Tiffany Lüthi wird neues Mitglied der Geschäftsleitung von Rod

Verstärkung für die Geschäftsleitung von Rod Kommunikation: Beraterin Tiffany Lüthi nimmt Einsitz.

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Tiffany Lüthi ist seit 2015 bei Rod Kommunikation tätig und betreute seither als Beraterin Kunden wie SwissSign, Migros Bank oder Sinalco und viele mehr in komplexen Kommunikationsaufgaben. Mit der Beförderung als Leiterin der Beratung wird Tiffany in die Geschäftsleitung der Agentur an der Bürglistrasse berufen. «Tiffany ist ein absolutes Ausnahmetalent und hat eine Blitzkarriere hingelegt, wir sind sehr stolz darauf, sie in unserem Team zu haben», so Rod Geschäftsführer Pablo Koerfer in einer Mitteilung vom Donnerstag. Tiffany Lüthi absolvierte eine Ausbildung als Kommunikationsplanerin HF und den Studiengang Strategische Planung an der Ad School.

Lematin.ch präsentiert das neue Logo und lanciert eine App

Le Matin.ch präsentiert sich mit neuem Logo und Outfit. Seit Donnerstag bietet die am drittmeisten besuchte Westschweizer Informationswebseite eine grafisch moderne und optimierte App.

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Im Juni 2018 hat Tamedia verkündet, die Westschweizer Zeitung Le Matin nur noch in digitaler Form herausbringen zu wollen und die Printversion einzustellen (Werbewoche.ch berichtete). An diesem Plan wurde trotz Protesten und nach Ablauf einer Konsultationphase festgehalten. Im Juli 2018 erschien die letzte Printausgabe der geschichtsträchtigen Zeitung – mit einer Spezialausgabe und einer Todesanzeige auf der Titelseite. 

Im Februar 2019 zeigte sich Tamedia zufrieden mit dem Start der digitalen Version von Lematin.ch und vermeldete einen Besucherzahlenrekord – 1,4 Millionen Unique Clients im Januar (Werbewoche.ch berichtete).

Die am Donnerstag lancierte App soll nun die Verbreitung Lematin.ch weiter vorantreiben. Um auf die Neulancierung hinzuweisen und LeMatin.ch als digitales Newsportal zu verankern, unterstreicht ein neues orange-weisses Logo in überarbeiteter Schrift den modernen Auftritt der Marke.

Laurent Siebenmann, Chefredaktor von Le Matin.ch erklärt in einer Mitteilung die Wichtigkeit des neuen Auftritts: «Das ist ein wichtiger und sehr emotionaler Moment, denn Le Matin übernimmt ab sofort eine vollständig digitale Identität, auch in der grafischen Gestaltung. Wir haben mehrere Monate lang am neuen Look und an der visuellen Identität gearbeitet. Es war für mich wichtig, der Geschichte von Le Matin grafisch treu zu bleiben, die Marke aber für die Zukunft zu rüsten.» (hae/pd)

 

Das bisherige Logo:

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Frühe Retargeting-Werbung lockt Kunden zurück

Eine Studie der University of Stanford zeigt, dass personalisierte Anzeigen durch Cookies in den ersten Tagen nach dem Besuch besonders effektiv sind.

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Retargeting ist eine Marketingstrategie, bei der Websites von Verkäufern über Cookies die Präferenzen von Käufern speichern und benutzen, um diesen auf anderen Websites wieder personalisierte Werbungen zuzuschicken.

«Retargeting ist eine effiziente Marketingstrategie, denn dadurch müssen Anbieter eine Zielgruppe nicht immer komplett kalt ansprechen. Es macht auch Sinn, diese Strategie früh einzusetzen, denn dann ist der Eindruck der Kauferfahrung noch frisch im Kopf», sagt Online-Marketing-Experte Björn Tantau in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Pressetext.

 

Bei Unentschlossenen effektiv

Für die Studie haben die Forscher das Kaufverhalten von mehr als 230’000 Besuchern der kanadischen Verkaufswebsite BuildDirect untersucht. Diese Seite benutzt unterschiedliche Plattformen für Retargeting-Werbung, doch die Studie konzentrierte sich nur auf den Einsatz von DoubleClick, einem Tool von Google, das Kunden anhand von Cookies und deren User-ID verfolgen kann.

