Serafe hat die Abrechnungsprobleme noch nicht gelöst

Die Westschweizer Zeitung Le Matin Dimanche berichtet, dass die Abrechnungsprobleme bei Billag-Nachfolger Serafe noch nicht gelöst seien und zahlreiche Schweizer ihre Radio- beziehungsweise TV-Gebühren noch nicht bezahlt hätten.

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Die Firma sei heillos überfordert und verfüge auch nicht über die notwendigen Rechtsgrundlagen. Serafe erfasse zwar die Informationen von Personen, die fehlerhafte Rechnungen erhalten hätten. Die Angaben könnten aber nicht mit den Gemeinden automatisch abgeglichen werden. Derzeit arbeite man an der Umsetzung einer Lösung, erklärte ein Sprecher gegenüber der Zeitung. (SDA)

Regeln über Preisbekanntgabe sollen geändert werden

Werbung mit Preis- oder Rabattangeboten unterliegt bestimmten Vorschriften. So muss etwa der tatsächlich zu bezahlende Preis auf dem Werbemittel angegeben werden. Nun sollen die Regeln gelockert werden. Nach dem Ständerat hat sich auch die Rechtskommission des Nationalrates dafür ausgesprochen.

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Mit 16 zu 7 Stimmen bei einer Enthaltung hat die Kommission eine Forderung aus einer Motion von Ständerat Filippo Lombardi (CVP/TI) angenommen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Lombardi ist Präsident des Dachverbandes KS/CS Kommunikation Schweiz.

Der Bundesrat soll die Preisbekanntgabeverordnung so ändern, dass die Pflichtangaben nicht mehr auf den Werbemitteln selbst kommuniziert werden müssen. Künftig soll es zulässig sein, die Pflichtangaben mittels digitaler Referenzen wie QR-Codes oder URL bereitzustellen.

Die Nationalratskommission ist der Ansicht, dass dies dem Konsumentenschutz mehr dient als «Kleingedrucktes» auf den Werbemitteln. Elektronisch abrufbar seien die Pflichtangaben für die Konsumentinnen und Konsumenten besser lesbar, hält die Kommission fest.

Die Gegnerinnen und Gegner befürchten einen Verlust von Transparenz. Auch der Bundesrat stellt sich gegen die Motion. Er teile die Auffassung, dass die Preisbekanntgabe konsumentenfreundlich sein sollte, schrieb er in seiner Stellungnahme. Aus seiner Sicht ziele die Motion aber daneben.

So sei es mehr als fraglich, ob den Konsumentinnen und Konsumenten tatsächlich gedient wäre, wenn sie bei Plakatwerbung in die unmittelbare Nähe der Werbung gehen müssten, um einen QR-Code oder eine URL mit dem Smartphone ablesen zu können.

Über den Vorstoss wird der Nationalrat befinden. Die Motion hatte ursprünglich noch eine weitere Forderung enthalten. Diese zog Lombardi aber zurück. (SDA/hae)

Where innovation connects – MetaDesign entwickelt neue Marke für Greater Zurich Area

Die Greater Zurich Area ist die Standortmarketing-Organisation des Wirtschaftsraums Zürich und hat das Ziel, zukunftsweisende Unternehmen aus dem Ausland anzusiedeln. Dabei setzen sie auf die Technologie-Kompetenz und Innovationskraft in der Schweiz. MetaDesign entwickelt für das Unternehmen den Markenauftritt.

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Die Greater Zurich Area setzt sich aus neun Kantonen der deutsch- und italienischsprachigen Schweiz zusammen. Ihre Aufgabe ist es, international tätige Technologieunternehmen zu identifizieren, diese bei der Ansiedlung im Wirtschaftsraum Zürich zu unterstützen und mit relevanten Unternehmen, Hochschulen, Verbänden und Behörden zu vernetzen. Durch die Ansiedlung dieser Unternehmen entsteht nicht nur Mehrwert für die Region, sondern auch für die Schweiz in Form von Innovationskraft, Arbeitsplätzen, Steuern, einer stärkeren internationalen Vernetzung und damit einhergehend einer gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit.
 
In den letzten Jahren hat die Greater Zurich Area ihre Marktbearbeitung weiterentwickelt und parallel dazu die Markenstrategie geschärft. Neu fokussiert das Unternehmen bei der Promotion und Akquisition auf die im Wirtschaftsraum vorhandene geballte Technologie-Kompetenz und das stabile Umfeld, statt auf das Bewerben einzelner Standortfaktoren.
 
