Berner Gemeinderat sympathisiert mit Werbeverbot für Flugreisen
Auf Stadtberner Boden sollen Werbeplakate für Flugreisen und Autos verboten werden: Der Gemeinderat hat Sympathien für dieses Anliegen. Das macht er in seiner am Montag publizierten Antwort auf eine Motion der Jungen Alternative (JA!) deutlich.
Redaktion
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9. September 2019
Bild: Stadt Bern
Mit der Umsetzung hat er es allerdings nicht eilig. Er möchte den Vorstoss nur in der unverbindlichen Form des Postulats entgegennehmen und sich für den Prüfungsbericht Zeit bis Ende 2026 nehmen.
Zur Begründung schreibt er, die zurzeit geltenden Plakatierungskonzessionen liefen erst 2027 aus. Die «JA!»-Forderung könne allenfalls im Rahmen der nächsten Konzessionsvergabe aufgenommen werden.
Die Stadträtinnen Eva Krattiger und Seraina Patzen sind der Meinung, dass Fliegen und Autofahren aufgrund des Klimawandels «unter keinen Umständen gefördert werden dürfen». Der Gemeinderat solle deshalb auf öffentlichem Grund keine Plakate mehr zulassen, mit denen für Flugreisen, Fluggesellschaften und Autos geworben werde.
Werbungen zum Beispiel für Urlaub in fernen Ländern seien zudem mit einem Warnhinweis zu versehen, wonach Fliegen der Umwelt und damit auch der Gesundheit dieser und künftiger Generationen schweren Schaden zufüge. (SDA)
Bruce Roberts stösst zur Kreation von Farner
Farner baut weiter aus: Bruce Roberts verstärkt per sofort als Creative Director die Kreation am Standort Zürich.
Redaktion
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9. September 2019
Bruce Roberts kommt von TBWA, wo er in den letzten fünf Jahren massgeblich zum kreativen Erfolg der Agentur beigetragen hat.
Zu seinen jüngsten Arbeiten gehört die vom ADC vierfach mit Gold ausgezeichnete «50 Years of Big Mac»-Kampagne für McDonalds. Diese wurde auch international, unter anderem bei den Cannes Lions und den Clio Awards, mehrfach mit Edelmetall ausgezeichnet. Weiter zeichnete Roberts in der Vergangenheit für Kunden wie UBS, Mercedes-Benz, Zurich Insurance Group, Nestlé, SBB, SWISS International Airlines, Sunrise, Coop und Porsche verantwortlich.
Der gebürtige Südafrikaner und Wahlschweizer studierte in Cape Town am Cape College of Art und arbeitete anschliessend für Agenturen wie BBDO Cape Town und The Jupiter Drawing Room, bevor er 2004 in die Schweiz kam. Zu seinen Stationen in der Schweiz gehören unter anderem Jung von Matt/Limmat und Publicis.
«Mit dem Engagement von Bruce reagieren wir auf die wachsende Nachfrage nach disziplinübergreifenden Kreativ-Konzepten. Ich kenne Bruce aus gemeinsamen Aktivitäten im ADC. Seine kreative und integrierte Denkweise passt perfekt zu den Bedürfnissen unserer Kunden», sagt Philipp Skrabal, Chief Creative Officer und Partner bei Farner.
Bruce Roberts wird gemeinsam mit Martin Fuchs als CD-Team helfen, das Kundenportfolio von Farner weiter auszubauen.
Philipp Skrabal, Bruce Roberts und Martin Fuchs (v.l.).
Russland wirft Google und Facebook Einmischung in Innenpolitik vor
Russland hat Google und Facebook Agitation am Wahltag und Einmischung in innere Angelegenheiten vorgeworfen. Unmittelbar vor der Abstimmung sei Wahlwerbung über die Suchmaschine, das soziale Netzwerk und die Videoplattform Youtube verbreitet worden, teilte die russische Medienaufsicht Roskomnadsor am Sonntag mit.
Redaktion
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9. September 2019
Eine Kommission im Parlament werde prüfen, ob ausländische Kräfte so versuchten, die Wahl zu beeinflussen, hiess es.