Es stellte sich heraus, dass Retargeting vor allem bei Besuchern, die sich eine Seite nur ansehen und nichts kaufen, besonders effektiv ist. Bei diesen Usern erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr zu BuildDirect durch Retargeting um 15 Prozent. Ausserdem ist der Effekt deutlich höher, wenn Konsumenten möglichst bald nach ihrem Besuch Werbung sehen. Die stärksten Auswirkungen fanden in den ersten drei Tagen statt.

 

«Defensive» Rolle für Website

Den Forschern zufolge hat Retargeting-Werbung selbst dann eine starke Wirkung, wenn sie keine neuen Informationen bietet, sondern lediglich die besuchte Seite wieder in Erinnerung ruft. Diese Art von Werbung hat auch eine «defensive» Rolle für Websites, denn dadurch wird es für Konkurrenten schwieriger, ihnen Kunden abzuwerben.

Laut Tantau stellt sich bei Retargeting die Frage, ob eine Empfehlung den Geschmack der Kunden anspricht. «Verkäufer gehen davon aus, dass Kunden ein ähnliches Produkt wie bei einem vorherigen Kauf wollen. Sie nutzen hier die Informationen, die sie über die Konsumenten haben. Wenn das Angebot passt, ist Retargeting sehr effektiv», so der Experte. (pte)

Social-Media-Plattformen und Online-Videos werden in der Werbung 2020 noch dominanter

Ein grosser Teil der Marketingspezialisten weltweit (46 Prozent) findet nicht das richtige Gleichgewicht und die richtigen Synergien zwischen digitalen und Offline-Medien, während drei Viertel (76 Prozent) weiterhin mit kanalübergreifenden Messungen kämpfen. Das sind die neusten Ergebnisse der jährlichen Marketingstudie «Getting Media Right: Marketing in Motion» von Kantar.

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Die Ausgaben für digitale Werbung werden in 2020 deutlich steigen, da Marketingfachleute ihren Medienmix optimieren wollen. 84 Prozent der Marketingexperten planen, ihre Investitionen in Online-Videowerbung in den nächsten zwölf Monaten zu erhöhen. 70 Prozent wollen ihre Ausgaben für Social-Media-Netzwerke steigern und 63 Prozent die Ausgaben für Podcasts erhöhen. Dies steht im direkten Gegensatz zu den geplanten Ausgaben für Printmedien: 70 Prozent der Marketingspezialisten werden die Ausgaben für Zeitschriften und 66 Prozent ihre Investitionen in Zeitungswerbung reduzieren.

Trotz des prognostizierten Wachstums der Online-Werbung bleibt die digitale Messung der Wirkung eine Herausforderung für Marketingfachleute. Informationslücken beeinträchtigen die Möglichkeit, die kanalübergreifende Performance zu verstehen und somit die Gesamtperformance ihrer Marke zu beurteilen.

Getting Media Right untersucht zum sechsten Mal den aktuellen Stand des Marketings in einer schnelllebigen, vernetzten Welt. Die Studie basiert auf dem fundierten Feedback von fast 500 erfahrenen Marketingspezialisten aus Werbung, Medienverlagen und Agenturen weltweit. Sie zeigt eine Branche, die die Nutzung verschiedener Medienkontexte weiter diversifiziert und ein besseres Verständnis in Bezug auf die Vernetzung von Ideen, Inhalten und Medienkanälen benötigt, um ihre Ziele zu erreichen: kurzfristige Verkäufe und langfristiges Markenwachstum.

 

Zentrale Ergebnisse der Studie:

