Admeira-Studie unterstreicht Wirksamkeit von Werbung auf SRF

Fernsehwerbung kommt beim Zielpublikum an und erreicht die gewünschte Wirkung. Das zeigt eine Untersuchung von Admeira und GfK Switzerland. Analysiert wurden die zwei TV-Spots der SBB-Kampagne «clever kombinieren». Die stärkste Wirkung erzielte die Werbung bei Personen, welche die TV-Spots auf SRF 1 oder SRF zwei sahen.

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Um ihr Angebot für kombinierte Mobilität zu kommunizieren, kreierten die SBB zwei Werbespots, die im Winter 2018/2019 auf verschiedenen Fernsehkanälen über die Bildschirme liefen. 

Um die Werbewirkung der Spots zu messen, führten SBB und Admeira in Zusammenarbeit mit GfK Switzerland den Intramedia-Check durch. Die Panelisten bestanden aus 15- bis 74-Jährigen Onliner in der Deutschschweiz, welche Teil des MediaFusionPanels von GfK sind. 

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Die Kontaktgruppe (n=615) setzte sich zusammen aus Personen, bei denen Kontakt mit dem TV-Spot über die verschiedenen TV-Kanäle stattgefunden hat. Effektiv wurde zwischen drei verschiedenen Kontaktgruppen unterschieden. Eine Kontaktgruppe (n=290), welche nur über SRF-Kanäle mit dem Werbemittel (TV-Spot) kontaktiert wurde. Eine Kontaktgruppe (n=110), welche ausschliesslich über nicht SRF-Kanäle kontaktiert wurde und eine Kontaktgruppe (n=215), welcher Personen zugeteilt wurden, die sowohl über SRF wie auch über nicht-SRF Kanäle kontaktiert wurden.

 

Die beiden Fernsehspots erreichten 40,3 Prozent aller Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer und diese Personen konnten somit der Kontaktgruppe zugeteilt werden. Frühere Wirkungsstudien zeigen: Grössere Kontaktgruppen als mit TV sind in der Wirkungsforschung nicht bekannt. Die Ergebnisse untermauern laut Admeira die Position von TV als Massenmedium mit Wirkungsnachweis.

Die beiden TV-Spots verhalfen den SBB in mehreren Bereichen zu statistisch messbaren Verbesserungen. Die Kampagne trug unter anderem wesentlich dazu bei, dass das Zielpublikum den Mehrwert des Swisspass erkennt und die Angebote PubliBike und TaxiGo im Rahmen des SBB-Services «clever kombinieren» vermehrt nutzen will. Den höchsten Wirkungsbeitrag aller deutschsprachigen TV-Sender lieferte SRF. Erreichten die TV-Spots das Zielpublikum über SRF 1 oder SRF zwei, wirkten sie sich besonders positiv aus.

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Für den KPI «SwissPass ist mehr als ein ÖV-Billet», welcher durch die Kampagne signifikant verbessert wurde, zeigen sich beispielsweise folgende Wirkungsbeiträge: Die Kontaktgruppe «SRF» bringt einen 14 prozentigen Anstieg der Wirkung gegenüber der Kontrollgruppe. In der Kontaktgruppe «Mixed» beobachten wir einen Wirkungsbeitrag von 10 Prozent gegenüber der Kontrollgruppe. Auch mit «nicht-SRF-Kontakten» lässt sich Werbewirkung gegenüber der Kontrollgruppe erzielen. Die Wirkung sei mit +5 Prozent aber deutlich tiefer als mit SRF-Kontakt, kommentiert Admeira das Ergebnis der Konkurrenz.

Zur Methode

  • Universum: 15–74 Onliner in der Deutschschweiz
  • Webekontakte: Die Panelisten sind Teil des MediaFusionPanels, welches die Bestimmung von Werbekontakten auf Grundlage des Mediennutzungsverhalten zulassen.
  • Stichprobe: n=1’503 Panelisten
  • Messzeitraum: 12.2.–19.2.2019
  • Datenlieferant: GfK Switzerland
  • mehr zur Studie

Laurent Pignot wird neuer Kommunikationschef beim TCS

Nach fünf Jahren als Leiter des TCS-Kommunikationsdienstes verlässt Yves Gerber den Zentralsitz und übernimmt die Direktion der TCS-Sektion Genf. Neuer Leiter Kommunikation des TCS ist seit dem 1. Juli der Genfer Kommunikationsexperte Laurent Pignot.

