Post und Gratiszeitungen einigen sich auf Tarife

Nach der Ankündigung einer für Verleger nicht tolerierbaren Tariferhöhung haben sich der Verband Schweizer Gratiszeitungen VSGZ und die Schweizerische Post zusammengesetzt, um eine für beide Seiten verträgliche Lösung zu finden.

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Im Frühjahr hatte die Schweizerische Post eine Tariferhöhung sowie eine Tariferweiterung angekündigt, die zwar auf den ersten Blick eine günstigere Tarifvariante beinhaltet, sich aber jedoch auf die Werbekunden negativ auswirkt. Der VSGZ hat deshalb bei der Post interveniert und um eine Unterredung gebeten.

Im Gespräch konnte eine Etappierung der Tariferhöhung erwirkt werden. Statt der geplanten Preissteigerung auf den 1. Januar 2020, werden die anfallenden Mehrkosten in zwei Jahresschritten den Verlagen weiterverrechnet. Bezüglich der Ausgestaltung einer günstigeren Tarifvariante werden der VSGZ und die Post eine Arbeitsgruppe bilden, die nach einer für beide Seiten sinnvollen Lösung sucht.

Der VSGZ repräsentiert Gratiszeitungen im deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Gebiet der Schweiz, die wöchentlich in knapp 1,5 Millionen Haushalte verteilt werden.

Twitter testet «Karussell-Format» für Werbebilder

Twitter testet ein neues Format für Bilder, das es Werbetreibenden erlaubt, mehrere Abbildungen in einem «Karussell» zu verbinden, das User durch seitliches Wischen drehen können.

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Die Textilkette H&M hat in den USA bereits einen Tweet in dem neuen Format veröffentlicht, in dem drei Bilder in einem gemeinsamen Link verknüpft sind.

Mehr Bilder leichter zu finden

«Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – sowohl online als auch offline. Bilder sind für Online-Marketing sehr wichtig, doch was dabei einen grossen Unterschied macht, sind Beschriftungen. Nur durch diese wird man in Google-Suchen auch gut gefunden. Wenn also mehr Bilder und dadurch mehr Beschriftungen vorhanden sind, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit. Deswegen geht Twitter jetzt diesen Weg», sagt Andrea Starzer, Geschäftsführerin von PromoMasters, gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext.

Mit dem Karussell-Format will Twitter Werbungen ermöglichen, die mehr auffallen und stärker auf visuelle Darstellungen setzen. «Wir experimentieren ständig mit neuen kreativen Möglichkeiten, um die bestmögliche Erfahrung für User und gleichzeitig einen hohen Wert für Vermarkter zu bieten», zitiert Social Media Today das Unternehmen.

Bewegte Bilder ohne Video

Laut Starzer ist es für Twitter sehr wichtig, das neue Format in seine App aufzunehmen, vor allem, weil Konkurrenten wie Facebook, Instagram und Pinterest es schon länger verwenden. «Das Karussell-Format hat auch den Vorteil, dass die Bilder sich so bewegen. Über Bewegtbilder reflektieren Nutzer mehr als über Standbilder. So müssen Vermarkter sich nicht bei jedem Produkt die Mühe machen, einen Film zu produzieren», so die Expertin. (pte)

Rahel Bösch wird neue Geschäftsführerin des SwissMediaForum

Beim «SwissMediaForum – der Schweizer Medienkongress» kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsführung. Die 37-jährige Politik- und Medienwissenschaftlerin Rahel Bösch löst Bettina Bertschinger ab, die sich nach acht erfolgreichen Jahren in der Leitung des Medien- und Kommunikationsanlasses beruflich neu orientiert.

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Rahel Bösch (links) folgt auf Bettina Bertschinger (rechts).

 

Bösch arbeitete zuletzt in der Unternehmenskommunikation von CH Media, dem seit Oktober 2018 operativen Joint Venture zwischen den AZ Medien und den NZZ-Regionalmedien. «Ich freue mich auf die neue Aufgabe, auf viele Begegnungen mit interessanten Persönlichkeiten in einer geforderten Branche», sagt Bösch. Andreas Binder, Präsident des SwissMediaForums: «Mit Rahel Bösch konnten wir eine engagierte und kompetente Kollegin als Geschäftsführerin gewinnen – ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Ihrer Vorgängerin Bettina Bertschinger danke ich für ihre hervorragende Arbeit seit der Gründung des Forums.»

