhältnis immer sehr vertrauensvoll und von gegenseitigem Respekt für die fachliche Kompetenz und die Qualität der Arbeit geprägt. Dieses Vertrauen und die gegenseitige Wertschätzung bilden auch jetzt das Fundament für die gemeinsame Zukunft.»

Oscar Todeschini: «SNK hat in ihrer Geschichte eine ähnliche Transformation wie Process vollzogen – von einer Designagentur hin zum umfassenden Brandingspezialisten. Gemeinsam werden wir gewisse Themen und Leistungen, die im Rahmen der Digitalisierung – insbesondere in den Bereichen der Markenentwicklung, des Markenerlebnisses und der Markenführung – stark nachgefragt werden, schneller und besser bedienen können.»

Sowohl Kessler wie Todeschini sind überzeugt, dass die Markenführung in Zukunft noch stärker in einer engen Partnerschaft zwischen Unternehmen, Agenturen und Spezialisten erfolgen wird und dass eine Agentur eine gewisse Grösse, ein erweitertes Leistungsspektrum und den situativen Zugang zu den besten Spezialisten im Markt braucht, um für die Unternehmen ein kompetenter und attraktiver Partner zu sein.

Clear Channel lanciert UV-indexbasierte, dynamische Digital-Out-of-Home-Kampagne

Pünktlich zur Hitzewelle macht Beiersdorf mit einer Digital-Out-of-Home-Kampagne auf den Screens von Clear Channel auf die Bedeutung des richtigen Sonnenschutzes aufmerksam. Die Pro-Suncare Info-Initiative von Nivea Sun wird in den grössten Schweizer Städten ausgestrahlt.

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Die dynamische Digital-Out-of-Home-Kampagne hat Beiersdorf in Zusammenarbeit mit der Krebsliga Schweiz und Clear Channel entwickelt. Die Passanten werden mit Live-Daten über den aktuellen UV-Index informiert und zum Thema Hautkrebs sensibilisiert.

Damit in jeder Stadt die unterschiedlichen, aktuellen UV-Indexes angezeigt werden können, greift das Buchungssystem von Clear Channel gleichzeitig auf verschiedene Wetterdaten zu. Somit hat diese Kampagne in der Schweiz Pioniercharakter und zeigt beispielhaft die neuen, kreativen Möglichkeiten von Digital Out of Home auf.

Die Sensibilisierungs-Kampagne wird bis Ende Juli auf allen Clear Channel-Screens in den Städten Zürich, Bern, Basel, Luzern, und Winterthur ausgespielt.

Ruf Lanz: Je schneller das E-Bike, desto länger der Bremsweg

Zusammen mit der AXA, dem grössten privaten Unfallversicherer der Schweiz, lanciert die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU eine neue Kampagne zur Reduktion von E-Bike-Unfällen, die Ruf Lanz konzipiert und realisiert hat.

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In den letzten Jahren sind die Verkaufszahlen für E-Bikes rasant in die Höhe geschnellt – aber leider auch die Unfallzahlen. Denn E-Bikes sind schneller unterwegs als klassische Velos. Das höhere Tempo führt zu längeren Bremswegen und im Fall eines Unfalls zu einem höheren Verletzungs- und Sterberisiko.

Untersuchungen der BFU-Unfallforschung belegen: Wer mit einem E-Bike 25 km/h schnell unterwegs ist, braucht zum Anhalten 18,8 Meter. Und wer mit 45 km/h unterwegs ist, braucht zum Anhalten sogar 40,9 Meter (Annahme: Vollbremsung, Reaktionszeit 2 Sekunden, Reibungswert 0,5).

Ruf Lanz setzt denn auch den langen Bremsweg ins Zentrum der Kampagne. Auf pointierte Art werden E-Bike-Bremsspuren gezeigt, die so lange sind, dass sie selbst von Hindernissen nicht aufgehalten werden können. Sei dies von einem Hydranten, einem Kinderwagen oder einem verdutzt dreinblickenden Dackel. So gelingt es, die unerwartet langen Bremswege überraschend zu dramatisieren und gleichzeitig dem Anspruch von BFU und AXA gerecht zu werden, nicht mit Schockbildern zu werben.

Das Hauptwerbemittel sind F4-Plakate in allen Landesteilen. Das BFU-Netz umfasst zwischen 6’000 und 8’000 Strassenplakatstellen und garantiert damit eine hohe Visibilität. Genau dort, wo die Zielgruppe sich bewegt.

Flankierend kommen ein Safety-Kit mit passendem Give-away, Kleinplakate, Flyer sowie eine Micro-Site mit Bremsweg-Test zum Einsatz

 

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Verantwortlich bei der BFU: Jürg Beutler (Leiter Kommunikation, Mitglied der Geschäftsleitung), Peter Matthys (Leiter Kampagnen), Daniel Morgenthaler (Wissenschaftl. Mitarbeiter Verkehrsverhalten), Andrea Uhr (Wissenschaftl. Mitarbeiterin Forschung). Verantwortlich bei der AXA: Benjamin Oberlin (Campaign Manager), Bettina Zahnd (Leiterin Unfallforschung & Prävention), Martina Keller (Leiterin Unfallversicherungen), Ilona Fäh (Content Managerin), Franziska Wildi (Content Managerin). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Mario Moosbrugger (Art Direction), Christian Stüdi (Text), Marc Gooch (Beratung), Armin Arnold (DTP). Fotografie und Bildbearbeitung: Carioca Studio @Visualeyes International.

