Spots ohne Produkte: Polyconsult lanciert das neue Microspot.ch

Microspot.ch hat einen umfassenden Relaunch vollzogen. Die Kampagne von Polyconsult stellt Produkte in den Fokus, ohne sie zu zeigen.

Polyconsult_-microspot

Das bisher als Elektronikhändler bekannte microspot.ch hat sich zum umfassenden Online-Einkaufszentrum für Sie und Ihn entwickelt. Dafür wurde das Sortiment innerhalb eines Jahres verfünffacht – es umfasst jetzt auch zahlreiche Non-Food-Artikel sowie Eigenmarken von Coop. Kurz gesagt: microspot.ch hat, was dir fehlt. 

Polyconsult demonstriert diese neue Sortimentsvielfalt mit 12 Kurzspots sowie einer aussergewöhnlichen und eigenständigen Produktinszenierung – nämlich gar keiner. Zu sehen sind Alltagssituationen, in denen sich alles um ein unsichtbares Produkt dreht. Die Botschaft ist eindeutig: Fehlt dir was? Wir haben’s. 

Die Kurzspots sind zurzeit im TV, als Youtube-Ads und auf Social-Media-Kanälen zu sehen. Im Herbst werden sie zudem fürs Meteo-Sponsoring adaptiert. 

Verantwortlich bei Microspot.ch: Martin Koncilja (Leiter Marketing), Marion Pfäffli (Leiterin Mediaplanung & Kampagnen). Verantwortlich bei Polyconsult: Caroline Bühler (Gesamtverantwortung), Silvio Truffer (Creative Direction/Konzept), Raphael Gammenthaler (Text/Konzept), Anja Durret (Beratung). Filmproduktion: Shining Pictures, Caroline Braun (Producer), Jyri Pasanen (Regie). Mediaplanung: TWmedia.

Das bisher als Elektronikhändler bekannte microspot.ch hat sich zum umfassenden Online-Einkaufszentrum für Sie und Ihn entwickelt. Dafür wurde das Sortiment innerhalb eines Jahres verfünffacht – es umfasst jetzt auch zahlreiche Non-Food-Artikel sowie Eigenmarken von Coop. Kurz gesagt: microspot.ch hat, was dir fehlt. 

Polyconsult demonstriert diese neue Sortimentsvielfalt mit 12 Kurzspots sowie einer aussergewöhnlichen und eigenständigen Produktinszenierung – nämlich gar keiner. Zu sehen sind Alltagssituationen, in denen sich alles um ein unsichtbares Produkt dreht. Die Botschaft ist eindeutig: Fehlt dir was? Wir haben’s. 

Die Kurzspots sind zurzeit im TV, als Youtube-Ads und auf Social-Media-Kanälen zu sehen. Im Herbst werden sie zudem fürs Meteo-Sponsoring adaptiert. 

Vier Bücher, die Sie interessieren könnten

In Zusammenarbeit mit GetAbstract stellen wir Ihnen erneut vier neue Bücher aus dem Marketingbereich vor. Diesmal: «Wie kommt der Wert in die Welt?», «Künstliche Intelligenz im Marketing – ein Crashkurs», «Das Abo-Zeitalter» und «Der Aha-Effekt».

Wie kommt der Wert in die Welt?

Von Schöpfern und Abschöpfern. 

  • Autor: Mariana Mazzucato
  • Verlag: Campus, 2019
  • Seiten: 407
  • ISBN: 9783593509983

Silicon-Valley-Unternehmen als parasitäre Wertabschöpfer, der öffentliche Dienst als produktiver Wertschöpfer? Was Mariana Mazzucato vorträgt, ist durchaus provokant. Man muss nicht alle ihre Überzeugungen teilen, schliesslich gibt es genügend Beispiele fehlgeleiteter staatlicher Gelder. Auch ist angesichts des Buchumfangs Durchhaltevermögen gefragt. Doch Mazzucato öffnet den Blick für viele Probleme unseres Wirtschaftssystems und bietet eine neue Perspektive auf das Thema Wertschöpfung. Sehr lesenswert für alle an Ökonomie Interessierten.

wie-kommt-der-wert-in-die-welt

Künstliche Intelligenz im Marketing – ein Crashkurs

  • Autor: Andreas Wagener
  • Verlag: Haufe, 2019
  • Seiten: 211
  • ISBN: 9783648123928

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Marketing steht erst am Anfang. Doch schon heute scheint sicher, dass KI auch hier zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird. Dieser Eindruck entsteht bei der Lektüre dieser sehr detaillierten Bestandsaufnahme von Andreas Wagener. Dank der aktuellen Beispiele aus allen Bereichen des operativen Marketings gewinnt der Leser einen guten Überblick über Art und Umfang der technologisch getriebenen Veränderungen. Das Buch zeigt, was heute schon möglich ist und wohin die Reise geht.

kunstliche-intelligenz-im-marketing-ein-crashkurs

Das Abo-Zeitalter

Warum das Abo-Modell die Zukunft Ihres Unternehmens ist – und was Sie dafür tun müssen. 