Die Co-Programmleitung bleibt bei Christian Dorer, Chefredaktor der «Blick-Gruppe», und Patrik Müller, Chefredaktor der Zentralredaktion CH Media und der «Schweiz am Wochenende». Die Moderation des Kongresses übernimmt weiterhin die SRF-Journalistin Susanne Wille.

Das «SwissMediaForum – der Schweizer Medienkongress» ist ein jährlicher, zweitägiger Kongress für Medien, Wirtschaft und Politik und findet das nächste Mal am 7. und 8. Mai 2020 im KKL in Luzern statt.

Concordia und BFU mobilisieren für mehr Kinder-Sicherheit im und am Wasser

Für den Krankenversicherer Concordia hat die Zürcher Agentur Quade & Zurfluh die nationale Präventionskampagne für Wassersicherheit während der Badesaison 2019 umgesetzt.

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Kleinkinder ertrinken auch im flachen Wasser innert 20 Sekunden – und das meist lautlos. Schwimmflügeli und andere Schwimmhilfen können nur geringfügig Ertrinkungsunfällen entgegenwirken. Die BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung und offizieller Partner der Kampagne, nennt mangelhafte oder fehlende Aufsicht als eine der Hauptursachen für Unfälle im und am Wasser.

Concordia machte deshalb gemeinsam mit der BFU auch dieses Jahr mit dem Slogan «Kinder immer im Auge behalten – Kleine in Griffnähe» in rund 50 Schweizer Badis auf die Baderegel Nummer 1 aufmerksam. Um Badeunfälle zu verhindern, sollten kleine Kinder nämlich immer in Griffnähe, also aus maximal drei Schritten beziehungsweise zwei Metern Entfernung, beaufsichtigt werden. Mit einem Wurfspiel, bei dem Kinder Sandsäcke aus zwei Metern Entfernung durch ein Loch schiessen können, führt der Krankenversicherer den Eltern diesen Maximalabstand zum Kind vor Augen.

Die Schweizer Freibäder konnten auch dieses Jahr die neuen Badmeister-T-Shirts und Kampagnenplakate im BFU-Shop bestellen. Flankiert wurde die Badi-Tour mit Plakat-Saisonstellen in den Freibädern sowie Strassenplakaten rund um die Bäder in der ganzen Schweiz.

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Kantonalbanken-Verband geht gegen neues Logo der Basellandschaftlichen Kantonalbank vor

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat Ärger mit dem eigenen Verband wegen eines Logos.

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Der Verband der Kantonalbanken (Logo oben) stört sich am neuen Logo der Basellandschaftlichen Kantonalbank (unten rechts, via Handelszeitung).

 

Sie will künftig nicht nur auf die ausgeschriebene Bezeichnung «Kantonalbank» verzichten, sondern sie hat das ikonische Kantonalbanken-Emblem mit dem K auch noch optisch in eine Sprechblase abgewandelt, wie ein beim Markenregister hinterlegtes Logo belegt. 

Der Kantonalbankenverband (VSKB) geht nun dagegen vor, wie er in einer Stellungnahme gegenüber der Handelszeitung darlegt. Beim Institut für Geistiges Eigentum habe man einen formalen Widerspruch eingelegt, schreibt Sprecher Christian Leugger. Die Marke widerspreche dem Markenreglement und den verbandsinternen Richtlinien zur Ausgestaltung der Marke, schreibt er. Man befinde sich im Gespräch mit der Bank und sei bestrebt, eine Einigung «im Sinne der BLKB und unserer weiteren Mitglieder zu finden». Eigentlich wollte die BLKB den neuen Markenauftritt im September offiziell lancieren.

Peter Schäfer neuer Strategy Director bei Y&R Wunderman

Y&R Wunderman freut sich über die Verpflichtung des Strategie- und Brandingexperten Peter Schäfer. Der 55-Jährige ist seit über 20 Jahren in leitenden Funktionen bei nationalen wie internationalen Agenturen tätig.