  • Das kurzfristige vs. langfristige Dilemma spitzt sich zu. Fast alle Marketingfachleute (einschliesslich 88 Prozent der Werbetreibenden) erkennen inzwischen die Bedeutung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen kurzfristigen Verkäufen und langfristigem Markenaufbau. Allerdings verwenden nur 54 Prozent der Marketingfachleute sowohl kurz- als auch langfristige Messungen; 38 Prozent verlassen sich immer noch ausschliesslich auf kurzfristige Verkaufsergebnisse. 
  • Marketingspezialisten kämpfen nach wie vor mit integrierten Kampagnen. Ein Viertel der Werbetreibenden (25 Prozent) hat es versäumt, die Marketingorganisationen zu integrieren. 27 Prozent der Werbetreibenden haben keine integrierten Strategien für mediale und nicht-mediale Aktivitäten. 
  • Programmatic targeting wächst weiter. Vier von fünf Marketingspezialisten (80 Prozent) nutzen derzeit programmatic targeting für ihre Kampagnen. Bis 2020 sollen das bereits 90 Prozent sein. Dennoch ist sich fast jeder dritte Werbetreibende nicht sicher, ob er die richtigen Zielgruppen erfolgreich anspricht. 
  • Werbung ohne Cookies könnte Marketingexperten im Dunkeln lassen. Die Mehrheit der Branche – fast die Hälfte der Agenturen und fast drei Viertel der Werbetreibenden – hat noch nicht mit den Vorbereitungen für eine Welt ohne Cookies begonnen. Viele sind besorgt darüber, wie sich dieser Wandel auf die Branche auswirken wird. 
  • Fast ein Drittel der Werbetreibenden ist sich nicht sicher, ob sie den Einfluss von Werbung im Kontext verstehen. Fast zwei Drittel der Marketingspezialisten sind sich einig, dass die Entwicklung von individuell angepassten Inhalten ein Muss ist. Wenn es aber darum geht zu verstehen, wie sich der Kontext auf kreative Umsetzungen auswirkt, gibt es immer noch eine Wissenslücke. Es braucht mehr Wissen darüber, wie spezifische Inhalte auf bestimmte Kontexte zugeschnitten werden müssen, um sie empfängerfreundlicher zu gestalten.

 

«Während das rasante Wachstum der digitalen Werbeausgaben keine Überraschung ist, zeigt diese neue Studie, dass Marketingspezialisten noch einen langen Weg vor sich haben, wenn es um die kanalübergreifende Messung und den Nachweis des ROI geht», sagte Jane Ostler, Global Head of Media Effectiveness, Kantar’s Media Domain. «Die nächsten zwölf Monate werden grosse Veränderungen für die Branche mit sich bringen. Das Aufkommen neuerer Kanäle wie Podcasts und Advanced TV sowie die Abkehr von Cookies verändern die Möglichkeiten von Werbetreibenden ihre Kampagnen auszurichten und zu messen. Marketingspezialisten sollten das Beste aus beiden Welten anstreben: Sie müssen einen Rahmen schaffen, um die Auswirkungen auf Geschäfts- und Markenkennzahlen zu messen. Das bedeutet die Messwerkzeuge zu harmonisieren und eine Infrastruktur aufzubauen, die Messungen über den gesamten Marketingmix hinweg ermöglicht. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse ist es möglich, die Perform ance über alle Kanäle hinweg zu verbessern.»

«Die Triebtäterin»: Güzin Kar wird neue Kolumnistin für NZZ am Sonntag

Ab nächstem Sonntag seziert Güzin Kar in der NZZ am Sonntag das Leben und Lieben der Schweizerinnen und Schweizer. Man darf sich auf eine gepfefferte neue Kolumne der renommierten Autorin freuen.

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Güzin Kar wird im Kulturteil des Blattes alle zwei Wochen exklusiv über alles, was Schweizerinnen und Schweizer auf der Suche nach dem persönlichen Glück umtreibt, schreiben: Liebe, Triebe, Sex, Hoffnungen, Ängste und Abgründe. Der Titel der wöchentlichen Kolumne lautet «Die Triebtäterin».

«Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Güzin Kar», sagt Peer Teuwsen, Ressortleiter Kultur der NZZ am Sonntag. «Ihre Idee, die privaten Irrungen und Wirrungen moderner Menschen in einer Art Fortsetzungsroman auszuloten, hat uns auf Anhieb überzeugt. Mit gutem Grund: Kar hat die grosse Gabe, unser modernes Leben durch Überzeichnungen zur Kenntlichkeit zu entstellen.»

Kar ist Zürcher Drehbuchautorin, Filmregisseurin und Kolumnistin. Nach dem Studium der Germanistik und Filmwissenschaft absolvierte sie die Filmakademie Baden-Württemberg. Kar schreibt und inszeniert für Kino und Fernsehen. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Zu ihren jüngsten Erfolgen gehört «Seitentriebe», eine preisgekrönte SRF-Serie, die sich mit Sex in Langzeitbeziehungen beschäftigt.