Auf dieser Grundlage entwickelte MetaDesign ein visuelles Konzept und den Auftritt für die Marke Greater Zurich Area. Dabei ist weniger mehr: Ein plakatives Layout zwingt, im nationalen wie internationalen Kontext Flagge zu zeigen und Farbe zu bekennen. Der dynamische Umgang mit Gestaltung und die bestechende Einfachheit verschaffen dem Auftritt einen populären Gesamteindruck. Die Marke vermittelt so Klarheit, Effizienz, Kompetenz und Verlässlichkeit.

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Sonja Wollkopf Walt, Geschäftsführerin Greater Zurich Area, lobt in einer Mitteilung die Arbeit der Agentur: «Die Herausforderung liegt darin, einen heterogenen Wirtschaftsraum global und mit klarem Profil zu positionieren. Eine klare Formensprache und pointierte Aussagen sind dafür entscheidend. MetaDesign hat diesen Anspruch verstanden und mit einem prägnanten Auftritt umgesetzt.»

Alexander Haldemann, CEO MetaDesign, gibt die Blumen an den Kunden zurück: «Auf einige wenige Botschaften fokussieren und diese mit Nachdruck nach aussen tragen erfordert Mut zu einer echten Position. Die Greater Zurich Area hat diesen Mut bewiesen, wozu wir nur gratulieren können.»
 

Neuer Geschäftsführer für die Top-Medien

Günter Heuberger übergibt die Verantwortung als Geschäftsführer von Radio Top und Tele Top an Philippe Pfiffner. Er bleibt Verwaltungsratspräsident und Hauptaktionär der beiden Unternehmen. Auch im Kader der Top-Medien kommt es zu einem Wechsel.

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Günter Heuberger (rechts) übergibt die Geschäftsführung an Philippe Pfiffner (links).

 

Seit der Übernahme der Geschäfte der Winterthurer Immobilienfirma Siska Heuberger Holding im Jahr 2014 führt Günter Heuberger die Unternehmen parallel. Nun hat er sich entschieden, die Verantwortung für die beiden Medienunternehmen Radio Top und Tele Top in jüngere Hände zu übergeben. Der 65-Jährige bleibt weiterhin Verwaltungsratspräsident und Hauptaktionär der Top-Medien.

Die freiwerdende Stelle als Geschäftsführer übernimmt der langjährige Top-Journalist Philippe Pfiffner per Januar 2022. Er wird ab sofort stv. Geschäftsführer und übernimmt zudem in den nächsten Wochen die Funktion als Programmleiter Radio Top von Corinne Wacker. Diese wechselt auf eigenen Wunsch in einem Teilzeitpensum in die Moderation von Tele Top, um mehr Zeit für eigene Projekte zu haben.

Während der Übergangsphase bis Ende 2021 übernimmt Philippe Pfiffner nach und nach mehr Verantwortung. Der 38-jährige arbeitet seit Frühling 2005 für die TOP-Medien, zunächst bei Radio Top, seit 2009 (mit einem Abstecher) bei Tele Top. Der Winterthurer ist zurzeit stv. Chefredaktor und verantwortlich für die Qualitätssicherung.

Günter Heuberger sei überzeugt, mit der Ernennung von Philippe Pfiffner eine optimale Nachfolge gefunden zu haben, heisst es in einer Mitteilung. Dank dieser internen Lösung unterstrichen die Top-Medien einmal mehr, dass ihnen viel an der Förderung von Mitarbeitenden liegt.

Neue Swica-Kampagne von Wirz wirft Fragen auf

Die erste Wirz-Offensive für die Winterthurer Krankenkasse liefert jedoch auch gleich die passende Antwort: «Weil Gesundheit alles ist».

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Wirz und Swica stellen in ihrer ersten gemeinsamen Kampagne eine Antwort in den Fokus: «Weil Gesundheit alles ist». «Der Claim ist nicht neu», sagt Caspar Heuss, Executive Creative Director bei Wirz Communications. «Bisher stand er aber nicht dort, wo er für die meisten Menschen in ihrem Leben steht: im Mittelpunkt. Dies gelingt, weil nun eben die Fragen, die zu dieser Antwort führen, thematisiert werden.»

Die Kampagnensujets arbeiten mit den konkreten Vorteilen, die Swica-KundInnen geniessen. Diese fliessen in Form unterschiedlicher Fragen ein und bilden zusammen mit der Antwort den Kern der Kampagne. «Warum können Sie uns auch mitten in der Nacht anrufen? Weil Gesundheit alles ist» ist etwa auf einem Sujet zu lesen.