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Mit zahlreichen Marken- und Produktpositionierungen sowie übergreifenden Kommunikationsplattformen, an denen Schäfer über die Jahre entscheidend mitwirkte, habe er massgeblich am Erfolg der Kunden beigetragen, schreibt die Agentur in einer Mitteilung.

Die letzten 14 Jahre verantwortete Peter Schäfer als standortübergreifender Planning Director und Geschäftsleitungsmitglied bei Havas nicht nur die Strategie, sondern auch Service Offering, Image und Positionierung von Kunden wie zum Beispiel Coop, Credit Suisse, SBB und BAG (Bundesamt für Gesundheit).

Der Südafrikaner lebt seit über 30 Jahren in der Schweiz . Er war nicht nur Vorstandsmitglied und Präsident der Account Planning Group Switzerland (APGS), sondern durfte auch verschiedene Lehraufträge an der HWZ, der Hochschule Luzern und der London School of Marketing wahrnehmen. Des Weiteren war er an der Universität St. Gallen als Gastdozent tätig. 

Mit seinem Wechsel zu Y&R Wunderman kehrt Peter Schäfer zu seinen Wurzeln zurück, war er doch bereits vor über 15 Jahren für Advico in Gockhausen tätig, bevor er zu Spillmann Felser Leo Burnett wechselte.

«Es ist mir eine Ehre Teil von Y&R Wunderman zu sein und ich freu mich sehr auf diese Herausforderung. Ich glaube stark an die einzigartige Position von Y&R Wunderman im Markt und bin der Meinung, dass die Firmenkultur darauf zurückzuführen ist, dass Y&R Wunderman eine langjährige Integration von Kreation, Strategie, Data und Technologie hat, sowie hervorragende strategische Tools nutzt. Dies ebnet den Weg für mehr Innovation in der Entwicklung und Pflege von Marken und Kommunikationsstrategien. Es setzt zudem die frühzeitige und gezielte Einbindung der Kunden voraus, wodurch ein längerfristiges Wachstum erzielt wird», so Peter Schäfer in der Mitteilung.

Yvan Piccinno, Managing Director von Y&R Wundermann: «Dank seiner Berufserfahrung, seinen ausgewiesenen Fachkenntnissen, seiner Freude am Coaching und der beeindruckenden Erfolgsbilanz ist Peter Schäfer genau die Person, die wir uns für diese verantwortungsvolle Position vorgestellt haben. Kompetenzen in Marken- und Kommunikationsstrategien, eingebunden in die Unternehmensorganisation, sind zentrale Eckpfeiler einer modernen Agentur und bringen für unsere Kunden einen echten Mehrwert. Peters gewinnende Art passt zudem perfekt zu unserem Team.» 

Peter Schäfer tritt seine neue Position am 1. September 2019 an.

Ebenfalls im September startet Saskia Kremser bei Y&R Wunderman und komplettiert das fünfköpfige Strategie Team.
 
 

Quade & Zurfluh: Kommunikationspaket für die Pestalozzi-Bibliothek Zürich

Am Samstag feierte die Pestalozzi-Bibliothek ihre Eröffnung als erste öffentliche Bibliothek im Kreis 5. Quade & Zurfluh hat zusammen mit der PBZ ein gesamtheitliches und weiterführendes Kommunikationskonzept ausgearbeitet.

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Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde das neue Konzept erstmals umgesetzt und das Angebot der Bibliothek erlebbar aufgezeigt. 

Insbesondere die Bekanntmachung des Angebotes der Pestalozzi-Bibliothek Zürich sowie deren gesellschaftlicher Auftrag wurden geklärt und bei der Eröffnungsfeier ins Zentrum gerückt. Die Bibliothek konnte im neuen Zuhause auf diverse Workshop-Angebote aufmerksam machen. 