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Yves Gerber nahm seine Tätigkeit als Kommunikationsleiter des TCS 2014 auf. In dieser Funktion festigte er laut Mitteilung die interne Kommunikation und sorgte für die Sichtbarkeit des Clubs in den klassischen und elektronischen Medien. Nach fünf Jahren beim Zentralclub wechselt er an die Spitze der TCS-Sektion Genf.

Die Nachfolge von Yves Gerber als Kommunikationsverantwortlicher trat am 1. Juli 2019 Laurent Pignot an. Seine Tätigkeit wird er in Vernier und Bern ausüben. Wie sein Vorgänger wird er nebst der Leitung der internen und externen Kommunikation des TCS Zentralsitzes auch als Mediensprecher für die Westschweiz amtieren.

Mit zwölf Jahren Erfahrung im öffentlichen und privaten Sektor verfüge Laurent Pignot über ein breites Wissen im gesamten Kommunikationsbereich, heisst es in der Mitteilung weiter. Der diplomierte Politikwissenschaftler mit einem Master in Internationalen Beziehungen ist bilingue französisch-italienisch und spricht zusätzlich fliessend Deutsch und Englisch.

The Circle: In einem Jahr läuft es rund

Baustellenbesichtigung: Die Vorfreude steigt, die Verkaufsteams stellen sich zusammen und die Konturen des neuen Stadtteils direkt am Flughafen Zürich nehmen immer deutlichere Formen an. Einen Nachmittag lang machte sich MK ein Bild von der grössten Baustelle der Schweiz.

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Der amerikanischer Autor und Wirtschaftsberater John D. Kasarda schrieb einmal, dass die besten Bahnhöfe der Vergangenheit die heutigen urbanen Stadtzentren geworden sind. Und dass die besten heutigen Flughäfen eines Tages die urbanen Ballungszentren der Zukunft sein werden. Und so eröffnet am Flughafen Zürich genau in einem Jahr «The Circle», ein für unser Land in dieser Form und in diesem Volumen völlig neues Format. Unter dem Motto «Business meets Lifestyle» entsteht auf 180‘000 Quadratmetern ein Hub für Unterhaltung, Shopping, Hotellerie, Tagung, Bildung und Medizin. Es ist die derzeit grösste Baustelle der Schweiz und das Projekt wird von der Flughafen Zürich AG (51 Prozent) und Swiss Life gemeinsam finanziert; man spricht von einer Investitionssumme von über einer Milliarde Schweizer Franken. 

Ein Schlüsselpartner des Circle-Projektes wird die Hotelgruppe Hyatt sein und Srdjan Milekovic, Senior Vice President Operations für Europa, Afrika und den Mittleren Osten, und der Verkaufs- und Marketingchef Paul Dirksen haben sich bereits in Stellung gebracht. Ihr Angebot umfasst zwei Hotels, mehrere Restaurants und Bars sowie ein spannendes Tagungs- und Eventzentrum. Der grösste Saal wird Veranstaltungen für bis 1500 Gäste aufnehmen können; das Hyatt Regency eröffnet 255 Hotelzimmer und das etwas günstigere Hyatt Place deren 300. Die Verkaufsarbeiten laufen bereits auf Hochtouren und so empfingen Milekovic und Dirksen diese Woche eine hochrangige Gruppe von Brancheninsidern und Meinungsträgern aus dem Grossraum Zürich (Bild unten). Die beiden Hyatt-Manager zeigten während dem Rundgang auf, wie kompakt ihr Angebot sein wird und wie kompetitiv die Situation rund um den Flughafen Zürich sein wird. Immerhin stehen in der unmittelbaren Umgebung noch weitere Eröffnungen an; so beispielsweise die Hotels Intercity mit 260 und Leonardo mit 116 Zimmern. The Circle dürfte aber schon vom Konzept her eher die gehobene Kundschaft ansprechen; also ideal für die Hyatt-Angebote.  

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Rundgang am 'The Circle' - 8. Juli 2019

Erwähnenswert ist übrigens auch das neue ambulante Gesundheitszentrum des Universitätsspitals; es bietet auf 10‘000 Quadratmetern interdisziplinäre Diagnostik, ärztliche Notfallkonsultation sowie Therapiebetreuung an. Da kommt also viel Leben ins neue «Rund» am Flughafen – mit täglich hunderten von Hotelgästen und tausenden von Angestellten, die dort arbeiten werden. Die insgesamt zwölf Gastrobetriebe werden also genug zu tun haben. 