Am Sonntag waren landesweit auf regionaler und kommunaler Ebene rund 56 Millionen Russen zur Stimmabgabe aufgerufen. Der Urnengang gilt als wichtiger Stimmungstest für Präsident Wladimir Putin. Vor der Abstimmung hatten Oppositionelle Massenproteste für faire Wahlen organisiert, bei der es zu Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten kam.
Das Innenministerium betonte, dass der Wahltag ruhig verlaufen sei. Zwar seien mehr als 300 Verstösse gemeldet worden. Dies werde jedoch keinen Einfluss auf das Wahlergebnis haben, teilte das Ministerium mit.
Auch die Beobachter der Menschenrechtsorganisation Golos berichteten von hunderten Manipulationsversuchen und Behinderungen ihrer Arbeit. Der Pressesprecher von Golos sei ohne Angaben von Gründen festgenommen worden, teilte die Organisation mit.
Zudem wurden nach Angaben des Bürgerportals OWD-Info mindestens 16 Menschen festgenommen, darunter Journalisten, ein Kommunalpolitiker sowie Maria Aljochina, ein prominentes Mitglied der Punkband Pussy Riot. (SDA)
Im Auftrag Ihrer Sicherheit: MediaConsult wirbt mit Agentenfilm für Schutzkleidung
Wie bringt man das Thema Schutzkleidung auf unterhaltsame Weise an den Mann? Textildienstleister Mewa und MediaConsult zeigen mit einem Werbefilm im Geheimagenten-Stil, welchen extremen Gefahren die Schutzkleidung standhält.
Redaktion
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9. September 2019
Das Drehbuch ist nicht zimperlich: Dummies fliegen verkohlt aus dem Toaster, lösen sich komplett in Säure auf oder glühen in 900 Grad heissem Glas. Jedes Experiment, das der Laborleiter dem Geheimagenten vorführt, zeigt, dass Mewa-Schutzkleidung robust ist. Das ist auch nötig, denn der Agent steht wieder mal vor einer grossen Mission: «Die Sicherheit von Tausenden von Arbeitern steht auf dem Spiel».
Der Film wurde im Auftrag von Mewa von der Berliner Filmfirma Mr. Bob produziert, Agenturpartner war Geometry Global. Das Ziel: ein Marketingclip, der das vermeintlich nüchterne Thema Schutzkleidung auf unterhaltsame und zugleich seriöse Weise umsetzen soll. Das Unternehmen möchte damit seine Zielgruppen erweitern und bekannter werden.
Der Film läuft auf Youtube und in den sozialen Medien.
Karling für die Fashion Days in Sihlcity: Discover your Style
Mit über 30 Fachgeschäften rund ums Thema Mode bietet Sihlcity eine riesige Auswahl an Styles. Das wird mit den jährlich stattfindenden Fashion Days in Szene gesetzt. Während zwei Tagen wird die Mall zum Laufsteg und zur Styling Lounge.
Redaktion
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9. September 2019
Die Kreativen von Karling haben für die Fashion Days eine Kampagne geschaffen, welche die modische Vielfalt von Sihlcity sowie die Wandelbarkeit der Menschen zelebriert. So wird der Körper eines Models buchstäblich als Leinwand benutzt, um die verschiedenen Styles zu zeigen, die man in Sihlcity findet.
Das Highlight der Kampagne ist eine Wand in Sihlcity, wo die verschiedenen Styles von einem Projektor auf ein Model projiziert werden: So ändert sich im Sekundentakt die Kleidung des eigentlich weiss gekleideten Models. Weiter erscheint die Idee mit den Projektionen auf E-Boards, Plakaten sowie in Anzeigen. Last but not least gibt es einen Radiospot, der die Styling Lounge der Fashion Days mit einem Augenzwinkern ins Zentrum rückt.
Verantwortlich bei Sihlcity: Jessica Graf und Corinne Wiederkehr. Verantwortlich bei Karling: Rolf Helfenstein, Verena Fetzer, Daniel Serrano, Patrick Suter, Carl Winthereik. Fotografie und Bewegtbild: Florian Raz.
Agenturcheck: tbd.
Agenturhund? Mutterschaftsurlaub? Überstunden? Homeoffice? In unserer Rubrik «Agenturcheck» prüfen wir Schweizer Agenturen auf Herz und Nieren. Diesmal im Fokus: tbd. aus Zürich.