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Swica hatte sich 2018 für Wirz als Kreativagentur entschieden. «Ihre Kampagnenidee bedeutet eine Rückbesinnung auf das Wesentliche im Leben: die Gesundheit. Ich freue mich ausserordentlich auf die Zusammenarbeit mit dem Wirz-Team», sagte Michael Schneider, Marketingleiter bei Swica, zu diesem Anlass. Die aktuelle Kampagne ist das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit.


Kundenzufriedenheit als Mission

Kundenzufriedenheit ist das oberste Ziel von Swica. Die Krankenversicherung orientiert sich deshalb in all ihren Aktivitäten an real bestehenden Bedürfnissen von Menschen. Hier reiht sich auch die neue Kampagne ein. Mit dem Kreativkonzept sendet Swica eine extrem starke, relevante und selbstbewusste Botschaft, die sie glaubwürdig einlösen kann. Für alle Fragen hat Swica eine Antwort: Weil Gesundheit alles ist.

Um während der für Krankenversicherungen wichtigen Herbstphase eine hohe Sichtbarkeit zu garantieren, besteht die Kampagne aus aussergewöhnlich vielen, unterschiedlichen Werbemitteln. Dazu gehören unter anderem sechs TV-Spots, sieben Plakatsujets, vier Radiospots und eine Vielzahl an digitalen Massnahmen. In Winterthur, dem Firmensitz von Swica, dreht ab sofort sogar ein eigens gestalteter Linienbus seine Runden.

Verantwortlich bei Swica: Michael Schneider (Leiter Marketing), Remo Tanner (Leiter Marketing Services), Giovanna Oezdemir (Fachspezialistin Marketing Services), Helena Gubernale (Leiterin Onlinemarketing), Florence Schelling (Fachspezialistin Onlinemarketing). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese (CCO), Caspar Heuss, Fernando Perez (ECD), Katrin von Niederhäusern (AD), Naomi Gulla (Grafik), Erasmo Palomba, Nadja Kilchhofer (Agency Producer), Petra Dreyfus (COO), Isabelle Jubin, Manuela Bührer, Katharina Erdrich, Luana Tonoli (Beratung), Adrian Schräder, Michèle Roten (Storyline), Urs Krucker, Martin Frank (Strategie), Adrian Huwyler, Björn Bippus-Brender, Angelo Mabellini, Mario Müller (XLAB), Andrea Bosshard (Produktion), Thomas Peller, Desirée Guzzo, Corinne Räber, Ramona Trebucchi, Adina Nehrkorn, Laura Graf, Oliver Fäs, Rino Frei (Medienrealisation), Theodor Marbet, Sandra Beyer, Jacqueline Chevrolet (Korrektorat). Film: Pumpkin Film, Camila Zapiola (Regie). Postproduktion: Südlich-t. Musik und Soundlogo: Tonton. Sounddesign und Tonmischung: Tonstudios Z. Fotoproduktion: Danielle Stutz Photographers, Lasse Bech Martinussen (Fotograf).

Foundry bringt als Lead-Agentur Lime ins Rollen

Nachdem Lime Deutschland als den wichtigsten Markt in Europa identifiziert hatte – und einen der Top 3 Märkte weltweit – beschloss das Unternehmen, seine Elektroroller in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln sowie anderen grossen und kleineren deutschen Städten einzuführen. Zu diesem Zweck entwickelte Lime gemeinsam mit Foundry eine Einführungskampagne unter Verwendung klassischer, digitaler und nicht traditioneller Kanäle.

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Das zentrale Thema der Kampagne unter dem Motto «Unlock Life», zielt auf Urban Optimists ab und konzentriert sich auf das Erleben individueller Freiheit sowie das Verbinden von Communities. Es geht also nicht nur darum, auf effiziente und umweltfreundliche Weise von A nach B zu kommen, sondern auch um die ganz persönlichen Geschichten individueller Nutzer. Auf den Punkt gebracht: Unlock Life = Freiheit, Verbindung, Gemeinschaft, Stadtgestaltung und Freude.

Kein anderer Ort beherbergt so viele Menschen wie eine Stadt. In Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Köln leben Millionen von Einwohnern, die jeden Tag interessante und inspirierende Dinge erleben. Warum sollte man Geschichten erfinden, wenn wir Millionen echter, erstaunlicher Geschichten zur Auswahl haben?