Text und Fotos: Daniel Tschudy

Fünf Tipps für das perfekte Sommermarketing

Es sind die Wochen in der nicht nur die Blockbuster im TV ausgesetzt werden, auch die Werbespendings gehen in der Regel in den Sommermonaten zurück. Mit den richtigen Kniffen kann der Sommer jedoch auch zur perfekten Marketingzeit werden. Mit welchen Massnahmen man am besten Flagge zeigen kann, verrät das Marketing-Team von Cewe-Print in fünf Tipps.

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1. Den Sommer in die Gestaltung miteinbeziehen – auch in sozialen Netzwerken

Der Sommer ist die Jahreszeit, der viele Menschen entgegenfiebern. Er ist oft mit positiven Gefühlen besetzt und das sollten Marketing-Verantwortliche nutzen. Integrieren Sie den Sommer in Ihre Kommunikation. Schreiben Sie beispielsweise Posts in sozialen Medien, die auf aktuelle Temperaturen eingehen oder posten Sie sommerliche Bilder mit Ihren Produkten. Besonders in dieser Zeit neigen User zu einer starken Nutzung dieser Kanäle und posten Urlaubsfotos. Diese erhöhte Aktivität können Sie zum Beispiel für einen Kreativwettbewerb nutzen: für die schönsten Liegestuhlmotive oder Ähnliches. Auch Flyer, Kataloge und sogar die Webseite sollten sommerlich gestaltet sein, etwa durch helle, freundliche Farben oder der Anpassung des Logos mit Sonnenschirm und Palme. Wichtig ist auch, die «richtigen» Produkte zu bewerben das heisst vor allem solche, die auch im Sommer verwendet werden. Denn Kunden kaufen – egal zu welcher Jahreszeit – eher die Dinge, die sie aktuell benötigen. Das mag zwar simpel klingen, ist aber einigen Unternehmen nicht immer bewusst. 

 

2. Sommerangebote erhöhen die Kaufbereitschaft

Schnäppchen ziehen immer – egal zu welcher Jahreszeit. Spezielle Sommerrabatte helfen Kunden zu überzeugen und die Verkaufszahlen auch im Sommer hochzuhalten. Ein weiterer Vorteil: So können auch Lagerbestände abverkauft und Platz für die Winterartikel geschaffen werden. Um Kunden aber im Sommer zu erreichen, müssen Sie sich etwas einfallen lassen, denn mit Newslettern und Wurfsendungen werden sie in der warmen Jahreszeit wenig Erfolg haben. Folgen Sie ihren Kunden doch nach draussen und in den Urlaub, beispielsweise an den Strand mit Liegestühlen, Beachflags, Fahnen oder Bannern.

 

3. Sommerliche Mehrwerte bieten

Gerade im Sommer wollen Kunden auch ein wenig unterhalten und nicht nur mit «normalem» Marketing konfrontiert werden. Integrieren Sie dazu einfach ein paar sommerliche Tipps in Ihre Newsletter und in die Social Media Kommunikation. Wie wäre es, wenn Sie mit ihren Kunden und Followern die besten Tipps gegen Sonnenbrand oder die leckersten Sommerrezepte ihrer Mitarbeiter teilen? Eventuell können Sie sogar Ihre Produkte mit einbeziehen – wir bei Cewe-Print beispielsweise holen im Sommer gerne unsere Liegestühle raus und zeigen, wie gemütlich man darin in der Sonne liegen kann. 

 

4. Interne Projekte anstossen

Nicht immer muss das Sommerloch für externe Kommunikation genutzt werden – profitieren Sie von der Ruhe und stoßen Sie interne Projekte an, für die Sie sonst keine Zeit haben. Jetzt können Sie neue Social-Media-Strategien entwerfen, das Rebranding der Webseite angehen oder die Marketing-Materialien überarbeiten. Auch für die frühzeitige Planung von Messeauftritten und Konferenzen ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Bestellen Sie schon jetzt erforderliche Materialien wie Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Banner und bereiten Sie wichtige Präsentationen und Vorträge vor. So kommen Sie vor der Messe nicht in Zeitstress. 