  • Autor: Tien Tzuo
  • Verlag: Plassen, 2019
  • Seiten: 304
  • ISBN: 9783864706097

Abo-Modelle von Spotify und Netflix kennt man. Aber im Abo-Zeitalter geht noch mehr: Tien Tzuo zeigt ebenso unterhaltsam wie überzeugend, dass in Zukunft alle Unternehmen ihre Produkte und Angebote «as a Service» zum Abonnieren anbieten werden. Aber Achtung: Treue Kunden und planbare wiederkehrende Umsätze gibt es nicht zum Nulltarif. Vieles muss sich ändern: Geschäftsmodell, Marketing, Vertrieb, Buchhaltung – und nicht zuletzt die Unternehmenskultur. Dieses Buch zeigt plausibel auf, warum es sich lohnt, auf das Abo-Modell zu setzen.

abo-zeitalter

Der Aha-Effekt

Wie Sie das Publikum für sich gewinnen. 

  • Autor: Michael Gerharz
  • Verlag: Midas Management Verlag, 2017
  • Seiten: 160
  • ISBN: 9783038765028

Vor einer Präsentation überlegen viele Redner, was Sie zu sagen haben, anstatt zu überlegen, was ihre Zuhörer interessiert. Michael Gerharz bringt das sehr anschaulich auf den Punkt und erklärt, warum es nicht reicht, einen kurzfristigen Wow-Effekt zu erzielen. Es geht vielmehr darum, ein nachhaltiges Aha-Erlebnis zu schaffen. Dafür gibt es im Buch Anregungen und Inspirationen en masse, Beispiele, Zitate, Arbeitshilfen. Es wird vor allem Leser begeistern, die Präsentieren bisher als lästige Pflicht empfunden haben und Lust auf frischen Wind haben.

aha-effekt

Ruf Lanz lanciert Kampagne für die VBZ-Streckenerweiterung nach Schlieren

Seit Montag fährt die verlängerte Tramlinie 2 über den Farbhof hinaus bis Geissweid ins Schlieremer Zentrum. Ruf Lanz hat für VBZ eine Kampagne umgesetzt, die über die Streckenerweiterung informiert.

vbzlovesschlieren_ruflanz02

Für die Bewerbung der Streckenerweiterung hat die Agentur eine plakative Metapher geschaffen: Wenn man die Linien-Nummer 2 spiegelt, wird daraus ein Herz auf rotem Grund, womit die VBZ eine Liebeserklärung an Schlieren macht.

Die Kampagne ist auf Inseraten und Plakaten, sowie auf Facebook, Twitter und Instagram zu sehen. Zudem wurden die Tramdachtafeln der neuen Linie 2 für eine gegenseitige Liebesbeteuerung über die ganze Breite genutzt.

Flankierend dazu wurde eine Radiospot-Serie konzipiert, die augenzwinkernd aufzeigt, was eine Streckenerweiterung sonst noch so mit sich bringt: Dadurch, dass man nun länger im Tram sitzt, können auch die typischen Smalltalks im Tram etwas länger werden…

vbzlovesschlieren_ruflanz01

Verantwortlich bei VBZ: Silvia Behofsits (Leiterin Unternehmenskommunikation); Sherin Varghese (Junior Projektleiterin Unternehmenskommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (CD); Mario Moosbrugger (AD); Christian Stüdi (Text); Armin Arnold (DTP); Miro Poffa (Beratung). Produktion Radiospots: Jingle Jungle.

All you can’t eat – all you can vote: Rod und Umweltallianz mobilisieren

Die Umweltallianz Schweiz – bestehend aus Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF - lanciert eine Kampagne zu den Parlamentswahlen. Kreiert hat den kulinarischen Gedankenanstoss Rod Kommunikation.

Unbenannt-2

Die Allianz zeigt am Beispiel unseres Essens konkret auf, wie sich die ungenügende Umweltpolitik künftig auf den Alltag auswirken könnte. Auf der Basis wissenschaftlicher Studien, Berichte und Prognosen wurde analysiert, wie der Klimawandel das Nahrungsmittelangebot beeinflussen könnte. Die Resultate illustrieren die Umweltallianz und Rod Kommunikation dort, wo es die Bevölkerung betrifft: auf dem eigenen Teller. 