Fruitcake erhält Swiss-Label-Zertifikat

Die Agentur Fruitcake hat von der Gesellschaft zur Promotion von Schweizer Produkten und Dienstleistungen das Swiss-Label-Zertifikat erhalten.

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Swiss Label zeichnet Unternehmen aus, deren Produkte vollständig oder in einem genügenden Mass in der Schweiz hergestellt worden sind. Da die Dienstleistungen der Agentur sämtliche Kriterien erfüllen, erhält sie als erste Full Service Werbe- und Web-Agentur der Schweiz das Zertifikat.

Die Mehrheit der PR-Profis ist in den Ferien erreichbar

Gemäss dem PR-Trendmonitor von News Aktuell und Faktenkontor ist eine grosse Mehrheit der PR-Mitarbeitenden im Urlaub für das Unternehmen erreichbar. An der Online-Umfrage haben 130 Schweizer Fach- und Führungskräfte der PR teilgenommen.

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Nur gut jeder zehnte Befragte sagt, dass er im Urlaub für die Firma nicht erreichbar ist (13 Prozent). Im Umkehrschluss lassen 87 Prozent der Kommunikatoren eine Unterbrechung ihrer Freizeitaktivitäten durch Chefs, Mitarbeiter oder Kunden zu.

Das Smartphone bleibt bei vielen PR-Managern in den Ferien für den Job an. So geben zwei Drittel der Befragten an, dass sie im Urlaub per WhatsApp oder SMS erreichbar sind (66 Prozent). Über die Hälfe wiederum geht ans Telefon, wenn der Chef anruft oder die Kollegen Fragen haben (52 Prozent). Auch Anfragen per E-Mail beantworten 51 Prozent der Umfrageteilnehmer im Urlaub.

Proaktiv bei der Firma meldet sich hingegen nur eine kleine Minderheit. Jeder zehnte PR-Profi schreibt aktiv E-Mails (11 Prozent), vier Prozent rufen von sich aus im Büro an, um Probleme oder Unklarheiten in ihrer Abwesenheit zu lösen.

Ein wichtiger Grund für die Erreichbarkeit im Urlaub ist die Karriere. 52 Prozent der Kommunikatoren erhoffen sich dadurch bessere Chancen für ihren beruflichen Aufstieg und nehmen daher eine ständige Erreichbarkeit auch in ihrer Freizeit in Kauf.

Avaloq Outline und Stämpfli werden Partner

Avaloq Outline und Stämpfli vereinbaren eine Partnerschaft. Von der Bündelung der Kommunikationsleistungen sollen die Kunden beider Unternehmen profitieren. Die Umsetzung erfolgt am gemeinsamen Produktionsstandort in Bern.

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Die Nachfrage nach gesamtheitlichen Kommunikationskonzepten wächst stetig. Mit der Zusammenarbeit möchten die beiden Unternehmen ihre individuellen Stärken im Bereich Kundenkommunikation in ein neues Gesamtportfolio einbringen, womit bestehende sowie potenzielle von einem umfassenden und ganzheitlichen Angebot profitieren können.

Avaloq Outline bietet Kunden Customer-Communication-Management-Lösungen an. Sie bereitet Daten von Banken, Energieversorgern, Kreditkarten- und Telekommunikationsunternehmen, Händlern, Immobiliengesellschaften, Verlegern, Versicherungen oder Krankenkassen so auf, dass diese über jeden beliebigen Print- und Online-Kanal in passender Form zum Endkunden gelangen. Das können etwa Krankenkassenabrechnungen, Telefonrechnungen oder Bankauszüge sein.

Stämpfli ist im Bereich der Unternehmens- und Verbandskommunikation tätig und erbringt Kommunikationsleistungen, die von der Strategie bis zur Distribution reichen. In fünf Leistungsgebieten arbeiten Spezialisten interdisziplinär an crossmedialen Kundenlösungen im Bereich der analogen und der digitalen Kommunikation.

Alle Leistungen aus einer Hand

Gemeinsam können die zwei Partnerunternehmen nun alle Leistungen aus einer Hand anbieten. Avaloq Outline errichtet dafür am Standort von Stämpfli Bern ein Produktionszentrum, das von beiden Partnern für die Umsetzung ihrer Projekte genutzt werden kann. Neu können in Bern Transaktionsdaten – zum Beispiel Rechnungen, Policen oder andere Businessapplikationen – mit Werbeinformationen sowohl in Offset- als auch in dynamischer Digitaldruck-Inkjet-Qualität verarbeitet werden. Stämpfli baut parallel dazu ihre Kompetenzen in der Beratung, Konzeption und Umsetzung von datenbankgestützten und personalisierten Kommunikationslösungen weiter aus.