 

5. Sommerevents veranstalten

Wenn man an den Sommer denkt, verbindet man diesen direkt mit warmen Tagen und geselligen Runden mit Freunden. Um das Sommerloch ideal zu nutzen und gleichzeitig den Zusammenhalt Ihrer Mitarbeiter zu stärken macht es Sinn, ein Sommerfest zu veranstalten. Dabei können Sie auch verschiedenste Werbemittel wie beispielsweise Beachflags, Pappbecher und viele weitere Artikel mit Ihrem Logo platzieren. Wenn Sie Bilder von diesem Event auf Ihren Social Media Kanälen teilen, fällt nicht nur Ihr Unternehmen positiv als attraktiver Arbeitgeber auf, sondern bleibt auch bei Ihren Followern im Gedächtnis.
 

Freundschaft Plus, Fata Morgana und der Papst: PAM führt BDP-Kampagne fort

Für die laufende Kampagne «BDP. Langweilig, aber gut.» hat PAM Advertising weitere Sujets kreiert.

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Weitere neue Sujets bewerben die BDP-Politik, unter anderem zu Europa und zur Altersvorsorge. Die Partei lancierte Ende April den Wahlkampf mit «BDP. Langweilig, aber gut.», was für mediales Echo sorgte (Werbewoche berichtete).

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Verantwortlich bei PAM Advertising: Parvez Sheik Fareed, Miro Pfister (Kreation, Strategie, Beratung).

Nebst Plakaten sind auf Social Media aktualitätsbezogene Posts im Umlauf wie die SP-Übertritte zur GLP oder der Frauenstreiktag. Auch kreierte PAM ein Social Media Video, das den SP-Bundesrat Alain Berset zum BDP-Sprachrohr macht: man nutzte Bersets Rede an der Oxford University, in welcher er die Vorzüge einer langweiligen Politik hervorhebt.

Alexandra Freyenmuth wird neu Marketing Managerin bei Converto

Der Online-Marketing-Anbieter Converto erhält Zuwachs: Alexandra Freyenmuth ergänzt das Team ab Juli 2019 als Marketing Managerin. Die studierte Linguistin und Historikerin bringt Erfahrung aus den Bereichen PR und Social Media mit.

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Bereits während ihres Studiums der Hispanistik und Geschichte inkl. Lehrdiplom für Maturitäts- und Berufsfachschulen an den Universitäten Zürich und Zaragoza begeisterte sich Alexandra Freyenmuth für die Medienarbeit. Als Junior PR-Managerin verschiedener Schweizer Parlamentarier sammelte sie erste Erfahrungen auf diesem Gebiet. Nach ihrem Abschluss zog sie nach Düsseldorf und stieg 2015 bei TSS als PR & Social Media Managerin in den B2C-Sektor ein. Neben der klassischen Öffentlichkeitsarbeit übernahm sie bis Ende 2017 zunehmend auch Aufgaben im Digital Marketing. Während ihrer Elternzeit kehrte sie in die Schweiz zurück und arbeitete bis Mitte 2019 projektweise als Korrektorin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich.

Hej gewinnt Geschäftsbericht des ZVV

Die Zürcher Agentur Hej gewinnt den Pitch um die nächste Geschäftsberichts-Trilogie des ZVV.

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Der Zürcher Verkehrsverbund suchte nach einer neuen Agentur für die Konzeption und Realisation des ZVV-Geschäftsberichts 2019-2021. Hej setzte sich im zweistufigen Konkurrenzwettbewerb durch.

«Hej hat uns mit einem stimmigen Gesamtkonzept und einem guten Verständnis für das vielschichtige Umfeld des ZVV überzeugt», begründet Stephan Kaufmann, stellvertretender Leiter Kommunikation ZVV, den Entscheid in einer Mitteilung. 

Hej arbeitet neu auch für den Verband der Museen der Schweiz und für die UZH Foundation der Universität Zürich. Die Agentur für Branding, Reporting und Publishing wurde 2014 von Janine Widler und Helm Pfohl gegründet, zählt heute sechs Mitarbeitende und betreut aktuell rund 40 Kunden aus Wirtschaft, Bildung, Sport und Kultur.
 

Y&R Wunderman: Ein Deal für die Unendlichkeit

Die neue Kampagne für das unlimitierte UPC Mobile Abo zieht Betrachterinnen und Betrachter mittels Infinity Zoom in ihren Bann.