In Zusammenarbeit mit dem Sternekoch Markus Burkhard (1 Michelin-Stern, 16 Gault Millau-Punkte) vom Restaurant Jakob in Rapperswil und Dr. Adrian Müller, Experte für Klimawandel und Landwirtschaft des FiBL Schweiz, wurde untersucht, wie sich die fortschreitende Umweltzerstörung auf drei Schweizer Kulinarik-Klassiker auswirken könnte:

•    Nüsslisalat mit Speck und Ei
•    Älplermagronen mit Apfelmus
•    Schoggimousse

Markus_Burkhard
rod-03

Im kulinarischen Experiment kocht Markus Burkhard die beliebten Gerichte mit Zutaten, die uns in der Schweiz bis Mitte oder Ende des Jahrhunderts noch zur Verfügung stehen könnten. Dies unter der Annahme, dass die Politik die Umwelt nicht wirkungsvoller schützt als heute und die CO2-Konzentration in der Atmosphäre weiterhin ungebremst steigt. 

An der in Zürich am Montag-Vormittag abgehaltenen Medienkonferenz ist die Umweltallianz auch auf die Resultate des neuesten Umwelt-Rating (Eco-Rating) eingegangen. Dieses zeigt, wie Politikerinnen und Politiker in Sachen Umweltthemen in den vergangenen vier Jahren votierten.

Umweltranking

Das Fazit der anwesenden Vertreter der Umweltverbände zur vergangenen Legislatur: vernichtend. «Der Nationalrat hat in den letzten vier Jahren die Umwelt im Stich gelassen: Insgesamt hat er viel zu oft und bei entscheidenden Vorlagen gegen den Natur- und Klimaschutz entschieden. So wurde zum Beispiel das CO2-Gesetz derart verwässert, dass sogar umweltfreundliche ParlamentarierInnen nicht mehr zustimmen konnten. Die Umweltverbände blicken zurück und haben die desaströsen Entscheide zusammengefasst.»

CEOs_Umweltallianz

Thomas Vellacot, CEO von WWF Schweiz, findet deutliche Worte zu den Volksvertretern: «Kurz vor den Wahlen geben sich fast alle Parteien umweltfreundlich. Für uns zählen aber Taten, nicht Worte. Mit dem Umweltrating zeigt die Umweltallianz, wie umweltfreundlich Parlamentarierinnen und Parlamentarier tatsächlich sind – als Wahlhilfe für alle.» 
Das Rating und die kulinarische Kampagne sollen nun mithelfen, für das Thema zu sensibilisieren und den Wählerinnen und Wählern für die kommende Wahlen konkrete Entscheidungshilfen zu bieten. 

IMG_9090

Schweiz soll bei der Digitalisierung eine führende Rolle einnehmen

Der Staat muss für mehr Ressourcen bei der Digitalisierung einstehen: Bundespräsident Ueli Maurer und Bundesrätin Simonetta Sommaruga haben an der nationalen Konferenz «Digitale Schweiz» den Handlungsbedarf des Bundes bei der fortschreitenden Digitalisierung skizziert.

digitaleschweiz2019konferenz

Die Schweiz sei in der dynamischen Entwicklung der Digitalisierung grundsätzlich gut aufgestellt, sagte Maurer in seiner Eröffnungsrede an der nationalen Konferenz Digitale Schweiz 2019 am Montag im Congress Center Basel. Es brauche aber weitere Anstrengungen und Ressourcen, wolle das Land auf diesem Gebiet eine weltweit führende Rolle einnehmen. Als Stichworte nannte er Blockchain und Fintech.

Maurer sprach insbesondere personelle Ressourcen für die Forschung und Start-ups auf diesem Gebiet an. Die Schweiz brauche die weltbesten Spezialisten, sagte er. Hier seien unbürokratische Regelungen nötig – auch im Hinblick auf Drittstaatenkontingente, welche die Entwicklung noch zu sehr einschränkten.

Handlungsbedarf sieht Maurer auch in der Cybersicherheit. «Die Schweiz muss eines der weltweit sichersten Länder sein», sagte er. Gleichzeitig müsse der Staat auch bereit sein, Risiken einzugehen.

 

Halbvolles Glas

Als nächste grosse Herausforderung nannte Maurer die künstliche Intelligenz, eines der Hauptthemen an der Konferenz. Wenn die Schweiz hier ebenfalls eine führende Rolle übernehmen könne, dann lasse sich die Angst vor Jobverlusten minimieren.