Redaktion
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9. September 2019
Adresse: Weststrasse 86, 8003 Zürich
Gründungsdatum: 4. Juli 2011
Gründer: Tom Seinige
Aktuelle Agenturchefs: Susan d’Erlanger, Sandro Nicotera, Alexandra Niggeler, Tom Seinige
Anzahl Mitarbeitende: zwischen 0 und 42
Aktuelle Kunden: Denner, ZVV, SVA Zürich, Cashgate, EcoDrive, SVV, Jensen und andere
Auf welche Kampagne aus den vergangenen zwölf Monaten seid ihr besonders stolz?
Schwierig zu sagen, denn jede Kampagne hat etwas, worauf wir stolz sind, und gleichzeitig ist jede und jeder von uns auf anderes stolz. Darum haben wir unsere Lieblinge im Film zusammengestellt.
Die bisher wichtigste Kampagne der Agenturgeschichte ?
Auf die Gefahr hin, dass wir jetzt tönen wie ein Fussballtrainer: Die wichtigste Kampagne ist immer die nächste. Auf Historie sind wir zwar stolz, bilden uns aber nichts darauf ein.
Der ausgefallenste Ort, an den sich eure Kreativen zum Kreativsein zurückziehen?
Ausgefallene Orte lenken uns eher ab, als dass sie unsere Konzentration fördern. Darum arbeiten wir am liebsten an Orten, an denen wir uns rundum wohlfühlen und den Gedanken freien Lauf lassen können. Normalerweise also auf dem Sofa in unserer Agentur.
Was macht ihr bei Denkblockaden?
Das «Tal der Tränen», die «Wand des Scheiterns» oder wie man diese Phase auch nennen will, gehört zum kreativen Prozess dazu. Wer sie nicht erlebt, sollte noch dranbleiben. Mit Dranbleiben überwindet man sie auch. Oder dann mit zwei Schritten zurück und die andere Abzweigung nehmen.
Was ist eure Agenturphilosophie?
Wir sind sowohl Kreative wie auch Macherinnen und Macher. Aber keine Philosophen und auch keine Buzzword-Schleudern, die sich als Philosphie ausgeben.
Tom Seinige, Susan d’Erlanger, Sandro Nicotera und Alexandra Niggeler (v.l.).
Warum sollten Talente unbedingt zu euch arbeiten kommen?
Talente können bei uns das machen, was sie am liebsten und besten machen. Denn bei tbd. arbeiten wir im Netzwerk mit Freelancern aus allen Disziplinen und Bereichen zusammen. Aus diesem Talent-Pool stellen wir die Teams für jede Aufgabe passgenau zusammen. Da muss auch niemand was machen, was ihr oder ihm nicht liegt. Das ist wahrscheinlich ein Grund, weshalb viele Talente zu uns kommen, ohne dass wir sie extra überzeugen müssten.
Wie lange bleiben Mitarbeiter im Durchschnitt?
Es mag überraschen, ist aber wirklich so: Wir haben keine fixe Belegschaft und trotzdem sozusagen keine Fluktuation. Viel weniger als wir es in herkömmlichen Agenturen erlebt haben. Alle Freelance-Teams, die wir für Kunden zusammenstellen, bleiben sehr gerne möglichst lange dabei.
Wie hoch sind die Löhne, die ihr zahlt, im Vergleich zum Branchenschnitt?
Freelancer bezahlen wir nicht nur anständig, sondern auch pünktlich, was scheint’s eher aussergewöhnlich ist. Uns selber bezahlen wir zu schlecht.
Wie lange bekommt man bei euch Mutterschafts- und wie lange Vaterschaftsurlaub?
Sich um die Mutter oder den Vater zu kümmern ist doch selbstverständlich. Dafür kriegen alle so viel Urlaub, wie sie halt brauchen. Dito beim Nachwuchs.
Ist Homeoffice erlaubt – und wenn ja, wie oft?
Bei uns ist neben Home- auch Irgendwo-Office erlaubt. Eigentlich alles, was die Arbeit angenehm und das Resultat ergiebiger macht.
Wie hoch ist aktuell die Frauenquote?