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Das Mobile Abo «Unlimited Swiss» von UPC bietet unendliche Daten, Anrufe und SMS zu einem höchst attraktiven Preis. Y&R Wunderman konzipierte hierzu eine Kampagne, die den Unendlichkeits-Faktor dieses Angebots auf hypnotisierende Art in Szene setzt.

Die unterschiedlichen Sujets nutzen den Droste-Effekt, um einen scheinbar endlosen Loop zu erzeugen. Beim Zoom in den Screen eines Smartphones erscheint dieses darin selbst immer wieder von neuem. Die Headlinine «Der unendlich gute Mobile Deal» ist über alle Medien hinweg die Hauptbotschaft.

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Kreiert wurden Online Banner, Out-of-Home Media, Mailings, Newsletter, POS Material und eine Doppelseite im Blick als Spezialformat. Letztere Anzeige zeigt eine scheinbar endlose Spirale aus Smartphones, welche die unlimitierte Nutzbarkeit des Abos dramatisiert. Betrachtet man die Screens dabei im Uhrzeigersinn, so erhält man einen Ausschnitt aus dem Leben eines jungen Menschen in Form einer unterhaltsamen, fortlaufenden Story. Zu sehen ist die Kampagne derzeit in der ganzen Schweiz.

Verantwortlich bei UPC: Nikki Constantine (Director Brand, Media & Communications), Laura Ballestrin (Manager Marketing Communication), Graziella Gut (Marketing Communication Manager), Ingrid Zaissenberger (Director Content Creation). Verantwortlich bei Y&R Wunderman: Swen Morath (CCO), Annette Häcki (CD), Stephanie Belvedere, Andrei Vid (AD), Winfried Schneider (Text), Eveline Hagenbuch (Beratung).

Mint Architecture entwickelt spektakuläre Fassade für Jelmoli am Flughafen Zürich

Das auf kommerzielle und nutzenorientierte Architektur spezialisierte Architekturbüro Mint Architecture entwickelt im Rahmen eines Gesamtauftrags eine einzigartige Fassade für Jelmoli im The Circle. Die Fassade verbindet dank raffiniertem Material-Mix die zwei geplanten Stores zu einer starken visuellen Einheit.

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Die Fassadengestaltung ist Teil des von Mint Architecture entwickelten Gesamtkonzeptes für die Präsenz von Jelmoli im The Circle. Diese umfasst auf einer Gesamtfläche von 2110 Quadratmetern zwei Stores, welche jeweils separat voneinander die hohe Kompetenz von Jelmoli im Fashion- und Sportbereich abbildet. «Die Herausforderung bei der Entwicklung des Designkonzepts lag darin, die Individualität der zwei Stores durch die Fassade zu kommunizieren und sie dennoch als eine Einheit wirken zu lassen», sagt Rafael Parga, Head of Design, Mint Architecture.
 
Um der Differenzierung Ausdruck zu verleihen, setzt Mint Architecture auf einen Material-Mix aus schwarzem Keramik, weissem Glas und Gold-Metall. In der Kombination transportieren diese die Werte des Traditionshauses Jelmoli in einem internationalen Umfeld und geben jedem Store sowohl im Aussen- wie im Innenraum eine eigene Identität.
 
Das Fassadenkonzept beruht auf dem Zusammenspiel von Materialität, Textur, Transparenz und Reflexion und lehnt sich optisch an die Architektur des The Circle von Riken Yamamoto an. Die drei Materialien Keramik, Glas und Metall widerspiegeln die Markenwerte zeitlos, wertig und modern und verändern durch ihre unterschiedliche Bearbeitung je nach Blickwinkel das Gesamtbild der Fassade. So wirkt die Keramik-Fassade mit teilweise aufgebrochener Fischgrätopik mal glänzend, mal matt. Die transluzente, speziell bedruckte Glas-Fassade reflektiert die Umgebung, und die goldene Metall-Fassade steht für Performance und Dynamik. In Kombination mit dem gemeinsam mit den Lichtspezialisten von Reflexion erarbeiteten Lichtkonzept ändert sich die Wirkung der drei Fassaden stetig, je nachdem, ob sie von nah oder fern oder bei Tag oder Nacht betrachtet werden. Das gesamte Material für die runde Fassadenfläche wird eigens für Jelmoli entwickelt und produziert.
 
Dank der einzigartigen Optik der Fassaden und der stringenten Weiterführung der Architektur im Interior Design sollen die zwei Stores von Jelmoli den Bereich «Brands & Dialogue» massgeblich prägen.
 