Der Bundespräsident zeigte sich grundsätzlich optimistisch, was die digitale Zukunft des Landes angeht, sprach aber auch Defizite an. Während die Teilgebiete Forschung und Entwicklung sehr gut dastünden, befinde man sich bei der Anwendung noch im Mittelfeld. Insbesondere in der Verwaltung entwickle sich die Digitalisierung erst schleppend. Maurer benutzte hier den Begriff des halbvollen Glases.

 

Regionale Online-Medien stärken

Bundesrätin Simonetta Sommaruga sprach als Medienministerin über die Herausforderungen der Digitalisierung für die Medien und als Folge davon für die direkte Demokratie. Wenn je länger je mehr Algorithmen bestimmten, was man zu lesen bekomme und was nicht, gerate auch die direkte Demokratie in der Schweiz in Mitleidenschaft, sagte sie.

Die Schweiz der Regionen sei auf relevanten Journalismus in regionalen Online-Medien angewiesen, weil sonst keine breite politische Debatte stattfinden könne, sagte Sommaruga. Diese hätten aber Schwierigkeiten, ihre Angebote über Werbung, die immer mehr in die grossen Konzerne Google oder Facebook abziehe, zu finanzieren.

«In Silicon Valley hat man andere Sorgen als ein neues Schulhaus im Berner Oberland», führte sie als bildliches Beispiel aus. Der Bundesrat wolle deshalb Online-Bezahlmedien fördern, um damit die richtigen Ansätze zu setzen. «Wir können nicht einfach zusehen, wie die grossen Konzerne uns die Regeln diktieren.»

An der nationalen Konferenz Digitale Schweiz 2019 nahmen auf Einladung des Bundes rund tausend Personen teil. Darunter Spezialisten, aber auch junge Menschen, die speziell angesprochen wurden.

Neben den Auftritten des Bundespräsidenten und der Bundesrätin sprachen und diskutierten unter anderem der Philosophieprofessor Luciano Floridi aus Oxford, Mozilla-CEO Michell Baker, Staatsekretätin Martina Hirayama und Martin Vetterli, Präsident der ETH Lausanne, über die Macht der Maschinen und die Chancen und Risiken der künstlichen Intelligenz. (SDA)

Jung von Matt/Limmat realisiert Online-Kampagne für Anna’s Best

Jung von Matt/Limmat hat für Anna’s Best eine neue Online-Kampagne realisiert, die in drei Kurzclips die frischen Convenience-Produkte der Migros-Marke bewirbt.

AB_Onlinekampagne_Hauptsujet-03_1920x1080

Für die perfekte Pizza, die perfekten Ravioli oder den perfekten Fruchtsaft braucht es viel Aufwand – und auch Zeit. Etwas, das nicht viele Menschen zur Verfügung haben. Mit den Werbespots möchte Jung von Matt/Limmat zeigen, dass die Produkte von Anna’s Best eine gute Alternative bieten, mit denen man nicht lange in der Küche stehen muss.

Die drei Spots bewerben Produkte aus dem aktuellen Produktsortiment von Anna’s Best. Die Filme werden unter anderem auf der Migros-Website, Facebook, Instagram und Youtube ausgespielt und mit einem Wettbewerb kombiniert. Wer die richtige Anzahl Löffel in den Spots errät, kann einen Gutschein im Wert von 100 Franken gewinnen. Die Spots begleiten die langfristige Hauptkampagne von Anna’s Best mit dem Claim «Anna’s Best kocht für dich», die Jung von Matt/Limmat im vergangenen Jahr lanciert hat. 

Die Hauptkampagne soll vermitteln, dass mit den frischen Convenience-Produkten von Anna’s Best auch diejenigen nicht auf gute Ernährung verzichten müssen, die gerade keine Zeit oder Lust zum lange kochen haben. 

AB_Onlinekampagne_Hauptsujet_2100x1900

Verantwortlich bei Migros-Genossenschafts-Bund: Stephanie von Allmen (Brand Management); Christina Gelmi (Campaigning); Anna-Greta Kohli (Digital Platforms); Philipp Bühler (Digital Plat-forms); Christian Keller (Media). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Rob Hartmann (Creative Direction); Evelyne Wyss (Text); Matthias Fürst, Vanessa Savi (Art Direction); Hekuran Abdyli (Freelance Art Direction); Tina Bloetjes (Graphic Design); Romana Weber, Pia Chlumetzky (Strategie); Andrea Braschler (Beratung); Nick Schoberth (Client Direction). Verantwortlich bei Jung von Matt/services: Jlona Kopf, Bettina Beyeler, Fabrizio Rutishau-ser, Pepe Kägi (DTP). Verantwortlich bei Czar Film: Johannes Schroeder (Regie); Sandy Blum (Executive Producer); Philippe Favre (Line Producer); Holger Diener (DoP); Stella Falderbaum (Postproducer); Facundo Sanchez (Schnitt) Samuel Muff (Grading).