50 Prozent natürlich.
Beschäftigt ihr Praktikanten?
Grundsätzlich ja, im Moment nein. Wer das ändern möchte, darf sich gerne melden.
Veranstaltet ihr Teamevents?
Jeweils Ende März steigt bei uns in der Agentur das erste Sommerfest des Jahres. Dazu eingeladen sind Freelancer jeder Couleur. Und zu unserer grossen Freude dürfen wir jedes Jahr mehr Geld für die wachsenden Getränke- und Essensbestellungen ausgeben.
Habt ihr einen Agentur-Hund oder sonst ein Maskottchen?
Isla sorgt bei uns für Wow-Effekt. Sie ist beides in einem.
Wo trinkt ihr euer Feierabendbier?
Unsere Agentur liegt glücklicherweise an der sonnigen Ecke West-/Zweierstrasse. Darum stellen wir am Feierabend gerne den Klapptisch vor den Eingang und staunen, wie rasch sich jeweils eine Traube bei tbd. bildet. Das kann dann gut und gerne etwas länger dauern mit Leuten, die wir vorher nicht gekannt haben.
Dachcom macht die Schweizer Kultur online erlebbar
Die Agentur Dachcom hat für das Schweizerische Nationalmuseum die neuen Webauftritte entwickelt.
Redaktion
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9. September 2019
Unter dem Dach des Schweizerischen Nationalmuseums sind drei Museen und das Sammlungszentrum vereint. Die Museen präsentieren die Schweizer Geschichte von deren Anfang bis heute und erschliessen – auch mit immerzu wechselnden Ausstellungen zu aktuellen Themen – die schweizerische Identität, Geschichte und Kultur in ihrer ganzen Vielfalt.
Dachcom konnte Ende 2018 den Pitch für die Neuentwicklung der Webplattformen des Schweizerischen Nationalmuseums für sich entscheiden. Sowohl der übergreifende Webauftritt des Nationalmuseums als auch die individuellen Plattformen der einzelnen Häuser wurden komplett neu entwickelt und technisch umgesetzt. Dabei wurde darauf geachtet, dass einerseits eine klare Gruppenzugehörigkeit zu erkennen ist, die einzelnen Museen andererseits aber auch ihren eigenen Charakter beibehalten. So entstand entstanden neue Auftritte für die Websites Nationalmuseum.ch, Landesmuseum.ch, Chateaudeprangins.ch, Forumschwyz.ch und Sammlungszentrum.ch.
Ziel des umfassenden Webprojektes, in dessen Rahmen mehrere Kunden-Workshops und ein UX-Test bei Dachcom durchgeführt wurden, war die komplette Erneuerung der Webpräsenzen des Schweizerischen Nationalmuseums – in Bezug auf Technik, Design und User Experience. Die vielfältigen Anspruchsgruppen von Jung bis Alt sollen zielgerecht abgeholt und alle relevanten Informationen auf den Websites schnell und einfach gefunden werden.
Aus diesem Grund wurden die vielfältigen Angebote der einzelnen Museen neu in übersichtlichen Agenden gebündelt und können direkt über einen Filter auf den Einstiegsseiten abgefragt werden. Aus technischer Sicht finden sich auf den Webplattformen sieben Sprachen, vier davon umfassend und drei teilweise übersetzt. Die Museums-App des Landesmuseums Zürich greift nahtlos auf die Daten der Webseiten zu, die in naher Zukunft auch für alle Personen mit Einschränkungen – wie zum Beispiel Personen mit eingeschränktem Sehvermögen – optimiert werden.
Nemuk bewirbt den neuen Weinberater von Denner
Der kürzlich lancierte Online-Weinberater von Denner schlägt für jeden Gang den passenden Wein vor – inklusive Mengenempfehlung gemäss Anzahl der angegebenen Personen. Zur Bekanntmachung im Web hat Nemuk drei animierte Videospots realisiert.
Redaktion
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9. September 2019
Die Kurzfilme zeigen die Benefits des Weinberaters verpackt in drei witzige Geschichten rund um dilettante Weinschmecker, Diogenes sowie einem verrückten Professor. Im Unterschied zu dieser bunten Protagonistentruppe kommt man durch den Weinberater von Denner als Weinliebhaber ganz ohne Komplikationen für jedes Essen zum passenden Wein.