Foundry hat sich zum Ziel gesetzt, die unterschiedlichen Eigenschaften und Merkmale des jeweiligen Ortes zu nutzen und hervorzuheben. In intensiver Zusammenarbeit mit dem jungen Schweizer Fotografen und Regisseur Dylan Moore entstanden hyperlokale Motive, die direkt mit ihrer unmittelbaren Umgebung interagieren und ein hohes Mass an Authentizität und Sympathie vermitteln.

Tausende Wildplakate (allein in Berlin insgesamt 35’000), zahlreiche ortsbezogene Hyperlokale 18/1 zeigen echte, aufgeschlossene, lebenslustige, unabhängige und originelle Menschen, die ihre ganz persönlichen Geschichten erzählen und authentische Aussagen teilen. Im September folgt ein weiterer Aufschlag mit Filmen.

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Gemeinsam mit Lime zeichnete Foundry Relations auch verantwortlich für die Brand PR Communication. Martin Reichlin, der langjährige Journalist und Mediensprecher begleitet die Pressearbeit für Lime in Deutschland. Für Lime hat er bereits zahlreiche Zusammenarbeiten unter anderem mit ARD, Die Zeit, Tagesspiegel oder Bento initiiert.

Roman Balzan, EMEA Brand Lead bei Lime: «Der von Foundry entwickelte hyperlokale Kommunikationsansatz wird in deutschen Städten – angefangen in Berlin, München, Hamburg, Köln – in jeweils massgeschneiderten Umsetzungen zum Launch ausgerollt und dient zugleich als Marketing-Blaupause für weitere Städte.»

Vor Kampagnenstart galt es zunächst, Aufklärungsarbeit zum Produkt selbst zu leisten. Hierzu gehörte die Handhabung der App und, noch viel wichtiger, das sichere Fahren eines E-Scooters. Zu diesem Zweck wurde eine E-Scooter-Parade durch die deutsche Hauptstadt organisiert. Zu Beginn erklärten Lime-Mitarbeiter den Teilnehmern alles über das Produkt und seine sichere Handhabung. Danach ging es per Sternfahrt zum Hauptevent, dem First Ride Festival auf dem Haubentaucher Gelände in Friedrichshain.

Mitten im Herzen Berlins wurde anschliessend eine grosse Party mit lokalen DJs, hunderten E-Scootern, Lime-Drinks und Frozen Yogurts vom Restaurant Schwarze Heidi gefeiert. Zur Abkühlung stand allen Gästen außerdem der riesige Pool zur Verfügung. Das Festival selbst war eine gelungene Kombination aus Spass und Training. Jeder Teilnehmer erhielt einen kostenlosen Designhelm, der auf Wunsch von Graffitikünstlern individuell gestaltet wurde.

Aber auch über das Kick-Off-Event hinaus wird das Thema Sicherheit bei Lime grossgeschrieben. Mit den von Foundry organisierten und durchgeführten «First Ride Fahrtrainings» bietet das Unternehmen seinen Nutzern regelmässig Fahrsicherheitskurse in allen grossen Städten. Dieses kostenlose Angebot wurde nicht nur sehr gerne angenommen, sondern auch von lokalen und bundesweiten Medien überaus wohlwollend begleitet. So reicht die Berichterstattung vom Hamburger Abendblatt über RTL Nord und die Welt bis hin zum WDR, zur B.Z. und zum Spiegel.

Duke Stump, CMO von Lime (ehemals Lululemon und Nike): «Inspiring people, inspiring ideas, an inspiring campaign. Foundry convinced us from the very beginning.»

Der Schweizer Sacha Moser, Gründer & Creative Lead bei Foundry: «Wir sind unglaublich stolz und glücklich, mit einer so begehrten und innovativen Marke so viel zu bewegen. Unser Client-Partner versteht es wirklich, erfolgreiche Strategien, Kreativität und Umsetzungen freizusetzen.»

 

Verantwortlich bei Lime: Duke Stump, Roman Balzan, Marta Vallbona, Stacey Kawahata, Brendan Barbato. Verantwortlich bei Foundry:
Markus Neumann, Alexander Sistenich, Oxana Trebuch, Saaniya Singhal, Sampo Hänninen, Gregor Wollenweber, Diego Rosero, Léna Hellegouarch, Sarah Schulz, Martin Reichlin, Sacha Moser (Gesamtverantwortung). Verantwortlich für die Produktion: Mygosh* Creative Production Solutions, Switzerland: Lamar Hawkins, Dylan Moore (Director & Photographer). RunZebraRun: Gabriel Russo, Luis Villanova.