Berufliche Kontakte gewinnen an Bedeutung in sozialen Netzwerken

Sechs von zehn Schweizer Internetnutzern nutzen soziale Netzwerke, das sind 3,7 Millionen Personen ab 14 Jahren. Etwa eine Million Nutzer nutzen soziale Netzwerke für berufliche Zwecke, während es vor einem Jahr nur etwa achthunderttausend waren. Dies zeigen die neusten Zahlen der Studie NET-Metrix-Base 2019-1 zur Internetnutzung in der Schweiz.

office-620822_1280

Die Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook oder LinkedIn durch Schweizer Internetnutzer hat im Vergleich zum letzten Jahr von 58 Prozent auf 60,6 Prozent zugenommen. Heute nutzen 3,7 Millionen Menschen in der Schweiz solche Plattformen. Die grosse Mehrheit (69,7 Prozent) loggt sich täglich oder fast täglich in soziale Netzwerke ein, bei manchen sogar mehrmals täglich (42,2 Prozent).

Die meisten Benutzer sozialer Netzwerke verbringen ihre Zeit auf diesen Plattformen zu privaten Zwecken, um die Profile und Beiträge von anderen Personen zu lesen und anzuschauen (74,3 Prozent) und um persönliche Nachrichten zu senden und empfangen (68,5 Prozent). Das Kommentieren oder Liken von Posts ist auch sehr beliebt (62,8 Prozent).

Soziale Netzwerke werden von 27,9 Prozent der Nutzer aber auch für berufliche Zwecke genutzt. Obwohl dies immer noch eine Minderheit ist, nimmt dieser Trend stetig zu. Die professionelle Nutzung von sozialen Netzwerken hat im letzten Jahr mit einem Anstieg um 25 Prozent von 836’000 auf mehr als eine Million Nutzer sogar einen Boom erlebt. Dabei interessieren sich diese Nutzer hauptsächlich für Profile und Posts von Gruppen oder Organisationen (61,8 Prozent), gefolgt von Profilen und Posts von anderen Personen (57,3 Prozent).

 

Das Smartphone bleibt das bevorzugte Gerät für soziale Netzwerke

Die grosse Mehrheit der Nutzer sozialer Netzwerke greift mit einem Smartphone auf diese Plattformen zu (78,7 Prozent), gefolgt von Laptops oder Desktops (57,5 Prozent) und Tablets (34,2 Prozent). Weit dahinter folgen die internetfähigen TV-Geräte oder Smart-TV, welche lediglich von 2,5 Prozent der User ab und an zum Surfen auf sozialen Netzwerken genutzt werden.

Face-Swap-App «Zao» macht User zu Filmstars

«Zao», eine neue Deep-Fake-Anwendung, stürmt die chinesischen Charts. Jedoch sorgen sich User über die Datenschutzrichtlinien.

zaoapp

Die neue chinesische Face-Swap-App «Zao», die von der Firma Momo Inc vertrieben wird, lässt User zu Stars in bekannten Filmen werden. So hat Zao über das vergangene Wochenende die chinesischen App-Charts im Sturm erobert, jedoch sind viele Nutzer aufgrund der fragwürdigen Datenschutzrichtlinien der App verärgert.

 

User werden Leonardo DiCaprio

Zao verlangte in einer frühen Version der Nutzervereinbarung «freie, unwiderrufliche, permanente, übertragbare und umlizenzierbare Rechte» an von Usern erstellten Inhalten. Aufgrund der hohen Bildqualität der App sind User besorgt, dass ihre Gesichter für Deepfakes verwendet werden. Die Macher mussten ihre Datenschutzrichtlinien deswegen ändern.

User der gratis erhältlichen App können ein Bild von sich selbst hochladen und dieses in Szenen aus hunderten von berühmten Filmen einfügen. So können sie unter anderem die Rolle von Leonardo DiCaprio in «Titanic» oder anderen Filmen des Superstars übernehmen. Anwender können bereits existierende Fotos verwenden oder sich von der App selbst aufnehmen lassen, wobei sie blinzeln und ihren Mund öffnen sollen, um die Deepfake-Qualität der Videos zu erhöhen.