APG|SGA: Neues Verkaufsteam für «Airport Advertising» am Start

APG|SGA übernimmt ab 1. Januar 2020 die exklusive Vermarktung und Bewirtschaftung sämtlicher Werbeflächen inklusive aller Spezialformate am Flughafen Zürich. Für die dezidierte Betreuung des Werbemarktes wurde der Angebotsbereich «Airport Advertising» aufgebaut.

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Die neue Beratungs- und Verkaufsunit arbeitet eng mit der gesamten Verkaufs- und Marketing-Crew bei APG|SGA sowie bei JCDecaux One World zusammen und besteht aus drei Fachkräften. «Airport Advertising» ist direkt Andy Bürki (Leiter Advertising Market) unterstellt und wird von Tony Mandingorra (Bild links) geleitet, der bisher den Bereich International Sales führte und nun die Position Head of Airport Advertising innehat.

Mandingorra spricht fünf Sprachen und ist seit 2002 für das Aussenwerbeunternehmen tätig, unter anderem als Leiter International Sales und Key Account Manager. Zu früheren Stationen seiner Karriere zählten die Verkaufsleitung USA und Westeuropa bei Gessner sowie die Akquisitionsleitung bei Geyst. 

 

Zwei neue Mitarbeiterinnen bei Airport Advertising 

Sales Manager Barbara Borri (2. v.l.) arbeitet seit 2011 in verschiedenen Angebotsbereichen der APG|SGA. Zuvor sammelte sie Erfahrungen in Mediaplanung und Projektleitung bei Publicitas und Felten & Compagnie.

Marissa Jaun (2. V.r.) ist für das Backoffice zuständig. Sie startete ihre Karriere im Customer Support bei Clear Channel Schweiz und wechselte 2014 zu APG|SGA, wo sie zunächst in der Akquisition und später im Verkauf Backoffice tätig war.

Airport Advertising von APG|SGA will für innovative Aussenwerbelösungen stehen, die Reisende und Besucher des Flughafen Zürichs begeistern und gleichzeitig Unternehmen und Marken eine hochwertige Kommunikationsplattform bieten. «In enger Zusammenarbeit mit dem Flughafen Zürich werden wir neue und emotionale Markenerlebnisse schaffen», sagt Tony Mandingorra. 

 

Nachfolgerin für die Leitung International Sales 

Die Nachfolge von Tony Mandingorra für die Leitung International Sales tritt Yvonne de Angelis (Bild rechts) an. Bisher war sie bei APG|SGA für nationale Schlüsselkunden zuständig. De Angelis spricht vier Sprachen und verfügt über Know-how in Marketing und Aussenwerbung in sämtlichen Kommunikationsräumen. Berufliche Stationen führten sie nach Singapur und London sowie in die verschiedenen Sprachregionen der Schweiz, unter anderem als Marketingleiterin bei H&M.

Trade Marketing Intelligence erhält Verstärkung von drei Experten

Zu den beiden bisherigen Geschäftsbereichsleitern der Trade Marketing Intelligence TMI, die sich im Rahmen eines Spin-off aus der Migros gegründet hat, stossen nun drei Marketing- und Kommunikations-Experten.

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Bereits Ende 2018 kam Michael Gassler (Mitte) als Managing Partner zu TMI und komplettierte die Geschäftsleitung. Der Werbe- und Kommunikationsexperte bringt langjährige Erfahrung in Markenführung sowie integrierter Kommunikation mit und hat diverse Agenturen – unter anderem Advico Young & Rubicam, Exxtra Kommunikation, Ruf Lanz und Leo Burnett – mitgeprägt. Bei Leo Burnett Schweiz war er zuletzt sieben Jahre als Managing Director Mitglied der Geschäftsleitung. Michael Gassler hat unter anderem Positionierungsstrategien, Markenwelten und Kampagnen von Brands wie Rivella, Ovomaltine, Suva, Sanitas Krankenversicherungen, Micasa, Chocolat Frey und Swissmilk mitverantwortet. Bei TMI leitet Gassler die Bereiche Kreation und Beratung. 