Hotelplan: Neuer Head of Marketing, Änderungen in der Kommunikationsabteilung

Marco Brütsch wird neuer Head of Marketing bei Hotelplan Suisse. Er folgt auf Manuela Byland. Michèle Hungerbühler kehrt vorübergehend zu Hotelplan Group zurück und unterstützt die Kommunikationsabteilung. Markus Fässler verlässt diese und das Unternehmen.

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Per 1. Dezember 2019 wird Marco Brütsch die Nachfolge von Manuela Byland als Head Marketing Hotelplan Suisse antreten. Manuela Byland wird das Unternehmen per Ende September 2019 auf eigenen Wunsch verlassen.

Marco Brütsch bildete sich nach seiner Kaufmännischen Berufslehre in verschiedenen Marketingbereichen weiter und schloss den Master in Brand and Marketing Management an der Hochschule Luzern ab. Zuletzt war er als Head of Marketing bei Edelweiss Air tätig. Zuvor arbeitete er unter anderem in der Marketingabteilung von Swiss.

Manuela Byland hat sich nach knapp zehnjähriger Tätigkeit bei Hotelplan Suisse entschieden, das Unternehmen zu verlassen. Von Ende September bis Anfang Dezember wird Christina Blust, Manager Marketing Hotelplan Suisse, die Marketingabteilung interimistisch leiten.

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Michèle Hungerbühler kehrt vorübergehend zu Hotelplan Group zurück. Sie wird ab 9. September 2019 bis Ende Dezember 2019 die Kommunikationsabteilung unterstützen, da sich Markus Fässler entschieden hat, das Unternehmen per Mitte Oktober 2019 zu verlassen.

Michèle Hungerbühler war von 2016 bis 2018 als Fachspezialistin interne Kommunikation & Verantwortliche Nachhaltigkeit bei Hotelplan Group tätig. Nach ihrer rund neunmonatigen Reise durch Lateinamerika, kehrt sie nun temporär bis Ende Dezember 2019 zum Unternehmen zurück.

Markus Fässler, der sich nach einjähriger Tätigkeit für Hotelplan Group entschieden hat, wieder in den Journalismus zurückzukehren. Hungerbühler wird neben ihrer Funktion als Fachspezialistin interne Kommunikation & Nachhaltigkeit auch die Stellvertretung von Bianca Gähweiler, designierte Head of Corporate Communications Hotelplan Group, als Mediensprecherin übernehmen. Die Nachfolgesuche für die Position «FachspezialistIn interne Kommunikation & Verantwortliche/r Nachhaltigkeit» ab Dezember 2019 ist eingeleitet worden.

Neu zum Kommunikationsteam wird zudem Lee Hatt stossen. Während eines Jahres wird sie als Praktikantin das Team der Corporate Communications bei internen und externen Kommunikationsmassnahmen unterstützen.

WOZ hat Gegendarstellung von Erwin Kessler zu Recht abgelehnt

Die Wochenzeitung WOZ war nicht verpflichtet eine Gegendarstellung abzudrucken, wie es der Thurgauer Tierschützer Erwin Kessler im Zusammenhang mit einem Artikel vom April 2018 wünschte. Dies hat das Bundesgericht entschieden. Es stützt damit ein Urteil des Thurgauer Obergerichts.

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Die WOZ berichtete in der besagten Ausgabe über ein Urteil des Bezirksgerichts Winterthur. Kessler hatte eine Veganerin aus Winterthur wegen übler Nachrede angezeigt. Dies geht aus einem am Freitag veröffentlichten Urteil des Bundesgerichts hervor.

Das Bezirksgericht kam zum Schluss, dass die Frau sich nicht strafbar gemacht habe, indem sie den umstrittenen Tierschützer 2015 auf Facebook als Menschen mit einer klar antisemitischen und ausländerfeindlichen Haltung beschrieben habe. Den Post hatte sie mit einer Online-Publikation verlinkt, in der Kessler als Antisemit bezeichnet wurde.

Kessler verlangte von der WOZ die Publikation einer Gegendarstellung, was die Zeitung ablehnte. Kessler klagte deshalb beim Bezirksgericht Münchwilen TG, jedoch ohne Erfolg. Dieser war ihm auch vor Ober- und nun vor Bundesgericht nicht beschieden.