Aufgrund der hohen Nachfrage sind laut den Machern der App deren Server am vergangenen Wochenende fast abgestürzt. Als die Konsumenten allerdings die Datenschutzrichtlinien durchgelesen hatten, waren viele verärgert und es hagelte schlechte Bewertungen. Viele zeigten sich besorgt über mögliche Sicherheitsrisiken für ihre Privatsphäre.

https://youtu.be/DOqlo1NP0xw

Überarbeitete Datenschutzrichtlinie

Die Entwickler von Zao haben angesichts der verärgerten User ihre Datenschutzrichtlinien mittlerweile verändert. So heisst es, dass Bilder von Usern nur zur Verbesserung der App oder für Massnahmen, mit denen die Nutzer einverstanden sind, verwendet werden. Ausserdem würde Zao von Anwendern gelöschte Bilder auch von den eigenen Servern entfernen. «Wir verstehen die Sorgen bezüglich der Privatsphäre. Wir haben das Feedback erhalten und werden die Probleme, die wir nicht beachtet hatten, lösen, was ein bisschen Zeit brauchen wird», erklärten die Macher in einem Posting im sozialen Netzwerk Weibo. (pte)

Dachcom realisiert nachhaltigen Kommunikationsauftritt für Bluesign

Die Agentur hat für das Unternehmen Bluesign Technologies einen nachhaltigen neuen Kommunikationsauftritt entwickelt.

Dc_bluesign_Header

Das global agierende Schweizer Unternehmen Bluesign Technologies unterstützt mit seinen weltweit verbindlichen Standards und Dienstleistungen Chemielieferanten, Textilhersteller und Fashion-, Sport- und Outdoorbrands auf dem Weg zu einer sauberen und nachhaltigen Textilproduktion.

Um dies ganzheitlich und länderübergreifend zu kommunizieren, hat Dachcom die Leitidee «The Blue Way» entwickelt. Die Leitidee steht für den Weg in Richtung verantwortungsbewusste und nachhaltige Textilherstellung, auf dem Bluesign seine Partner entlang der gesamten Produktionskette begleitet.

Die plakativen Keyvisuals nehmen das Quadrat des Bluesign-Logos auf und transformieren es in 3D-Elemente, welche sich zu einem stringenten blauen Weg formieren. Der blaue Weg zieht sich durch alle Kommunikationsmassnahmen und bezieht dabei die verschiedenen Zielgruppen ein.

Für den neuen Kommunikationsauftritt kommt: die neu entwickelte Webseite zum Einsatz sowie Anzeigen, ein modulares Messekonzept, Mailings an die verschiedenen Zielgruppen, eine News-Gazette in Print-Form und eine umfassende Content-Strategie. Für die cloud-basierte Business-Lösung «Cube» wurde zudem ein neuer Erklärfilm realisiert.

Gian und Giachen locken Arbeitnehmer nach Graubünden

Mit Enavant 4.0 setzt Wirz eine breit angelegte, digitale Kommunikationsoffensive für den Wirtschaftsstandort Graubünden um.

Graubuenden_Pressebilder_Gian_Giachen

In Graubünden kann man nicht nur äusserst erholsame Ferien verbringen, sondern auch hervorragend leben und arbeiten. Im Alpenrheintal haben Weltmarktführer aus den verschiedensten Technologiebereichen ihren Sitz – und ihr Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitnehmern wächst und wächst. Darum rückt die breit angelegte Standortförderungs-Kampagne, die Wirz für die Marke graubünden entwickelt und umgesetzt hat, die Vorzüge des Gebirgskantons als Lebens- und Arbeitsraum ins Zentrum.

Zum ersten Mal spannen dafür alle Akteure zusammen: Die Kommunikationsoffensive wird sowohl von der Marke graubünden und der Tourismusorganisation Graubünden Ferien wie auch vom Amt für Wirtschaft und Tourismus, von der HTW Chur und führenden Hightechunternehmen aus der Region getragen.

Der Film «Schaffa» mit den beliebten Steinböcken Gian und Giachen dient dabei als eigentliches Dach der Kampagne. Ihre gewohnt humorvolle Abhandlung des Themas «Leben und Arbeiten» bietet den Einstieg in einen vielseitigen digitalen Content-Kosmos.

Dessen Herzstück ist ein reichhaltig gefüllter Hub, auf dem sich die Region und Unternehmen wie Hamilton, Trumpf, Cedes oder Integra Biosciences präsentieren. Um die Vorzüge des Standortes herauszustreichen und neue Bewerber anzulocken, wurden über ein Dutzend lebensnahe Porträts von hochqualifizierten Arbeitnehmern aus dem In- und Ausland erarbeitet.