Die drei Spots bewerben den Weinberater auf den Social Mediakanälen Facebook und Youtube über mehrere Monate hinweg. Der erste der drei Filme ist auf der Website abrufbar.
Verantwortlich bei Denner: Lucia Bolli, Grazia Grassi. Verantwortlich bei Nemuk: Thierry Figini (Konzept, Drehbuch, Projektleitung). Text: Tom Zürcher. Illustration, Ton & Animation: Robin Bushell.
Der Schweizer Sportvermarkter Ringier Sports geht an den Start
Die Wettbewerbskommission hat der Übernahme und Neukonstruktion von InfrontRingier Sports & Entertainment zugestimmt. Ringier Sports wird per sofort aktiv.
Redaktion
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9. September 2019
Nach Übernahme aller Aktien des ehemaligen Joint-Ventures InfrontRingier Sports & Entertainment Switzerland durch Ringier tritt das Unternehmen ab sofort als Ringier Sports auf. Ringier Sports wird sich auf den Schweizer Markt sowie auf die Tätigkeiten in der Vermarktung konzentrieren.
Der Fokus liegt auf Publikumssportarten wie Fussball und Eishockey sowie Sportarten, die über eine hohe Anzahl von Lizenzierten und Aktiven verfügen. «Mit Ringier Sports und der neuen Struktur konzentrieren wir uns auf die Vermarktung von Schweizer Vereinen und Verbänden sowie nationalen und internationalen Veranstaltungen im Markt Schweiz. Gleichzeitig fokussieren wir uns auch auf die Verwertung von kommerziellen Rechten an nationalen Ligen und die zukünftige Entwicklung und Vermarktung von Veranstaltungs- und Meisterschaftsformaten mit nationalem Charakter. Dabei können wir auf das langjährige Wissen unserer Mitarbeitenden zählen und auf ein breites Netzwerk an renommierten und etablierten Partnern zurückgreifen», sagt Martin Blaser, Geschäftsführer von Ringier Sports.
Bundesrat will Kampagne gegen Sexismus lancieren
Der Bundesrat will eine Präventionskampagne gegen Sexismus lancieren. Er nimmt damit ein Anliegen von Grünen-Präsidentin Regula Rytz auf, welche die Kampagne mit einer Motion fordert.
Redaktion
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8. September 2019
Die Präventionskampagne soll mehrere Jahre dauern und über verschiedene Kanäle wie etwa Social Media, Plakate, Inserate, Kinospots verbreitet werden. Zudem soll sie in Zusammenarbeit mit den Kantonen sowie der Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Bildung und Kultur umgesetzt werden, um eine möglichst breite Wirkung zu erzielen.
Die Motionärin begründet ihr Anliegen mit einer «aktuellen» Studie von Amnesty International, wonach 59 Prozent der Frauen in der Schweiz sexuelle Belästigung erlebt hätten. Jede fünfte Frau habe ungewollte sexuelle Handlung im strafrechtlichen Bereich erlebt und 61 Prozent der jungen Frauen würden in sozialen Medien aufgrund ihrer körperlichen Erscheinung beleidigt oder sexuell erniedrigt.
Die Schweiz habe sich im Rahmen des Uno-Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (Cedaw) dazu verpflichtet, Massnahmen zu treffen, mit welchen Praktiken beseitigt werden, welche auf stereotypen Rollenbildern beruhen. Trotz der Bemühungen sei die Diskriminierung nicht kleiner geworden – Verbote sexistischer Werbung, Sensibilisierung von Führungskräften und Schlichtungsstellen würden nicht genügen.
Der Bundesrat beantragt dem Parlament, die Motion anzunehmen. Der Nationalrat wird als Erstrat darüber diskutieren, ob er eine Kampagne gegen Sexismus befürwortet. (SDA)
Die zehn besten Geschichten für ein Blogger-Magazin
Graubünden Ferien lässt Bloggerinnen und Blogger ein Reisemagazin schreiben. Aus rund 200 eingereichten Artikelideen sind die zehn Besten bestimmt worden. Noch diesen Monat beginnen die Recherchereisen in Graubünden.