Das Bundesgericht hält in seinem Entscheid fest, die WOZ habe die Gegendarstellung ablehnen dürfen. Die in der Gegendarstellung festgehaltene Behauptung sei falsch. Zudem könne eine blosse Verneinung in der Regel nicht als Gegendarstellung zugelassen werden. (SDA)

Die Basler Agenturen OSW und Meier schliessen sich zusammen

Bewegung in Basels Werbeszene: Ab 1. September 2019 werden die Kommunikationsagentur Meier und die Werbeagentur OSW gemeinsam in die Zukunft starten.

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Nadine Meier, Inhaberin von Meier, integrierte Kommunikation, wird mit Ellen Zondler und Andrea Knapp das bestehende OSW-Team verstärken und Nadine Siegfried, Gründerin und Inhaberin von OSW, als Geschäftsführerin ablösen. Nadine Siegfried verlässt nach vierzehn Jahren OSW und geht neue Wege.

Dank des Zusammenschlusses soll das Unternehmen noch umfassender für die Kunden da sein und ihnen weiterhin als persönliche und inhabergeführte Agentur zum Erfolg verhelfen. Das Gespann aus der Strategieexpertin Nadine Meier und dem Kreativkopf Michael Oswald verspreche eine spannende Zukunft, sind die Agenturen in einer Mitteilung vom Freitag überzeugt.

Die neu aufgestellte Agentur, die weiterhin den Namen OSW trägt, verbuchte bereits einen ersten Erfolg: Ihr Beitrag für eine namhafte Schweizer Bank anlässlich einer Konkurrenzpräsentation war direkt von Erfolg gekrönt. Das Go-live der Kampagne wird gegen Ende dieses Jahres stattfinden.

OSW wurde 2005 gegründet und besteht heute aus sieben Personen und einem Lehrling. Zum aktuellen Portefeuille gehören das Universitätsspital Basel, den Krankenversicherer Sympany, die Basler Versicherungen, das Blutspendezentrum beider Basel, das Shopping Center St. Jakob-Park, das Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt und viele mehr. Meier, integrierte Kommunikation betreut vor allem Coop, unter anderem im Bereich Packaging, TopPharm Apotheken sowie KMU aller Grössen.

 

Aroma geht neue Wege im Recruiting

Mit dem Behavioral Recruiting-Ansatz fördert der neue Bewerbungsprozess die inhaltliche und kulturelle Auseinandersetzung. Aroma gehört zudem auch dem Entwicklerkollektiv der Recruiting-Software an.

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Aroma beschäftigt heute schon über 90 Mitarbeitende und bildet zehn Lernende aus. Dabei hat die Agentur erkannt, dass das Bewerberhandling schwerfällig wurde und der Prozess nicht mehr der Kultur von Aroma gerecht wird.

 

Wertschätzung und Werteabgleich früh im Bewerbungsprozess

«Die Analyse der Kündigungen zeigte, dass die Arbeitsbeziehungen kaum an fehlenden fachlichen Qualifikationen, sondern viel mehr an unterschiedlichen Wertevorstellungen scheiterten», sagt Sonja Jakob, HR-Leiterin bei Aroma. Die Wertehaltungen des Bewerbers früh mit denjenigen von Aroma abzugleichen, stand daher im Mittelpunkt bei der Evaluation einer Recruiting-Software.

Das Onboarding sollte bereits mit der Bewerbung starten. Im Vordergrund steht eine Candidate Experience, welche für beide Seiten – Aroma wie Bewerber – transparent, effizient und nutzbringend gestaltet ist. Zwar bietet der Markt eine Vielzahl an Softwarelösungen, doch keine erfüllte vollumfänglich die Anforderungen.

Aroma hat sich dem Entwicklerkollektiv für die Recruiting Software angeschlossen und die Partnerschaft mit Fehr Advice – Behavioral Economics Consulting Group – weiter gestärkt. «Aroma lebt Feedbackkultur. Diese Offenheit ermöglicht eine fruchtbare Kooperation und Partnerschaft», sagt Alexis Johann von Fehr Advice.