Auf die Eröffnung wurde per Plakataushänge im Zentrum der Stadt Zürich, über Anzeigen in Quartierszeitungen, quartiersrelevanten Online-Newslettern sowie über Social Media und weiteren Online-Plattformen aufmerksam gemacht. Ausserdem wurde kurz vor der Eröffnung das Programm durch einen Postversand in die Haushalte und Firmen des Kreis 5 verschickt. 

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Halbjahreszahlen: Tamedia steigert Umsatz dank Übernahmen

Tamedia ist im ersten Semester vor allen dank Übernahmen gewachsen. Im angestammten publizistischen Kerngeschäft hält der Kriechgang indes weiter an. Und auch die erfolgreichen Marktplätze spüren vermehrt Konkurrenz, was erhöhte Investitionen notwendig macht.

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Der Umsatz des grössten privaten Medienkonzerns in der Schweiz nahm in den ersten sechs Monaten 2019 um 9,8 Prozent auf 524,1 Millionen Franken zu. Treiber des Wachstums waren dabei vor allem die übernommenen Unternehmen Goldbach und Zattoo, wie Tamedia am Dienstag mitteilte.

Der Betriebsgewinn verminderte sich dagegen um gut 22 Prozent auf 41,0 Millionen Franken. Der Rückgang wird vor allem mit erhöhten Abschreibungen als Folge der Übernahmen sowie mit Investitionen in die Digitalplattformen und Bezahlmedien begründet. Die Marge betrug 7,8 Prozent nach 11,0 Prozent im Vorjahr.

Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 53,6 Millionen Franken. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von gut 34 Prozent. Darin enthalten ist indes ein ausserordentlicher Gewinn aus dem Verkauf des Tamedia-Anteils an Localsearch an Swisscom in Höhe von rund 18,7 Millionen Franken.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen bezüglich Umsatz über, auf Ebene EBIT indes klar unter den Schätzungen der ZKB. Das Zürcher Kantonsinstitut rechnete mit einem Umsatz von 495,5 Millionen und einem EBIT von 46,4 Millionen.

 

Print bleibt unter Druck

Mit Blick auf die Segmente zeigt sich in der Publizistik das bereits gewohnte Munster. Das Geschäft mit gedruckten publizistischen Zeitungen und Zeitschriften bleibt unter Druck. «Im Vergleich zum Vorjahr haben wir rund 18 Millionen Franken im Printwerbemarkt verloren, die digital nicht kompensiert werden konnten», lässt sich CEO Christoph Tonini in der Mitteilung zitieren. Die rückläufigen Umsätze belasten insbesondere im Geschäftsfeld Bezahlmedien auch stark die Profitabilität. Auf Stufe EBIT betrug die Marge hier noch magere 0,8 Prozent.

Klar besser sieht es diesbezüglich im Bereich Pendlermedien und Vermarktung aus. Der auch hier spürbare Druck auf die gedruckten Ausgaben der Pendlerzeitungen wurde im Halbjahr durch die stark wachsenden Digitalwerbeerträge sowie durch das durch Zukäufe gestärkte Geschäft mit der Werbe-Vermarktung überkompensiert.

 

Marktplätze sind gefordert

Und anders als in früheren Perioden laufen auch die Geschäfte im Bereich Marktplätze und Beteiligungen nicht mehr ganz so gut. Die digitalen Marktplätze spüren gemäss CEO Tonini die Konkurrenz von internationalen Anbietern. Um einer möglichen Disruption zuvorzukommen, investiert Tamedia hier deshalb in den Ausbau von Personal und IT, was markant auf die Margen drückt. Das Management gibt sich überzeugt, dass diese Investitionen langfristig gewinnbringend sein werden.

 

Impressum fordert einen Kurswechsel

Der Journalistenverband Impressum äussert sich in einer Stellungnahme vom Dienstag kritisch gegenüber Tamedia. Die Forderung: «Massive» Investionen in die Redaktionen, statt Titel zu streichen. Angesichts der Halbjahreszahlen solle Tamedia die Forderung der Redaktionen in der Romandie akzeptieren und während mindestens zwei Jahren auf Entlassungen verzichten. Weiter solle der Konzern die mit Internetplattformen erzielten Gewinne in den Journalismus reinvestieren. Diese Investitionen in die Redaktionen seien nötig, damit Titel wie die Tribune de Genève in Genf und Der Bund und die Berner Zeitung in Bern ihre jeweilige Identität behalten könnten. (SDA/pd/hae)