Redaktion
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6. September 2019
Was wollten Sie schon immer einmal in Graubünden erleben, um in Text und Bild darüber zu berichten? Mit dieser Frage hat sich Graubünden Ferien in diesem Frühjahr an Bloggerinnen und Blogger aus dem deutschsprachigen Raum gewandt. Anlass dazu gab die Idee eines Reisemagazins, geschrieben von Autorinnen und Autoren, die üblicherweise online publizieren. Die Absicht, ihre Erlebnisse auf Papier zu drucken und damit einer Leserschaft die Gelegenheit zu geben, noch tiefer in die Geschichten einzutauchen, kam gut an.
Über 150 Bloggerinnen und Blogger haben sich als Autorinnen und Autoren, Fotografinnen und Fotografen für das Magazin beworben und insgesamt rund 200 Vorschläge unterbreitet. Zehn Ideen werden nun in die Tat umgesetzt. Jana Zieseniss vom deutschen Reiseblog «Sonne & Wolke» ist Ambassadorin des Projekts und ebenfalls mit einer Idee am Start: «Wir alle haben doch ein paar verrückte Reiseideen im Kopf. Dinge, die wir irgendwann im Leben gerne machen würden. Was, wenn irgendwann jetzt sein könnte?»
Über zehn Pässe und zu fünf Ureinwohnern
Diesen Monat startet die erste Recherchereise. Von Chur nach Chur – über zehn Pässe – geht der aussergewöhnliche Roadtrip, über den im Magazin zu lesen sein wird. Offen ist der Ausgang einer anderen Geschichte, denn «mit dem Zufall unterwegs» geht es durch Graubünden. «Hardcore Detox» wiederum ist das Ziel einer Reise ins absolute «Offline». Welches Bündner Dorf dazu besucht wird, wird noch nicht verraten. Auf das Dach der Ostalpen führt die Piz-Bernina-Hochtour. Geheimnisse und Schätze stehen im Zentrum zweier Geschichten um die Spezialität Capuns sowie ums Strahlen und Schürfen in den Bergen.
Aug in Aug mit den fünf ältesten Bündnern – Steinbock, Hirsch, Bartgeier, Gämse und Murmeltier – wird wohl ebenso ein Erlebnis wie die Winterolympiade «en famille». Bei dieser wagt eine Familie aus dem deutschen Flachland den Schneetest. Von vergessenen Skigebieten oder darüber, was aus ihnen geworden ist, erzählt eine andere Geschichte. Nicht zuletzt verspricht auch eine Reise mit der Kamera auf den Spuren des Architekten Peter Zumthor neue An- und Einsichten.
Viele Geschichten zu erzählen
Das Reisemagazin erscheint im November 2020 und wird unter anderem dem Magazin Transhelvetica beigelegt. Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien, freut sich auf die Publikation: «Mit dem Blogger-Magazin verknüpfen wir die traditionelle und die moderne Medienwelt. Es zeigt auch, wie lebendig Print sein kann. Die Geschichten sind die Hauptsache. Solche haben wir reichlich zu erzählen.» Und mit konkreten Tipps zum Nacherleben schlage das Reisemagazin die Brücke von der Inspiration zum Angebot.
«Rundschau talk»: Dominik Meier moderiert neu für Sandro Brotz
Dominik Meier, der seit Ende August 2019 die «Rundschau» moderiert, übernimmt ab sofort zusammen mit Nicole Frank auch die Gesprächsleitung beim «Rundschau talk». Sandro Brotz, der im Frühling 2019 zur «Arena» wechselte, konzentriert sich auf die Aufgaben beim Polittalk.
Redaktion
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6. September 2019
Am 21. August 2019 feierte Dominik Meier seine Premiere als Moderator der «Rundschau». Am Mittwoch, 25. September, leitet er nun zusammen mit Nicole Frank auch zum ersten Mal das Gespräch im «Rundschau talk». Er übernimmt die Aufgabe von Sandro Brotz, der sich nach seinem Wechsel zur «Arena» im Frühjahr 2019 nun ganz auf seine Aufgaben beim Polittalk konzentriert. Der von Susanne Wille und Sandro Brotz initiierte «Rundschau talk» wurde erstmals im März 2017 ausgestrahlt.