So berichtet etwa eine Betriebsingenieurin, wie sie für den Job den langen Weg von Brasilien in die Alpen auf sich genommen hat – und dies, ohne auf ihre andere Passion, die Musik, verzichten zu müssen. Oder wir erfahren etwas über die aus Bambus gefertigten Angelruten, die der Urbündner Clau Deplazes nach der Arbeit an Sensoren für die Autoindustrie fertigt.

Abgerundet wird das Angebot mit Texten über den Innovationsstandort Graubünden und all jene Vorzüge, die die Alpenregion zur Naturmetropole machen. Die Inhalte werden als Engagement Ads im In- und Ausland programmatisch ausgespielt.

Vom Erfolg der langfristig angelegten, neuen Massnahmen ist man bei der Marke Graubünden überzeugt: «Wenn wir über die Jahre konsequent in die gleiche Kerbe schlagen, werden die Menschen Graubünden in vier Jahren auch als attraktiven Lebensraum und Arbeitsort wahrnehmen», sagt Geschäftsführer Gieri Spescha.

Livio Dainese, Co-CEO und Kreativchef von Wirz, streicht die Vielseitigkeit hervor: «Spannend an dieser Kampagne ist einerseits die Grundkonstellation mit der breiten Trägerschaft, andererseits die Substanz. Kreativität hat viele Gesichter – hier können wir sie auch in Bezug auf Digital Marketing und Content zeigen. Beides Bereiche, in denen Wirz besonders fit ist.»

Alle Inhalte sind unter dem Menüpunkt «Leben und Arbeiten» auch auf Graubuenden.ch abrufbar. Der Content-Hub wird in den kommenden Monaten laufend erweitert.

Hamilton_Regina-Alves-da-Silva_02

Verantwortlich bei Graubünden: Gieri Spescha (Geschäftsführer Marke graubünden), Andrea Beerli (Projektmanagerin Marke graubünden), Martin Vincenz (CEO Graubünden Ferien), Marc Held (Projektleiter Produkt- und Erlebnismarketing Graubünden Ferien), Luzi Bürkli (Leiter Unternehmenskommunikation Graubünden Ferien), Ralph Triet (Content Management). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese (CCO), Alain Eicher, Fernando Perez (ECD), Dominique Magnusson (AD), Florian Siegrist (Text), Elena Gabriel (Grafik), Petra Dreyfus (COO), Simone Jehle, Michael Ottinger (Beratung), Erasmo Palomba (Agency Producer), Adrian Huwyler, Gianluca Reich, Björn Bippus-Brender, Aline Herzog, Giovanni Bucca, Mario Müller, Angelo Mabellini (XLAB), Adrian Schräder, Cosima Lang, Michèle Roten, Sebastian Sele, Ronny Nicolussi, Miro Maurer (Wirz Storyline), Martin Frank (Strategie). Foto: Lukas Mäder. Gian und Giachen Film: Sehsucht, München (Animation), Jingle Jungle (Audio Postproduktion). Filme NaturMetrople: Bsv-production, Martin Bäbler.

«Die Schweiz will weiter»: Die FDP lanciert ihre Wahlkampagne

Die FDP Schweiz hat ihre Hauptkampagne für die nationalen Wahlen am 20. Oktober lanciert. Der Slogan lautet: «Die Schweiz will weiter. Machen wir es möglich.»

header-190820_fdp_schweizwill_Plakate_F12_de_2

Die FDP möchte mit dieser Botschaft zeigen, dass die Partei «die Chancen der Zukunft» packen wolle. «Wir unterstreichen in unserem Wahlkampf, dass wir für Fortschritt stehen», teilte die FDP am Samstag mit.

Der Slogan «Machen wir es möglich.» solle verdeutlichen, dass sich die Herausforderungen in der Schweiz nicht von selbst lösten. In sechs Themenplakaten zu Arbeitsplätzen, Altersvorsorge, Export, Digitalisierung, Arbeitsmodellen und Umwelt will die FDP den Wahlberechtigten zeigen, wo die Schweiz weiterkommen soll.

Die Plakate sind gemäss FDP nach Erkenntnissen einer Datenanalyse optimiert worden. Auch in den sozialen Medien will die FDP einen aktiven Wahlkampf führen: Die Partei setzt vermehrt auf Videoformate, um ihre Inhalte zu vermitteln.