 

Der Kennenlern-Prozess ist ab dem ersten Klick gegenseitig

Bevor Aroma heute eine (Arbeits-)Beziehung eingeht, steht das schrittweise Kennenlernen im Fokus. Bereits nach Eingabe der Personalien und Upload des CVs lädt Aroma zum Online-Videointerview ein. Die Videobotschaften von Aroma-Mitarbeitenden und die gestellten Fragen sind aus den Aroma-Wertetreibern abgeleitet. «Das Besondere an den Aroma-Videobotschaften ist, dass sie dem Bewerber früh im Bewerbungsprozess einen unbeschönigten und authentischen Einblick in das Unternehmen und die gelebte Kultur geben», so Sonja Jakob von Aroma, Verantwortliche für die Entwicklung des Recruiting-Tools. Wie steht der Bewerber zu den Aroma-Wertetreibern? Ihm bleibt eine kurze Bedenkzeit. bevor die Videoaufnahme startet.

Bei der Rekrutierung sind heute nicht nur bisherige Berufsstationen und Ausbildungen entscheidend, sondern auch die Persönlichkeit und Einstellung des Bewerbers. Der Prozess soll einfach, vertrauensbildend und intuitiv sein, den Menschen in den Mittelpunkt stellen und die identitätsstiftende Auseinandersetzung fördern.

Die Benutzeroberfläche der Recruiting-Software ist im Backend einfach in der Bedienung und übersichtlich. Stellengenau können Parameter definiert werden und neue Video-Botschaften lassen sich unkompliziert mit der Handy-Kamera erstellen.

 

Choice Architecture und Artificial Intelligence: die nächsten Schritte

Im nächsten Schritt wird Aroma die Choice Architecture implementieren. Die Entscheidungsarchitektur gibt dem Bewerber die Wahl zwischen unterschiedlichen Bewerbungsprozessen. Die künstliche Intelligenz wird objektive Schlüsse über soziale und emotionale Skills liefern und dabei helfen, den Bewerbungsprozess zu optimieren.

«Unsere Sprach-DNA sagt viel über unsere Persönlichkeit und Fähigkeiten aus. Die Sprachanalyse kann Talente und Einstellungen von Bewerbern herauskristallisieren», erläutert Alexis Johann. «Wir werden die Sprachanalyse als Wahlmöglichkeit in der Choice Architecture implementieren und dem Bewerber die Analyseresultate mitteilen». Denn nach dem Behavioral Recruiting-Ansatz soll der Bewerbungsprozess für das Unternehmen wie für den Bewerber nutzbringend sein.

Das Entwicklerkollektiv trifft sich halbjährlich zum Erfahrungsaustausch und zur Priorisierung der Weiterentwicklung.

Wie KI Bundesligavereinen im internationalen Streit um Fans hilft

Seit zwei Wochen rollt der Ball in der Bundesliga wieder. Damit geht für Deutschlands Vereine auch der Wettbewerb um die Erweiterung der globalen Fanbase weiter. Denn es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass die Fussballliebhaber auch über die Landesgrenzen hinaus einen sehr lukrativen Markt bilden.

Um neue Fans anzusprechen, haben Fussballvereine sich in den letzten Jahren zu wahren Content-Produzenten entwickelt und transformieren immer mehr zu Medienunternehmen. Mit Interviews, Torszenen und Freizeit-Selfies der Profis bringen die Clubs den Sport ihren Fans näher als je zuvor. TeraVolt, eine Agentur für digitale TV-Produkte und Beratung, hat ausgewertet, wie erfolgreich die Bundesligateams ihren Content über Social Media verbreiten und erklärt, wie sie die europäische Konkurrenz mit Hilfe von künstlicher Intelligenz auf diesem Spielfeld besiegen können.

Reichlich Inhalte, aber nur zehn Prozent Video Wer Fussballherzen gewinnen will, braucht regelmässig neue und hochwertige Inhalte. Eine Twitter-Analyse zeigt, dass die deutschen Vereine mit durchschnittlich 19 Posts pro Tag an der Tweet-Spitze Europas stehen. Allerdings enthält nur jeder zehnte Post ein Video und nur 16 Prozent einen Link, der die Nutzer zu weiteren Content-Angeboten führt und so die Reichweite vergrössert. Zum Vergleich: Englische, spanische und italienische Clubs posten im Durchschnitt jeweils doppelt so viele Bewegtbild-Inhalte. Ausreisser ist Atletico Bilbao. Mit rund 50 und in der Spitze sogar 100 Posts pro Tag ist der baskische Verein klarer Content-Champion.