«Es ist eine einmalige Chance, die Fassade frei zu gestalten und damit die Wertigkeit unserer Marke nach aussen zu transportieren. Sie widerspiegelt unseren hohen Anspruch, unseren nationalen und internationalen Gästen ein grossartiges Einkaufserlebnis zu bieten», so Franco Savastano, CEO von Jelmoli, in einer Mitteilung.
 
Die Eröffnung von The Circle und damit der beiden Jelmoli Stores ist für das Jahr 2020 geplant.
 

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Dank Wirz Brand Relations den Orient mit allen Sinnen erleben

Den Orient zeitgemäss und mit allen Sinnen erleben: So lautete sinngemäss der Auftrag von Two Spice an Wirz Brand Relations für die Konzeption und Realisation des Markenauftrittes für ein orientalisches Restaurant in der Zürcher Sihlcity.

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Designer Timo Lorch tauchte tief in die orientalische Welt ein: «Unglaublich, welche Vielfalt an Farben, Mustern und Materialen der Orient bietet». Das Wirz-Projektteam lernte nebst Hummus und Falafel zahlreiche weitere orientalische Gerichte und Gewürze kennen und schätzen. Dazu passen helle, warme Farben und Materialien, dezente Muster.
 
Auch der Name sollte orientalisch klingen, aber gleichsam einprägsam und einladend sein. «Yalda» bedeutete auf persisch «Wintersonnenwende», aber auch «Nacht der Geburt», in der sich Liebende gegenseitig beschenken und eine fröhliche Zeit erleben. Keine schlechte Voraussetzung für einen Restaurantbesuch. Wirz hat für Yalda neben dem Namen Logo, Schriften, Farb- und Bildwelt sowie verschiedene Designanwendungen entwickelt, zum Beispiel für die Webseite.
 
Die gute und enge Zusammenarbeit mit dem Innenarchitektenteam von Nader Interior und den Grafikern von Two Spice habe wesentlich dazu beigetragen, dass ein Mittag- oder Abendessen bei Yalda dem Markenversprechen entspreche, heisst es in einer Mitteilung.

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Verantwortlich bei Two Spice: Marc Saxer (Geschäftsführer), Annika Koller (Leiterin Projekte), Christian Wirz (Leiter Grafik), Katja Gubser (Grafikerin). Verantwortlich bei Wirz Brand Relations: Thomas Städeli (Mandatsleitung), Michaela Burger (Art Direction), Timo Lorch (Design), Sandra Kollinger (Beratung).

Mobiler, personalisierter: neuer Digital-Auftritt für die NZZ am Sonntag

Ab sofort präsentiert sich die digitale NZZ am Sonntag mit neuem Design und neuen Services. Im Zuge des Relaunches wurde die Webseite von Grund auf neu gebaut und konsequent für mobile Endgeräte optimiert. Damit will die NZZ am Sonntag insbesondere den Nutzungsgewohnheiten einer jüngeren Leserschaft besser entsprechen.

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Die neue Anmutung, die sich vor allem durch eine klare Typografie, Strukturierung, warme Farben und grosszügige Weissräume und Bilder auszeichnet, trägt dem Charakter der NZZ am Sonntag und den im digitalen Auftritt avisierten, jüngeren Zielgruppen Rechnung. Die Webseite stellt die journalistischen Inhalte konsequent ins Zentrum.. «Wir tragen mit dem neuen Design dem Strukturwandel und der veränderten Mediennutzung Rechnung», sagt Luzi Bernet, Chefredaktor der NZZ am Sonntag. 

Unter anderem erhalten Leserinnen und Leser aufgrund ihres Leseverhaltens neu personalisierte und auf sie zugeschnittene Inhalte empfohlen. Zudem können registrierte Nutzerinnen und Nutzer Inhalte auf einer Merkliste speichern.

Neben dem neuen Design und den neuen Funktionen gibt es auch technische Anpassungen. Die Webseite basiert auf einer neuen Frontend-Technologie und wurde komplett neu gebaut. So konnten das Laden dynamischer Inhalte und die Geschwindigkeit der Webseite wesentlich optimiert werden.   