 

Tamedia Erstes Semester 2019
Kennzahlen 2019-6 2018-6 Veränderung
  in Mio. CHF in Mio. CHF in Prozent
Tamedia-Gruppe      
Betriebsertrag 524.1 477.5 9.8
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 91.5 85.4 7.2
Marge (in Prozent) 17.5 17.9 -2.4
Betriebsergebnis vor Effekten aus Unternehmenszusammenschlüssen 71.1 72.7 -2.3
Betriebsergebnis (EBIT) 41 52.7 -22.3
Marge (in Prozent) 7.8 11 -29.2
Ergebnis 53.6 39.9 34.3
davon Anteil Aktionäre von Tamedia 39.6 26.3 50.6
Mittelfluss aus betrieblicher Tätigkeit 64.9 98.8 -34.3
Bilanzsumme 2 841.6 2 948.41 -3.6
Eigenfinanzierungsgrad (in Prozent)² 72.8 71.31 2.2
Bezahlmedien      
Betriebsertrag 276.1 290.1 -4.8
davon Intersegment 17.7 21.7 -18.7
EBITDA 17.6 22.5 -21.5
EBITDA-Marge (in Prozent)³ 6.4 7.7 -17.6
Pendlermedien und Vermarktung      
Betriebsertrag 141.8 93.6 51.4
davon Intersegment 7.2 4.1 73.7
EBITDA 32.5 13.8 135.3
EBITDA-Marge (in Prozent)³ 22.9 14.8 55.4
Marktplätze und Beteiligungen      
Betriebsertrag 137 124.9 9.7
davon Intersegment 6 5.3 12.4
EBITDA 42.1 53.2 -20.9
EBITDA-Marge (in Prozent)³ 30.7 42.6 -27.9
Durchschnittlicher Bestand Mitarbeitende⁴ 3 642 3 224 13
Quelle: Tamedia

¹ per 31.12.2018
² Eigenkapital zu Bilanzsumme
³ Die Marge bezieht sich auf den Betriebsertrag
⁴ Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand versteht sich ohne Mitarbeitende von Assoziierten / Joint Ventures
 
Alternative Performance-Kennzahlen

Tamedia verwendet die folgenden alternativen Performance-Kennzahlen:
•    Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)
•    Betriebsergebnis vor Effekten aus Unternehmenszusammenschlüssen
•    Konsolidierte normalisierte Erfolgsrechnung 

Anja Sachse wird neue Co-Leiterin des Convention Bureaus bei St.Gallen – Bodensee Tourismus

Per 1. September 2019 wird Anja Sachse das Convention Bureau bei St.Gallen – Bodensee Tourismus an der Seite von Bettina Güntensperger führen.

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Bisher war Anja Sachse (Bild rechts) Projektleiterin Operating & Sales im Convention Bureau, nun folgt sie auf auf Marion Azzato.

Bettina Güntensperger (Bild links) behält ihre bisherigen Funktionen bei, womit Anja Sachse in Zukunft zum einen den Bereich Kongresse sowie sämtliche Sales-Aktivitäten verantworten wird. Zudem bleibt sie weiterhin Projektleiterin.

«Im Sommer 2017 habe ich mich bis über beide Ohren verliebt – in die Ostschweiz. Ich freue mich sehr, auch zukünftig diesen Geheimtipp unter den Schweizer Regionen vermarkten zu dürfen. Ich glaube an das grosse Potenzial unserer Region und bin stolz, sie in meiner neuen Funktion noch stärker vertreten zu dürfen», sagt Anja Sachse erfreut. Auch Tourismusdirektor Thomas Kirchhofer ist überzeugt und meint: «Mit der neu besetzten Co-Leitung kann das Tagesgeschäft optimal gestärkt und der Entwicklungsprozess für künftige Herausforderungen im Marktumfeld gekonnt und aktiv gestaltet werden.»