Im Juni konnte das TMI Alban Haas (Links) als neuen Leiter Operations gewinnen. Er ist für den Field Service und das operative Geschäft sowie sämtliche Vertriebsaktivitäten des Unternehmens verantwortlich. Der diplomierte Verkaufsleiter war in seiner Laufbahn bereits für verschiedene Unternehmen in den Bereichen Werbung und Trademarketing tätig. So kam er 1999 als Account Director zur Zürcher Agentur Blue Spirit Communications. Dort entwickelte er die Kompetenzen der Agentur kontinuierlich weiter und baute deren Kerndisziplin, das Trademarketing, auf. 2002 wurde er Mitglied der Geschäftsleitung und 2009 CEO der Agentur. 2012 wechselte er dann zu Boost Group als Client Service Director. Zuletzt war Alban Haas während drei Jahren erfolgreich Managing Partner bei Promotion-Tools.

Mit Simon Hofmann (Rechts) erhält das TMI in Sachen Innovation Verstärkung. Der neu für Business-Development & Strategie zuständige Experte ist Vater der Swisscom Erkennungsmelodie und leitete über lange Jahre beim Telekommunikationsanbieter das Jugendmarketing sowie das Live-Marketing. Mit den jeweiligen Medienpartnern lancierte er «MusicStar», «Jeder Rappen zählt» oder zuletzt «NRJ Air». Bevor er im Juli zu TMI stiess, war er als Leiter Live Experience & Sponsoring für die B2B-Plattformen wie das Swiss Economic Forum oder die Swisscom-Beteiligung am Digital Festival & Hack Zürich verantwortlich. 

Volksinitiative gegen Tabakwerbung eingereicht

Die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» ist eingereicht worden. Das Initiativkomitee aus verschiedenen Gesundheitsorganisationen überreichte am Donnerstag 113'500 Unterschriften der Bundeskanzlei.

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«Wir wollen nicht, dass Kinder und Jugendliche mit dieser Werbung belastet werden», sagte Hans Stöckli, Präsident des Initiativ-Vereins, am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Unter qualmendem Rauch, der Zigarettenrauch symbolisieren sollte, wurden zahlreiche Kisten mit den Unterschriften der Bundeskanzlei übergeben.

Die Initiative verlangt ein lückenloses Verbot für Tabakwerbung, die Kinder oder Jugendliche erreicht. Konkret soll Zigarettenwerbung auf Plakaten im öffentlichen Raum in der ganzen Schweiz verboten werden. Heute gilt ein Werbeverbot für Tabak in Radio und Fernsehen. Untersagt ist auch Werbung für Tabakprodukte, die sich speziell an Jugendliche richtet. Zusätzlich steht es jedem Kanton offen, weiterführende Verbote für Tabakwerbung zu erlassen (Übersicht: Grafik unten).

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Ständerat entscheidet nächste Woche

Unterstützung erhielten die Initianten letztens von der Gesundheitskommission des Ständerates (SGK). Sie forderte Mitte August ein Verbot von Tabak-Inseraten in Presse und im Internet. Der Ständerat wird darüber in der kommenden Woche entscheiden.

Für das Initiativkomitee geht der Vorschlag der SGK in die richtige Richtung. Laut Stöckli ist dieser jedoch nur aufgrund des Druckes der Initiative entstanden. «Wir mussten diese Initiative einreichen, weil das Parlament ohne diesen Druck nicht zur richtigen Entscheidung findet», erklärte Stöckli.

Ein erster Anlauf für ein neues Tabakproduktegesetz scheiterte 2016 im Parlament. Bei einem zweiten Anlauf sah der Bundesrat zunächst auch Werbebeschränkungen vor. Nach Kritik in der Vernehmlassung strich er diese aber. (SDA)

Fest verwurzelt im Eis: Thjnk realisiert neuen Auftritt für den HC Davos

Im April hat der Hockey Club Davos Thjnk Zürich mit der Erarbeitung einer mehrjährigen Kommunikationsplattform und eines neuen Erscheinungsbilds beauftragt. Nun legt die Agentur die ersten Arbeiten vor.

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Die neue Kampagne verbindet die Identität des Clubs mit der Leidenschaft für Eishockey. Nicht nur die Stars sollen im Mittelpunkt stehen, sondern ebenso das Kollektiv, der Nachwuchs und die Fans.