Auffallend ist, dass das neue «Look and Feel» sich deutlich der digitalen NZZ angenähert hat. Gleiche und verwandte Schriftschnitte und die Einführung sich deckender Services und Funktionen, wie zum Beispiel die Merklisten-Funktion, unterstreichen die Tatsache, dass die Marken «Neue Zürcher Zeitung» und «NZZ am Sonntag» zur gleichen Produktfamilie gehören. «Unser Ziel war es einerseits, die Stärken der NZZ am Sonntag digital hervorzuheben. Andererseits wollen wir den Nutzerinnen und Nutzern auch für die Sonntagslektüre Funktionen und Dienste zur Verfügung stellen, die sich mit denjenigen der digitalen NZZ decken. Damit schaffen wir auch die Grundlage für eine effizientere technologische Weiterentwicklung beider Titel», so Katrin Huth, Produktmanagerin der NZZ Management. 

Die neue Designsprache wurde in Zusammenarbeit mit der Berliner Designagentur Eden Spiekermann und den hauseigenen Gestaltern entwickelt und umgesetzt.
 

«Arbeitgeber sind zurückhaltender geworden, was die Mitfinanzierung betrifft»

Sich zum Selbstzweck an die Schulbank zu setzen ergibt für die Lauf­bahn- und Kar­rie­r­e­be­ra­terin Caroline Schultheiss keinen Sinn. Stattdessen plädiert die Laufbahnberaterin für ein analytisches Vorgehen mit der ehrlichen Selbstbeantwortung etlicher Fragen, um aus einer Weiterbildung den maximalen Mehrwert zu ziehen.

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Caroline Schultheiss ist seit 2017 beim Kaufmännischen Verband Zürich (KFMV Zürich) tätig und hat dort eine professionelle Laufbahnberatungsstelle aufgebaut.

 

MK: Sich weiterbilden gehört heute zum guten Ton in der Berufswelt. Gibt es eine Art ungeschriebenen Kodex, in welchen zeitlichen Abständen man sich ab einer gewissen Position einer neuen Weiterbildung widmen sollte?

Caroline Schultheiss: Ein Kodex ist mir nicht bekannt, allerdings veraltet Wissen heutzutage recht schnell. Daher ist es sinnvoll, sich regelmässig weiterzubilden, um dranzubleiben, das heisst seine Arbeitsmarktfähigkeit – die Employability – hoch zu halten. Momentan herrscht schon fast ein Weiterbildungshype, das ist korrekt. Es ist ein riesiges Business geworden, dadurch steigt natürlich auch der Druck auf die Arbeitnehmenden. Vielfach vergisst man, dass Weiterbildung nicht nur in einer Schule/ Institution stattfinden kann: Wenn ich Fachliteratur lese, Referate und Veranstaltungen besuche, bilde ich mich auch weiter. Und natürlich kann ich mich auch onthe- job weiterbilden, indem ich neue Tools oder Computersysteme einsetze, mich mit Experten austausche oder mich in meinem Fachbereich up to date halte.

 

Besteht nicht die Gefahr, dass sich Menschen aus Imagegründen für eine Weiterbildung anmelden, die ihnen aber faktisch ausser Kosten und Zeitverlust kaum etwas bringt?

Es ist wichtig, dass ich für mich vor einem Weiterbildungsentscheid folgende Fragen beantworte: Weshalb möchte ich eine Weiterbildung machen? Was möchte ich mit der Weiterbildung erreichen? Möchte ich einen anerkannten Abschluss machen oder spezielle Kompetenzen gezielt erweitern? Ich hatte letzthin eine Klientin, die an der PR-Fachfrau und einem CAS an einer Fachhochschule interessiert war. Sie hat Gespräche mit der Studiengangsleitung geführt, hat den Lehrplan studiert und sich schliesslich in eine Unterrichtsstunde gesetzt. Erst damit war für sie die Entscheidung klar. Und nicht zu vergessen: Viele Wege führen nach Rom. Es gibt in den wenigsten Fällen nur diese eine «richtige» Weiterbildung.

 

Welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen sollten aus Ihrer Sicht zwingend gegeben sein, damit sich die Investition in eine Weiterbildung auch wirklich lohnt?

Das Interesse und die Motivation am Thema ist für mich das Wichtigste. Welche Fähigkeiten und Kompetenzen sind bei mir vorhanden, welche möchte ich erwerben oder sind für meinen Job wichtig? Bei den Rahmenbedingungen ist sicherlich die Zeit relevant, dass man die Abwesenheiten am Arbeitsplatz und in der Familie vorgängig plant und sich Gedanken macht über Zeitfenster zum Lernen. Dann ist natürlich die Frage der Kosten wichtig: Zahle ich die Weiterbildung selbst? Unterstützt mich mein Arbeitgeber?