Interpunkt gewinnt Pitch um Strategiespiel von Login Berufsbildung

Interpunkt konnte sich in einem mehrstufigen Pitch für die Umsetzung des strategischen Unternehmensspiels von Login Berufsbildung durchsetzen. Die Agentur aus Suhr überzeugte mit ihrer Idee einer webbasierten Applikation.

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Login ist verantwortlich für Berufslehren, Praktika und weiterführende Ausbildungen in der Welt des Verkehrs. Um die unternehmerischen Kompetenzen der Lernenden zu fördern, suchte Login nach einer Lösung mit Gamification-Elementen.

Interpunkt konzipierte ein webbasiertes Planspiel, das sich an den Eigenschaften strategischer Brettspiele orientiert. Mit dieser Idee schaffte es die Agentur, sich gegen die Mitbewerber durchzusetzen. 

«Die webbasierte Lösung ermöglicht Login eine einfache Distribution und eine schnelle Vervielfältigung nach Klassengrösse», ist Fabian Koch, Geschäftsführer von Interpunkt, überzeugt. Die Umsetzung erfolgt durch das agenturinterne Webentwicklungsteam. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Verantwortlichen von Login erarbeitet. 
 

Verantwortlich bei Login Berufsbildung: Marcel Mösch. Verantwortlich bei Interpunkt: Fabian Koch (Beratung, Konzept); Daniela Andres (Beratung, Konzept, Texte); Christoph Zimmermann (Konzept, Grafik); Benjamin Knecht, Guzman Bellon (Webentwicklung).

Verschiedene potentielle Käufer interessieren sich für die Annabelle

Die zum Verkauf stehende Frauenzeitschrift Annabelle stösst auf reges Interesse. Es hätten sich erfreulich viele mögliche Käufer gemeldet, erklärte Tamedia-CEO Christoph Tonini am Dienstag an einer Telefonkonferenz.

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Man werde nun einer ausgewählten Zahl von Interessenten vertieften Einblick gewähren. «Ich bin guten Mutes, dass wir einen geeigneten Käufer finden», so Tonini weiter.

Das Zürcher Medienhaus Tamedia hatte im Juli mitgeteilt, dass es sich von der Annabelle trennen will. Die stark vom Werbemarkt abhängige Zeitschrift passe nicht mehr in die Strategie des Konzerns, so die Begründung (Werbewoche.ch berichtete).

Die 1938 gegründete Annabelle gilt als erste typische Frauenzeitschrift im deutschsprachigen Gebiet. Seit 1982 wird sie von Tamedia herausgegeben. (SDA/hae)

Vaudeville zeigt die Benefits des Sunrise-5G-Netzes auf

Über 5G ist die Bevölkerung gleichermassen neugierig und skeptisch. Vaudeville hat für Sunrise drei Spots lanciert, die auf spielerische Art und Weise die Benefits des 5G-Netzes in allen Lebensbereichen summieren sollen.

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Die drei Spots «Ressourcen», «Gesellschaft» und «Wirtschaft» entstanden als Teil einer Sunrise-Kampagne und fassen die Benefits des jeweiligen Themas in 30 Sekunden zusammen. Jeder Spot verweist auf den zugehörigen Artikel mit allen Fakten und Statistiken, wobei es herausfordernd war, in solch kurzer Zeit den technisch komplexen Sachverhalt in schnell und einfach verständlichen Bildern ohne Sprecher, nur mit Text im Bild wiederzugeben. 

Zum Einsatz kommen die Spots im Owned- und Paid-Media-Umfeld sowie in den POS-Screens der Sunrise-Shops. Technisch wurde eine Mischung aus 2D- und 3D-Animation eingesetzt, die fliessend ineinandergreift. Eine eigens dafür komponierte Musik bestimmt den Rhythmus und das Tempo der Animation.

Verantwortlich bei Sunrise: Christoph Timm (Director Brand Strategy & Marketing Communication); Andreas Jäggi (Marketing Manager). Verantwortlich bei Vaudeville Studios: Roger Zürcher (Projektleitung, Konzept & Storyboards); Martin Brunner (Motion Design & Compositing); Ivan Lüthi (Motion Design & Compositing). Musik: Jingle Jungle.

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