Jean-Daniel Andrey, Head of Customer Engagement Solutions bei Avaloq Outline, erklärt: «Die Zusammenarbeit ist eine klare Win-win-Situation, da sich unsere Portfolios optimal ergänzen. Ich bin überzeugt, dass beide Parteien aufgrund der Partnerschaft von erheblichen Synergien profitieren werden.»

Daniel Sinn, Geschäftsführer bei Stämpfli, ist von der Synergienutzung ebenfalls überzeugt: «Für Stämpfli als Kommunikationsunternehmen ist diese Partnerschaft der logische Schritt, um die Integration sämtlicher Kommunikationskanäle in ihre Kundenlösungen auszubauen. Durch die personalisierte Ansprache und den Dialog mit den Kunden verschmelzen Transaktions- und Marketingprozesse immer mehr. Dank unserem Partner vor Ort können wir bestehenden und potenziellen Kunden künftig noch umfassendere Dienstleistungen unter einem Dach anbieten.»

Freundliche Grüsse kreiert Awareness-Kampagne für Public Eye

Der Schweizer Chemiekonzern Syngenta überflutet Brasilien mit hochgefährlichen Pestiziden, die auch ins Trinkwasser gelangen. Ein brasilianischer Künstler hat die Betroffenen portraitiert. Entstanden sind die «Pesticide Portraits»: Aquarelle, gemalt mit pestizidverseuchtem Wasser.

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In einer kürzlich veröffentlichten Recherche wirft Public Eye erstmals Licht auf ein ebenso unbekanntes wie lukratives Geschäft: Der Schweizer Chemiekonzern Syngenta nutzt Regulierungslücken in Brasilien aus und verkauft dort hochgefährliche Pestizide, welche in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Dadurch gelangen die Pestizide auch ins Trinkwasser und gefährden die Gesundheit von Millionen von Menschen.

Freundliche Grüsse wurde von Public Eye mit der Entwicklung einer Awareness-Kampagne beauftragt, welche die breite Öffentlichkeit auf diesen Missstand aufmerksam macht und Syngenta mittels einer Petition dazu auffordert, den Verkauf der giftigsten Pestizide einzustellen.

Gemeinsam mit dem brasilianischen Aquarellmaler Renato Palmuti wurden die «Pesticide Portraits» geschaffen: Portraits von vier Betroffenen, gemalt mit pestizidverseuchtem Wasser. Sie stehen stellvertretend für die vielen Aktivistinnen und Aktivisten, die sich in Brasilien gegen den massiven Einsatz von Pestiziden engagieren.
 
 

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Die Hintergründe und Geschichten der Betroffenen können auf der Kampagnen-Website erkundet werden. Die Petition erreicht bereits vor Kampagnen-Ende über 24’000 Unterschriften. Die «Pesticide Portraits» werden im August vor dem Hauptsitz von Syngenta in Basel ausgestellt. Gleichzeitig wird die Petition dem Konzern übergeben.

Alles zur Kampagne lesen Sie in der neuen Werbewoche 5/2019. Sie erscheint am 28. Juni.

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Verantwortlich bei Public Eye: Christian Engeli (Leiter Kommunikation). Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor (Creative Direction), Grégoire Vuilleumier-Küng (Text/Konzept), Alain Aebersold (Art Direction), Nadine Mojado (Creative Production), Mara Schwegler (Grafik), Sebastian Blomgren, Nino Zuberbühler (Beratung), Manuela Brunner, Michi Benz (Strategie), Renato Palmuti (Portraits), Run Zebra Run (Filmproduktion), Violetta Digital Craft (Website).

Aroma und CRK gründen Liike

Die Agenturen Aroma und CRK schaffen mit Liike ein Joint-Venture, das diverse Formate für lebendige Dialoge zu verschiedenen nachhaltigen Themen entwickelt und veranstaltet.

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«Mit Liike wollen unsere Unternehmen, die sich schon seit Jahren für Zukunftsthemen engagieren – Aroma zum Beispiel für Zero Waste Grossevents und CRK für erneuerbare Energien oder umweltverträgliche Mobilität – nicht weniger als die Welt nachhaltig verbessern», beschreibt Thomas Löhrer, Präsident des Verwaltungsrats von Liike, die Mission.

Dafür konzipiert und realisiert Liike Live- und Digital-Communities rund um die Themen Klima, Energie, Mobilität, Smart Cities und nachhaltige Kunst und gestaltet mit verschiedenen Plattformen lebhafte und dauerhafte Beziehungen zwischen Unternehmen und Communities. Zudem bietet das Unternehmen Beratung und Projekt-Management in den Bereichen Nachhaltigkeit und zukünftige Stadtentwicklung.

Die CEO von Liike, Nina Schaller, fasst zusammen: «Liike entdeckt, programmiert und inszeniert inspirierende Räume, wo sich engagierte Menschen und Unternehmen begegnen: real, digital, virtuell, live und unter freiem Himmel.»
 

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