Der neue Claim «HCD. Fest verwurzelt im Eis.» bringt die geografische Lage des Clubs ebenso zum Ausdruck wie die langjährige Davoser Hockey-Tradition. Der Look arbeitet mit entsättigten Bildern mit Akzentfarben und mit grosszügigen wasserzeichenartigen Lettern. Neu eingeführt wird ein stilisierter Steinbockkopf, der unter anderem auf dem Trikot zum Einsatz kommt.

Die neue Kampagne umfasst Werbemittel wie Imageplakate, Matchplakate, Inserate, Special Ads, Bewegtbild, Banner, Social Media, Website und eine Grosszahl an BTL-Massnahmen.

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Verantwortlich bei Hockey Club Davos: Marc Gianola (CEO); Philippe Sundermann (CMO). Verantwortlich bei Thjnk Zürich: Alexander Jaggy (GF Kreation); Samuel Wicki, Adrian Merz (Creative Direction); Lukas Frischknecht, Coco Hess, Lukas Wietlisbach (Art Direction); Mieke Haase, Alexander Müsgens (Creative Direction); Samuel Christ, Lukas Amgwerd (Text); Andrea Bison (GF Beratung); Marie Vuilleumier, Manuela Kaeslin (Beratung); Gordon Nemitz (GF Strategie); Hilko Wiegmann, Manuel Caliebe (PrePress). Fotografie: Dominic Zimmermann. Produktion: David Müller.

Contexta: Mit der SBB easy durch Europa – auch ohne Jet

Umweltrechner statt Moralkeule. In der aktuellen Kampagne für die SBB bietet Contexta einen Gegenentwurf zur Generation Easyjet an.

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Die Kampagne bietet eine valable Alternative an, die dem bekannten Tiefstpreis der fliegenden Konkurrenz eine neue Währung entgegenstellt – und zwar Kilogramm-CO2. Sie soll nicht wertend wirken, sondern aufzeigen, dass die Reise nach Europa im Zug rund zehnmal weniger CO2 kostet als mit dem Flugzeug. Keine Moralkeule, sondern ein Umweltrechner, der auch den Anteil Atomstrom oder Braunkohle am internationalen Strommix transparent ausweist. 

Zudem weist die Kampagne Aspekte auf, die man sich von der Generation Easyjet gewohnt ist: «Wir greifen das Momentum der aktuellen Marktbewegung in unserem neuen Kampagnenauftritt auf und skizzieren einen Gegenentwurf zum werblichen Auftritt von Low-Cost-Airlines.», sagt Doro Engels, Marketing Manager International. «Wer nämlich heute zur ‹nächsten Generation› gehört, reist bewusst mit dem Zug. Und zwar zum Eco-Preis.»

Die crossmediale Lifestyle-Kampagne mit dem Claim «Nach Europa zum Eco-Preis» ist am Montag national gestartet. «Die aktuelle Diskussion schafft ein breites Bewusstsein für klimafreundliches Reisen», sagt Reto Meissner, Leiter Marketingkommunikation SBB Personenverkehr. «Uns ist es wichtig, dass wir es den Menschen einfacher machen, sich nicht ausschliesslich, sondern einfach vermehrt dafür zu entscheiden.» 

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Verantwortlich bei SBB Personenverkehr: Reto Meissner (Leiter Marketingkommunikation); Monica Cabano (Kommunikationsmanagerin); Alfonso d’Ambrosio, Doro Engels (Marketingmanager International); Bas Vogler, Corinne Schneeberger (Mediamanager); Urs Plattner (Produktionsmanager). Verantwortliche Agentur: Contexta. Film: südlich-t. Musik: Bloop. Fotograf: Pierluigi Macor/DS Photographers. Produktion: Danielle Stutz/DS Photographers.

Walder, Werber für ZHN: Nichts geht über Arbeit

Walder, Werber hat im Auftrag von Jones Lang LaSalle das Label und Naming für ein neues Büro-Immobilienangebot in Zürich Nord entwickelt. Zudem hat die Agentur für die Vermarktung der Büroflächen eine Kampagne kreiert.

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ZHN – Zürich Nord Working ist das neue Label für moderne und flexible Office-Gebäude in Zürich Nord. Insgesamt umfasst ZHN mit «Lindbergh», «Spoom», «Leonardo» und «AirCenter» vier grosse Büroangebote im Glattpark-Quartier, gut erschlossen zwischen Zürich-City und Zürich Flughafen. 