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Teams zielen auf Jugendliche ab und mischen in China mit Bis auf einige Ausnahmen in der französischen Ligue 1 sind alle Vereine der fünf grössten europäischen Ligen heutzutage auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube vertreten. Auch mit Plattformen, die jüngere Zielgruppen ansprechen, wie Snapchat und TikTok, experimentieren bereits mehrere Vereine. Eine wachsende Zahl von Teams mischt ebenfalls in dem so wichtigen chinesischen Markt mit. Immerhin 44 Prozent der deutschen Vereine bespielen beispielsweise den beliebten Micro-Blogging-Dienst Weibo. Spitzenreiter ist hier die englische Premier League mit 65 Prozent, gefolgt von der spanischen Primera Division (60 Prozent).

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Premier League spricht doppelt so viele Sprachen wie Bundesliga

Für eine globale Reichweite ist es nicht nur wichtig, ein gutes Content-Angebot zu haben, sondern auch möglichst viele Sprachen zu sprechen. Denn durch die Lokalisierung von Content erreichen die Clubs potenzielle Neu-Fans in deren Sprache und können sich so von der Konkurrenz abheben. Darin liegt für die deutschen Clubs eine grosse Herausforderung, aber zugleich eine grosse Chance. Die Herausforderung: Eine Auswertung der sechs grössten Vereine jeder Liga zeigt, dass die Premier-League-Teams ihren Content in fast doppelt so vielen Sprachen verbreiten – durchschnittlich 7,2 – wie die deutschen Kicker-Teams (3,7). Auch die spanische Primera Division ist mit fünf Sprach-Varianten im Durchschnitt weitaus multilingualer als die Bundesliga.

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Wie KI Fussballvereine zu neuen Fans verhelfen kann

Mit künstlicher Intelligenz könnten die Bundesligisten diesen Rückstand schnell aufholen. Denn eine KI-unterstützte Speech-to-Text-Engine ermöglicht es Fussballvereinen, ihre Inhalte schnell und ohne grossen Aufwand in 40, 50 oder mehr Sprachen zu teilen. Laut Tobias Fröhlich, Geschäftsführer von TeraVolt, sind die Vereine in einer Ära angekommen, in der Fan- und Marktanteile neu verteilt werden. «Video als Medium der Zukunft spielt hier eine zentrale Rolle. Die Möglichkeit, die Fans in ihrer Muttersprache zu adressieren, insbesondere wenn es kein Englisch oder Spanisch, sondern Chinesisch, Arabisch oder Thailändisch ist, ist neu und kann einen grossen Einfluss auf die Vereinswahl eines Fans haben. Somit kann der Verein die Reichweite ganz schnell vervielfachen und Transaktionsraten der gelesenen Posts erhöhen.» 

Die Vereine der fünf grössten Ligen Europas wurden in der zweiten Hälfte der letzten Fussballsaison ausgewertet. Die vollständige Studie von TeraVolt finden sie hier.

Neo Advertising wird zum ersten Anbieter von Aussenwerbung mit Null-Emissions-Strategie

Bis zum 31. Dezember 2020 wird der aus den Geschäftstätigkeiten von Neo Advertising verursachte CO2-Austoss mit Hilfe von nationalen und internationalen Klimaschutzprojekten vollständig kompensiert.

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In Zusammenarbeit mit der Stiftung myclimate hat Neo Advertising eine umfassende Studie durchgeführt, um den eigenen CO2-Fussabdruck zu ermitteln sowie Massnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu finden. Diese werden im Laufe des Geschäftsjahrs 2020  umgesetzt, mit dem Ziel, eine beispiellose Energieeffizienz zu erreichen wie noch kein anderer Aussenwerbeanbieter zuvor.

Neo Advertising kompensiert seine CO2-Emissionen über Klimaschutzprojekte, die von myclimate unterstützt und umgesetzt werden. Bei diesen nationalen und internationalen Projekten geht es in erster Linie um die Reduzierung der Abholzung, die Wiederaufforstung und den Ausbau von Waldreservaten. Weitere Themen sind Elektro- und Hybridmobilität, Biogaserzeugung und die Unterstützung der Einrichtung von Produktionsanlagen für erneuerbare Energien.

Christian Vaglio-Giors, CEO von Neo Advertising, sagt: «Nachhaltigkeitsthemen im Allgemeinen und Umweltschutz im Besonderen sind in der Unternehmenskultur von Neo Advertising stark verankert. Mit unserer Null-Emissions-Strategie setzen wir ein starkes Signal an alle anderen Anbieter im Markt, es uns künftig gleichzutun».

Neo Advertising wird seine CO2-Bilanz jährlich veröffentlichen und auch offenlegen, an welchen Klimaschutzprojekten sich das Unternehmen beteiligt.

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