 

Hat eine Weiterbildung, beispielsweise in den Bereichen Marketing und Kommunikation, meistens auch einen direkten Karriere- und Lohnsprung zur Folge?

Häufig ist es schon so, dass Arbeitnehmende nach einer Weiterbildung die Stelle wechseln oder im Unternehmen mehr Verantwortung übernehmen. Bei einem Funktionswechsel ist der Lohn natürlich immer ein Thema. Man muss dort einfach aufpassen und die Frage stellen, ob die absolvierte Weiterbildung auch funktionsrelevant ist – dies geht häufig vergessen. Meiner Meinung nach lohnt es sich, schon vor Beginn der Weiterbildung mit dem Vorgesetzten dieses Thema auszuloten. Was liegt drin, was nicht? Oder sehe ich meinen nächsten Karriereschritt bei einem anderen Arbeitgeber?

 

Ist es ratsam, den Arbeitgeber um einen finanziellen Beitrag für eine Weiterbildung zu bitten?

Arbeitgeber sind in den letzten Jahren zurückhaltender geworden, was die Mitfinanzierung betrifft. Häufig wird der Arbeitnehmende ab einem gewissen Betrag verpflichtet, nach dem Abschluss eine gewisse Zeit beim Arbeitgeber zu bleiben. Das finde ich per se eine faire Lösung, freikaufen kann man sich natürlich immer. Wenn die Weiterbildung für die Ausübung der Funktion relevant ist, dann würde ich den Arbeitgeber sicherlich um eine Beteiligung anfragen. Wenn ich eher etwas mache, um mich in eine neue Richtung zu entwickeln, dann wohl eher nicht.

 

Sollte man sich vor der Anmeldung zu einer Weiterbildung immer überlegen, wer genau etwas davon hat? Nur man selbst oder auch der Arbeitgeber?

Jede Person sitzt immer selbst in einer Weiterbildung und investiert darin einen Teil ihrer Lebenszeit. Man macht eine Weiterbildung immer für sich selbst – meistens ist das Fachliche nur ein einzelner Aspekt davon. Ebenso wichtig sind die persönliche Weiterentwicklung, die Horizonterweiterung und der Perspektivenwechsel und natürlich auch das Netzwerk, das man sich aufbauen kann.

 

Welchen Irrtümern sollte man nicht aufsitzen, wenn man eine Weiterbildung beginnt?

Eine Weiterbildung bedeutet nicht per se einen Karriereschritt oder einen Sprung in der Hierarchiestufe. Der Transfer des erworbenen Wissens ist wichtig: Wie nutze ich dieses in der Praxis, wie setze ich es erfolgreich um? Was kann ich für meine eigene Persönlichkeitsentwicklung mitnehmen?

 

In unserer schnelllebigen und zunehmend digitalisierten Welt nimmt die Zahl der Um- und Quereinsteiger zu. Ein klares Argument für mehr Weiterbildungen?

Ja, definitiv. Ohne praktische Erfahrung die Branche zu wechseln, bedingt zumindest einen theoretischen Boden, um die Materie zu erlernen. Auch die Weiterbildungswelt hat sich in den letzten Jahren gewandelt, es gibt zunehmend kürzere Kurse, um sich mit einem Thema vertraut zu machen – es muss nicht immer ein mehrjähriges Studium sein.

 

Interview: Robert Wildi

 

Caroline Schultheiss ist seit 2017 beim Kaufmännischen Verband Zürich (KFMV Zürich) tätig und hat dort eine professionelle Laufbahnberatungsstelle aufgebaut. Neben der Einführung und Nutzung von diagnostischen Testverfahren führt sie unter anderem auch diverse Seminare oder Bewerbungsworkshops durch. Parallel ist Caroline Schultheiss selbst als aktive Beraterin von Berufstätigen im Einsatz. Die gelernte Literaturwissenschafterin und Betriebswirtschafterin bildete sich unter anderem zur Berufs-, Studien- und Laufbahnberaterin weiter und arbeitete vor ihrem Engagement beim KFMV Zürich bei der Credit Suisse, der DZ Privatbank (Schweiz) sowie in verschiedenen Berufsinformationszentren

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