Naming, Branding und Campaining für ZHN stammen von Walder,Werber. Dabei bewirbt die Agentur die vielfältigen Büroflächen, die von Jones Lang LaSalle vermarktet werden, mit einer erfrischenden und coolen Tonalität. Die Leitidee der Agentur ist, dass nichts über Arbeit geht – zumindest, wenn man das inspirierende und motivierende Umfeld hat.

Jedes der vier Angebote hat seinen ganz eigenen Charakter, damit jedes KMU, Grossunternehmen oder Start-up mit ZHN seine optimalen Büroflächen, Projekträume oder Shared Spaces findet. So stehen von der 20’000 m2 grossen Fläche auf 6 Etagen bis zu einem neuartigen Office-Konzept mit flexiblen Büros, kurzfristiger Mietdauer und Office-Flatrate alle Möglichkeiten offen. 

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Verantwortlich bei Jones Lang LaSalle: Andreas Jordi (Senior Associate). Verantwortlich bei Walder,Werber: Sandro Walder (Gesamtleitung); Anna Kindlimann, Stefan Moeschlin (Creative Direction); Lea Baldinger (Art Direction); Flurina Decasper (Text); Corsin Kessler (Grafik); Benjamin Kocher (Leitung Digital); Gianni Manduci (Programmierung); Julia Müller (Beratung).

Nationalrat will Unternehmen von TV-Abgabe befreien

Unternehmen sollen keine Radio- und Fernsehabgabe zahlen müssen. Das fordert der Nationalrat. Er hat am Mittwoch einer parlamentarischen Initiative des Zürcher SVP-Nationalrats Gregor Rutz mit dieser Forderung zugestimmt.

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Der Entscheid fiel mit 106 zu 68 Stimmen bei 4 Enthaltungen. Der Nationalrat musste über die parlamentarische Initiative entscheiden, weil sich die Ständeratskommission dagegen ausgesprochen hatte, und zwar deutlich. Sie lehnte die Änderung ab, weil das Stimmvolk dem neuen Abgabesystem erst 2015 zugestimmt hatte.

Damals war die Unternehmensabgabe eingeführt worden. Diese spült 170 Millionen Franken pro Jahr in den Gebührentopf. Im Nationalrat ist die Mehrheit der Auffassung, dass Firmen doppelt zahlen, weil Firmeninhaber und Mitarbeitende bereits als Privatpersonen eine Abgabe entrichten. «Es ist eine Doppelbesteuerung», sagte Rutz. Die Folgen der Abschaffung wären verkraftbar, die SRG habe bereits hohe Einsparungen angekündigt.

Den Vorwurf, den Volkswillen nicht zu achten, liess Rutz nicht gelten. Die medienpolitische Diskussion der vergangenen Monate habe gezeigt, dass es Handlungsbedarf gebe. Die No-Billag-Initiative sei nur abgelehnt worden, weil man Massnahmen angekündigt habe. Es sei ein «Nein-Aber» gewesen.

 

Mit der Brechstange

Matthias Aebischer (SP/BE) warf Rutz vor, «mit der Brechstange» die Mehrheiten biegen zu wollen. Das sei eine «Zwängerei». Aebischer erinnerte auch daran, dass rund drei Viertel der Unternehmen keine Abgabe zahlen. Entlastet würden damit nur Firmen mit Millionen- und Milliardenumsätzen.

Die Mehrheit des Rats sah dies anders. Inhaber und Mitarbeitende hätten die Abgabe bereits bezahlt, sagte Kommissionssprecher Jürg Grossen (GLP/BE). «Man kann nicht zwei Mal Fernsehen schauen oder Radio hören.» Zudem würden bei der SRG laufend Einsparungen gemacht, während die Erträge aus Abgabe ständig stiegen.

Die parlamentarische Initiative geht nun an den Ständerat, dessen Kommission schon einmal Nein gesagt hat. Einig sind sich die Kommissionen der beiden Räte aber darüber, dass Arbeitsgemeinschaften die Abgabe nicht doppelt zahlen sollen. Sie haben beschlossen, eine Ausnahmeregelung auszuarbeiten. (SDA)

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