Zudem nutzt sie online Werbemöglichkeiten. In einer breit angelegten Facebook-Kampagne sollen sämtliche Forderungen aus den Positionspapieren als sogenannte Kacheln (Bildmotive mit Kurztext) an die Bevölkerung ausgespielt werden. Damit bringe die Partei den Standard aus der Privatwirtschaft auch in die Politik, hält die FDP fest.

header-190820_fdp_schweizwill_Plakate_F12_de_3
csm_TagderFDP_4a0bbcafd1

In der Aarauer Schachenhalle stellte die FDP am Samstag ihre Hauptkampagne vor (Foto: FDP Schweiz).

 

Nur virtuell geht es nicht zum erhofften Wahlerfolg: Der Haustür-Wahlkampf wurde nach dem Pilot-Projekt in Zürich, Luzern und Baselland national ausgerollt. Die Mitglieder aus rund 200 Ortsparteien machen sich nun auf die Socken.

Hinter der Kampagne steckt die Agentur Heimat Zürich, die seit 2019 für die kommunikativen Geschicke der FDP verantwortlich zeichnet. Bereits im Mai wurde die Kampagne «Die Schweiz will.» lanicert (Werbewoche.ch berichtete). «Wir sehen die FDP als Marke», sagt Managing Partner Simon Rehsche gegenüber der Schweiz am Wochenende. «Zu ihrem Kern machen wir ein klares Verpsrechen: Die Schweiz will weiter. Und wer will, soll weiterkommen können – dafür setzt sich die FDP ein.» Als Willensnation sei Wille etwas typisches für die Schweiz, sagt der Werber. (SDA/hae)

https://www.youtube.com/watch?v=Akd0k1Chmc4

Verantwortlich bei der FDP Schweiz: Matthias Leitner (Leiter Parteiorganisation & Stv. Generalsekretär), Samuel Lanz (Generalsekretär), Martin Stucki (Kommunikationschef), Petra Gössi (Parteipräsidentin). Verantwortliche Kreativagentur: Heimat Zürich.

Zukunftsorientierte Nachfolgeregelung bei Media Solutions

Nach langjähriger Tätigkeit übergibt Daniel Regli sein als Einzelfirma bestehendes Unternehmen Media Solutions per 1. September 2019 in neue Hände. Der neue Inhaber und Geschäftsführer, Ramon Rütimann, wird die Firma neu als GmbH, mit derselben Crew und am bisherigen Domizil in Schönenwerd, in die Zukunft führen.

media-solutions

Gründer Daniel Regli (rechts) übergibt das Unternehmen in die Hände des neuen Geschäftsführers Ramon Rütimann (links).

 

Daniel Regli verbleibt in der Unternehmung als stellvertretender Geschäftsführer und Projektleiter. Mit seinen Kompetenzen in der Umsetzung von «Digital Signage» Projekten wird er seinen Nachfolger und die Mitarbeitenden in den nächsten Jahren weiterhin unterstützen.

Die im Jahre 1993 von Daniel Regli gegründete Einzelfirma «Media Solutions Daniel Regli» hat über die letzten 26 Jahre die Entwicklungen der digitalen Medien an vorderster Front miterlebt und mitgeprägt. In dieser Zeit entwickelte sich das Unternehmen vom Gesamtlösungsanbieter im Bereich Mediaediting zu einem bedeutenden Schweizer Distributor und Lösungsanbieter in den Bereichen Digital Signage und Audiovisuelle Kommunikation. Media Solutions steht für vollen Service und bietet ihren Kunden zusätzlich zur Beschaffung der optimalen Hardware eine vollumfängliche Dienstleistungspalette von der Planung über die Installation bis hin zur Schulung und Wartung.

 

media-solutions

Der neue Geschäftsführer Ramon Rütimann hat sich in den letzten Jahren im Rahmen seines Bachelor- und Master-Studiums in Marketing und Unternehmensentwicklung intensiv mit den marktwirtschaftlichen Veränderungen und ihren Auswirkungen auf Unternehmen auseinandergesetzt. Zudem sammelte er Berufserfahrung in den Bereichen Verkauf, Marketing und Business Development und entwickelte dabei ein ausgeprägtes Verständnis für das Zusammenspiel der unterschiedlichen Unternehmensbereiche und für deren Schnittstellen. In Kombination mit der langjährigen Projekterfahrung und dem vielseitigen Digital Signage-Knowhow des bestehenden Teams entstehen laut Mitteilung eine Vielzahl neuer Möglichkeiten.

Media-Solutions-Team

Das Team von Media Solutions.

get_footer();